Dem Tod Christi gleichgestaltet werden, um zur Ausauferstehung aus den Toten zu gelangen
Viele Christen sehnen sich danach, mehr von Christus zu erfahren, und merken doch, dass ihr Leben stark von Kultur, Charakter und guten Gewohnheiten geprägt ist. Oft stützen wir uns unbewusst mehr auf Erziehung, Ethik oder Diplomatie als auf das Leben des auferstandenen Herrn in uns. Die Frage ist: Wie kann das Leben Jesu wirklich durchbrechen, wenn sogar das Beste unseres natürlichen Menschseins vor Gott an seine Grenze kommt?
Christus statt Kultur, Ethik und natürlichem Gutsein
Wenn Paulus in Philipper 3.seine Vergangenheit betrachtet, dann legt er nicht nur offenkundige Sünden ab, sondern gerade das, worauf er als frommer, moralischer und kultivierter Mensch stolz sein konnte. Er nennt seine religiösen und kulturellen Vorzüge „Verlust“ und sogar „Abfall“, damit „Christus gewonnen“ werde. In Philipper 3:10 heißt es: „um Ihn zu erkennen und die Kraft Seiner Auferstehung und die Gemeinschaft Seiner Leiden, indem ich Seinem Tod gleichgestaltet werde,“ – dieser Satz steht am Ende einer langen Liste von Dingen, die er verworfen hat. Es geht also nicht darum, von einem schlechten Leben zu einem besseren überzugehen, sondern von einem insgesamt menschlich respektablen Leben zu einem Leben, das seine Quelle radikal in Christus in der Auferstehung hat. Kultur, Ethik und persönliches Gutsein können wie eine glänzende Oberfläche sein, die nicht mehr zulässt, dass das Licht Christi wirklich eindringt und alles durchdringt.
Es ist nicht Gottes Anliegen, dass wir nach bestimmten ethischen Lehren leben. Ethik gehört nicht zur neuen Schöpfung. Sie ist nichts von Christus, nichts vom Geist und nichts vom Auferstehungsleben. Alles, was von Christus ist, muss in der Auferstehung, in der neuen Schöpfung und vom Geist sein. (Witness Lee, Life-Study of Philippians, Botschaft zweiundzwanzig, S. 183)
Die Frage ist deshalb weniger, ob etwas „gut“ oder „schlecht“ wirkt, sondern woraus es lebt. Ein Mensch kann höflich, fleißig und zuverlässig sein – und doch in allem aus sich selbst leben. Solche Qualitäten sind dann Teil der alten Schöpfung und können Christus auf eine sehr subtile Weise ersetzen. Gott sucht jedoch etwas anderes: Ausdruck des neuen Menschen, der im Geist lebt. Darum ist „Ethik“, so wertvoll sie im gesellschaftlichen Miteinander auch sein mag, nicht gleichbedeutend mit dem Leben Christi. Wo Christus selbst, durch seinen Geist, der Ursprung unseres Denkens, Fühlens und Handelns wird, verliert das, was wir bisher aus Herkunft, Erziehung, nationaler Prägung oder christlicher Tradition bezogen haben, seine heimliche Macht. Das bedeutet nicht, dass alles Bisherige zerstört werden muss, sondern dass es untergeordnet und durchdrungen wird: Christus wird zur Mitte, nicht mehr Kultur oder Charakter. In diesem Wechsel liegt eine große Freiheit: Das eigene Gutsein muss nicht mehr tragen, sondern darf sterben, damit das Leben des Auferstandenen sichtbar wird. So wächst eine stille, aber tiefe Gewissheit: Ich stütze mich nicht mehr auf das, was ich bin, sondern auf den, der in mir lebt und mich auch durch meinen Alltag hindurch an seine Auferstehungskraft anschließt.
