Das Wort des Lebens
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Mit Christus den Elementen der Welt gestorben und mit Christus auferweckt, um mit Ihm in Gott zu leben

13 Min. Lesezeit

Viele Christen wissen, dass Christus für sie gestorben und auferstanden ist, und doch erleben sie im Alltag, wie stark sie von alten religiösen Vorstellungen, kulturellen Erwartungen oder ihrem natürlichen Charakter geprägt sind. Paulus zeigt im Kolosserbrief, dass Christus nicht nur unser Retter ist, sondern der Boden, die Rebe und das Haupt, in dem unser ganzes Leben verwurzelt und verborgen sein soll. Die Frage ist, wie wir diese geistliche Realität so erfahren, dass sie unser Denken, Fühlen und Handeln wirklich prägt.

Mit Christus den Elementen der Welt gestorben

Mit Christus von den Elementen der Welt gestorben zu sein, ist weit mehr als ein Bild für eine religiöse Wende. Paulus beschreibt es als eine objektive Tatsache, die in Gottes Geschichte mit Christus schon vollzogen ist: „da wir dies wissen, dass unser alter Mensch mit Ihm zusammen gekreuzigt worden ist, damit der Leib der Sünde außer Kraft gesetzt werde, damit wir nicht mehr der Sünde als Sklaven dienen“ (Röm. 6:6). Als Christus am Kreuz starb, war der ganze alte Mensch, das ganze gefallene System des Adam, mit Ihm einbezogen. Darum konnte Paulus sagen: „Ich bin mit Christus gekreuzigt; und nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir“ (Gal. 2:20). In Gottes Augen ist unser altes Leben an das Kreuz gebracht und abgeschlossen, samt seinen Bindungen an Sünde, Gesetzlichkeit, Menschenfurcht und Selbstrechtfertigung.

Als wir an Christus glaubten, kam der lebengebender Geist in unseren Geist. Jetzt sind diese beiden Geister eins (1.Kor. 6:17). Immer wenn wir „Herr Jesus“ anrufen, kommt der lebengebender Geist. Das macht deutlich: Jesus ist der Name, und der Geist ist die Person. Der Geist als diese Person ist jetzt in unserem Geist. Alles, was Er erfahren hat, ist jetzt unsere Geschichte. Er ist durch die Kreuzigung hindurchgegangen und in die Auferstehung eingetreten. Nachdem Er in unseren Geist gekommen ist, um uns eins mit Ihm zu machen, bewirkt Er, dass sogar diese Erfahrungen zu unserer Geschichte werden. Daher ist es im Geist, dass wir an dem Tod Christi am Kreuz teilhaben. Das ist keine Frage des Anrechnens, sondern eine Frage der Vereinigung, der Identifikation. (Witness Lee, Life-Study of Colossians, Botschaft siebenundfünfzig, S. 515)

Diese vollbrachte Tatsache bleibt nicht außerhalb von uns stehen. Sie wird gegenwärtig erfahrbar, weil der gekreuzigte und auferstandene Herr als lebengebender Geist in unseren Geist gekommen ist und sich mit uns eins gemacht hat. In den Worten der Schrift heißt es: „Wer aber dem Herrn anhängt, ist ein Geist“ (1.Kor 6:17). In diesem einen Geist wohnt die Kraft des Todes und der Auferstehung Christi wie eine innere, wirksame Wirklichkeit. Darum ist unsere Befreiung von den „Elementen der Welt“ keine Frage ständiger innerer Anstrengung, sondern eine Frage der Verbindung: Wo der Geist des gekreuzigten Christus unser inneres Klima prägt, verlieren religiöse Pression, kulturelle Erwartungen und sogar unsere veredelten, natürlichen Tugenden ihre letzte Autorität. Es wird erfahrbar, was Kolosser 2:20 beschreibt: „Wenn ihr zusammen mit Christus gestorben seid, los von den Elementen der Welt, warum lasst ihr euch da Verordnungen auferlegen, als würdet ihr noch in der Welt leben:“

