Das Leben in der Auferstehung (1)
Die Auferstehung Jesu bedeutet weit mehr, als dass ein Toter wieder lebendig wurde. Sie eröffnet einen völlig neuen Abschnitt in Gottes Handeln mit den Menschen: Der Sohn kehrt nicht einfach zum Vater zurück, sondern kommt zugleich in einer neuen Weise zu seinen Jüngern. Zwischen Grab und Himmelfahrt entfaltet sich ein leises, aber gewaltiges Geheimnis: Christus erscheint, steigt zum Vater auf, kehrt zurück und haucht seinen Jüngern den Geist ein. Wer diese Linie erkennt, entdeckt, dass Auferstehung nicht nur ein Ereignis der Vergangenheit ist, sondern eine gegenwärtige Lebenswirklichkeit in der Gemeinschaft mit dem auferstandenen Herrn.
Der Auferstandene und die neue Familie Gottes
Im Garten am leeren Grab geschieht etwas, das die ganze Beziehung zwischen Gott und den Menschen neu ordnet. Maria von Magdala steht weinend vor dem Grab, gefangen in Schmerz und Ratlosigkeit, als der Auferstandene sie anspricht und beim Namen ruft. In diesem zutiefst persönlichen Augenblick öffnet Jesus ihr den Blick für das tiefste Ergebnis der Auferstehung: „Geh aber hin zu meinen Brüdern und sprich zu ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater und zu meinem Gott und eurem Gott“ (Johannes 20:17). Zum ersten Mal nennt er die Jünger „meine Brüder“. Der, der als einziger, eingeborener Sohn vom Vater her kam, stellt sich nun neben sie und spricht von „meinem“ und „eurem“ Vater. Die Distanz zwischen dem einzigartigen Sohn und den schwachen Nachfolgern bleibt in seiner Herrlichkeit bestehen, doch innerhalb dieser Spannung ereignet sich etwas Neues: Er teilt seine Beziehung zum Vater mit ihnen.
Als der Herr Maria erschien, entfaltete Er die Offenbarung des Ergebnisses Seiner Auferstehung – die „Brüder“ und den „Vater“ (20:17). Das ist die Offenbarung der Bruderschaft und der Vaterschaft. In Seiner Auferstehung sind alle Seine Jünger zu Seinen Brüdern geworden, und Sein Vater ist ihr Vater geworden. (Witness Lee, Life-Study of John, Botschaft sechsundvierzig, S. 552)
In der Auferstehung ist Christus zum Erstgeborenen unter vielen Brüdern geworden, wie es in Römer 8:29 heißt: „Denn die er vorher erkannt hat, die hat er auch vorherbestimmt, dem Bild seines Sohnes gleichförmig zu sein, damit er der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern.“ Aus vereinzelten, verunsicherten Jüngern wird eine Familie, die ihren Ursprung nicht im gemeinsamen Entschluss, sondern im gemeinsamen Leben hat. Der auferstandene Herr bindet sie nicht durch neue Gebote an sich, sondern durch das Band der Sohnschaft. Sie stehen fortan nicht mehr nur als begnadigte Sünder vor einem Richter, sondern als Geschwister an der Seite des Sohnes vor dem Vater. Dass Jesus Maria zunächst das Festhalten verbietet, macht deutlich: Die Frische seiner Auferstehung gehört zuerst dem Vater; als Erstling der neuen Schöpfung bringt er sich dem Vater dar. Gerade darin liegt aber unsere Sicherheit: Unsere neue Stellung gründet nicht in der Stärke unserer Hingabe, sondern in der vollendeten Freude des Vaters an dem Erstgeborenen und an allen, die in ihm sind. Wer im Glauben an Christus hängt, gehört zu dieser Familie, auch dann, wenn die Gefühle schwanken. Der Blick auf den Auferstandenen, der uns Brüder nennt, lädt ein, das eigene Leben immer wieder aus der Perspektive dieser neuen Zugehörigkeit zu sehen: geliebt mit der Liebe, mit der der Vater den Sohn liebt, gehalten in einer Familienwirklichkeit, die stärker ist als Tod und Schuld.
Die Szene mit Maria zeigt, dass die Auferstehung nicht nur eine Machtentfaltung Gottes ist, sondern die Zuwendung des Vaters zu Menschen, die er zu Söhnen und Töchtern macht. In den Tränen der Maria, in ihrer Verwirrung und ihrem Nicht-Erkennen spiegelt sich viel von unserem eigenen Weg. Doch der Auferstandene bleibt nicht auf Distanz; er ruft beim Namen, stellt zurecht, öffnet das Herz für den Vater. Wer von dieser neuen Bruderschaft und Vaterschaft getroffen wird, erhält einen ruhigen Mut für den Alltag: Prüfungen, Anklagen und innere Anfechtungen verlieren ihr letztes Wort, weil über allem eine Stimme bleibt, die sagt: „Mein Vater und euer Vater.“ In dieser Gewissheit darf das Herz zur Ruhe kommen und der Glaube wächst, dass kein Weg, durch den der Vater seine Kinder führt, außerhalb dieser zärtlichen und zugleich starken Familienbindung liegt.
