Das Wort des Lebens
lebensstudium

Botschaft 10

13 Min. Lesezeit

Viele Christen kennen den Vers „nicht mehr ich, sondern Christus lebt in mir“ auswendig, aber innerlich bleibt oft unklar, was das im Alltag bedeutet. Sind wir vollständig ersetzt oder leben wir irgendwie doch noch selbst weiter? Hinter diesen wenigen Worten steht eine tiefe Wahrheit über Gottes Heilsplan: Der Dreieine Gott will sich so mit uns verbinden, dass ein neues „Ich“ entsteht – ein Mensch, in dem Christus wirklich lebt und sichtbar wird.

Das alte „Ich“ gekreuzigt, das neue „Ich“ mit Gott erfüllt

In Galater 2:20 spricht Paulus mit einem Satz über zwei „Ich“, ohne die Person Paulus zu verdoppeln. Er sagt: „Ich bin mit Christus gekreuzigt; und nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir.“ Hier taucht zuerst das alte „Ich“ auf, das vor Gott schon als mit Christus gekreuzigt gilt. Dieses alte „Ich“ ist identisch mit dem, was Paulus in Römer 6 „unser alter Mensch“ nennt: „da wir dies wissen, dass unser alter Mensch mit Ihm zusammen gekreuzigt worden ist, damit der Leib der Sünde außer Kraft gesetzt werde“ (Röm. 6:6). Gemeint ist nicht nur unsere moralische Schattenseite, sondern das ganze Selbst, wie es sich seit Adam ohne Gottes Leben entwickelt hat – religiös oder irreligiös, anständig oder zügellos, aber in seinem Kern gottlos. Vor Gott hat dieses „Ich“ am Kreuz sein Ende gefunden, es ist gerichtet, verurteilt und außer Wirksamkeit gesetzt worden. Damit wird der Mensch jedoch nicht ausgelöscht. In derselben Aussage bekennt Paulus: „Und das Leben, das ich jetzt im Fleisch lebe.“ Dass er „jetzt“ im Fleisch lebt, zeigt, dass seine Persönlichkeit, seine Geschichte, sein Temperament nicht verschwunden sind. Aber dieses fortbestehende „Ich“ ist nicht mehr dasselbe wie zuvor: Es ist ein Mensch, der die Wiedergeburt erfahren hat, in den Gott sich selbst als Leben hineingegeben hat. Aus einem in sich geschlossenen, von sich selbst bestimmten Ich ist ein Mensch geworden, der innerlich von Gottes Gegenwart erfüllt ist. Derselbe Paulus – und doch ein neues Zentrum, ein neuer innerer Inhalt.

Römer 6:6 sagt uns, dass unser alter Mensch mit Christus gekreuzigt worden ist. Dieser Vers hilft uns zu erkennen, dass das eigentliche Ich, das mit Christus gekreuzigt worden ist, das alte „Ich“, der alte Mensch, ist. Als wiedergezeugte Menschen haben wir sowohl ein altes „Ich“ als auch ein neues „Ich“. Das alte „Ich“ ist beendet worden, aber das neue „Ich“ lebt. (Witness Lee, Life-Study of Galatians, Botschaft zehn, S. 86)

