Das Wort des Lebens
lebensstudium

Stärker berufen, nach der Auferstehung durch das Kreuz innerhalb des Schleiers zu leben (2)

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Es gibt Phasen im Glaubensleben, in denen wir merken: Wir lieben den Herrn, kennen die Gemeinde und haben schon manche Veränderung erlebt – und doch bleibt in uns eine Sehnsucht nach einem innereren, beständigen Leben in Gottes Gegenwart. Das Hohelied zeichnet den Weg einer Liebenden, die von den ersten Schritten der Nachfolge bis in das Allerheiligste geführt wird, hinter den Schleier, dorthin, wo Gottes Gegenwart zur bleibenden Lebenssphäre wird. Gerade dort, inmitten von Begrenzungen und Anfechtungen, lernt sie, in der himmlischen Wirklichkeit zu leben, durch das Kreuz hindurchzugehen und als Ausdruck Christi für seinen Leib und sein Königreich zu stehen.

Leben im Allerheiligsten – innerhalb des Schleiers

Innerhalb des Schleiers zu leben heißt, dass der Mittelpunkt unseres Lebens nicht mehr im Bereich sichtbarer, geistlicher Aktivitäten liegt, sondern in der unsichtbaren Gegenwart Gottes selbst. Hebräer 10:20 beschreibt den Weg, den Christus für uns geöffnet hat: „einen Eintritt, den Er uns eröffnet hat als einen neuen und lebendigen Weg durch den Vorhang hindurch, das heißt durch Sein Fleisch“. Der Vorhang, der früher den Zugang zum Allerheiligsten versperrte, war im Tempel das sichtbare Zeichen einer Grenze: hier endet der Mensch, dort beginnt die unmittelbare Gegenwart Gottes. Als Jesus starb, „wurde der Vorhang des Tempels in zwei Teile zerrissen, von oben bis unten“ (Matthäus 27:51). Gott selbst hat den Abstand aufgehoben. Doch gerade weil der Hebräerbrief den Vorhang mit dem Fleisch verbindet, wird deutlich: obwohl der Zugang offen ist, tragen wir weiterhin den alten Menschen als Hülle mit uns. Das Leben im Allerheiligsten ist darum keine Flucht aus der Wirklichkeit, sondern ein Leben mitten in dieser Welt, das im Geist in Gottes Gegenwart verwurzelt ist und zugleich das Fleisch durch das Kreuz behandelt.

Hohelied 6:4–13 spricht von einem Leben im Innersten hinter dem Vorhang. Die eigentliche Bedeutung dieses Abschnitts besteht darin, dass eine liebende Verfolgerin Christi Seine Himmelfahrt erfahren muss, indem sie durch das Kreuz im himmlischen Allerheiligsten, im Innersten hinter dem Vorhang, lebt, nachdem sie Seine Auferstehung erfahren hat. (Witness Lee, Life-Study of Song of Songs, Botschaft sieben, S. 47)

Das Hohelied zeichnet dieses Leben mit zarten, aber tiefen Bildern. Die Liebende wird nicht nur als Garten oder Brunnen beschrieben, sondern schließlich als „schön wie Tirza, lieblich wie Jerusalem“ – als Ausdruck des himmlischen Wohnortes Gottes. Tirza und Jerusalem stehen für die himmlische Seite der Gegenwart Gottes: das Haus, in dem Er wohnt, und die Stadt, in der Er regiert. Wer innerhalb des Schleiers lebt, trägt diese Wirklichkeit in sich. Gott wird zur Atmosphäre der Seele, nicht nur zum Gegenstand des Glaubens. Die Gedanken beruhigen sich vor Ihm, die Bewegungen des Herzens werden durch Sein Licht und Seine Heiligkeit geprüft. In diesem verborgenen Umgang erneuert Er den inneren Menschen Tag für Tag, während Er unser natürliches Leben durch Erfahrungen des Kreuzes zügelt und umwandelt. Daraus erwächst eine stille, tiefe Zuversicht: Das Allerheiligste ist nicht nur ein zukünftiger Ort, sondern eine gegenwärtige Sphäre. Wer sich dort bergen lässt, findet im Verborgenen einen Ruheort, der stärker ist als jede äußere Erschütterung, und wächst unmerklich in eine Reife hinein, die auf die Entrückung und auf das Angesicht-zu-Angesicht mit Christus ausgerichtet ist.

