Das Wort des Lebens
lebensstudium

Gottes vollbrachtes Werk in Bezug auf die Gemeinde

13 Min. Lesezeit

Wenn wir auf die sichtbare Realität von Gemeinden schauen, sehen wir oft Schwächen, Brüche und Unreife. Doch der Epheserbrief öffnet uns eine andere Perspektive: Aus Gottes Sicht ist Sein Werk in Bezug auf die Gemeinde bereits vollbracht und zugleich in lebendiger Entfaltung. Diese himmlische Sicht verändert, wie wir uns selbst, unser Gemeindeleben und die geistliche Auseinandersetzung unserer Zeit verstehen.

Von Ewigkeit her erwählt und durch Christus erlöst

Wenn der Epheserbrief die Geschichte der Gemeinde erzählt, setzt er nicht bei unserer Bekehrung ein, sondern weit davor. Er lässt uns in Gottes Ratschluss blicken, der die Grenzen der Zeit übersteigt. Noch bevor Himmel und Erde geschaffen wurden, hat Gott in Christus Menschen im Blick gehabt, die einmal Sein Wesen widerspiegeln sollen. So heißt es: „so wie Er uns in Ihm vor Grundlegung der Welt auserwählt hat, damit wir heilig und makellos seien vor Ihm in Liebe“ (Eph. 1:4). Die Gemeinde ist deshalb nicht ein spätes Notprogramm nach dem Fall, sondern Teil eines ewigen Vorsatzes. Erwählung bedeutet: Gott hat uns gekannt, gewollt und auf ein bestimmtes Ziel hin bestimmt – „indem Er uns durch Jesus Christus für Sich zur Sohnschaft vorherbestimmt hat, nach dem Wohlgefallen Seines Willens“ (Eph. 1:5). In dieser Sohnschaft wird die Gemeinde zu einer Familie, die ihren Ursprung im Herzen des Vaters hat.

Gott hat uns in der vergangenen Ewigkeit auserwählt, als Er Seinen Plan fasste, die Gemeinde zu haben. Dass wir in der Ewigkeit auserwählt wurden, bedeutet, dass unsere Errettung vor der Grundlegung der Welt und vor der Zeit begonnen hat. (Witness Lee, Life-Study of Ephesians, Botschaft zweiundsiebzig, S. 604)

Gerade vor dem Hintergrund des Falls des Menschen leuchtet die Tiefe dieser Liebe auf. Die Bibel verschweigt nicht, dass wir „in den Verfehlungen tot“ waren, unfähig, uns selbst zu Gott zurückzubringen. Doch mitten in dieser Verlorenheit begegnet uns der Reichtum göttlicher Barmherzigkeit: „aber Gott, der reich an Barmherzigkeit ist, hat wegen Seiner großen Liebe, mit der Er uns geliebt hat, auch uns, als wir in den Verfehlungen tot waren, zusammen mit Christus lebendig gemacht“ (Eph. 2:4-5). Dass Gott die Gemeinde vor Grundlegung der Welt erwählt hat, bedeutet daher nicht, dass Er die Sünde verharmlost, sondern dass Er schon vor allem Abfall einen Weg der Gnade vorgesehen hat, auf dem verlorene Menschen zu Seinen Söhnen und Töchtern werden.

In der Mitte der Zeit hat dieser ewige Vorsatz an einem konkreten Ort Gestalt angenommen: auf Golgatha. Hier hat Christus sich „für die Gemeinde hingegeben“ (vgl. Eph. 5:25) und hat das getan, was niemand sonst tun konnte. „In Ihm haben wir die Erlösung durch Sein Blut, die Vergebung der Verfehlungen nach dem Reichtum Seiner Gnade“ (Eph. 1:7). Die Feindschaft des Menschen gegen Gott, die sich in Unabhängigkeit und Rebellion ausdrückte, hat Christus an das Kreuz getragen. Dort hat Er nicht nur für individuelle Sünden bezahlt, sondern eine ganze feindliche Haltung beendet. Darum kann Paulus sagen, dass Gott „die beiden in einem Leib durch das Kreuz mit Gott versöhne, nachdem Er durch dasselbe die Feindschaft getötet hatte“ (Eph. 2:16). Die Gemeinde entsteht nicht aus moralischer Verbesserung, sondern aus dieser radikalen Versöhnung: Aus Gegnern werden Versöhnte, aus Fremden Angehörige des Hauses Gottes.