Entscheidend ist, dass dieses neue „Ich“ keine veredelte Version des alten darstellt, kein religiös überpoliertes Selbst, sondern eine neue Existenzweise: Ein Mensch in der Auferstehung Christi. „Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung“ heißt es in 2. Korinther 5:17, und gerade so versteht Paulus sein eigenes Dasein. Die neue Schöpfung ist nicht ein aufzubessernder Rohstoff, sondern die Gegenwart des auferstandenen Christus in einem konkreten Menschen. Wenn er sagt: „Nicht mehr lebe ich“, meint er: Das gottlose Zentrum, das sein eigenes Maß setzt und sich selbst zum Bezugspunkt macht, ist vor Gott abgesetzt. Und wenn er fortfährt: „sondern Christus lebt in mir“, beschreibt er, wie Gott selbst dieses Zentrum eingenommen hat. In dieser Spannung – beendet und doch lebendig, gekreuzigt und doch gehend, denkend, liebend – wird unser Weg klarer. Das neue „Ich“ ist gerufen, sich nicht mehr mit dem alten Selbst zu identifizieren, sondern mit Christus in uns. Der Glaube nimmt ernst, dass das Urteil Gottes über den alten Menschen endgültig ist, und er nimmt ebenso ernst, dass Gott unser Menschsein nicht verworfen, sondern bewohnt hat. Das ist tief tröstlich: Gott verlangt nicht, dass wir uns selbst auslöschen, um Ihn groß zu machen; Er hat unser Leben als Raum für Seine Gegenwart gewählt. Aus diesem Bewusstsein wächst eine stille Zuversicht: In all unserer Schwachheit gibt es bereits ein neues „Ich“, in dem Christus der verborgene, aber reale Inhalt ist – und aus dieser verborgenen Fülle darf unser Alltag Schritt für Schritt geprägt werden.

Ich bin mit Christus gekreuzigt; und nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir; und das Leben, das ich jetzt im Fleisch lebe, das lebe ich im Glauben, in dem Glauben des Sohnes Gottes, der mich geliebt und Sich Selbst für mich hingegeben hat. (Gal. 2:20)

da wir dies wissen, dass unser alter Mensch mit Ihm zusammen gekreuzigt worden ist, damit der Leib der Sünde außer Kraft gesetzt werde, damit wir nicht mehr der Sünde als Sklaven dienen; (Röm. 6:6)

Wer Galater 2:20 so versteht, beginnt sich selbst anders zu sehen: Nicht mehr als Projekt der Selbstverbesserung, sondern als Mensch, dessen altes, gottloses Zentrum vor Gott beendet ist und der zugleich in seinem realen, alltäglichen „Ich“ von Christus bewohnt wird. Das nimmt der Selbstanklage die Macht und befreit aus dem Druck, durch eigene Anstrengung ein christliches Ideal zu erreichen; der Blick richtet sich auf das, was Gott in Christus schon getan hat, und auf das, was Er jetzt in unserem konkreten Menschsein lebt.

Ein Leben – ein Leben: Christus in uns und wir in Ihm

Wenn Paulus sagt: „Christus lebt in mir“ (Gal. 2:20), beschreibt er kein Verdrängen des Menschen, sondern eine Vereinigung. Christus tritt nicht an die Stelle des Menschen, indem Er dessen Person auslöscht; Er verbindet sich organisch mit ihm. Jesus selbst hat dieses Geheimnis mit einem Bild aus der Natur erläutert: „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben“ (Johannes 15:5). Die Rebe bleibt Rebe, mit ihrer Form, ihrem Ort, ihrer Geschichte – doch ihr Leben ist völlig vom Weinstock abhängig. Der Saft, der sie durchströmt, kommt nicht aus ihr selbst, sondern aus dem Holz, in das sie eingefügt ist. So lebt auch der Gläubige: nicht ausgelöscht, sondern eingepfropft in Christus. Die Schrift zeigt, wie tief diese Vereinigung reicht. In 1. Korinther 15:45 heißt es: „Der letzte Adam wurde zu einem Leben gebenden Geist.“ Und in 2. Korinther 3:17 ergänzt Paulus: „Und der Herr ist der Geist; und wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.“ Der auferstandene Christus ist als lebengebender Geist in den Geist des Gläubigen eingegangen. Von dort aus durchdringt Er Denken, Fühlen und Wollen, ohne die Persönlichkeit zu zerstören. Er wohnt inne, richtet aus, heilt, korrigiert und stärkt – aber Er tut dies, indem Er unser echtes Menschsein aufnimmt, nicht indem Er es beiseiteschiebt.

