Gerettet im Leben von Individualismus
Viele Christen kennen die Freude darüber, mit Gott versöhnt zu sein – und erleben gleichzeitig, wie schwer es ihnen fällt, wirklich mit anderen eins zu sein, sei es in der Ehe oder im Gemeindeleben. Zwischen der objektiven Tatsache der Rechtfertigung und einer gemeinsam gelebten Einheit stehen oft unser starkes Ich, festgefahrene Gedanken, verletzliche Gefühle und ein unbeugsamer Wille. Gerade dort setzt das rettende Leben Christi an: Er will uns nicht nur vergeben, sondern uns Schritt für Schritt aus dem Gefängnis unseres Individualismus in das reale Leben als Leib Christi führen.
Von der Rechtfertigung zur Errettung im Leben – Gottes Ziel ist der Bau
Rechtfertigung ist ein gewaltiger Anfang, aber sie ist nicht das Ende von Gottes Weg mit uns. Wenn Paulus in Römer 5:10 schreibt: „Denn wenn wir, da wir Feinde waren, mit Gott versöhnt wurden durch den Tod seines Sohnes, um wie viel mehr werden wir, da wir versöhnt sind, gerettet werden durch sein Leben“, spannt er den Bogen weit über unsere erste Bekehrung hinaus. Durch den Tod Christi sind wir „gerechtfertigt aus Glauben“ und haben „Frieden mit Gott“ (Römer 5:1); nichts steht mehr zwischen Gott und uns. Doch in uns selbst tragen wir weiterhin ein anderes Gesetz, das Gesetz der Sünde in unserem Fleisch (Römer 7:23), Anklänge an die Welt, unser natürliches Leben, unseren Individualismus und die Neigung zur Spaltung. Vor Gott sind wir gerecht erklärt, aber in uns ist vieles noch unerlöst, unförmig, nicht mit Christus durchdrungen. Darum öffnet Römer 5:10 nach der Rechtfertigung die Tür zu einer zweiten, tiefen Dimension: Wir werden „in seinem Leben gerettet“ – nicht nur aus Schuld, sondern aus inneren Bindungen und Blockaden.
Römer 5:10 ist ein Schlüsselvers, denn er schließt einen Abschnitt ab und eröffnet den nächsten. Dieser Vers umfasst sowohl den versöhnenden Tod Christi als auch das rettende Leben Christi. Die Versöhnung schließt Erlösung und Rechtfertigung ein. Christus starb am Kreuz für unsere Erlösung; durch diese Erlösung sind wir von Gott gerechtfertigt und mit Ihm versöhnt worden. Jetzt steht nichts mehr zwischen uns und Gott. Dennoch haben wir noch eine Reihe subjektiver Probleme. Deshalb müssen wir, selbst nachdem wir mit Gott versöhnt worden sind, immer noch in dem Leben Christi gerettet werden. (Witness Lee, Life-Study of Romans, Botschaft zweiundvierzig, S. 475)
Der Römerbrief zeichnet damit eine stille, aber kraftvolle Linie: Rechtfertigung führt zum Leben, und Leben führt zum Bau. In Römer 5–8 entfaltet Paulus, wie das göttliche Leben in uns herrschen, uns freisetzen und uns verwandeln will; in Römer 12 tritt dann das Ziel in den Blick: ein Leib mit vielen Gliedern, die sich gegenseitig ergänzen und gemeinsam den Leib Christi darstellen (Römer 12:4–5). Ähnlich schildert Epheser 2:21–22 die Gemeinde als „Bau, der zusammengefügt wächst zu einem heiligen Tempel im Herrn“, als „Wohnung Gottes im Geist“. Gottes Ziel ist kein Archiv sicher gerechtfertigter Einzelpersonen, sondern ein lebendiger Leib, ein Haus, in dem er wohnt und sich ausdrückt, und schließlich eine Braut, „die sich bereit gemacht hat“ (Offenbarung 19:7). Wenn wir auf dieser Linie stehen bleiben – bei einer sicheren Stellung, aber einem weitgehend unberührten Inneren –, ist Gottes Ziel zwar über uns ausgesprochen, aber in unserem praktischen Gemeindeleben noch nicht angekommen. Ermutigend ist: Dass wir diese Spannung spüren – zwischen der Zusage Gottes und unserer Realität –, ist schon ein Zeichen seiner rettenden Aktivität. Er ruft uns damit tiefer hinein in das Leben seines Sohnes, das uns nicht nur trägt, sondern umgestaltet, bis unser persönliches Leben und das gemeinschaftliche Leben in der Gemeinde zu einem sichtbaren Bau seiner Gnade werden.
