Das Wort des Lebens
lebensstudium

Das Leben in der Auferstehung (3)

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Viele Christen kennen die herrliche Wahrheit, dass sie durch die Auferstehung Christi zu Söhnen Gottes geworden sind – und stehen doch am Montagmorgen vor sehr irdischen Fragen: Wie wird meine Zukunft aussehen, wie kommt genug zum Leben herein, wie vereinbart sich der Auftrag des Herrn mit meinem Beruf und meiner Familie? Johannes 21 schließt genau an diese Spannung an: Nach den hohen Offenbarungen der Kapitel zuvor führt uns der Heilige Geist in eine Szene ganz gewöhnlichen Alltags, an einen See, zu müden Männern, leeren Netzen und einem vorbereiteten Frühstück. Gerade dort zeigt der Herr, was Leben in der Auferstehung praktisch bedeutet.

Söhne Gottes – Ausdruck seiner Herrlichkeit

Wenn das Neue Testament davon spricht, dass wir durch die Auferstehung Christi zu Söhnen Gottes geworden sind, berührt es den innersten Kern der christlichen Existenz. Es geht nicht zuerst um eine neue religiöse Stellung, sondern um eine reale Teilnahme an dem Leben und der Natur des Sohnes. Der einziggeborene Sohn, der von Ewigkeit her beim Vater ist, tritt durch Tod und Auferstehung in eine neue Phase ein: Er bleibt der einzigartige Sohn, aber in der Auferstehung wird Er zum Erstgeborenen unter vielen Brüdern. So beschreibt es Paulus: „Weil Er die, die Er vorher erkannt hat, auch vorherbestimmt hat, dem Bild Seines Sohnes gleichgestaltet zu sein, damit Er der Erstgeborene unter vielen Brüdern sei“ (Röm. 8:29). Aus einem einzelnen „Weizenkorn“ sind viele Körner geworden, die dieselbe Art Leben tragen. Diese Vermehrung ist kein äußerer Zuwachs, sondern die Ausbreitung desselben göttlich-menschlichen Lebens, das in Jesus offenbar wurde.

Die Absicht des Heiligen Geistes beim Schreiben des Evangeliums nach Johannes war, uns zu zeigen, dass wir durch die Auferstehung Christi zu Söhnen Gottes geworden sind. Das ist wunderbar und herrlich. Wir Menschen waren wertlos, sündig, niedrig, gemein und schmutzig. Aber durch den Tod und die Auferstehung des Herrn sind wir zu Söhnen Gottes gemacht worden. Wir haben das Leben Gottes, die Natur Gottes und die Fülle Gottes. (Witness Lee, Life-Study of John, Botschaft achtundvierzig, S. 573)

Darum kann die Schrift sagen, dass der Urheber unserer Errettung uns durch Leiden in die Herrlichkeit führt. In Hebräer 2:10 heißt es: „Denn es war Ihm angemessen, für den alle Dinge und durch den alle Dinge sind, indem Er viele Söhne in die Herrlichkeit führt, den Urheber ihrer Errettung durch Leiden vollkommen zu machen.“ Die Herrlichkeit, in die wir geführt werden, ist nicht zuerst ein zukünftiger Glanz, sondern die Herrlichkeit des göttlichen Lebens, das jetzt schon in uns wohnt. Gott bringt Menschen, die von Natur sündig, gebrochen und begrenzt sind, in eine Beziehung, in der sie Sein eigenes Leben tragen, ohne aufzuhören, wirkliche Menschen zu sein. Eben diese Verbindung von göttlichem Leben und physischem Leib macht die Söhne Gottes in dieser Zeit so kostbar: In einem gewöhnlichen, schwachen Menschenleben bekommt der unsichtbare Gott eine Ausdrucksform, die mitten im Lärm der Welt bestehen kann. Daraus erwächst eine stille Zuversicht: Wer in Christus aus der Auferstehung lebt, trägt mehr als seine Geschichte, seine Erfahrungen, seine Fähigkeiten – er trägt die Spur der Herrlichkeit Gottes. Dieses Bewusstsein macht nicht stolz, sondern weitet das Herz. Es erinnert daran, dass jeder Tag, jede Begegnung, jede verborgene Treue ein Ort sein kann, an dem der Vater durch Seine Söhne etwas von sich selbst sichtbar werden lässt.

