Das Bedürfnis der Toten – die Auferweckung des Lebens (1)
Manchmal scheint es, als käme Gott zu spät: Gebete bleiben scheinbar unerhört, Situationen sterben ab, Beziehungen oder Dienste zerbrechen. Die Erzählung von Lazarus öffnet den Blick dafür, wie Jesus gerade in solchen „Todes-Situationen“ seine Auferstehungskraft offenbaren will – und wie religiöse Vorstellungen und menschliche Meinungen ihn daran hindern oder ihm Raum geben.
Der Herr des Lebens in einer Welt des Todes
Die Geschichte von Lazarus führt uns mitten in eine Welt des Todes hinein, damit der Herr des Lebens sichtbar wird. Johannes zeichnet bewusst ein hoffnungsloses Bild: Ein Mann ist nicht nur gestorben, er liegt bereits vier Tage im Grab, der Verwesungsgeruch setzt ein, die Klagegesänge klingen im Haus. Gerade dort tritt Jesus auf und verbindet sich mit diesem Elend. Schon zu Beginn seines Evangeliums hatte Johannes gesagt: „In ihm war Leben, und das Leben war das Licht der Menschen“ (Johannes 1:4). Nun zeigt sich, was dieses Wort bedeutet: Das Leben tritt nicht nur an die Ränder des Todes, es dringt in seine Mitte ein. Lazarus ist kein Grenzfall, kein Schwerkranker, den ein letztes Gebet noch retten könnte. Er ist verloren, abgeschlossen, jenseits menschlicher Hilfe. Eben darum eignet er sich als Spiegel für den Menschen vor Gott: „Auch euch, die ihr tot wart durch eure Übertretungen und Sünden“ – so beschreibt Paulus unsere Lage vor der Begegnung mit Christus (Epheser 2:1).
Lazarus war nicht nur krank, sondern auch tot (11,14). So brauchte er nicht Heilung, sondern Auferweckung. In der Errettung des Herrn heilt Er nicht nur die Kranken; Er gibt auch den Toten Leben. So blieb Er zwei Tage, bis der Kranke gestorben war (11,6). Der Herr bessert Menschen nicht aus und reguliert sie nicht; Er regeneriert Menschen und bringt sie aus dem Tod heraus. (Witness Lee, Life-Study of John, Botschaft dreiundzwanzig, S. 273)
Jesus behandelt Lazarus nicht als einen, der ein wenig Besserung nötig hätte. Er wartet bewusst, bis der Tod unübersehbar ist. Seine Verzögerung ist kein Mangel an Liebe, sondern Offenbarung: Die Schwestern hören in der Nachricht „Lazarus ist krank“ eine dringende Bitte, Jesus aber sieht eine Gelegenheit, die Reichweite seiner Herrschaft zu zeigen. Er ist nicht nur ein großer Heiler, der Krankheiten lindert und Biographien optimiert. Er ist selbst die Auferstehung und das Leben, wie er Martha sagt: „Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist“ (Johannes 11:25). Das bedeutet: Gottes Heil ist keine Reform der alten Schöpfung, sondern ein Hineinrufen in eine neue Wirklichkeit. Wo Jesus als Auferstehung handelt, bleibt nichts beim Alten – nicht die Stellung des Menschen vor Gott, nicht sein inneres Wesen, nicht seine Zukunft. In dieser Perspektive bekommt auch unsere Gegenwart ein anderes Licht: Es gibt keine Lage, die zu endgültig, kein Herz, das zu hart, keine Geschichte, die zu festgefahren wäre, als dass sein Wort nicht hineinspräche: „Komm heraus!“ Wer diesen Jesus als sein Leben kennt, darf sich selbst und andere nicht mehr nur als veränderungsbedürftig, sondern als auferweckungsbedürftig sehen – und gerade dort, wo alles nach Ende aussieht, mit einem neuen Anfang rechnen.
So wird die Szene in Bethanien zu einer stillen Ermutigung: Unser Glaube klammert sich oft an die Hoffnung auf Heilung – ein bisschen weniger Schwäche, etwas mehr Gelingen, eine gewisse Verbesserung. Doch der Herr des Lebens zielt tiefer. Er will uns aus Bereichen herausrufen, die wir längst innerlich „beerdigt“ haben: alte Sünden, über die Gras gewachsen ist; Beziehungen, bei denen man nur noch höflich funktioniert; Gaben, die man abgeschrieben hat. Die Auferweckung des Lazarus erinnert daran, dass Jesus nicht an der Oberfläche unseres Lebens arbeitet, sondern an seinen Gräbern. Wo sein Wort gehört und geglaubt wird, öffnen sich Räume, die wir für immer verschlossen hielten. Daraus wächst eine leise, aber tragfähige Hoffnung: Selbst wenn wir unsere Situation nur noch als Verlust beschreiben können, steht einer daneben, dessen Gegenwart mehr ist als Trost – sie ist der Beginn eines neuen Lebens, das stärker ist als der Tod.
