Das Wort des Lebens
lebensstudium

Die Ausbreitung in Kleinasien und Europa durch den Dienst der Gruppe um Paulus (3)

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Manchmal wirkt die Gemeinde wie ein Flickenteppich aus Traditionen, Kulturen und persönlichen Geschichten – schwer vorstellbar, dass daraus wirklich eine Einheit entstehen kann. In der Apostelgeschichte sehen wir jedoch, wie Gott mitten durch religiöse Strukturen, menschliche Schwächen und Widerstand hindurch eine neue Realität schafft: eine Herde, eine Gemeinde, die aus der Verkündigung des gekreuzigten und auferstandenen Christus hervorgeht. Der Dienst des Paulus zeigt dabei wie unter einem Brennglas, wie Gott sein Leben ausbreitet – von den Synagogen bis an die Ränder der damaligen Welt.

Aus der religiösen Hürde in die lebendige Herde

Wenn Paulus in Antiochia in Pisidien die Synagoge betritt, betritt er nicht einfach ein religiöses Gebäude, sondern ein verdichtetes Feld der Geschichte Gottes mit den Menschen. Dort sitzen Juden, die die Schriften kennen, und „Gottesfürchtige“ aus den Nationen, die sich an das Licht Israels gehängt haben. Die Vorsteher der Synagoge bitten um ein Wort der Ermahnung, und Paulus ergreift die Gelegenheit: „Paulus aber stand auf, winkte mit der Hand und sprach: Männer von Israel, und die ihr Gott fürchtet, hört“ (Apostelgeschichte 13:16). Er geht in die Synagoge, nicht um die Sabbatordnung zu bekräftigen, sondern um mitten in der vertrauten Form ein neues Zentrum aufzuschließen: das Evangelium von Jesus Christus. So knüpft er an das an, was die Menschen kennen, und führt sie in das hinein, was sie noch nicht gesehen haben. Die Synagoge bleibt ein Hof mit Mauern, aber darin ruft schon die Stimme des guten Hirten.

In Johannes 10:16 ist der Hof das Judentum, und die Herde ist die Gemeinde. Außerhalb des Hofes des Judentums gab es andere Schafe, die gläubigen Heiden, die zusammen mit den gläubigen Juden zu einer Herde gesammelt werden sollten. Wie wir betont haben, ist diese eine Herde die Gemeinde. (Witness Lee, Life-Study of Acts, Botschaft siebenunddreißig, S. 315)

Damit folgt Paulus derselben göttlichen Ordnung, die sich durch das ganze Neue Testament zieht. Er weiß: „Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht, ist es doch Gottes Kraft zum Heil jedem Glaubenden, sowohl dem Juden zuerst als auch dem Griechen“ (Römer 1:16). Der Weg des Evangeliums geht zuerst durch den Hof Israels, nicht weil die anderen unwichtig wären, sondern weil Gott seine eigene Geschichte ernst nimmt. Das Judentum ist wie ein umzäunter Bereich in der Nacht der Heilsgeschichte; das Gesetz, die Opfer, die Feste haben das Volk umfriedet und bewahrt. Doch diese Einfriedung war nie als Endzustand gedacht. Der Herr Jesus deutet das an, wenn er in Johannes 10 vom „Hof“ und von der „Herde“ spricht. Der Hof steht für das begrenzende, schützende System; die Herde ist die lebendige Gemeinschaft aller Glaubenden unter einem Hirten.