Wo sich dieser Wechsel vollzieht, gewinnt das Leben eine andere Farbe. Man merkt es oft zuerst in verborgenen Momenten: Wenn das eigene Recht nachgibt, wenn man auf subtile Selbstbehauptung verzichtet, wenn fremde Schwachheit nicht mehr heimlich verachtet wird. Dann tritt jemand anders hervor: Christus, der im Auferstehungsleben dient, leidet, trägt und liebt. Es kann sein, dass das nach außen kaum bemerkt wird; innerlich aber geht ein leiser, kostbarer Austausch vor sich. Man beginnt zu erfahren, dass das eigentliche Kapital des Lebens nicht mehr in Fähigkeiten, Herkunft oder Charakterstärke liegt, sondern in der „Vortrefflichkeit der Erkenntnis Christi“. Diese Erkenntnis wird zu einer inneren Bewegung, die die alten Sicherheiten relativiert und zugleich eine neue, tiefere Sicherheit schenkt: Christus genügt. Und wer das erahnt, wird ermutigt, auch in kleinen Alltagssituationen das natürliche Gutsein loszulassen und sich immer wieder dem Leben anzuvertrauen, das aus dem Tod hervorgegangen ist und nie mehr vergeht.
um Ihn zu erkennen und die Kraft Seiner Auferstehung und die Gemeinschaft Seiner Leiden, indem ich Seinem Tod gleichgestaltet werde, (Phil. 3:10)
Christus statt Kultur, Ethik und natürlichem Gutsein zu wählen, bedeutet, im Inneren die Frage der Quelle zu klären. Was nach außen ähnlich aussehen mag – Fleiß, Freundlichkeit, Zuverlässigkeit –, hat einen völlig anderen Wert, wenn es aus dem in uns wohnenden Christus entspringt. Die Erfahrung des Auferstehungslebens beginnt dort, wo wir nicht mehr auf das bauen, was wir von Natur aus „mitbringen“, sondern darauf, dass Er in uns lebt und wirkt. Diese Bewegung weg von der Selbstsicherheit hin zur Christus-Gewissheit ist oft unspektakulär und zugleich tief tröstlich: Sie nimmt den Druck, uns ständig beweisen zu müssen, und öffnet einen Weg hinein in ein Leben, das in sich selbst Ruhe trägt, weil es aus Ihm kommt. So wird die Erkenntnis Christi nicht nur Inhalt unseres Glaubens, sondern Mitte unserer Person.
Die Kraft der Auferstehung und der Zerbruch des äußeren Menschen
Die Kraft der Auferstehung Christi zeigt sich selten zuerst in spektakulären Ereignissen, sondern im stillen Wirken des Geistes inmitten gewöhnlicher Tage. Die Schrift spricht von der „überragenden Größe Seiner Kraft an uns, die wir glauben“ (Epheser 1:19-20), und verbindet diese Kraft direkt mit der Auferweckung Christi. Dieselbe Kraft, die den Herrn aus dem Grab herausführte, wohnt als Geist in uns und will sich ganz konkret in Alltagsspannungen, inneren Kämpfen und verborgenen Entscheidungen ausdrücken. So wird Philipper 3:10 – „um Ihn zu erkennen und die Kraft Seiner Auferstehung und die Gemeinschaft Seiner Leiden, indem ich Seinem Tod gleichgestaltet werde,“ – zu einer Beschreibung eines Weges: Christus erkennen, bedeutet seine Auferstehungskraft im Zerbruch des äußeren Menschen zu erfahren.
