Das Wort des Lebens
lebensstudium

Das Leben in der Auferstehung (2)

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Viele Christen wissen, dass Jesus auferstanden ist, aber nur wenige leben bewusst aus der Kraft dieser Auferstehung. Zwischen der biblischen Wahrheit und unserer täglichen Erfahrung scheint oft eine Lücke zu klaffen: Wir glauben an ein leeres Grab, ringen aber doch mit Trostlosigkeit, geistlicher Schwäche und innerer Unsicherheit. Das Johannesevangelium zeichnet eine Linie vom historischen Jesus zum gegenwärtigen Herrn als Geist und öffnet uns die Augen dafür, wie nah uns der Auferstandene wirklich ist und wie er unser ganzes Leben in der Auferstehung gestalten will.

Der Tröster: Christus bei dem Vater und in unserem Geist

Wenn das Neue Testament den auferstandenen Christus als unseren Anwalt beim Vater und zugleich als Tröster in uns beschreibt, öffnet sich ein weiter Horizont für das Verständnis unseres heutigen Lebens mit ihm. 1. Johannes 2:1. verbindet hohe himmlische Wirklichkeit mit sehr persönlicher Nähe: „Meine Kindlein, ich schreibe euch diese Dinge, damit ihr nicht sündigt; und wenn jemand sündigt, so haben wir einen Anwalt beim Vater, Jesus Christus, den Gerechten.“ In den Himmeln steht eine Person für uns ein, die uns besser kennt als wir uns selbst, die unsere Geschichte, unsere Schwächen und unsere Berufung in einem Blick überschaut. Er ist unser Anwalt, nicht in dem Sinn, dass er den Vater umstimmen müsste, sondern als der, der unsere Sache in der Atmosphäre der vollkommenen Liebe des Vaters vertritt und aus dieser Liebe heraus für uns spricht. Unser Versagen, unsere Anklagen, unser innerer Zerbruch werden nicht verdrängt, sondern im Licht des Kreuzes und der Auferstehung durch ihn vor den Vater gebracht.

Wenn wir 1. Johannes 2:1 mit Johannes 14:16 zusammennehmen, sehen wir, dass der Herr Jesus heute unser Anwalt zur Rechten Gottes in den Himmeln ist und zugleich der Tröster in unserem Geist. In den Himmeln ist Er der Anwalt beim Vater, in unserem Geist ist Er der Tröster. Darum ist Er die Leiter, auf der die Engel Gottes auf- und niedersteigen (1:51). Als der aufgefahrene Herr ist Er unser Paraklet beim Vater, der Sich in den Himmeln um unseren Fall kümmert. Als der innewohnende Geist ist Er der „Paraklet bei uns“ (14:16–17), der an unserer Seite ist und sich um uns kümmert. Er ist zugleich hier und dort. (Witness Lee, Life-Study of John, Botschaft siebenundvierzig, S. 561)

Dass derselbe Christus zugleich als Tröster in unserem Geist wohnt, führt diese Wirklichkeit aus der unsichtbaren Himmelswelt unmittelbar in unser Inneres hinein. Der Herr kündigt dies an, wenn er sagt: „und ich werde den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Beistand geben, daß er bei euch sei in Ewigkeit“ (Johannes 14:16). Der „andere Beistand“ ist nicht ein zweiter neben Christus, sondern Christus selbst im Modus des Geistes, der sich an unsere Seite stellt und in uns Wohnung nimmt. Das Bild der Himmelsleiter aus 1. Mose 28, auf das Johannes 1:51 Bezug nimmt, wird so zur Beschreibung einer lebendigen Verbindung: Himmel und Erde sind durch eine Person verknüpft, die „hier und dort“ zugleich ist – zur Rechten des Vaters für uns eintretend und in unserem Geist uns ermutigend, korrigierend, tröstend. In dieser doppelten Gegenwart wird das Leben in der Auferstehung ganz konkret: Wir stehen nicht allein vor Gott, und wir gehen nicht allein durch unsere Tage. Jede Anklage, die an uns zerrt, trifft auf einen Anwalt, der schon für uns gesprochen hat; jede Müdigkeit, die uns niederdrückt, begegnet einem Tröster, der in uns sagt: Du gehörst dem Vater, und ich lasse dich nicht fallen.

So wird aus einer Lehre eine Beziehung, die trägt. Der auferstandene Christus, der unser Fall im Himmel ist, macht sich in unserem Geist zu unserem tiefsten Verbündeten. Er erinnert uns an die Gnade, wenn wir uns nur noch an den Maßstab erinnern, er öffnet uns den Blick für den Vater, wenn wir uns in uns selbst verkrampfen, er schenkt leisen Frieden, wo wir innerlich toben. Das Leben in der Auferstehung heißt dann: Ich bin gehalten, auch wenn ich wanke; ich bin vertreten, auch wenn ich mich kaum zu vertreten weiß; ich bin getröstet, auch wenn die Umstände untröstlich scheinen. Wer sich von dieser doppelten Gegenwart Christi berühren lässt, beginnt zu ahnen, wie tief und zart Gott auf unserer Seite steht und wie verlässlich er uns durch das Durcheinander unseres Alltags hindurch zu sich hinzieht.

