Das Werk des Geistes zur Vermengung der Göttlichkeit mit der Menschlichkeit (2)
Viele Christen wissen, dass der Heilige Geist überführt und zur Bekehrung führt – doch damit ist sein Wirken längst nicht erschöpft. Hinter den Worten Jesu in Johannes 14–16 steht eine gewaltige Perspektive: Gott selbst möchte sich in Christus durch den Geist mit unserem Menschsein verweben, bis ein neues, gemeinsames Leben entsteht. Wo dies geschieht, bleibt der Glaube nicht bei Lehre stehen, sondern die Wirklichkeit Christi wird in Charakter, Gemeinde und Gebet konkret sichtbar.
Der Geist der Wirklichkeit offenbart den Sohn mit der Fülle des Vaters
Wenn Jesus den Heiligen Geist „den Geist der Wirklichkeit“ nennt, öffnet er uns einen Blick in das innere Leben des dreieinen Gottes. Der Vater bleibt nicht als ferne Quelle, der Sohn nicht als historische Gestalt und der Geist nicht als unbestimmtes Fluidum nebeneinander stehen. Alles, was der Vater ist, ist im Sohn leibhaftig verkörpert – „denn in Ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig“ (Kol. 2:9). Und alles, was im Sohn verkörpert ist, nimmt der Geist auf, um es den Glaubenden in ihrer konkreten Lebenssituation wirksam zu machen. So wird der Geist zur lebendigen „Anwendung“ des dreieinen Gottes an unserem Innersten: Er bringt das, was im Vater beschlossen und im Sohn vollbracht ist, als erfahrbare Wirklichkeit in unser Herz und unseren Alltag hinein.
In der Bibel heißt es: „Und dies ist die Botschaft, die wir von Ihm gehört haben und euch verkünden: dass Gott Licht ist und dass überhaupt keine Finsternis in Ihm ist“ (1.Joh. 1:5). Und die Bibel sagt auch: „Ich bin das Licht der Welt; wer Mir nachfolgt, wird auf keinen Fall in der Finsternis wandeln, sondern wird das Licht des Lebens haben“ (Joh. 8:12). Das bedeutet: Dieses Licht, das Gott Selbst ist, ist der Sohn. Aber wie wird dieses Licht für uns erfahrbar? Wie wird es für uns wirklich? Es wird durch den Geist erfahrbar. Wenn der Geist in uns wirkt, leuchtet das Licht. Dieses Licht ist sowohl der Vater als auch der Sohn. Der Vater ist die Quelle und das Wesen des Lichts, und der Sohn ist die Verkörperung und der Ausdruck dieses Lichts. Wirklich erfahren können wir dieses Licht durch den Geist. Wenn der Geist in uns wirkt, ist Er die Wirklichkeit des Lichts. (Witness Lee, Life-Study of John, Botschaft siebenunddreißig, S. 445)
Der Eingang in diese Wirklichkeit geschieht nicht zuerst über das Verstehen von Lehren, sondern über das Ergriffenwerden von einer Gegenwart. Die Schrift bezeugt: „Und dies ist die Botschaft, die wir von Ihm gehört haben und euch verkünden: dass Gott Licht ist und dass überhaupt keine Finsternis in Ihm ist“ (1.Joh. 1:5). Dass Gott Licht ist, bleibt zunächst eine Aussage. Sie wird zur Wirklichkeit, wenn der Geist in uns zu wirken beginnt. Er schaltet gleichsam das Licht an, das der Vater ist und im Sohn erschienen ist (Johannes 8:12). Dann merken wir: Es ist nicht ein diffuses Erleuchtetwerden, sondern ein klares Offenlegen. Gedanken, Motive, verborgene Haltungen treten ins Licht, ohne dass wir äußerlich dazu aufgefordert werden. Gleichzeitig erleben wir, dass dieses Licht nicht zerstört, sondern belebt, nährt, stärkt. Der Geist ist nicht nur der, der überführt, sondern auch der, der das Leben des Sohnes in uns zirkulieren lässt, so dass Christus selbst – nicht eine Idee über ihn – als gegenwärtige Realität in uns wohnt. In solchen Momenten wird der dreieine Gott nicht nur bekannt, sondern erfahren; unser Inneres wird zu einem Ort, an dem die Fülle des Vaters im Sohn durch den Geist leise, aber machtvoll Gestalt gewinnt. Diese Erfahrung ist nicht spektakulär, aber sie hinterlässt Spuren: eine wachsende Ehrfurcht vor Gott, eine neue Klarheit über uns selbst und eine stille Freude darüber, dass wir nicht im Dunkeln bleiben müssen.