Jesus spricht zu ihr: Rühre mich nicht an! Denn ich bin noch nicht aufgefahren zum Vater. Geh aber hin zu meinen Brüdern und sprich zu ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater und zu meinem Gott und eurem Gott. (Joh. 20:17)
Denn die er vorher erkannt hat, die hat er auch vorherbestimmt, dem Bild seines Sohnes gleichförmig zu sein, damit er der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern. (Röm. 8:29)
Die neue Familienwirklichkeit der Auferstehung schenkt eine leise, aber tragende Gewissheit: Wer zu Christus gehört, steht vor Gott nicht mehr am Rand, sondern im Raum des Sohnes. Je tiefer diese Wahrheit im Inneren Wurzel schlägt, desto freier wird das Herz, Gott nicht aus Furcht, sondern in kindlichem Vertrauen zu begegnen. Aus der Nähe des Vaters heraus beginnen Schuld, Scham und Leistungsdruck ihre Macht zu verlieren, und an ihre Stelle tritt ein Leben, das von der Würde und Wärme der Kindschaft geprägt ist.
Der geheime Aufstieg: Christus als Erstlingsgarbe
Zwischen dem leeren Grab und der bekannten Himmelfahrt vor den Augen der Jünger liegt ein verborgener Schritt, den die Evangelien nur andeuten. Am Morgen der Auferstehung sagt Jesus zu Maria: „Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater“ (Johannes 20:17). Noch bevor Apg. 1:9 berichtet: „Und als er dies gesagt hatte, wurde er vor ihren Blicken emporgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf vor ihren Augen weg“, geht Christus gleichsam im Stillen zum Vater. Diese unsichtbare Himmelfahrt ist kein nebensächliches Detail, sondern der Punkt, an dem der Vater den Sohn in der Frische der Auferstehung empfängt. Hier erfüllt sich das Bild der Erstlingsgarbe aus dem Alten Testament. In 3. Mose 23:10–11 heißt es: „Wenn ihr in das Land kommt, das ich euch gebe, und ihr seine Ernte erntet, dann sollt ihr eine Garbe der Erstlinge eurer Ernte zum Priester bringen. Und er soll die Garbe vor dem HERRN schwingen zum Wohlgefallen für euch.“
Bevor der Herr vierzig Tage später vor den Augen der Jünger öffentlich in den Himmel auffuhr (Apg. 1:9–11), fuhr Er am frühen Morgen des Tages Seiner Auferstehung im Verborgenen zum Vater auf, zu dessen Genuss und Befriedigung. Der Herr brachte Sich Selbst dem Vater dar als „eine Garbe der Erstlinge eurer Ernte“ für das „Schwingopfer“ (3.Mose 23:10–11, 15). (Witness Lee, Life-Study of John, Botschaft sechsundvierzig, S. 552)
Die Erstlingsgarbe ist mehr als eine einzelne Ähre; sie ist ein gebundenes Bündel vieler Halme, eine verdichtete Verheißung der ganzen kommenden Ernte. So ist Christus nicht nur als Einzelner aus den Toten auferstanden, sondern als der, in dem viele mitgemeint und mitgetragen sind. Matthäus 27:52–53 berichtet, dass beim Tod Jesu „die Gräber sich öffneten und viele Leiber der entschlafenen Heiligen auferweckt wurden; und sie gingen aus den Gräbern nach seiner Auferstehung und kamen in die heilige Stadt und erschienen vielen.“ Wie die Garbe vor dem HERRN geschwungen wurde, so tritt Christus mit einer ersten Schar Mitauferstandener vor den Vater – ein lebendiges Schwingopfer seiner Erlösung. Im Hintergrund steht auch das Hebopfer: was emporgehoben wird, weist auf die Erhöhung hin. In Christus fallen beide Bewegungen zusammen: Er ist der Auferstandene und der Erhöhte, die Erstlingsgarbe und das Hebopfer, der auf der Erde verworfene und im Himmel angenommene Sohn.