Weil Er die, die Er vorher erkannt hat, auch vorherbestimmt hat, dem Bild Seines Sohnes gleichgestaltet zu sein, damit Er der Erstgeborene unter vielen Brüdern sei; (Röm. 8:29)

Denn es war Ihm angemessen, für den alle Dinge und durch den alle Dinge sind, indem Er viele Söhne in die Herrlichkeit führt, den Urheber ihrer Errettung durch Leiden vollkommen zu machen. (Hebr. 2:10)

Zu erkennen, dass wir Söhne Gottes sind, bedeutet, die eigene Biografie nicht mehr als letztes Wort über sich selbst zu lesen. Die Begrenzungen bleiben sichtbar, die Schwachheiten verschwinden nicht über Nacht, und doch ist inmitten all dessen ein anderes Leben gegenwärtig – das Leben des Erstgeborenen, das uns leise in Seinem Bild formt. Im Alltag gewinnt diese Wahrheit Gestalt, wenn Entscheidungen nicht mehr nur von Angst, Sicherung oder Selbstdarstellung bestimmt werden, sondern von der Wo solche Fragen Raum bekommen, beginnen gewöhnliche Situationen, den Duft einer anderen Welt zu tragen. Dann wird die Sohnschaft nicht zu einem Titel, sondern zu einer unscheinbaren, aber tragfähigen Wirklichkeit, in der Gott sich freut, sich selbst durch Menschen sichtbar zu machen, die wissen, dass alles aus Gnade ist.

Der Herr in unserer Schwachheit und in unserem Alltag

Das einundzwanzigste Kapitel des Johannesevangeliums öffnet einen Blick in das Herz des auferstandenen Herrn gegenüber der Schwachheit der Seinen. Die Jünger sind bereits Zeugen der Auferstehung geworden, sie haben den Auftrag gehört, in die Welt zu gehen, und dennoch kehren sie an den See von Tiberias zurück. Die vertraute Arbeit lockt, die Frage nach dem Lebensunterhalt drängt sich vor die himmlische Sendung. Simon Petrus formuliert nur aus, was alle empfinden: „Ich gehe hin fischen“ (Joh. 21:3). In diesen wenigen Worten liegt die Spannung vieler Nachfolger Christi: zwischen dem Ruf des Herrn und den sehr konkreten Sorgen um das Morgen. Bemerkenswert ist, dass der Herr seine Jünger gerade dort aufsucht – nicht im Tempel, nicht in einer Versammlung, sondern in der Nacht ihrer erfolglosen Mühe.

Daher behandelt Kapitel 21 einige sehr praktische Dinge. Wir können nicht immer nur dasitzen, den Herrn preisen und rufen: „Halleluja, alles ist wunderbar, himmlisch, göttlich und ewig! Oh, jetzt sind wir die Söhne Gottes! Wir haben das Leben und die Natur Gottes, wir haben die Herrlichkeit Gottes, und wir sind die Repräsentanten und die Manifestation Gottes!“ Aber was ist mit morgen? Was sollen wir essen? Woher bekommen wir Geld, um Nahrung zu kaufen? (Witness Lee, Life-Study of John, Botschaft achtundvierzig, S. 576)

