Das Wort des Lebens
lebensstudium

Die Auferstehung und Himmelfahrt des Menschen-Erretters (2)

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Die Jünger standen nach dem Tod Jesu zwischen tiefer Enttäuschung und ungläubigem Staunen: Ihr Meister war gekreuzigt worden – und plötzlich stand Er leibhaftig in ihrer Mitte. Was bedeutet ein solcher Christus, der durch verschlossene Türen kommt, Wunden zeigt, Fisch isst und dann in den Himmel auffährt, ganz konkret für den Glauben heute? Die Begegnungen des auferstandenen Herrn mit den Jüngern und Seine Himmelfahrt öffnen einen weiten Blick: Der Menschen-Erretter ist nicht nur ein historischer Jesus, sondern der gegenwärtige Herr, der Sein Wort erschließt, Vergebung als Jubeljahr verkündigen lässt und als der erhöhte Christus Leben und Kraft in einem schenkt.

Der auferstandene Menschen-Erretter: wirklich Mensch, wirklich Herr

Wenn der auferstandene Herrn Jesus mitten unter den Jüngern steht, springt zuerst die Spannung ins Auge: Die Türen sind verschlossen, und doch ist Er da. Nach menschlichen Kategorien passt das nicht zusammen. Lukas berichtet: „Während sie aber dies redeten, stand er selbst in ihrer Mitte und sprach zu ihnen: Friede euch!“ (Lk. 24:36). Der, der so unverfügbar und souverän in ihre Mitte tritt, ist kein entkörperlichter Geist, keine Projektion ihrer Sehnsucht. Er ist derselbe, der mit ihnen gegessen, gelacht und geweint hat – aber nun jenseits der Begrenzungen eines sterblichen Leibes. Die Auferstehung hebt Ihn nicht aus der Wirklichkeit hinaus, sondern führt Ihn in eine tiefere Wirklichkeit hinein.

Seht Meine Hände und Meine Füße, dass Ich es Selbst bin; betastet Mich und seht, denn ein Geist hat nicht Fleisch und Knochen, wie ihr seht, dass Ich habe (V. 38–39). Dann zeigte Er ihnen Seine Hände und Füße. Hier sehen wir den Leib des Mensch-Erretters in der Auferstehung, der ein geistlicher Leib ist (1.Kor. 15:44) und ein Leib der Herrlichkeit (Phil. 3:21). Das Erscheinen des Herrn war sehr geheimnisvoll, und wir können es nicht vollständig erfassen. Er kam als der Geist in den Raum und doch mit einem physischen, berührbaren Leib. (Witness Lee, Life-Study of Luke, Botschaft fünfundfünfzig, S. 476)

Darum lädt Er die Erschrockenen zu einer sehr nüchternen Prüfung ein: „Seht meine Hände und meine Füße, daß ich es selbst bin; betastet mich und seht, denn ein Geist hat nicht Fleisch und Bein, wie ihr seht, daß ich habe“ (Lk. 24:39). Der verherrlichte Leib, von dem in Philipper 3:21 heißt, dass Er unseren Leib der Erniedrigung ihm gleichgestalten wird, ist ein Leib, der Spuren trägt: Nägelmale, Kreuz, Geschichte. Die Auferstehung löscht das Menschsein Jesu nicht aus, sondern krönt es. Er bleibt wahrer Mensch, aber ein Mensch in Herrlichkeit, ein Mensch, der durch den Tod hindurchgegangen ist und ihn hinter sich gelassen hat.