einen Eintritt, den Er uns eröffnet hat als einen neuen und lebendigen Weg durch den Vorhang hindurch, das heißt durch Sein Fleisch, (Hebr. 10:20)

Und siehe, der Vorhang des Tempels wurde in zwei Teile zerrissen, von oben bis unten, und die Erde wurde erschüttert und die Felsen wurden gespalten, (Mt. 27:51)

Ein Leben innerhalb des Schleiers ist kein frommes Ideal, sondern eine neue Lebensweise: Im Alltag wird jeder Kontakt mit der Begrenzung des Fleisches zur Einladung, den geöffneten Weg ins Allerheiligste zu nutzen. Wenn Unruhe, Versuchung oder Kränkung aufsteigen, muss das natürliche Leben nicht mehr das letzte Wort haben. Im Licht des Kreuzes darf es beiseitetreten, damit der Geist, in dem Christus wohnt, die Führung übernimmt. So entsteht nach und nach ein verborgener Umgang mit Gott, der nicht laut, aber tragfähig ist. Gerade dort, wo die eigene Kraft an Grenzen stößt, öffnet sich die Erfahrung: Der Vorhang ist zerrissen, der Weg ist offen, und in der Nähe Gottes bekommt das Herz eine Qualität von Ruhe und Klarheit, die im äußeren Leben als Sanftmut, Beständigkeit und leiser Mut spürbar wird.

Reife im Leben und Aufbau des Leibes Christi

Reife im Leben beginnt unscheinbar. Im Hohelied wird die Liebende zuerst mit einer Lilie im Tal, mit einem Garten und einer Quelle verglichen – Bilder der Frische und des verborgenen Lebens. Später jedoch wird sie mit der himmlischen Wohnung Gottes und mit Jerusalem in Verbindung gebracht. Diese Steigerung zeigt eine innere Entwicklung: Was Gott in sie hineingelegt hat, bleibt nicht auf das persönliche Erleben beschränkt, sondern gewinnt eine Gestalt, die für Gottes Bau tauglich ist. Reife bedeutet in der Schrift nicht Vollkommenheit im äußeren Verhalten, sondern Stabilität und Fülle des göttlichen Lebens im inneren Menschen. Wo dieses Leben heranwächst, wird ein Mensch zu einem Ort, an dem Gott sich aufhält und ausdrückt. Er wird zu einem lebendigen Vorgeschmack dessen, was das himmlische Jerusalem einmal in Vollendung sein wird: „Das Jerusalem droben aber ist frei, (und) das ist unsere Mutter“ (Galater 4:26). Die himmlische Stadt ist nicht nur Zukunft, sie prägt schon jetzt den Charakter derer, in denen Christus Raum gewinnt.

Früher wurde die Liebende mit einer Stute, einem Pferd unter den Wagen des Pharao, einer Rose in Saron, einer Lilie in den Tälern und unter Dornen, einer Taube, einer Rauchsäule, einem Bett, einer Sänfte, einem Garten und einem Brunnen mit einer Quelle verglichen; jetzt aber wird sie mit der himmlischen Wohnung Gottes und dem himmlischen Jerusalem verglichen, was ihre Reife im Leben für Gottes Bau erkennen lässt. (Witness Lee, Life-Study of Song of Songs, Botschaft sieben, S. 50)

