Tag: Reformation
1517: Die 95 Thesen und der Beginn der Reformation
Am 31. Oktober 1517 brach mit Luthers 95 Thesen gegen den Ablasshandel eine geistliche und kirchliche Umwälzung auf, die als Reformation die Gestalt der Christenheit dauerhaft veränderte.
Bibelübersetzung als geistlicher Umbruch
Die Bibelübersetzungen der Reformationszeit veränderten nicht nur die Theologie, sondern lösten einen tiefgreifenden geistlichen und gesellschaftlichen Umbruch aus.
Der Bruch Heinrichs VIII. mit Rom: Politik, Macht und Kirche
Der Bruch Heinrichs VIII. mit Rom war weniger eine geistliche Reformation als ein machtpolitischer Wendepunkt, der dennoch den Weg für tiefere reformatorische Erneuerung in England öffnete.
Der Reichstag zu Speyer 1529: Warum der Name protestantisch entstand
Der Reichstag zu Speyer 1529 markiert den Augenblick, in dem aus einem politischen Konflikt um Glaubensfreiheit der geistliche Name „protestantisch“ hervorging.
Die Gegenreformation: Antwort, Abwehr und Neuordnung
Die Gegenreformation ist der vielschichtige Versuch der römischen Kirche, auf die reformatorische Herausforderung zu antworten, sie abzuwehren und das eigene Leben neu zu ordnen.
Die geöffnete Bibel: Wenn Gottes Wort wieder zum Volk kommt
Wie in der Reformation die Bibel aus der Enge von Klöstern und Kanzeln zurück in die Hände und Herzen des Volkes gelangte – und was das bis heute für die Gemeinde bedeutet.
Die Reformation in England und Schottland: Ausbreitung und neue Prägungen
Die Reformation in England und Schottland brachte im 16. Jahrhundert neue Gestalten von Gemeinde und Frömmigkeit hervor, die zugleich von politischen Interessen geprägt und von einem tiefen Hunger nach dem Wort Gottes getragen waren.
Die Reformation: Rückkehr zur Schrift und Wiederentdeckung des Evangeliums
Die Reformation war eine von Gott geführte Rückkehr zur Bibel, in der das Evangelium von der Rechtfertigung allein aus Glauben neu entdeckt und in Europa weithin verbreitet wurde.
Grenzen der Reformation: Licht, Bruch und offene Fragen
Ein Blick auf die Reformation als großes Licht Gottes, das jedoch Brüche, Einseitigkeiten und geistliche offene Fragen hinterließ.
Huldrych Zwingli (1484-1531)
Huldrych Zwingli führte die Reformation in Zürich mit der Bibel in der Hand und prägte die schweizerische Reformation trotz großer Klarheit, tiefer Hingabe – und ernster Begrenzungen.
Johannes Calvin (1509-1564)
Johannes Calvin prägte mit seinem Leben, seiner Lehre und seinem Dienst in Genf die Reformation und das reformierte Denken bis weit über seine Zeit hinaus.
John Knox (ca. 1514-1572)
John Knox war einer der prägenden Reformatoren Schottlands; seine leidenschaftliche Predigt und seine konsequente Hinwendung zur Bibel beeinflussten das geistliche und politische Gesicht seines Landes nachhaltig.
Martin Luther (1483-1546)
Martin Luther (1483-1546) wurde von Gott gebraucht, um durch das Wiederentdecken der Rechtfertigung aus Glauben und die geöffnete Bibel die Reformation in Deutschland anzustoßen.
Philipp Melanchthon (1497-1560)
Philipp Melanchthon war der stille Gelehrte an Luthers Seite, dessen theologische Klarheit und besonnene Weisheit der Reformation im deutschsprachigen Raum Gestalt, Sprache und dauerhafte Form gaben.
Rechtfertigung aus Glauben: Warum diese Wahrheit Europa erschütterte
Die Lehre von der Rechtfertigung aus Glauben stellte im 16. Jahrhundert nicht nur ein theologisches Detail, sondern – zumindest in großen Teilen Europas – eine geistliche und gesellschaftliche Erschütterung dar.
Schrift und Tradition: Wo die Reformation ansetzte
Der Artikel zeichnet nach, wie der Streit um Schrift und Tradition zum Ausgangspunkt der Reformation wurde und das Gesicht der westlichen Christenheit dauerhaft veränderte.
William Tyndale (ca. 1494-1536)
William Tyndale gab sein Leben dafür hin, dass einfache Menschen in England die Heilige Schrift in ihrer eigenen Sprache lesen konnten.
Die mystische Reaktion: Wenn innere Wirklichkeit gegen äußere Form aufsteht
In der mystischen Bewegung vom 13. bis 18. Jahrhundert erhob sich inmitten einer erstarrten Kirchenwelt ein Ruf nach innerer Wirklichkeit und unmittelbarer Gemeinschaft mit Christus.