Der Dienst des Menschen-Erretters in Seinen menschlichen Tugenden mit Seinen göttlichen Eigenschaften in Galiläa (11)
Wer Lukas aufmerksam liest, merkt, dass hinter den einzelnen Wundern und Begegnungen ein großer roter Faden liegt: Jesus bringt nicht einzelne fromme Erlebnisse, sondern eine ganz neue Wirklichkeit. Die Szene der Speisung der Fünftausend mitten in der Einöde, das Bekenntnis zu Jesus als dem Christus und seine anschließende Rede über Kreuz und Auferstehung gehören zusammen. Sie zeichnen ein Bild von einem geistlichen Jubeljahr, in dem Gefangene frei werden, Schuldner aufatmen und Hungrige in der Gegenwart Gottes mehr als genug finden.
Der Jubeljahr-Blick auf das Wirken Jesu
Wenn Lukas im vierten Kapitel berichtet, dass Jesus in der Synagoge von Nazareth das “angenehme Jahr des Herrn” aus Jesaja auslegt und dann sagt, dieses Wort sei heute erfüllt, spannt er einen Bogen, der bis in Lukas 9 hineinreicht. Das alttestamentliche Jubeljahr war mehr als ein sozialer Mechanismus: Es war ein prophetisches Zeichen. Schulden wurden gestrichen, verlorene Felder kehrten zu ihren ursprünglichen Besitzern zurück, Sklaven wurden freigelassen. Es ging um Rückkehr, Heimkehr, Wiederherstellung. Wenn Jesus später die Zwölf ruft, ihnen Vollmacht gibt und sie aussendet, um “das Reich Gottes zu predigen und die Kranken gesund zu machen” (Lukas 9:2), wird sichtbar, wie dieses Jubeljahr nun nicht mehr als Vorschrift, sondern als Person unter den Menschen lebt. Er gibt nicht nur eine Botschaft über Freiheit, er teilt selbst seine königliche Vollmacht aus, damit andere Befreiung im eigenen Leib und in ihrer Umgebung erfahren.
Die Apostel gingen hinaus, um das Königreich Gottes zu verkündigen. Das Königreich Gottes zu verkündigen bedeutet, das Jubeljahr auszurufen. Auch die Speisung der Fünftausend in 9:10–17 steht im Zusammenhang mit dem Jubeljahr. Der Bericht des Lukas macht deutlich, dass es im Jubeljahr keinen Mangel, keinen Misserfolg gibt. Im Jubeljahr werden alle satt. (Witness Lee, Life-Study of Luke, Botschaft einundzwanzig, S. 175)
Lukas zeichnet damit ein Bild: Wo das Königtum Gottes in der Person des Menschen-Erretters aufscheint, verlieren Mangel, Krankheit und dämonische Bindung ihre letzte Macht. “ALS er aber die Zwölf zusammengerufen hatte, gab er ihnen Kraft und Vollmacht über alle Dämonen und zur Heilung von Krankheiten” (Lukas 9:1). In derselben Linie steht die Speisung der Fünftausend. Die Jünger sehen den leeren Vorrat, die Größe der Menge und die einbrechende Nacht; Jesus sieht das Jubeljahr Gottes, das mitten in der Wüste Wirklichkeit wird. Anstatt die Menschen nüchtern in die Dörfer zu entlassen, öffnet er eine andere Ökonomie: Aus fünf Broten und zwei Fischen wächst eine Fülle, in der alle satt werden, und es bleiben “zwölf Handkörbe (voll)” übrig (Lukas 9:17). Das Jubeljahr ist nicht romantische Idee, sondern erlebte Geschichte in der Nähe Jesu.