Praktisch zeigt sich das oft unscheinbar: Eine Erwartung, der man früher automatisch entsprochen hätte, verliert ihren Zwangscharakter. Eine innerliche Stimme, die immer wieder sagt „du musst“, „du darfst auf keinen Fall“, „du sollst dich beweisen“, tritt zurück vor einer anderen, stilleren Wirklichkeit: Christus in mir. Der Geist erinnert uns dann nicht zuerst an eine neue Regel, sondern an eine neue Beziehung: Du gehörst dem Gekreuzigten, nicht mehr der alten Ordnung; du bist mit Ihm gestorben, darum darf Altes sterben, ohne dass du dich selbst sichern musst. So beginnt der Tod Christi, konkret in Situationen hinein zu wirken: in Konflikten, in Leistungssituationen, in den feinen Formen geistlicher Eitelkeit. Was früher beherrschend war, wird relativ, weil eine andere Mitte unser Inneres bestimmt.

Ermutigend ist: Diese Loslösung von den Elementen der Welt ist kein steiler Aufstieg für besonders Starke, sondern die schlichte Frucht der Gemeinschaft mit dem Herrn, der bereits gestorben ist. Wo Sein Name in Einfachheit angerufen wird, wo Sein Geist Raum gewinnt, schreibt sich Seine Geschichte in unsere Biografie ein. Dann darf jemand, der sich lange von der Meinung anderer gefangen wusste, ganz leise bekennen: Ich bin diesem Druck nicht mehr absolut ausgeliefert, denn ich bin mit Christus gestorben. Solch ein Bekenntnis erhebt nicht den Menschen, sondern macht Christus groß. Und während wir so Schritt für Schritt lernen, im Licht dieses Todes zu stehen, wächst eine stille Freiheit: Wir sind nicht mehr von unten definiert, sondern von dem, der am Kreuz alles alte Recht über unser Leben aufgehoben hat.

da wir dies wissen, dass unser alter Mensch mit Ihm zusammen gekreuzigt worden ist, damit der Leib der Sünde außer Kraft gesetzt werde, damit wir nicht mehr der Sünde als Sklaven dienen; (Röm. 6:6)

Ich bin mit Christus gekreuzigt; und nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir; und das Leben, das ich jetzt im Fleisch lebe, das lebe ich im Glauben, in dem Glauben des Sohnes Gottes, der mich geliebt und Sich Selbst für mich hingegeben hat. (Gal. 2:20)

Wer erkennt, dass sein Leben mit Christus gekreuzigt worden ist, beginnt die Mächte zu entlarven, die ihn bisher selbstverständlich gesteuert haben: religiöse Selbstbilder, kulturelle Erwartungen, familiäre Muster. In der Verbundenheit mit dem lebengebenden Geist entsteht Raum, innerlich „Nein“ zu sagen, wo früher nur ein automatisches „Ja“ möglich schien. So wird der Tod Christi zu einer sanften, aber durchgreifenden Trennung – nicht zuerst von Menschen, sondern von unsichtbaren Bindungen, die unser Herz beherrschen wollten. Auf diesem Weg wächst eine nüchterne Freiheit: man darf Beziehungen, Beruf und Dienst nicht mehr unter das Gesetz der Anerkennung stellen, sondern unter die Herrschaft des Gekreuzigten, der uns in Seiner Liebe in eine neue Ordnung hinübergenommen hat.

