Christliches Leben und seine Leiden (8)
Viele Christen gehen unausgesprochen davon aus, dass Liebe zu Gott und Gehorsam automatisch zu sichtbarem Wohlstand, Sicherheit und einem bequemen Leben führen. Doch wenn wir das Leben Jesu im Licht der Schrift betrachten, entdecken wir eine andere Linie: Der geliebte Sohn Gottes lebte nicht im Glanz äußerer Segnungen, sondern in einem Weg anhaltenden Leidens. Diese Spannung zwischen unseren Erwartungen und der biblischen Wirklichkeit stellt die Frage: Wie können wir innerlich so ausgerichtet sein, dass wir in einer rebellischen und verdorbenen Generation nicht am Leiden zerbrechen, sondern darin Gottes Weg mit uns erkennen?
Mit dem Sinn des Christus bewaffnet sein
Wenn Petrus schreibt: „Da nun Christus im Fleisch gelitten hat, so waffnet auch ihr euch mit demselben Sinn“ (1.Petrus 4:1), greift er zu einem Wort aus der Welt des Kampfes. Er unterstellt nicht, dass das christliche Leben gelegentlich in Konflikte gerät, sondern dass es in seiner ganzen Gestalt ein Leben im Gegenstrom ist. Der Sinn des Christus ist die innere Haltung, mit der der Herr Jesus selbst durch diese Welt gegangen ist: Er wusste, dass der Wille des Vaters ihn nicht auf einen bequemen, sondern auf einen gehorsamen Weg führen würde. Vom Futtertrog in Bethlehem bis zum Kreuz von Golgatha stand über seinem Leben der Satz: „Meine Speise ist die, dass ich den Willen dessen tue, der mich gesandt hat.“ Wer diesen Sinn teilt, rechnet damit, dass die Liebe zum Vater Spannungen mit einem Zeitalter erzeugt, das von sich selbst und seinen Begierden bestimmt ist.
„Das Wort ‚bewaffnen‘ macht deutlich, dass das christliche Leben ein Leben des Kampfes ist. Ein Hauptanliegen dieses Buches ist es, die Gläubigen zu ermutigen und zu ermahnen, den Fußstapfen Christi in ihren Verfolgungen zu folgen (1:6–7; 2:18–25; 3:8–17; 4:12–19). Sie sollen denselben Sinn haben, den der Christus in Seinem Leiden hatte (3:18–22).“ (Witness Lee, Life-Study of 1 Peter, Botschaft sechsundzwanzig, S. 233)
Ein solcher Sinn entsteht nicht aus natürlichem Optimismus, sondern aus einem erneuerten Denken. Paulus fasst dies so: „Und lasst euch nicht nach diesem Zeitalter formen, sondern lasst euch umwandeln durch die Erneuerung des Verstandes, damit ihr prüfen könnt, was der Wille Gottes ist: das, was gut und wohlgefällig und vollkommen ist“ (Römer 12:2). Wenn unser Denken in dieser Weise umgestaltet wird, verliert Leiden seinen Charakter als Beweis von Gottesferne. Es wird zu einem erwartbaren Bestandteil des Weges mit Christus. Prüfungen überraschen dann nicht mehr als Fremdkörper, sondern werden – bei aller Schwere – als Raum erkannt, in dem der Vater seinen Sohn in uns prägt. Petrus kann deshalb von Gläubigen sagen, dass sie „jetzt für kurze Zeit, wenn es sein muss, durch mancherlei Prüfungen betrübt worden“ sind, „damit die Erprobung eures Glaubens … zu Lob und Herrlichkeit und Ehre bei der Offenbarung Jesu Christi befunden werde“ (1.Petrus 1:6–7). In dieser Perspektive werden nicht die Leiden kleiner, wohl aber die Verzweiflung. Der Sinn des Christus schützt das Herz vor Bitterkeit, weil er uns erinnert: Wir leiden nicht verlassen, sondern in Gemeinschaft mit dem, der vor uns gelitten hat und dessen Sieg über allem steht.