Dass dieser Aufstieg zunächst verborgen geschieht, hat eine tröstliche Seite. Unser Leben in der Auferstehung beginnt nicht in der Sichtbarkeit, nicht in spektakulären Erfahrungen, sondern im Verborgenen vor Gott. Noch bevor die Jünger ihren Herrn in seiner neuen Wirklichkeit verstehen, ist ihr Heil vor dem Angesicht des Vaters festgemacht. Der Erstling ist schon vor Gott, die Garbe ist bereits geschwungen, auch wenn die Jünger noch hinter verschlossenen Türen sitzen. So liegt auch unsere Sicherheit nicht in der Klarheit unseres Verstehens oder der Stärke unserer Empfindungen, sondern darin, dass Christus sich selbst als Erstlingsgarbe dargebracht hat – zu Gottes Wohlgefallen für uns. Im Licht dessen wird das eigene Glaubensleben weniger von der Frage beherrscht, was gerade sichtbar gelingt, sondern von der Gewissheit, dass im Himmel schon alles getan ist, was zu unserer Rettung und zur kommenden Ernte nötig ist. Diese Ruhe vor Gott macht dankbar, geduldig und frei, auch kleine, unscheinbare Schritte des Glaubens als Teil einer großen, von Christus her gesicherten Ernte zu sehen.
Und als er dies gesagt hatte, wurde er vor ihren Blicken emporgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf vor ihren Augen weg. (Apg. 1:9)
Rede zu den Söhnen Israel und sage zu ihnen: Wenn ihr in das Land kommt, das ich euch gebe, und ihr seine Ernte erntet, dann sollt ihr eine Garbe der Erstlinge eurer Ernte zum Priester bringen. Und er soll die Garbe vor dem HERRN schwingen zum Wohlgefallen für euch; am andern Tag nach dem Sabbat soll der Priester sie schwingen. (3.Mose 23:10-11)
Der geheime Aufstieg Christi als Erstlingsgarbe erinnert daran, dass das Entscheidende unseres Glaubens bereits vor Gott geschehen ist, bevor wir es fühlen oder verstehen. Aus dieser Gewissheit wächst ein stilles Vertrauen: Die Wurzel unseres Lebens liegt nicht in unserer Sichtbarkeit, sondern in der angenommenen Garbe, die Christus selbst ist. Wer sich innerlich an dieser Wahrheit festmacht, wird weniger vom Auf und Ab der eigenen geistlichen Stimmung bestimmt und findet mehr Gelassenheit, den Weg mit Gott im Verborgenen zu gehen, im Wissen, dass die ganze Ernte in den Händen des Erstlings sicher ist.
Der lebengebende Geist: Christus in uns als Auferstehungsleben
Am Abend desselben Tages, an dem der Herr als Erstling zum Vater gegangen ist, kehrt er zu den Jüngern zurück. Die Türen sind aus Angst verschlossen, die Herzen sind von Verwirrung erfüllt. Mitten in diese Enge hinein tritt Jesus und spricht: „Friede euch!“ (Johannes 20:19). Er zeigt ihnen seine Hände und seine Seite, er offenbart sich als derselbe, der am Kreuz hing, nun aber im Auferstehungsleib. Dann geschieht etwas, das wie ein neuer Schöpfungsakt klingt: „Und als er dies gesagt hatte, hauchte er sie an und spricht zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist!“ (Johannes 20:22). Der, durch den nach 1. Mose die Welt geschaffen wurde, beugt sich über eine kleine, ängstliche Gruppe und teilt ihnen seinen eigenen Atem mit.
Vergesst niemals, dass das ewige Wort zwei Schritte getan hat: den Schritt, Fleisch zu werden (1:14), und den Schritt, der lebengebender Geist zu werden (1.Kor. 15:45). Wir müssen uns an diese beiden „Werdungen“ erinnern – Fleisch zu werden und der lebengebender Geist zu werden. (Witness Lee, Life-Study of John, Botschaft sechsundvierzig, S. 556)
Diese Geste erschließt, was in 1. Korinther 15:44–45 angedeutet wird: „Es wird gesät ein natürlicher Leib, es wird auferweckt ein geistlicher Leib. Wenn es einen natürlichen Leib gibt, so gibt es auch einen geistlichen. So steht auch geschrieben: ‚Der erste Mensch, Adam, wurde zu einer lebendigen Seele‘; der letzte Adam wurde zu einem Leben gebenden Geist.“ Das ewige Wort hat zwei große Schritte getan: Es wurde Fleisch, indem der Sohn in unsere Sterblichkeit eintrat, und es wurde der lebengebender Geist, indem der Gekreuzigte und Auferstandene sich selbst in der Wirklichkeit des Geistes mitteilt. Was den Jüngern eingehaucht wird, ist nicht ein unpersönliches Fluidum, sondern Christus selbst in der Weise des Geistes. Der Geist ist hier nicht zuerst Kraft nach außen, wie sie in Apostelgeschichte 2.sichtbar wird, sondern Leben nach innen. Wie der Atem den Körper durchströmt, so beginnt der lebengebender Geist, das Innere der Jünger zu durchdringen: ihre Furcht, ihre Schuld, ihr Unverständnis.
