Drei Dinge, die der Gemeinde schaden
Wer einen offenen Blick in die Kirchengeschichte wirft, merkt schnell: Was Gott als lebendigen Leib Christi begonnen hat, ist immer wieder von fremden Elementen überlagert worden. Formen lösten das Leben ab, Lehrsysteme verdrängten die einfache Glaubenshingabe, Strukturen traten an die Stelle des Wirkens des Geistes. Der Epheserbrief zeichnet dagegen eine überraschend klare Linie: Gott hat uns erwählt, erlöst, lebendig gemacht und in Seinem Geist versiegelt – mit einem Ziel: die Gemeinde als Leib Christi, als neuer Mensch und als Wohnstätte Gottes.
Gottes Ziel: die Gemeinde als Leib Christi und Wohnstätte Gottes
Wenn der Epheserbrief unsere Geschichte mit Gott beschreibt, setzt er nicht bei unseren Bedürfnissen, sondern bei Gottes Vorsatz an. Noch bevor wir an Ihn dachten, hat Er uns in Christus auserwählt und „durch Jesus Christus für Sich zur Sohnschaft vorherbestimmt … zum Lobpreis der Herrlichkeit Seiner Gnade“ (Epheser 1:5-6). Diese gewaltigen Worte sind leicht zu verengen auf unser persönliches Heil: Vergebung, Annahme, Sohnschaft. Doch der Text bleibt nicht bei einzelnen Gläubigen stehen. Er führt weiter zum Gipfel: Gott hat Christus zum Haupt über alles gegeben „der Gemeinde, die Sein Leib ist, die Fülle dessen, der alles in allem erfüllt“ (Epheser 1:22-23). Erwählung, Vorherbestimmung, Erlösung durch Sein Blut und die Versiegelung mit dem Heiligen Geist (Epheser 1:7, 13) zeigen, wie Gott an uns handelt; im Leib Christi zeigt sich, wozu Er es tut. Der Dreieine Gott segnet, schenkt, versiegelt und erleuchtet, damit ein Leib sichtbar wird, der Christus ausdrückt und Ihn in Raum und Zeit repräsentiert.
Wenn wir diese Verse zusammennehmen, erschließt sich uns Epheser 1 auf neue Weise. Wir sind vorherbestimmt und versiegelt worden, und wir haben einen Geist der Weisheit und Offenbarung empfangen, damit wir den Leib erkennen. Erwählung, Vorherbestimmung, Erlösung und Versiegelung sind kein Selbstzweck. Das alles ist für den Leib. Wir wurden erwählt, vorherbestimmt, begünstigt, begnadigt, erlöst und versiegelt – für den Leib. Und für den Leib ist uns außerdem ein Geist der Weisheit und Offenbarung gegeben worden. In Epheser 1 ist der Leib Gottes letztliches Ziel. (Witness Lee, Life-Study of Ephesians, Botschaft dreiundsiebzig, S. 617)
So wird deutlich, dass unsere persönliche Geschichte mit Gott eingebettet ist in etwas Größeres. In Epheser 2.tritt das scharf hervor: „auch uns, als wir in den Verfehlungen tot waren, [hat Er] zusammen mit Christus lebendig gemacht“ (Epheser 2:5). Doch die gleiche Gnade, die uns aus dem Tod herauszieht, schafft zugleich „in Sich Selbst die zwei zu einem neuen Menschen“ (Epheser 2:15). Leben aus dem Tod, Frieden aus Feindschaft, Zugang zum Vater – „denn durch Ihn haben wir beide in einem Geist den Zugang zum Vater“ (Epheser 2:18) – münden darin, dass Gott eine „Wohnstätte Gottes im Geist“ gewinnt, in der wir „miteinander aufgebaut“ werden (Epheser 2:22). Er rettet uns nicht nur aus etwas heraus, sondern in etwas hinein: in einen lebendigen Zusammenhang, in dem Christus das Haupt ist, wir Glieder sind und Gott zu Hause ist.
