Das Wort des Lebens
lebensstudium

Die Vorbereitung des Sklaven‑Erlösers für Seinen erlösenden Dienst (8)

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Wenn wir die Nachrichten verfolgen, scheint die Welt aus den Fugen zu geraten: Krisen, Kriege, Umbrüche in Politik und Gesellschaft. Viele fragen sich, wohin das alles führt und ob Gott die Kontrolle verloren hat. Das Evangelium nach Markus öffnet einen anderen Blick: Die turbulente Weltgeschichte ist nicht ziellos, sondern dient Gottes Plan, in Christus etwas völlig Neues hervorzubringen – einen neuen Menschen, in dem Christus alles ist und in allen lebt.

Christus – der universale Ersatz für die alte Ordnung

Als Jesus den Tempel reinigte, griff er das Herz des gesamten religiösen Systems Israels an. Der Ort, den Gott einst erwählt hatte, war zu einem Markt geworden, an dem menschliche Geschäftigkeit, religiöse Routine und frommer Stolz zusammentrafen. „Mein Haus soll ein Haus des Gebets für alle Nationen genannt werden … Ihr aber habt es zu einer Räuberhöhle gemacht“ (Mk. 11:17), heißt es. Kurz darauf verließ der Herr den Tempel – und kam nicht zurück, um ihn zu restaurieren, sondern um ihn zu richten. Wenn einer seiner Jünger bewundernd sagt: „Lehrer, sieh, was für Steine und was für Gebäude!“ (Mk. 13:1), antwortet der Herr nüchtern: Kein Stein wird auf dem anderen bleiben. Gott will nicht ein verbessertes altes System, sondern eine radikale Verlagerung von Dingen zu einer Person, von Strukturen zu Christus selbst.

Der Herr führte drei Seiner Jünger auf den Gipfel dieses Berges, um ihnen zu zeigen, dass Gott in Seiner Ökonomie alles durch Christus zu ersetzen beabsichtigte. Für Mose und Elia sollte es keinen Platz geben, ebenso wenig für den natürlichen Menschen. Alles und jeder muss durch Christus ersetzt werden, den Allumfassenden. (Witness Lee, Life-Study of Mark, Botschaft einundvierzig, S. 359)

Auf dem Berg der Verklärung trat diese Verschiebung noch klarer hervor. Mose steht für Gesetz und Ordnung, Elia für prophetische Kraft und Berufung. Beide erscheinen in Herrlichkeit – und doch sollen sie nicht bleiben. Die Stimme aus der Wolke richtet alle Aufmerksamkeit auf den Sohn: „Dieser ist mein geliebter Sohn, ihn hört“ (Mk. 9:7). Damit wird angedeutet, dass im Zentrum von Gottes Ökonomie nicht mehr Gesetz, nicht einmal außergewöhnliche prophetische Erfahrung steht, sondern der Sohn als der Allumfassende. In seinem Tod bringt Christus die alte Schöpfung ans Ende, mitsamt ihrer religiösen und kulturellen Identität. In seiner Auferstehung eröffnet er eine neue Sphäre, in der er „alles und in allen“ ist (Kol. 3:11) – unser wahres Heiligtum, unser Maßstab und unsere Identität. Wer ihm vertraut, wird aus der alten Ordnung herausgenommen und in diese neue Wirklichkeit hineingestellt. Das verändert den Blick: Statt an Steinen, Gebäuden, Traditionen oder Leistungen zu hängen, entdecken wir inmitten einer zerfallenden Welt einen unzerstörbaren Mittelpunkt. Es ist befreiend zu wissen: Wenn äußere Systeme wanken, ist Christus selbst unser Tempel, unser Ort der Begegnung mit Gott und unser bleibender Halt.

