Das Wort des Lebens
lebensstudium

Umwandlung: im Praktizieren des Leibeslebens (3) und in Unterordnung, Liebe und Kriegsführung

13 Min. Lesezeit

Viele Christen sehnen sich nach einem kraftvollen Gemeindeleben und fragen sich zugleich, warum der Alltag so wenig davon widerspiegelt. Paulus beschreibt in Römer 12–13 ein erstaunlich bodenständiges Bild: Ein Leben im Leib Christi zeigt sich nicht zuerst in spektakulären Erfahrungen, sondern in einem veränderten Alltag – darin, wie wir lieben, uns unterordnen und innerlich wach bleiben. Gerade in unseren Beziehungen, in unserem Umgang mit Autorität und in den verborgenen Kämpfen mit der Finsternis wird sichtbar, ob Christus unser Inneres wirklich umgewandelt hat.

Umwandlung und das normale Leben im Leib Christi

Wenn Paulus in Römer 12 vom „vernünftigen Gottesdienst“ spricht, zeichnet er kein religiöses Sonderprogramm für besonders Fromme, sondern beschreibt ein normales Leben im Leib Christi. Er setzt beim Leib an: „Wir sind darum zusammen mit Ihm begraben worden durch die Taufe in Seinen Tod hinein, damit, gleichwie Christus von den Toten auferweckt wurde durch die Herrlichkeit des Vaters, so auch wir in der Neuheit des Lebens wandeln können“ (Röm. 6:4). Ein dargebrachter Leib ist kein starres Opfer auf einem Altar, sondern ein Körper, der in der Neuheit des Lebens verfügbar ist – für Gott und für den Leib Christi. Gott nimmt unseren Alltag, unsere Gewohnheiten, unseren Umgang mit Zeit, unserem Essen, unserem Arbeiten in Anspruch. So wird der Leib der Ort, an dem die Neuheit des Lebens sich äußert: nicht spektakulär, sondern beständig, still und zuverlässig.

Für das Leben des Leibes brauchen wir einen dargebrachten Leib, einen in der Umwandlung der Seele erneuerten Sinn und einen brennenden Geist. Unser ganzes Sein – Geist, Seele und Leib – ist im Gemeindeleben eingeschlossen. Um des Gemeindelebens willen muss unser Leib dargebracht, unsere Seele umgewandelt und unser Sinn metabolisch verändert werden. Unser Sinn muss erneuert werden, nicht einfach dadurch, dass er belehrt wird, sondern dadurch, dass er umgewandelt wird, indem das Element Christi in ihn hineinausgebreitet wird, um eine metabolische Veränderung hervorzubringen. (Witness Lee, Life-Study of Romans, Botschaft siebenundzwanzig, S. 317)

Mit dem Leib allein bleibt es nicht. Paulus spricht von einem erneuerten Sinn, nicht nur informiert, sondern innerlich umgestaltet. Hier berührt die „stoffwechselhafte Umwandlung“ unser Denken. Der Dreieine Gott breitet das Element Christi in unserem Inneren aus, bis andere Motive, andere Maßstäbe, andere Reaktionen in uns aufsteigen. Der Sinn, der früher zuerst nach Vorteil, Selbstbehauptung oder Sicherheit fragte, beginnt zu prüfen: Was entspricht Christus? Was dient Seinem Leib? Dadurch wird unser Blick auf Geschwister, auf Gemeindeleben und auf Welt verwandelt. Wir sehen nicht mehr nur Aufgaben und Probleme, sondern Menschen, für die Christus gestorben ist, Situationen, in denen Er Gestalt gewinnen möchte.

Aus einem dargebrachten Leib und einem erneuerten Sinn wächst ein brennender Geist. Paulus fasst dies in einer dichten Linie zusammen: „Deswegen seid nicht töricht, sondern versteht, was der Wille des Herrn ist. … Und werdet nicht betrunken mit Wein, in dem Zügellosigkeit ist, sondern werdet im Geist erfüllt“ (Eph. 5:17–18). Brennend im Geist sein ist nicht identisch mit dauernder äußerer Ekstase. Es meint eine innere Glut, die aus dem Kontakt mit dem Herrn genährt wird. Wo der Geist brennt, wird der Mensch nicht härter, sondern weicher; nicht unnahbar, sondern zugewandt. Wir werden fähig, mit anderen mitzuschwingen – nicht in Sentimentalität, sondern in einer Liebe, die aus Gottes Herz kommt.

