Das Wort des Lebens
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In Christus und gemäß Christus

13 Min. Lesezeit

Viele Christen wissen, dass sie durch den Glauben in Christus sind – sie kennen Vergebung, neues Leben und die Gewissheit des Heils. Und doch erlebt man oft, dass das praktische Alltagsleben von Gewohnheiten, Kultur und menschlichen Erwartungen geprägt ist. Die spannende Frage ist: Wie wird das, was wir in Christus objektiv haben, zu einem erfahrbaren Lebensstil, der wirklich von Christus selbst geprägt ist?

In Christus: Die vollendeten Tatsachen Gottes

Wenn die Schrift sagt, dass wir in Christus sind, öffnet sie den Blick auf eine Welt vollendeter Tatsachen, die Gott selbst geschaffen hat. In Christus hat Gott alles Heil zusammengefasst, alles, was Er schenken, vergeben, erneuern und vollenden will. Von Ihm heißt es: „denn in Ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig, und ihr seid erfüllt worden in Ihm, der das Haupt jeder Herrschaft und Gewalt ist“ (Kol. 2:9–10). Nicht ein Teil der Gottheit, nicht ein flüchtiger Eindruck der Gegenwart Gottes, sondern die ganze Fülle wohnt in Christus – und wir sind in Ihm. Darum ist unser geistliches Leben nicht ein mühsamer Versuch, etwas von außen zu erlangen, sondern eine Antwort auf das, was in Christus schon Wirklichkeit ist.

In 2:8–15 zählt Paulus eine Reihe wichtiger geistlicher Tatsachen auf. Es ist eine Tatsache, dass die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig in Christus wohnt. Christus ist das Haupt jeder Herrschaft und Gewalt. In Christus sind wir beschnitten worden, mit Ihm begraben, mit Ihm auferweckt und mit Ihm lebendig gemacht worden. All das sind Tatsachen. Es ist eine Tatsache, dass die in Satzungen bestehende Handschrift ausgelöscht worden ist und dass die Mächte der Finsternis ausgezogen worden sind. Alle diese Tatsachen stehen damit in Zusammenhang, was in Christus ist. Wenn diese Tatsachen jedoch zu unserer Erfahrung werden sollen, müssen wir nicht nur in Christus, sondern auch gemäß Christus sein. (Witness Lee, Life-Study of Colossians, Botschaft vierundfünfzig, S. 485)

Die Verse fahren fort und entfalten, was diese Stellung in Christus bedeutet: In Ihm sind wir beschnitten worden, mit Ihm begraben, mit Ihm auferweckt, mit Ihm lebendig gemacht (vgl. Kol. 2:11–13). Das sind keine religiösen Bilder für besonders engagierte Christen, sondern göttliche Tatsachen über jeden, der an Christus glaubt. Gott hat die anklagende „Handschrift in Verordnungen“ ausgelöscht und die Mächte der Finsternis entwaffnet, indem Er sie ans Kreuz gebracht hat (Kol. 2:14–15). Vor Ihm ist die alte Schuldakte nicht mehr vorhanden; der Rechtsgrund für jede Verdammnis ist weggenommen. In der unsichtbaren Welt ist bereits geklärt, wem wir gehören und aus welcher Wirklichkeit wir leben. Diese Tatsachen sind wie ein von Gott ausgestellter Eigentumstitel über unser neues Leben in Christus: unbestritten, rechtskräftig, nicht abhängig von Stimmung oder Tagesform. Je tiefer wir diese Stellung vor Gott bedenken, desto freier können wir in den Unvollkommenheiten des Alltags atmen. Gerade weil so vieles in uns noch im Werden ist, tut es gut, an dem festzuhalten, was Gott bereits beschlossen hat. In Christus haben wir einen Boden, der nicht schwankt, und aus dieser Gewissheit wird Mut geboren, weiterzugehen, auch wenn das eigene Empfinden hinter der göttlichen Zusage zurückbleibt.