Christus lebt in uns, indem Er bewirkt, dass wir mit Ihm leben. Christus lebt nicht für Sich allein. Er lebt in uns und mit uns. Er lebt, indem Er uns befähigt, mit Ihm zu leben. In einem sehr realen Sinn gilt: Wenn wir nicht mit Ihm leben, kann Er nicht in uns leben. (Witness Lee, Life-Study of Galatians, Botschaft zehn, S. 88)

Jesus hat sein eigenes Leben auf der Erde als Vorbild beschrieben, wenn Er sagt: „Wie Mich der lebendige Vater gesandt hat und Ich um des Vaters willen lebe, so wird auch der, der Mich isst, um Meinetwillen leben“ (Johannes 6:57). So wie der Sohn nicht unabhängig neben dem Vater herlebte, sondern aus Ihm und für Ihn existierte, so sind wir heute zu einem Leben in und aus Christus berufen. Dass Christus „in mir“ lebt, bedeutet dann: Er ist die innere Quelle, der eigentliche Beweggrund, die verborgene Kraft meiner Schritte; ich bleibe der, der lebt, denkt, entscheidet – aber mein Leben wird getragen von einem Anderen in mir. Aus dieser Sicht verändert sich der Blick auf den Alltag. Wer erkannt hat, dass Christus als lebengebender Geist im Inneren wohnt, wird weniger von der Frage umgetrieben, ob seine Leistung ausreicht, und mehr von der Frage, ob er diesem inneren Gast Raum gibt. Jeder Tag, jede Situation wird zu einer stillen Einladung, sich an diesen Weinstock anzuschließen: nicht passiv, sondern vertrauensvoll, nicht selbstlos im Sinn der Selbstverachtung, sondern selbstdurchdringend – Christus prägt das eigene Ich, ohne es zu annullieren. In dieser Gemeinschaft wird unser Leben nicht ärmer, sondern reicher; nicht farbloser, sondern durchlichtet von einer Gegenwart, die trägt, wenn die eigenen Kräfte versiegen.

So entsteht das Paradox, das Paulus in einem Satz zusammenfasst: „Denn zu leben ist für mich Christus“ (Philipper 1:21). Er sagt nicht: „Ich lebe nicht mehr“, sondern: „Zu leben ist für mich Christus.“ Sein Leben bleibt sein Leben – und doch ist der Inhalt, das Wie und Wozu, Christus selbst geworden. Wo dieses Bewusstsein wächst, verliert die Angst vor dem eigenen Versagen ihren Stachel. Es zählt nicht mehr, ob das eigene Ich glänzen kann, sondern ob Christus Raum findet. Und gerade in den unscheinbaren Momenten – in einem Wort der Geduld, in einem stillen Verzicht, in einem Akt der Barmherzigkeit – leuchtet etwas von diesem gemeinsamen Leben auf. Das kann uns ermutigen: Selbst dort, wo wir uns schwach, widersprüchlich oder unvollkommen erleben, wohnt ein anderer in uns, der fähig ist, Gott zu gefallen. Mit Ihm verbunden zu leben, macht aus unserem begrenzten Alltag ein Gefäß für Seine unerschöpfliche Gegenwart.

Ich bin mit Christus gekreuzigt; und nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir; und das Leben, das ich jetzt im Fleisch lebe, das lebe ich im Glauben, in dem Glauben des Sohnes Gottes, der mich geliebt und Sich Selbst für mich hingegeben hat. (Gal. 2:20)

Wie Mich der lebendige Vater gesandt hat und Ich um des Vaters willen lebe, so wird auch der, der Mich isst, um Meinetwillen leben. (Joh. 6:57)

Wer erkennt, dass Christus nicht anstelle, sondern in ihm lebt, beginnt den eigenen Alltag als gemeinsamen Weg mit dem Herrn zu sehen: Entscheidungen, Beziehungen und Herausforderungen werden nicht länger allein getragen, sondern in einer leisen, aber realen Gemeinschaft mit dem inwohnenden Christus durchschritten. Das entlastet von dem Bedürfnis, aus eigener Kraft „geistlich genug“ zu sein, und weckt die Zuversicht, dass Christus in unserer konkreten Geschichte sein eigenes Leben zum Ausdruck bringen will.