Je tiefer dieser Geist der Wirklichkeit unsere inneren Räume durchdringt, desto weniger sind wir auf äußere Stützen angewiesen, um an Gott festzuhalten. Wir werden vertraut mit einer leisen, aber beharrlichen Bewegung in uns, die uns dem Sohn zuwendet, uns den Vater lieb macht und uns aus innerer Überzeugung in das Licht stellt. Gerade dort, wo wir uns schwach, unklar oder zerrissen erleben, erweist sich sein Werk als tragfähig: Er verklärt den Sohn vor unseren inneren Augen nicht durch große Gefühle, sondern indem er uns immer wieder in die Wirklichkeit Christi zurückholt. So wächst eine ruhige Gewissheit: Ich bin nicht auf mich selbst zurückgeworfen; der dreieine Gott selbst ist durch seinen Geist in meinem Alltag anwesend. Diese Gewissheit ist unscheinbar, aber sie schenkt eine Hoffnung, die durch Dunkelheiten hindurchträgt.
denn in Ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig, (Kol. 2:9)
Und dies ist die Botschaft, die wir von Ihm gehört haben und euch verkünden: dass Gott Licht ist und dass überhaupt keine Finsternis in Ihm ist. (1.Joh. 1:5)
Wer sich dem Wirken des Geistes der Wirklichkeit öffnet, wird Schritt für Schritt aus einem Glauben an Lehren in eine Beziehung zu einer lebendigen Person geführt: Christus selbst wird zur erfahrbaren Mitte, der Vater zum wirklichen Ursprung allen Lichts und Lebens, und der Geist zur stillen, aber verlässlichen Kraft, die diese Wirklichkeit inmitten der Unübersichtlichkeit des Alltags erhält.
Christus als Realität der menschlichen Tugenden im Gemeindeleben
Christus verherrlicht sich in seiner Gemeinde nicht in erster Linie durch außergewöhnliche Gaben, sondern durch verwandelte Alltäglichkeit. Der Geist setzt die Herrlichkeit des Sohnes dadurch ins Licht, dass er Christus als Inhalt und Wirklichkeit unserer menschlichen Tugenden hervorbringt. Die Frage, was Demut, Liebe oder Geduld „wirklich“ sind, lässt sich nicht abschließend definieren; sie lässt sich aber erkennen, wenn Christus sie in uns lebt. Von Natur aus sind wir von Stolz, Selbstbehauptung und Eigenwille durchzogen, oft feiner verborgen, als wir ahnen. Wenn der Geist jedoch in uns arbeitet, führt er uns an einen Punkt, an dem uns aufleuchtet: Demut ist nicht eine mühsam eingeübte Haltung, sondern eine Person; Liebe ist nicht nur ein Entschluss, sondern Christus selbst, der liebend in uns wohnt.