Für den Leib Christi hat diese Reife eine organische Bedeutung. Der Leib ist kein System, das man organisieren könnte, sondern ein Organismus, der sich aus vielen Gliedern zusammensetzt, die alle dasselbe Leben tragen. Je mehr dieses Leben in einem Glied zur Reife kommt, desto mehr kann es anderen dienen. Im Hohelied werden Haare, Zähne und Wangen der Liebenden beschrieben – ihr Denken kommt unter die Herrschaft Christi, ihre Fähigkeit, geistliche Nahrung aufzunehmen und weiterzugeben, wird gesund, und ihr Ausdruck wird von Gnade und innerer Schönheit geprägt. So entsteht eine leise, aber reale Zufuhr im Leib: Was im Verborgenen vor Gott empfangen wird, fließt in Worten, Haltungen und Entscheidungen zu anderen. Hebräer 12:22 erinnert daran, dass wir schon jetzt „hinzugetreten (sind) zum Berg Zion und zur Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem“. Je mehr diese Wirklichkeit unsere inneren Maßstäbe bestimmt, desto weniger leben wir aus natürlicher Begabung und äußerer Struktur, sondern aus einem inneren Überfluss. Daraus erwächst ein Aufbau, der bleibt, weil er aus der Reife des göttlichen Lebens stammt.

Reif werden innerhalb des Schleiers heißt darum, sich von Gott an einen Ort führen zu lassen, an dem das eigene Tun nicht im Vordergrund steht, sondern Sein Wirken in uns. Dort lernt die Seele, dass echter Dienst nicht zuerst in sichtbaren Ergebnissen besteht, sondern in der Treue, Leben zu empfangen und weiterzugeben. Manchmal geschieht dies durch ein Wort, oft durch eine Haltung: durch Vergebung statt Bitterkeit, durch Sanftmut statt Härte, durch stille Beharrlichkeit statt Resignation. In all dem wird der Leib Christi nicht durch Druck, sondern durch Zufuhr aufgebaut. Und gerade diese Art Aufbau ist Ausdruck einer Reife, die nicht von sich spricht, sondern in der Gott unauffällig Wohnung nimmt und durch die Er andere stärkt.

Wer so innerhalb des Schleiers lebt, entdeckt, dass der eigene Weg mit Christus immer stärker mit dem Weg des Leibes Christi verwoben ist. Persönliche Gewinn- oder Verlustrechnungen verlieren an Gewicht gegenüber der Frage, ob Sein Leib gestärkt wird. Das kann bedeuten, eigene Vorlieben zurückzustellen, Missverständnisse zu ertragen oder unbemerkt zu tragen. Doch in demselben Maß, in dem das göttliche Leben uns innerlich stabilisiert, wird die Freude tiefer: Christsein reduziert sich nicht auf einzelne Erlebnisse, sondern wird zu einem beständigen Mitwirken an dem, was Gott baut. Dieses Bewusstsein, Teil eines lebendigen Baues zu sein, der bis in die Neue Schöpfung reicht, schenkt dem Alltag Würde und Zielrichtung, die weit über das Sichtbare hinausgeht.

Das Jerusalem droben aber ist frei, (und) das ist unsere Mutter. (Gal. 4:26)

Doch ihr seid hinzugetreten zum Berg Zion und zur Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem, und zu Zehntausenden von Engeln, zur universalen Versammlung (Hebr. 12:22)

Reife im Leben und Aufbau des Leibes Christi hängen untrennbar zusammen: Wo das göttliche Leben in einem Menschen zur Ruhe kommt und Gestalt gewinnt, wird er unweigerlich zur Zufuhr für andere. Anstatt sich an der eigenen spirituellen Entwicklung zu messen, liegt der Schwerpunkt zunehmend darauf, ob das empfangene Leben im Verborgenen bewahrt und im Leib weitergereicht wird. Auf diese Weise wird das eigene Herz nach und nach mit der himmlischen Stadt in Übereinstimmung gebracht, deren Maß nicht das des Erfolgs, sondern das der Treue ist. Daraus wächst eine stille Freude, am Aufbau von etwas beteiligt zu sein, das Gottes Wohnung ist und bleiben wird.