Dass Gott uns in Christus sieht, bedeutet zugleich, dass Er uns niemals losgelöst von Ihm betrachtet. „Und euch, obwohl ihr in euren Verfehlungen und in der Unbeschnittenheit eures Fleisches tot wart, hat Er zusammen mit Ihm lebendig gemacht, nachdem Er uns all unsere Verfehlungen vergeben hat“ (Kol. 2:13). Alles entscheidende Handeln Gottes an uns geschieht „zusammen mit Ihm“ – nie ohne, nie neben Ihm her. Vergebung, neues Leben, geistliche Beschneidung, Auferstehungskraft: all das hat einen Ort, und dieser Ort ist Christus selbst. So entsteht eine stille, aber tragende Gewissheit: Mein Leben ist mit Christus verwoben, tiefer, als ich es im Augenblick erfassen kann. Es kann Situationen geben, in denen diese Wahrheit kaum fühlbar ist, in denen Schuldgefühle, Versagen oder äußere Anfechtung lauter schreien als jede Verheißung. Gerade dann trägt diese göttliche Perspektive: Gott hält an seinem Urteil fest, auch wenn unser Herz schwankt. Er sieht uns in dem, was Christi Tod und Auferstehung bewirkt haben, nicht in der wechselhaften Bilanz unserer gelungenen oder misslungenen Tage.

Aus dieser Sichtweise Gottes erwächst ein stiller Trost und eine leise Ermutigung. Unser geistliches Wachstum beginnt nicht mit uns, sondern mit Ihm; es wurzelt nicht in unserem Eifer, sondern in seiner vollendeten Tat. Alles Weitere – Wandel, Erneuerung, Überwindung – fließt aus dem, was in Christus bereits feststeht. Wer sich daran erinnert, darf lernen, mit mehr Frieden in die eigenen Unzulänglichkeiten zu schauen. Anstelle eines ständigen inneren Prozesses der Selbstvermessung tritt ein Vertrauen darauf, dass der Dreieine Gott in Christus begonnen hat und in Christus vollenden wird. So wird die Wahrheit unserer Stellung nicht zu trockenem Lehrsatz, sondern zu einer leisen, tragenden Melodie: Ich bin in Christus geborgen, und von hier aus darf ich Schritt für Schritt lernen, auch gemäß Christus zu leben.

denn in Ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig, (Kol. 2:9)

und ihr seid erfüllt worden in Ihm, der das Haupt jeder Herrschaft und Gewalt ist. (Kol. 2:10)

Die in Christus vollendeten Tatsachen sind der feste Boden, von dem aus unser Wachstum im Leben bis zur Reife geschieht; je bewusster wir unsere Identität und Stellung in Ihm bedenken, desto freier und vertrauensvoller können wir Gott auch in unserer Unreife begegnen und die Veränderungen zulassen, die Er aus dieser sicheren Verbindung mit Christus hervorbringt.

Gemäß Christus: Befreit von Tradition und Weltprinzipien

Dass wir in Christus sind, bedeutet nicht automatisch, dass wir in unserem Denken und Empfinden schon gemäß Christus leben. Zwischen dieser göttlichen Stellung und unserem geprägten Inneren liegen oft viele unsichtbare Ströme von Tradition, Kultur und Gewohnheit. Der Apostel Paulus spricht dieses Spannungsfeld klar an: „Hütet euch, dass niemand euch als Beute wegführe durch seine Philosophie und leeren Betrug gemäß der Überlieferung der Menschen, gemäß den Elementen der Welt und nicht Christus gemäß“ (Kol. 2:8). Das Bild ist drastisch: Man kann in Christus sein und doch praktisch wie eine Beute weggetragen werden – nicht unbedingt durch offene Sünde, sondern durch Denkweisen, die selbstverständlich erscheinen, aber nicht von Christus herkommen. Philosophien, Ideale, auch religiöse Muster können so vertraut werden, dass sie zu unserem eigentlichen Maßstab werden, während Christus in der Praxis an den Rand gedrängt ist.