Wer an Christus glaubt, bleibt nicht in einem unbestimmten Zwischenzustand stehen. Gott beansprucht die Erlösten als Sein Eigentum und setzt ihnen ein sichtbares, wenn auch inneres Siegel auf. „In dem auch ihr, nachdem ihr das Wort der Wahrheit, das Evangelium von eurer Errettung, gehört habt, auch an Ihn geglaubt habt, mit dem Heiligen Geist der Verheißung versiegelt worden seid, der das Unterpfand unseres Erbteils ist zur Erlösung des erworbenen Besitzes, zum Lobpreis Seiner Herrlichkeit“ (Eph. 1:13-14). Das Siegel macht deutlich, wem wir gehören; das Unterpfand lässt erahnen, was uns erwartet. Gott selbst, der sich im Geist in uns hineingibt, ist der Vorgeschmack des Erbes, das in der kommenden Herrlichkeit voll entfaltet wird. Die Gemeinde steht daher auf einem Fundament, das weder von ihren Stärken noch von ihren Schwächen abhängt: Sie ist von Gott gedacht, von Christus erkauft und vom Geist versiegelt.

so wie Er uns in Ihm vor Grundlegung der Welt auserwählt hat, damit wir heilig und makellos seien vor Ihm in Liebe, (Eph. 1:4)

indem Er uns durch Jesus Christus für Sich zur Sohnschaft vorherbestimmt hat, nach dem Wohlgefallen Seines Willens, (Eph. 1:5)

Die Sicht auf Gottes vollbrachtes Werk für die Gemeinde befreit aus der Enge einer rein menschlichen Perspektive. In der Spannung zwischen der hohen Berufung und der sichtbaren Schwachheit darf das Herz zur Ruhe kommen, weil die Gemeinde nicht auf uns, sondern auf Gottes ewigen Vorsatz, Christi Erlösung und das Siegel des Geistes gegründet ist. Wer aus dieser Sicherheit lebt, verliert nicht den Realismus, aber er verliert den heimlichen Zynismus und die Resignation. Stattdessen wächst eine stille Treue: bei der Gemeinde bleiben, auch wenn sie brüchig ist, und zugleich mit innerer Erwartung auf den Gott vertrauen, der begonnen hat, was niemand sonst hätte beginnen können, und der vollenden wird, was Er in Christus für Seine Gemeinde beschlossen hat.

Eine neue Schöpfung: der eine neue Mensch in Christus

Der Blick Gottes auf die Gemeinde unterscheidet sich grundlegend von der Weise, wie Menschen Gemeinschaften beurteilen. Wir achten auf Struktur, Tradition, Prägungen und Unterschiede; Gott beginnt bei einer neuen Wirklichkeit in Christus. Paulus fasst das in dem schlichten, aber gewichtigen Satz zusammen: „Denn wir sind Sein Meisterwerk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln würden“ (Eph. 2:10). Gemeint ist nicht die erste Schöpfung, in der der Mensch aus Staub geformt wurde, sondern eine zweite, bei der Gott gefallene Menschen mit Christus verbindet und sie in Ihm neu schafft. Die Gemeinde ist nicht nur eine Versammlung Erretteter, sondern ein gemeinsames Werk Gottes, ein Meisterstück, in dem Er Seine Weisheit und Gnade sichtbar macht.

