Das Wort des Lebens
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Die Übel der Abtrünnigen und ihre Bestrafung unter dem Gericht des Herrn

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Manchmal scheint es, als ob Menschen mitten in der Christenheit reden und handeln, als lebten sie in einer Traumwelt – sie tragen den Namen Christi, aber ihre Entscheidungen und ihre Lebensführung widersprechen der Wahrheit des Evangeliums frontal. Der Judasbrief zeichnet ein sehr klares, ja scharfes Bild solcher Abtrünnigen und ihrer Folgen für das Volk Gottes. Gerade diese deutlichen Worte helfen uns, Gottes heilige Regierung ernster zu nehmen, seine Gnade tiefer zu schätzen und in einer Zeit der Verwirrung geistlich nüchtern zu bleiben.

Die Übel der Abtrünnigen: Verachtung von Herrschaft und geistliche Verfinsterung

Wenn Judas von Menschen spricht, die „die Herrschaft verachten“, berührt er keine Randfrage, sondern den Nerv des Glaubens. Er hat vor Augen, dass Gott Jesus nicht nur als Retter gegeben, sondern Ihn „sowohl zum Herrn als auch zum Christus gemacht hat“ (Apostelgeschichte 2:36). Wer diesen Herrn zwar noch mit den Lippen bekennt, innerlich aber seine Herrschaft beiseiteschiebt, stellt sich in die Linie des Abfalls. Die Abtrünnigen in seinem Brief tragen den Namen Christen, doch sie leben, als stünden sie niemandem Rechenschaft. Sie verkehren die Gnade in Freibrief zur Zügellosigkeit und verlieren das Empfinden für Gottes Regierung. So wird das Herz stumpf für die Majestät Christi: Seine Ansprüche scheinen überzogen, Sein Recht zu herrschen wird als Einschränkung der eigenen Entfaltung empfunden. Aus dieser inneren Unabhängigkeit wächst der Mut, über alles zu reden, was Gott eingesetzt hat – himmlische und irdische Autorität – als dürfe man darüber nach Gutdünken urteilen.

Die gottlosen Menschen, von denen in Vers 4 die Rede ist, sind Träumer: Sie tragen den Namen Christen, handeln aber wie im Traum – sie verkehren die Gnade Gottes in Zügellosigkeit, um ihr Fleisch zu beflecken, und verleugnen Jesus Christus, unseren einzigen Meister und Herrn, indem sie Seine Herrschaft verachten und die Autoritäten in Seiner himmlischen Regierung lästern. (Witness Lee, Life-Study of Jude, Botschaft zwei, S. 9)

Judas stellt dem in einer knappen, aber eindrücklichen Szene Michael, den Erzengel, gegenüber: „Michael aber, der Erzengel, wagte nicht, als er mit dem Teufel stritt und Wortwechsel um den Leib Moses hatte, ein lästerndes Urteil zu fällen, sondern sprach: Der Herr schelte dich!“ (Jud. 1:9). Gerade im Konflikt zeigt sich der Unterschied der Haltungen. Michael kennt seine Stellung und seine Kraft, doch er überschreitet die von Gott gesetzte Grenze nicht. Er nimmt die Sache ernst, aber er legt sie in die Hand des Herrn. Abtrünnige dagegen sprechen verächtlich über „Herrlichkeiten“, über von Gott gegebene Ehre und Würde, als könnten sie selbst darüber verfügen. Sie verlieren den Blick dafür, dass alle Autorität – die im Himmel wie die auf der Erde – letzten Endes in Christus verankert ist, „hoch über jedem Fürstentum und jeder Gewalt und Macht und Herrschaft“ (Epheser 1:21).

