Das Wort des Lebens
lebensstudium

Die Vorbereitung des Menschen-Erretters in Seiner Menschlichkeit mit Seiner Göttlichkeit (1)

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Wenn Gott auf neue Weise in die Geschichte eingreift, geschieht das selten spektakulär vor den Augen der Welt, sondern oft im Verborgenen: in Gebeten, in scheinbar ausweglosen Lebenssituationen und in gewöhnlichen Menschen, die sich Ihm öffnen. Der Bericht zu Beginn des Lukasevangeliums führt mitten hinein in solche verborgenen Vorgänge – von einem kinderlosen Priesterpaar bis zu einer jungen Frau aus einer unbedeutenden Stadt – und zeigt, wie Gott Schritt für Schritt den Menschen-Erretter vorbereitet, der zugleich wahrer Mensch und wahrer Gott ist.

Gottes Vorbereitung beginnt mit schwachen, aber hingegebenen Menschen

Lukas eröffnet die Geschichte des Menschen-Erretters nicht mit einer triumphalen Szene, sondern mit einem alten Priesterpaar, das an seiner Grenze angekommen ist. “Beide aber waren gerecht vor Gott und wandelten untadelig in allen Geboten und Satzungen des Herrn” – so heißt es von Zacharias und Elisabeth (Lukas 1:6). Ihre Gerechtigkeit ist die Gerechtigkeit von Menschen, die sich ernsthaft an Gottes offenbarte Ordnung halten, nicht die Vollkommenheit, die keiner Sühnung mehr bedarf. Sie bleiben, wie alle Kinder Adams, auf das unbefleckte Sündopfer und Übertretungsopfer angewiesen (3. Mose 4:28; 5:15). Zugleich tragen sie eine tiefe Unvollständigkeit in sich: “Und sie hatten kein Kind, weil Elisabeth unfruchtbar war; und beide waren in ihren Tagen weit vorgerückt” (Lukas 1:7). Treue und Unerfülltheit stehen nebeneinander – genau dort setzt Gott an, um den Weg für den Menschen-Erretter zu bereiten.

In 1:6 wird uns gesagt, dass Zacharias und Elisabeth gerecht vor Gott waren. Das steht nicht im Widerspruch zu Römer 3:20. Hier bedeutet „gerecht“, vor Gott recht und untadelig zu sein gemäß den Geboten und Satzungen des Alten Testaments (Lk. 2:25; Phil. 3:6). Es bedeutet nicht, dass diese Gerechten nicht sündig gewesen wären, dass sie ohne Sünde und ohne Sünden gewesen wären. Sie waren untadelig, aber nicht ohne Fehl. Sie brauchten weiterhin das unbefleckte Sündopfer und Übertretungsopfer in bildlicher Weise (3.Mose 4:28; 5:15) für ihre Sühnung, damit sie Gemeinschaft mit Gott haben konnten. (Witness Lee, Life-Study of Luke, Botschaft drei, S. 22)

Bemerkenswert ist, wie Gott diese menschliche Grenze in seinen Plan hineinzieht. Während Zacharias im Tempel Weihrauch räuchert und draußen die Menge betet (Lukas 1:8-10), öffnet Gott gewissermaßen eine verborgene Tür: “Ihm erschien aber ein Engel des Herrn und stand zur Rechten des Räucheraltars” (Lukas 1:11). Priesterlicher Dienst und die Gebete des Volkes werden zur Bühne für ein souveränes Eingreifen. Nicht Zacharias’ Kraft, nicht Elisabeths Fruchtbarkeit, sondern Gottes Wort und Geist bewirken die Empfängnis Johannes des Täufers: “Fürchte dich nicht, Zacharias! Denn dein Flehen ist erhört: Elisabeth, deine Frau, wird dir einen Sohn gebären” (Lukas 1:13). Hier zeichnet sich ein Muster ab, das sich in der ganzen Heilsgeschichte wiederfindet: Gott beginnt seine größten Taten nicht dort, wo der Mensch stark ist, sondern dort, wo die eigene Möglichkeit zu Ende geht. Aus dem unerfüllten Schoß einer gerechten, aber begrenzten Frau lässt Er den Vorläufer des Messias hervorgehen – ein stilles, aber kräftiges Zeichen dafür, dass Heil nicht Produkt menschlicher Leistung, sondern Frucht göttlicher Gnade ist.