Wenn der Herr ankündigt, dass kein Stein auf dem anderen bleiben wird (Mk. 13:2), trifft das nicht nur einen damaligen Tempel, sondern berührt jedes System, auf das sich der Mensch religiös oder kulturell verlässt. Die alte Ordnung – selbst in ihrer frommen Gestalt – trägt das Siegel des Vorläufigen. Das Gericht über den Tempel ist daher nicht bloß Drohung, sondern die notwendige Öffnung eines Weges, auf dem Christus als der wahre Wohnort Gottes in den Mittelpunkt rückt. In ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig, und in ihm ist die Gemeinde „eine heilige Tempelstätte in dem Herrn“ (Eph. 2:21). Wo diese Erkenntnis greift, verliert religiöser Stolz seinen Glanz. Man beginnt zu sehen, dass die vollste Frömmigkeit nicht in einem System, sondern in der lebendigen Gemeinschaft mit dem Sohn besteht.

Für den Alltag heißt das: Christus wird nicht nur als Retter am Anfang unseres Glaubens wichtig, sondern als unser allumfassender Ersatz. Seine Gegenwart relativiert nationale, kulturelle und auch konfessionelle Identitäten. Die Frage, was „man bei uns immer so gemacht hat“, tritt zurück vor der Frage, wie Christus sich heute mitteilen möchte. Seine Worte vergehen nicht, wenn Himmel und Erde vergehen (Mk. 13:31). Darin liegt eine tiefe Ermutigung: In einer Zeit, in der vieles bröckelt, was uns bisher Halt gab, ruft der Herr uns in die schlichte, aber kraftvolle Wirklichkeit, dass er selbst unser Zentrum ist. Wer in dieser Wirklichkeit lebt, kann selbst dann ruhig bleiben, wenn vertraute Gebäude, Ordnungen und Sicherheiten erschüttert werden – denn der, der bleibt, ist nicht ein System, sondern der lebendige Christus.

Und Er lehrte und sagte zu ihnen: Steht nicht geschrieben: „Mein Haus soll ein Haus des Gebets für alle Nationen genannt werden“? Ihr aber habt es zu einer Räuberhöhle gemacht. (Mk. 11:17)

Und als er aus dem Tempel heraustrat, sagt einer seiner Jünger zu ihm: Lehrer, sieh, was für Steine und was für Gebäude! (Mk. 13:1)

Christus als universalen Ersatz anzuerkennen bedeutet, sich innerlich von der Faszination menschlicher und religiöser Systeme zu lösen und den Sohn als bleibenden Mittelpunkt zu gewinnen. In der Praxis wird der Glaube schlicht, aber tief: weniger Vertrauen auf äußere Strukturen, mehr Vertrauen auf die Person Christi, die in uns lebt und die Gemeinde als seinen wahren Tempel baut. Gerade wenn die alte Ordnung sichtbar bröckelt, darf diese Verlagerung vom System zur Person in uns eine stille Freude und einen neuen Mut wecken.

Die Geburt des neuen Menschen durch Evangelium und Leiden

Wenn Jesus von „Wehen“ spricht, um die Ereignisse der Endzeit zu beschreiben, benutzt er ein Bild, das überraschend zart und zugleich schmerzhaft ist. Kriege, Erdbeben und Hungersnöte sind Ausdruck eines Kosmos, der unter der Last der alten Schöpfung stöhnt, und doch nennt der Herr sie „den Anfang der Wehen“ (Mk. 13:8). Wehen sind kein chaotisches Leiden, sondern zielgerichtete Mühsal: Aus ihnen soll neues Leben hervorkommen. Gottes neue Schöpfung besteht im Kern aus dem neuen Menschen, einem von Christus geschaffenen und durch ihn geeinten Menschsein, das aus Juden und Nationen zu „einem neuen Menschen“ zusammengefügt ist (Eph. 2:15). Die Zeitspanne zwischen Auferstehung und Wiederkunft Christi ist in diesem Licht kein leerer Wartesaal, sondern der Zeitraum einer langen Geburt.