In dieser inneren Linie der Auferstehung wird klar, dass das neue Leben nicht eine bloße Verbesserung des alten Menschen ist. Das natürliche Leben, so stark es erscheinen mag, bleibt von sich aus sterblich und Gott gegenüber verschlossen. Das Auferstehungsleben dagegen stammt aus der anderen Seite des Grabes. Es trägt bereits in sich, was es schenken will: Frieden, Versöhnung, eine lebendige Verbindung mit dem Vater. Indem Christus als lebengebender Geist in uns Wohnung nimmt, wird unser Inneres zu einem Ort des ständigen Austauschs mit ihm. Nicht alle Veränderung ist sofort sichtbar, aber die Quelle ist da. Aus diesem Bewusstsein erwächst eine stille Hoffnung: Auch wenn wir uns oft als gefangen in alten Mustern erleben, wohnt doch in uns ein Leben, das stärker ist als unser natürliches Leben und das sich nach und nach Bahn bricht. Wer sich auf den Atem des Auferstandenen verlässt, lernt, das eigene innere Erleben nicht als Maßstab der Wahrheit zu nehmen, sondern als Feld, in das der Geist langsam und beharrlich sein Auferstehungslicht hineinträgt.
So spannt sich zwischen dem Hauch im Obersaal und unserem alltäglichen Glaubensleben eine unsichtbare, aber sehr reale Linie. Jeder Schritt, in dem Vertrauen an die Stelle von Selbstbehauptung tritt, jede Entscheidung, in der Vergebung statt Bitterkeit Raum gewinnt, ist eine Frucht dieses lebenspendenden Wirkens. Nicht wir machen uns zu Menschen der Auferstehung; der Auferstandene macht sein Leben in uns wirksam. Diese Sicht befreit von der Last, sich selbst geistlich produzieren zu müssen, und führt in eine Haltung der erwartungsvollen Empfänglichkeit. Das Leben in der Auferstehung wird dann weniger als Ideal in der Ferne erlebt, sondern als eine Gegenwart, die schon jetzt, oft unscheinbar, unseren Alltag durchzieht und ihn mit der Kraft des kommenden Reiches durchwaltet.
Als es nun Abend war an jenem Tag, dem ersten der Woche, und die Türen verschlossen waren, wo die Jünger waren, aus Furcht vor den Juden, kam Jesus und trat in die Mitte und spricht zu ihnen: Friede euch! Und als er dies gesagt hatte, zeigte er ihnen die Hände und die Seite. Da freuten sich die Jünger, als sie den Herrn sahen. Jesus sprach nun wieder zu ihnen: Friede euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Und als er dies gesagt hatte, hauchte er sie an und spricht zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! (Joh. 20:19-22)
Es wird gesät ein natürlicher Leib, es wird auferweckt ein geistlicher Leib. Wenn es einen natürlichen Leib gibt, so gibt es auch einen geistlichen. So steht auch geschrieben: „Der erste Mensch, Adam, wurde zu einer lebendigen Seele“; der letzte Adam wurde zu einem Leben gebenden Geist. (1.Kor 15:44-45)
Christus als lebengebender Geist in uns zu erkennen, verändert den Blick auf das eigene geistliche Ringen. Statt an der eigenen Unzulänglichkeit zu verzweifeln, darf das Herz lernen, mit leiser Beharrlichkeit auf den Atem des Auferstandenen zu achten, der schon in uns wirkt. In dieser Haltung wächst ein Vertrauen, das nicht auf der Stärke der eigenen Hingabe ruht, sondern auf der Treue dessen, der sich uns als Leben geschenkt hat und sein Werk in uns vollenden wird.
Herr Jesus Christus, du auferstandener Herr, danke, dass du nicht fern geblieben bist, sondern als lebengebender Geist zu uns gekommen bist. Du hast uns aus der Distanz eines Schuldigen vor dem Richter in die Nähe von Brüdern vor dem Vater geführt und uns in die neue Familie Gottes hineingenommen. Lass dein Auferstehungsleben unsere innere Realität sein, stärker als unsere Gefühle, unsere Umstände und unser natürliches Denken. Erneuere unseren Glauben an deine Gegenwart in uns, damit dein Friede unsere Herzen erfüllt und deine Kraft in unserer Schwachheit sichtbar wird. Fülle uns neu mit deinem Geist, damit wir als Menschen der Auferstehung in dieser Welt leben und der Vater durch uns Freude hat. Amen.
Englische Quelle: Life-Study of John, Chapter 46