Aus Glauben leben statt aus Gesetz – die organische Einheit mit Christus

Die Gemeinden in Galatien standen in der Gefahr, vom Weg des Glaubens auf einen Weg der Gesetzesfrömmigkeit zurückzufallen. Statt aus der lebendigen Verbindung mit Christus zu leben, versuchten sie, Gottes Maßstab durch eigene Anstrengung zu erreichen. Paulus erinnert sie daran, dass der Mensch „nicht aus Werken des Gesetzes gerechtfertigt wird, sondern durch den Glauben an Jesus Christus“ (Galater 2:16). Das Gesetz hatte seine Aufgabe: „Bevor aber der Glaube kam, wurden wir unter Gesetz verwahrt, eingeschlossen auf den Glauben hin, der geoffenbart werden sollte. Also ist das Gesetz unser Zuchtmeister auf Christus hin geworden, damit wir aus Glauben gerechtfertigt würden“ (Galater 3:23–24). Das Gesetz zeigt, wie Gott ist, und macht sichtbar, wie weit der Mensch von Ihm entfernt lebt. Aber es kann keine Kraft geben, das zu werden, was es fordert. In Christus hat Gott einen anderen Weg eröffnet. Der Sohn Gottes hat uns geliebt und sich selbst für uns hingegeben, nicht nur um Schuld zu vergeben, sondern um uns Sein eigenes Leben mitzuteilen. Paulus fasst dies in Galater 2:20 so: „…und das Leben, das ich jetzt im Fleisch lebe, das lebe ich im Glauben, in dem Glauben des Sohnes Gottes, der mich geliebt und Sich Selbst für mich hingegeben hat.“ Der Dreh- und Angelpunkt ist nicht länger, was wir für Gott tun, sondern was Christus in uns ist und wirkt. Der lebengebende Geist, von dem Römer 8 spricht, wohnt in uns, und in dieser inneren Gemeinschaft wird Gottes gerechter Anspruch nicht durch äußeren Druck erfüllt, sondern von innen her gelebt.

Das „Ich“, die natürliche Person, ist geneigt, das Gesetz einhalten zu wollen, damit ich vollkommen sein möge (Phil. 3:6), aber Gott will, dass ich Christus lebe, damit Gott in mir durch Ihn ausgedrückt wird (Phil. 1:20–21). Daher ist Gottes Ökonomie, dass das „Ich“ in Christi Tod gekreuzigt wird und Christus in Seiner Auferstehung in mir lebt. (Witness Lee, Life-Study of Galatians, Botschaft zehn, S. 89)

Der Glaube wird damit zu weit mehr als zu einem intellektuellen Für-wahr-Halten von Lehren. Er ist die Antwort eines Herzens, das von der Liebe Christi ergriffen wurde. „Denn die Liebe Christi drängt uns“, schreibt Paulus, „weil wir zu dem Urteil gelangt sind, dass einer für alle gestorben ist und darum alle gestorben sind; und Er ist für alle gestorben, damit die, die leben, nicht mehr sich selbst leben, sondern dem, der für sie gestorben ist und auferweckt worden ist“ (2. Korinther 5:14–15). Glaube in diesem Sinn heißt, den Blick weg vom eigenen Leistungswillen auf den Sohn Gottes zu richten, der geliebt und hingegeben hat – und sich innerlich an Ihn zu hängen. Paulus spricht darum vom „Glauben des Sohnes Gottes“: Es ist ein Glaube, der sich auf den Sohn richtet und zugleich von Ihm her in uns wirkt. Wo so geglaubt wird, entsteht organische Einheit mit Christus. Dann ist das Gesetz nicht mehr der Motor unseres Bemühens, sondern ein Zeugnis dessen, was Christus in uns lebt. Gott wollte nie, dass das „Ich“ sich an den Forderungen abarbeitet; Er wollte, dass dieses „Ich“ mit Christus gekreuzigt wird, damit Christus in Seiner Auferstehung in uns leben kann. Dort, wo wir lernen, uns im Inneren auf Ihn zu stützen statt auf unsere Gesetzestreue, beginnt ein anderes Leben: vermeintliche Sicherheiten aus eigener Leistung verlieren an Gewicht, und eine stille Gewissheit wächst, dass Christus selbst unser Leben ist. Diese Gewissheit macht nicht passiv, sondern frei – frei, Gott nicht mehr aus Angst vor Versagen, sondern aus der Kraft einer geschenkten Gemeinschaft zu dienen.

