Das Wort des Lebens
lebensstudium

Die Vorbereitung des Sklaven‑Erlösers für Seinen erlösenden Dienst (7)

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Wenn die Weltlage unruhig ist, steigt die Frage auf, ob die Geschichte auf einen bestimmten Höhepunkt zusteuert. Die Worte Jesu auf dem Ölberg verbinden die Spannungen der Welt, das Geschick Israels und den Weg der Gemeinde mit seinem eigenen Sterben und seiner Wiederkunft. Wer diese Linie in Markus 13 erkennt, gewinnt nicht nur prophetisches Wissen, sondern vor allem einen klaren Blick darauf, wie Christus seine Jünger innerlich vorbereitet und wie wir heute in dieser Hoffnung verankert leben können.

Das Evangelium des Reiches mitten in Verfolgung

Markus 13 führt uns in einen Spannungsraum hinein: das Evangelium geht hinaus zu allen Nationen, und zugleich verdichtet sich der Widerstand. Der Herr sagt nüchtern: „Euch werden sie an Gerichte überliefern, und in den Synagogen werdet ihr geschlagen werden, und ihr werdet vor Statthalter und Könige gestellt werden um meinetwillen, ihnen zu einem Zeugnis“ (Markus 13:9). Die Bühne seines Reiches ist keine geschützte Nische, sondern eine feindliche Welt. Indem er das offen ausspricht, überfordert er seine Jünger nicht, sondern nimmt ihnen die Illusion, dass seine Sendung mit äußerem Erfolg und allgemeiner Anerkennung verbunden sei. Das Evangelium des Reiches bedeutet nicht zuerst unsere Sicherheiten, sondern seine Herrschaft – und diese Herrschaft bricht mitten durch Widerspruch und Leiden hindurch an.

Nach Matthäus 24:14 wird das Evangelium, das allen Nationen gepredigt wird, das Evangelium des Königreichs sein. Dieses Evangelium des Königreichs schließt das Evangelium der Gnade ein (Apg. 20:24). Es führt die Menschen jedoch nicht nur in Gottes Errettung hinein, sondern auch in Gottes Königreich (Offb. 1:9). Beim Evangelium der Gnade liegt der Schwerpunkt auf der Vergebung der Sünden, auf Gottes Erlösung und auf dem ewigen Leben; beim Evangelium des Königreichs liegt der Schwerpunkt auf der Herrschaft Gottes und der Autorität des Herrn. (Witness Lee, Life-Study of Mark, Botschaft vierzig, S. 351)

Dabei erweitert er ihren Blick: „allen Nationen muß zuvor das Evangelium gepredigt werden“ (Markus 13:10). In der Sprache des Neuen Testaments ist das nicht nur das Evangelium der persönlichen Rettung, sondern „das Evangelium der Gnade Gottes“ (Apostelgeschichte 20:24) und zugleich das Evangelium des Königreichs, das in die Wirklichkeit seiner Herrschaft hineinführt. Es umfasst Vergebung und Versöhnung, aber es ruft ebenso in ein neues Gefüge von Loyalitäten hinein, in dem Jesus das unangefochtene Zentrum ist. Darum erschüttert das Evangelium nicht nur einzelne Herzen, sondern ganze Ordnungen – bis hinein in familiäre Bindungen, wenn der Herr ankündigt: „der Bruder [wird] den Bruder zum Tod überliefern, und der Vater das Kind“ (Markus 13:12). Wo seine Königsherrschaft aufgerichtet wird, werden verborgene Gegensätze sichtbar; das Licht deckt auf, wem wir in der Tiefe gehören.

