Das Wort des Lebens
lebensstudium

Wachstum durch Speisung für den Aufbau

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Viele Christen sind mit Lehre und Meinungsverschiedenheiten vertrauter als mit innerem Wachstum. Über Jahrhunderte haben menschliche Ordnungen, Regeln und bevorzugte Lehrmeinungen den Leib Christi zerteilt. Gleichzeitig offenbart das Neue Testament ein anderes Bild: Gott verfolgt einen ewigen Vorsatz, in dem Er sich selbst in ein neues Menschengeschlecht hinein teilt, das eins ist, mit Ihm erfüllt ist und als Sein Leib aufgebaut wird. Diese göttliche Absicht verwirklicht sich nicht durch immer neue Belehrungen, sondern durch eine geistliche Speisung, die zu echtem Wachstum im Leben führt.

Befreit von Ordnungen für die wahre Einheit

Wenn die Schrift von Ordnungen spricht, meint sie nicht zuerst staatliche Gesetze oder äußere Höflichkeit, sondern festgelegte religiöse Bräuche, Stile und Vorschriften, die Menschen voneinander trennen. Gott schuf die Menschheit in 1. Mose für Seinen ewigen Vorsatz: Er wollte ein Volk, in dem Er wohnen, durch das Er sich ausdrücken und mit dem Er sich verbinden kann. Durch den Fall wurde diese Menschheit zerstreut und zerspalten – äußerlich in Sprachen, Kulturen und Völker, innerlich in selbstbezogene Wege und Interessen. Am Kreuz hat Christus nicht nur die Sünde getragen, sondern das ganze System solcher trennenden Ordnungen gerichtet. Paulus sagt, dass Christus „in Seinem Fleisch die Feindschaft, das Gesetz der Gebote in Satzungen, beseitigt hat, um die zwei in Sich Selbst zu einem neuen Menschen zu schaffen“ (vgl. Eph. 2). In diesem Licht wird sichtbar: Jede Ordnung, die zur Grenze zwischen Gläubigen wird, widerspricht dem Werk des Kreuzes.

Als Christus am Kreuz starb, um die Erlösung zu vollbringen, schaffte Er alle Verordnungen ab, um Sein auserwähltes Volk in die Einheit zurückzubringen und in Sich Selbst den einen neuen Menschen zu schaffen. Der Feind, Satan, hat jedoch Verordnungen benutzt, um den neuen Menschen zu spalten, den Christus geschaffen hat. Die Spaltungen, Denominationen und Sekten im Christentum haben ihren Ursprung in diesen Verordnungen. (Witness Lee, Life-Study of Ephesians, Botschaft neunundachtzig, S. 751)

Gerade im Raum des Christentums haben sich aber viele solcher Ordnungen wieder aufgebaut. Satan benutzt ausgerechnet das, was heilig erscheinen kann – bestimmte liturgische Formen, festgefügte Gemeindetraditionen, typische Stile geistlichen Lebens –, um den neuen Menschen praktisch zu zerreißen. Es geht nicht nur um große, offenkundige Spaltungen, sondern ebenso um unscheinbare Gewohnheiten, auf denen dann bestanden wird. Wo eine Art des Singens, eine bestimmte Form der Zusammenkunft, ein bevorzugter Lehrstil oder ein äußerer Rahmen zur stillschweigenden Bedingung der Gemeinschaft wird, verschiebt sich der Mittelpunkt: Nicht mehr Christus und Sein Leib stehen im Vordergrund, sondern das eigene Muster. So entstehen Konfessionen, Untergruppen und sektiererische Haltungen, die das Gemeindeleben im Innern beschädigen, lange bevor es äußerlich bricht.

Paulus’ ernste Warnung an die Gemeinde in Rom zeigt, wie klar das Neue Testament solche Entwicklungen sieht: „Ich ermahne euch nun, Brüder, auf die zu achten, die entgegen der Lehre, die ihr gelernt habt, Spaltungen anrichten und Anlässe zum Stolpern, und wendet euch von ihnen ab“ (Röm. 16:17). Hier geht es nicht um jede Meinungsverschiedenheit, sondern um Menschen und Praktiken, die Spaltungen hervorbringen. Interessant ist, dass Paulus nicht nur falsche Lehre, sondern die Wirkung betont: Wo aus einer Überzeugung eine Grenze wird, an der Geschwister zu stolpern beginnen, ist der Leib in Gefahr. Dann ist nicht mehr Christi Person und Sein vollbrachtes Werk die gemeinsame Grundlage, sondern eine Ordnung, die definiert, wer „dazugehört“ und wer nicht.