Epheser 2:10 sagt: „Denn wir sind Sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken.“ Dieser Vers spricht nicht von der ersten Schöpfung, sondern von der zweiten Schöpfung, der Schöpfung des neuen Menschen. Wir alle sind gemeinsam als Gottes Meisterwerk, Gottes Gedicht, geschaffen worden. (Witness Lee, Life-Study of Ephesians, Botschaft zweiundsiebzig, S. 608)

Diese neue Schöpfung hat eine geistliche Position, die weit über das Sichtbare hinausgeht. Während unsere äußeren Umstände oft unscheinbar bleiben, bezeugt das Wort, dass Gott uns mit Christus „zusammen mit Ihm auferweckt und uns zusammen mit Ihm niedergesetzt im Himmlischen in Christus Jesus“ hat (Eph. 2:6). Aus dieser Perspektive ist die Gemeinde nicht an ihre irdischen Begrenzungen gebunden, sondern mit dem erhöhten Christus verbunden, aus dessen Sphäre sie ihre Orientierung erhält. Wahre Gemeinschaft beginnt daher nicht bei menschlicher Nähe oder Ähnlichkeit, sondern bei der gemeinsamen Teilhabe an diesem einen Herrn und an Seinem Leben. Das Bewusstsein, gemeinsam in Christus versetzt zu sein, verändert leise, aber nachhaltig, wie wir einander sehen.

Die neue Schöpfung zeigt sich vor allem darin, dass alte Trennlinien ihre letzte Autorität verlieren. In der alten Menschheit waren Herkunft, Kultur, Leistung und Geschichte bestimmend. In Christus schafft Gott etwas radikal Neues: Aus Juden und Nationen, aus allen denkbaren Gruppen „schafft“ Christus „die zwei in Sich Selbst zu einem neuen Menschen, indem Er Frieden stiftete“ (vgl. Eph. 2:15). So kann Paulus feststellen: „Jetzt aber, in Christus Jesus, seid ihr, die ihr einst fern wart, durch das Blut des Christus nahe geworden“ (Eph. 2:13). Nähe ist hier nicht zuerst ein Gefühl, sondern eine von Christus geschaffene Tatsache: Wer an Ihn glaubt, ist nahe bei Gott – und damit auch nahe bei allen, die ebenso aus Gnade leben.

In dieser Sicht ist die Gemeinde ein Leib mit einem Geist, nicht eine Summe von Einzelkämpfern mit ähnlichen Überzeugungen. „Ein Leib und ein Geist, so wie ihr auch in einer Hoffnung eurer Berufung berufen worden seid“ (Eph. 4:4). Im Leib Christi ist jeder Einzelne bewusst begrenzt und zugleich unersetzlich. „Aber jedem Einzelnen von uns ist die Gnade nach dem Maß der Gabe Christi gegeben worden“ (Eph. 4:7). Dieses Maß befreit von Vergleichen und verdecktem Konkurrenzdenken; es lädt ein, das Empfangene treu einzubringen, ohne mehr sein zu wollen, als Christus gegeben hat. So geschieht „die Zurüstung der Heiligen zum Werk des Dienstes, zum Aufbau des Leibes Christi“ (Eph. 4:12). Die Gemeinde wird aufgebaut, wo Menschen ihr von Christus gegebenes Teil einbringen und zugleich akzeptieren, dass sie die anderen brauchen.

Denn wir sind Sein Meisterwerk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln würden. (Eph. 2:10)

und hat uns zusammen mit Ihm auferweckt und uns zusammen mit Ihm niedergesetzt im Himmlischen in Christus Jesus, (Eph. 2:6)

Wer die Gemeinde als Gottes Meisterwerk und als einen neuen Menschen in Christus erkennt, lernt, sie weder zu idealisieren noch zu verachten. Die Spannungen und Brüche verlieren ihre zerstörerische Macht, weil sie nicht mehr das letzte Wort haben. Stattdessen gewinnt das Bewusstsein Raum, dass wir gemeinsam Teil von etwas sind, das größer ist als unsere Herkunft, unsere Prägungen und unsere individuellen Gaben. In dieser Sicht können wir die eigene Begrenzung nicht mehr nur als Mangel, sondern als Einladung zur Ergänzung wahrnehmen und die Andersartigkeit der anderen nicht mehr nur als Störung, sondern als Ausdruck der Weisheit Gottes. Gerade darin liegt eine leise, aber tiefgreifende Ermutigung: Die wahre Einheit der Gemeinde wächst nicht aus menschlicher Homogenität, sondern aus der neuen Realität, die Gott in Christus geschaffen hat – und in dieser Realität hat jeder einen vorbereiteten Platz.