So entsteht im Leib Christi ein Leben, das erstaunlich normal wirkt und doch vom Himmel her geprägt ist: geschwisterliche Zuneigung ohne Berechnung, praktische Gastfreundschaft, die Tür und Herz öffnet, Teilnahme an Nöten und Freuden der Heiligen, Tränen mit den Weinenden, Dank mit den Dankenden. Umwandlung befreit uns von dem gefühllosen, steinernen Gesicht, das alles korrekt und distanziert abwickeln möchte. Gott macht aus uns „lebende Steine“, die tragen, was auf ihnen ruht, und zugleich Wärme ausstrahlen. „Und der Herr ist der Geist; und wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit“ (2. Kor. 3:17). In dieser Freiheit wird unser Leben im Leib Christi zugleich natürlicher und heiliger: natürlicher, weil es nicht aufgesetzter Frömmigkeit folgt, heiliger, weil Gottes eigenes Wesen unser Inneres durchdringt.

Wir sind darum zusammen mit Ihm begraben worden durch die Taufe in Seinen Tod hinein, damit, gleichwie Christus von den Toten auferweckt wurde durch die Herrlichkeit des Vaters, so auch wir in der Neuheit des Lebens wandeln können. (Röm. 6:4)

Deswegen seid nicht töricht, sondern versteht, was der Wille des Herrn ist. Und werdet nicht betrunken mit Wein, in dem Zügellosigkeit ist, sondern werdet im Geist erfüllt, (Eph. 5:17-18)

Umwandlung im Leib Christi geschieht mitten im normalen Alltag, wenn ein dargebrachter Leib, ein erneuerter Sinn und ein brennender Geist zusammenkommen. Indem Christus unser Inneres stoffwechselhaft durchdringt, verlieren wir das starre Steingesicht und werden zu lebenden Steinen, die Wärme, Zuneigung und heilige Normalität in das Gemeindeleben hineintragen. In dieser Bewegung sind selbst kleine, unscheinbare Schritte von großer Bedeutung, weil Gott sie als Teil Seines großen Werkes am Leib Christi gebraucht.

Umgewandelt leben in Unterordnung und Liebe

Ein umgewandeltes Leben zeigt sich oft deutlicher im Umgang mit Autorität als in geistlichen Worten. Von Natur her ist unser Herz widerspenstig. Es fällt uns leichter zu kritisieren als zu tragen, zu beurteilen als zu segnen. Paulus setzt dem eine andere Haltung entgegen, wenn er schreibt, dass jede Obrigkeit von Gott angeordnet ist und dass Unterordnung Ausdruck eines gewandelten Charakters ist. Nicht blinde Unterwürfigkeit ist gemeint, sondern ein Herz, das Gottes Souveränität über menschlichen Strukturen erkennt. „Deswegen seid nicht töricht, sondern versteht, was der Wille des Herrn ist“ (Eph. 5:17). Wer Autorität im Licht des Herrn sieht, wird nicht zynisch, sondern nüchtern. Er kann Steuern zahlen, Respekt erweisen und Verantwortung übernehmen, ohne sein Gewissen zu verkaufen, weil er weiß: Über allen menschlichen Ordnungen steht der Herr.