Ein Schlüssel zu diesem Verfall ist das Gewissen. Paulus beschreibt Menschen, die „in ihrem eigenen Gewissen gebrandmarkt sind“ (1. Timotheus 4:2). Ein Brandmal nimmt die Empfindsamkeit; wo die Haut vernarbt ist, fehlt das Gefühl. So ist es auch geistlich: Wer wiederholt gegen das innere Licht handelt, erlebt, wie Warnungen immer leiser werden, bis kaum noch etwas schmerzt. Judas sagt über die Abtrünnigen: „Diese aber lästern alles, was sie nicht kennen; alles, was sie aber von Natur aus wie die unvernünftigen Tiere verstehen, darin verderben sie sich“ (Jud. 1:10). Sie leben vor allem aus Instinkt, aus seelischen Regungen, aus spontanen Impulsen; das nüchterne, von Gottes Wort geprägte Urteil ist ihnen fremd geworden. Was sie antreibt, ist nicht mehr ein geheiligtes Empfinden, sondern das, was gerade laut in ihnen ruft.

Um die Tragweite zu zeigen, greift Judas zu Bildern, die sich einprägen. Er nennt solche Menschen „Flecken bei euren Liebesmahlen“, „Wolken ohne Wasser“, „spätherbstliche Bäume, fruchtleer, zweimal erstorben, entwurzelt“, „wilde Meereswogen, die ihre eigenen Schändlichkeiten ausschäumen“ und „Irrsterne, denen das Dunkel der Finsternis in Ewigkeit aufbewahrt ist“ (Jud. 1:12–13). Jedes Bild legt eine andere Seite offen: das Verborgene, an dem andere zerschellen; die große Verheißung ohne wirkliche Lebensversorgung; der Anschein von Leben ohne Frucht; die Unruhe, die alles beschmutzt, was sie berührt; der Verlust von Orientierung, bis nur noch Finsternis bleibt. So zeigt sich, dass Abfall mehr ist als eine falsche Lehre – es ist ein verwandelter innerer Zustand, der andere in seinen Sog ziehen will.

Michael aber, der Erzengel, wagte nicht, als er mit dem Teufel stritt und Wortwechsel um den Leib Moses hatte, ein lästerndes Urteil zu fällen, sondern sprach: Der Herr schelte dich! (Jud. 1:9)

Diese aber lästern alles, was sie nicht kennen; alles, was sie aber von Natur aus wie die unvernünftigen Tiere verstehen, darin verderben sie sich. (Jud. 1:10)

Es stärkt den inneren Weg, das eigene Verhältnis zur Herrschaft Christi bewusst zu bedenken: Wo Seine Stimme wieder Gewicht bekommt, wird das Gewissen geweckt, das Herz vor Verachtung bewahrt und der Blick für Gottes stille, aber reale Regierung über dem eigenen Leben geschärft.

Der Weg Kains, der Irrtum Bileams und die Rebellion Korahs

Wenn Judas ruft: „Wehe ihnen! Denn sie sind den Weg Kains gegangen und haben sich für Lohn dem Irrtum Bileams völlig hingegeben, und in dem Widerspruch Korahs sind sie umgekommen“ (Jud. 1:11), verdichtet er die Geschichte des alttestamentlichen Volkes Gottes zu einer eindringlichen Linie. Der Weg Kains beginnt nicht damit, dass ein Mensch ganz aufhört, an Gott zu denken. Kain bringt sogar ein Opfer. Entscheidend ist, wie er Gott begegnet. Über ihn heißt es: „Und Abel wurde ein Schafhirte, Kain aber wurde ein Ackerbauer“ (1. Mose 4:2). Abel bringt ein Opfer aus der Herde, im Blick auf das von Gott gewollte Blut, Kain dagegen „ein Opfer von den Früchten des Ackerbodens“ (1. Mose 4:3). In Gottes Antwort wird sichtbar, was verborgen im Herzen liegt: „Und Jehovah blickte wohlwollend auf Abel und auf sein Opfer. Aber auf Kain und auf sein Opfer blickte Er nicht wohlwollend“ (1. Mose 4:4–5). Aus der Kränkung wächst Zorn, aus dem Zorn der Mord an dem Bruder (1. Mose 4:8).