In 2:8 sagt Paulus: „Seht zu, dass niemand euch als Beute wegführe durch seine Philosophie und leeren Betrug, gemäß der Überlieferung der Menschen, gemäß den Elementen der Welt und nicht gemäß Christus.“ Beachte den Ausdruck „gemäß Christus“. Paulus’ Verlangen ist, dass wir alle gemäß Christus leben und unser Sein haben. Von Christus abgelenkt zu werden bedeutet, unser Sein gemäß etwas anderem als Christus zu haben, insbesondere gemäß der Überlieferung der Menschen und den Elementen der Welt. Diese beiden Dinge umfassen alles, was nicht gemäß Christus ist. (Witness Lee, Life-Study of Colossians, Botschaft vierundfünfzig, S. 484)

Dieses „weggetragen werden“ geschieht oft leise. Ein Mensch kann sehr engagiert im Gemeindeleben sein, äußerlich korrekt und zuverlässig, und doch mehr gemäß einem verfeinerten Menschsein leben als gemäß Christus. Tradierte Vorstellungen von Erfolg, Ansehen, Ordnung oder Frömmigkeit können unbemerkt zum inneren Gesetz werden. Die „Überlieferung der Menschen“ wirkt nicht nur in säkularen Ideologien, sondern auch in frommen Erwartungen: wie eine „gute Familie“ zu funktionieren hat, wie geistliche Leiter auftreten sollten, wie ein „gutes Zeugnis“ aussieht. Wo solche Erwartungen bestimmend sind, entscheidet nicht mehr Christus über Wert und Richtung unseres Lebens, sondern die unsichtbare Hand eines kulturellen oder gruppendynamischen Konsenses. Gottes Ziel ist jedoch nicht eine Gemeinschaft besonders angepasster und korrekter Menschen, sondern ein Volk, dessen Wesen und Entscheidungen von Christus geprägt sind. Herrlichkeit, Ehre und Frieden sind nicht an äußerliche Konformität gebunden, sondern an ein Tun, das aus Gottes Sicht gut ist, wie es heißt: „Herrlichkeit aber und Ehre und Frieden jedem, der das Gute wirkt, sowohl dem Juden zuerst als auch dem Griechen“ (Römer 2:10).

Wenn Paulus die „Elemente der Welt“ erwähnt, zeigt er damit, wie tief diese Prägungen reichen. Gemeint sind nicht nur schlechte Angewohnheiten, sondern die grundlegenden Prinzipien, nach denen Menschen ihre Welt ordnen: Selbstbehauptung, Vergleich, Leistung, Kontrolle, Absicherung. Solche Elemente können sich religiös kleiden und doch denselben Kern behalten. Man kann geistliche Dinge mit den Mitteln der Welt betreiben – nach Effizienz, äußerem Erfolg, messbaren Ergebnissen – und dabei innerlich immer weiter von Christus entfernt werden. Es entsteht ein feines, aber entscheidendes Gefälle: Was Christus tatsächlich denkt, empfindet und tut, verliert an Gewicht; wichtiger wird, was „man“ in dieser Kultur, dieser Gruppe, dieser Zeit „eben so macht“. In dem Maß, in dem diese ungeschriebenen Gesetze unsere Entscheidungen prägen, leben wir faktisch nicht Christus gemäß, auch wenn wir seinen Namen hochhalten.