In Johannes 10 zeichnet der Herr das Bild eines Hirten, der „die eigenen Schafe mit Namen ruft und sie hinausführt“ und dann sagt: „Und ich habe andere Schafe, die nicht aus diesem Hof sind; auch diese muss ich führen, und sie werden meine Stimme hören, und es wird eine Herde, ein Hirte sein“ (Johannes 10:3.16). Die Bewegung geht aus dem Hof hinaus hin zur Herde. Der Hof ist die israelitische Religionsordnung, die Herde ist die eine Gemeinde, der Leib Christi, in dem Juden und Heiden nicht nebeneinander geduldet, sondern miteinander zu einem neuen Ganzen zusammengefügt sind. Paulus verkörpert diese Bewegung: In der Synagoge ruft er die Schafe aus der Enge des Systems; auf den Plätzen und in den Häusern ruft er die anderen Schafe aus den Völkern. Beide Rufe gehören zusammen, und aus ihnen entsteht nicht zwei, sondern eine Herde.

Die Heilige Schrift selbst legt diese Bewegung nahe. Zacharias preist in seinem Lobgesang Gott, „durch das herzliche Erbarmen unseres Gottes, womit uns besuchen wird der Aufgang aus der Höhe, um zu erscheinen denen, die in Finsternis und Todesschatten sitzen“ (Lukas 1:78–79). Das Aufgehen des neuen Tages in Christus macht die Nachtordnungen nicht böse, aber es relativiert sie. Der Stall, der in der Nacht notwendig war, wird im Licht des Morgens zu eng. Der gute Hirte führt nicht in Gesetzlosigkeit, sondern in eine neue Ordnung seines Lebens. Zwischen dem Hof Judentum und den Götzentempeln der Heiden liegt eine gemeinsame Berufung: herausgerufen zu werden in die Gemeinschaft des Sohnes Gottes, in eine Herde, die von seiner Gegenwart und seiner Stimme geformt ist.

Paulus aber stand auf, winkte mit der Hand und sprach: Männer von Israel, und die ihr Gott fürchtet, hört: (Apg. 13:16)

Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht, ist es doch Gottes Kraft zum Heil jedem Glaubenden, sowohl dem Juden zuerst als auch dem Griechen. (Röm. 1:16)

Die Bewegung vom religiösen Hof zur lebendigen Herde Christi eröffnet eine andere Sicht auf Gemeinde und Zugehörigkeit. Nicht Struktur, Etikett oder Tradition sind der Kern, sondern die Stimme des Hirten, die Menschen aus verschiedenen Hintergründen in eine gemeinsame Wirklichkeit ruft. Wo seine Gegenwart zum Mittelpunkt wird, verlieren Zäune ihre letzte Bedeutung, und die Vielfalt der Wege fügt sich zu einer Herde zusammen, die von ihm gehalten und geführt wird.

Die biblische Linie: Vom auserwählten Volk zum verheißenen Retter

Als Paulus in Antiochia zu sprechen beginnt, setzt er nicht bei einer neuen Idee an, sondern bei der vertrauten Geschichte Israels. Er erinnert an den Gott, „der dieses Volk Israel erwählte“, an den Auszug aus Ägypten, die Wüstenjahre, die Eroberung Kanaans, an Richter und Könige (Apostelgeschichte 13:17–22). Es ist, als würde er einen langen Faden aufnehmen, den seine Zuhörer seit Kindertagen kennen, und ihn vor ihren Augen noch einmal durch die Ereignisse der Heilsgeschichte ziehen. Dabei legt er eine Deutung frei, die in der Schrift angelegt, aber nicht allen bewusst ist: Diese Geschichte läuft nicht auf eine Institution, ein Gesetzessystem oder eine nationale Größe zu, sondern auf eine Person. David, von Gott als „Mann nach meinem Herzen“ bezeugt, ist nicht die Krönung der Geschichte, sondern ein Hinweis auf etwas Kommendes.