Meine Kindlein, ich schreibe euch diese Dinge, damit ihr nicht sündigt; und wenn jemand sündigt, so haben wir einen Anwalt beim Vater, Jesus Christus, den Gerechten. (1.Joh. 2:1)

und ich werde den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Beistand geben, daß er bei euch sei in Ewigkeit, (Joh. 14:16)

Wer Christus so kennt – als Anwalt beim Vater und als Tröster im eigenen Geist –, lernt langsam, die innere Stimme der Anklage nicht mehr als letzte Instanz zu akzeptieren. Statt in sich selbst Rechtfertigung oder Verurteilung zu suchen, wird das Herz still vor dem, der schon für uns eintritt, und öffnet sich für die sanfte Gegenwart des Geistes, der uns aus der Selbstfixierung heraus zum Vater hinführt. In dieser Haltung wächst Vertrauen: Unsere Schwächen schrecken ihn nicht, unsere Geschichte überfordert ihn nicht, und jeder neue Tag ist eine Gelegenheit, von seiner behutsamen Treue überrascht zu werden.

Der Geist der Wirklichkeit und der verherrlichte Jesus

Wenn der Herr von dem „Geist der Wirklichkeit“ spricht, öffnet er einen Blick auf das innere Geheimnis des christlichen Lebens. Vieles, was wir glauben, bleibt zunächst Begriff, Bekenntnis, Wunsch. Der Geist der Wirklichkeit macht aus diesen Worten gelebte Wahrheit. Über ihn heißt es: „nämlich den Geist der Wirklichkeit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie Ihn nicht anschaut und Ihn nicht kennt; ihr aber kennt Ihn, weil Er bei euch bleibt und in euch sein wird“ (Johannes 14:17). Die Welt sieht nur Ereignisse, Meinungen, religiöse Formen. Der Geist aber lässt uns spüren, dass hinter dem Evangelium eine lebendige Person steht, die sich mitteilt. Was der Sohn ist und getan hat, bleibt nicht außerhalb von uns, sondern wird im Geist in unser eigenes Inneres hineingetragen. Alles, was den Sohn erfüllt – die Liebe des Vaters, sein Gehorsam, seine Sanftmut, seine Kraft in Bedrängnis –, wird durch den Geist zur Wirklichkeit, die uns berührt und umgestaltet.

Der Geist ist der Geist der Wirklichkeit (14:17; 15:26; 16:13). Der Sohn ist die Verkörperung des Vaters mit Seiner Fülle (Kolosser 2:9), und der Geist ist die Verwirklichung, die Wirklichkeit, des Sohnes mit Seiner Fülle (16:13–15; 1:16). Der Vater mit all Seiner Fülle ist im Sohn verkörpert und ausgedrückt. Außerhalb des Geistes kann kein Mensch den Sohn empfangen oder erfahren. Der Geist ist die Wirklichkeit des Dreieinen Gottes für unsere Erfahrung. (Witness Lee, Life-Study of John, Botschaft siebenundvierzig, S. 561)

Der Weg dorthin führt über Kreuz und Auferstehung. Vor der Auferstehung begegnen wir dem „Geist Gottes“; nach der Auferstehung entfaltet das Neue Testament eine erstaunliche Sprachvielfalt: „Geist Jesu“, „Geist Christi“, „Geist Jesu Christi“ (vgl. Apg. 16:7; Röm. 8:9; Phil. 1:19). Der Geist trägt nun nicht nur die göttliche Natur, sondern auch das voll gelebte Menschsein des Herrn, sein Leiden, sein Sterben, seine Auferstehung und seine Himmelfahrt in sich. So wird Kolosser 2:9 – „denn in Ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig“ – durch den Geist in uns erfahrbar: dieselbe Fülle, die im Sohn leibhaftig wohnt, kommt uns im Geist innerlich nahe. Wenn Paulus im Gefängnis bekennt, dass ihm alles „durch … die überströmende Versorgung mit dem Geist Jesu Christi“ (Phil. 1:19) zur Errettung wird, dann zeigt sich: Dieser Geist kennt Dunkelheit, Ketten, Missverständnisse – und bringt gerade dort Trost, Mut und eine Freude, die sich äußeren Umständen entzieht. Das Leben in der Auferstehung wird so nicht an der Abwesenheit von Druck, sondern an der Gegenwart dieser überreichen Versorgung erkennbar.