Johannes selbst wird von Anfang an als einer beschrieben, der ganz für Gott reserviert ist. Er lebt gleichsam das Muster eines Nazaräers: “Denn er wird groß sein vor dem Herrn; weder Wein noch starkes Getränk wird er trinken und schon von Mutterleibe an mit Heiligem Geist erfüllt werden” (Lukas 1:15; vgl. 4. Mose 6:1-4). Zu Gott hin abgesondert und mit Gott durchsättigt – so wird sein Dasein bestimmt. Nicht seine Persönlichkeit oder Begabung steht im Vordergrund, sondern seine Funktion im Heilsplan: “Und viele der Söhne Israels wird er zu dem Herrn, ihrem Gott, bekehren” (Lukas 1:16). Der Geist Gottes nimmt einen Menschen aus einer unauffälligen priesterlichen Familie und stellt ihn an die Schwelle des neuen Bundes, damit er Herzen wendet, Wege ebnet und “dem Herrn ein zugerüstetes Volk” bereitet (Lukas 1:17).

In Johannes tritt vor Augen, wie Gott gewöhnliche, begrenzte Menschen in den Strom seiner Geschichte stellt. Zacharias zweifelt, Elisabeth trägt lange an ihrer Schmach, und doch werden beide in ein Geschehen hineingenommen, das weit über ihr persönliches Leben hinausreicht. Sie bleiben Priester, Mutter, Vater – vertraute Rollen –, und doch tragen sie nun ein Geheimnis, das größer ist als ihre eigene Biografie. Wer diese Szene betrachtet, darf lernen, mit seiner eigenen Schwachheit anders umzugehen: Nicht als Gegenargument gegen Gottes Wirken, sondern als Raum, den Er für sich beansprucht. Die Vorbereitung des Menschen-Erretters beginnt nicht mit Helden, sondern mit Menschen, die vor Ihm stehen, wie sie sind, und sich – mit all ihrer Begrenztheit – von seiner Gnade in Anspruch nehmen lassen. Darin liegt eine leise, aber tiefe Ermutigung: Gottes Weg zu seinem großen Ziel führt durch Herzen, die Ihm gehören, auch wenn sie sich selber klein, alt oder unfruchtbar erleben.

Beide aber waren gerecht vor Gott und wandelten untadelig in allen Geboten und Satzungen des Herrn. (Lukas 1:6)

Und sie hatten kein Kind, weil Elisabeth unfruchtbar war; und beide waren in ihren Tagen weit vorgerückt. (Lukas 1:7)

Die Geschichte von Zacharias, Elisabeth und Johannes zeigt, dass persönliche Grenzen nicht das Ende von Gottes Möglichkeit markieren. Wo die eigene Perspektive erlischt, öffnet Gottes souveränes Handeln neue Horizonte. Die treue, aber begrenzte Hingabe eines Menschenlebens kann in Gottes Händen zum Wegweiser für viele werden. Wer seine Schwachheit vor Ihm nicht versteckt, sondern Ihn in diese Bereiche hineinwirken lässt, wird entdecken, dass Gottes Vorbereitung oft verborgen beginnt – im Stillen, im Gebet, im Dienst, der uns fast selbstverständlich geworden ist. Gerade dort, wo wir uns unscheinbar und übersehen fühlen, kann Gott etwas vorbereiten, das weit über unsere Sicht hinausreicht.