Johannes berichtet nüchtern: „Sie gingen hinaus und stiegen in das Schiff; und in jener Nacht fingen sie nichts“ (Joh. 21:3). Es war nicht Unfähigkeit, die sie leer ausgehen ließ. Erfahrene Fischer zur besten Fangzeit finden keinen einzigen Fisch – dieser Misserfolg ist eine verborgene Gnade. Er legt frei, wie wenig selbst das Vertraute gelingt, wenn es von der inneren Gemeinschaft mit dem Herrn getrennt wird. Als der frühe Morgen anbricht, „stand Jesus am Ufer; doch wußten die Jünger nicht, daß es Jesus war“ (Joh. 21:4). Der auferstandene Christus ist da, aber unerkannt. So schult Er sie in einer neuen Art des Glaubens: Seine Gegenwart ist nicht mehr ständig sichtbar, aber sie ist nicht weniger real. Er fragt nicht zuerst nach ihrer Treue oder ihrem Ungehorsam, sondern nach ihrem Mangel: „Kinder, habt ihr wohl etwas zu essen?“ (Joh. 21:5). In dieser einfachen Frage verbindet Er ihre alltägliche Not mit Seinem Weg mit ihnen.

Als Er ihnen dann den scheinbar unsinnigen Rat gibt, das Netz auf der rechten Seite des Schiffes auszuwerfen, und das Netz sich mit Fischen füllt (Joh. 21:6), ordnet sich das Ganze zu einem Bild. Die gleiche Arbeit, das gleiche Boot, der gleiche See – und doch ein völlig anderes Ergebnis, weil ein Wort des Herrn dazwischengetreten ist. So führt der auferstandene Herr seine Jünger aus einem Leben, das von eigenem Planen und Rechnen bestimmt ist, in einen alltäglichen Glaubensgehorsam. Ihr täglicher Wandel soll nicht vom Beruf getrennt werden, sondern in der Gegenwart des Herrn geschehen, die zwar oft verborgen, aber beständig ist. Gerade weil Er ihre Schwachheit kennt, bleibt Er ihnen nahe, begleitet sie in die Nacht hinein und weckt sie am Morgen zu einem neuen Vertrauen. In dieser Weise wird das gewöhnliche Leben – Arbeit, Sorgen, Entscheidungen – zu einem Ort, an dem die Schule der Auferstehung weitergeht.

Im Licht dieser Szene wird der Alltag der Glaubenden entlastet und zugleich vertieft. Die Fragen nach Versorgung, Sicherheit und Zukunft werden nicht kleingeredet, aber sie stehen nun in einem anderen Horizont: Der Herr, der uns sendet, ist derselbe, der am Ufer steht, während wir müde Netze einholen. Zu wissen, dass Er die innere Bewegung kennt, mit der ein Herz zwischen Berufung und Sorge schwankt, öffnet Raum für Ehrlichkeit. Gerade in solchen Spannungsfeldern erweist Er sich als der, der nicht verurteilt, sondern leitet. Wer lernt, seine unsichtbare Gegenwart ernst zu nehmen, wird entdecken, dass keine Nacht und kein leeres Netz das letzte Wort haben. Da, wo Sein stiller Ruf gehört wird, wächst ein Vertrauen, das den Alltag nicht verlässt, sondern ihn von innen her verwandelt.

Simon Petrus spricht zu ihnen: Ich gehe hin fischen. Sie sprechen zu ihm: Auch wir gehen mit dir. Sie gingen hinaus und stiegen in das Schiff; und in jener Nacht fingen sie nichts. (Joh. 21:3)

Als aber schon der frühe Morgen anbrach, stand Jesus am Ufer; doch wußten die Jünger nicht, daß es Jesus war. (Joh. 21:4)

Mitten in beruflichen Anforderungen, familiären Verpflichtungen und inneren Erschöpfungen zeigt Johannes 21 einen Herrn, der nicht vorwurfsvoll am Rand steht, sondern in die Situation hineintritt, in der Menschen aus Unsicherheit zu alten Mustern zurückkehren. Seine Art, zu fragen und zu handeln, verbindet Himmel und Alltag: Er respektiert unsere Realität, ohne sich ihr zu unterwerfen. Daraus erwächst die Ermutigung, dem eigenen Leben nicht nur von den sichtbaren Ergebnissen her zu trauen. Auch Nächte ohne Fang können Teil Seiner Führung sein. Wer den auferstandenen Herrn so kennenlernt, findet in allem Hin und Her des Lebens einen festen Bezugspunkt: Er bleibt da, auch wenn Er nicht sofort erkannt wird, und Er weiß Wege, auf denen selbst unsere Umwege zu Lektionen Seiner Treue werden.

