Das Wort des Lebens
lebensstudium

Umgang mit den Gaben (6)

13 Min. Lesezeit

Kaum ein Thema hat in den letzten Jahrzehnten so viel Begeisterung und gleichzeitig so viel Verwirrung ausgelöst wie das Reden in Zungen. Auf der einen Seite stehen Berichte über starke innere Berührung und erneuertes Suchen nach Christus, auf der anderen Seite Berichte über Spaltungen, geistliche Unreife und Enttäuschung. In 1. Korinther stellt Paulus das Sprachenreden in einen größeren Rahmen: den lebendigen Leib Christi und die konkrete Verwaltung Gottes durch die Gemeinde. Wer diesem biblischen Faden folgt, merkt schnell, dass nicht die außergewöhnliche Erfahrung im Mittelpunkt steht, sondern Christus selbst, der Geist des Lebens und der Aufbau der Gemeinde.

Leib und Gemeinde: Organismus und Verwaltung Gottes

Wenn Paulus im ersten Korintherbrief vom Leib spricht, hat er mehr im Blick als ein Bild für Gemeinschaft. Er beschreibt eine Wirklichkeit, die von innen her lebt: Christus selbst ist das Leben dieses Leibes, und alle, die an Ihn glauben, sind organisch mit Ihm und untereinander verbunden. Darum heißt es: „Denn so wie der Leib einer ist und viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obwohl es viele sind, ein Leib sind, so ist auch der Christus“ (1. Korinther 12:12). Hier verschmilzt der Name Christus mit der Vielheit der Glieder: Der eine Christus dehnt sich in Seinem Leib aus, um sich durch viele Ausdrücke sichtbar zu machen. In diesem Sinn ist der Leib kein Verein und keine fromme Struktur, sondern ein geistlicher Organismus. Er wächst, weil das Leben wächst; er wird gebaut, indem das Leben Christi in jeden Bereich unseres Seins hineinreicht, uns verwandelt und durch uns hindurch anderen zufließt.

Es gibt einen Unterschied zwischen dem Leib und der Gemeinde. Der Leib ist ein Organismus für Christus als das Leben der Gläubigen, damit dieses Leben wächst und Sich ausdrückt. Die Gemeinde ist eine Versammlung, in der Gott Seine Verwaltung ausführt. Christus als Leben ist das Wesen des Leibes als einer organischen Einheit. Dieser Organismus ist nicht für Organisation da, sondern zum Leben, um Christus auszudrücken. (Witness Lee, Life-Study of 1 Corinthians, Botschaft zweiundsechzig, S. 573)

Dieses organische Leben wird uns nicht theoretisch, sondern in der Erfahrung des Geistes gegeben. Wenn Paulus sagt: „Denn wir alle sind auch in einem Geist in einen Leib hineingetauft worden … und uns allen ist der eine Geist zu trinken gegeben worden“ (1. Korinther 12:13), öffnet er ein weites Feld für unser Erleben. Durch das Anrufen des Namens des Herrn Jesus treten wir in die Atmosphäre dieses einen Geistes, wir „trinken“ Ihn, und dieser Geist verbindet uns tatsächlich mit dem Leib. Gaben – auch das Sprachenreden – bekommen in diesem Licht eine andere Farbe: Sie sind nicht dazu da, einzelne glänzen zu lassen, sondern dienen dem Fließen dieses einen Lebens von Glied zu Glied. Eine Gabe, die von diesem Organismus abgekoppelt wird, wird hart, selbstbezogen und letztlich leer; eine Gabe, die in den Strom des Lebens eingetaucht bleibt, wird flexibel, dienend und lebensspendend.

Parallel dazu zeichnet Paulus ein anderes Bild: die Gemeinde. Wenn er sagt: „Und die einen hat Gott in der Gemeinde gesetzt erstens zu Aposteln, zweitens (andere) zu Propheten, drittens zu Lehrern …“ (1. Korinther 12:28), nimmt er nicht mehr den Leib als Organismus in den Vordergrund, sondern die konkrete Versammlung, in der Gott Seine Regierungsverwaltung ausübt. In der Gemeinde werden Menschen von Gott gesetzt, Ordnungen gegeben, Entscheidungen getroffen, Korrekturen ausgesprochen. Hier verfolgt der Dreieine Gott Seinen ewigen Vorsatz in sichtbarer Weise: Er beruft, sendet, leitet und richtet aus. Der Leib ist das innere Leben, die Gemeinde ist die äußere Zusammenkunft, in der dieses Leben geordnet, geschützt und gelenkt wird.