Die wunderbare Empfängnis Jesu: wahre Menschlichkeit und wahre Göttlichkeit

Die Vorbereitung des Menschen-Erretters erreicht in der Verkündigung an Maria einen Höhepunkt, der jedes menschliche Vorstellungsvermögen übersteigt. Eine junge Frau aus Nazareth, einem Ort ohne besonderes Ansehen, hört den Gruß des Engels: “Sei gegrüßt, Begnadigte! Der Herr ist mit dir” (Lukas 1:28). Sie ist verlobt mit Joseph aus dem Haus Davids (Lukas 1:27), trägt also in ihrer unscheinbaren Existenz die unsichtbare Linie der Verheißung. Doch die eigentliche Sprengkraft der Botschaft liegt nicht in ihrer Herkunft, sondern in der Ankündigung: “Und siehe, du wirst in deinem Mutterleib empfangen und einen Sohn gebären, und du sollst Ihm den Namen Jesus geben” (Lukas 1:31). Der, der kommt, ist nicht nur Sohn Davids, sondern “Sohn des Allerhöchsten” (Lukas 1:32). Damit wird klar: Hier betritt nicht einfach ein außergewöhnlicher Mensch die Bühne der Geschichte, sondern der Gott-Mensch.

Der Menschen-Retter wurde vom Heiligen Geist mit der göttlichen Wesenheit (V. 35) in einer menschlichen Jungfrau mit der menschlichen Wesenheit empfangen (V. 27-28, 31). (Witness Lee, Life-Study of Luke, Botschaft drei, S. 25)

Auf Marias Frage hin – “Wie wird dies zugehen, da ich von keinem Mann weiß?” (Lukas 1:34) – wird der verborgene Vorgang der Empfängnis beschrieben: “Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Allerhöchsten wird dich überschatten; darum wird auch das Heilige, das geboren wird, der Sohn Gottes genannt werden” (Lukas 1:35). In ruhigen, einfachen Worten wird hier ein unfassbares Geheimnis benannt: Der Heilige Geist bringt mit göttlicher Essenz in einer menschlichen Jungfrau mit menschlicher Essenz den Einen hervor, der zugleich wahrer Gott und wahrer Mensch ist. Es entsteht keine Mischgestalt, die weder göttlich noch menschlich wäre, sondern in der einen Person Jesu werden göttliche und menschliche Natur vollständig, unvermischt und doch ungetrennt vereint. Der, der in der Krippe liegt, ist derselbe, von dem Johannes später schreibt: “Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns” (Johannes 1:14).

Diese wunderbare Empfängnis ist keine abstrakte dogmatische Idee, sondern das tragende Fundament des Heils. Nur als wahrer Mensch kann Jesus an unserer Stelle unter Gesetz geboren werden, unsere Schwachheit teilen, Versuchung erfahren und als gehorsamer Mensch den Willen des Vaters erfüllen. Nur als wahrer Gott hat sein Gehorsam unendliches Gewicht, kann sein Tod eine Sühnung sein, die mehr umfasst als ein einzelnes Menschenleben, und kann seine Auferstehung die Macht des Todes endgültig brechen. Paulus fasst dieses Geheimnis in den Worten: “Und unstreitig groß ist das Geheimnis der Gottseligkeit: Er ist geoffenbart worden im Fleisch” (1. Timotheus 3:16). Was in Marias Leib beginnt, trägt schon die ganze Weite von Kreuz und Auferstehung in sich.

Wenn Maria am Ende antwortet: “Siehe, ich bin die Magd des Herrn, es geschehe mir nach deinem Wort” (Lukas 1:38), wird sichtbar, wie Gottes ewiger Plan sich mit der freien Zustimmung eines Menschen verbindet. Die Empfängnis Jesu ist ganz Werk Gottes, und sie geschieht doch im Einverständnis einer Frau, die sich unter sein Wort beugt. Darin liegt eine stille Ermutigung: Der Gott-Mensch, der uns rettet, kommt nicht an der menschlichen Wirklichkeit vorbei; Er nimmt sie in sich auf, von der Empfängnis an. Unser Glaube ruht darum nicht auf religiösen Ideen, sondern auf der Realität eines Herrn, der im Leib einer Frau Gestalt angenommen hat, der unsere Menschlichkeit nicht nur betrachtet, sondern trägt. In Ihm begegnet uns ein Gott, der nicht fern bleibt, sondern aus Liebe so weit herabsteigt, dass Er unser Bruder, unser Menschen-Erretter werden kann.