Die Wirklichkeit des Auferstehungslebens Christi ist der Geist. Auferstehung ist etwas Abstraktes und Geheimnisvolles; niemand kann sie definieren. Aber wir können den Geist als die Wirklichkeit der Auferstehung kennen. Der Geist Christi ist die Wirklichkeit der Auferstehung Christi. Wo daher der Geist Christi ist, da ist Auferstehung. Und weil dieser Geist jetzt in uns ist, ist auch die Kraft der Auferstehung Christi in uns. (Witness Lee, Life-Study of Philippians, Botschaft zweiundzwanzig, S. 187)
Das Bild des Samenkorns hilft, diese Wirkweise zu verstehen. In einem Samen steckt die ganze Kraft des Lebens, aber sie bleibt eingeschlossen, solange die harte Hülle intakt ist. Unser „äußerer Mensch“ – unsere natürliche Art zu empfinden, zu reagieren und zu handeln, auch dort, wo sie imponierend oder vorbildlich erscheint – bildet eine solche Hülle. Der Geist in uns ist das Auferstehungsleben, „Jesus sagte zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer in Mich hineinglaubt, wird leben, auch wenn er stirbt;“ (Johannes 11:25). Damit dieses Leben sich herausdrücken kann, muss die Hülle Risse bekommen. Das geschieht nicht in erster Linie durch außergewöhnliche Leiden, sondern durch die Art, wie wir alltägliche Spannungen vor Gott tragen: unausgesprochene Kränkungen, Enttäuschungen, Überforderungen, aber auch die Begrenzungen unseres Temperaments. Wo wir diese Situationen nicht mit eigenmächtiger Härte beantworten, sondern sie vor Christus halten, entsteht ein innerer Bruch mit der alten Reaktion – und gerade darin öffnet sich Raum, in dem der Geist das Leben Jesu durch uns ausdrückt.
So betrachtet, wird der „Zerbruch des äußeren Menschen“ nicht zu einem düsteren Programm, sondern zu einer verborgenen Gnade. Der Herr führt seine Freunde nicht, um sie zu zerstören, sondern um das, was sie von Natur aus sind, in die richtige Stellung zu bringen. Das natürliche Ich wird nicht ausgelöscht, sondern verliert seinen Anspruch, Quelle und Maßstab zu sein. Die Folgen sind leise, aber tiefgreifend: Beziehungen entspannen sich, weil weniger verteidigt werden muss; Dienst wird leichter, weil er nicht mehr vom eigenen Können abhängt; innere Kämpfe bekommen eine neue Perspektive, weil sie nicht das letzte Wort haben. In all dem beginnt die Auferstehungskraft zu leuchten – nicht als Feuerwerk, sondern als tragende Gegenwart. Daraus wächst Ermutigung: Kein Konflikt, keine Schwäche, kein innerer Riss ist vergeudet, wenn er in der Gemeinschaft mit Christus gelebt wird. Gerade dort, wo unser äußeres Selbst an seine Grenzen kommt, ist der Ort, an dem das Leben des Auferstandenen auf eine neue Weise aufgehen kann.
So entsteht im Verborgenen ein anderes Lebensgefühl: Man ist nicht mehr derjenige, der alle Fäden zusammenhalten muss, sondern ein Gefäß, in dem die Kraft eines anderen wirkt. Das nimmt dem alltäglichen Druck nicht jede Schwere, aber es verändert den Horizont. Das eigene Leben wird weniger zum Projekt, das gelingen muss, und mehr zu einem Weg, auf dem der Herr sich selbst zeigen will. Die Gemeinschaft seiner Leiden wird so zur Durchgangspforte für die Gemeinschaft seiner Auferstehung. Und wer das ahnt, darf mit einer stillen Erwartung durch die Tage gehen: In allem, was bricht, geht zugleich etwas Neues aus Gott auf – verborgen, aber wirklich.
um Ihn zu erkennen und die Kraft Seiner Auferstehung und die Gemeinschaft Seiner Leiden, indem ich Seinem Tod gleichgestaltet werde, (Phil. 3:10)
und was die überragende Größe Seiner Kraft an uns ist, die wir glauben, nach der Wirksamkeit der Macht Seiner Stärke, (Eph. 1:19-20)
Die Kraft der Auferstehung im Alltag zu erfahren, heißt, das unscheinbare Wirken des Geistes im Innern ernst zu nehmen. Der Zerbruch des äußeren Menschen geschieht nicht durch heroische Entschlüsse, sondern dort, wo wir unsere natürlichen Reaktionen, Rechte und Sicherheiten vor Christus nicht mehr absolut setzen. Mit jeder Situation, in der wir uns nicht auf die eigene Energie stützen, sondern dem in uns wohnenden Herrn Raum lassen, wird ein Stück der harten Schale spröde – und der Geist findet Durchgang. Das kann mühsam sein, doch in dieser Mühsal liegt Trost: Sie ist nicht sinnlos, sondern Werkzeug der Auferstehung. Wer dabei bleibt, entdeckt nach und nach: Ich bin nicht von meinen Kräften abhängig, sondern werde von einer Kraft getragen, die stärker ist als Tod und Schwachheit.