Gerade hier liegt eine stille Einladung, die nicht anklagt, sondern befreit. Gottes Wort deckt diese Zusammenhänge nicht auf, um uns in Unsicherheit zu stürzen, sondern um den Raum für einen wahrhaft christusgemäßen Lebensstil zu öffnen. Wenn Christus wieder das innere Maß wird, lösen sich manche unsichtbare Ketten: Der Druck, bestimmten Bildern entsprechen zu müssen, verliert an Macht; die Angst vor dem Urteil anderer wird relativiert. Wo Er zur Mitte wird, darf auch unsere Kultur – ob familiär, kirchlich oder gesellschaftlich – geprüft, angenommen, geläutert oder auch durchbrochen werden. So wird das Leben gemäß Christus nicht zu einem weiteren Regelwerk, sondern zu einem Weg der inneren Freiheit: Wir sind nicht länger Beute fremder Maßstäbe, sondern dürfen Schritt für Schritt entdecken, was es heißt, dass Christus selbst unser Maß an Wahrheit, Liebe und Gerechtigkeit ist.

Hütet euch, dass niemand euch als Beute wegführe durch seine Philosophie und leeren Betrug gemäß der Überlieferung der Menschen, gemäß den Elementen der Welt und nicht Christus gemäß; (Kol. 2:8)

Herrlichkeit aber und Ehre und Frieden jedem, der das Gute wirkt, sowohl dem Juden zuerst als auch dem Griechen. (Röm. 2:10)

Wenn Christus inmitten aller kulturellen, traditionellen und gruppendynamischen Einflüsse wieder zum inneren Maßstab wird, verliert die unsichtbare Macht fremder Erwartungen an Kraft, und es entsteht ein freierer Raum, in dem wir unsere Gedanken, Entscheidungen und Lebensmuster prüfen können, sodass unser Sein weniger von „man sagt“ und mehr von dem geprägt wird, was Christus tatsächlich ist und wirkt.

Nach dem Geist wandeln: Christus im Alltag erfahren

Die Frage, wie die Tatsachen in Christus zu gelebter Erfahrung werden, führt in das Zentrum des neutestamentlichen Zeugnisses: zu dem Zusammenhang von Christus und dem Geist. Die Schrift verbindet das Leben gemäß Christus untrennbar mit dem Wandeln nach dem Geist. In Römer 8 wird das so formuliert: „damit die gerechte Forderung des Gesetzes in uns erfüllt würde, die wir nicht nach dem Fleisch wandeln, sondern nach dem Geist“ (Römer 8:4). Hier wird kein neues Gesetz eingeführt, sondern eine andere Lebensquelle gezeigt. Der auferstandene Herr ist nicht fern; „der Herr ist der Geist; und wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit“ (2. Korinther 3:17). Und dieser Geist ist nicht irgendwo außerhalb, sondern ganz nah: „Der Herr sei mit deinem Geist. Die Gnade sei mit euch“ (2. Timotheus 4:22). Der Ort, an dem Christus uns begegnet und leitet, ist unser menschlicher Geist. Darum bedeutet es, gemäß Christus zu leben, im Alltag innerlich auf den Geist zu achten und aus dieser leisen, aber realen Gemeinschaft heraus zu handeln.

Römer 8:4 ist ein Vers, der Kolosser 2:8 parallel ist, insofern er uns sagt, dass wir gemäß Geist wandeln sollen. Gemäß Geist zu wandeln bedeutet, gemäß Christus zu wandeln. Wenn du Tag für Tag gemäß Geist wandelst, wirst du automatisch gemäß Christus wandeln. (Witness Lee, Life-Study of Colossians, Botschaft vierundfünfzig, S. 488)

Dieses Wandeln nach dem Geist ist etwas anderes als eine ständige innere Anspannung, immer „das Richtige“ tun zu wollen. Es gleicht eher einer feinen Ausrichtung: Mitten im Strom der Gedanken, Gefühle und äußeren Anforderungen gibt es in uns einen Punkt der Gegenwart Christi, den die Schrift unseren Geist nennt. Wer sich im Glauben auf diese innere Gegenwart besinnt, erfährt, dass sich dort etwas meldet, das nicht aus der eigenen Spontaneität stammt: ein Friede, der bestimmte Worte zurückhält; ein Licht, das eine verborgene Absicht entlarvt; ein Antrieb zur Versöhnung, der dem eigenen Stolz widerspricht. So wird Christus nicht als äußerer Beobachter erlebt, der unser Verhalten kontrolliert, sondern als der innerlich gegenwärtige Herr, der seinen Charakter in unser konkretes Leben einprägt. Je mehr wir lernen, solchen feinen Regungen zu vertrauen, desto natürlicher wird es, gemäß Christus zu reagieren – nicht, weil wir eine Liste frommer Tugenden abarbeiten, sondern weil der Geist Christi in uns Raum gewinnt.