In ihm war Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. (Johannes 1:4)
Jesus sprach zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist. (Johannes 11:25)
Wer sich im eigenen Leben oder im Gemeindeleben nur noch nach „Heilung“ sehnt, darf neu lernen, in Kategorien der Auferstehung zu denken: nicht bloß kleine Verbesserungen erwarten, sondern dem Herrn zutrauen, dass er gerade in scheinbar endgültigen Situationen neues Leben hervorbringt – in uns, in anderen und in den Räumen, die schon lange wie zugeschüttete Gräber wirken.
Religion und Meinung – Hindernisse für die Auferstehungskraft
Wenn Jesus als das Leben in die Öffentlichkeit Israels tritt, stößt er nicht zuerst auf offene Gottlosigkeit, sondern auf fromme Strukturen. Gerade das Johannesevangelium zeigt, wie eng Religion und Widerstand gegen das Leben beieinanderliegen. Sabbatregeln werden wichtiger als der Mensch, der vor ihren Augen geheilt steht (Johannes 5); Festtraditionen verschleiern den, der mitten im Tempel ruft: „Wenn jemand dürstet, der komme zu mir und trinke“ (Johannes 7:37); die Gewissheit über das eigene Gottesverständnis macht blind für den, der einen Blindgeborenen sehend macht (Johannes 9). Darin wird deutlich: Religion, selbst in ihrer gesündesten und ehrwürdigsten Form, kann den dreieinen Gott bekennen und doch den lebendigen Christus als Leben verfehlen. Sie bewahrt Ordnungen, Wächtertore und Sicherungen, aber sie lässt das Leben nicht frei fließen. Was wie Treue zur Überlieferung aussieht, entpuppt sich als Misstrauen gegenüber einem Herrn, der Grenzen überschreitet, Zeiten durchkreuzt und Menschen an Orten berührt, die keine liturgischen Räume sind.
Negativ zeigt dieses Buch auch, dass Religion – sogar die jüdische Religion des Judentums – sich stark gegen Christus als Leben stellt. Wenn du dieses Buch aufmerksam liest, wirst du sogar erkennen, wie die gesunde und echte Religion Christus als Leben widersteht. (Witness Lee, Life-Study of John, Botschaft dreiundzwanzig, S. 274)
Am Übergang zu Bethanien schwenkt die Perspektive. Jesus tritt gewissermaßen aus der offiziellen religiösen Sphäre heraus in ein Haus, in dem er gekannt und geliebt wird. Bethanien ist zu einem Bild für das Gemeindeleben geworden: ein Ort, an dem Jesus einkehrt, Worte sagt, Gemeinschaft genießt. Doch auch dort bremsen Kräfte, die seiner Auferstehungskraft im Wege stehen. Es sind nicht mehr starre Rituale, sondern bewegliche, plausibel klingende Meinungen. Die Jünger mahnen zur Vernunft: „Rabbi, eben suchten die Juden dich zu steinigen, und du gehst wieder dorthin?“ (Johannes 11:8). Martha rechnet sorgfältig mit der Zeit, und ihr Fazit lautet: „Herr, er riecht schon; denn er liegt seit vier Tagen“ (Johannes 11:39). Maria bringt ihren Schmerz in den Satz: „Herr, wärst du hier gewesen, mein Bruder wäre nicht gestorben“ (Johannes 11:32). Selbst die Umstehenden deuten Jesu Tränen als Zeichen seiner Ohnmacht. In all dem artikuliert sich der menschliche Verstand – ehrlich, emotional, religiös geprägt – und dennoch quer zu dem, was Jesus vorhat.
Das Unaufdringliche dieser Szene ist zugleich ihre Schärfe: Nicht nur tote Religion kann Christus als Leben widerstehen, sondern auch lebendige Frömmigkeit, wenn sie sich um die eigene Sicht der Dinge dreht. Fromme Klugheit, eingeübte Deutungsmuster, das sichere Wissen, was Gott tun „müsste“, werden zu leisen Blockaden der Auferstehungskraft. Solange der Raum mit Meinungen gefüllt ist, bleibt wenig Platz für das unerwartete Handeln Gottes. Wer in Bethanien spricht? Fast jeder – nur der, der die Auferstehung ist, wird dauernd unterbrochen. In unseren Gemeinden und Herzen kann sich dasselbe Muster zeigen: Wir analysieren, erklären, bewerten – und merken kaum, wie wir mit unseren Deutungen den Horizont verengen. Umso kostbarer ist der Moment, in dem die Stimmen verstummen und das Wort Jesu wieder Gewicht bekommt. Aus dieser Stille heraus wächst eine neue Erwartung: Der Herr des Lebens ist nicht durch unsere Berechnungen gebunden. Seine Auferstehungskraft ist größer als unsere Angst, tiefer als unser Schmerz und freier als unsere Vorstellungen. Das zu glauben, ist ein stiller Protest gegen jede Form von Frömmigkeit, die sich selbst genügt – und zugleich eine Ermutigung, im Gemeindeleben auf den zu vertrauen, der mehr ist als unsere besten Pläne.