Ein natürlicher Charakter ist ein rebellischer Charakter, ein umgewandelter Charakter dagegen ist unterwürfig. Sich den von Gott eingesetzten Autoritäten zu unterstellen, erfordert ein gewisses Maß an Umwandlung. Schwestern, wenn ihr euch euren Ehemännern unterordnen wollt, braucht ihr Umwandlung. Wenn wir den von Gott eingesetzten Autoritäten unterwürfig sind, ist das ein Anzeichen dafür, dass wir ein gewisses Maß an Umwandlung haben, denn unser natürlicher Charakter und unsere natürliche Veranlagung sind rebellisch. (Witness Lee, Life-Study of Romans, Botschaft siebenundzwanzig, S. 321)

Diese Haltung beginnt im Nächsten: in der Ehe, in der Familie, in der Gemeinde. Unterordnung ist hier keine Einbahnstraße von unten nach oben, sondern gegenseitige Ausrichtung auf Christus. Darum heißt es: „und indem ihr euch einander unterordnet in der Furcht Christi“ (Eph. 5:21). Wo Christus gefürchtet wird, verliert Machtmissbrauch an Raum, und Unterordnung wird zur freien Antwort eines Herzens, das vom Herrn gewonnen ist. Gerade hier wird Umwandlung spürbar: Das spontane Aufbegehren, die Rechthaberei, das Bedürfnis, sich durchzusetzen, verlieren ihre Schärfe. An ihre Stelle tritt ein inneres Ja zu dem Weg, den Gott führt – auch wenn Menschen auf diesem Weg begrenzt und unvollkommen sind.

In derselben Tiefe berührt Umwandlung unsere Liebe. Paulus verdichtet das ganze Gesetz in einen Satz: „Denn das ganze Gesetz ist in einem Wort erfüllt, in dem: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“ (vgl. Gal. 5:14; 3. Mose 19:18). Diese Liebe bleibt nie eine abstrakte Pflicht. Sie wird konkret im Umgang mit Brüdern und Schwestern, mit Nachbarn, Kolleginnen, mit Menschen, die uns sympathisch sind – und mit solchen, deren Nähe uns schwerfällt. Umgewandelt lieben bedeutet, dem Nächsten nichts Böses zuzufügen, weder durch Taten noch durch Worte oder kalte Gleichgültigkeit. Es bedeutet, das Wohl des anderen nicht gegen das eigene auszuspielen, sondern zu entdecken, dass Gottes Segen nie ein Nullsummenspiel ist.

Die Spitze göttlicher Liebe zeigt sich dort, wo uns Unrecht begegnet. Das Evangelium ruft uns nicht nur dazu auf, Freunde zu lieben, sondern auch Feinde nicht zu hassen. Im Neuen Testament wird dies radikal deutlich: Segnet, die euch verfolgen, flucht nicht, vergelte niemand Böses mit Bösem. Solche Reaktionen liegen weit jenseits unserer natürlichen Fähigkeit. Sie sind Frucht der Umwandlung, in der Christus selbst unser inneres Maß wird. „Unzucht aber und alle Unreinheit oder Habsucht sollen nicht einmal unter euch genannt werden, wie es Heiligen geziemt“ (Eph. 5:3) – das schließt auch die subtilen Formen von Gewalt ein: verletzende Worte, nachtragendes Schweigen, kalt kalkulierte Distanz. Wo der Herr unsere Reaktionen verwandelt, wird Sein Charakter sichtbar: stark in der Wahrheit, sanft im Umgang, langmütig im Ertragen.

Deswegen seid nicht töricht, sondern versteht, was der Wille des Herrn ist. (Eph. 5:17)

und indem ihr euch einander unterordnet in der Furcht Christi: (Eph. 5:21)

Echte Umwandlung wird sichtbar, wenn ein rebellisches Herz lernfähig wird, wenn Unterordnung nicht mehr als Demütigung erlebt wird und Liebe auch dort bleibt, wo Enttäuschung und Spannung sind. Indem der Herr unseren Umgang mit Autorität, mit Geschwistern und sogar mit Gegnern erneuert, baut Er ein Zeugnis auf, das leiser, aber auch tiefer spricht als viele Worte: ein Leib, in dem Gottes Liebe und Heiligkeit im gewöhnlichen Miteinander Gestalt annimmt.