Gottes neue Schöpfung besteht im Wesentlichen aus dem neuen Menschen. Die Hervorbringung des neuen Menschen aus der alten Schöpfung schließt den Vorgang der Geburt ein. Der Ausdruck „Geburtswehen“ in 13:8 bezieht sich auf die Mühsal, die mit der Geburt des neuen Menschen verbunden ist. Die Zeit zwischen der Auferstehung und Himmelfahrt Christi und Seinem Wiederkommen ist für die Geburt des neuen Menschen bestimmt. (Witness Lee, Life-Study of Mark, Botschaft einundvierzig, S. 359)

In dieser Geburtsphase sind Evangelium und Leiden untrennbar miteinander verknüpft. Jesus kündigt seinen Jüngern an: „Euch werden sie an Gerichte überliefern … und ihr werdet vor Statthalter und Könige gestellt werden um meinetwillen, ihnen zu einem Zeugnis; und allen Nationen muß zuvor das Evangelium gepredigt werden“ (Mk. 13:9-10). Die Bühne, auf der das Evangelium in alle Nationen hineinträgt, ist häufig dieselbe Bühne, auf der seine Zeugen angeklagt, verspottet und verfolgt werden. Was aus der Perspektive der Welt wie ein Scheitern wirken mag, ist aus Gottes Sicht Teil der „Geburtswehen“: Durch die Verkündigung des Evangeliums werden Menschen in Christus hineingeboren, und die Widerstände, die sich dagegen erheben, reinigen die Gemeinde von Bequemlichkeit und verbinden sie tiefer mit ihrem leidenden Herrn.

Seit Pfingsten bestätigt die Geschichte der Gemeinde, was der Herr in Markus 13 vorbereitet: Wo immer das Evangelium in seiner Klarheit ergeht, regt sich Gegenwehr. Religion, Kultur, politische Mächte und gesellschaftliche Strömungen können – oft unbewusst – zu Werkzeugen werden, die diese Geburt verzögern wollen. Dennoch heißt es: „Wer aber ausharrt bis ans Ende, der wird errettet werden“ (Mk. 13:13). Ausharren ist hier nicht zähneknirschende Resignation, sondern ein Bleiben im Vertrauen, dass hinter den sichtbaren Erschütterungen eine göttliche Geburt steht. Das Leiden der Gläubigen ist dabei kein Zahlungsmittel, um etwas zu verdienen, sondern der Weg, auf dem der neue Mensch reift und sichtbar wird. Inmitten von Anfechtung, Verlust und Unverständnis entsteht eine Gemeinschaft, die nicht mehr durch äußere Zugehörigkeit, sondern durch die Teilhabe an Christus und seinem Weg gekennzeichnet ist.

Das gibt dem Evangelium eine besondere Würde. Es ist nicht bloß eine Botschaft, die Informationsdefizite schließt, sondern der schöpferische Ruf, durch den Gott in Christus neues Menschsein hervorbringt. Wo dieser Ruf angenommen wird, beginnt eine Bewegung aus der alten in die neue Schöpfung, und oft begleitet diese Bewegung ein Riss durch bisherige Sicherheiten und Beziehungen. Gerade darin aber wird erfahrbar, dass Christus nicht nur der Anfang des Glaubens ist, sondern der treue Begleiter durch alle „Wehen“ hindurch. Die Aussicht auf seine Wiederkunft bedeutet dann nicht Flucht aus der Geschichte, sondern die Zuversicht, dass diese lange Geburt einmal vollendet sein wird. Der Gedanke, Teil dieser göttlichen Geburtsgeschichte zu sein, kann mitten im Druck eine tiefe, stille Freude wecken: Unser Leiden ist nicht sinnlos verstreut, sondern hineingenommen in Gottes großes Werk, den neuen Menschen hervorzubringen.