Und siehe, du wirst in deinem Mutterleib empfangen und einen Sohn gebären, und du sollst Ihm den Namen Jesus geben. (Lukas 1:31)

Und der Engel antwortete und sagte zu ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Allerhöchsten wird dich überschatten; darum wird auch das Heilige, das geboren wird, der Sohn Gottes genannt werden. (Lukas 1:35)

Die wunderbare Empfängnis Jesu macht deutlich, wie ernst Gott es mit unserer Rettung meint. Er bleibt nicht unbeteiligt am Rand der Geschichte, sondern verbindet sich unwiderruflich mit der Menschheit, indem Er im Schoß einer Jungfrau Mensch wird. Daraus erwächst eine tiefe Gewissheit: Wer an Jesus glaubt, stützt sich auf einen Retter, der sowohl Gott als auch Mensch ist – mächtig genug, um wirklich zu retten, und nahe genug, um uns in allem zu verstehen. In der Betrachtung dieses Geheimnisses klärt sich auch der Blick auf das eigene Leben: Die Grenze des Verstehens muss nicht überwunden, sondern kann getragen werden von dem, der größer ist als unser Denken und doch hineintritt in unsere konkrete Geschichte.

Der Name Jesus und der Plan Gottes mit seinem Volk

Mit dem Namen des Kindes führt der Engel Maria gleichsam in das Herz von Gottes Heilsplan hinein: “du sollst Ihm den Namen Jesus geben” (Lukas 1:31). Dieser Name ist nicht bloß Kennzeichnung, sondern Offenbarung. Er ist die griechische Form von “Josua” und bedeutet: “Jehovah ist Rettung” (vgl. 4. Mose 13:16). In Jesus begegnet uns darum nicht ein von Gott beauftragter Retter neben Ihm, sondern Jehovah selbst, der zum Heil wird. Der Gott, der im Alten Bund sein Volk aus Ägypten führte und ihm das gute Land versprach, tritt nun als Mensch in die Geschichte ein, um dieses Heil in ganzer Fülle zu vollenden. So verbindet sich im Namen Jesus die ganze Linie der Verheißung mit der konkreten Person, die Maria empfangen wird.

„Jesus“ ist das griechische Äquivalent des hebräischen Wortes Josua (4. Mose 13:16), das Jehova der Retter oder die Errettung Jehovas bedeutet. Daher ist Jesus nicht nur ein Mensch, sondern Jehova, und nicht nur Jehova, sondern Jehova, der zu unserer Errettung wird. Somit ist Er unser Retter. Er ist unser Josua, der uns in die Ruhe hineinbringt (Hebr. 4:8; Matt. 11:28-29), die Er selbst als das gute Land für uns ist. (Witness Lee, Life-Study of Luke, Botschaft drei, S. 25)

Gleichzeitig wird deutlich, dass dieser Name untrennbar mit Israels Geschichte verbunden ist. Jesus wird “Sohn des Allerhöchsten” genannt, doch der Engel fügt hinzu: “und der Herr, Gott, wird Ihm den Thron Davids, Seines Vaters, geben, und Er wird über das Haus Jakobs regieren in Ewigkeit, und Seines Königreichs wird kein Ende sein” (Lukas 1:32-33). Der Menschen-Erretter tritt nicht geschichtslos auf; Er steht in der Linie Davids, ist rechtmäßiger König Israels und der Erfüller der Zusagen Gottes an sein Volk. Wenn die Jünger später fragen: “Herr, stellst du in dieser Zeit für Israel das Königreich wieder her?” (Apostelgeschichte 1:6), berühren sie genau diese Verheißung. Gottes Antwort ist größer, als sie erwarten: Der Auferstandene wird erhöht, und von Zion her wird seine Herrschaft einst die ganze Erde umfassen, bis gilt: “Das Reich der Welt ist unseres Herrn und seines Christus geworden” (Offenbarung 11:15).