Wer sich so „bewaffnet“, zieht keine harte Rüstung um seine Gefühle, sondern lässt das Licht Gottes in seine Deutung der Ereignisse fallen. Enttäuschungen, Ungerechtigkeiten, Verlust – sie treffen weiterhin, aber sie definieren nicht mehr den Wert unseres Lebens. Sie werden in das größere Bild eines Weges eingeordnet, auf dem der Vater seine Kinder zur Reife führt. Der Sinn des Christus verbindet uns im Leid mit der Person Christi selbst; er macht uns innerlich fähig, nicht nur das Kreuz zu tragen, sondern darin die Nähe dessen zu entdecken, der „für euch gelitten und euch damit ein Vorbild hinterlassen hat, damit ihr seinen Fußstapfen folgen könnt“ (1.Petrus 2:21). So wird dieser Sinn zu einer stillen, aber kraftvollen Ermutigung: Unser Leben ist nicht der Laune der Umstände ausgeliefert, sondern der weisen Hand dessen anvertraut, der den Weg des Leidens schon gegangen ist und seine Herrlichkeit mit uns teilen will.
Da nun Christus im Fleisch gelitten hat, so waffnet auch ihr euch mit demselben Sinn (1.Petr. 4:1)
in der ihr jubelt, obwohl ihr jetzt für kurze Zeit, wenn es sein muss, durch mancherlei Prüfungen betrübt worden seid, damit die Erprobung eures Glaubens, die viel kostbarer als Gold ist, das vergeht, obwohl es durch Feuer geprüft wird, zu Lob und Herrlichkeit und Ehre bei der Offenbarung Jesu Christi befunden werde, (1.Petr. 1:6-7)
Ein mit Christus geprägter Sinn heißt nicht, Leid zu suchen, sondern dem Vater zu vertrauen, wenn er es zulässt. Wer sich innerlich von der Erwartung verabschiedet, Gott müsse jedes raue Gelände aus unserem Weg räumen, gewinnt Freiheit: Freiheit, im Schweren nicht zu verbittern, sondern zu reifen; Freiheit, in Anfechtungen nicht nur gegen Menschen zu kämpfen, sondern den eigenen Blick neu auf den Willen Gottes auszurichten. Der Sinn des Christus macht aus Prüfungen keinen Genuss, aber er verhindert, dass sie unser Vertrauen ersticken – und gerade darin liegt eine tiefe, leise Freude, die an die Ewigkeit gebunden ist.
Suffering in the flesh und das Aufhören von Sünde
Petrus legt eine überraschende Verbindung offen, wenn er schreibt: „Wer im Fleisch gelitten hat, hat mit der Sünde abgeschlossen“ (1.Petrus 4:1b). Er idealisiert das Leid nicht, doch er beobachtet eine geistliche Dynamik: Genuss und Überfluss fachen die Begierden an, Leid dämpft sie. Solange der Mensch viel Kraft, Zeit und Mittel hat, scheinen ihm viele Wege offen zu stehen; er kann seinen inneren Regungen leicht nachgehen. Wenn Gott aber Leiden zulässt – Krankheit, Einschränkung, Mangel, Ablehnung –, werden manche dieser Wege faktisch versperrt. Möglichkeiten schrumpfen, Pläne brechen weg, und in diesem Einengen sterben auch Begierden, die bislang frei wuchern konnten.