Denn wenn wir, da wir Feinde waren, mit Gott versöhnt wurden durch den Tod seines Sohnes, um wie viel mehr werden wir, da wir versöhnt sind, gerettet werden durch sein Leben. (Römer 5:10)
In ihm zusammengefügt, wächst der ganze Bau zu einem heiligen Tempel im Herrn; in ihm werdet auch ihr mit aufgebaut zu einer Wohnung Gottes im Geist. (Epheser 2:21–22)
Wer entdeckt, dass Rechtfertigung zwar Frieden bringt, aber nicht alle inneren Kämpfe beendet, muss sich nicht verunsichert fühlen, sondern darf darin Gottes Einladung erkennen, die Errettung im Leben kennenzulernen. Das Bewusstsein, dass Gottes Ziel der Bau des Leibes ist, bewahrt davor, sich im Status quo einzurichten, und weckt die Sehnsucht, dass das Leben Christi tiefer in Denken, Beziehungen und Gemeindeleben hineinwirkt, bis unsere gesicherte Stellung vor Gott und unsere praktische Wirklichkeit immer mehr übereinstimmen.
Gerettet aus Individualismus – Christus baut einen Leib, keine Einzelkämpfer
In einer Kultur, die das autonome Ich feiert, wirkt Gottes Ziel fast widersprüchlich: Er sucht keinen Chor aus Solisten, sondern einen Leib, in dem viele Glieder miteinander verflochten sind. Paulus beschreibt dies in Römer 12:4–5: „Denn wie wir in einem Leib viele Glieder haben, aber die Glieder nicht alle dieselbe Aufgabe haben, so sind wir, die vielen, ein Leib in Christus, einzeln aber Glieder voneinander.“ Gerade dieses „Glieder voneinander“ trifft den Nerv unseres Individualismus. Von Natur aus bevorzugen wir es, aus sicherer Distanz zu entscheiden, uns nicht abhängig zu machen und unsere eigenen Wege zu gehen. Die Bibel legt diesen Zug nicht abstrakt offen, sondern mitten im Alltag: In der Ehe, in einer Wohngemeinschaft, im Dienst in der Gemeinde. Spannungen, Missverständnisse und das Gefühl, „nicht verstanden“ zu werden, sind oft weniger ein Beweis für die Unfähigkeit der anderen, sondern ein Licht auf die innere Logik unseres Ichs, das lieber selbst der Maßstab bleibt.
Wir müssen auch von unserem Individualismus gerettet werden, das heißt davon, individualistisch zu sein. Weil wir alle die Neigung haben, individualistisch zu sein, möchte keiner von uns von Natur aus eins mit anderen sein. Unser Eheleben deckt auf, wie individualistisch wir sind. Weil wir individualistisch sind, möchte eine Frau nicht von ihrem Mann abhängig sein, und ein Mann möchte nicht von seiner Frau abhängig sein. Gottes Absicht ist es nicht, eine Gruppe individualistischer Gläubiger zu haben. Im Gegenteil, Seine Absicht ist es, den Leib aufzubauen zur Erfüllung Seines Vorsatzes. Damit dieser Vorsatz ausgeführt werden kann, müssen wir von Individualismus gerettet werden. (Witness Lee, Life-Study of Romans, Botschaft zweiundvierzig, S. 476)
Das rettende Leben Christi setzt gerade dort an. Epheser 2:14–16 zeigt Christus als den, der „unser Friede“ ist, der die Zwischenwand der Umzäunung abgebrochen hat, „damit er die zwei in sich selbst zu einem neuen Menschen schaffe“, und beide in einem Leib mit Gott versöhne. Was Gott historisch zwischen Juden und Nationen getan hat, will er heute in unseren persönlichen und gemeindlichen Trennungen fortsetzen. Das Leben Christi in uns drängt nicht in die Isolation, sondern in die Einheit. Es entlarvt unsere inneren Mauern, unsere Bedürftigkeit nach Kontrolle, unseren Stolz, der ungern angewiesen ist auf Korrektur und Ergänzung. Dass Gott oft gerade Ehe und Gemeindeleben benutzt, um diesen Individualismus sichtbar zu machen, ist Ausdruck seiner Weisheit: Dort, wo wir am liebsten unverrückbar wir selbst bleiben würden, öffnet er einen Raum, in dem Christus an unsere Stelle treten kann. Mit der Zeit kann aus innerer Verteidigung eine innere Bereitschaft werden: Wir müssen nicht mehr um unser Recht kämpfen, sondern können loslassen, weil ein anderer in uns lebt.