Damit wird deutlich: Der Name Jesus trägt eine doppelte Bewegung in sich. Er weist zurück auf Jehovah, der sein Volk führt, und zugleich voraus auf die endgültige Ruhe, in die Er hineinbringen will. Der Hebräerbrief sagt über Josua: “Denn wenn Josua sie in die Ruhe gebracht hätte, so würde nicht danach von einem anderen Tag geredet” (Hebräer 4:8). Der erste Josua konnte Israel in ein irdisches Land führen, aber nicht in die endgültige Ruhe Gottes. Der zweite, größere Josua – Jesus – bringt sein Volk in eine Ruhe, die Er selbst ist: “Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid! Und ich werde euch Ruhe geben” (Matthäus 11:28). In Ihm wird das gute Land zur Person, die uns nährt, trägt und zur Vollendung führt.

Wer den Namen Jesus anruft, tritt damit in diese große Heilsgeschichte ein. Es geht nicht nur um persönliches Heil, sondern um die Teilhabe an einem Reich, das Gott von 1. Mose bis zur Offenbarung angekündigt hat. Der Menschen-Erretter ist zugleich der König, dessen Herrschaft Israel umfasst und darüber hinaus alle Nationen einschließt. Für Glaubende heute bedeutet das: Das Evangelium trennt nicht von Gottes Weg mit Israel, sondern knüpft daran an und weitet ihn aus. Der, der als Sohn Davids kommt, sammelt Menschen aus allen Völkern um sich, um sie als sein Volk zu formen. Wer sich diesem Namen anvertraut, findet in ihm nicht nur Vergebung und persönlichen Trost, sondern einen Platz in einem bleibenden Reich, dessen König treu ist und dessen Ziel sicher steht.

Dieser wird groß sein und Sohn des Allerhöchsten genannt werden; und der Herr, Gott, wird Ihm den Thron Davids, Seines Vaters, geben, und Er wird über das Haus Jakobs regieren in Ewigkeit, und Seines Königreichs wird kein Ende sein. (Lukas 1:32-33)

Das sind die Namen der Männer, die Mose aussandte, um das Land auszukundschaften. Und Mose nannte Hoschea, den Sohn des Nun, Josua. (4. Mose 13:16)

Der Name Jesus erinnert daran, dass Gott selbst unser Heil geworden ist und seinen Plan mit Israel und den Nationen nicht aus den Augen verliert. In diesem Namen berühren sich persönliches Leben und große Heilsgeschichte: Der König auf dem Thron Davids ist derselbe, der Müde und Beladene zu sich ruft. Wer diesen Namen im Glauben ergreift, steht nicht mehr außerhalb, sondern wird hineingenommen in ein Reich, dessen Fundament Gottes Treue ist. In der Spannung von unerfüllten Verheißungen und sichtbaren Bruchlinien bleibt die Gewissheit: Der, dessen Name Rettung bedeutet, wird das Werk vollenden, das Er begonnen hat – an seinem Volk Israel, an seiner Gemeinde und an jedem Einzelnen, der Ihm vertraut.


Herr Jesus Christus, Du wahrer Gott und wahrer Mensch, ich staune darüber, wie der Vater Deinen Weg so sorgfältig durch Menschen wie Zacharias, Elisabeth und Maria vorbereitet hat. Danke, dass Du als Menschen-Erretter in unsere Schwachheit hineingekommen bist und doch der heilige Sohn des Allerhöchsten geblieben bist. Stärke das Vertrauen in Deinem Volk, dass Du auch heute verborgen, aber zielgerichtet wirkst – in Lebenssituationen, die begrenzt, ausgetrocknet oder unbedeutend wirken. Erneuere die Hoffnung in Deinem Namen, der Rettung bedeutet, und lass die Gewissheit wachsen, dass Deine Herrschaft gut, gerecht und ohne Ende ist. Fülle durch Deinen Heiligen Geist Herzen neu mit Deiner Wirklichkeit, damit Dein Kommen und Dein Reich im Alltag greifbar werden. Amen.

Englische Quelle: Life-Study of Luke, Chapter 3