Immer wenn Paulus in eine Synagoge ging, predigte und lehrte er aus der Bibel, die damals natürlich nur aus dem Alten Testament bestand. Paulus und Barnabas verkündigten weder menschliche Erkenntnis noch irgendetwas aus sich selbst. Im Gegenteil, sie predigten und lehrten das Wort aus der Heiligen Schrift. Sooft sie in eine Synagoge gingen, predigten sie aus der Bibel. (Witness Lee, Life-Study of Acts, Botschaft siebenunddreißig, S. 317)

Dann setzt Paulus den entscheidenden Akzent: „Aus dem Samen dieses Mannes hat Gott der Verheißung gemäß einen Retter zu Israel gebracht: Jesus“ (Apostelgeschichte 13:23). Die Linie von den Vätern über Exodus, Richter und Könige mündet in einen Namen, der damals manchen in der Synagoge eher mit Schmach und Kreuz verbunden war. Indem Paulus Davids Erwählung und die Verheißung Gottes miteinander verknüpft, zeigt er: Nicht Israels Treue hat den Messias hervorgebracht, sondern Gottes Zusage. Die auserwählte Geschichte Israels bleibt wichtig, aber sie ist Träger einer größeren Wirklichkeit. Die Heilige Schrift, die jeden Sabbat gelesen wird, ist kein geschlossenes System, sondern ein Tor zu dieser Person. Wer das Gesetz und die Propheten liest, ohne bei Christus anzukommen, bleibt vor dem Tor stehen.

Auch Johannes der Täufer steht in dieser Linie. Er ruft zur Buße, tauft zur Umkehr und trägt doch die Demut eines Wegbereiters. Über ihn heißt es: „nachdem Johannes vor dessen Auftreten die Taufe der Buße dem ganzen Volk Israel verkündigt hatte“ (Apostelgeschichte 13:24). Aber als sein Dienst an die Grenze kommt, sagt er: „Was ihr meint, dass ich sei, bin ich nicht, sondern siehe, es kommt einer nach mir, dem ich nicht würdig bin, die Sandale an den Füßen zu lösen“ (Apostelgeschichte 13:25). Selbst in der stärksten prophetischen Bewegung bleibt der Blick nicht beim Werkzeug, sondern geht weiter zum Kommenden. Jesus selber macht im Gespräch mit Nikodemus deutlich, dass die entscheidende Wende nicht in einer Steigerung der Religion liegt, sondern in einer neuen Geburt: „Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, kann er das Königreich Gottes nicht sehen“ (Johannes 3:3). Die lange Geschichte Israels und der ernsteste Ruf zur Umkehr führen an einen Punkt, an dem nur noch ein neues Leben aus Gott weiterhelfen kann.

Paulus verschweigt dabei nicht die Spannung, dass gerade diejenigen, die die Schrift am besten kannten, ihren Mittelpunkt verpassten. „Denn die zu Jerusalem wohnen und ihre Obersten haben, da sie diesen nicht erkannten, auch die Stimmen der Propheten erfüllt, die jeden Sabbat gelesen werden, indem sie über ihn Gericht hielten“ (Apostelgeschichte 13:27). Die Tragik besteht darin, dass das fleißige Lesen der Heiligen Schrift nicht automatisch zur Erkenntnis ihres Zentrums führt. Die Führer in Jerusalem vollziehen das, was geschrieben war, ohne zu begreifen, wen sie vor sich haben. So zeigt sich noch einmal schärfer, was Paulus seinen Hörern in Antiochia klarmachen will: Die Schrift ist Wegweiser, nicht Ziel. Ihr eigentliches Licht geht auf, wo sie auf Christus hin gelesen wird, auf den Gekreuzigten und Auferstandenen, in dem alle Verheißungen Gottes ihr „Ja“ finden.

