Tag: Die Mittelalterliche Kirche
Benedikt von Nursia (ca. 480-547)
Benedikt von Nursia prägte mit seinem Leben und seiner Klosterregel das Mönchtum des Abendlandes und wurde zu einer entscheidenden Gestalt der mittelalterlichen Kirche.
Bernhard von Clairvaux (ca. 1090-1153)
Bernhard von Clairvaux war einer der prägenden Mönche und geistlichen Ratgeber des 12. Jahrhunderts, dessen Leben zugleich die Stärke und die Grenzen des mittelalterlichen Mönchtums sichtbar macht.
Bibelübersetzung vor der Reformation: Sehnsucht nach dem Wort
Der Artikel zeichnet nach, wie im europäischen Mittelalter die Sehnsucht nach Gottes Wort in der eigenen Sprache wuchs und in frühen Bibelübersetzungen vor der Reformation ihren Ausdruck fand.
Das Ende des weströmischen Reiches: Der Beginn eines neuen Zeitalters
Der Sturz des letzten weströmischen Kaisers im Jahr 476 markiert politisch den Untergang des antiken Rom und geistlich den Beginn einer neuen Epoche der Kirchengeschichte, in der die Kirche in Europa eine tragende Rolle übernimmt.
Das Konzil von Konstanz: Macht, Gericht und Gewissen
Das Konzil von Konstanz markiert einen Wendepunkt, an dem die mittelalterliche Kirchenmacht versucht, ihre Ordnung zu retten und dabei auf dramatische Weise mit dem Gewissen evangeliumstreuer Christen zusammenstößt.
Das Mönchtum: Flucht aus der Welt oder Suche nach Gott?
Der mittelalterliche Aufstieg des Mönchtums zeigt zugleich eine ernste Suche nach Gott und gefährliche Fehlwege, die uns heute helfen können, unser eigenes Christsein in der Welt neu zu bedenken.
Das Morgenländische Schisma von 1054: Eine Trennung mit langen Folgen
Das Morgenländische Schisma von 1054 war kein plötzlicher Knall, sondern der sichtbare Bruch einer seit Jahrhunderten wachsenden Entfremdung zwischen Ost und West, deren Folgen die Christenheit bis heute prägen.
Das Verbot der Bibel für Laien in Toulouse: Wenn das Wort ferngehalten wird
Das Verbot der Bibellektüre für Laien in Toulouse zeigt beispielhaft, wie im Mittelalter das Wort Gottes von den Gläubigen ferngehalten wurde – und wie Gott dennoch für Sein Wort sorgte.
Der Buchdruck: Wie Texte, Wahrheit und Bewegung beschleunigt wurden
Der Buchdruck veränderte im späten Mittelalter die Verbreitung von Texten so tiefgreifend, dass biblische Wahrheit, geistliche Erneuerung und reformatorische Bewegung in nie dagewesener Geschwindigkeit vorangetrieben wurden.
Der Fall Konstantinopels 1453: Eine Schwelle zur neuen Zeit
Der Fall Konstantinopels 1453 markiert politisch das Ende des Mittelalters, kirchengeschichtlich aber eine tiefgreifende Verschiebung von Machtzentren, Kulturströmen und geistlichen Herausforderungen, die den Weg für eine neue Epoche bereiteten.
Desiderius Erasmus (ca. 1466-1536)
Desiderius Erasmus wurde durch seine geistlich geprägte Bildung, seine Gelehrsamkeit und sein griechisches Neues Testament zu einem entscheidenden Wegbereiter der Reformation an der Schwelle vom Mittelalter zur Neuzeit.
Die Ausbreitung des Islam: Eine neue historische Herausforderung
Die rasche Ausbreitung des Islam im frühen Mittelalter stellte die westliche und östliche Kirche vor eine völlig neue historische und geistliche Herausforderung.
Die Entstehung des Papsttums: Geistliche Leitung und weltliche Macht
Wie aus dem römischen Bischofsamt das mittelalterliche Papsttum mit gewaltiger geistlicher und weltlicher Macht wurde, ist ein entscheidender Wendepunkt der Kirchengeschichte.
Die Kreuzzüge: Frömmigkeit, Gewalt und Widerspruch
Die Kreuzzüge zeigen auf dramatische Weise, wie sich aufrichtige Frömmigkeit, politische Machtinteressen und erschütternde Gewalt in der mittelalterlichen Kirche miteinander verflechten konnten.
Franz von Assisi (1181/1182-1226)
Franz von Assisi trat der reichen, aber verweltlichten Kirche des Hochmittelalters mit einem radikal gelebten Evangelium der Armut, Barmherzigkeit und Christusnachfolge entgegen.
Girolamo Savonarola (1452-1498)
Girolamo Savonarola war ein italienischer Bußprediger und Wegbereiter der Reformation, der im Florenz der Renaissance für eine erneuerte, christlich geprägte Stadt kämpfte und dafür mit seinem Leben bezahlte.
Gregor der Große (ca. 540-604)
Gregor der Große steht am Beginn der mittelalterlichen Papstkirche und prägt entscheidend den Übergang von der alten Welt zur mittelalterlichen Christenheit.
Hieronymus von Prag (ca. 1379-1416)
Hieronymus von Prag war ein gelehrter, leidenschaftlicher Zeuge für das Evangelium, der im Umfeld von Wyclif und Hus auftrat und als Märtyrer der Vorreformationszeit starb.
Jan Hus (ca. 1372-1415)
Jan Hus war ein böhmischer Prediger und Märtyrer, dessen Mut und Treue zum Evangelium ihn zu einem der wichtigsten Wegbereiter der Reformation machten.
John Wyclif (ca. 1328-1384)
John Wyclif war ein englischer Theologe, Bibelübersetzer und Kritiker des mittelalterlichen Kirchenwesens, der als „Morgenstern der Reformation“ Wegbereiter für die spätere Reformation wurde.
Meister Eckhart (ca. 1260-ca. 1328)
Meister Eckhart war ein dominikanischer Theologe und Mystiker des Spätmittelalters, der mitten in der kirchlichen Finsternis seiner Zeit von der inneren Gegenwart Gottes im Menschen sprach und damit bis heute provoziert, inspiriert und zur Prüfung an der Schrift herausfordert.
Ostkirche und Westkirche: Ein langer Weg zur Trennung
Der Bruch zwischen Ostkirche und Westkirche im Mittelalter war das Ergebnis eines langen, vielschichtigen Entfremdungsprozesses, der Lehre, Machtfragen, Kultur und Frömmigkeit gleichermaßen betraf.
Papsttum und kirchliche Macht: Aufstieg und Verdunkelung
Dieser Artikel zeichnet den Aufstieg des mittelalterlichen Papsttums zur höchsten Macht im Abendland nach und beleuchtet zugleich die geistliche Verdunkelung, die damit einherging.
Vorreformatorische Stimmen: Gottes Zeugen vor der Reformation
Inmitten der dunklen Jahrhunderte der mittelalterlichen Kirche bewahrte Gott sich treue Zeugen, die auf die Reformation vorauswiesen und das Licht des Evangeliums weitertrugen.