Innerlich erneuert, verwurzelt in Liebe und gemeinsam aufgebaut

Dass Gottes Werk in Bezug auf die Gemeinde vollbracht ist, bedeutet nicht, dass in der Gegenwart nichts mehr geschieht. Im Gegenteil: gerade weil der Ratschluss feststeht und das Fundament gelegt ist, entfaltet Gott heute im Verborgenen Seines Geistes, was Er beschlossen hat. Paulus betet darum, „dass der Gott unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit, euch einen Geist der Weisheit und Offenbarung gebe in der völligen Erkenntnis Seiner Selbst, nachdem die Augen eures Herzens erleuchtet worden sind, damit ihr wisst, was die Hoffnung Seiner Berufung ist“ (Eph. 1:17-18). Die Gemeinde wächst nicht zuerst durch äußere Aktivität, sondern durch ein inneres Erwachen: verschlossene Augen werden geöffnet, schläfrige Herzen rufen neu nach Gott. So heißt es: „Wache auf, der du schläfst, und stehe auf aus den Toten, und der Christus wird dir leuchten!“ (Eph. 5:14). In dieser Erleuchtung beginnt die Gemeinde bewusst zu werden, wer sie in Gottes Augen ist.

Aus menschlicher Sicht gibt es viele Mängel und Unzulänglichkeiten in der Gemeinde. Aus Gottes Perspektive in der Ewigkeit jedoch ist die Gemeinde ein fertiges Werk, etwas, das von Gott bereits vollbracht worden ist. (Witness Lee, Life-Study of Ephesians, Botschaft zweiundsiebzig, S. 609)

Dieses Erwachen bleibt nicht abstrakt, sondern greift das Innerste des Menschen. Gott bleibt nicht auf Abstand, sondern stärkt durch Seinen Geist „mit Kraft […] hinein in den inneren Menschen“ (Eph. 3:16). Der innere Mensch ist das Zentrum, in dem Wille, Denken und Empfinden von Gottes Leben berührt werden. Ziel dieser Stärkung ist, „damit Christus durch den Glauben in euren Herzen Wohnung mache“ (Eph. 3:17). Christus möchte nicht als gelegentlicher Besucher an der Peripherie unseres Lebens stehen, sondern als Herr im Inneren Wohnung nehmen. Wo das geschieht, wird die Gemeinde von innen her umgestaltet: Menschen, deren Herzen von vielen anderen Dingen besetzt waren, werden zu Räumen, in denen Christus sich niederlässt, ordnet und gestaltet. Das ist keine plötzliche, spektakuläre Veränderung, sondern oft ein stiller, anhaltender Prozess.

Wenn Christus so innerlich Wohnrecht gewinnt, entsteht eine neue Verwurzelung. Paulus spricht davon, dass wir „in der Liebe verwurzelt und gegründet“ werden (Eph. 3:17) und dass wir die „alle Erkenntnis übersteigende Liebe Christi“ erkennen, „damit ihr zur ganzen Fülle Gottes erfüllt werdet“ (Eph. 3:19). Die Gemeinde wird also nicht durch äußere Strukturen stabil, sondern dadurch, dass sie tief in der Liebe Christi verankert ist. Aus dieser Verwurzelung wächst ein Leben, das immer mehr „in allen Dingen hineinwachsen in Ihn, der das Haupt ist, Christus“ will (Eph. 4:15). Wachstum im Leben bis zur Reife ist kein Sprint, sondern ein langes, von vielen kleinen Schritten geprägtes Werden – getragen von einer Liebe, die tiefer ist als unsere Schwankungen.