Mit Christus auferweckt – den übergeordneten Dingen zugewandt

Auferweckt mit Christus zu sein, bedeutet, in eine völlig neue Blickrichtung hineingestellt zu werden. Paulus verbindet die Auferstehung ausdrücklich mit einem veränderten Trachten: „Darum, wenn ihr zusammen mit Christus auferweckt worden seid, so sucht die Dinge, die droben sind, wo Christus ist, der zur Rechten Gottes sitzt“ (Kol. 3:1). Die „Dinge, die droben sind“ sind nicht bloß himmlische Szenerien, sondern die Wirklichkeit des erhöhten Christus selbst: der Sohn, den Gott „sowohl zum Herrn als auch zum Christus gemacht hat, diesen Jesus, den ihr gekreuzigt habt“ (Apg. 2:36). In der Auferstehung hat Gott Ihn zum Haupt über alle Dinge eingesetzt; Er ist der, der regiert, trägt und ordnet. Mit Ihm auferweckt zu sein heißt, unter dieser Herrschaft zu leben und sie innerlich zu bejahen.

In 3:1 sagt Paulus: „Wenn ihr nun mit dem Christus auferweckt worden seid, so sucht, was droben ist, wo der Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes.“ Beachte, dass Paulus nicht von „Dingen, die in den Himmeln sind“, spricht, sondern von „Dingen, die droben sind“. Diese Dinge sind hohe, überlegene Dinge. Unsere natürlichen Tugenden hingegen sind niedrige und unterlegene Dinge. (Witness Lee, Life-Study of Colossians, Botschaft siebenundfünfzig, S. 520)

Dadurch gewinnt unser Denken eine neue Höhe. Solange unser Sinn von einem irdischen „Oben“ erfüllt ist – Erfolg, Ansehen, Einfluss, religiöse Anerkennung –, bleiben wir in einem wechselhaften Spiel von Aufstieg und Absturz gefangen. Wenn aber der auferstandene und erhöhte Christus selbst zu dem wird, was wir als „oben“ ansehen, verändert sich die Skala: Was früher groß erschien, wird relativ; was uns klein und nebensächlich vorkam, erhält Gewicht. Paulus ruft weiter: „Setzt euren Verstand auf die Dinge, die droben sind, nicht auf die Dinge, die auf der Erde sind“ (Kol. 3:2). Gemeint ist kein Weltflucht-Ideal, sondern eine innere Neuordnung der Werte: Der Wille des Hauptes, die Auferbauung Seines Leibes, die Ausführung von Gottes Ratschluss mit der Gemeinde werden wichtiger als Selbstprofilierung oder irdische Sicherheiten.

Im Alltag wird dieser neue Blick oft zunächst daran sichtbar, wie wir über Menschen, Situationen und uns selbst denken. Wo Christus als der erhöhte Herr in den Mittelpunkt rückt, Verliert die ständige Selbstbeobachtung an Kraft: Die Frage „Wie wirke ich?“ wird zunehmend von der Frage „Was tut Er?“ überlagert. Wenn eine Aufgabe misslingt oder eine Anerkennung ausbleibt, bedeutet das dann nicht mehr, dass unser Leben an Bedeutung verloren hätte; vielmehr darf es dazu führen, den zu betrachten, der über allem steht und dessen Werk nicht an unsere Erfolgsbilanz gebunden ist. So lernt der auferstandene Christus, unseren inneren Horizont zu bestimmen: Sein Sieg, nicht unsere Leistung; Seine Treue, nicht unsere Konstanz; Sein Auftrag, nicht unsere Pläne.

Dieser Blick nach oben entzieht uns nicht der Erde, sondern macht uns nüchterner und freier gerade mitten in der Erde. Wer innerlich von der Herrlichkeit und Würde des auferstandenen Christus genährt wird, muss sich nicht mehr über jede Zurücksetzung empören und nicht jede Anerkennung festhalten. Dann kann ein verborgenes, unspektakuläres Dienen ebenso erfüllend sein wie eine sichtbare Aufgabe, weil das eigentliche „Oben“ nicht die Bühne, sondern Christus selbst ist. In solchen Momenten erweist sich die Auferstehungskraft in einer leisen Gelassenheit: Unser Leben ist aufgehoben in Seiner Erhöhung; wir dürfen als Auferstandene denken und handeln, auch wenn unsere äußeren Umstände uns eher an Karfreitag erinnern. Gerade darin liegt ein tiefer Trost: Die Richtung unseres Lebens wird nicht mehr von unten nach oben, sondern von oben nach unten bestimmt – von dem, der zur Rechten Gottes sitzt und uns in Seiner Auferstehung mit sich verbindet.

