Das Wort des Lebens
lebensstudium

Die Vorbereitung des Menschen-Erretters in Seiner Menschlichkeit mit Seiner Göttlichkeit (7)

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Wer die Ahnenliste in Lukas 3.und die Versuchungsgeschichte in Lukas 4 liest, hat leicht den Eindruck zweier völlig verschiedener Abschnitte: hier ein langer Stammbaum mit vielen unbekannten Namen, dort die dramatische Begegnung Jesu mit dem Teufel in der Wüste. Doch gerade diese beiden Texte gehören eng zusammen und zeichnen ein tiefes Bild davon, wer Jesus als Menschen-Erretter ist und wie Gott Ihn auf Seinen Dienst vorbereitet. In seiner Menschlichkeit ganz mit uns verbunden und zugleich voller Göttlichkeit, begegnet Er der ganzen Geschichte von Schöpfung, Fall, Verheißung und Rettung – und bleibt auch dort standhaft, wo jeder andere Mensch scheitert.

Der Menschen-Erretter in der Linie von Gott, Adam und Abraham

Lukas lässt die Geschlechtslinie Jesu rückwärts laufen, von Jesus über Abraham und Adam bis hin zu Gott (Lukas 3:23-38). Damit rückt er nicht zuerst die Vorfahren in den Mittelpunkt, sondern den Ursprung: Gott selbst steht am Ende – oder besser: am Anfang – dieser Linie. So wird sichtbar, dass der Menschen-Erretter nicht zufällig in eine bestimmte Familie hineingeboren wird, sondern dass in Ihm die ganze Geschichte der Menschheit berührt wird. Was mit der Schöpfung begonnen hat, was durch den Fall verdunkelt wurde und was in den Verheißungen an Abraham auf Zukunft hin geöffnet wurde, läuft in der Person Jesu zusammen. Wenn es heißt: „Und er selbst, Jesus, war ungefähr dreißig Jahre alt, als er auftrat, und war, wie man meinte, ein Sohn des Joseph, des Eli“ (Lk. 3:23), klingt bereits an, dass dieser scheinbar gewöhnliche Mann einen Ursprung hat, der weit über Joseph hinausreicht. Er ist der, durch den Gott selbst in die Linie der Menschen eintritt.

76 beginnt beim Menschen und endet bei Gott; sie führt über Abraham und Adam – sie ist wirklich einzigartig. Wir können sagen, dass die Geschlechtslinie und der Status des Herrn auch die unseren sind. Wir wurden von Gott geschaffen, wir sind in Adam gefallen, wir haben in Abraham die Verheißung empfangen, und wir sind in Jesus errettet worden, der der Christus ist. (Witness Lee, Life-Study of Luke, Botschaft neun, S. 76)

Die Bezeichnung Adams als „Sohn Gottes“ am Ende der Genealogie („des Enos, des Seth, des Adam, des Gottes“, Lk. 3:38) erklärt sich genau aus diesem Ursprung. Adam ist Sohn Gottes nicht, weil er Gottes Leben und Natur in sich trägt, wie es bei denen der Fall ist, die „von Gott geboren“ sind, sondern weil er als Geschöpf unmittelbar von Gott herkommt. So heißt es über den ersten Menschen: „da formte Jehovah Gott den Menschen vom Staub des Erdbodens und hauchte ihm den Lebensatem in die Nasenlöcher, und der Mensch wurde zu einer lebenden Seele“ (1. Mose 2:7). In diesem Sinn ist die Menschheit Gottes Werk, sein Geschöpf, sein Gegenüber – aber sie steht als gefallene Menschheit auch unter dem Zeichen der Entfernung von Gott. Paulus erinnert auf dem Areopag daran und sagt: „Denn in ihm leben und weben und sind wir“ (Apostelgeschichte 17:28). Der Ursprung ist Gott, die Realität des Lebens aber ist Entfremdung, Schuld, Tod.

In diese Lage hinein setzt Gott einen neuen Anfang, indem er Abraham ruft. Mit ihm beginnt eine andere Linie: nicht mehr nur die Linie der bloßen Abstammung, sondern die Linie des Glaubens. Gott spricht zu ihm: „Und ich will dich zu einer großen Nation machen und dich segnen … und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde“ (1. Mose 12:2-3). Lukas greift diese Linie auf, wenn er Jesus als Sohn Abrahams bezeichnet, und Paulus deutet sie, wenn er schreibt: „Erkennet daraus: die aus Glauben sind, diese sind Abrahams Söhne“ (Galater 3:7). Die genealogische Liste ist darum mehr als eine Namensfolge; sie ist eine theologische Linie: geschaffen von Gott, gefallen in Adam, verheißen in Abraham. Doch bei der Verheißung bleibt es nicht. „Folglich werden die, die aus Glauben sind, mit dem gläubigen Abraham gesegnet“ (Galater 3:9) – dieser Segen hat in Jesus Christus Gestalt angenommen.