Damit wird der Jubeljahr-Gedanke geistlich vertieft. Die äußerliche Aufhebung von Schulden weist auf den inneren Schuldenerlass hin; die Rückgabe des Landes auf die Wiedergewinnung des eigentlichen Erbteils, der Gott selbst ist. Wenn Jesus hungrige Menschen sammelt, sie lehrt, heilt und am Ende nährt, entsteht ein Raum, in dem Menschen wieder aufatmen. Dort ist Platz für die, die sich verausgabt haben, für die, die nichts mehr in Händen halten, für die, die ihre Lebensfelder verloren haben. Der Menschen-Erretter begegnet ihnen nicht mit Vorwürfen, sondern mit schöpferischer Fürsorge: Er ordnet die Menge, er schaut auf zum Vater, er segnet, er bricht, er vertraut den Jüngern an, was in seinen Händen vermehrt wurde. So wird inmitten der gewöhnlichen Not eines Tages sichtbar, wie sich Gott das Leben seiner Menschen gedacht hat.
Wer vor diesem Bild länger verweilt, entdeckt: Das Jubeljahr ist kein fernes Konzept, sondern eine Beschreibung dessen, was geschieht, wenn Christus in ein Leben hineintritt. Dann bekommt Schuld nicht mehr das letzte Wort, dann verliert das Gefühl, innerlich verpfändet zu sein, seine Tyrannei, dann bricht in der Wüste der eigenen Möglichkeiten eine andere Fülle auf. Das kann still und unscheinbar geschehen, manchmal mitten im gewohnten Alltag. Die Geschichte in Lukas 9 lädt dazu ein, die eigenen Engpässe nicht als Gegenbeweis, sondern als Berührungspunkte des Jubeljahres zu sehen. Wo der Menschen-Erretter mit seinen göttlichen Eigenschaften in unsere begrenzte Situation hineintritt, darf neu gehofft werden, dass Freiheit, Heimkehr und Sättigung nicht nur Worte sind, sondern erfahrbare Wirklichkeit im Licht seines Angesichts.
Als er aber die Zwölf zusammengerufen hatte, gab er ihnen Kraft und Vollmacht über alle Dämonen und zur Heilung von Krankheiten. (Lk. 9:1)
Und er sandte sie, das Reich Gottes zu predigen und die Kranken gesund zu machen. (Lk. 9:2)
Lukas 9 zeigt das Jubeljahr nicht als Ausnahmezustand, sondern als eine neue Normalität in der Nähe Jesu. Wer sich von seiner Perspektive prägen lässt, beginnt die eigenen Mangelzonen anders zu deuten: nicht als endgültige Defizite, sondern als Orte, an denen seine Königsherrschaft Gestalt gewinnen kann. In der Sendung der Zwölf und in der Speisung der Fünftausend leuchtet auf, dass es im Jubeljahr Christi keine hoffnungslose Not gibt. Dieser Blick ermutigt, die eigene Geschichte neu im Horizont seiner Fülle zu lesen und leise damit zu rechnen, dass er auch aus dem Wenigen, das wir haben, Räume des Aufatmens und der Sättigung entstehen lassen kann.
Christus – das Brot des Jubeljahres
In der Mitte von Lukas 9 steht ein unscheinbarer Satz, der alles wendet: “Er nahm aber die fünf Brote und die zwei Fische, blickte auf zum Himmel und segnete sie; und er brach sie und gab sie den Jüngern, damit sie der Volksmenge vorlegten” (Lukas 9:16). Die Jünger rechnen – und kommen zum Schluss: “Wir haben nicht mehr als fünf Brote und zwei Fische” (Lukas 9:13). In dieser nüchternen Bilanz spiegelt sich die Erfahrung vieler: das vorhandene Maß scheint den sichtbaren Bedürfnissen hoffnungslos unterlegen. Doch in den Händen des Menschen-Erretters bekommt genau dieses Wenige einen anderen Charakter. Johannes fügt hinzu, dass es Gerstenbrote waren (Joh. 6:9). Gerste ist im Alten Testament die Frucht der Erstlinge; “Rede zu den Söhnen Israel und sage zu ihnen: Wenn ihr in das Land kommt, das ich euch gebe, und ihr seine Ernte erntet, dann sollt ihr eine Garbe der Erstlinge eurer Ernte zum Priester bringen” (3.Mose 23:10). So wie die Garbe der Erstlinge die kommende Ernte vorwegnimmt, so steht der auferstandene Christus als Erstling für eine unerschöpfliche Fülle, die in ihm verborgen ist.