Paulus öffnet in Epheser 3.die innere Perspektive dieses Bauens. Er verkündigt „den unerforschlichen Reichtum Christi“ (Epheser 3:8), nicht damit einige wenige geistliche Spezialisten glänzen, sondern damit Christus selbst Raum in den Herzen gewinnt: „dass Er euch gebe, nach dem Reichtum Seiner Herrlichkeit, durch Seinen Geist mit Kraft gestärkt zu werden hinein in den inneren Menschen, damit Christus durch den Glauben in euren Herzen Wohnung mache“ (Epheser 3:16-17). Wenn Christus so im inneren Menschen wohnt, wird die Gemeinde zur Sphäre, in der „die alle Erkenntnis übersteigende Liebe Christi“ erkannt und „die ganze Fülle Gottes“ erfahrbar wird (Epheser 3:19). Darum gipfelt das Kapitel in dem Satz: „Ihm sei die Herrlichkeit in der Gemeinde und in Christus Jesus“ (Epheser 3:21). Gott sucht eine Gemeinde, in der Christus nicht nur bekannt, sondern bewohnt, erfahren und gemeinsam zum Ausdruck gebracht wird.
In diesem Licht bekommen auch die späteren Abschnitte des Briefes ihr Gewicht. Das „Wachstum … in allen Dingen hinein in Ihn, der das Haupt ist, Christus“ (Epheser 4:15), das „Erfülltwerden im Geist“ (Epheser 5:18) und das Ringen „mit der ganzen Waffenrüstung Gottes“ (Epheser 6:11) sind keine isolierten Disziplinen einzelner Christen. Sie stehen alle im Horizont des Leibes: Wachstum bedeutet, dass der ganze Leib mehr von Christus ausdrückt, Erfülltwerden im Geist bedeutet, dass die Gemeinde als Ganzes von Gottes Leben durchdrungen wird, der geistliche Kampf dient dem Schutz und Aufbau der Gemeinschaft der Heiligen. Unser persönliches Erleben wird kostbar, wo es in diesen größeren Zusammenhang fällt.
indem Er uns durch Jesus Christus für Sich zur Sohnschaft vorherbestimmt hat, nach dem Wohlgefallen Seines Willens, zum Lobpreis der Herrlichkeit Seiner Gnade, mit der Er uns in dem Geliebten begnadet hat. In Ihm haben wir die Erlösung durch Sein Blut, die Vergebung der Verfehlungen nach dem Reichtum Seiner Gnade, (Eph. 1:5-7)
und Er hat alles Seinen Füßen unterworfen und hat Ihm gegeben, Haupt über alles zu sein, der Gemeinde, die Sein Leib ist, die Fülle dessen, der alles in allem erfüllt. (Eph. 1:22-23)
Ein Leben aus Epheser 1–3.bedeutet, das eigene Heil dankbar zu empfangen, ohne es zum Endpunkt zu machen. Je klarer sichtbar wird, dass Erwählung, Sohnschaft, Erlösung und Versiegelung auf den Leib Christi zielen, desto freier kann der Blick vom eigenen Zustand hin zu Gottes Ziel wandern. So entsteht eine stille Bereitschaft, sich von Christus formen und in das Miteinander der Gemeinde einfügen zu lassen, damit Gott in der Gemeinde und in Christus Jesus verherrlicht wird.