Was ist Demut? Demut ist Christus. Christus ist die Wirklichkeit jeder menschlichen Tugend und jeder göttlichen Eigenschaft. Alle menschlichen Tugenden und alle göttlichen Eigenschaften sind einfach Christus Selbst. In einem guten und positiven Sinn ist Christus alles. Er ist Demut, Liebe, Geduld und Unterordnung. Außerhalb von Ihm ist nichts gut, uns eingeschlossen. Jede Tugend und jede Eigenschaft ist Christus. (Witness Lee, Life-Study of John, Botschaft siebenunddreißig, S. 446)
In solchen Augenblicken verschiebt sich der Schwerpunkt unseres christlichen Lebens. Statt zu versuchen, dem Ideal eines tugendhaften Menschen zu entsprechen, lernen wir, auf den in uns wohnenden Christus zu achten. Die Schrift zeichnet diesen Horizont weit: „weil Seine göttliche Kraft uns alles geschenkt hat, was zum Leben und zur göttlichen Lebensweise gehört … damit ihr … Teilhaber der göttlichen Natur werdet“ (2.Petr. 1:3–4). Die göttliche Natur bleibt unverwechselbar göttlich, aber sie drückt sich durch unsere menschliche Natur aus. Was nach außen als Geduld, Sanftmut, Unterordnung sichtbar wird, ist innerlich Christus, der seine göttlichen Eigenschaften durch unsere menschlichen Tugenden zur Erscheinung bringt. Wo der Geist diesen inneren Austausch vollzieht, entsteht ein Verhalten, das weder aufgesetzt noch berechnend ist. Es wächst wie von selbst aus einer Beziehung: „Nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir“ – und doch bleibt es ganz durchdrungen von unserer konkreten Persönlichkeit, unserer Geschichte, unserem Temperament.
Diese innere Wirklichkeit bekommt ihr besonderes Gewicht im Gemeindeleben. Paulus spricht davon, dass im erneuerten Menschen „Christus alles und in allen“ ist (Kolosser 3:11). Dort, wo der Geist Christus als Demut, Liebe und Langmut in den Einzelnen hervorbringt, verändert sich die Atmosphäre einer Gemeinde spürbar. Es sind nicht mehr Kultur, Prägung oder Sympathie, die das Miteinander bestimmen, sondern eine stille, aber reale Gegenwart Christi in den Beziehungen: in der Art, wie man einander zuhört, wie man Unangenehmes anspricht, wie man Unvollkommenheiten trägt. So wird die Gemeinde nicht eine religiöse Organisation mit christlichem Vokabular, sondern ein lebendiger Organismus, in dem das Leben des Hauptes, Christi, pulsiert. In diesem Organismus bekommt Gottes ewiger Vorsatz einen Vorgeschmack: Menschen, in denen Christi Wesen Gestalt gewinnt, werden zu einem Leib zusammengefügt, in dem der Vater sichtbar wird. Diese Aussicht kann trotz aller eigenen Begrenztheit Mut machen: Der Geist arbeitet geduldig daran, Christus als Wirklichkeit auch unserer Tugenden hervorzubringen – leise, konkret und mit einem Ziel, das weit über uns selbst hinausreicht.
weil Seine göttliche Kraft uns alles geschenkt hat, was zum Leben und zur göttlichen Lebensweise gehört, durch die völlige Erkenntnis dessen, der uns durch Seine eigene Herrlichkeit und Tugend berufen hat, (2.Petr. 1:3)
durch welche Er uns die kostbaren und überaus großen Verheißungen geschenkt hat, damit ihr durch diese Teilhaber der göttlichen Natur werdet, die ihr dem Verderben entronnen seid, das durch die Begierde in der Welt ist. (2.Petr. 1:4)
Wer erkennt, dass Christus selbst die Wirklichkeit aller echten Tugenden ist, darf seine eigene moralische Unzulänglichkeit ehrlich sehen, ohne zu verzweifeln: Gerade die erfahrene Grenze der eigenen Möglichkeiten wird zum Raum, in dem der Geist Christi Demut, Liebe und Geduld als Ausdruck eines anderen Lebens wachsen lässt – zum Segen für das persönliche Umfeld und zur stillen Stärkung des ganzen Leibes Christi.