Wer den Grund der Gemeinde erkennt, wird daher wachsam gegenüber der Macht von Ordnungen. Es braucht keine laute Parole, um spalterisch zu werden; es reicht, wenn eine Gruppe ihre gewohnten Formen absolut setzt und damit andere indirekt ausgrenzt. Befreiung von Ordnungen bedeutet nicht Chaos und Beliebigkeit, sondern einen inneren Wechsel: Christus selbst wird zur gelebten Mitte, an der sich alles orientiert. Wo Er der gemeinsame Maßstab ist, verlieren äußere Unterschiede ihre trennende Kraft. In einer solchen Atmosphäre kann die praktische Einheit des Leibes Christi Raum gewinnen – nicht als erzwungene Gleichförmigkeit, sondern als Freude an dem einen Herrn, der uns in Seinem einen neuen Menschen zusammengefügt hat.

Ich ermahne euch nun, Brüder, auf die zu achten, die entgegen der Lehre, die ihr gelernt habt, Spaltungen anrichten und Anlässe zum Stolpern, und wendet euch von ihnen ab. (Rom. 16:17)

Die Befreiung von Ordnungen eröffnet einen Raum, in dem Christus selbst der verbindende Mittelpunkt wird. Wer entdeckt, wie subtil äußere Formen die innere Gemeinschaft bestimmen können, gewinnt ein neues Gespür für das, was wirklich Bestand hat. Die eigene Geschichte mit Gott, die vertrauten Wege, die liebgewonnenen Ausdrucksweisen verlieren nicht ihren Wert, aber sie treten zurück hinter die größere Wirklichkeit des einen neuen Menschen in Christus. Daraus wächst eine milde Haltung anderen gegenüber und zugleich eine klare Abkehr von allem, was den Leib spaltet. Der Blick wird frei für das leise, aber kraftvolle Wirken des Herrn, der Sein Volk nicht in Ordnungen sammelt, sondern in Sich Selbst.

Wachstum im Leben statt Fixierung auf Lehre

Epheser 4 öffnet eine weite Perspektive auf den Aufbau der Gemeinde. Christus als Haupt des Leibes wirkt nicht isoliert, sondern durch Menschen, die Er als Gaben gibt: „Und Er hat einige als Apostel gegeben und andere als Propheten und andere als Evangelisten und andere als Hirten und Lehrer, für die Zurüstung der Heiligen zum Werk des Dienstes, zum Aufbau des Leibes Christi“ (Eph. 4:11–12). Die Bewegung geht vom Haupt zu den Gaben und von den Gaben zu den Heiligen – und dann von den Heiligen direkt in den Aufbau. Damit wird deutlich: Gottes Haushaltung zielt nicht auf eine kleine Gruppe von „Spezialisten“, die alles tun, während die anderen zuhören. Der Leib Christi wird von vollendeten Heiligen aufgebaut, nicht von Einzelnen, die alle Aufgaben tragen.

Christus baut die Gemeinde nicht direkt auf. Vielmehr gebraucht Er die Apostel, Propheten, Evangelisten sowie Hirten und Lehrer, um die Heiligen zuzurüsten, damit sie den direkten Aufbau der Gemeinde ausführen. Als das Haupt gibt Christus Seinem Leib bestimmte Gaben zur Vollendung der Heiligen. Nachdem die Heiligen durch den Dienst dieser Gaben vollendet worden sind, bauen sie die Gemeinde direkt auf. Daher wird die Gemeinde nicht direkt von Christus oder von den Aposteln, Propheten, Evangelisten, Hirten und Lehrern aufgebaut, sondern direkt von den vollendeten Heiligen. Das zeigt, dass der Aufbau der Gemeinde die Mitarbeit des Volkes Gottes erfordert. (Witness Lee, Life-Study of Ephesians, Botschaft neunundachtzig, S. 753)

Dieser Blick entlarvt eine einseitige Fixierung auf Lehre. Lehre hat ihren notwendigen Platz; ohne klare Verkündigung würde der Leib geistlich verarmen. Doch Paulus zeigt, dass es ihm nicht um die Anhäufung von Wissen geht, sondern um Wachstum: „bis wir alle zur Einheit des Glaubens und der völligen Erkenntnis des Sohnes Gottes gelangen, zu einem gereiften Mann, zum Maß des Wuchses der Fülle Christi“ (Eph. 4:13). Erkenntnis wird hier nicht als Sammlung von Lehrpunkten beschrieben, sondern als in Christus hineinwachsen. Wo Lehre sich vom Leben löst, verliert sie ihren Charakter als Nahrung und wird zu einem Gegenstand von Diskussionen, Einteilungen und Rangfolgen.