In 4:1 weist Petrus darauf hin, dass die, die im Fleisch gelitten haben, mit der Sünde abgeschlossen haben. Vergnügen schürt die Begierden unseres Fleisches (V. 2), Leiden dämpft sie. Der Zweck der Erlösung Christi ist, uns von unserem ererbten nichtigen Lebenswandel zu befreien (1:18–19). Leiden entspricht der Erlösung Christi in diesem Ziel, indem es uns vor dem sündigen Lebenswandel, vor der Flut der Ausschweifung, bewahrt (V. 3–4). (Witness Lee, Life-Study of 1 Peter, Botschaft sechsundzwanzig, S. 236)
Damit knüpft Petrus an das Ziel der Erlösung an. Er erinnert daran, dass wir „nicht mit vergänglichen Dingen, mit Silber oder Gold erlöst worden“ sind „von eurem nichtigen, von den Vätern überlieferten Lebenswandel, sondern mit dem kostbaren Blut Christi“ (1.Petrus 1:18–19). Der Herr hat uns nicht nur von der Schuld einzelner Sünden losgekauft, sondern aus einem ganzen Lebensstil, der um Eitelkeit und Selbstverwirklichung kreiste. Leiden gehört zu den Werkzeugen, mit denen Gott diese Erlösung praktisch in unseren Alltag hineinschreibt. Wenn äußere Umstände uns begrenzen, wird sichtbar, worauf unser Herz tatsächlich gebaut hat. Mancher Genuss verliert seinen Reiz, wenn der Körper schwach wird; manche Jagd nach Anerkennung verblasst, wenn unser Name verkannt wird. So wirkt das Leiden wie ein Feuer, das Schlacken verbrennt – oft schmerzhaft, aber mit dem Ziel, den inneren Menschen für Gott freizumachen.
Petrus zeichnet das Gegenbild dazu in drastischen Farben: „Denn die vergangene Zeit ist genug, den Willen der Nationen vollbracht zu haben, als ihr wandeltet in Ausschweifungen, Begierden, Trunkenheit, Festgelagen, Trinkgelagen und frevelhaften Götzendiensten“ (1.Petrus 4:3). Das ist die „Flut der Zügellosigkeit“, in die Menschen hineingerissen werden, wenn sie Leid um jeden Preis vermeiden und Lust um jeden Preis suchen. Wenn Gott einen Gläubigen durch Leiden aus dieser Flut heraushebt, ist das nicht Ausdruck von Härte, sondern von Rettung. Sein Handeln mag unserem natürlichen Empfinden widersprechen, aber im Licht des Kreuzes wird sichtbar: Der Vater nimmt den Ernst der Sünde so ernst wie das Gewicht der Herrlichkeit, zu der er uns bestimmt hat. Leiden wird so zu einem strengen, aber liebevollen Lehrer, der uns aus dem Spielraum der Sünde in die Freiheit der Kinder Gottes führt.
Wer auf diese Weise lernt, das eigene Leiden mit der Erlösung Christi zu verbinden, erlebt eine stille Umordnung der Werte. Kurzfristiger Komfort verliert an Gewicht gegenüber langfristiger Heiligung. Der Blick richtet sich weniger darauf, was uns genommen wird, und mehr darauf, was Gott in uns bildet. Selbst wenn die äußeren Umstände sich nicht sofort ändern, darf eine Gewissheit wachsen: Kein Schmerz und keine Begrenzung sind zufällig, keine Träne ist vergeblich. In allem arbeitet der Vater an einem Werk, das am Ende von einer Reinheit und Tiefe zeugt, die nur auf dem Weg der Kreuzformung entstehen konnte.
Da nun Christus im Fleisch gelitten hat, so waffnet auch ihr euch mit demselben Sinn; denn wer im Fleisch gelitten hat, hat mit der Sünde abgeschlossen, (1.Petr. 4:1)
da ihr wisst, dass ihr nicht mit vergänglichen Dingen, mit Silber oder Gold, erlöst worden seid von eurem nichtigen, von den Vätern überlieferten Lebenswandel, sondern mit dem kostbaren Blut Christi als eines Lammes ohne Fehl und ohne Flecken. (1.Petr. 1:18-19)
Leiden im Leib bleibt etwas, das der Mensch spontan scheut; die Schrift verschweigt das nicht. Aber sie zeigt zugleich, dass Gott gerade dieses Leiden gebrauchen kann, um uns von Fesseln zu lösen, die wir in Zeiten des Überflusses kaum bemerken. Wer sein Schweres im Licht des Kreuzes betrachtet, entdeckt darin mehr als bloßen Verlust: Es ist die weise, wenn auch oft unverständliche Erziehung eines Vaters, der unsere Heiligung höher achtet als unseren momentanen Komfort. In dieser Erkenntnis liegt Trost, der nicht vertröstet, sondern trägt – weil er uns mit Christus verbindet, dessen Striemen uns Heilung gebracht haben (1.Petrus 2:24).