Religion und Erkenntnis: die heimliche Abkehr vom Baum des Lebens
Im Neuen Testament begegnet uns die Gemeinde zunächst als etwas überraschend Einfaches: Menschen, die den Herrn Jesus lieben, in deren Herzen der Geist Gottes wohnt und die sich im Namen Jesu versammeln. Ihre Kraft lag nicht in ausgereiften Strukturen, sondern darin, dass der Heilige Geist mit ihrem menschlichen Geist verbunden war. Aus dieser Vermengung entsprang ein Gemeindeleben, in dem Christus spontan geehrt, das Wort lebendig und die Liebe konkret wurde. Darin war wenig Platz für ausgefeilte Programme, feste Rituale oder religiöse Prestigeformen. Wenn Paulus schreibt: „Der Geist ist es, der das Leben gibt, das Fleisch nützt nichts; die Worte, die Ich zu euch geredet habe, sind Geist und sind Leben“ (Johannes 6:63), verweist er auf genau diese Quelle: Die Gemeinde lebt von der fortwährenden Zufuhr des Geistes, nicht von der Perfektion ihrer Formen.
Zuerst benutzte Satan das Judentum – eine Religion, die gemäß Gottes Orakel gegründet und geformt ist –, um die Gemeinde zu verderben. In seiner List ließ Satan das Judentum in die Gemeinde eindringen. Wir haben gesehen, dass die Gemeinde eine Wirklichkeit ist, die durch die Vermengung des Heiligen Geistes mit dem menschlichen Geist hervorgebracht wird. In dieser Wirklichkeit ist kein Raum für Vorschriften, Organisation, Formen oder Lehren. Es gibt nur Raum für den Dreieinen Gott als den allumfassenden Geist, der in korporativer Weise mit unserem Geist vermengt ist. (Witness Lee, Life-Study of Ephesians, Botschaft dreiundsiebzig, S. 619)
Die Geschichte zeigt jedoch, wie von Anfang an andere Kräfte an dieser Einfachheit zerren. Ein erster Strang ist das religiöse System, das aus Gottes ursprünglicher Offenbarung hervorgegangen war, sich aber verselbständigt hatte. Vorschriften über Tage, Speisen, äußere Reinheit und religiöse Leistung – all das begann, in die Gemeinde hineinzukriechen. Paulus musste warnen, dass ein Rückfall in solche religiösen Forderungen die Gnade entleert. Wo äußerliche Ordnung und religiöse Pflichterfüllung das Maß werden, rückt der lebendige Umgang mit dem Herrn an den Rand. Das „Leben im Geist“ wird ersetzt durch ein Leben nach frommen Mustern. Was einst Hilfsmittel sein konnte, wird dann zu einem System, das das freie Wirken des Geistes beschneidet.
Neben der Religion trat ein zweites Element hinzu: die Verabsolutierung der Erkenntnis. Der menschliche Verstand ist Gabe Gottes, doch er ist nicht dazu bestimmt, den Platz des vertrauenden Herzens einzunehmen. Schon im Paradies zeigt 1. Mose 2–3.zwei Bäume: den Baum des Lebens und den Baum der Erkenntnis von Gut und Böse. Der Mensch griff nach der Erkenntnis, verlor aber das unmittelbare Leben aus Gott. Später wurden philosophische Spekulationen und eine erkenntnishafte Frömmigkeit zu Werkzeugen, mit denen Satan Gläubige wegzog von der schlichten Freude an Christus. Auseinandersetzungen über die Person Christi, über Sein Verhältnis zum Vater, über Sein wahres Gottsein und Menschsein waren nötig, weil falsche Lehren aufkamen. Zugleich wurde in dieser Atmosphäre deutlich, wie leicht der natürliche Verstand Spaltungen hervorbringt, wenn er sich an die Spitze setzt.
Die Schrift selbst bezeugt klar, wer Christus ist: „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott“ (Johannes 1:1) und „das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns“ (Johannes 1:14). Doch statt sich von dieser Offenbarung innerlich ergreifen zu lassen, kreisten viele um menschliche Definitionssysteme. Erkenntnis wurde zu einem Gebiet, auf dem man sich profilieren konnte. Paulus nannte das eine Erkenntnis, „die aufbläht“, im Gegensatz zur Liebe, „die erbaut“ (vgl. 1. Korinther 8:1). Dort, wo theologische Schärfe wichtiger wird als das gemeinsame Genießen Christi, verliert der Leib an Wärme und Beweglichkeit. Was nach geistlicher Reife aussieht, kann sich in Wirklichkeit als Abkehr vom Baum des Lebens erweisen.