Wer so in das Leben Christi hineinwächst, entdeckt, dass Einheit nicht erzwungene Gleichförmigkeit ist, sondern geteiltes Leben. Es bleibt Unterschiedlichkeit, es bleiben verschiedene Maßgaben und Temperamente, aber das Zentrum verschiebt sich: Nicht mehr mein Empfinden, meine Sicht, meine Durchsetzung, sondern Christus in unserer Mitte. Aus Einzelkämpfern werden Glieder, die bewusst voneinander leben; aus der Angst vor Abhängigkeit erwächst die Freude daran, gebraucht zu werden und andere zu brauchen. Das ist keine plötzliche Veränderung, sondern ein Weg, auf dem Christus uns immer wieder aus dem Reflex des Individualismus herausruft. Er tut es nicht, um uns zu verlieren, sondern um uns für etwas Größeres zu gewinnen: den geschmückten, gebauten Leib, in dem seine Fülle sichtbar wird.
In dieser Perspektive verlieren Spannungen und Reibungen einen Teil ihres Schreckens. Sie werden nicht romantisiert, aber sie müssen auch nicht mehr nur als Bedrohung erlebt werden. Sie weisen hin auf einen Herrn, der uns nicht allein lässt, sondern uns hineinzieht in die Realität seines Leibes. Das kann trösten, wenn man sich unverstanden, übersehen oder an den Rand gedrängt fühlt. Dort, wo das Leben Christi unser Bedürfnis nach Alleinbestimmung durchbricht, entsteht etwas Unverfügbares: eine weiche, lernbereite Haltung, die Raum macht für Gott und für den anderen. In solcher Haltung beginnt der Leib Christi nicht nur eine Lehre zu sein, sondern eine erfahrbare Heimat.
Denn wie wir in einem Leib viele Glieder haben, aber die Glieder nicht alle dieselbe Aufgabe haben, so sind wir, die vielen, ein Leib in Christus, einzeln aber Glieder voneinander. (Römer 12:4–5)
Denn wie der Leib einer ist und doch viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obwohl viele, ein Leib sind, so auch der Christus. (1. Korinther 12:12)
Wer seine Neigung zum Rückzug oder zur inneren Distanz im Miteinander erkennt, darf diese Entdeckung nicht als Verdammnis lesen, sondern als leises Wirken des Lebens Christi. Gerade dort, wo Eigenständigkeit zur Mauer wird, möchte der Herr uns in die Freiheit führen, Glieder zu sein – nicht als Verlust der eigenen Person, sondern als Gewinn einer tieferen Zugehörigkeit, in der wir ihn und einander auf neue Weise erfahren.
Errettung im Leben durch die Behandlung von Sinn, Gefühl und Wille
Die größten Hindernisse für den Bau des Leibes liegen selten in äußeren Umständen, sondern tief in unserem Inneren: im Sinn, im Gefühl und im Willen. Paulus führt diesen inneren Bereich unmittelbar mit dem Thema des Leibes zusammen, wenn er in Römer 12:1–2 dazu auffordert, den Leib darzustellen, und zugleich sagt: „Und passt euch nicht diesem Weltlauf an, sondern lasst euch verwandeln durch die Erneuerung des Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist.“ Unsere Gedanken, Konzepte und inneren Bilder vom Glauben, von Gemeinde, von anderen Menschen sind nicht neutral; sie formen, was wir für „zumutbar“ halten und wo für uns Einheit endet. Dazu kommen Gefühle, die mit alten Verletzungen, Ängsten und unausgesprochenen Erwartungen verwoben sind, sowie ein Wille, der gelernt hat, sich zu behaupten oder zu verschließen. Solange Sinn, Gefühl und Wille im natürlichen Leben verankert bleiben, wird jede Betonung des Leibes – so biblisch sie ist – innerlich als Bedrohung oder Überforderung erlebt.
Wir alle haben Probleme mit unserem Verstand, unserem Gefühl und unserem Willen. Wenn wir in unserem natürlichen Verstand, Gefühl und Willen bleiben, können wir nicht eins sein. Die eigentümlichen Gedanken, Vorstellungen und Einbildungen, die wir in unserem Verstand haben, hindern uns daran, gemeinsam aufgebaut zu werden. Unser Gefühl ist noch schwieriger zu kontrollieren, und unser störrischer Wille verursacht viele Schwierigkeiten. Wegen dieser Probleme ist die Gemeinde noch nicht aufgebaut worden, obwohl sie schon seit mehr als neunzehnhundert Jahren existiert. (Witness Lee, Life-Study of Romans, Botschaft zweiundvierzig, S. 478)
Das rettende Leben Christi geht darum nicht an der Oberfläche entlang. Es setzt im Denken an, indem es uns Schritt für Schritt aus dem alten Muster herauslöst. „Denn die Gesinnung des Fleisches ist Tod, die Gesinnung des Geistes aber Leben und Frieden“ (Römer 8:6), heißt es. Christus in uns gibt uns eine neue Perspektive: Situationen, in denen unser eigenes Konzept verletzt wird, können zu Gelegenheiten werden, seine Sicht zu suchen. So verwandelt sich der Sinn – nicht durch intellektuelle Leistung, sondern durch das stille Wirken des Geistes. Zugleich berührt der Herr unsere Gefühle. Kolosser 3:15 macht deutlich, dass der Friede Christi in unseren Herzen regieren soll und wir als „ein Leib“ berufen sind. Das bedeutet nicht, dass Gefühle unterdrückt werden, sondern dass sie in einer größeren Wirklichkeit zur Ruhe kommen: Wir sind nicht auf uns selbst zurückgeworfen, sondern in Christus geborgen. In diesem Raum können alte Verletzungen angeschaut und nicht mehr als letzte Instanz verstanden werden.