Parallel zu dieser Verwurzelung erneuert Gott „den Geist eures Verstandes“ (Eph. 4:23). Der neue Mensch, den wir „anziehen“ sollen, „der nach Gott geschaffen ist in Gerechtigkeit und Heiligkeit der Wirklichkeit“ (Eph. 4:24), entspricht nicht dem, was wir aus unserer natürlichen Prägung kennen. Deshalb arbeitet der Geist Gottes an unseren Denkmustern, unseren Bewertungen und spontanen Reaktionen. Diese Erneuerung geschieht, während Christus die Gemeinde reinigt und heiligt: „damit Er sie heilige, indem Er sie durch die Waschung mit dem Wasser im Wort reinigt“ (Eph. 5:26). Das Wort Gottes ist hier nicht nur Information, sondern wie ein Wasser, das Gedanken, Motive und Beziehungen spürbar klärt. Wo das Wortevangelium nicht nur gehört, sondern innerlich aufgenommen wird, verliert das Alte nach und nach seine Selbstverständlichkeit.

dass der Gott unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit, euch einen Geist der Weisheit und Offenbarung gebe in der völligen Erkenntnis Seiner Selbst, nachdem die Augen eures Herzens erleuchtet worden sind, damit ihr wisst, was die Hoffnung Seiner Berufung ist und was der Reichtum der Herrlichkeit Seines Erbteils in den Heiligen ist (Eph. 1:17-18)

Deshalb heißt es: «Wache auf, der du schläfst, und stehe auf aus den Toten, und der Christus wird dir leuchten!» (Eph. 5:14)

Die Einsicht, dass Gott die Gemeinde sowohl als vollendetes Werk in Seinem Ratschluss als auch als Feld gegenwärtiger innerer Erneuerung sieht, schützt vor zwei gefährlichen Extremen: vor resignierter Ernüchterung und vor ungeduldigem Aktivismus. Im Licht des Epheserbriefes darf die Gemeinde mit realistischen Augen gesehen werden, ohne die Hoffnung preiszugeben. Die sichtbaren Schwächen verlieren ihre absolute Deutungshoheit, und die stillen Spuren des Wirkens des Geistes gewinnen an Bedeutung. So kann eine Haltung wachsen, die sich nicht in Erwartungslosigkeit zurückzieht, aber auch nicht aus eigener Kraft erzwingen will, was nur Gott schenken kann. In dieser Spannung genährt zu werden, verwurzelt in der Liebe Christi und mit anderen Gliedern verbunden, ist selbst schon Ausdruck dessen, was Gott mit der Gemeinde vorhat: Sie soll ein Raum werden, in dem Seine Fülle erkennbar wird – gerade dadurch, dass in allem deutlich bleibt, wer das Werk begonnen hat und wer es vollenden wird.


Herr Jesus Christus, wir danken Dir, dass Du die Gemeinde nicht dem Zufall überlassen hast, sondern sie von Ewigkeit her in Deinem Herzen trugst, sie durch Dein Blut erkauft und mit Deinem Geist versiegelt hast. Stärke unseren inneren Menschen, damit Du immer tiefer in unseren Herzen Wohnung machst und wir verwurzelt und gegründet in Deiner Liebe leben. Lass uns inmitten aller Schwachheit erkennen, wie vollkommen Dein Werk in Bezug auf Deine Gemeinde ist, und erfülle uns mit der Hoffnung, dass Du Dein Meisterstück vollenden wirst. Richte unseren Blick weg von unseren Begrenzungen hin zu Deiner Treue, und lass Deine Gnade wie ein stiller Strom durch unser Miteinander fließen, damit Deine Fülle in Deinem Leib sichtbar wird. Bewahre uns in der Einheit Deines Geistes und rüste uns mit Deiner Waffenrüstung aus, damit wir in Deiner Kraft stehen können. In allem sei Du verherrlicht in der Gemeinde und in Christus Jesus von Generation zu Generation. Amen.

Englische Quelle: Life-Study of Ephesians, Chapter 72

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