Johannes 6:9 sagt uns, dass diese fünf Brote Gerstenbrote sind. Bildlich gesprochen ist die Gerste ein Sinnbild für den auferstandenen Christus (3.Mose 23:10). Daher stellen die Gerstenbrote Christus in der Auferstehung als Speise für uns dar. Die Brote gehören zum Pflanzenleben und bezeichnen den zeugenden Aspekt von Christi Leben, die Fische dagegen gehören zum Tierleben und bezeichnen den erlösenden Aspekt von Christi Leben. Um unseren geistlichen Hunger zu stillen, brauchen wir sowohl Christi zeugendes Leben als auch Sein erlösendes Leben. (Witness Lee, Life-Study of Luke, Botschaft einundzwanzig, S. 176)
In dieser Symbolik werden die Brote aus der Pflanzenwelt zum Bild für die zeugende, lebensspendende Kraft Christi. Aus einem Samenkorn kann eine ganze Ernte hervorgehen; in einem Leben, das in den Tod gegeben wird, liegt die Kraft, viele hervorzubringen. Die Fische als Lebewesen aus der Tierwelt erinnern daran, dass Leben für Leben gegeben wurde: Christus hat sich als Opfer hingegeben, um sündige Menschen zu erlösen. So begegnen sich in seiner Person zwei Seiten, die wir beide brauchen: ein erlösendes Leben, das Schuld und Trennung überwindet, und ein zeugendes Leben, das neues Sein hervorbringt. Wenn die Menge isst und satt wird, berühren sie nicht nur Brot und Fisch, sondern – geistlich gesprochen – den auferstandenen Herrn selbst, der sich ihnen als Nahrung reicht.
Auffallend ist, wie der Menschen-Erretter seine Jünger einbezieht. Er speist die Volksmenge nicht unmittelbar, sondern gibt das Gesegnete in ihre Hände zurück. Sie bleiben begrenzt, ihre Möglichkeiten haben sich nicht magisch vergrößert, und doch werden sie in diesem Moment zu Trägern einer Fülle, die nicht aus ihnen stammt. So zeigt sich im Kleinen, was zum Wesen der Gemeinde gehört: Sie ist nicht Quelle, sondern Gefäß, in dem der Reichtum Christi zirkuliert. Wer sich von ihm nähren lässt, wird lange nicht ausgeschöpft sein, wenn andere Anteil daran bekommen. Der Überfluss der zwölf Körbe am Ende ist kein dekoratives Detail, sondern ein stiller Hinweis darauf, dass der auferstandene Christus niemals an die Grenze seiner Versorgung kommt.
Darin liegt eine tiefe Ermutigung für alle, die sich in ihrer geistlichen Armut wiederfinden. Der Jubeljahr-Charakter dieser Speisung zeigt: In Christus muss niemand innerlich verhungern. Wo er angenommen wird als das Brot des Lebens, verliert das ständige Gefühl des “Zu-wenig” seine Macht. Der Weg führt nicht über eine heroische Steigerung der eigenen Leistung, sondern über die einfache Bewegung, das eigene Wenige in seine Hände zu legen und selbst aus seinem Überfluss zu leben. Mit der Zeit wird erfahrbar, wie das empfangene Leben nicht in einem selbst stecken bleibt, sondern sich anderen zuneigt. So wird ein Mensch, der sich von Christus nährt, für seine Umgebung zu einem Zeichen des Jubeljahres – oft leise, unspektakulär, aber getragen von der Wirklichkeit eines Herrn, dessen Nahrung niemals ausgeht.