Auch der Wille bleibt von dieser Errettung im Leben nicht unberührt. Von sich aus ist er entweder trotzig oder kraftlos; beides macht den Bau schwer. In Philipper 2:2–5 verbindet Paulus die Bitte um „dieselbe Liebe“ und „eines Sinnes“ direkt mit dem Blick auf Christus, der sich selbst erniedrigte: „Diese Gesinnung sei in euch, die auch in Christus Jesus war.“ Wo das Leben Christi unseren Willen berührt, lernt er etwas Neues: nicht passives Nachgeben, sondern bewusstes Einwilligen in Gottes Weg, auch wenn er über unser eigenes Programm hinausführt. So kann aus einem Willen, der wie ein Fremdkörper im Leib wirkt, ein Wille werden, der bewusst mitträgt, mitdenkt und mitgeht.
Dass Gott für diesen inneren Prozess gerade das reale Gemeindeleben benutzt – mit Missverständnissen, Enttäuschungen und Überforderungen –, ist kein Zufall. Hier zeigt sich, wie tief unsere Vorstellungen, Empfindungen und Entscheidungen noch von uns selbst herkommen. Jede Entdeckung dieser inneren Spannungen trägt aber auch einen Trost in sich: Das Leben Christi ist nicht erschrocken darüber, sondern gerade dafür da. Er rettet nicht von außen, sondern von innen, indem er Stück für Stück seinen Sinn, sein Herz und seinen Willen in uns hineinprägt. So entsteht langsam eine andere Qualität des Miteinanders: nicht mehr geprägt von starren Konzepten, verletzten Stimmungen und unnachgiebigen Entscheidungen, sondern von einem wachsenden Raum für Christus. In diesem Raum wird der Leib wirklich aufgebaut – nicht spektakulär, aber tragfähig und echt.
Ich ermahne euch nun, Brüder, durch die Barmherzigkeit Gottes, eure Leiber darzustellen als ein lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Opfer, was euer vernünftiger Gottesdienst ist, und passt euch nicht diesem Weltlauf an, sondern lasst euch verwandeln durch die Erneuerung des Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist. (Römer 12:1–2)
Denn die Gesinnung des Fleisches ist Tod, die Gesinnung des Geistes aber Leben und Frieden. (Römer 8:6)
Das Bewusstwerden eigener festgefahrener Gedanken, empfindlicher Gefühle oder harter Entscheidungen kann schmerzhaft sein, muss aber nicht zur Resignation führen. Wer sie im Licht des Wortes erkennt, darf darin das Wirken des rettenden Lebens Christi sehen, das nicht beschämt, sondern verwandeln will. In der Geduld Gottes mit unserem Inneren liegt eine große Ermutigung: Er rechnet nicht mit unserer Perfektion, sondern mit der Kraft seines Lebens, das uns Schritt für Schritt bereit macht für echten Bau, in dem Christus selbst Gestalt gewinnt.
Herr Jesus Christus, danke, dass du mich nicht nur durch deinen Tod versöhnt, sondern mich in deinem Leben aus meinem Individualismus herausrettest. Du kennst mein Denken, meine Gefühle und meinen Willen besser als ich selbst, und du weißt, wie oft ich dadurch den Bau deines Leibes behindere. Ich bringe dir mein starkes Ich und bitte dich, mir zu zeigen, was in mir deiner Einheit widerspricht. Präge meinen Sinn durch dein Wort, stille mein Herz in deiner Liebe und richte meinen Willen auf deinen Willen aus. Lass mich in den Spannungen von Ehe und Gemeindeleben nicht verzweifeln, sondern darin dein rettendes Leben erfahren, das mich mit anderen zusammenbaut. Stärke in mir die Gewissheit, dass du dein Werk an deiner Gemeinde vollenden wirst und mich darin gnädig gebrauchen willst. Lass dein Leben in mir und unter uns immer freier wirken, bis dein Leib sichtbar gebaut ist zu deiner Ehre. Amen.
Englische Quelle: Life-Study of Romans, Chapter 42