Dass der Herr vor den Augen der Jünger isst, ist mehr als ein liebenswürdiges Detail. Er öffnet ihren Glauben für die Wirklichkeit Seiner Auferstehung. Er begegnet nicht ihrer Neugier, sondern ihrem Misstrauen. Alles in ihnen rechnet mit Verlust, mit Ende, mit Grab. Er dagegen stellt eine neue Erfahrung vor sie hin: eine Gegenwart, die man anfassen, hören, sehen kann, und die dennoch nicht mehr den Gesetzen von Raum und Zeit unterworfen ist. Der „geistliche Leib“ (1. Kor. 15:44) ist keine Verneinung des Körperlichen, sondern dessen Durchdringung und Veränderung durch die Herrlichkeit Gottes. So entsteht ein Glaube, der sich nicht mit frommen Bildern begnügt, sondern sich an die Tatsache bindet, dass Christus aus dem Grab herausgetreten ist.

Gerade darin leuchtet etwas vom Geheimnis des pneumatischen Christus auf. Derselbe, der vor den Jüngern steht und berührt werden kann, ist der, der als Geist in ihnen wohnen wird. Seine Erhöhung macht Ihn nicht fern, sondern nah: Er kann in jeden verschlossenen Raum eintreten, in jede verriegelte Seele, ohne aufzuhören, der Mensch mit dem verherrlichten Leib zu sein. Hier berührt das Bekenntnis die innerste Erfahrung. Wenn Er fragt: „Was seid ihr bestürzt, und warum steigen Gedanken auf in euren Herzen?“ (Lk. 24:38), spricht nicht ein distanzierter Richter, sondern ein Herr, der unsere Angst kennt, weil Er selbst durch Todesangst gegangen ist – und ein Gott, der Macht hat, uns aus ihr herauszuführen.

WÄHREND sie aber dies redeten, stand er selbst in ihrer Mitte und sprach zu ihnen: Friede euch! (Lk. 24:36)

Seht meine Hände und meine Füße, daß ich es selbst bin; betastet mich und seht, denn ein Geist hat nicht Fleisch und Bein, wie ihr seht, daß ich habe. (Lk. 24:39)

Die Szene des auferstandenen Herrn inmitten der verängstigten Jünger eröffnet einen Raum der Zuversicht: Glaube ist nicht die Kunst, sich zusammenzureißen, sondern das Sich-zeigen-lassen, wer Er wirklich ist. Wer den Menschen-Erretter als den mit Nägelmalen gekrönten Herrn sieht, findet einen Anker, der zugleich mitten in der eigenen Zerbrechlichkeit steht und doch weit darüber erhaben ist. So kann die eigene Geschichte – mit Wunden, Brüchen und Grenzen – vor den auferstandenen Menschen-Erretter gebracht werden, im Vertrauen, dass Er sie besser kennt, als wir selbst, und sie als verherrlichter Herr in eine neue Gestalt führen kann. Aus dieser Gewissheit wächst ein leiser, aber tragfähiger Mut: Ich bin mit meinen Ängsten nicht allein, denn in meiner Mitte steht einer, der Fleisch und Knochen hat und doch Herr über den Tod ist.

Geöffnete Schrift, geöffneter Sinn und das Jubeljahr der Vergebung

Nach der Auferstehung nimmt der Herr die ratlosen Jünger nicht zuerst in die Welt ihrer Gefühle hinein, sondern in die Welt der Schrift. Auf dem Weg nach Emmaus brannte ihr Herz, als Er ihnen „die Schriften öffnete“ (Lk. 24:32). Später im Kreis der Jünger heißt es: „Dann öffnete er ihren Sinn, die Schriften zu verstehen“ (vgl. Lk. 24:45). Der auferstandene Menschen-Erretter stellt sich als Schlüssel zur Bibel vor: Was in 1. Mose unter Schatten begann, was durch Propheten, Opfer und Könige angedeutet wurde, findet in Seinem Leiden, Seinem Tod und Seiner Auferstehung seinen Mittelpunkt. Die Schrift wird so von einer Sammlung heiliger Texte zur Erzählung des Einen, der gekommen ist, um zu leiden und in Seine Herrlichkeit einzugehen.