In diesem Zusammenhang ist der Trost, den er gibt, von besonderer Art. Er verspricht nicht, seine Jünger aus jeder Bedrängnis herauszuholen, sondern mitten in der Bedrängnis durchzutragen: „sorgt euch vorher nicht, was ihr reden sollt, sondern was euch in jener Stunde gegeben wird, das redet! Denn nicht ihr seid die Redenden, sondern der Heilige Geist“ (Markus 13:11). Der Sklaven‑Erlöser ist nicht nur der, der einst am Kreuz stirbt, sondern der, der jetzt in seinem Geist bei seinen Zeugen bleibt. Seine Vorbereitung auf den Kreuzestod schließt die innere Zurüstung der Jünger ein: In der „Stunde“ der Anklage will er selbst ihre Stimme sein. So wird die feindliche Bühne zum Ort seiner Gegenwart – die Gerichte dieser Welt werden zu Kanzeln, von denen aus Christus sich bezeugt.

Wenn er schließlich sagt: „wer aber ausharrt bis ans Ende, der wird errettet werden“ (Markus 13:13), öffnet er einen Horizont, der über die einmalige Errettung aus Gnade hinausgeht. Durch Gnade sind wir „gerettet … durch den Glauben“ (Epheser 2:8); das ist unverdiente, endgültige Annahme. Die Errettung am Ende, von der hier die Rede ist, zielt auf die Offenbarung des Königreichs, auf die Belohnung derer, die in Treue mit ihm durchhalten. Es ist die Rettung hindurch in die Herrlichkeit seiner Herrschaft, in der das verborgene Ausharren Gewicht bekommt. Der Herr nimmt den Ernst nicht weg, aber er stellt ihn in die Umhüllung seiner Treue: Nicht unser Heldentum steht im Vordergrund, sondern sein Festhalten an denen, die an ihm festhalten.

IHR aber, seht auf euch selbst, euch werden sie an Gerichte überliefern, und in den Synagogen werdet ihr geschlagen werden, und ihr werdet vor Statthalter und Könige gestellt werden um meinetwillen, ihnen zu einem Zeugnis; (Mk. 13:9)

und allen Nationen muß zuvor das Evangelium gepredigt werden. (Mk. 13:10)

Im Licht dieser Worte gewinnt ein Zeugnis mitten in Widerstand einen tiefen Sinn: Das Evangelium des Reiches ruft in eine neue Zugehörigkeit hinein, in der Christus mehr wiegt als Anerkennung, Sicherheit und menschliche Bindungen. Wo dieses Gewicht im Herzen verschoben wird, beginnt ein stilles, aber standhaftes Ausharren, das der Heilige Geist selbst trägt. Gerade dort, wo der Weg enger wird, wird erfahrbar, dass der Sklaven‑Erlöser seine Zeugen nicht allein lässt, sondern sie durch seine Gegenwart in der Bedrängnis in die kommende Offenbarung seiner Herrschaft hineinführt.

Die große Trübsal, Israel und der wiederkommende Menschensohn

In der Mitte der Endzeitrede des Herrn steht ein dunkles Zeichen: „Wenn ihr aber den Greuel der Verwüstung stehen seht, wo er nicht sollte“ (Markus 13:14). Markus greift hier die Sprache Daniels auf: „Und stark machen wird er einen Bund für die Vielen, eine Woche lang; und zur Hälfte der Woche wird er Schlachtopfer und Speisopfer aufhören lassen. Und auf dem Flügel von Greueln (kommt) ein Verwüster“ (Daniel 9:27). Gemeint ist ein Götzenbild im Bereich des Heiligtums, das, was nach 5. Mose 29:17 als „Scheusale und Götzen aus Holz und Stein“ bezeichnet wird. Der Antichrist, den das Neue Testament als endzeitlichen Gegenspieler Gottes zeichnet, wird sich anmaßen, sich selbst an die Stelle Gottes zu setzen, bis hinein in den Raum, der Gott vorbehalten ist. Die „Gräuel der Verwüstung“ sind nicht nur kirchenpolitische Skandale, sondern die Verdichtung des Götzendienstes im Herzen der Geschichte.

