Das Wort des Lebens
lebensstudium

Christus, unsere Weisheit: Gerechtigkeit, Heiligung und Erlösung

13 Min. Lesezeit

Viele Christen fühlen sich entweder heimlich stark und fähig oder tief im Inneren unzulänglich und bedeutungslos. Paulus zeichnet im ersten Korintherbrief ein ganz anderes Bild: Gott selbst durchkreuzt unser natürliches Denken über Stärke, Ansehen und Erfolg. Er erwählt gerade das Schwache und Verachtete und setzt uns in Christus hinein, damit nicht unsere Fähigkeiten im Mittelpunkt stehen, sondern Christus als unsere ganze Weisheit. Diese Wahrheit ist kein abstraktes Lehrstück, sondern ein Schlüssel dafür, wie wir unser Leben, unsere Beziehungen und unser Gemeindeleben aus der Kraft des Evangeliums gestalten können.

Gottes Wahl: das Schwache, Verachtete und „Nichtige“

Wenn Paulus schreibt, dass nicht viele Weise, Mächtige oder Edle berufen sind, zeichnet er kein zufälliges soziologisches Bild der Gemeinde, sondern öffnet den Blick in Gottes Herz. In den Augen der Welt zählen Herkunft, Bildung, Einfluss, Sicherheit. Gott dagegen setzt einen radikalen Gegenakzent. Er erwählt das Törichte, Schwache und Verachtete, ja „das, was nicht ist“, um das, was etwas gilt, zunichte zu machen, „daß sich vor Gott kein Fleisch rühme“ (1.Kor 1:29). Seine Erwählung fällt nicht auf das glänzend Menschliche, sondern auf das, was nichts vorzuweisen hat. Damit entlarvt Er den verborgenen Stolz, der sich auf eigene Fähigkeiten stützt, und macht sichtbar, dass Rettung und Dienst einzig aus Gnade leben. Schon bevor ein Mensch überhaupt handeln konnte, entscheidet Gott souverän. So heißt es von Jakob und Esau: „Denn als (die Kinder) noch nicht geboren waren und weder Gutes noch Böses getan hatten“ (Röm. 9:11), hatte Gott bereits seinen Vorsatz gefasst. Das ist eine tiefe Demütigung – und gerade darin liegt Trost: Sein Ja zu uns hängt nicht an unserer Tauglichkeit.

Die Gemeinde Gottes besteht nicht in erster Linie aus der Oberschicht, sondern aus den Geringgeachteten dieser Welt und den Verachteten. Die Oberschicht zu schätzen, widerspricht Gottes Sinn und ist eine Schande für die Gemeinde. (Witness Lee, Life-Study of 1 Corinthians, Botschaft neun, S. 80)

Wo Gott das Schwache erwählt, nimmt Er ihm nicht die Schwachheit, sondern stellt sich in sie hinein. Er rettet und beruft „nicht nach unseren Werken, sondern nach Seinem eigenen Vorsatz und der Gnade, die uns in Christus Jesus vor den Zeiten der Zeitalter gegeben wurde“ (2.Tim. 1:9). Wer innerlich hoch von sich denkt, gerät in ein Spannungsfeld mit diesem Handeln Gottes. Eine Gemeinde, die das Glänzende, Starke und Erfolgreiche überhöht, rückt unmerklich von Gottes Blickweise ab und verliert etwas vom Duft des Evangeliums. Umgekehrt öffnet ein ehrliches Bekenntnis der eigenen Torheit und Niedrigkeit Raum für die Erfahrung der Gnade. Gerade dort, wo jemand sich innerlich als „nichtig“ erlebt, kann Christus kostbar werden als die einzige Grundlage. In dieser Erkenntnis liegt eine stille Ermutigung: Gottes Erwählung zielt nicht darauf, uns an den Rand zu drängen, sondern darauf, uns so tief an Christus zu binden, dass unser Rühmen aufhört und an seine Stelle Dankbarkeit tritt. Wer lernt, vor Gott klein zu sein, wird nicht zerdrückt, sondern erfährt, dass gerade im Geringen die Fülle seiner Gnade aufscheint.

daß sich vor Gott kein Fleisch rühme. (1.Kor 1:29)

Denn als (die Kinder) noch nicht geboren waren und weder Gutes noch Böses getan hatten (Röm. 9:11)

Im Alltag wird diese Wahrheit spürbar, wenn die vertrauten Maßstäbe von Stärke, Leistung und Anerkennung ins Wanken geraten. Situationen, in denen die eigene Unzulänglichkeit offenbar wird, sind nicht nur peinliche Brüche, sondern können zu Orten der Begegnung mit Gottes souveräner Wahl werden. In einer Gemeinde, die Gottes Wertschätzung des Geringen ernst nimmt, bekommt jeder einen Platz, der sich von Christus her definiert und nicht von der eigenen Erfolgsbilanz. So wächst eine Atmosphäre, in der man sich nicht mit glänzenden Geschichten überbietet, sondern gemeinsam lernt, aus der Gnade zu leben. Das Bewusstsein, von Natur aus schwach und töricht zu sein und dennoch von Gott geliebt und erwählt, schenkt eine stille Freiheit: Man muss sich nicht mehr beweisen, sondern darf sich in die Hände dessen geben, der in der Schwachheit seine Macht entfaltet.