Diese Unterscheidung ist für den Umgang mit den Gaben entscheidend. Als Glieder im Leib empfangen wir Gaben, weil Christus sich in Seinem Organismus vielfältig ausdrücken will. Als Glieder der Gemeinde stellen wir diese Gaben unter Gottes Verwaltung, damit sie dem Aufbau dienen und nicht Verwirrung stiften. Eine Ausübung des Sprachenredens, die lediglich auf persönliches Erleben zielt und sich der Ordnung der Gemeinde entzieht, verliert den Blick für Gottes Regierungsverwaltung. Umgekehrt kann eine nüchterne, geordnete Praxis, die den Leib und die Gemeinde im Herzen trägt, das Sprachenreden – wo es von Gott gegeben ist – in einen fruchtbaren Dienst verwandeln. Ermutigend ist, dass Gott selbst derjenige ist, der „die Glieder gesetzt, ein jedes von ihnen, im Leib, so wie Er es wollte“ (1. Korinther 12:18). Wer sich so von Ihm platzieren lässt, entdeckt: Jede echte Gabe findet ihren Platz, wenn sie auf Christus als Leben ausgerichtet bleibt und sich der Ordnung der Gemeinde unterstellt. In dieser Haltung dürfen wir zuversichtlich sein, dass auch starke Gaben nicht zerstören, sondern zum lebendigen Aufbau beitragen.

Denn so wie der Leib einer ist und viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obwohl es viele sind, ein Leib sind, so ist auch der Christus. (1.Kor 12:12)

Denn wir alle sind auch in einem Geist in einen Leib hineingetauft worden, ob Juden oder Griechen, ob Sklaven oder Freie, und uns allen ist der eine Geist zu trinken gegeben worden. (1.Kor 12:13)

Es bringt Ruhe und Klarheit, den eigenen Platz sowohl im Leib als Organismus als auch in der Gemeinde als Ort von Gottes Verwaltung zu sehen. Wer sich innerlich von Christus als Leben füllen lässt und äußerlich die von Gott gesetzte Ordnung der Gemeinde respektiert, wird seine Gabe weder überhöhen noch geringachten. So entsteht ein Raum, in dem das Sprachenreden – wie jede andere Gabe – geprüft, gereinigt und zum Segen für den Leib und die Gemeinde werden kann.

Der Geist des Lebens statt Sensationssuche

Wer die Briefe des Paulus nebeneinander liest, bemerkt, wie unterschiedlich seine Schwerpunkte sind. In Korinth muss er eine Gemeinde zurechtbringen, die stark von äußerlich eindrücklichen Gaben, von Zungenreden und Wunderwirkungen beeindruckt ist. Im Römerbrief hingegen entfaltet er ruhig und weit, was das christliche Leben im Kern ausmacht: rechtfertigende Gnade, das Kreuz, das neue Leben im Geist und ein nüchternes Miteinander im Leib. Es ist auffällig, dass er dort kein einziges Wort über das Sprachenreden verliert, wohl aber sagt: „So viele durch den Geist Gottes geleitet werden, diese sind Söhne Gottes“ (Römer 8:14). Die Betonung liegt auf der stillen, beständigen Leitung des Geistes des Lebens, nicht auf punktuellen, spektakulären Erscheinungen.

In Joh. 7:37–39 zeigt Johannes, dass alle, die an Christus glauben, den Geist empfangen werden und dass aus ihrem Innersten Ströme lebendigen Wassers fließen werden. Dies bezieht sich nicht auf den Geist im Zungenreden oder im Heilen, sondern auf den Geist des Lebens. Die Gläubigen an Christus werden den Geist des Lebens trinken. Dann werden aus ihrem innersten Sein Ströme lebendigen Wassers fließen. (Witness Lee, Life-Study of 1 Corinthians, Botschaft zweiundsechzig, S. 577)

Johannes vertieft diese Linie in eigener Weise. In Johannes 7:37–39 heißt es: „Am letzten Tag nun, dem großen Tag des Festes, stand Jesus da und schrie und sagte: Wenn jemand durstig ist, der komme zu Mir und trinke. Wer an Mich glaubt, wie die Schrift gesagt hat, aus dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen. Dies aber sagte Er von dem Geist, den die empfangen sollten, die an Ihn glaubten.“ Hier steht nichts von Zungen, nichts von außergewöhnlichen Manifestationen. Der Herr spricht von Durst, von Kommen und Trinken und von einem inneren Strom, der von selbst fließt. Johannes erklärt ausdrücklich, dass dies vom Geist gesagt ist, den alle glaubenden Menschen empfangen sollten. Der Geist, den das Neue Testament in den Mittelpunkt stellt, ist daher zuerst der Geist des Lebens, der in uns Wohnung nimmt, uns ernährt, sättigt und durch uns hindurch andere erreicht.