In dieser Spannung bleibt ein tröstlicher Grundton: Jesus bricht nicht mit Bethanien, weil dort so viele Stimmen sind. Er betritt gerade dieses Umfeld, lässt sich ansprechen, weint, fragt, spricht. Er verlässt uns nicht, wenn unsere Meinungen laut sind; er ruft uns inmitten unserer Sichtweisen zu sich. Seine Gegenwart in einer Gemeinde, in einer Familie, in einem einzelnen Herzen ist stärker als die Summe aller religiösen Prägungen und inneren Monologe. Und je mehr wir uns von seiner Haltung anrühren lassen – geduldig, wahrhaftig, zielgerichtet –, desto mehr wächst die Sehnsucht nach einem Raum, in dem seine Stimme nicht die letzte unter vielen, sondern die erste und tragende ist. So wird Bethanien nicht zum Ort der Anklage, sondern zum Ort der Hoffnung: Dort, wo auch unsere guten, frommen Gedanken lernen, hinter dem lebendigen Christus zurückzutreten, beginnt sein Auferstehungsleben neu zu wirken.
Aber am letzten, dem großen Tag des Festes stand Jesus auf und rief und sprach: Wenn jemand dürstet, der komme zu mir und trinke! (Johannes 7:37)
Die Jünger sprechen zu ihm: Rabbi, eben suchten die Juden dich zu steinigen, und du gehst wieder dorthin? (Johannes 11:8)
In einer Zeit, in der Meinung, Deutung und Bewertung allgegenwärtig sind – auch in der Gemeinde –, lädt die Geschichte von Bethanien dazu ein, innerlich einen Schritt zurückzutreten: weniger Energie darauf zu verwenden, Gottes Wege zu erklären, und mehr Raum zu lassen für den, der als Auferstehung und Leben mitten in unseren begrenzten Sichtweisen steht und handeln will.
Wenn Meinungen schweigen – Raum für Auferstehung
Der Wendepunkt in der Geschichte von Lazarus setzt ein, als die vielen Stimmen zurücktreten und nur noch eine Stimme den Ton angibt. Nachdem Martha ihre Einwände vorgebracht hat, bleibt Jesus nicht in der Diskussion stehen. Er richtet seinen Blick zum Vater und dankt, bevor auch nur ein sichtbares Wunder geschehen ist: „Vater, ich danke dir, dass du mich erhört hast“ (Johannes 11:41). Dann spricht er ein klares, schöpferisches Wort in die Grabesstille hinein: „Lazarus, komm heraus!“ (Johannes 11:43). Die Auferstehungskraft liegt ganz bei ihm; sie ist kein Potential, das in den Menschen freigesetzt werden müsste, sondern eine Wirklichkeit in seiner Person. Und doch bindet er Menschen ein: Andere sollen den Stein wegnehmen, andere sollen dem Auferweckten die Leinen lösen. Die Grenze verläuft nicht zwischen göttlichem und menschlichem Tun, sondern zwischen Leitung und Mitarbeit. Jesus führt, sein Auferstehungsleben handelt; Menschen dürfen Hand anlegen, wo sein Wort schon gewirkt hat.
Alle Meinungen entspringen dem menschlichen Verstand. Daher gehören sie alle zum Baum der Erkenntnis, der dem Baum des Lebens gegenübersteht. Der Baum des Lebens ist in Wirklichkeit der Herr selbst zu unserem Genuss. Wenn wir an unseren Meinungen festhalten, werden wir vom Genuss des Herrn als unseres Auferstehungslebens ferngehalten. Wenn unsere Meinungen unterworfen sind, fällt es uns leicht, in den vollen Genuss des Herrn selbst einzugehen. (Witness Lee, Life-Study of John, Botschaft dreiundzwanzig, S. 282)
Damit zeichnet Johannes ein feines Bild für das praktische Wirken des Auferstehungslebens im Gemeindeleben. Es beginnt damit, dass Jesus nicht in unseren Einschätzungen aufgeht, sondern dass sein Wort eigene Autorität gewinnt. Wo er sagt: „Nehmt den Stein weg“, geht es nicht nur um einen Felsen vor einem Grab, sondern um alles, was den Zugang zu Bereichen versperrt, in denen sein Leben wirken will. Der Stein kann eine alte Verletzung sein, eine festgefahrene Rolle, eine heimliche Bitterkeit. Und die Binden, die nachher gelöst werden sollen, erinnern an Muster, in denen ein Mensch zwar schon neues Leben empfangen hat, aber noch nicht frei gehen kann. In beidem nimmt Jesus seine Jünger in Dienst, ohne ihnen die Regie zu überlassen. Er vertraut ihnen zu, sich an seinem Wort auszurichten, nicht an der Plausibilität der Situation. Wo sie seinen Anordnungen folgen, geschieht das Unerwartete: Was tot schien, antwortet, richtet sich auf, tritt ins Licht.