Und nachdem er ihn verworfen hatte, erweckte er ihnen David zum König, welchem er auch Zeugnis gab und sprach: «Ich habe David gefunden, den Sohn Jesses, einen Mann nach meinem Herzen, der meinen ganzen Willen tun wird.» Aus dem Samen dieses Mannes hat Gott der Verheißung gemäß einen Retter zu Israel gebracht: Jesus, (Apg. 13:22-23)

nachdem Johannes vor dessen Auftreten die Taufe der Buße dem ganzen Volk Israel verkündigt hatte. Als aber Johannes seinen Lauf erfüllte, sprach er: Was ihr meint, daß ich sei, bin ich nicht, sondern siehe, es kommt einer nach mir, dem ich nicht würdig bin, die Sandale an den Füßen zu lösen. (Apg. 13:24-25)

Die Verbindung der Geschichte Israels mit der Person Jesu Christi lehrt, die Heilige Schrift als lebendige Linie zu lesen, die auf eine konkrete Begegnung zuläuft. Je mehr sich im Licht Christi die vielen Erzählungen, Gebote und Verheißungen zu einem roten Faden verbinden, desto deutlicher wird: Gott führt nicht zu einer verfeinerten Religion, sondern zu seinem Sohn. Diese Sicht bringt Ruhe in die eigene Lebensgeschichte, weil sie zeigt, dass Gott auch über lange Strecken hinweg treu auf ein Ziel hin arbeitet.

Der erstgeborene Sohn: Auferstehung als Quelle der Ausbreitung des Lebens

Paulus lässt seine Zuhörer in Antiochia nicht bei der Betrachtung des Kreuzes stehen. Er führt sie weiter zum entscheidenden Akt Gottes: „Gott aber hat ihn aus den Toten auferweckt“ (Apostelgeschichte 13:30). Damit rückt er die Auferstehung in den Mittelpunkt seines Zeugnisses. Jesus, der als Verfluchter am Holz hing und in eine Gruft gelegt wurde, wird von Gott selbst in ein neues Leben hineingerufen. Zeugen, die mit ihm von Galiläa nach Jerusalem gezogen waren, haben den Auferstandenen gesehen und tragen sein Zeugnis (Apostelgeschichte 13:31). Doch für Paulus ist die Auferstehung mehr als der Nachweis, dass Jesus stärker ist als der Tod. In ihr erkennt er eine Geburt, einen Übergang in eine neue Sohnschaftsstellung.

„Wir bringen euch die gute Botschaft von der den Vätern gegebenen Verheißung, daß Gott diese Verheißung an uns, ihren Kindern, erfüllt hat, indem Er Jesus auferweckte, wie auch im zweiten Psalm geschrieben steht: Du bist Mein Sohn, heute habe Ich Dich gezeugt.“ Die Auferstehung war eine Geburt für den Menschen Jesus. Er wurde von Gott in Seiner Auferstehung gezeugt, um der Erstgeborene Sohn Gottes unter vielen Brüdern zu sein (Röm. 8:29). (Witness Lee, Life-Study of Acts, Botschaft siebenunddreißig, S. 319)

Wenn Paulus Psalm 2.anführt – „Du bist Mein Sohn; heute habe Ich Dich gezeugt“ –, legt er das „Heute“ auf den Tag der Auferstehung: „dass Gott diese Verheißung an uns, ihren Kindern, völlig erfüllt hat, indem Er Jesus hat auferstehen lassen, wie auch im zweiten Psalm geschrieben steht: Du bist Mein Sohn; heute habe Ich Dich gezeugt“ (Apostelgeschichte 13:33). Der ewige Sohn Gottes, der vor aller Zeit beim Vater ist und als einziggeborener Sohn das innere Leben der Göttlichen Dreieinigkeit teilt, erfährt in seiner Menschheit eine neue Zeugung. Nicht in dem Sinn, dass er erst jetzt Sohn würde, sondern so, dass seine angenommene, durch Leid und Gehorsam bewährte Menschheit in die Stellung der Sohnschaft aufgenommen wird. Er wird „der Erstgeborene unter vielen Brüdern“ (Römer 8:29). In der Auferstehung wird der Mensch Jesus von Gott als Sohn eingeführt, und als dieser Erstgeborene steht er nun inmitten einer Schar von Geschwistern, die an seinem Leben Anteil haben.