In Christus: von „nichts“ zu königlichen Kindern

Paulus fasst die ganze Geschichte unserer Rettung in einen schlichten Satz: „Von Ihm aber seid ihr in Christus Jesus“ (1.Kor 1:30). Hinter diesem Satz steht eine unsichtbare Bewegung Gottes. Er hat uns nicht beraten, ob wir vielleicht in Christus sein möchten; Er hat uns aus Adam herausgenommen und in Christus hineingesetzt. Was wir in uns selbst sind – töricht, schwach, begrenzt –, bleibt damit sichtbar. Aber neben dieser natürlichen Herkunft steht nun eine neue Wirklichkeit: In Christus gehören wir in eine andere Ordnung. „Wenn nun jemand in Christus ist, so ist er eine neue Schöpfung. Die alten Dinge sind vergangen; siehe, sie sind neu geworden“ (2.Kor 5:17). Dieses „neu geworden“ ist keine fromme Übermalung alter Muster, sondern die Zusage einer echten Veränderung des Seinsgrundes. Wir sind nicht mehr nur Geschöpfe, die sich mühsam zu Gott aufschwingen, sondern Kinder, die von Gottes Initiative her in das Reich des Sohnes versetzt wurden.

Was wir Gläubigen als neue Schöpfung in Christus sind und haben, ist aus Gott und nicht aus uns selbst. Gott ist es, der uns in Christus hineingetan hat, indem er uns aus Adam heraus in Christus hineinversetzte. Gott ist es, der Christus uns zur Weisheit gemacht hat. (Witness Lee, Life-Study of 1 Corinthians, Botschaft neun, S. 83)

Damit korrigiert das Evangelium zwei gegensätzliche Irrwege. Der eine liegt im geistlichen Stolz: Man stützt sich auf natürliche Begabung, Frömmigkeit oder Erfahrung und verwechselt diese mit der Stellung in Christus. Der andere zeigt sich in resignierter Mutlosigkeit: Man sieht nur das eigene Versagen und schließt daraus, für Gott unbrauchbar zu sein. Beide Wege lösen sich, wenn der Blick auf den Ursprung der neuen Identität fällt. „Ich bin mit Christus gekreuzigt; und nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir“ (Gal. 2:20). In diesem Licht darf ein Christ lernen, seine Gefühle, Erfolge und Niederlagen ernst zu nehmen, aber nicht absolut zu setzen. Die Würde als königliches Kind Gottes trägt durch Tage der Stärke und durch Nächte der Schwachheit. Aus dieser Gewissheit wächst eine leise, aber tragfähige Zuversicht: Auch wenn vieles brüchig bleibt, steht die Tatsache fest, dass Gott uns in Christus verankert hat. Daraus entspringt ein neues Selbstverständnis, das weder hoch hinaus will noch verzweifelt abbricht, sondern inmitten des Alltags Schritt für Schritt aus der geschenkten Stellung lebt.

Wo diese Identität in Christus im Gemeindeleben verinnerlicht wird, verändert sich der Umgang miteinander. „Denn ihr alle seid Söhne Gottes durch den Glauben an Christus Jesus“ (Gal. 3:26). Zwischen „starken“ und „schwachen“ Gliedern, zwischen geachteten und unscheinbaren Diensten verliert das alte Schema von Rang und Bedeutung seine Macht. Man beginnt, den Bruder oder die Schwester nicht mehr zuerst durch die Brille der natürlichen Herkunft oder des äußeren Erfolgs zu sehen, sondern aus der Perspektive Gottes: als jemanden, den Er in Christus angenommen hat. So wird die Gemeinde zu einem Raum, in dem die königliche Würde der Kinder Gottes aufscheint – oft verborgen unter sehr gewöhnlichen Umständen, aber getragen von einer himmlischen Realität, die nicht mehr von uns, sondern von Ihm herkommt.