Wer den Geist des verherrlichten Jesus so versteht, findet eine neue Sicht auf den Alltag. Jede Situation – Erfolg oder Scheitern, Klarheit oder Verwirrung – wird zum Raum, in dem dieser Geist das Wesen Christi in uns zur Geltung bringen möchte. Er führt, wie es heißt, „in die ganze Wirklichkeit hinein“ (Johannes 16:13): weg von religiöser Fassade, hinein in ein ehrliches, aber von Christus durchdrungenes Leben. Das ermutigt, mit den eigenen Grenzen nicht zu verzweifeln, sondern sie als Stellen zu sehen, an denen der allumfassende, lebengebende Geist sein Werk tun will. In der Begegnung mit diesem Geist wächst eine stille Gewissheit: Ich trage meinen Herrn nicht nur als Idee im Kopf, sondern als lebendige Quelle in mir, die auch in der Nacht nicht versiegt.

nämlich den Geist der Wirklichkeit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie Ihn nicht anschaut und Ihn nicht kennt; ihr aber kennt Ihn, weil Er bei euch bleibt und in euch sein wird. (Joh. 14:17)

Wenn aber Er, der Geist der Wirklichkeit, kommt, wird Er euch in die ganze Wirklichkeit hineinführen; denn Er wird nicht von Sich Selbst aus reden, sondern was Er hört, wird Er reden; und die kommenden Dinge wird Er euch verkünden. (Joh. 16:13)

Die Erkenntnis, dass der Geist der Wirklichkeit der Geist des verherrlichten Jesus ist, lädt dazu ein, die eigenen Erfahrungen neu zu deuten. Was bedrückend oder sinnlos scheint, liegt nicht außerhalb seiner Reichweite, sondern ist von dem geprägt, der Leid, Kreuz und Auferstehung in sich trägt. Statt zu fragen, ob wir genug Kraft haben, darf die Frage aufleuchten, wie dieser Geist in der konkreten Situation Christus in uns Gestalt gewinnen möchte. Daraus erwächst ein nüchternes, aber hoffnungsvolles Vertrauen: Nichts, was uns begegnet, ist leer, solange der Geist Jesu Christi darin gegenwärtig ist.

Der Geist des Lebens und die unsichtbare Gegenwart des Herrn

Die Auferstehung Christi hat nicht nur ein Ereignis in der Vergangenheit hervorgebracht, sondern eine neue Art seiner Gegenwart. Johannes beschreibt den Geist als leisen Atem: „Und als er dies gesagt hatte, hauchte er sie an und spricht zu ihnen: Empfangt Heiligen Geist!“ (Johannes 20:22). In diesem Hauch wird der Geist des Lebens mitgeteilt, von dem Paulus sagt: „Denn das Gesetz des Geistes des Lebens in Christus Jesus hat dich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes“ (Römer 8:2). Der Geist des Lebens ist keine abstrakte Kraft, sondern die unsichtbare, aber wirksame Gegenwart des auferstandenen Herrn in unserem Innern. Er bleibt, er trägt, er erneuert. Wo unser inneres Leben ermüdet, atmet er uns gewissermaßen neu an; wo alte Bindungen uns fesseln, entfaltet er leise, aber beständige Freiheit.

In Römer 8:2 heißt es, dass der Geist der Geist des Lebens ist. Der Geist des Lebens ist der Odem des Lebens, der in die Jünger hineingehaucht wurde und in ihnen bleibt (14:16–17). Dies ist für das Leben in der Linie des Johannes. Für die Kraft in der Linie des Lukas wird der Geist mit einem gewaltigen Wind verglichen (Apg. 2:2–4), der auf die Jünger bläst. In der Linie des Johannes wird der Geist mit dem Odem des Lebens verglichen, der die Jünger angehaucht wurde (20:22) und in ihnen als ihr Leben bleibt. Dieser Geist des Lebens ist nichts Geringeres als der auferstandene Christus, der jetzt der lebengebender Geist ist. (Witness Lee, Life-Study of John, Botschaft siebenundvierzig, S. 564)

Lukas setzt einen anderen Akzent: Der Geist kommt wie ein Sturm, der Gemeinschaft erschüttert und sendet. „Und plötzlich geschah aus dem Himmel ein Brausen, als führe ein gewaltiger Wind daher, und erfüllte das ganze Haus, wo sie saßen“ (Apostelgeschichte 2:2). Hier ist derselbe Geist nicht nur Atem des Lebens, sondern auch Wind der Vollmacht. In der Linie des Johannes lehrt der Herr seine Jünger, der unsichtbaren Gegenwart zu vertrauen: Er erscheint und verschwindet, Türen halten ihn nicht auf (Johannes 20:26), und doch bleibt er mitten unter ihnen. Er gewöhnt sie an eine neue Wahrnehmung: nicht mehr Sehen und Anfassen als Voraussetzung, sondern Vertrauen auf sein Wort. Darum sagt er zu Thomas: „sei nicht ungläubig, sondern gläubig“ (Johannes 20:27), und fügt hinzu, dass die selig sind, „die nicht sehen und doch glauben“ (Johannes 20:29). In dieser Schule lernen die Jünger, dass der Herr ihnen näher ist als zu Zeiten der sichtbaren Wanderungen durch Galiläa.