Wachsamkeit und geistliche Kriegsführung in einem normalen Leben

Geistliche Kriegsführung beginnt nicht in den außergewöhnlichen Momenten, sondern in der Art, wie wir die Zeit wahrnehmen. Paulus schreibt: „… da wir die Zeit wissen, dass die Stunde schon da ist, dass ihr aus dem Schlaf geweckt werdet; denn jetzt ist unsere Errettung näher, als damals, als wir gläubig wurden“ (vgl. Röm. 13:11). Errettung meint hier nicht die erste Bekehrung, sondern die Vollendung: die Erlösung unseres Leibes. „Der unseren Leib der Erniedrigung umgestalten wird, dass er Seinem Leib der Herrlichkeit gleichgestaltet sei, gemäß Seinem Wirken, durch das Er fähig ist, Sich auch alles zu unterwerfen“ (Phil. 3:21). Zwischen dem bereits erneuerten Geist und der noch ausstehenden Verherrlichung unseres Leibes liegt die Gegenwart als Kampffeld. Die Nacht dieses gegenwärtigen Zeitalters geht ihrem Ende zu, der Tag ist nahe. Wachsam zu leben heißt, im Alltag zu spüren, dass wir in einer Dämmerungszeit stehen: das alte System ist noch da, aber sein Ende ist besiegelt; das Licht des kommenden Tages beginnt schon zu leuchten.

Vers 11 sagt: „Und dies, da wir die Zeit wissen, dass die Stunde schon da ist, dass ihr aus dem Schlaf geweckt werdet; denn jetzt ist unsere Errettung näher, als damals, als wir gläubig wurden.“ Errettung bedeutet hier die Errettung in der letzten Stufe, nämlich die Erlösung unseres Leibes. Die Errettung umfasst unseren Geist, unsere Seele und unseren Leib. In der ersten Stufe der Errettung regeneriert der Herr unseren Geist; in der zweiten Stufe wandelt Er unsere Seele um; und in der dritten Stufe, die die letzte ist, wird Er bei Seiner Wiederkunft unseren Leib der Erniedrigung umgestalten, dass er Seinem Leib der Herrlichkeit gleichgestaltet sei, gemäß Seinem Wirken, durch das Er fähig ist, Sich auch alles zu unterwerfen (Phil. 3:21). (Witness Lee, Life-Study of Romans, Botschaft siebenundzwanzig, S. 322)

In dieser Perspektive gewinnt der Aufruf, die Werke der Finsternis abzulegen, eine besondere Schärfe und zugleich eine tiefe Befreiung. Geistliche Kriegsführung setzt nicht zuerst bei spektakulären Konfrontationen mit Mächten an, sondern bei konkreten Entscheidungen, die das Fleisch entwaffnen. „Wache auf, der du schläfst, und stehe auf aus den Toten, und der Christus wird dir leuchten!“ (Eph. 5:14). Dieses Leuchten entlarvt, was zur Nacht gehört: Ausschweifung, Unzucht, Trunkenheit, Streit, Eifersucht, aber auch feinere Formen der Finsternis wie Selbstmitleid, Resignation, heimliche Bitterkeit. Kämpfen heißt hier: das Licht nicht zurückweisen, wenn es uns trifft, sondern es an uns arbeiten lassen. Wo das Licht Christi in unsere Gewohnheiten fällt – in unseren Medienkonsum, in unsere Sprache, in den Umgang mit Geld und Sexualität –, wird sichtbar, welche „Werke der Finsternis“ abgelegt werden sollen.

Die „Waffen des Lichts“ bestehen nicht aus menschlicher Härte, sondern aus Christus selbst. Paulus fasst das in dem tiefen Ausdruck zusammen, dass wir den Herrn Jesus Christus „anziehen“ sollen (vgl. Röm. 13:12–14). Dieses Anziehen ist mehr als eine bildhafte Redeweise. Es bedeutet, im Glauben in das hineinzutreten, was uns in Christus bereits geschenkt ist: „Denn so viele von euch in Christus hineingetauft worden sind, haben Christus angezogen“ (Gal. 3:27). Was in der Taufe grundlegend geschah, will im täglichen Leben ausgefaltet werden. Wir dürfen lernen, uns nicht aus eigener Willenskraft gegen die Finsternis zu stemmen, sondern im Bewusstsein zu leben: Christus ist in mir, Sein Licht, Seine Reinheit, Seine Standhaftigkeit sind mir gegeben. Wo wir Ihn anziehen, verliert das Fleisch seine scheinbar zwingende Macht.