Der Weg Kains ist der Weg, Gott auf religiöse Weise nach dem eigenen Willen zu dienen und die von Gott geforderte und verordnete Erlösung durch Blut in ketzerischer Weise abzulehnen. Diejenigen, die dem Weg Kains folgen, sind dem Fleisch gemäß und beneiden Gottes wahres Volk wegen seines treuen Zeugnisses für Gott (1.Mose 4:2–8). (Witness Lee, Life-Study of Jude, Botschaft zwei, S. 11)

So zeigt sich im Weg Kains eine Frömmigkeit, die sich selbst ins Zentrum stellt. Statt Gottes Weg der Gnade anzunehmen, will er mit eigener Leistung vor Ihm bestehen. Statt sich zurechtbringen zu lassen, als Gott ihn anspricht („Warum bist du zornig?“), verhärtet er sich. Dort, wo das Vertrauen auf das Blut Christi durch Vertrauen auf eigene Frömmigkeit ersetzt wird, wachsen schnell Bitterkeit und Feindschaft gegen jene, die sich allein auf Gottes Gnade stützen. Judas erkennt in solchen Haltungen einen Grundzug des Abfalls: Man bewegt sich weiterhin im Raum religiöser Formen, lehnt aber innerlich den von Gott gegebenen Weg der Erlösung ab. Aus dieser Mischung von Religiosität und Selbstbehauptung erwächst ein Klima, in dem der Bruder zum Rivalen wird und der Altar zum Schauplatz verletzten Stolzes.

Bileam verkörpert eine andere Verirrung. Er kennt die Stimme Gottes und weiß um Seine Absichten mit Israel, doch er lässt sich locken. „Die Ältesten von Moab und die Ältesten von Midian zogen hin mit dem Wahrsagerlohn in ihrer Hand. Und sie kamen zu Bileam“ (4. Mose 22:7). Äußerlich zögert er, innerlich hat der Lohn längst Gewicht gewonnen. Später blickt 4. Mose 31:16 zurück: „Siehe, sie sind ja auf den Rat Bileams den Söhnen Israel ein Anlass geworden, in der Sache mit dem Peor eine Untreue gegen den HERRN zu begehen, so daß die Plage über die Gemeinde des HERRN kam.“ Und in der Offenbarung heißt es, dass Bileam lehrte, „eine Falle vor die Söhne Israels hinzustellen, so daß sie Götzenopfer aßen und Unzucht trieben“ (Offenbarung 2:14). Die prophetische Gabe wird zur Ware, das geistliche Wissen zum Werkzeug eigener Bereicherung.

Judas betont, dass die Abtrünnigen sich „für Lohn dem Irrtum Bileams völlig hingegeben“ haben. Es bleibt nicht bei gelegentlichem Fehlverhalten; sie tauchen ein in ein System, in dem Verkündigung, Leitung und geistlicher Dienst nach dem Maß des Vorteils bemessen werden. Damit gerät Gottes Volk in Gefahr: Wo das Wort nicht mehr aus der Furcht Gottes, sondern aus der Frage „Was bringt es mir?“ erwächst, werden Zugeständnisse an Zeitgeist und Begierden als geistliche Freiheit verkauft. Die Herde Gottes bleibt dabei ungeschützt, denn die Hirten reden zwar im Namen des Herrn, aber ihr innerer Kompass ist verschoben.

Wehe ihnen! Denn sie sind den Weg Kains gegangen und haben sich für Lohn dem Irrtum Bileams völlig hingegeben, und in dem Widerspruch Korahs sind sie umgekommen. (Jud. 1:11)

Und sie gebar abermals, seinen Bruder Abel. Und Abel wurde ein Schafhirte, Kain aber wurde ein Ackerbauer. Und nach einiger Zeit brachte Kain Jehovah ein Opfer von den Früchten des Ackerbodens. Und auch Abel brachte ein Opfer, von den Erstgeburten seiner Herde, das heißt von ihren Fettstücken. Und Jehovah blickte wohlwollend auf Abel und auf sein Opfer. Aber auf Kain und auf sein Opfer blickte Er nicht wohlwollend. Und Kain wurde sehr zornig und sein Angesicht senkte sich. (1.Mose 4:2-5)

Die drei Linien Kain, Bileam und Korah laden dazu ein, das eigene Gottesverhältnis nicht äußerlich, sondern im Licht dieser Geschichten zu betrachten: Wo Gnade statt Leistung, Treue statt Vorteil und Demut statt Rebellion Raum gewinnen, wird das Herz frei, Gott schlicht zu vertrauen und anderen ohne verborgenes Ringen zu dienen.