Dem Tod Christi gleichgestaltet – auf dem Weg zur Ausauferstehung
Dem Tod Christi gleichgestaltet zu werden, ist eine Formulierung, die leicht abstrakt klingt, im Neuen Testament aber sehr konkret gefüllt wird. Paulus verbindet sie mit seinem inneren Ziel: „um Ihn zu erkennen und die Kraft Seiner Auferstehung und die Gemeinschaft Seiner Leiden, indem ich Seinem Tod gleichgestaltet werde, ob ich wohl zur Heraus-Auferstehung von den Toten hingelangen könnte.“ (Phil. 3:10-11). Gemeint ist ein Lebensstil, in dem das Kreuz nicht nur ein einmaliges Ereignis am Anfang des Glaubens bleibt, sondern zu einer dauernden Form wird, in die unser ganzes Sein hineingepresst wird. So wie ein Teig in einer bestimmten Form aufgeht, fügt sich das Leben des Glaubenden in die Form des Todes Christi: Eigenmächtige Reaktionsweisen, selbstbezogene Ziele und ungebrochene Ambitionen werden nach und nach mit seinem Kreuz konfrontiert. Dabei geht es nicht nur um offensichtliche Sünden, sondern ebenso um das „gute“, starke, stolze Ich, das Raum beansprucht. Je mehr dieses Ich seine zentrale Stellung verliert, desto deutlicher kann das Leben des Gekreuzigten und Auferstandenen Gestalt gewinnen.
Als der Herr Jesus auf der Erde war, brachte Er Sein menschliches Leben immer zum Tod, damit das göttliche Leben in Ihm ausgelebt werden konnte. Das ist das Muster des Todes Christi. In den Augen der Menschen wurde der Herr Jesus am Ende Seines Dienstes gekreuzigt, in den Augen Gottes jedoch wurde Er während Seines ganzen Lebens auf der Erde gekreuzigt. (Witness Lee, Life-Study of Philippians, Botschaft zweiundzwanzig, S. 189)
Dieser Weg ist untrennbar mit Hoffnung verbunden. Paulus jagt nach vorne, weil er eine besondere Vollendung vor Augen hat: die „Ausauferstehung“ aus den Toten, eine hervorgehobene Auferstehung derer, die als Überwinder auf dem Weg der Gleichgestaltung mit Christus geblieben sind. Die Schrift deutet an, dass es in der Auferstehung Abstufungen gibt. So heißt es: „Frauen erhielten ihre Toten durch Auferstehung wieder; andere aber wurden gefoltert, da sie die Befreiung nicht annahmen, um eine bessere Auferstehung zu erlangen.“ (Hebräer 11:35). Und in der Offenbarung wird von denen gesagt, die mit Christus tausend Jahre herrschen: „Gesegnet und heilig ist, wer an der ersten Auferstehung teilhat; über diese hat der zweite Tod keine Macht, sondern sie werden Priester Gottes und Christi sein und werden mit Ihm tausend Jahre lang regieren.“ (Offb. 20:6). Die „Ausauferstehung“ ist Ausdruck dessen, dass Gott den Weg derjenigen ehrt, die sich schon jetzt in ihrem ganzen Sein aus der alten in die neue Schöpfung hinüberführen lassen. Unser Geist ist bereits mit Christus lebendig gemacht und auferweckt (Eph. 2:5-6), doch dieser Schatz will auch unsere Seele und schließlich unseren Leib durchdringen, bis unser gesamtes Dasein vom Auferstehungsleben geprägt ist.