Denn es wird sich Nation gegen Nation und Königreich gegen Königreich erheben; und es werden Erdbeben sein an verschiedenen Orten, und es werden Hungersnöte sein. Dies ist der Anfang der Wehen. (Mk. 13:8)

IHR aber, seht auf euch selbst, euch werden sie an Gerichte überliefern, und in den Synagogen werdet ihr geschlagen werden, und ihr werdet vor Statthalter und Könige gestellt werden um meinetwillen, ihnen zu einem Zeugnis; und allen Nationen muß zuvor das Evangelium gepredigt werden. (Mk. 13:9-10)

Die Verbindung von Evangelium und Leiden zu sehen hilft, Bedrängnisse nicht als bloße Störung, sondern als Teil von Gottes Geburtsweg mit dem neuen Menschen zu verstehen. Daraus kann eine stille Entschlossenheit wachsen, die gute Nachricht von Christus nicht zu verschweigen, auch wenn sie Widerspruch hervorruft. Das Wissen, dass der Herr selbst diese Wehen durchlitten hat und seine Gemeinde darin begleitet, gibt dem eigenen Ringen Sinn und öffnet einen Blick über die aktuelle Situation hinaus auf das Ziel: den reifen neuen Menschen, der bei seiner Wiederkunft offenbar wird.

In Christi Tod und Auferstehung leben – der lebengebende Geist als unser Ersatz

Gottes Ökonomie hat einen inneren Brennpunkt: den Tod und die Auferstehung Christi als Geburtsstätte der neuen Schöpfung. Am Kreuz wird die alte Schöpfung nicht kosmetisch überarbeitet, sondern endgültig gerichtet. In der Auferstehung sprießt aus derselben Person, die gestorben ist, etwas radikal Neues hervor – ein Leben, das den Tod durchschritten und überwunden hat. „Der Tod Christi hat die alte Schöpfung beendet, und seine Auferstehung hat die neue Schöpfung hervorgebracht“ – diese Linie fasst zusammen, was Paulus beschreibt, wenn er schreibt: „Ist jemand in Christus, so ist da eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden“ (2. Kor. 5:17). Der Übergang in diese Wirklichkeit ist mehr als ein Bild: Wer an Christus glaubt, wird mit ihm gekreuzigt, mit ihm auferweckt und mit ihm versetzt in eine himmlische Stellung.

Der zentrale Punkt von Gottes Ökonomie ist das Hervorbringen des neuen Menschen durch den Tod und die Auferstehung Christi. Der Tod Christi hat die alte Schöpfung beendet, und seine Auferstehung hat die neue Schöpfung hervorgebracht. Daher bedeutet es, in den Tod und in die Auferstehung Christi hineingebracht zu werden, in die Beendigung der alten Schöpfung und in das Hervorbringen der neuen Schöpfung hineingebracht zu werden. (Witness Lee, Life-Study of Mark, Botschaft einundvierzig, S. 361)

Diese objektive Tatsache gewinnt ihre Lebendigkeit dadurch, dass der auferstandene Christus heute als lebengebender Geist gegenwärtig ist. In 1. Korinther 15 heißt es: „Der letzte Adam wurde zu einem lebengebenden Geist“ (1. Kor. 15:45b). Das bedeutet nicht, dass Christus aufhört, der Fleisch gewordene und verherrlichte Sohn zu sein, sondern dass er uns die Realität seines Todes und seiner Auferstehung als Geist vermitteln kann. Dieser Geist wohnt in dem, der glaubt, und verbindet sich mit unserem menschlichen Geist, so dass Paulus sagen kann: „Wer aber dem Herrn anhängt, ist ein Geist mit ihm“ (1. Kor. 6:17). In dieser innigen Verbindung werden Tod und Auferstehung Christi von fernen historischen Ereignissen zu einer gegenwärtigen inneren Wirklichkeit, die unser Denken, Fühlen und Wollen durchdringen will.