Paulus warnt daher vor einem Zustand dauernder Unmündigkeit: „damit wir nicht mehr kleine Kinder seien, von jedem Wind der Lehre wie von Wellen hin und her geworfen und umhergetrieben in dem Trugspiel der Menschen, in ihrer List, um den Irrtum zu einem System zu machen“ (Eph. 4:14). Diese Worte umfassen mehr als offensichtliche Irrlehre. Ein „Wind der Lehre“ kann auch eine biblisch korrekte Wahrheit sein, die zur Hauptsache gemacht wird, bis sie Gespräche beherrscht und die Herzen vom unmittelbaren Erkennen Christi abzieht. Dann wird Lehre zum Wind, der hin- und herweht, und der Leib bleibt kindlich – beeindruckt von neuen Einsichten, aber ohne stabile Reife, die trägt und aufbaut.

In dieser Spannung wird deutlich, was Gott eigentlich vor Augen hat: „sondern, an der Wahrheit in Liebe festhaltend, in allen Dingen hineinwachsen in Ihn, der das Haupt ist, Christus“ (Eph. 4:15). Wahrheit und Liebe gehören zusammen, und beide werden an einer Person festgemacht, nicht an einem System. Wachstum im Leben bedeutet, dass das, was wir von Christus wissen, in unser Inneres einsinkt und unser Sein verwandelt. Aus Lehrinhalten werden gelebte Wirklichkeiten, aus Überzeugungen werden Charakterzüge, aus Erkenntnis wird Dienst am Leib. So verliert die reine Debatte ihre Anziehungskraft; das Herz sucht nicht mehr den nächsten interessanten Punkt, sondern das nächste Stück Wirklichkeit in Christus.

Und Er hat einige als Apostel gegeben und andere als Propheten und andere als Evangelisten und andere als Hirten und Lehrer (Eph. 4:11-16)

bis wir alle zur Einheit des Glaubens und der völligen Erkenntnis des Sohnes Gottes gelangen, zu einem gereiften Mann, zum Maß des Wuchses der Fülle Christi, (Eph. 4:13)

Wenn Lehre ihren Platz im Dienst an Christus und Seinem Leib zurückerhält, wird sie zu einem Werkzeug des Wachstums statt zu einem Anlass von Trennung. Die Vorstellung, dass der Aufbau der Gemeinde durch wenige „Starke“ geschieht, weicht der Einsicht, dass jeder Heilige eine Rolle im Werk des Dienstes hat. Daraus entsteht eine sanfte, aber bestimmte Bewegung weg von bloßer Informationsaufnahme hin zu einem Leben, das in Christus hineinwächst. Der Gedanke, „nur“ wachsen zu dürfen, statt alles verstehen zu müssen, entlastet und befreit. So wird Raum für Geduld mit sich selbst und mit anderen, während der Herr Schritt für Schritt einen gereiften Leib hervorbringt, der Ihn widerspiegelt.

Speisung mit Christus für den Aufbau des Leibes

Wachstum im Leben ist ein stiller Vorgang. Niemand wächst, weil er viele Erklärungen über Wachstum gehört hat; ein Kind wird größer, weil es regelmäßig isst und trinkt. Übertragen auf das geistliche Leben heißt das: Die Gemeinde reift nicht durch eine Verdichtung von Anweisungen, sondern durch Speisung. Christus nennt sich selbst das „Brot des Lebens“ und stellt damit klar, dass Er nicht nur verehrt, sondern aufgenommen werden will. Jeremia beschreibt seine Erfahrung mit dem Wort Gottes so: „Fanden sich Worte von dir, dann habe ich sie gegessen, und deine Worte waren mir zur Wonne und zur Freude meines Herzens“ (Jer. 15:16). Hier ist das Wort nicht Lehrstoff, sondern Nahrung, die innerlich aufgenommen wird und Freude hervorbringt.

Wachstum kommt durch Speisung und durch Essen und Trinken. Abgesehen von diesem Vorgang ist es unmöglich, dass jemand wächst. Daher brauchen wir heute nicht bloß die Lehre von der Doktrin, sondern die Speisung mit verarbeiteter geistlicher Speise. Wir müssen andere mit den Reichtümern Christi speisen, die wir in unserer Erfahrung „gekocht“ und verarbeitet haben. Auf diese Weise werden andere Nahrung empfangen und in der Lage sein zu wachsen. (Witness Lee, Life-Study of Ephesians, Botschaft neunundachtzig, S. 756)

Dieses Essen und Trinken Christi geschieht tief im inneren Menschen. Paulus betet, dass die Gläubigen „durch Seinen Geist mit Kraft gestärkt werden an dem inneren Menschen, dass der Christus durch den Glauben in euren Herzen wohne“ (vgl. Eph. 3:16–17). Wenn Christus Wohnung macht, heißt das: Er breitet sich in den Räumen unseres Denkens, Fühlens und Wollens aus. Seine Reichtümer – Geduld, Sanftmut, Reinheit, Kraft – sind wie geistliche Nahrungsmittel, die der Heilige Geist uns serviert. Sie werden nicht von außen angelegt, sondern von innen her aufgenommen. So entsteht Wachstum im Leben bis zur Reife, ohne dass es immer spektakulär sichtbar wäre. Es ist eher das stille Ausreifen eines Baumes, dessen Wurzeln tief in den Boden reichen.