Von Ihm aber seid ihr in Christus Jesus, der uns von Gott zur Weisheit geworden ist: sowohl zur Gerechtigkeit als auch zur Heiligung und zur Erlösung, (1.Kor 1:30)

Wenn nun jemand in Christus ist, so ist er eine neue Schöpfung. Die alten Dinge sind vergangen; siehe, sie sind neu geworden. (2.Kor 5:17)

Die Wahrheit, von Gott in Christus zu sein, gewinnt Gestalt, wenn sie in unsere Selbstgespräche und Bewertungen hineinreicht. In Momenten, in denen Versagen, Schuld oder Schwäche überdeutlich vor Augen stehen, ist die spontane Reaktion häufig Anklage oder Flucht. Gerade da wird die Erinnerung kostbar, dass die grundlegende Definition unseres Lebens nicht von der letzten Situation, sondern von Gottes eigenem Handeln in Christus herrührt. Wer sich selbst und andere von dieser Mitte her ansieht, erlebt, wie sich ein Raum für Geduld, Hoffnung und Versöhnung öffnet. Im Gemeindeleben entsteht so ein Klima, in dem man einander nicht auf frühere Rollen festlegt, sondern darauf vertraut, dass der, der uns in Christus gesetzt hat, auch in uns weiter wirkt. Aus der Gewissheit, königliche Kinder zu sein, wächst keine Überheblichkeit, sondern ein stiller Mut, in den kleinen und unspektakulären Aufgaben des Alltags treu zu bleiben.

Christus als Weisheit: Gerechtigkeit, Heiligung und Erlösung

Wenn Paulus sagt: „Christus … der uns von Gott zur Weisheit geworden ist: sowohl zur Gerechtigkeit als auch zur Heiligung und zur Erlösung“ (1.Kor 1:30), beschreibt er nicht nur eine Lehre, sondern einen lebendigen Zufluss. Weisheit ist hier nicht zuerst ein überlegenes Wissen, sondern die konkrete Weise, wie Gott sich uns in Christus zuwendet. Der Zusatz „uns von Gott“ weist darauf hin, dass zwischen Gott und uns eine fortwährende Übermittlung geschieht. Gott übergibt uns Christus als Weisheit, und diese Weisheit entfaltet sich in drei großen Bewegungen: als Gerechtigkeit in der Vergangenheit, als Heiligung in der Gegenwart und als Erlösung in der Zukunft. In der Gerechtigkeit hat Gott unsere Stellung grundsätzlich geklärt. „So wie es nun durch eine Verfehlung für alle Menschen zur Verurteilung kam, so kam es auch durch eine gerechte Tat für alle Menschen zur Rechtfertigung des Lebens“ (Röm. 5:18). Christus ist nicht nur der, der uns Regeln beibringt, sondern der, in dem wir vor Gott richtig stehen. Wo dieser Anfang klar ist, fällt eine schwere Last: Wir müssen uns vor Gott nicht mehr selbst rechtfertigen, weil Er uns in seinem Sohn gerecht gesprochen hat.

Christus ist uns von Gott zur Weisheit geworden. Der Ausdruck „uns von Gott“ weist auf etwas Gegenwärtiges, Praktisches und Erfahrbares in der Weise der Übermittlung hin. Fortwährend muss Christus uns von Gott zur Weisheit werden. Das weist auf eine lebendige, andauernde Übermittlung hin. Die Worte „uns“ und „von“ machen deutlich, dass eine gegenwärtige, lebendige und praktische Übermittlung von Gott zu uns stattfindet. (Witness Lee, Life-Study of 1 Corinthians, Botschaft neun, S. 85)

Auf diese geklärte Stellung folgt der Weg der Heiligung. Hier wird dasselbe Christusleben, das uns gerechtfertigt hat, in unserem Inneren wirksam. Heiligung bedeutet nicht, dass wir uns aus eigener Kraft auf eine höhere Stufe hinaufarbeiten, sondern dass Christus nach und nach unser Denken, Fühlen und Wollen durchdringt. „Denn wie ihr eure Glieder als Sklaven der Unreinheit und der Gesetzlosigkeit zur Gesetzlosigkeit zur Verfügung gestellt habt, so stellt jetzt eure Glieder zur Verfügung als Sklaven der Gerechtigkeit zur Heiligkeit“ (Röm. 6:19). In vielen kleinen Entscheidungen – im Umgang mit Worten, mit Zeit, mit Konflikten – zeigt sich, ob wir aus der alten oder aus der neuen Quelle leben. Christus als Weisheit führt uns dabei oft auf überraschende Wege: Er beendet unser Recht-haben-Wollen, wenn wir verletzt sind; Er stellt seine Sanftmut an die Stelle unseres Zorns; Er schenkt ein inneres Stopp, wo wir gewohnt sind, aus Impuls zu handeln. So wird Heiligung zur erfahrbaren Umgestaltung der Seele, in der Christus immer mehr Gestalt gewinnt.