Weil der Kampf in diesem Anziehen Christi besteht, bleibt geistliche Kriegsführung zugleich nüchtern und tief. Sie braucht keine äußerlichen Extreme, keine dramatischen Gesten, um echt zu sein. Sie spielt sich ab, wenn jemand versucht ist, in einer hitzigen Situation ein verletzendes Wort zu sprechen – und stattdessen schweigt oder einen anderen Ton wählt. Sie zeigt sich, wenn in der Einsamkeit der Bildschirm zur Einladung wird und doch das Licht Christi stärker spricht. Sie wird sichtbar, wenn in einer Stimmung der Hoffnungslosigkeit die Seele nicht dem Dunkel folgt, sondern sich dem Herrn zuwendet. „Und werdet nicht betrunken mit Wein, in dem Zügellosigkeit ist, sondern werdet im Geist erfüllt“ (Eph. 5:18) – hier berühren sich Wachsamkeit und Fülle: Wer im Geist erfüllt ist, steht nicht leer vor der Versuchung, sondern ausgerüstet mit einer anderen Freude, einem anderen Trost.

der unseren Leib der Erniedrigung umgestalten wird, dass er Seinem Leib der Herrlichkeit gleichgestaltet sei, gemäß Seinem Wirken, durch das Er fähig ist, Sich auch alles zu unterwerfen. (Phil. 3:21)

Deshalb heißt es: «Wache auf, der du schläfst, und stehe auf aus den Toten, und der Christus wird dir leuchten!» (Eph. 5:14)

Geistliche Kriegsführung im Alltag heißt, die Zeit im Licht der kommenden Errettung zu sehen, die Werke der Finsternis im eigenen Leben nicht zu beschönigen und Christus als unsere Waffenrüstung anzuziehen. Indem wir uns vom Licht Christi treffen lassen und im Geist erfüllt leben, wird unser ganz normales Dasein zum Ort eines stillen, aber entscheidenden Kampfes, in dem der Sieg des kommenden Tages schon jetzt Gestalt gewinnt.


Herr Jesus Christus, wir danken Dir, dass Du uns nicht nur lehrst, wie wir leben sollen, sondern uns selbst als Leben in uns hineingegeben hast. Du kennst unsere natürliche Härte, unsere Neigung zur Rebellion und die verborgenen Kämpfe unseres Herzens, und doch rufst Du uns in ein normales, vom Himmel berührtes Leben im Leib. Wir bitten Dich, erfülle uns neu mit Deinem Geist, damit unsere Liebe ungeheuchelt ist, unsere Herzen weich werden für Freude und Tränen anderer und unser Alltag zu einem Ort wird, an dem Dein Licht sichtbar scheint. Lehre uns, uns willig unter Deine von Dir eingesetzte Ordnung zu stellen, in praktischer Liebe zu dienen und in dem Bewusstsein zu leben, dass der Tag Deiner Wiederkunft nahe ist. Stärke uns, das Böse nicht mit Bösem zu vergelten, sondern in Deiner Kraft das Böse mit Gutem zu überwinden und im Verborgenen treu zu bleiben, auch wenn niemand es sieht. Lass uns in Dir wachen, Deine Waffen des Lichts tragen und Dir Raum geben, unser Denken, Fühlen und Wollen umzuwandeln, bis Du uns vollkommen erlöst und wir in Deiner Herrlichkeit stehen. Bewahre unser Herz in der lebendigen Hoffnung auf die volle Errettung, die Du bereitet hast, und lass uns im Leib Christi als lebendige Steine Dein Wesen widerspiegeln. Amen.

Englische Quelle: Life-Study of Romans, Chapter 27

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