Der Geist ist es, der das Leben gibt, das Fleisch nützt nichts; die Worte, die Ich zu euch geredet habe, sind Geist und sind Leben. (Joh. 6:63)
Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. (Joh. 1:1)
Die leise Abkehr vom Baum des Lebens geschieht selten dramatisch, sondern meist unmerklich: durch die schlichte Gewöhnung an Formen, an Begriffe, an vertraute Abläufe. Wer das wahrnimmt, kann neu schätzen, dass Gott nicht zuerst vollendete Systeme sucht, sondern Herzen, die bereit sind, sich von Christus nähren zu lassen. Inmitten von Religion, Erkenntnis und Organisation bleibt die Einladung bestehen, im Glauben an die Person des Herrn zu hängen und so Raum zu geben für ein Gemeindeleben, das mehr von Seinem Leben als von unseren Konstruktionen geprägt ist.
Der all-einschließende Geist und die bewahrte Einheit der Gemeinde
Die Frage, wie die Gemeinde inmitten von Angriffen lebendig bleibt, führt unweigerlich zur Person und zum Wirken des Geistes. Epheser 4 fasst die innerste Realität der Gemeinde so: „Ein Leib und ein Geist“ (Epheser 4:4). Der eine Leib ist die sichtbare Seite, der eine Geist die unsichtbare, tragende Wirklichkeit. Dieser Geist ist der Ausdruck des Dreieinen Gottes, der in Christus alles, was Er ist, in uns hineingibt. So wird die Gemeinde „der Leib Christi, die Fülle dessen, der alles in allem erfüllt“ (Epheser 1:23). Einheit ist daher nicht zuerst ein von uns zu erarbeitender Zustand, sondern ein Geschenk, das in der Person des all-einschließenden Geistes schon vorhanden ist. Was der Geist zusammenfügt, kann durch menschliche Unterschiede irritiert, aber nicht im Kern zerstört werden.
Die Gemeinde wird hervorgebracht durch die Vermengung des Dreieinen Gottes mit der erlösten Menschheit. Das Gemeindeleben ist somit die korporative Vermengung des göttlichen Geistes mit dem menschlichen Geist. (Witness Lee, Life-Study of Ephesians, Botschaft dreiundsiebzig, S. 619)
Damit diese göttliche Wirklichkeit jedoch nicht Theorie bleibt, braucht es ein inneres Mitgehen mit dem Weg, auf dem Gott sie erfahrbar macht. Das geschieht wesentlich durch Sein Wort im Geist. Der gleiche Herr, der Sein Leben gegeben hat, sagt: „Die Worte, die Ich zu euch geredet habe, sind Geist und sind Leben“ (Johannes 6:63). Epheser 6 greift das auf, wenn es das Wort Gottes als „Schwert des Geistes“ bezeichnet und unmittelbar hinzufügt, dass wir „zu jeder Zeit im Geist“ beten sollen (vgl. Epheser 6:17-18). Wo das Wort nur als Stoff zur Wissensvermehrung aufgenommen wird, bleibt es äußerlich. Wo es in einem betenden, aufmerksamen Herzen Raum findet, wird es zum Ort der Begegnung mit Christus und zur Zufuhr des Geistes. Aus dieser inneren Berührung erwächst jene stille Kraft, die die Gemeinde zusammenhält, auch wenn äußere Spannungen den Leib zu zerreißen scheinen.