Herrschen im Leben und Kampf als Heer mit Bannern

Das verborgene Leben innerhalb des Schleiers steht in einer tiefen Verbindung mit königlichem Herrschen und geistlicher Kampfkraft. Im Hohelied wird die Liebende als „schön wie Tirza, lieblich wie Jerusalem, schrecklich wie Bannerträger“ beschrieben. Jerusalem ist die Stadt des Königs; sie steht für die Königsherrschaft Gottes in Christus. Je näher ein Mensch dem Herrn im Allerheiligsten lebt, desto mehr trägt er etwas von dieser königlichen Würde. Römer 5:17 fasst den inneren Kern zusammen: Diejenigen, „welche die überströmende Fülle der Gnade und die Gabe der Gerechtigkeit empfangen“, werden „im Leben herrschen“. Herrschen im Leben meint nicht, dass man sich über andere erhebt, sondern dass das göttliche Leben im Inneren die Oberhand über Sünde, Atmosphäre und Umständen gewinnt. Gerade weil das Fleisch als Schleier noch vorhanden ist, bleibt ein innerer Kampf bestehen – doch die Quelle der Kraft liegt nicht mehr im eigenen Willen, sondern in der überströmenden Fülle der Gnade.

In Hohelied 6:4 ist Jerusalem ein Zeichen königlicher Würde. Je himmlischer wir sind, desto königlicher werden wir. Königswürdig zu sein bedeutet, wie ein König zu herrschen. In Römer 5 heißt es, dass die, welche die überströmende Fülle der Gnade und die Gabe der Gerechtigkeit empfangen, im Leben herrschen werden (V. 17). (Witness Lee, Life-Study of Song of Songs, Botschaft sieben, S. 49)

Dieses Herrschen im Leben hat eine unmittelbare Auswirkung auf den geistlichen Kampf. Die Liebende wird „schrecklich wie Bannerträger“ genannt – ein Bild eines geordneten, siegreichen Heeres, das die Banner des errungenen Sieges trägt und den Feind einschüchtert. Ein solches Heer rekrutiert sich nicht aus Menschen, die menschlich stark erscheinen, sondern aus solchen, die innerlich gelernt haben, Gott zu vertrauen, wenn Er sie durch scheinbare Zurückweisungen und Dunkelheiten führt. Als Jesus von der kranken Situation des Lazarus hört, bleibt Er bewusst noch zwei Tage, bevor Er sich auf den Weg macht: „Als er nun hörte, daß er krank sei, blieb er noch zwei Tage an dem Ort, wo er war“ (Johannes 11:6). Für Martha und Maria war dies schwer zu verstehen, doch gerade in dieser Verzögerung offenbarte sich eine tiefere Herrlichkeit und eine festere Grundlage des Vertrauens. So wächst auch die Liebende im Hohelied durch Zeiten, in denen der Herr ihr zu entgleiten scheint, in eine Liebe hinein, die nicht an äußere Erfüllungen gebunden ist. Diese Liebe macht sie zu einer Überwinderin: nicht durch äußere Machtdemonstration, sondern dadurch, dass sie unter der Herrschaft des göttlichen Lebens bleibt, auch wenn vieles dagegenzusprechen scheint.

Am Ende des Hoheliedes erscheint die Liebende als Schunamitin – die weibliche Gestalt von Salomo. Darin liegt eine tiefe Andeutung: Sie ist dem König nicht nur nah, sie ist ihm in Leben, Natur und Ausdruck ähnlich geworden. Gottes Absicht ist, durch solche Menschen auf der Erde Raum zu gewinnen, um Sein Reich aufzurichten und Seinen Feind zu beschämen. Wo Menschen im Verborgenen innerhalb des Schleiers leben und im Alltag im Leben herrschen, formt Gott aus ihnen ein Heer, das nicht nach außen aggressiv, sondern innerlich unerschütterlich ist. Aus dieser unaufdringlichen, aber standfesten Haltung erwächst eine geistliche Autorität, vor der die Mächte der Finsternis zurückweichen müssen. Banner werden nicht von Einzelkämpfern getragen, sondern von einem geordneten Heer. So verbindet Christus die persönliche Innerlichkeit des Allerheiligsten mit einer gemeinsamen Kampfkraft, die für Gottes Sieg in dieser Zeit steht.