Er aber sprach zu ihnen: Gebt ihr ihnen zu essen. Sie aber sprachen: Wir haben nicht mehr als fünf Brote und zwei Fische, es sei denn, daß wir hingingen und für dieses ganze Volk Speise kauften. (Lk. 9:13)
Er nahm aber die fünf Brote und die zwei Fische, blickte auf zum Himmel und segnete sie; und er brach sie und gab sie den Jüngern, damit sie der Volksmenge vorlegten. (Lk. 9:16)
Die Speisung der Fünftausend offenbart, dass das Jubeljahr nicht in erster Linie in äußeren Umständen, sondern in einer Person beschlossen liegt: in Christus als dem Brot der Auferstehung. Wer sich bei ihm innerlich bergen darf, muss die eigene Armut nicht verdrängen und auch nicht dramatisieren; sie wird zur Einladung, seine zeugende und erlösende Kraft neu zu kosten. Im Rhythmus von Empfangen und Weitergeben beginnt ein Leben, in dem das Wenige, das wir tragen, unter seinen Händen zur Sättigung für viele werden kann – und in dem wir selbst immer wieder staunend entdecken, wie groß der Überfluss ist, der von ihm ausgeht.
Tod, Auferstehung und unser Anteil am Jubeljahr
Nach der stillen Größe der Speisung wendet sich die Szene und wird überraschend persönlich. “UND es geschah, als er für sich allein betete, waren die Jünger bei ihm; und er fragte sie und sprach: Was sagen die Volksmengen, wer ich bin?” (Lukas 9:18). Aus den Antworten über Johannes, Elia oder einen Propheten löst sich eine Stimme: “Petrus aber antwortete und sprach: Der Christus Gottes” (Lukas 9:20). In diesem Bekenntnis verdichtet sich der Jubeljahr-Gedanke: Ohne den von Gott Gesalbten, ohne den Christus, gibt es kein wahres Freijahr. Die alttestamentliche Ordnung konnte Schuld bezeichnen und zeitweise lindern, aber sie konnte sie nicht endgültig tragen. Erst in dem, der von Gott bestimmt und gesalbt ist, berühren sich Opfer, Priester und König. Er allein kann die Macht der Schuld brechen, das verlorene Erbteil zurückbringen und die Freiheit schenken, von der das Jubeljahr zeugte.
Die Erkenntnis, dass Jesus der Christus ist, steht ebenfalls in engem Zusammenhang mit dem Jubeljahr. Ein Jubeljahr wäre ohne Christus, ohne den von Gott Bestimmten und Gesalbten, überhaupt nicht möglich. Damit das Jubeljahr verwirklicht werden kann, bedarf es des Christus. (Witness Lee, Life-Study of Luke, Botschaft einundzwanzig, S. 178)
Darum bleibt Jesus nicht bei der messianischen Begeisterung stehen. “Er aber redete ihnen ernstlich zu und gebot ihnen, dies niemand zu sagen, und sprach: Der Sohn des Menschen muß vieles leiden und verworfen werden von den Ältesten und Hohenpriestern und Schriftgelehrten und getötet und am dritten Tag auferweckt werden” (Lukas 9:21–22). Das Jubeljahr wird nicht durch einen politischen Befreiungsschlag eröffnet, sondern durch den Weg der Erniedrigung und des Kreuzes. Sein Tod nimmt die Anklage des Gesetzes und die Anrechte des Widersachers auf sich; seine Auferstehung öffnet einen neuen Raum, in dem Menschen als Freigelassene vor Gott stehen. Was im Gesetz alle fünfzig Jahre gefeiert wurde, erhält in seinem einmaligen Sterben und Auferstehen eine ewige Gültigkeit. Die Rückkehr zum Erbteil wird zur Rückkehr zu Gott selbst, der sich in Christus den Menschen schenkt.