Diese Speisung hat eine gemeinschaftliche Dimension. Niemand „ernährt“ sich nur für sich selbst. Was in der verborgenen Begegnung mit Christus aufgenommen wird, wird im Miteinander des Leibes zu Nahrung für andere. Das geschieht selten durch große Reden, viel öfter durch gewachsene Wirklichkeit: durch einen Blick, der trägt; durch ein Wort, das nicht aus Pflicht, sondern aus innerer Fülle kommt; durch ein stilles Ausharren, das von Christus durchdrungen ist. In diesem Sinn ist geistliche Speise oft „verarbeitete“ Speise: Erfahrungen, durch die der Herr geführt hat, werden durchdacht, im Licht seines Wortes „gekocht“ und dann in schlichter Form weitergegeben. So geschieht das, was Paulus beschreibt: „aus dem heraus der ganze Leib, indem er durch jedes Gelenk der reichen Versorgung und durch die Wirksamkeit in dem Maß jedes einzelnen Teils zusammengefügt und verknüpft wird, das Wachstum des Leibes bewirkt, zum Aufbau seiner selbst in Liebe“ (Eph. 4:16).

Wenn das Gemeindeleben so verstanden wird, verliert die Jagd nach schnellen Ergebnissen ihre Macht. Wachstum gleicht dann eher einer echten Blume als einer künstlichen: Die echte braucht Zeit, Licht, Wasser und gute Erde; die künstliche ist rasch fertig, aber leblos. Äußere Ordnung, programmatische Aktivität und wohlformulierte Lehren können wie eine dekorative Plastikpflanze wirken – beeindruckend, aber ohne inneres Leben. Die Speisung mit Christus dagegen lässt etwas Organisches entstehen: eine Gemeinschaft, in der der Leib wirklich wächst und nicht nur größer wirkt. Manches bleibt dabei unscheinbar und langsam, doch gerade diese Langsamkeit schützt vor oberflächlicher Reife.

Fanden sich Worte von dir, dann habe ich sie gegessen, und deine Worte waren mir zur Wonne und zur Freude meines Herzens; denn dein Name ist über mir ausgerufen, HERR, Gott der Heerscharen. (Jer. 15:16)

aus dem heraus der ganze Leib, indem er durch jedes Gelenk der reichen Versorgung und durch die Wirksamkeit in dem Maß jedes einzelnen Teils zusammengefügt und verknüpft wird, das Wachstum des Leibes bewirkt, zum Aufbau seiner selbst in Liebe. (Eph. 4:16)

Geistliche Speisung rückt die Initiative vom Menschen zurück zu Gott, der sich in Christus als Nahrung schenkt. Wer lernt, Gottes Wort nicht nur zu analysieren, sondern innerlich zu „essen“, betritt einen Raum, in dem Wachstum keine Leistung, sondern Frucht der Gemeinschaft mit dem Herrn ist. Daraus entsteht eine andere Sicht auf Gemeindeleben: weniger Erwartung an äußere Programme, mehr Wertschätzung für unscheinbare, aber lebensspendende Kontakte. In diesem einfachen, aber tiefen Weg liegt die Verheißung, dass der Leib Christi nicht künstlich aufgebaut, sondern organisch heranwächst – bis das, was heute noch schwach und fragmentarisch erscheint, in Gottes Zeit einen reifen, in Liebe aufgebauten Leib erkennen lässt.


Herr Jesus Christus, danke, dass Du am Kreuz alle trennenden Ordnungen hinweggetan hast, um aus vielen Menschen einen neuen Menschen zu schaffen und Deinen Leib aufzubauen. Du siehst, wie leicht unser Herz von Lehre, Meinungen und äußeren Dingen eingenommen wird, und wie schnell wir dadurch von Dir selbst abgelenkt werden. Stärke unseren inneren Menschen durch Deinen Geist, damit Du tiefer in unseren Herzen Wohnung machst und wir aus Deinen Reichtümern leben. Lass Dein Wort für uns zu täglicher Speise werden, die uns nährt, reinigt und in die Einheit Deines Leibes hineinwachsen lässt. Erfülle uns mit Deinem Leben, damit in unseren Beziehungen weniger Streit um Ansichten und mehr Austeilung Deiner selbst sichtbar wird, und So vertraue ich Dir, dass Du Deinen Leib auch in unserer Zeit weiter aufbaust und Deine Gemeinde auf die Fülle Deiner Gegenwart vorbereitest. Amen.

Englische Quelle: Life-Study of Ephesians, Chapter 89

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