Hinter dieser Geschichte liegt ein grundsätzlicher Weg, den Gott mit Menschen geht. Schon in 1. Mose 2:9 heißt es, dass der Herr Gott „den Baum des Lebens mitten im Garten“ wachsen ließ, daneben aber auch „den Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen“. Zwischen beiden Bäumen verläuft eine unsichtbare Linie, die bis nach Bethanien reicht. Der Baum der Erkenntnis steht für ein Leben, das alles einordnen, beurteilen, kontrollieren will – auch Gottes Handeln. Der Baum des Lebens steht für Christus selbst, der sich uns schenkt, bevor wir alles verstehen. Wenn unsere Meinungen das Feld beherrschen, essen wir gewissermaßen vom Baum der Erkenntnis; wir nähren uns von Einschätzungen, auch wenn sie fromm klingen. Wenn seine Stimme Raum gewinnt und wir unser Gewicht auf ihn legen, treten wir an den Baum des Lebens heran. Dort wird das Entscheidende nicht mehr, dass wir recht behalten, sondern dass er Raum hat, zu handeln.
Die Geschichte von Lazarus lädt dazu ein, dieses Muster im eigenen Alltag und in der Gemeinde wiederzuerkennen. Es gibt Situationen, in denen alle Erklärungen erschöpft sind und nur noch eines bleibt: der Schritt, den Stein wegzunehmen, weil Christus es sagt, und nicht, weil wir das Ergebnis berechnen können. Es gibt Beziehungen, in denen man kaum noch glauben mag, dass Bewegung möglich ist – und doch bricht etwas auf, wenn sein Wort wieder gehört wird: eine Entschuldigung, die niemand für realistisch hielt; eine Versöhnung, die außerhalb des bisherigen Drehbuchs liegt; ein Dienst, der neu auflebt. In alldem bleibt Jesus derjenige, der ruft und lebendig macht. Unsere Rolle ist einfacher, als wir oft meinen: Wir sind Zeugen und Mitwirkende seines Handelns, nicht Regisseure.
Sie nahmen nun den Stein weg. Jesus aber erhob seine Augen und sprach: Vater, ich danke dir, dass du mich erhört hast. Ich aber wusste, dass du mich allezeit erhörst; doch um der Menge willen, die umher steht, habe ich es gesagt, damit sie glauben, dass du mich gesandt hast. Und als er dies gesagt hatte, rief er mit lauter Stimme: Lazarus, komm heraus! (Johannes 11:41-43)
Und der HERR Gott ließ allerlei Bäume aus der Erde wachsen, begehrenswert anzusehen und gut zur Nahrung, und den Baum des Lebens mitten im Garten und den Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen. (1. Mose 2:9)
Im praktischen Gemeindeleben wie im persönlichen Alltag kann Auferstehungsleben dort erfahrbar werden, wo das eigene Erklären und Absichern zurücktritt und Jesu Wort wieder Gewicht gewinnt: indem man seine Zusagen ernster nimmt als die eigene Berechnung, nach seiner Stimme Ausschau hält, statt nur alte Muster zu wiederholen, und rechnet, dass er selbst in scheinbar „toten“ Bereichen noch ein „Komm heraus“ sprechen kann.
Herr Jesus Christus, Du bist die Auferstehung und das Leben, stärker als jeder Tod und jede ausweglose Situation. Wo unser Blick von Enttäuschung, Angst oder eigener Klugheit gefangen ist, begegne uns neu und richte unsere Herzen auf Deine Gegenwart aus. Lehre uns, unsere Meinungen loszulassen und Deinem Wort zu vertrauen, auch wenn wir weder Zeitpunkt noch Weg verstehen. Lass Dein Auferstehungsleben in unseren Gemeinden, Familien und im Verborgenen unseres Herzens Raum gewinnen, damit aus Erstarrung neues Leben, aus Trauer getröstete Hoffnung und aus innerem Tod ein lebendiges Zeugnis Deiner Macht wird. Stärke alle, die in dunklen Tagen stehen, durch Deinen Geist und lass sie erfahren, dass nichts zu spät ist, solange Du da bist. Dir sei die Ehre für jede Spur von Auferstehung, die Du heute schon schenkst und noch schenken wirst. Amen.
Englische Quelle: Life-Study of John, Chapter 23