So tritt der ewige Sohn Gottes in die Linie ein, die mit Adam begonnen hat und in Abraham verheißen wurde. Der, von dem Johannes sagt: „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott“ (Johannes 1:1), wird Fleisch und reiht sich in eine Menschenlinie ein, die von Brüchen, Schuld und Sterblichkeit gezeichnet ist. Gerade darin liegt seine einzigartige Stellung als Menschen-Erretter: Er rettet nicht von außen, sondern von innen her. Er steht in der Mitte dieser Linie, als wahrer Mensch, und doch ist Er mehr als nur ein weiterer Name in der Ahnenreihe. Er ist der Punkt, an dem die Linie eine neue Richtung erhält. Wer an Ihn glaubt, wird aus der gefallenen Linie Adams herausgerufen in die Linie des Glaubens, deren Kennzeichen nicht mehr nur Blutsverwandtschaft, sondern Teilhabe an Gottes Leben ist: „Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben“ (Johannes 3:36).

Und er selbst, Jesus, war ungefähr dreißig Jahre alt, als er auftrat, und war, wie man meinte, ein Sohn des Joseph, des Eli, (Lk. 3:23)

des Enos, des Seth, des Adam, des Gottes. (Lk. 3:38)

Wer im Licht der lukanischen Geschlechtslinie auf sein Leben schaut, entdeckt: Die entscheidende Frage ist nicht, aus welcher menschlichen Familie man stammt, sondern ob man in Christus in die Linie des Glaubens hineingenommen ist. Die Würde dieser neuen Herkunft liegt nicht in menschlicher Größe, sondern darin, dass der ewige Sohn Gottes sich nicht scheute, ein Glied unserer Menschheitslinie zu werden, um uns in seine göttliche Gemeinschaft zu ziehen.

Jesu Versuchungssieg in der Kraft des Geistes

Unmittelbar nach Taufe und Salbung mit dem Heiligen Geist schildert Lukas, wie Jesus in die Wüste geführt wird. „Jesus aber, voll Heiligen Geistes, kehrte vom Jordan zurück und wurde in der Wüste vierzig Tage umhergeführt von dem Geist und von dem Teufel versucht“ (Lukas 4:1-2). Die Wüste ist nicht ein Ort zufälliger Anfechtung, sondern der von Gott bestimmte Raum, in dem sich zeigen soll, wer dieser Menschen-Erretter wirklich ist. Der gleiche Geist, der Ihn bei der Taufe als den geliebten Sohn des Vaters markiert, führt Ihn jetzt an den Ort der Prüfung. Während wir beten: „Und führe uns nicht in Versuchung“ (Matthäus 6:13), geht Er den Weg der vollen Konfrontation mit dem Bösen. Nicht weil Versuchung an sich gut wäre, sondern weil sich an ihr erweist, dass es einen Menschen gibt, der der Macht der Finsternis standhalten kann.

Das Lukasevangelium stellt ein vollständiges Bild von Christus als dem einzigen richtigen und normalen Menschen dar, der je auf der Erde gelebt hat, und somit als dem Erretter der Menschheit. Das Johannesevangelium enthüllt Ihn als den Sohn Gottes, als den eigentlichen Gott selbst, um Leben für Gottes Volk zu sein. Unter den vier Evangelien haben Matthäus und Lukas einen Bericht von Geschlechtsregistern; Markus und Johannes nicht. (Witness Lee, Life-Study of Luke, Botschaft neun, S. 74)

Die drei Versuchungen, die Lukas beschreibt, treffen die neuralgischen Punkte menschlicher Existenz. Zuerst geht es um Versorgung und Bedürftigkeit: „Wenn du Gottes Sohn bist, so sprich zu diesem Stein, dass er Brot werde“ (Lukas 4:3). Der Hungrige soll dazu verführt werden, seine Sohnschaft gegen das Vertrauen auf das Wort Gottes auszuspielen. Jesus antwortet nicht mit Machtdemonstration, sondern mit einer Schriftstelle: „Es steht geschrieben: ‚Nicht vom Brot allein soll der Mensch leben‘“ (Lukas 4:4; vgl. 5. Mose 8:3). Er bleibt auf dem Boden des Gehorsams, nicht der Selbstbehauptung. Die zweite Versuchung richtet sich auf Herrschaft und Ruhm: „Dir will ich all diese Macht und ihre Herrlichkeit geben … Wenn du nun vor mir anbetest, soll alles dein sein“ (Lukas 4:6-7). Hier entlarvt sich der Versucher als der „Fürst dieser Welt“ (Johannes 12:31), der Macht ohne Kreuz, Krone ohne Gehorsam anbietet. Wieder antwortet Jesus mit der Schrift: „Es steht geschrieben: ‚Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen‘“ (Lukas 4:8).