Darum, wenn ihr zusammen mit Christus auferweckt worden seid, so sucht die Dinge, die droben sind, wo Christus ist, der zur Rechten Gottes sitzt. (Kol. 3:1)

Setzt euren Verstand auf die Dinge, die droben sind, nicht auf die Dinge, die auf der Erde sind. (Kol. 3:2)

Die Ausrichtung auf die „Dinge, die droben sind“ bedeutet konkret, innere Wichtigkeiten zu verschieben: Der Blick auf Christi Erhöhung korrigiert unsere Maßstäbe für Erfolg, Sicherheit und Bedeutung. In der Gemeinschaft mit dem auferstandenen Herrn lernt das Herz, Entscheidungen nicht primär danach zu gewichten, wie sie das eigene Bild fördern, sondern wie sie Seinem Willen und Seiner Gemeinde dienen. So wird der Alltag zum Raum, in dem die stille Herrschaft des erhöhten Christus erfahren wird: in der Art, wie wir mit Enttäuschungen umgehen, wie wir Anerkennung loslassen, wie wir uns über kleine Dienste freuen. Mit Ihm auferweckt zu sein, öffnet den Weg zu einem Leben, das nicht an der Unterkante der Umstände hängt, sondern innerlich von oben her lebt, aus der Nähe dessen, der über allem steht.

Verborgen mit Christus in Gott leben

Verborgen mit Christus in Gott zu leben, beschreibt eine stille, aber tiefgreifende Verschiebung der Lebenssphäre. Paulus schreibt: „Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist zusammen mit Christus in Gott verborgen“ (Kol. 3:3). Der Ort dieses Lebens ist nicht mehr die sichtbare Welt mit ihren wechselnden Maßstäben, sondern Gott selbst. Damit ist nicht gemeint, dass ein Christ sich aus der Welt zurückzieht und in eine religiöse Nische flieht, sondern dass sein eigentliches „Innenklima“ von einer anderen Realität geprägt wird. Wie eine Wurzel, die unsichtbar tief in einen reichen Boden hinabreicht, so ist der Gläubige in Christus hineingepflanzt, der in Gott ist. Von dort her wird er genährt, gehalten und geformt.

Wir müssen erkennen, dass unser Leben mit Christus in Gott verborgen ist. Das bedeutet, dass die Sphäre unseres Lebens nicht die Erde sein sollte, sondern Gott selbst. In 3:3 sagt Paulus klar, dass unser Leben „mit dem Christus in Gott verborgen“ worden ist. Paulus sagt nicht, dass unser Leben mit Christus im Himmel verborgen ist, denn das würde etwas allzu Materielles betonen. Stattdessen sagt er, dass unser Leben mit Christus in Gott verborgen ist. (Witness Lee, Life-Study of Colossians, Botschaft siebenundfünfzig, S. 521)

Diese Verborgenheit in Gott relativiert das Gewicht, das äußere Dinge über unser Herz gewinnen. Erfolg oder Misserfolg, Lob oder Kritik, Nähe oder Distanz von Menschen sprechen uns dann nicht mehr die letzte Identität zu. Maßgeblich wird, was zwischen Christus und uns in Gott geschieht. Der Herr bezeichnet dieses unsichtbare Zusammenleben selbst als bleibende Gemeinschaft: Er ist die Rebe, wir sind die Reben; wer in Ihm bleibt und in wem Er bleibt, bringt viel Frucht, „denn getrennt von Mir vermögt ihr nichts zu tun“ (Johannes 15:5). Verborgen in Gott zu leben heißt daher, in dieser beständigen, oft unspektakulären Innigkeit zu bleiben, aus der heraus Frucht wächst, die nicht auf den ersten Blick beeindruckt, aber in Gottes Augen Bestand hat.