Die Vermengung von Göttlichkeit und Menschlichkeit durch Auferstehung und Geist
Die Vermengung von Göttlichkeit und Menschlichkeit ist kein abstraktes Lehrstück, sondern das Herz der Auferstehungswirklichkeit Christi. Vor dem Kreuz war Jesus der ewige Sohn Gottes, der in 1. Mose verheißen und in der Geschichte Israels vorgezeichnet ist; zugleich war er echter Mensch, hineingestellt in unsere Begrenztheit, Versuchbarkeit und Leiden. Doch seine Menschlichkeit war noch nicht in die volle Sohnschaft hineingenommen. Deshalb deutet das Neue Testament die Auferstehung als eine Art göttlicher Geburt: „Du bist Mein Sohn; heute habe Ich Dich gezeugt“ (Apg. 13:33; vgl. Hebr. 1:5). Nicht die Gottheit Christi wird neu geschaffen, sondern seine menschliche Natur wird in der Auferstehung in die Stellung und Würde des Sohnes erhoben. Der, der im Fleisch erniedrigt war, steht nun als verherrlichter Gott-Mensch vor uns – untrennbar göttlich und menschlich, fähig, uns in unserem Menschsein wirklich zu vertreten und zugleich Gottes Leben zu teilen.
Christus war der Sohn Gottes, der Fleisch wurde und Mensch wurde. Streng genommen war Sein menschlicher Teil nicht der Sohn Gottes, aber in Seiner Menschlichkeit war der Sohn Gottes. Vor Seinem Tod und Seiner Auferstehung war Er der Sohn Gottes in der Menschheit, doch Sein menschlicher Teil war nicht der Sohn Gottes. Deshalb musste Er durch den Tod und die Auferstehung hindurchgehen, um Seinen menschlichen Teil in die Sohnschaft hineinzubringen. Sein göttlicher Teil, der der Sohn Gottes war, brauchte nicht als Sohn Gottes geboren zu werden, aber Sein menschlicher Teil musste als Sohn Gottes geboren und als solcher bestimmt werden. (Witness Lee, Life-Study of John, Botschaft siebenunddreißig, S. 449)
In dieser auferstandenen Gestalt wird Christus „zu einem Leben gebenden Geist“ (1.Kor 15:45). Das bedeutet: Der, der am Kreuz zur Sünde gemacht und im Grab in die Tiefe des Todes hinabgestiegen ist, kommt uns jetzt im Geist so nahe, dass er sein gemischtes Leben – die verherrlichte Göttlichkeit in vermengter Einheit mit der geheiligten Menschlichkeit – in unser Inneres einpflanzt. Damit beginnt eine neue Wirklichkeit: Unser Geist wird zu einem Ort der Vermengung, an dem die göttliche Natur nicht unsere Menschlichkeit auslöscht, sondern sie durchdringt, reinigt und erhebt. Wenn Jesus von einem Geborenwerden des „Menschen“ in Auferstehung spricht und den Jüngern ankündigt: „Auch ihr – nun habt jetzt zwar Traurigkeit; aber ich werde euch wiedersehen, und euer Herz wird sich freuen“ (Johannes 16:22), dann zielt er auf diese neue Gestalt der Gemeinschaft. Die Freude der Jünger wurzelt nicht nur in der Tatsache, dass Jesus wieder lebt, sondern darin, dass er nun in einer Weise lebt, in der er sich selbst in sie hineingeben kann.