Leben im Willen Gottes statt im Strom der Welt
Petrus beschreibt einen klaren Bruch im Lebenslauf eines Christen: „um die im Fleisch (noch) übrige Zeit nicht mehr den Begierden der Menschen, sondern dem Willen Gottes zu leben“ (1.Petrus 4:2). Die Vergangenheit war von einem anderen Willen geprägt – vom Willen der Völker, von dem, was „man eben so macht“. Dieser Wille drückt sich in Formen von Leben aus, die Petrus ohne Beschönigung benennt: Ausschweifungen, Trunkenheit, laute Feste, Götzendienst. Für viele ist das der selbstverständliche Strom, in dem Freizeit, Geld und Beziehungen fließen. Wenn Gott jedoch einen Menschen in Christus neu macht, ruft er ihn aus diesem Strom heraus. Das Christsein wird so zu einem Leben „im Willen Gottes“, und dieses Leben wirkt unvermeidlich anders – manchmal still, manchmal kantig, aber nie völlig deckungsgleich mit den Erwartungen des Umfelds.
In Vers 2 fährt Petrus fort: „Nicht mehr die noch übrige Zeit im Fleisch in den Begierden der Menschen zu leben, sondern im Willen Gottes.“ Dieser Vers macht deutlich, dass wir nicht mehr in dem nichtigen, von den Vätern überlieferten Lebenswandel leben sollen (1:18), sondern in einem heiligen und vortrefflichen Lebenswandel (1:15; 2:12), rein in heiliger Furcht und gut in Christus (3:2, 16), der der Wille Gottes ist. (Witness Lee, Life-Study of 1 Peter, Botschaft sechsundzwanzig, S. 237)
Diese Andersartigkeit bleibt nicht unbemerkt. „Das finden sie befremdlich, dass ihr nicht mit ihnen zusammen lauft in demselben Strom der Zügellosigkeit, und sie verleumden euch“ (1.Petrus 4:4). Wer nicht mehr in denselben Bahnen von Konsum, Unterhaltung und Selbstinszenierung mitläuft, erscheint schnell als moralischer Spielverderber oder weltfremd. Ablehnung, Missverständnis, gelegentlicher Spott gehören dann zur Erfahrung vieler Gläubiger. Petrus deutet dies jedoch nicht als Störung, sondern als Bestätigung: Hier wird sichtbar, dass eine andere Wirklichkeit unser Leben bestimmt. Unser guter Wandel ist nicht dazu da, der Welt zu gefallen, sondern Gott zu ehren. So kann er ermutigen: „führt euren Wandel unter den Nationen gut, damit sie, worin sie gegen euch als Übeltäter reden, aus den guten Werken, die sie anschauen, Gott verherrlichen am Tage der Heimsuchung“ (1.Petrus 2:12). Gott vermag das Leben der Seinen, gerade wenn es durch Leiden gezeichnet ist, zu einem stillen, aber kraftvollen Zeugnis zu machen.
Leiden spielt in diesem Zusammenhang eine doppelte Rolle. Einerseits zeigt es, wie ernst der Konflikt zwischen dem Willen Gottes und dem Willen der Welt ist: Wer sich an Christus bindet, wird nicht selten Vorteile verlieren, Beziehungen belasten, Karriereschritte verpassen. Andererseits bewahrt gerade dieses Leiden davor, sich wieder unmerklich in den alten Strom zurückziehen zu lassen. Wo der Preis spürbar ist, wird die Entscheidung bewusster. In diesem Sinne kann ein leidensbereites Herz – nicht leidenssüchtig, aber entschlossen – das Leben im Willen Gottes stabilisieren. Es erinnert uns daran, dass wir nicht hier unsere letzte Ruhe haben, sondern unterwegs sind zu dem, der „bereit ist, Lebendige und Tote zu richten“ (1.Petrus 4:5).