In diesem Licht erhält die eigene Lebensgeschichte eine neue Deutung. Erfahrungen, in denen Gott verborgen schien, Wege, die durch Schwachheit oder Einschränkung gekennzeichnet sind, sind nicht bedeutungslos. Sie sind oft die Orte, an denen das Herrschen des göttlichen Lebens in uns gelernt wird. Wo wir innerlich „Ja“ zu Gottes Führung sagen, auch wenn sie unsere Pläne durchkreuzt, nehmen wir Banner in die Hand, die wir vielleicht erst viel später als Banner des Sieges erkennen. So wächst aus einem Leben innerhalb des Schleiers ein stilles Königtum hervor, das nicht sich selbst sucht, sondern den Triumph Gottes. Diese Sicht schenkt dem täglichen Kampf Sinn und mildert nicht die Schwere, aber sie macht den Mut größer, weil sie vor Augen führt, dass jedes verborgene Vertrauen Teil eines Siegeszuges ist, der mit Christus begonnen hat und mit Ihm vollendet werden wird.

Denn wenn durch die Übertretung des einen der Tod durch den einen geherrscht hat, so werden vielmehr die, welche die überströmende Fülle der Gnade und der Gabe der Gerechtigkeit empfangen, im Leben herrschen durch den einen, Jesus Christus. (Röm. 5:17)

Als er nun hörte, daß er krank sei, blieb er noch zwei Tage an dem Ort, wo er war. (Joh. 11:6)

Herrschen im Leben und Kampf als Heer mit Bannern sind keine spektakulären Sonderaufgaben für besonders Begabte, sondern die Frucht eines verborgenen Lebens mit Christus. Wo ein Mensch lernt, in der Fülle der Gnade zu leben und die Gabe der Gerechtigkeit als seine Stellung vor Gott anzunehmen, verliert das Fleisch seine beherrschende Macht Schritt für Schritt. Aus dieser inneren Freiheit wächst eine königliche Haltung und eine stille Kampfkraft, die sich nicht im Lauten beweisen muss. Der Blick auf Christus als den auferstandenen und aufgefahrenen König trägt dann hindurch, wenn der Weg eng wird, und lässt den Alltag zu einem Feld werden, auf dem Gottes Sieg Gestalt gewinnt.


Herr Jesus Christus, danke, dass du uns nicht nur aus der Ferne rufst, sondern uns durch dein Kreuz in das Allerheiligste hineinziehst, dorthin, wo du selbst unsere Wohnung und unser Leben bist. Dort, innerhalb des Schleiers, kennst du unsere Schwachheiten, unser noch vorhandenes Fleisch und alle inneren Kämpfe – und doch bedeckst du uns mit deiner Gnade und trägst uns in deiner Auferstehungskraft. Stärke in uns das stille, treue Bleiben bei dir, auch wenn du dich manchmal zu verbergen scheinst, und vertiefe in uns eine Liebe, die durch Prüfungen hindurch nicht zurückweicht. Lass dein Leben in uns wachsen, bis wir reif werden für deinen Bau, ein lebendiger Ausdruck deiner Person und ein Teil deines siegreichen Heeres, das deine Banner der Gnade hochhält. Erfülle uns mit der Hoffnung deiner Wiederkunft und mit der Freude, dass du uns in deine Herrlichkeit hineinverwandelst. Amen.

Englische Quelle: Life-Study of Song of Songs, Chapter 7