Gottes Gericht, die Hoffnung der Wiederkunft und ein geistliches Leben im Geist

Der Judasbrief endet nicht in der Beschreibung des Abfalls, sondern öffnet die Perspektive auf das Kommen des Herrn. Er erinnert an Henoch, „den siebten von Adam an“, der geweissagt hat: „Siehe, der Herr ist gekommen mit seinen heiligen Tausenden, Gericht auszuüben gegen alle und alle Gottlosen zu überführen von allen ihren Werken der Gottlosigkeit, die sie gottlos verübt haben, und von all den harten Worten, die gottlose Sünder gegen ihn geredet haben“ (Jud. 1:14–15). Noch bevor der Flut, mitten in einer gewalttätigen Welt, steht dieser Satz wie ein Licht: Gott sieht, was geschieht, und Er wird handeln. Die vierfache Wiederholung des Wortes „gottlos“ spitzt es zu: Im Zentrum des Gerichtes steht nicht zuerst eine Liste einzelner Vergehen, sondern eine Lebensweise, die Gott aus der Rechnung streicht. Henochs Wort zeigt, dass das Gericht nicht aus dem Affekt kommt, sondern Ausdruck von Gottes gerechter Regierung ist. Er trägt das Unrecht nicht endlos mit, sondern macht es offenbar und zieht es in Sein Licht.

Aus Vers 15 sehen wir, dass der Herr kommen wird, „um Gericht auszuführen gegen alle und alle Gottlosen zu überführen wegen all ihrer gottlosen Werke, die sie auf gottlose Weise verübt haben, und wegen all der harten Worte, die gottlose Sünder gegen Ihn geredet haben“. Das Kommen des Herrn wird dazu sein, Gottes Regierungshandeln im Gericht auszuführen, und durch dieses Gericht werden alle Gottlosen zur Rechenschaft gezogen werden. (Witness Lee, Life-Study of Jude, Botschaft zwei, S. 15)

Judas nimmt diese Linie auf und beschreibt die Abtrünnigen als Menschen, deren Alltagssprache und Lebenshaltung dieses Gott-los-Sein verraten: „Diese sind Murrende, die mit dem Schicksal hadern und nach ihren Begierden wandeln; und ihr Mund redet stolze Worte, und sie bewundern Personen um des Vorteils willen“ (Jud. 1:16). Dazu erinnert er seine Leser: „am Ende der Zeit [werden] Spötter sein, die nach ihren Begierden der Gottlosigkeit wandeln“ (Jud. 1:18). Das Bild ist nüchtern: Auf der einen Seite der Herr, der mit den Seinen kommt, um die Dinge zurechtzubringen; auf der anderen Seite eine Menschheit, die sich an das Murren gewöhnt hat und ihre inneren Begierden zum Maßstab macht. Der Blick auf das zukünftige Gericht soll die Gläubigen nicht in Angst treiben, sondern in der Überzeugung festigen, dass Gottes Gerechtigkeit das letzte Wort haben wird – und dass sie deshalb nicht selbst Richter über alles sein müssen. Die Regierung Gottes ist im Kommen; diese Gewissheit entlastet von Bitterkeit und Rachsucht.