Und Er sprach zu ihnen: Dies sind meine Worte, die ich zu euch geredet habe, als ich noch bei euch war, dass alles erfüllt werden muss, was im Gesetz Moses und den Propheten und Psalmen über mich geschrieben steht. Dann öffnete Er ihnen den Sinn, die Schriften zu verstehen (V. 44-45). Das Gesetz Moses, die Propheten und Psalmen sind die drei Abschnitte des gesamten Alten Testaments, das heißt, aller Schriften (V. 27). Das Wort des Heilandes hier enthüllt, dass das gesamte Alte Testament eine Offenbarung von Ihm war und dass Er dessen Mittelpunkt und Inhalt war. (Witness Lee, Life-Study of Luke, Botschaft fünfundfünfzig, S. 476)

Die Formulierung aus Epheser 1:18 drückt aus, worum es Ihm dabei geht: „nachdem die Augen eures Herzens erleuchtet worden sind, damit ihr wisst, was die Hoffnung Seiner Berufung ist“. Nicht bloßes Bibelwissen, sondern erhellte Herzensaugen. Als der Herr „von Mose und von allen Propheten anfangend“ zeigt, „das, was ihn betraf“ (Lk. 24:27), entsteht eine neue Sichtweise: Die Jünger erkennen, dass der Weg des Kreuzes kein tragischer Unfall, sondern der rote Faden des göttlichen Plans ist. Was sie als Ende erlebt haben, entpuppt sich als Erfüllung. In dieser Lichtspur gewinnt das Wort Gottes eine Wärme, die es zuvor nicht hatte: es bleibt Schrift, aber es wird Stimme.

Aus dieser erleuchteten Schriftlesung erwächst der Auftrag. Der Herr fasst es so zusammen, dass „in seinem Namen Umkehr zur Vergebung der Sünden gepredigt werden“ soll, „allen Nationen, anfangend von Jerusalem“ (vgl. Lk. 24:47). Vergebung erscheint hier nicht als isolierte juristische Kategorie, sondern als Eingang in eine neue Wirklichkeit. Hinter dem Wort steht das Motiv des Jubeljahres, das schon in 3. Mose angekündigt ist: Freilassung der Gefangenen, Rückgabe des verlorenen Erbteils, ein neues Beginnen im Land. Wenn die Vergebung der Sünden in den Namen des auferstandenen Christus hineingestellt wird, dann ist sie mehr als das Löschen einer Schuldakte; sie ist das Öffnen eines Jahres der Gnade, eines Lebensraums, in dem der Dreieine Gott Seine Reichtümer teilt.

Wer im Licht des auferstandenen Herrn die Schrift liest, entdeckt darum zugleich eine neue Freiheit. Wenn die Augen des Herzens erleuchtet sind, verliert die Sünde ihre Faszination, weil die Herrlichkeit Christi sichtbar wird. Die Vergebung wird nicht zur billigen Entschuldigung, sondern zum Zugang in das Jubeljahr Gottes: heraus aus inneren Gefängnissen, aus fremden Mächten, aus schuldgeprägten Selbstbildern, hinein in Gemeinschaft, Freude und neue Freiheit. Die geöffnete Schrift lässt sehen, dass der, der vergibt, derselbe ist, der zur Gemeinschaft einlädt. So wird der Auftrag, die Vergebung der Sünden zu bezeugen, nicht zu einer Pflicht aus der Distanz, sondern zum Teilen eines großen Befreiungsfestes, dessen erste Beschenkte wir selbst sind.