In seinem ersten Brief beschreibt Johannes dieselbe Wirklichkeit mit einem anderen Bild: der Salbung. „Und ihr habt die Salbung von dem Heiligen, und ihr wisst alles“ (1. Johannes 2:20). Diese Salbung ist der Geist, der wie ein heiliges Öl unser Inneres durchdringt, uns lehrt, unterscheidet und bewahrt. Sie arbeitet still, doch unaufhörlich; sie ist nicht laut, aber sie verändert. In der Offenbarung erscheint dieser Geist als „sieben Feuerfackeln, die vor dem Thron Gottes brennen“ (Offenbarung 4:5) und als „ein Strom von Wasser des Lebens, glänzend wie Kristall, der hervorging aus dem Thron Gottes und des Lammes“ (Offenbarung 22:1). Brennende Fackeln und ein klarer Strom – das sind Bilder für Licht, Klarheit und ununterbrochenes Fließen, nicht für kurzfristige Ekstase.

Vor diesem Hintergrund erhält das heutige Sprachenreden eine nüchterne Einordnung. Wo Zungenrede zur Sensation wird, zum Nachweis einer besonderen „Geist-Erfahrung“, steht sie quer zum Schwerpunkt des Neuen Testaments. Das Ziel Gottes ist, dass der Geist des Lebens in uns wohne, uns salbe, uns leite und uns befähige, Christus in einem heiligen, beständigen Alltagsleben auszudrücken. Eine Praxis, die Menschen auf außergewöhnliche Erlebnisse fixiert, aber sie nicht tiefer in diesen still wirkenden Geist hineinführt, verfehlt das Zentrum. Ermutigend ist, dass der Herr seine Einladung nicht an besonders Begabte richtet, sondern an Durstige: Wer einfach zu Ihm kommt und Ihn trinkt, erlebt, wie der Geist des Lebens zu einem bleibenden Strom wird. In einem solchen Leben finden auch besondere Gaben ihren Platz – nicht als Höhepunkte der Frömmigkeit, sondern als Nebenströme in dem einen großen Fluss, der von Gottes Thron ausgeht.

Denn so viele durch den Geist Gottes geleitet werden, diese sind Söhne Gottes. (Röm. 8:14)

Am letzten Tag nun, dem großen Tag des Festes, stand Jesus da und schrie und sagte: Wenn jemand durstig ist, der komme zu Mir und trinke. Wer an Mich glaubt, wie die Schrift gesagt hat, aus dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen. Dies aber sagte Er von dem Geist, den die empfangen sollten, die an Ihn glaubten. (Joh. 7:37-39)

Auf den Geist des Lebens ausgerichtet zu sein, nimmt den Druck, immer etwas Außergewöhnliches erleben zu müssen. Wer lernt, den Herrn als lebendiges Wasser zu trinken und der leisen Salbung des Geistes im Inneren zu vertrauen, wird stabil und frei von der Jagd nach Sensationen. In dieser Ruhe können auch kraftvolle geistliche Erfahrungen kommen und gehen, ohne dass sie zur Mitte werden – die Mitte bleibt der Geist des Lebens, der uns beständig erneuert und zu einem klaren, einfachen Ausdruck Christi im Alltag macht.

Gefahren eines falsch verstandenen Sprachenredens

  1. Korinther 14 zeigt eindrücklich, dass Paulus das Sprachenreden weder leugnet noch romantisiert. Er erkennt an, dass es eine Gabe gibt, in Sprachen zu reden, aber er misst sie am Maßstab des Aufbaus. „Wer in einer Sprache redet, erbaut sich selbst; wer aber weissagt, erbaut die Gemeinde“ (1. Korinther 14:4). Darin liegt eine leise Warnung: Eine Gabe, die überwiegend auf die eigene Erbauung gerichtet ist, trägt leicht den Keim der Einseitigkeit in sich. Sie kann, wenn sie von der Liebe und vom Blick für den Leib gelöst wird, den Menschen mehr an seine eigene Erfahrung binden als an Christus und die Geschwister. Paulus geht so weit zu sagen, dass eine Versammlung, in der alle gleichzeitig in Sprachen reden, auf Außenstehende wie ein Ort des Wahnsinns wirkt (1. Korinther 14:23). Das Problem ist nicht die Existenz der Gabe, sondern ihre unsachgemäße, ungebundene Ausübung.