In der dritten Versuchung verschiebt sich der Schauplatz in den Bereich des Religiösen. Auf der Zinne des Tempels wird Jesus herausgefordert, Gott durch einen spektakulären Sprung herauszufordern, scheinbar gestützt auf ein Psalmwort. Der Versucher zitiert Schrift, um Gott zum Dienst seiner Inszenierung zu machen. Jesus durchschaut die Verzerrung und antwortet: „Es ist gesagt: ‚Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen‘“ (Lukas 4:12). Auffällig ist, dass Er in allen drei Situationen auf dem Boden des wahren Menschen bleibt. Er setzt nicht seine göttliche Allmacht ein, um die Versuchung abzukürzen, sondern antwortet als der gehorsame Mensch, der im Wort Gottes lebt. So, wie 1. Mose 3.den Fall des ersten Menschen schildert, der dem Wort der Schlange mehr vertraut als dem Wort Gottes, zeigt Lukas 4 den Gehorsam des neuen Menschen, der sich dem Vater vorbehaltlos überlässt.

Wenn es am Ende heißt: „Und als der Teufel jede Versuchung vollendet hatte, wich er für eine Zeit von ihm“ (Lk. 4:13), ist der Konflikt keineswegs abgeschlossen. Der Widersacher wird wiederkehren – durch Petrus, der den Kreuzesweg verhindern will (Matthäus 16:22-23), durch die religiöse Elite, die Jesu Leben bedroht, bis hin zur dunklen Stunde seiner Gefangennahme, „als die Gewalt der Finsternis“ ihre Stunde hat (Lukas 22:53). Doch die Wüste ist der Auftakt, in dem Gott seinem Feind zeigt, dass es einen Menschen gibt, der sich nicht manipulieren lässt, weder durch Not, noch durch Machtangebote, noch durch fromme Spektakel. Gerade darin liegt der Trost: Der Menschen-Erretter begegnet dem Bösen nicht aus sicherer Distanz, sondern mitten in unserer Wirklichkeit – Hunger, Angewiesenheit, Sehnsucht nach Anerkennung – und bleibt dort treu, wo wir schwach werden.

Jesus aber, voll Heiligen Geistes, kehrte vom Jordan zurück und wurde in der Wüste vierzig Tage umhergeführt von dem Geist und von dem Teufel versucht. (Lk. 4:1-2)

Und Jesus antwortete ihm: Es steht geschrieben: Nicht vom Brot allein soll der Mensch leben. (Lk. 4:4)

Die Versuchungsgeschichte im Lukasevangelium lädt dazu ein, Anfechtungen nicht isoliert als persönliche Scheiternserfahrung zu verstehen, sondern im Licht des Sieges Christi zu sehen. Der Menschen-Erretter, der in der Kraft des Geistes der vollen Wucht des Bösen standhielt, ist derselbe, der heute im Verborgenen die Schwachen trägt. Wer auf Ihn vertraut, entdeckt mitten in der Wüste einen Weg, der nicht von eigener Stärke, sondern von seiner Treue getragen ist.

Die höchste Moral: göttliche Eigenschaften in menschlichen Tugenden

Lukas schildert die Versuchungen Jesu so, dass mehr sichtbar wird als das bloße Abwehren einzelner Angriffe. In der Wüste offenbart sich ein Menschsein, das vollständig von Gott her bestimmt ist. Jesus reagiert weder impulsiv noch aus verletzter Ehre oder aus Angst. Er bleibt in einer inneren Ruhe, die aus der Ausrichtung auf den Vater kommt. Hunger, Machtversprechen, religiöse Selbstdarstellung – all das sind konkrete Versuchungen, zugleich aber auch Prüfsteine für die Frage: Woraus lebt dieser Mensch? Seine Antworten zeigen eine Moral, die nicht aus Regeln zusammengesetzt ist, sondern aus einer inneren Einheit von Liebe, Gehorsam und Wahrheit. Wenn Er sagt: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen“ (Lukas 4:8), ist das keine abstrakte Norm, sondern Ausdruck seiner eigenen Herzrichtung: Er lebt, denkt und handelt vor Gott und für Gott.