Diese tiefe Einheit bekommt im Gebet eine besonders konkrete Gestalt. Wenn Jesus sagt, dass wir den Vater in seinem Namen bitten sollen, dann meint er mehr als eine fromme Formel am Ende unserer Sätze. „In seinem Namen“ zu beten heißt, in lebendiger Gemeinschaft mit seiner Person zu stehen, in den Raum seiner Sohnschaft hineingenommen zu sein. Der lebengebende Geist führt uns in diesen Raum, indem er unsere innere Haltung an den Sohn anschmiegt: Unsere Wünsche werden geprüft, geordnet, geläutert; unsere Bitten bekommen seine Färbung. So lernt ein Mensch im Geist zu beten, nicht nur über den Geist. Was wir dann vor den Vater bringen, ist nicht mehr bloß Ausdruck unseres spontanen Begehrens, sondern trägt bereits den Abdruck Christi. Darin liegt das Geheimnis erhörter Gebete und einer wachsenden inneren Freude: Wir erfahren, dass der Vater das liebt und erhört, was der Sohn in uns begehrt. Inmitten von unerfüllten Wünschen und offenen Fragen bleibt diese Beziehung eine Quelle stiller Zuversicht – der dreieine Gott selbst trägt unser Gebet.
Gerade im Ringen des Gebets wird die Vermengung von Göttlichkeit und Menschlichkeit erfahrbar. Unsere Worte sind begrenzt, unser Verständnis bleibt bruchstückhaft, und doch dürfen wir spüren, dass ein anderer in uns mitbetet, unsere Schwachheit aufnimmt und sie vor den Vater trägt. So wird das Gebet zu einem Ort der Begegnung mit dem auferstandenen Christus, der als lebengebender Geist in uns wohnt. Aus dieser Begegnung wächst eine Freude, die tiefer geht als jede äußere Erhörung: die Freude, in der Nähe des Vaters zu stehen, mit dem Sohn verbunden zu sein und vom Geist getragen zu werden. Diese Freude kann leise sein und doch das Herz weit machen – mitten in den Geburtswehen eines Lebens, das mehr und mehr vom Leben des Sohnes durchdrungen wird.
dass Gott diese Verheißung an uns, ihren Kindern, völlig erfüllt hat, indem Er Jesus hat auferstehen lassen, wie auch im zweiten Psalm geschrieben steht: „Du bist Mein Sohn; heute habe Ich Dich gezeugt.“ (Apg. 13:33)
Denn zu welchem der Engel hat Er jemals gesagt: „Du bist Mein Sohn, an diesem Tag habe Ich Dich gezeugt“? Und wiederum: „Ich werde Ihm Vater sein und Er wird Mir Sohn sein“? (Hebr. 1:5)
Wer im Licht der Auferstehung erkennt, dass Christus seine verherrlichte Menschlichkeit im Geist in uns hineinträgt, gewinnt einen neuen Blick auf sein eigenes Beten und Kämpfen: Das Leben mit Gott ist dann nicht mehr der Versuch, aus eigener Kraft zu einer höheren Frömmigkeit aufzusteigen, sondern ein Mitgehen mit dem Sohn, der als lebengebender Geist in unserer Schwachheit wohnt, uns in die Gemeinschaft mit dem Vater hineinzieht und selbst die Tiefe und Richtung unseres Gebets prägt.
Herr Jesus Christus, danke, dass du durch deinen Geist nicht nur zu uns gesprochen, sondern dich selbst in unser Leben hineingegeben hast. Du bist der Sohn mit der ganzen Fülle des Vaters, und dein Geist macht diese Fülle in unserem Alltag lebendig und erfahrbar. Vater, wir bringen dir unsere begrenzte, schwache Menschlichkeit und vertrauen darauf, dass du sie mit deiner Göttlichkeit vermengst, damit dein Licht uns klärt, dein Leben uns stärkt und dein Wesen sich in unseren Worten und Taten widerspiegelt. Lehre uns, im Geist zu leben, damit unser Gebet mehr und mehr Ausdruck deiner eigenen Wünsche wird und dein Friede unser Herz auch in Bedrängnissen bewahrt. Lass dein Gemeindeleben an jedem Ort zu einem lebendigen Organismus werden, in dem Christus sichtbar verherrlicht wird und dein ewiger Vorsatz zur Erfüllung kommt. In deinem Namen bitten wir es, und wir ruhen in deiner Treue. Amen.
Englische Quelle: Life-Study of John, Chapter 37