So wird deutlich, warum Galater 2:20 im Zentrum des Evangeliums steht: „nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir“ ist die Antwort Gottes auf alle religiöse Selbstanstrengung. Wer diesen Satz ernst nimmt, darf aufatmen. Die Last, sich selbst vor Gott zu bewähren, ruht auf den Schultern dessen, der sich schon „für mich hingegeben hat“. In dieser Gewissheit kann der Alltag neu gesehen werden: als Raum, in dem der Glaube – unscheinbar und doch wirksam – diese Einheit mit Christus immer tiefer ergreift. Und wo dieser Glaube wächst, wird in einem gewöhnlichen Menschen etwas von Gottes ewigen Vorsatz sichtbar: dass Er in Christus Menschen erfüllt, durch die Er sich selbst in dieser Welt ausdrückt.

und weil wir wissen, dass der Mensch nicht aus Werken des Gesetzes gerechtfertigt wird, sondern durch den Glauben an Jesus Christus, haben auch wir in Christus Jesus hineingeglaubt, damit wir aus dem Glauben an Christus und nicht aus den Werken des Gesetzes gerechtfertigt werden, denn aus den Werken des Gesetzes wird kein Fleisch gerechtfertigt werden. (Gal. 2:16)

Bevor aber der Glaube kam, wurden wir unter Gesetz verwahrt, eingeschlossen auf den Glauben hin, der geoffenbart werden sollte. Also ist das Gesetz unser Zuchtmeister auf Christus hin geworden, damit wir aus Glauben gerechtfertigt würden. (Gal. 3:23-24)

Glaube an Christus statt Vertrauen auf das eigene Gesetzeswerk bedeutet, sich innerlich auf den zu stützen, der geliebt und sich hingegeben hat. Wer so lebt, erfährt, dass Gottes Forderungen nicht durch äußeren Druck, sondern durch die inwohnende Gegenwart Christi erfüllt werden: Das „Ich“ muss sich nicht mehr mühsam bewähren, sondern darf in einer geschenkten Einheit mit Christus stehen, in der Er selbst zum Inhalt und zur Kraft eines Lebens wird, das Gott ehrt.


Herr Jesus Christus, danke, dass Du mich so sehr geliebt und Dich für mich hingegeben hast, damit mein altes „Ich“ mit Dir gekreuzigt und ein neues Leben in Dir möglich wurde. Ich preise Dich, dass Du als lebengebender Geist in mir wohnst und mein neues „Ich“ mit Deinem Leben erfüllst. Stärke in mir den Glauben, der aus Deiner Liebe erwächst, damit ich nicht mehr aus eigener Anstrengung und Gesetzlichkeit, sondern aus Deiner inwohnenden Gnade lebe. Lass Deine Gegenwart meinen Alltag durchdringen, meine Gedanken ausrichten, mein Herz trösten und meine Schritte leiten, sodass sichtbar wird, dass Du in mir lebst. Erneuere in mir die Freude darüber, dass ich mit Dir ein Leben und einen gemeinsamen Weg habe, bis Du vollkommen in mir Gestalt gewonnen hast. Amen.

Englische Quelle: Life-Study of Galatians, Chapter 10

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