Unter dieser Perspektive erhält der Alltag mit all seinen Spannungen eine neue Farbe. Ein abgelehnter Standpunkt, eine einsame Entscheidung wider den Trend, eine nicht verstandene Zurückhaltung – sie müssen nicht als bloße Niederlagen verbucht werden. Sie können zu Orten werden, an denen der Wille Gottes Gestalt gewinnt, oft unscheinbar, aber kostbar in seinen Augen. Wer so lebt, trägt zwar die Reibung mit der Umwelt, aber er verliert nicht den inneren Frieden. Denn die Seele ist nicht mehr am Applaus der anderen verankert, sondern an dem Blick dessen, dessen Augen auf die Gerechten gerichtet sind (1.Petrus 3:12). In dieser Verankerung liegt eine stille Freiheit: Man kann mitten im Gegenstrom gehen und doch wissen, dass man nicht verloren, sondern geführt wird.
um die im Fleisch (noch) übrige Zeit nicht mehr den Begierden der Menschen, sondern dem Willen Gottes zu leben. Denn die vergangene Zeit ist genug, den Willen der Nationen vollbracht zu haben, als ihr wandeltet in Ausschweifungen, Begierden, Trunkenheit, Festgelagen, Trinkgelagen und frevelhaften Götzendiensten. Das finden sie befremdlich, dass ihr nicht mit ihnen zusammen lauft in demselben Strom der Zügellosigkeit, und sie verleumden euch; (1.Petr. 4:2-4)
und führt euren Wandel unter den Nationen gut, damit sie, worin sie gegen euch als Übeltäter reden, aus den guten Werken, die sie anschauen, Gott verherrlichen am Tage der Heimsuchung. (1.Petr. 2:12)
Leben im Willen Gottes bedeutet nicht, sich demonstrativ gegen alles zu stellen, was die Welt tut. Es heißt vielmehr, sein Inneres von einer anderen Mitte bestimmen zu lassen – von dem, was vor Gott gut, wohlgefällig und vollkommen ist. Ein solches Leben wird Widerstand kennen, manchmal schmerzlich, oft unverständlich. Aber gerade dadurch wird es durchsichtig für eine Realität, die größer ist als das jeweilige Umfeld. Wer im Gegenstrom bleibt, nicht aus Trotz, sondern aus Liebe zum Herrn, erfährt mit der Zeit, dass Gott selbst die Spur dieses Weges hält. In der Spannung zwischen Weltstrom und Gotteswillen wächst so eine geläuterte Freude: die Gewissheit, nicht umsonst anders zu leben, sondern auf ein Ziel hin, an dem Gott selbst alles Recht und alle Mühe in sein Licht stellt.
Herr Jesus Christus, danke, dass du den Weg des Leidens vor uns gegangen bist und uns deinen Sinn schenkst, damit wir unsere eigenen Prüfungen im Licht des Willens Gottes sehen können. Wo wir an äußeren Verlusten hängen oder innerlich am Strom dieser Welt festhalten, berühre unser Denken und richte unser Herz neu auf dich aus. Lass jede Form von Leiden, die du uns in deiner Weisheit zuweist, dazu dienen, unsere Begierden zu begrenzen, unsere Liebe zu reinigen und uns tiefer in deine Gemeinschaft hineinzuführen. Stärke alle, die wegen ihres Glaubens missverstanden, verspottet oder benachteiligt werden, und erfülle sie mit stillem Mut und der Gewissheit, dass du sie siehst und ihre Tränen sammelst. Schenke uns Gnade, inmitten einer verdrehten Generation nüchtern, hoffnungsvoll und im Willen Gottes zu leben, bis du alles Leiden in ewige Herrlichkeit verwandeln wirst. Amen.
Englische Quelle: Life-Study of 1 Peter, Chapter 26