Gerade im gewöhnlichen Alltag zeigt sich, wie konkret dieses Wandeln nach dem Geist ist. In Familie und Ehe, in Erziehung, Beruf und Gemeindeleben stehen wir unablässig vor kleinen und großen Entscheidungen. Äußerlich mögen die Situationen vertraut sein, innerlich können sie doch jedes Mal neu zur Begegnung mit Christus werden. Ein aufwallender Ärger, eine versteckte Bitterkeit, der Wunsch, sich durchzusetzen – all das gehört zu dem, was die Schrift „Fleisch“ nennt. Dem gegenüber steht nicht ein moralisch veredeltes Ich, sondern der Geist, in dem Christus wohnt. Wo wir innerlich innehalten, aufmerken, die eigene Reaktion ins Licht dieser Gegenwart stellen, entsteht ein Raum, in dem der Geist uns zeigt, was Christus in dieser Situation ist: vielleicht Sanftmut statt Härte, Klarheit statt Ausweichen, Schweigen statt Rechtfertigung, oder auch ein mutiges Wort, wo wir uns lieber zurückziehen würden.

In solchen Momenten wird der Unterschied greifbar, ob wir nur in Christus sind – als Stellung – oder auch gemäß Christus leben – als gelebte Beziehung. Wandeln nach dem Geist bedeutet dann, wieder und wieder in diesen inneren Kontakt zurückzukehren, besonders dann, wenn wir ihn gerade verloren haben. Fehltritte und Versagen sind damit nicht ausgeschlossen; doch sie müssen uns nicht aus dem Raum der Gemeinschaft hinausstoßen. Wer den Geist als den Ort der Gnade kennt, darf im Scheitern schneller zurückkehren und neu beginnen. So wird Christus im Alltag nicht zu einem hohen Ideal, das ständig verfehlt wird, sondern zu einer beständigen Gegenwart, die unser wirklicher Begleiter ist.

damit die gerechte Forderung des Gesetzes in uns erfüllt würde, die wir nicht nach dem Fleisch wandeln, sondern nach dem Geist. (Röm. 8:4)

Und der Herr ist der Geist; und wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit. (2.Kor 3:17)

Je mehr wir lernen, im Strom des Alltags immer wieder in den eigenen Geist zurückzukehren und der leisen Gegenwart Christi dort zu vertrauen, desto weniger sind wir von spontanen Launen, Prägungen und Fremdmaßstäben bestimmt und desto mehr wird unser konkretes Leben – oft unauffällig, aber spürbar – zu einem Ausdruck dessen, wer Christus in uns ist.


Herr Jesus Christus, danke, dass du mich in dich hineingenommen hast und dass in dir alle Fülle, alle Vergebung und alle Freiheit bereits vollendet sind. Vergib, wo mein Denken und Handeln von Gewohnheiten, Traditionen und weltlichen Maßstäben geprägt waren, statt von deiner Gegenwart. Stärke in mir das Bewusstsein, dass du als Geist in meinem Geist wohnst, und lehre mich, im Alltag auf deine leise Führung zu achten. Lass dein Leben meine Worte, Entscheidungen und Beziehungen durchdringen, sodass immer deutlicher sichtbar wird, dass ich nicht nur in dir bin, sondern auch gemäß dir lebe. Erfülle mich mit deiner Hoffnung und deinem Frieden, damit mein Alltag ein einfacher, aber klarer Ausdruck deiner selbst wird. Amen.

Englische Quelle: Life-Study of Colossians, Chapter 54

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