Wie lang der Zeitraum für die Verse 1 bis 13 sein wird, wissen wir nicht. Die Prophezeiung in den Versen 14 bis 27 hingegen wird sich ganz gewiss in den letzten dreieinhalb Jahren dieses Zeitalters erfüllen, in der Zeit der großen Trübsal, der zweiten Hälfte der letzten Woche, die in Daniel 9:27 geweissagt ist. Dieser Zeitraum beginnt mit der Aufstellung des Bildes des Antichrist (eines Götzenbildes) im Tempel (Mk. 13:14) und endet mit dem offenen Kommen Christi (V. 26). (Witness Lee, Life-Study of Mark, Botschaft vierzig, S. 352)

Jesus ordnet diese Entwicklung klar in Gottes Zeitplan ein: Die in Markus 13:14–27 geschilderten Ereignisse gehören in die letzten dreieinhalb Jahre dieses Zeitalters, in die Zeit der großen Trübsal, die Daniel als zweite Hälfte der letzten Woche beschreibt. Über diese Tage sagt der Herr: „Denn jene Tage werden eine Drangsal sein, wie sie von Anfang der Schöpfung, die Gott geschaffen hat, bis jetzt nicht gewesen ist und nicht sein wird“ (Markus 13:19). Die Macht des Antichrist wird zerstörerisch sein, sie wird politische, religiöse und wirtschaftliche Systeme an sich ziehen und missbrauchen. Doch inmitten dieser Zuspitzung bleibt Gottes Souveränität ungebrochen: „Und wenn nicht der Herr die Tage verkürzt hätte, würde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen, die er auserwählt hat, hat er die Tage verkürzt“ (Markus 13:20). Der menschliche Blick sieht Chaos, Gott aber setzt Grenzen – um seines auserwählten Volkes Israel willen und um seiner Verheißungen willen.

Ein weiteres Kennzeichen dieser Zeit ist die religiöse Verführung. „Es werden aber falsche Christi und falsche Propheten aufstehen und werden Zeichen und Wunder tun, um, wenn möglich, die Auserwählten zu verführen“ (Markus 13:22). Hier verschränken sich Täuschung und Machtmanifestation: Nicht das Fehlen von Wundern kennzeichnet den Antichrist, sondern die Verdrehung ihrer Bedeutung. Paulus beschreibt diese Dynamik, wenn er von dem „Gesetzlosen“ sagt, sein Kommen sei „gemäß der Wirksamkeit des Satans mit aller Macht und mit Zeichen und Wundern der Lüge“ (2. Thessalonicher 2:9). Der Herr bereitet seine Jünger darauf vor, das Spektakuläre nicht mit dem Echten zu verwechseln. Die eigentliche Frage bleibt: Wer wird als Herr anerkannt? Wo das „Ich“ oder eine religiöse Figur an die Stelle des Christus tritt, ist der Geist des Antichrist am Werk, auch wenn der Name Jesu auf den Lippen bleiben mag.

Demgegenüber steht das Kommen des Menschensohnes als unübersehbare, unverwechselbare Offenbarung: „Und dann werden sie den Sohn des Menschen kommen sehen in Wolken mit großer Macht und Herrlichkeit“ (Markus 13:26). Dem gehen kosmische Erschütterungen voraus: „die Sonne [wird] verfinstert werden und der Mond seinen Schein nicht geben; und die Sterne werden vom Himmel herabfallen, und die Kräfte in den Himmeln werden erschüttert werden“ (Markus 13:24–25). Hier wird sichtbar, was in der Geschichte lang verborgen war: Die ganze Schöpfung wird in die Geburtswehen einer neuen Ordnung hineingezogen. Christus kommt nicht als Vision, nicht als inneres Gefühl, sondern als Herr der Geschichte, der in der Öffentlichkeit des Kosmos seine Herrschaft antritt und den Antichrist entmachtet.