In der Praxis heißt das: In Situationen, in denen die alte Schöpfung in uns auflebt – alte Muster, verletzter Stolz, selbstbezogene Pläne – bleibt uns nicht nur der Appell, uns anders zu verhalten. Der lebengebende Geist macht uns Anteil an der Kraft des Kreuzes, die Altes wirklich beendet. Dieses Ende wirkt nicht zerstörerisch, sondern befreiend. Wenn etwa eine bestimmte Rolle, ein Erfolg oder eine Beziehung zur Quelle unserer Identität geworden ist, kann es schmerzhaft sein, wenn Gott diese Sicherung erschüttert. Aber in dieser Erschütterung liegt die Chance, dass das, was zum Götzen geworden ist, im Licht des Kreuzes seine Macht verliert. Gleichzeitig lässt der Geist den Keim der neuen Schöpfung in uns stärker hervortreten: Christus selbst als unsere Ruhe, unsere Würde, unser Maßstab. So wird die Erfahrung des Kreuzes nicht zu einem abstrakten „Sterbenmüssen“, sondern zu einer konkreten Entlastung von dem, was uns innerlich bindet.

Entsprechend schenkt die Auferstehung nicht nur Trost für das Jenseits, sondern ist schon jetzt eine Quelle stiller, aber realer Kraft. Wo wir mit unserem eigenen Vermögen am Ende sind, macht der Geist den auferstandenen Christus erfahrbar als neue Energie, neue Weisheit, neue Freude, die nicht aus uns stammt. Das kann unscheinbar beginnen: ein Friede, der bleibt, obwohl die Umstände gleich sind; ein leiser Mut, der mitten in Schwachheit trägt. Gerade so wächst der neue Mensch heran, den Gott durch die Geschichte hindurch hervorbringt. Denn dieser neue Mensch ist nicht die Summe verbesserter Charaktere, sondern der Ausdruck Christi, der in vielen Gliedern lebt. Kolosser 3.beschreibt dieses neue Menschsein mit den Worten: „angezogen habt den neuen, der erneuert wird zur Erkenntnis nach dem Bild dessen, der ihn geschaffen hat, wo nicht ist Grieche und Jude … sondern Christus alles und in allen“ (Kol. 3:10-11).

Daher, wenn jemand in Christus ist, da ist eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden. (2.Kor 5:17)

Der letzte Adam wurde zu einem lebengebenden Geist. (1.Kor 15:45b)

In Christi Tod und Auferstehung zu leben bedeutet, im Alltag auf den lebengebenden Geist zu achten, der in unserem Geist wohnt und uns in konkrete Situationen hinein die Kraft des Kreuzes und der Auferstehung vermittelt. Statt aus eigener Anstrengung alte Muster zu überwinden, wächst Vertrauen, dass Christus selbst unser Ersatz ist – für unsere Begrenztheit, unsere falschen Sicherheiten und unsere Vorstellungen von gelingendem Leben. Diese Haltung schenkt Freiheit und Frieden, auch wenn äußere Ordnungen wanken, weil die eigentlich tragende Wirklichkeit die neue Schöpfung in Christus ist, die nicht vergeht.


Herr Jesus Christus, danke, dass Du die alte Ordnung nicht nur beurteilt, sondern durch Deinen Tod beendet und in Deiner Auferstehung etwas völlig Neues begonnen hast. Du bist der Allumfassende, der alles ersetzen kann, was brüchig, vergänglich und unrein ist. Inmitten einer unruhigen Welt wollen wir uns innerlich an Dich halten und uns von Deinem Geist tiefer in Deine Tod-und-Auferstehungs-Wirklichkeit hineinführen lassen. Wo wir unsere Sicherheit in äußeren Dingen suchen, öffne uns die Augen für den Reichtum, den wir in Dir bereits besitzen. Stärke alle, die um Deines Namens willen leiden, und gebrauche auch die Wehen dieser Zeit, um den neuen Menschen hervorzubringen, in dem Du alles und in allen bist. Fülle unsere Herzen mit Deiner Hoffnung und lass uns jetzt schon einen Vorgeschmack dieser neuen Schöpfung leben, bis Du wiederkommst und Dein Werk vollendest. Amen.

Englische Quelle: Life-Study of Mark, Chapter 41