Ein zweiter Aspekt besteht darin, dass der all-einschließende Geist uns in eine konkrete Lebensweise hineinführt. Epheser 4 spricht davon, „in allen Dingen hineinwachsen in Ihn, der das Haupt ist, Christus“ (Epheser 4:15). Dieses Hineinwachsen geschieht nicht im luftleeren Raum, sondern in Beziehungen, in denen Liebe, Wahrheit und gegenseitige Versorgung ihren Platz finden. Der Geist richtet die Blicke weg von religiösem Vergleich hin zu Christus als einzigem Maßstab. Paulus beschreibt seinen eigenen Weg so: „Ich sehe auch alle Dinge als Verlust an wegen der Vortrefflichkeit der Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn … damit ich Christus gewinne“ (Philipper 3:8). Wo Christus selbst unser Gewinn wird, verlieren Position, Rechtbehalten und Durchsetzung an Reiz. Das ist der Boden, auf dem Einheit praktisch bewahrt werden kann.
Die Offenbarung des Johannes wirft auf diese Wirklichkeit einen eschatologischen Strahl. Dort ist von den „sieben Geistern“ vor dem Thron die Rede (Offenbarung 1:4; Offb. 3:1). Es handelt sich nicht um sieben verschiedene Geister, sondern um den einen Geist Gottes in siebenfach verstärkter Wirksamkeit, besonders in Zeiten, in denen die Gemeinden lau, müde oder deformiert erscheinen. Wenn der Geist so verstärkt wirkt, geschieht zweierlei zugleich: Er deckt auf, was tot oder formell geworden ist, und er belebt neu, was aus Christus ist. Die wahre Kraft der Gemeinde liegt nicht darin, dass sie perfekt organisiert ist, sondern darin, dass sie sich von diesem Geist immer wieder auf Christus ausrichten lässt. In Seinem Licht können auch schmerzliche Aufdeckungen zum Beginn einer neuen, tieferen Einheit werden.
Ein Leib und ein Geist, so wie ihr auch in einer Hoffnung eurer Berufung berufen worden seid; ein Herr, ein Glaube, eine Taufe; ein Gott und Vater aller, der über allen und durch alle und in allen ist. (Eph. 4:4-6)
die Sein Leib ist, die Fülle dessen, der alles in allem erfüllt. (Eph. 1:23)
Die bewahrte Einheit der Gemeinde ist letztlich das Werk des all-einschließenden Geistes, nicht das Resultat gelungener Strategien. Das entlastet und ermutigt zugleich: Entlastet, weil der Druck weicht, alles aus eigener Kraft zusammenhalten zu müssen; ermutigt, weil selbst in dunklen Phasen der Geschichte die Zusage bleibt, dass ein Leib und ein Geist die tiefste Wirklichkeit sind. Dort, wo Christen das Wort Gottes im Gebet aufnehmen und Christus als ihren eigentlichen Gewinn ansehen, entsteht ein Raum, in dem der Geist stille Versöhnung, Wachstum und Neuaufbau wirken kann.
Herr Jesus Christus, wir danken Dir, dass Du Deine Gemeinde als Deinen Leib, als neuen Menschen und als Wohnstätte Gottes im Geist liebst und baust. Du siehst, wie oft Religion, bloßes Wissen und menschliche Organisation Deinen Platz eingenommen haben und das Leben in der Gemeinde verdunkeln. Stärke uns im inneren Menschen, damit Du immer tiefer in unseren Herzen Wohnung machen kannst und wir als Deine Gemeinde mehr von Deiner Fülle widerspiegeln. Lass Dein Wort für uns nicht toter Buchstabe sein, sondern in der Kraft des Heiligen Geistes Geist und Leben, das uns zusammenführt und in der Einheit bewahrt. Reinige unsere Herzen von allem, was Dich verdrängt, und erfülle uns neu mit dem all-einschließenden, siebenfach verstärkten Geist, damit Dein Leben frei unter uns fließen kann. Möge Deine Gemeinde auch in unserer Zeit ein lebendiger Ausdruck Deiner Liebe, Deiner Heiligkeit und Deiner Herrlichkeit sein. Amen.
Englische Quelle: Life-Study of Ephesians, Chapter 73