Durch den Menschen-Erretter konnte Gott Seinem Feind, Satan, dem Teufel, zeigen, dass es einen Menschen gibt, der der Versuchung widerstehen kann. Der Heilige Geist wird uns niemals dazu führen, vom Teufel versucht zu werden, weil wir nicht imstande sind, der Versuchung Satans zu widerstehen. Obwohl wir wiedergeboren und bis zu einem gewissen Grad geheiligt und umgewandelt worden sind, sind wir dennoch nicht imstande, der Versuchung des Bösen zu widerstehen. (Witness Lee, Life-Study of Luke, Botschaft neun, S. 77)

In dieser Haltung werden göttliche Eigenschaften in menschlichen Tugenden sichtbar. Die Treue Jesu ist keine kalte Prinzipientreue, sondern ist durchdrungen von Vertrauen. Seine Demut ist nicht Selbstverkleinerung, sondern die Freiheit, sich nicht über andere zu erheben und keine Abkürzung zum Ruhm zu suchen. Seine Reinheit besteht nicht im Rückzug aus der Welt, sondern darin, dass Er mitten in der Welt von innen her ungetrübt bleibt. Die Versuchung, „alle Reiche der Welt“ zu empfangen, legt das ganze Potenzial menschlichen Ehrgeizes offen. Jeder normale Mensch würde hier innerlich zumindest zu verhandeln beginnen. Der Menschen-Erretter aber bleibt unbewegt, weil sein innerer Maßstab nicht Erfolg, sondern der Wille des Vaters ist. So wird sichtbar, was Paulus später beschreibt: Christus ist „Gottes Kraft und Gottes Weisheit“ (1. Korinther 1:24) – eine Kraft, die nicht dominieren muss, und eine Weisheit, die nicht taktisch rechnet.

Wenn Lukas hinzufügt, dass der Teufel „für eine Zeit“ von Ihm wich (Lk. 4:13), deutet er an, dass dieses göttlich-menschliche Leben über Jahre hindurch bewährt werden wird. Versuchung in anderer Gestalt tritt wieder auf – in der Versuchung zur Gewalt, als die Jünger zum Schwert greifen wollen; in der Versuchung zur Bitterkeit, als Er verraten und verleugnet wird; in der Versuchung zur Resignation, als Ihm am Kreuz zugerufen wird: „Steig herab vom Kreuz, wenn du Gottes Sohn bist!“ (Matthäus 27:40). Doch bis zum letzten Atemzug bleibt Er auf derselben Linie: Er vertraut, Er vergibt, Er übergibt sich dem Vater. Dadurch wird sein Leben zur vollkommenen Offenbarung dessen, was Gott im Menschen gedacht hat: „Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen“ (Johannes 14:9).

Dieses Leben wird uns nicht vor Augen gestellt, um uns zu entmutigen, sondern um uns den Horizont zu öffnen, in den wir hineingenommen werden. Die Schrift bleibt nüchtern: Aus uns selbst heraus können wir der Macht des Bösen nicht standhalten. Aber der, der als wahrer Mensch überwunden hat, teilt den Seinen sein Leben mit. Johannes schreibt: „Allen aber, die ihn aufnahmen, ihnen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben, die nicht aus Blut, noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind“ (Johannes 1:12-13). Von Gott geboren zu sein heißt: Ein neues Prinzip beginnt in uns zu wirken. Der Heilige Geist wohnt in uns, um das Bild Christi zu prägen, damit göttliche Eigenschaften – Liebe, Treue, Geduld, Barmherzigkeit – in unseren ganz menschlichen Tugenden aufscheinen.

Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Es steht geschrieben: Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen. (Lk. 4:8)

Und als der Teufel jede Versuchung vollendet hatte, wich er für eine Zeit von ihm. (Lk. 4:13)

Die höchste Moral, von der das Lukasevangelium spricht, ist kein Leistungsideal, sondern Ausdruck eines Lebens, das von Gottes eigener Wirklichkeit durchdrungen ist. Wer aus Christus lebt, muss sich nicht krampfhaft an einem perfekten Bild abarbeiten, sondern darf darauf vertrauen, dass der in der Wüste bewährte Menschen-Erretter sein eigenes treues, reines und liebendes Menschsein Schritt für Schritt in den Charakter der Seinen einprägt.


Herr Jesus, führe uns im Licht Deines Wortes und schenke uns Gnade, die gezeigte Wahrheit nicht nur zu verstehen, sondern im Alltag aus Deinem Leben zu erfahren. Bewahre uns in Deiner Gegenwart, damit unser Denken, Reden und Dienen von Dir geprägt wird und Dein Name in der Gemeinde verherrlicht wird. Amen.

Englische Quelle: Life-Study of Luke, Chapter 9