Und von Mose und von allen Propheten anfangend, erklärte er ihnen in allen Schriften das, was ihn betraf. (Lk. 24:27)

Und sie sprachen zueinander: Brannte nicht unser Herz in uns, wie er auf dem Weg zu uns redete und wie er uns die Schriften öffnete? (Lk. 24:32)

Die Bewegung vom geschlossenen Verständnis zur geöffneten Schrift ist eine Einladung, den eigenen Glauben tiefer im Wort Gottes zu verwurzeln. Wenn der auferstandene Herr selbst zum Ausleger der Schrift wird, fallen viele innere Spannungen in ein anderes Licht: Leid, Schuld und Bruch werden nicht beschönigt, aber sie stehen nicht mehr am Schlussstrich der Geschichte. Wer sich von Ihm die Schrift öffnen lässt, entdeckt die Vergebung der Sünden als Tür in ein Jubeljahr göttlicher Gnade – ein Raum, in dem man weder die Vergangenheit leugnen noch die Zukunft erzwingen muss. In dieser Atmosphäre kann das Herz ruhiger atmen und zugleich mutiger bekennen: Der Gott, der in 1. Mose begonnen hat zu reden, hat in Christus das letzte Wort gesprochen – ein Wort der Vergebung, das ins Freie führt.

Leben in der Auferstehung, Kraft aus der Himmelfahrt: der eine Geist in zwei Aspekten

In der Begegnung des auferstandenen Herrn mit den Jüngern treten zwei Bewegungen des Geistes klar hervor, die zusammengehören und doch unterschieden werden müssen. Zuerst heißt es: „Und als Er dies gesagt hatte, hauchte Er in sie hinein und sagte zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist“ (Joh. 20:22). Der Menschen-Erretter, der durch den Tod hindurchgegangen ist, teilt den Jüngern nun Sein Auferstehungsleben mit. Die Geste des Einhauchaus erinnert an den Schöpfungsanfang, als Gott dem Menschen den Odem des Lebens einblies. Jetzt beginnt eine neue Schöpfung: Der pneumatische Christus wird zum innewohnenden Leben in denen, die an Ihn glauben. Es geht um den Geist des Lebens, wesentlich, tief, still – wie eine Quelle, die im Verborgenen aufbricht.

Frucht im Leben zu tragen erfordert im Wesentlichen den Geist des Lebens, der durch das Einhauchen des Geistes empfangen wird (Joh. 20:22). Die Vergebung der Sünden zu verkündigen erfordert in der Ökonomie den Geist der Kraft, der durch die Taufe im Geist empfangen wird (Apostelgeschichte 1:5, 8). (Witness Lee, Life-Study of Luke, Botschaft fünfundfünfzig, S. 478)

Die gleiche Gruppe Jünger wird kurz danach dennoch angewiesen, zu warten. „Und siehe, ich sende die Verheißung meines Vaters auf euch; ihr aber bleibt in der Stadt, bis ihr mit Kraft aus der Höhe bekleidet werdet“ (Lk. 24:49). Hier wird nicht von Einhauchen, sondern von Bekleidetwerden gesprochen. Das Bild kehrt am Pfingsttag wieder, wenn der erhöhte Christus den verheißenen Geist ausgießt. Es ist derselbe Heilige Geist, aber in einem anderen Aspekt: nicht als inneres Lebensprinzip, sondern als Kraft zur Ausrüstung, als Mantel der Vollmacht für das Zeugnis „bis an das Ende der Erde“ (vgl. Apg. 1:8). Die beiden Bewegungen – Einhauchen und Bekleiden – beschreiben den einen Geist in zwei Blickrichtungen: wesentlich als Leben in uns, ökonomisch als Kraft auf uns.

Für das geistliche Leben entsteht daraus ein wichtiges Gleichgewicht. Das Innere wird nicht übergangen. Der erste Schritt ist der des Lebens: Christus kommt als Geist in den Menschen hinein, erneuert den Sinn, ordnet die Zuneigungen neu, schenkt eine stille, aber reale Gemeinschaft mit Gott. Wer so lebt, erfährt, dass Frucht im Leben nicht durch äußere Anstrengung, sondern durch das Wachsen dieses inneren Lebens entsteht. Zugleich bleibt der Glaube nicht im Innerlichen stehen. Die Ausgießung des Geistes zur Kraft aus der Höhe macht deutlich, dass der auferstandene und aufgefahrene Herr Seine Zeugen nicht mit sich selbst allein lässt, wenn sie die Vergebung der Sünden und das Jubeljahr Gottes verkündigen. Er legt ihnen gewissermaßen eine geistliche „Uniform“ an, nicht, um sie zu erhöhen, sondern um Sein eigenes Zeugnis durch sie hörbar und sichtbar zu machen.