Versorgt in der Auferstehung – Leben aus seiner Hand

Die drei Wunder, die Johannes am See von Tiberias beschreibt, sind wie eine zusammenhängende Lehrstunde über Versorgung in der Auferstehung. Zuerst das negative Wunder: eine ganze Nacht ohne einen einzigen Fisch, obwohl alles – Zeit, Ort, Können – für einen guten Fang spricht. Dann das überraschende Übermaß auf ein schlichtes Wort des Herrn hin: „Werft das Netz auf der rechten Seite des Schiffes aus, und ihr werdet finden“ (Joh. 21:6). Und schließlich die stille Entdeckung am Ufer: „Als sie nun ans Land ausstiegen, sehen sie ein Kohlenfeuer liegen und Fisch daraufliegen und Brot“ (Joh. 21:9). Noch bevor sie einen der gefangenen Fische nutzen, ist das Mahl bereitet. Die Botschaft ist deutlich: der auferstandene Christus ist sowohl der, der das Netz füllt, als auch der, der unabhängig von unseren Erfolgen bereits für uns gesorgt hat.

Es war ein echtes Wunder, dass die Jünger die ganze Nacht fischten und doch keinen einzigen Fisch fingen. … Der Herr muss souverän alle Fische unter Kontrolle gehabt und sie von den Netzen ferngehalten haben. … Das Wunder, keine Fische zu fangen, war eine Lektion für Petrus und die anderen Jünger, und es ist auch heute eine Lektion für uns. Wir sollten nicht denken, dass wir einfach hinausgehen, eine Arbeit finden und unseren Lebensunterhalt verdienen können. Wenn der Herr alle Arbeitsstellen fernhält, werden wir niemals eine finden. (Witness Lee, Life-Study of John, Botschaft achtundvierzig, S. 579)

Damit korrigiert der Herr eine tief sitzende Vorstellung der Jünger und vieler Gläubiger bis heute. Die naive Rechnung lautet: Wenn wir nur fleißig genug sind, einen Beruf ergreifen, uns anstrengen, dann wird der Lebensunterhalt schon gesichert sein. Johannes 21 zeigt einen anderen Horizont. Es gibt Nächte, in denen alle Mühe ins Leere läuft, nicht weil Gott unseren Einsatz gering achtet, sondern weil Er uns von einer unsichtbaren Abhängigkeit überzeugen möchte. Er allein hat die Fische, die Arbeitsstellen, die Möglichkeiten in der Hand. Was bei den Jüngern am See gilt, spiegelt Jesus auch in den Worten der Bergpredigt, wenn Er sagt: „Trachtet aber zuerst nach Seinem Königreich und nach Seiner Gerechtigkeit, und all diese Dinge werden euch hinzugefügt werden“ (Mt. 6:33). Der Vorrang des Königreiches Gottes bedeutet nicht, dass Beruf und Verantwortung unwichtig wären, sondern dass sie ihren Platz unter einem größeren Willen finden.

Auffällig ist, dass Jesus die Jünger einlädt: „Kommt her, frühstückt!“ (Joh. 21:12), und das Brot und den Fisch aus seiner Hand teilt. Erst danach spricht Er mit Petrus über seine Liebe und seine zukünftige Hirtensendung. Die Reihenfolge ist bezeichnend: Versorgung aus der Hand des Herrn geht der erneuten Beauftragung voraus. Wer innerlich von Not, Sorge oder Mangel beherrscht ist, wird sich schwer tun, die Sendung des Herrn in Freiheit und Klarheit anzunehmen. Indem der auferstandene Christus selbst das Frühstück bereitet, macht Er deutlich, dass unser Leben letztlich nicht auf der Summe unserer Leistungen ruht, sondern auf Seiner souveränen Fürsorge. Das entwertet unsere Arbeit nicht, aber es befreit sie von dem Anspruch, unser letzter Halt sein zu müssen.