Wenn du das Zungenreden nur für dein eigenes Selbstsuchen anwendest, wird dies den Leib schädigen. Wenn du aber das Zungenreden für den Leib suchst und dich um den Leib kümmerst, dann wird dein Zungenreden dem Leib hilfreich sein. (Witness Lee, Life-Study of 1 Corinthians, Botschaft zweiundsechzig, S. 575)

Es ist hilfreich, das Sprachenreden mit einem starken Medikament zu vergleichen. In bestimmten Situationen kann ein solches Mittel hilfreich sein, wenn es richtig dosiert und verantwortet eingesetzt wird. Wird es jedoch zum Allheilmittel erhoben und ständig konsumiert, beginnt es, den Organismus zu schwächen statt zu stärken. So kann auch eine ursprünglich echte Gabe des Sprachenredens zu einer Art geistlicher Sucht werden, wenn sie vor allem dazu dient, sich ein bestimmtes Gefühl der Ergriffenheit zu verschaffen. Der innere Kompass richtet sich dann nicht mehr an Christus selbst, an Sein Wort und an die leise Führung des Geistes aus, sondern an der nächsten intensiven Erfahrung. In dieser Situation verliert das Wort vom Kreuz – die Behandlung von Fleisch und Selbst, das Mitgekreuzigtsein mit Christus – an Schärfe; die Bereitschaft, sich vom Herrn in verborgenen Bereichen zurechtbringen zu lassen, nimmt ab.

Hinzu kommt eine inhaltliche Verengung. Viele, die sich stark auf das Zungenreden konzentrieren, wenden ihre Aufmerksamkeit fast ausschließlich einigen wenigen Kapiteln zu, etwa der Apostelgeschichte 2. und 1. Korinther 12 und 14. Die großen Linien des Neuen Testaments – die Offenbarung des Leibes Christi im Epheserbrief, der Weg des inneren Lebens im Kolosserbrief, die Erfahrung der Kreuz- und Auferstehungswirklichkeit in Galater und Philipper – geraten leicht aus dem Blick. Damit wird das Wachstum im Leben bis zur Reife gehemmt. Gott aber möchte, dass wir „in allem hinwachsen zu Ihm hin, der das Haupt ist, Christus“ (Epheser 4:15). Eine Praxis, die unser Interesse dauerhaft auf einen engen Bereich lenkt, kann dieses Hinwachsen unmerklich verlangsamen.

Nicht zuletzt berührt missverstandenes Sprachenreden die Einheit des Leibes. Wenn eine Gabe zu einem Abzeichen besonderer Geistlichkeit wird, entsteht leicht eine unsichtbare Trennung zwischen denen, die sie ausüben, und denen, die sie nicht haben. Paulus erinnert demgegenüber: „Ihr nun seid der Leib Christi und einzeln gesehen Glieder“ (1. Korinther 12:27). Kein Glied darf sich über das andere erheben; keine Gabe darf zur Bedingung werden, um als „wirklich geistlich“ zu gelten. Der Weg, den die Schrift weist, ist ein anderer: Jede Gabe – auch eine echte Zungenrede – wird unter das Kreuz gestellt, unter die Leitung des Geistes und unter das Ziel, die Gemeinde aufzubauen. Wo diese Ausrichtung gewahrt bleibt, kann auch eine starke Gabe nicht auseinanderreißen, sondern wird in den Dienst des Leibes gestellt. Ermutigend ist, dass der Herr selbst der Arzt unseres geistlichen Lebens ist. Wo Er uns auf Einseitigkeiten hinweist und uns aus einer süchtigen Fixierung auf Erfahrungen zurückruft, ist das kein Vorwurf, sondern eine Einladung in eine tiefere, ruhigere Gemeinschaft mit Ihm, in der die Gaben ihren rechten Platz finden und die Gemeinde wirklich aufgebaut wird.

Wer in einer Sprache redet, erbaut sich selbst; wer aber weissagt, erbaut die Gemeinde. (1.Kor 14:4)

So auch ihr: Da ihr eifrig nach Geistern strebt, so sucht, dass ihr für den Aufbau der Gemeinde vortrefflich seid. (1.Kor 14:12)

Ein nüchterner, schriftgemäßer Blick auf das Sprachenreden schützt vor Enttäuschungen und Spaltungen. Wer sich von Christus ein weiteres Herz für den ganzen Ratschluss Gottes schenken lässt und jede Gabe am Maßstab des Aufbaus des Leibes und der Gemeinde prüft, wird innerlich freier und reifer. So wird das geistliche Leben weniger von der Suche nach starken Gefühlen geprägt und mehr von der stillen, tragfähigen Freude, in der Hand des Herrn zu stehen und mit der eigenen Gabe – spektakulär oder unscheinbar – zu Seinem Aufbau beizutragen.


Herr Jesus, führe uns im Licht Deines Wortes und schenke uns Gnade, die gezeigte Wahrheit nicht nur zu verstehen, sondern im Alltag aus Deinem Leben zu erfahren. Bewahre uns in Deiner Gegenwart, damit unser Denken, Reden und Dienen von Dir geprägt wird und Dein Name in der Gemeinde verherrlicht wird. Amen.

Englische Quelle: Life-Study of 1 Corinthians, Chapter 62

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