Aus dieser unsichtbaren Gegenwart erwächst auch eine neue Gestalt von Gemeinschaft. Der auferstandene Herr begegnet einzelnen, wie Maria Magdalena, aber auch den Versammelten. Wo er in der Mitte steht, schenkt er Frieden, bläst den Geist ein, vertraut die Vollmacht zur Vergebung an und deutet ihre Geschichte auf den Bau seines Leibes hin. Was später als „der Leib Christi“ sichtbar wird, beginnt in diesen unscheinbaren Begegnungen: Menschen, die durch denselben Geist belebt, getröstet und gesendet werden, werden miteinander zu einem „korporativen Christus“, in dem der auferstandene Herr seine Gegenwart auf vielfache Weise ausbreitet. Das Leben in der Auferstehung zeigt sich dann nicht nur im persönlichen Trost, sondern auch darin, wie eine Gemeinschaft im Verborgenen von diesem Geist geprägt wird – in der Art, wie man miteinander spricht, wie man Versagen begegnet, wie man in Spannungen den Frieden des Herrn höher achtet als das eigene Recht.

So prägt der Geist des Lebens die tägliche Nachfolge wie ein stiller Puls. Er führt nicht immer spektakulär, aber beständig; er drängt nicht laut, aber er verliert uns auch nicht aus dem Blick. Im Lärm von Aufgaben, Konflikten und Fragen bleibt seine Gegenwart dieselbe, die die Jünger in verschlossenen Räumen erfahren haben: „Friede euch!“ (Johannes 20:26). Wer lernt, diesem unsichtbaren Herrn zu vertrauen, entdeckt, dass Nachfolge weniger ein angestrengtes Nachahmen und mehr ein mitgehendes, von innen her geleitetes Leben ist. In dieser Perspektive wird auch der Alltag – mit all seiner Unvollkommenheit – zu einem Raum, in dem der auferstandene Christus sich als lebengebender Geist erweist und leise, aber sicher seine Spuren hinterlässt.

Und als er dies gesagt hatte, hauchte er sie an und spricht zu ihnen: Empfangt Heiligen Geist! (Joh. 20:22)

Denn das Gesetz des Geistes des Lebens in Christus Jesus hat dich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes. (Röm. 8:2)

Die Einsicht, dass der Geist des Lebens sowohl leiser Atem als auch mächtiger Wind ist, bewahrt vor zwei Einseitigkeiten: vor einem Glauben, der nur auf innerliche Empfindung schaut, und vor einem Aktivismus, der nur das Außergewöhnliche sucht. In der Spannung von persönlicher Erneuerung und gemeinschaftlicher Sendung wächst ein reiferes Vertrauen: Der Herr ist da, wenn wenig sichtbar geschieht, und er ist derselbe, wenn sein Geist kräftig aufbricht. So wird Nachfolge zu einem Weg, auf dem wir in wechselnden Phasen desselben Beistandes gewiss sein dürfen – getragen im Verborgenen und zugleich hineingenommen in das, was er mit seinem Leib in dieser Welt vorhat.


Herr Jesus Christus, du auferstandener und verherrlichter Herr, danke, dass du als lebengebender Geist so nah bist – bei dem Vater als unser Fürsprecher und in unserem Geist als unser Tröster. Öffne unsere Augen für deine unsichtbare, aber ganz reale Gegenwart, damit wir lernen, dir zu vertrauen, auch wenn wir nichts sehen, und aus der überreichen Versorgung deines Geistes zu leben. Lass dein Auferstehungsleben unseren Alltag durchdringen, unsere Wunden heilen, unsere Zweifel verwandeln und unsere Gemeinschaft als Glaubende prägen, damit wir als deine Geschwister und als dein Leib zu deiner Ehre gebaut werden. Stärke in uns die Gewissheit, dass du uns in jeder Lage genug bist und dass nichts uns von deiner Liebe trennen kann. Fülle uns mit deinem Frieden und deiner Freude, bis wir dich einmal unverhüllt sehen, den, der schon jetzt mitten unter uns ist. Amen.

Englische Quelle: Life-Study of John, Chapter 47