In diesem Licht bekommt der Alltag mit seinen Rechnungen, Verpflichtungen und beruflichen Wegen einen anderen Klang. Die Sorge um das tägliche Brot wird ernst genommen, aber sie wird eingebettet in das Vertrauen, dass Gott in Christus der eigentliche Träger unserer Geschichte ist. Das kann sehr konkret werden: Entscheide müssen nicht mehr allein nach ökonomischer Logik gefällt werden, sondern im Hören auf das, was dem Königreich Gottes dient. Wege, die äußerlich riskanter erscheinen, können innerlich getragen sein, wenn sie aus dem gemeinsamen Gehen mit dem Herrn erwachsen. So wird Leben in der Auferstehung nicht zu einer Flucht aus den Realitäten der Welt, sondern zu einem Leben, das mit beiden Füßen auf der Erde steht und zugleich weiß, dass der Himmel der Boden ist, auf dem es letztlich ruht. Wer dies erfährt, beginnt vorsichtig, aber real zu entdecken: Über den unsichtbaren Tiefen unseres Berufs- und Familienlebens spannt sich eine Hand, die Netze füllen kann – und die, noch bevor wir etwas vorzuweisen haben, schon ein Kohlenfeuer und Brot bereitgelegt hat.

Er aber sprach zu ihnen: Werft das Netz auf der rechten Seite des Schiffes aus, und ihr werdet finden. Da warfen sie es aus und konnten es vor der Menge der Fische nicht mehr ziehen. (Joh. 21:6)

Als sie nun ans Land ausstiegen, sehen sie ein Kohlenfeuer liegen und Fisch daraufliegen und Brot. (Joh. 21:9)

Die Begegnung am See lädt dazu ein, Versorgung nicht länger nur als Ergebnis eigener Klugheit und Anstrengung zu deuten, sondern als ein Feld, in dem die Treue Gottes sichtbar werden möchte. Es wird Zeiten geben, in denen Wege sich verschließen, Bewerbungen unbeantwortet bleiben, Rechnungen drängen – und gerade dann ist die Frage entscheidend, welcher Stimme unser Herz Gewicht gibt. Wo die Priorität des Königreiches Gottes ernst genommen wird, entsteht keine Garantie auf äußeren Erfolg, wohl aber die Gewissheit, nicht allein durch unberechenbare Umstände getragen zu sein. In dieser Gewissheit kann Arbeit mit innerer Freiheit getan werden, Verantwortung kann ohne Verkrampfung übernommen werden, und auch in Phasen von Mangel kann die Hoffnung bleiben, dass der Herr der Auferstehung noch andere Ressourcen kennt als die, die wir überschauen. So wächst langsam ein Vertrauen, das sowohl danken kann, wenn das Netz sich füllt, als auch ruhig bleibt, wenn in einer Nacht kein einziger Fisch darin ist.


Herr Jesus Christus, danke, dass du durch deine Auferstehung unser Leben geworden bist und uns als Söhne Gottes in deine Herrlichkeit hineingenommen hast. Du siehst unsere Schwachheit, unsere Sorgen um den Alltag und die Versuchung, aus Angst um die eigene Existenz deine Berufung zu relativieren. Schenke uns ein Herz, das deine unsichtbare Gegenwart ernst nimmt und in einfachen, praktischen Schritten auf dein leises Wort hört. Stärke unser Vertrauen darauf, dass du der Herr über Meer und Land bist, über Arbeit, Versorgung und Zukunft, und dass du Wege öffnest, wo wir keine Möglichkeiten sehen. Lass unser täglicher Wandel – mitten in Beruf, Familie und Verantwortung – ein Ausdruck deiner Auferstehung werden, damit Menschen dein Leben und deine Treue an uns erkennen. Fülle uns neu mit deinem Frieden, der größer ist als alle Berechnung, und bewahre uns in der Gewissheit, dass du uns nie verlässt, sondern uns liebevoll dienst wie den Jüngern am See. In deiner Versorgung und Führung wollen wir zur Ruhe kommen und dir alle Ehre geben. Amen.

Englische Quelle: Life-Study of John, Chapter 48