WENN ihr aber den Greuel der Verwüstung stehen seht, wo er nicht sollte (Mk. 13:14)

Und stark machen wird er einen Bund für die Vielen, eine Woche lang; und zur Hälfte der Woche wird er Schlachtopfer und Speisopfer aufhören lassen. Und auf dem Flügel von Greueln (kommt) ein Verwüster, bis festbeschlossene Vernichtung über den Verwüster ausgegossen wird. (Dan. 9:27)

Die prophetische Rede Jesu entfaltet nicht nur ein endzeitliches Szenario, sie verankert das Herz in der Treue Gottes. Wer erkennt, dass große Trübsal, religiöse Verführung und das Aufkommen antichristlicher Mächte nicht außerhalb von Gottes Kontrolle liegen, gewinnt eine neue Nüchternheit und zugleich eine tiefere Ruhe. In der Erwartung des sichtbar wiederkommenden Menschensohnes verbindet sich Mitgefühl mit Israel, Wachsamkeit gegenüber Verführung und Vertrauen in die begrenzte Macht des Bösen zu einer Hoffnung, die die eigene Lebensgeschichte in den weiten Horizont von Gottes unwiderruflichen Verheißungen stellt.

Die Feige, der neue Mensch und ein wachsames Leben

Gegen Ende seiner Rede lenkt der Herr den Blick auf ein unscheinbares Bild: „Von dem Feigenbaum aber lernt das Gleichnis: Wenn sein Zweig schon weich geworden ist und die Blätter hervortreibt, erkennt ihr, daß der Sommer nahe ist“ (Markus 13:28). Der Feigenbaum steht im Kontext des Markus‑Evangeliums für die Nation Israel, die der Herr in Markus 11:14 unter Gericht stellt. Nach einem langen „Winter“ der Zerstreuung und Verschmähung beginnt der Zweig weich zu werden, die Blätter treiben aus – in der neueren Geschichte sichtbar in der Wiederherstellung Israels als Nation und in der Rückkehr Jerusalems in jüdische Hand. Diese Entwicklungen sind mehr als politische Ereignisse; sie tragen einen Hinweischarakter: „So sollt auch ihr, wenn ihr dies geschehen seht, erkennen, daß es nahe vor der Tür ist“ (Markus 13:29).

„Von dem Feigenbaum aber lernt das Gleichnis: Wenn sein Zweig schon weich geworden ist und die Blätter hervortreibt, erkennt ihr, dass der Sommer nahe ist.“ Dieser Feigenbaum steht für die Nation Israel, die der Herr in 11:14 verfluchte. Sie durchlief einen langen „Winter“, vom ersten Jahrhundert bis 1948, als die Nation Israel wiederhergestellt wurde. Das war ihr Zweig, der weich wurde, und das Hervortreiben ihrer Blätter. Dieser Feigenbaum ist für die Gläubigen ein Zeichen für das Ende dieses Zeitalters. (Witness Lee, Life-Study of Mark, Botschaft vierzig, S. 355)

Doch das Gleichnis vom Feigenbaum ist ambivalent. Blätter sind ein Zeichen von Leben, aber sie sind noch nicht Frucht. Schon in 1. Mose begegnet uns diese Spannung, wenn sich der gefallene Mensch mit Feigenblättern bedeckt, aber damit seine Scham nicht wirklich beheben kann (1. Mose 3:7). Ebenso kann Israel äußerlich wiederbelebt werden – mit Sprache, Land, Institutionen – und doch bleibt die Frage: Wo ist die Frucht, die Gott sucht? Die Propheten sehen eine Zeit, in der Israel nicht nur zurückkehrt, sondern sein Herz zum Herrn wendet: „Ich will euch ein neues Herz geben und einen neuen Geist in euer Inneres geben“ (Hesekiel 36:26). Der „Sommer“ des Gleichnisses ist nicht nur politischer Erfolg, sondern die Jahreszeit der Reife, in der äußere Wiederherstellung und innere Umkehr zusammenkommen.