Mit einem scharfen Gegensatz kennzeichnet Judas die innere Verfassung der Abtrünnigen: „Diese sind es, die Trennungen verursachen, irdisch gesinnte (Menschen), die den Geist nicht haben“ (Jud. 1:19). Er meint damit nicht, dass ihnen ein geistiges Organ fehlt – jeder Mensch ist von Gott geschaffen als Einheit von „Geist und Seele und Leib“ (1. Thessalonicher 5:23). Aber bei ihnen ist der menschliche Geist gewissermaßen verschüttet; er hat kein Gewicht mehr. Ihr Denken und Fühlen kreist um das Sichtbare, ihre Maßstäbe kommen aus der Seele, nicht aus der Gemeinschaft mit Gott. In dieser Diagnose liegt zugleich eine leise Einladung: Geistliches Leben heißt, dass der menschliche Geist wieder der Ort wird, an dem Gott Raum gewinnt. Der Herr selbst hat gesagt: „Die Worte, die ich zu euch geredet habe, sind Geist und sind Leben“ (Johannes 6:63). Wo Seine Worte aufgenommen werden, beginnt der Geist des Menschen neu zu atmen.

So verbindet Judas die ernsten Ankündigungen des Gerichtes mit einem Ruf zu einem Leben im Geist. Das Kommen des Herrn ist nicht nur drohender Horizont für die Gottlosen, sondern tröstlicher Zielpunkt für die, die Ihm gehören. In dieser Spannung lebt der Glaube: wach gegenüber den Übeln des Abfalls, aber zugleich gespeist aus der Hoffnung, dass der, der kommt, auch jetzt schon bewahrt. Die bekannte Segensbitte der Thessalonicher-Briefe passt in diese Linie: „Und Er selbst, der Gott des Friedens, heilige euch vollständig und ganz, und es möge unversehrt bewahrt werden euer Geist und eure Seele und euer Leib ohne Tadel, bei dem Kommen unseres Herrn Jesus Christus“ (1. Thessalonicher 5:23). Dass Gott selbst es ist, der heiligt und bewahrt, schließt die Klammer: Zwischen der heutigen Zerstreuung und der zukünftigen Erscheinung des Herrn steht Sein treues Wirken.

Es hat aber auch Henoch, der siebente von Adam an, von ihnen geweissagt und gesagt: «Siehe, der Herr ist gekommen mit seinen heiligen Tausenden, Gericht auszuüben gegen alle und alle Gottlosen zu überführen von allen ihren Werken der Gottlosigkeit, die sie gottlos verübt haben, und von all den harten (Worten), die gottlose Sünder gegen ihn geredet haben.» (Jud. 1:14-15)

Diese sind Murrende, die mit dem Schicksal hadern und nach ihren Begierden wandeln; und ihr Mund redet stolze Worte, und sie bewundern Personen um des Vorteils willen. (Jud. 1:16)

Die Aussicht auf das kommende Gericht und die Wiederkunft Christi trägt dort, wo sie im Herzen mit einem einfachen Vertrauen auf den Gott des Friedens verbunden wird: So entsteht eine stille Standhaftigkeit, die das Böse ernst nimmt, aber den eigenen Geist unter die bewahrende Hand dessen stellt, der treu ist und das angefangene Werk vollenden wird.


Herr Jesus Christus, du allein bist der wahre Herr und Mittelpunkt jeder göttlichen Regierung. Danke, dass du uns durch dein Wort zeigst, wohin ein Herz führt, das deine Herrschaft verachtet, und dass du uns zugleich durch deinen Geist bewahren willst. Stärke in uns ein empfindsames Gewissen und lehre uns, im Licht deines Kreuzes zu leben, damit wir nicht dem Weg Kains, dem Irrtum Bileams oder der Rebellion Korahs Raum geben. Richte unseren Blick neu auf deine Wiederkunft, damit wir mitten in Verwirrung und Abfall nüchtern, demütig und hoffnungsvoll bei dir bleiben. Bewahre deine Gemeinde vor verborgenen Riffen und leerer Frömmigkeit und erfülle sie mit deinem Leben, deiner Wahrheit und deiner Liebe. Dir sei die Ehre in Ewigkeit. Amen.

Englische Quelle: Life-Study of Jude, Chapter 2

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