Die dritte Dimension dieser Weisheit ist die Erlösung. Noch ist unser Leib Teil der alten Schöpfung, anfällig für Müdigkeit, Krankheit und Versuchung. Paulus spricht von der „Erlösung unseres Leibes“ (Röm. 8:23) als einer Hoffnung, auf die wir zugehen. Christus als Erlösung bedeutet, dass unser Weg nicht im inneren Kampf stecken bleibt, sondern auf eine Vollendung zuläuft. „[Er] wird unseren Leib der Erniedrigung umgestalten wird, dass er Seinem Leib der Herrlichkeit gleichgestaltet sei“ (Phil. 3:21). Diese Perspektive entwertet die Gegenwart nicht, sondern verankert sie in einer größeren Geschichte: Der, der uns gerechtfertigt hat und jetzt heiligt, wird das Werk bis in die äußerste Konsequenz hinein zu Ende führen. Jeder Schritt, in dem wir heute seine Weisheit erfahren, steht unter dem Licht dieser kommenden Verwandlung.

In der Verbindung dieser drei Aspekte wird Christus als Weisheit in den alltäglichen Spannungen unseres Lebens konkret. Wo Schuld hochkommt, begegnet Er uns als Gerechtigkeit und führt uns neu in die Gewissheit seines vollbrachten Werkes. Wo alte Muster und Bindungen stark sind, begegnet Er uns als Heiligung und öffnet Wege, unser Inneres neu auf Gott auszurichten. Wo die Begrenztheit des Leibes bedrückt, begegnet Er uns als Erlösung und schenkt eine Hoffnung, die über das Sichtbare hinausgeht. So entsteht ein Leben, in dem das Evangelium nicht auf den Anfang des Glaubens reduziert bleibt, sondern Tag für Tag erfahrbar wird. Am Ende bleibt kein Raum, sich eigener Weisheit oder eigener Konsequenz zu rühmen. Das Herz lernt, sich dessen zu rühmen, der alles begonnen hat, alles trägt und alles vollenden wird: „damit, wie geschrieben steht: «Wer sich rühmt, der rühme sich des Herrn!»“ (1.Kor 1:31). In diesem Rühmen liegt eine tiefe Freude: Christus selbst ist unsere Geschichte – gestern in der Gerechtigkeit, heute in der Heiligung, morgen in der Erlösung.

Von Ihm aber seid ihr in Christus Jesus, der uns von Gott zur Weisheit geworden ist: sowohl zur Gerechtigkeit als auch zur Heiligung und zur Erlösung, (1.Kor 1:30)

damit, wie geschrieben steht: «Wer sich rühmt, der rühme sich des Herrn!» (1.Kor 1:31)

Christus als Weisheit zu kennen, heißt, die vielfältigen Bewegungen des eigenen Lebens mit seinem Wirken zu verbinden. Rückblickend darf man auf die Gerechtigkeit sehen, mit der Er die alte Schuld souverän getragen hat; gegenwärtig lernt man, seine Heiligung in konkreten Situationen ernst zu nehmen, in denen alte Reaktionen aufbrechen; in der Erwartung richtet sich der Blick auf die kommende Erlösung, die den Leib und die ganze Schöpfung einschließt. So entsteht ein nüchternes, aber hoffnungsvolles Christsein, das weder im Perfektionismus noch in Gleichgültigkeit steckenbleibt. Im Gemeindeleben wird eine solche Sichtweise zu einer leisen, aber tragenden Kraft: Man begegnet einander nicht mehr als fertigen Projekten, sondern als Menschen, an denen Christus als Weisheit arbeitet. Daraus erwächst ein Miteinander, das Fehler nicht wegredet, aber auch nicht absolut setzt – getragen von der Zuversicht, dass der Herr, der uns zu Beginn Annahme geschenkt hat, uns auch im Prozess der Heiligung trägt und uns am Ende in seine Herrlichkeit hineinrettet.


Herr Jesus Christus, danke, dass Du mich gerade in meiner Schwachheit erwählt hast und dass ich von Gott her in Dir sein darf. Du bist mir gemacht zur Weisheit, zur Gerechtigkeit, zur Heiligung und zur Erlösung, und Deine Gnade genügt in jeder Situation meines Lebens. Wo ich aus eigener Kraft leben und mich auf meine Natürlichkeit stützen möchte, erinnere mich an Deine Kreuzigung und Auferstehung und an die Würde, die Du mir als Kind des Königs geschenkt hast. Lass Deine Weisheit praktisch zu mir fließen, wenn ich vor Entscheidungen stehe, wenn Beziehungen schwierig sind und wenn mein eigenes Herz mich anklagt. Erfülle mich neu mit der Hoffnung, dass Du mein ganzes Wesen – Geist, Seele und Leib – vollenden wirst und ich einmal ganz in Dein Bild verwandelt sein werde. Dir allein sei alle Ehre, jetzt und in Ewigkeit. Amen.

Englische Quelle: Life-Study of 1 Corinthians, Chapter 9

Diesen Artikel teilen

Wenn er hilfreich war, kannst du ihn einfach weitergeben.

E-Mail WhatsApp