Der eine Geist wirkt also in zwei Richtungen: nach innen formend, nach außen sendend; nach innen tröstend, nach außen freimachend; nach innen als Lebensversorgung, nach außen als freimütige Kraft. Wo nur die innere Seite gesehen wird, verengt sich das Christsein leicht auf eine private Frömmigkeit. Wo nur die äußere Kraft gesucht wird, droht Aktivismus ohne Wurzel. In der Spannung beider Seiten wird spürbar, was es heißt, dass wir mit Christus nicht nur in Seiner Auferstehung, sondern auch in Seiner Himmelfahrt verbunden sind. Er teilt uns Sein Leben mit, damit wir aus Ihm leben, und Er teilt uns Seine Autorität mit, damit Sein Evangelium durch schwache Zeugen hindurch Macht gewinnt.

Und als Er dies gesagt hatte, hauchte Er in sie hinein und sagte zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist. (Joh. 20:22)

Und siehe, ich sende die Verheißung meines Vaters auf euch; ihr aber bleibt in der Stadt, bis ihr mit Kraft aus der Höhe bekleidet werdet. (Lk. 24:49)

Das Wissen um den einen Geist in diesen beiden Aspekten lässt das christliche Leben weniger von Selbstanforderung, dafür stärker von Vertrauen leben. Wer den inwohnenden Geist als Leben wahrnimmt, darf den langsamen, aber tiefen Wandel der eigenen Haltung, Gedanken und Wünsche nicht unterschätzen. Wer zugleich die Kraft aus der Höhe erwartet, muss nicht aus eigener Stärke reden oder handeln. So kann im eigenen Alltag ein stilles Gebet wachsen: dass der Herr als Leben inwendig regiere und als Kraft auf uns ruhen möge. In dieser Haltung werden auch unscheinbare Tage zum Ort, an dem Auferstehung und Himmelfahrt des Menschen-Erretters konkret werden – in kleinen Akten der Treue, in unspektakulären Worten der Hoffnung und in einer Ausdauer, die nicht aus uns selbst stammt.


Herr Jesus Christus, auferstandener Menschen-Erretter, danke, dass Du als wahrer Mensch mit verherrlichtem Leib durch den Tod gegangen bist und nun als der erhöhte Herr lebst. Du kennst unsere Furcht, unseren Zweifel und unsere Müdigkeit, und doch kommst Du in unsere Mitte mit Deinem Frieden und Deinem Leben. Öffne unsere Augen für die Schrift, wie Du einst den Jüngern den Sinn geöffnet hast, damit wir Dich im ganzen Wort erkennen und im Licht Deiner Auferstehung denken, glauben und entscheiden. Lass die Vergebung der Sünden nicht nur eine Lehre, sondern ein gelebtes Jubeljahr in unserem Herzen sein, in dem Schuld ihre Macht verliert und Deine Freiheit Raum gewinnt. Fülle uns innerlich mit Deinem Leben und kleide uns äußerlich mit der Kraft Deines Geistes, damit Dein Name in Schwachheit, aber in Deiner Vollmacht bekannt wird. Stärke in uns die Gewissheit, dass wir mit Dir in der Auferstehung und in der Himmelfahrt verbunden sind und dass kein Widerstand stärker ist als Deine erhöhte Herrschaft. Aus Deiner Fülle nimmst Du unsere Leere, aus Deiner Herrlichkeit tröstest Du unsere Dunkelheit und machst uns zu Menschen der Hoffnung. Dir sei Ehre in Deinem Leib, jetzt und bis wir Dich schauen. Amen.

Englische Quelle: Life-Study of Luke, Chapter 55