Die Perspektive der Ausauferstehung bewirft den Alltag mit einem anderen Licht. Was nach außen klein und unbedeutend scheint – eine ertragene Ungerechtigkeit, eine stille Treue, ein Loslassen innerer Ansprüche –, hat in Gottes Augen Gewicht für die Ewigkeit. Jeder Schritt, in dem das Kreuz praktischen Raum bekommt, ist zugleich ein Schritt hinein in die Herrlichkeit jener Auferstehung, die alles Vergängliche hinter sich lässt. Wenn Paulus am Ende seines Weges sagen kann: „Ich habe den guten Kampf gekämpft; ich habe den Lauf vollendet; ich habe den Glauben bewahrt.“ (2. Timotheus 4:7-8), dann spricht daraus nicht Selbstbewunderung, sondern Staunen darüber, dass der Herr ihn durchgetragen und vorbereitet hat auf das, was kommt. Die Aussicht auf die Ausauferstehung nimmt dem gegenwärtigen Leiden nicht jede Schwere, aber sie verankert es in einem größeren Zusammenhang. Man lebt nicht ins Ungewisse hinein, sondern auf eine konkrete, kommende Herrlichkeit zu, in der Christus das, was Er selbst in uns gewirkt hat, öffentlich anerkennt.
So gewinnt das Gleichgestaltetwerden mit dem Tod Christi einen ermutigenden Charakter. Es ist nicht in erster Linie ein Forderungskatalog, sondern eine Einladung in eine tiefere Gemeinschaft mit dem Herrn, der selbst diesen Weg vorangegangen ist. Er überfordert nicht, sondern führt Schritt um Schritt, Maß um Maß. Jede Erfahrung, in der unser natürliches Leben an ein Ende kommt, kann so zur Gelegenheit werden, in der seine Auferstehung kräftiger durchbricht. Und je mehr das geschieht, desto mehr wird das Herz ruhig: Die Zukunft ist nicht dunkel, sondern erfüllt von der Zusage, dass kein Schritt mit Ihm vergeblich ist. Die Hoffnung auf die Ausauferstehung legt sich wie ein stilles Licht über den Weg – nicht laut, aber tragend. Wer sich dieser Perspektive nicht entzieht, wird entdecken: Die Form des Kreuzes ist am Ende die Form der Herrlichkeit.
um Ihn zu erkennen und die Kraft Seiner Auferstehung und die Gemeinschaft Seiner Leiden, indem ich Seinem Tod gleichgestaltet werde, (Phil. 3:10-11)
Ich habe den guten Kampf gekämpft; ich habe den Lauf vollendet; ich habe den Glauben bewahrt. (2.Tim. 4:7-8)
Dem Tod Christi gleichgestaltet zu werden, ist ein Weg, der durch unzählige kleine Entscheidungen hindurchführt, in denen das eigene Ich nicht mehr die letzte Instanz sein darf. Doch dieser Weg ist von Anfang bis Ende von Auferstehung umgeben: Das Kreuz steht nie allein, sondern trägt den Abdruck der kommenden Herrlichkeit. Die Aussicht auf die Ausauferstehung macht aus unserem heutigen Gehorsam keine heroische Leistung, sondern eine Antwort auf die Liebe des Herrn, der uns in seine eigene Zukunft hineinzieht. Wer sich von dieser Perspektive prägen lässt, findet Mut, nicht stehenzubleiben, auch wenn vieles verborgen bleibt. Die Zuversicht wächst: Der, der mich jetzt formt, wird mich auch vollenden – und am Tag seiner Offenbarung wird deutlich werden, wie kostbar jeder Schritt mit Ihm war.
Herr Jesus, führe uns im Licht Deines Wortes und schenke uns Gnade, die gezeigte Wahrheit nicht nur zu verstehen, sondern im Alltag aus Deinem Leben zu erfahren. Bewahre uns in Deiner Gegenwart, damit unser Denken, Reden und Dienen von Dir geprägt wird und Dein Name in der Gemeinde verherrlicht wird. Amen.
Englische Quelle: Life-Study of Philippians, Chapter 22