Konkrete Züge dieses verborgenen Lebens zeigen sich darin, wie wir auf innere und äußere Spannungen reagieren. Wenn Paulus ermahnt: „betet unaufhörlich“ (1.Thess. 5:17) und der Herr selbst sagt: „Wacht und betet, damit ihr nicht in Versuchung geratet. Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach“ (Matthäus 26:41), dann geht es nicht um eine fromme Dauerleistung, sondern um ein wachendes Verweilen in der Sphäre Gottes. Wer innerlich bei Gott „zu Hause“ ist, spürt genauer, wann alte Muster ihn fortziehen wollen, und lernt, die Verbindung zum Herrn nicht zu unterbrechen. So kann derselbe Konflikt, der früher in Bitterkeit endete, zu einem Ort werden, an dem die Sanftmut Christi Gestalt gewinnt; dieselbe Schwachheit, die zuvor zu Resignation führte, wird zu einem Raum, in dem die Kraft des Herrn sich als hinreichend erweist.

Ein Leben, das mit Christus in Gott verborgen ist, wirkt nach außen selten spektakulär. Es kann stille Treue in einer unscheinbaren Aufgabe sein, die niemand bemerkt; es kann die Bereitschaft sein, ein falsches Wort zurückzunehmen, obwohl man recht hat; es kann das leise Ausharren in einer schwierigen Beziehung sein, ohne hart zu werden. Was all diese Situationen verbindet, ist nicht heroische Selbstüberwindung, sondern eine innere Verankerung in Gott: Man lebt von der Zustimmung des Vaters zu Seinem Sohn und von der Tatsache, dass dieses Leben des Sohnes im eigenen Inneren pulsiert. So wächst eine Gelassenheit, die nicht naiv ist, und eine Hoffnung, die nicht von äußeren Entwicklungen abhängt.

Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist zusammen mit Christus in Gott verborgen. (Kol. 3:3)

Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in Mir bleibt und Ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn getrennt von Mir vermögt ihr nichts zu tun. (Joh. 15:5)

Wer mit Christus in Gott verborgen lebt, empfängt eine neue Mitte, aus der Entscheidungen, Reaktionen und Beziehungen geprägt werden. Die innere Zugehörigkeit zu Christus entlastet von dem Zwang, sich ständig beweisen oder absichern zu müssen. In der stillen Gemeinschaft mit Ihm wird es möglich, Spannungen nicht zu verleugnen und doch nicht von ihnen bestimmt zu sein. So wird der unscheinbare Weg des Alltags – mit seinen Routinen, Konflikten und kleinen Freuden – zum Ort, an dem die Tiefe Gottes in einem menschlichen Leben aufscheint. Dieses Bewusstsein schenkt Trost und Mut: Selbst wenn äußerlich wenig spektakulär geschieht, bleibt die größte Wirklichkeit bestehen – unser Leben ist mit Christus in Gott geborgen und fließt aus dieser Verborgenheit in die sichtbare Welt hinein.


Herr Jesus Christus, danke, dass Du meinen alten Menschen mit ans Kreuz genommen und mich aus der Macht der Elemente der Welt herausgeführt hast. Danke, dass Du als der auferstandene, lebengebende Geist in meinem Geist wohnst und mich mit Dir in Gott verborgen hast. Stärke in mir den Glauben, dass Dein Tod und Deine Auferstehung meine wahre Geschichte sind, und richte meinen Sinn auf Dich als den Gekrönten, den Herrn und das Haupt über alle Dinge. Bewahre mich in Deinem Geist, damit Dein Leben statt meines natürlichen Lebens zum Ausdruck kommt und ich mehr und mehr in der stillen Geborgenheit lebe, bei Dir in Gott zu sein. Lass diese Wirklichkeit mir in dunklen und in hellen Tagen zur Quelle von Frieden, Freude und neuer Hoffnung werden. Amen.

Englische Quelle: Life-Study of Colossians, Chapter 57

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