Parallel zu dieser äußeren Linie der Geschichte wirkt Gott im Verborgenen an einem anderen „Gewächs“: der Gemeinde als neuem Menschen. Paulus beschreibt, wie Christus „die zwei, Frieden stiftend, in sich selbst zu einem neuen Menschen schuf“ (Epheser 2:15) und wie dieser neue Mensch „erneuert wird zur Erkenntnis nach dem Bild dessen, der ihn geschaffen hat“ (Kolosser 3:10). Während am Feigenbaum Israel die Blätter sichtbar werden, wächst im Verborgenen des Gemeindelebens dieser neue Mensch heran – eine Menschheit, in der Christus alles und in allen ist. Hier entsteht die eigentliche Frucht der Erlösung: Menschen aus Juden und Nationen, die durch den Tod und die Auferstehung Christi in eine neue Existenzform hineingenommen werden.

Vor diesem Hintergrund erhält der Ruf zur Wachsamkeit seine Schärfe. „Seht zu, wacht! Denn ihr wißt nicht, wann die Zeit ist“ (Markus 13:33). Der Herr verknüpft das Gleichnis vom Feigenbaum mit dem Bild eines Hausherrn, der außer Landes geht, seinem Haus und seinen Knechten Aufgaben anvertraut und dem Türhüter einschärft, dass er wachen soll (Markus 13:34–35). Das Nichtwissen um Tag und Stunde („Von jenem Tag aber oder der Stunde weiß niemand … sondern nur der Vater“, Markus 13:32) ist kein Defizit, sondern eine geistliche Pädagogik: Anstatt sich in Berechnungen und Spekulationen zu verlieren, soll das Herz in einer Haltung des Erwartens, Prüfens und Hörens bleiben. Wachsamkeit ist weniger ein ständiges Schauen auf den Kalender als ein Leben vor dem Angesicht des kommenden Herrn.

VON dem Feigenbaum aber lernt das Gleichnis: Wenn sein Zweig schon weich geworden ist und die Blätter hervortreibt, erkennt ihr, daß der Sommer nahe ist. So sollt auch ihr, wenn ihr dies geschehen seht, erkennen, daß es nahe vor der Tür ist. (Mk. 13:28-29)

Da wurden ihrer beider Augen geöffnet, und sie erkannten, daß sie nackt waren; und sie hefteten Feigenblätter zusammen und machten sich Schurze. (1. Mose 3:7)

Das Bild vom Feigenbaum verbindet die sichtbare Wiederherstellung Israels mit der verborgenen Bildung des neuen Menschen und dem Ruf zur Wachsamkeit. Wer die Zeichen der Zeit im Licht der unvergehlichen Worte Jesu deutet, lernt, äußere Belebung von innerer Frucht zu unterscheiden und gewinnt einen gelassenen, erwartungsvollen Blick auf die Geschichte. In dieser Haltung wird das eigene Leben zu einem wachsamen Dasein vor dem kommenden Herrn, in dem die Hoffnung auf seine Wiederkunft nicht zu Spekulation, sondern zu vertiefter Treue im Alltag führt.


Herr Jesus Christus, du kommst als der Menschensohn in Macht und Herrlichkeit, und doch bereitest du uns heute in Sanftmut und Geduld auf diesen Tag vor. Danke, dass du mitten in Verfolgung, Verwirrung und weltweiter Erschütterung dein Evangelium des Reiches vorantreibst und deine Gemeinde als neuen Menschen formst. Stärke in uns ein wachsames Herz, das deine Worte höher achtet als alles Sichtbare, und gib uns einen Geist des Gebets, damit wir die Zeit erkennen, in der wir leben, und in der Hoffnung deiner Wiederkunft standhaft bleiben. Bewahre dein Volk Israel in allen Spannungen, vollende deinen Plan mit ihm und mit deiner Gemeinde und erfülle uns mit der Gewissheit, dass du alles zu deinem guten Ziel führst. Lass uns deinen Tod und deine Auferstehung tiefer erfahren, damit du in unserem Alltag sichtbar wirst und wir schon jetzt ein Vorgeschmack deines kommenden Reiches sind. In deiner Treue und Gnade ruhen wir und erwarten dich. Amen.

Englische Quelle: Life-Study of Mark, Chapter 40