Bemerkenswert ist, dass der Menschen-Erretter seinen Weg ans Kreuz unmittelbar mit dem Weg seiner Jünger verbindet. “Und Er sagte zu ihnen allen: Wenn jemand Mir nachfolgen will, verleugne er sich selbst und nehme täglich sein Kreuz auf und folge Mir” (Lukas 9:23). Das Jubeljahr ist nicht nur Geschenk, sondern auch eine Lebensform. Die Freiheit, die Christus erwirkt hat, wird praktisch, wo das alte Selbst mit seinen Ansprüchen das Recht verliert, über alles zu bestimmen. Das Kreuz, von dem Jesus spricht, ist nicht die Summe aller Lebensschwierigkeiten, sondern Gottes “Nein” zu einem Leben, das aus sich selbst, für sich selbst und um sich selbst kreist. Gleichzeitig ist es das Tor in die Auferstehungswirklichkeit: “wer auch immer aber sein Seelen-Leben um Meinetwillen verliert, dieser wird es retten” (Lukas 9:24). So wird der Weg des Kreuzes zum Weg in die weiteste Freiheit.
In den Briefen des Paulus lässt sich erkennen, was das bedeutet. Der ehemalige Verfolger wird von Christus überwältigt, seine streng geordnete religiöse Identität verliert ihre Selbstverständlichkeit. Doch was wie Verlust aussieht, öffnet ihn für einen Reichtum, den er vorher nicht kannte. Er spricht vom unerforschlichen Reichtum Christi (Epheser 3:8) und davon, dass der letzte Adam “zu einem Leben gebenden Geist” wurde (1.Kor 15:45). Das ist gelebtes Jubeljahr: Ein Mensch, der durch Tod und Auferstehung Christi aus alten Bindungen herausgeführt wird und in einem Raum lebt, in dem Gnade, Geist und Freiheit das Klima bestimmen. In diesem Licht gewinnt auch das eigene Kreuztragen einen anderen Klang – weniger als düstere Pflicht, mehr als Anteil an einem Weg, der in eine größere Weite führt.
Er sprach aber zu ihnen: Ihr aber, was sagt ihr, wer ich bin? Petrus aber antwortete und sprach: Der Christus Gottes. (Lk. 9:20)
und sprach: Der Sohn des Menschen muß vieles leiden und verworfen werden von den Ältesten und Hohenpriestern und Schriftgelehrten und getötet und am dritten Tag auferweckt werden. (Lk. 9:22)
Der Zusammenhang von Speisung, Christusbekenntnis und Kreuzesruf macht deutlich: Das Jubeljahr ist eine Gnade, die einen Weg in sich trägt. Die Freiheit, die Christus schenkt, entfaltet sich dort, wo sein Weg auch unser Weg werden darf – nicht als spektakuläre Heldentat, sondern in vielen unscheinbaren Entscheidungen, das eigene Ich nicht absolut zu setzen. Darin liegt keine Verarmung, sondern die Öffnung für seine Auferstehungsfülle. Wer darauf vertraut, darf mitten in den Spannungen des Alltags damit rechnen, dass der Menschen-Erretter seine Befreiungstat nicht nur objektiv vollbracht hat, sondern sie Schritt für Schritt in ein gelebtes Jubeljahr verwandelt.
Herr Jesus Christus, du Menschen-Erretter, danke, dass du das wahre Jubeljahr gebracht hast, in dem Gefangene frei werden, Schulden vergeben sind und hungrige Herzen stille finden. Du bist das Brot des Lebens, das in der Wüste des Alltags satt macht und nie versiegt. Stärke den Glauben, der dich als den Christus Gottes bekennt, und lass dein Kreuz und deine Auferstehung nicht nur eine Lehre, sondern eine tägliche Kraft in unserem Leben sein. Wo wir innerlich gebunden, ermüdet oder mutlos sind, da wirke deine befreiende Gnade und erfülle mit der Freude deiner Gegenwart. Aus deiner Fülle ist immer mehr als genug – für uns und für Menschen um uns her. So bewahre uns in deinem Jubeljahr und lasse uns in deiner Freiheit, Fülle und Hoffnung leben, bis wir dich von Angesicht zu Angesicht sehen. Amen.
Englische Quelle: Life-Study of Luke, Chapter 21