Damit verbindet sich eine zweite, ebenso tröstliche Wahrheit: Dasselbe Auferstehungsleben, in dem Christus als der Erstgeborene steht, wird in die Glaubenden hineingetragen. Paulus schreibt: „Und wenn der Geist dessen, der Jesus von den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird Er, der Christus von den Toten auferweckt hat, durch Seinen Geist, der in euch wohnt, auch euren sterblichen Leibern Leben geben“ (Römer 8:11). Der Geist, der den Gekreuzigten aus dem Grab rief, wohnt in denen, die an ihn glauben. So bleibt die Auferstehung nicht außen, als historisches Wunder, sondern wirkt innen, als Quelle eines neuen Lebens. Christus ist nicht nur der von den Toten Auferstandene, den man bezeugt, sondern der Lebensspender, der in den Seinen wohnt und sie von innen her verwandelt.

In diesem Licht erhält die Ausbreitung des Evangeliums in Kleinasien und Europa ein besonderes Gepräge. Wo Paulus predigt, bringt er nicht nur eine Lehre, sondern trägt dieses Auferstehungsleben weiter. Menschen, die an Christus glauben, werden gerechtfertigt, empfangen Vergebung der Sünden (Apostelgeschichte 13:38–39), aber sie bleiben nicht bei einem äußeren Rechtsstatus stehen. In ihnen beginnt das Leben des Erstgeborenen zu wirken, sie werden in Gottes Familie hineingestellt. So wächst aus kleinen Gruppen von Glaubenden in Stadthäusern, an Flussufern und in Werkstätten eine lebendige Gemeinschaft hervor, die der Leib Christi genannt wird. Der Erstgeborene teilt sein Leben aus, und die vielen Söhne werden zu einem Organismus, in dem dasselbe Leben pulsiert.

Gott aber hat ihn aus den Toten auferweckt, und er ist mehrere Tage hindurch denen erschienen, die mit ihm hinaufgezogen waren von Galiläa nach Jerusalem, die jetzt seine Zeugen an das Volk sind. (Apg. 13:30-31)

dass Gott diese Verheißung an uns, ihren Kindern, völlig erfüllt hat, indem Er Jesus hat auferstehen lassen, wie auch im zweiten Psalm geschrieben steht: „Du bist Mein Sohn; heute habe Ich Dich gezeugt.“ (Apg. 13:33)

Christus als der in der Auferstehung erstgeborene Sohn Gottes zeigt, dass Gottes Ziel über Vergebung und Rechtfertigung hinausgeht. In seinem auferstandenen Leben schenkt er eine neue Sohnschaft, in die auch die Glaubenden hineingenommen sind. Diese Sicht verankert Hoffnung mitten in den Spannungen des Alltags: Wo der Geist dessen wohnt, der Jesus auferweckt hat, bleibt kein Sterben das Letzte. Das göttliche Leben, das in Christus offenbar geworden ist, breitet sich weiter aus – leise, aber wirksam – und trägt die Gemeinde auf dem Weg zu ihrer Reife im Leib Christi.


Herr Jesus Christus, du guter Hirte, danke, dass du deine Schafe aus allen religiösen Höfen und aus allen Völkern herausrufst, um sie zu einer Herde unter einem Hirten zu machen. Vater, wir preisen dich, dass du deinen einziggeborenen Sohn gesandt und ihn in der Auferstehung als erstgeborenen Sohn gezeugt hast, damit dein göttliches Leben in viele Kinder ausgegossen wird. Stärke unser Vertrauen, dass deine Auferstehungskraft stärker ist als jede Ablehnung, jede Entmutigung und jede Begrenzung, denen wir begegnen. Lass dein Wort in unseren Herzen lebendig werden, damit wir Christus in der ganzen Schrift erkennen und von seinem Leben innerlich durchdrungen werden. Erfülle deine Gemeinde neu mit der Freude darüber, dass wir zur einen Herde gehören und an der Ausbreitung deines Lebens in dieser Welt teilhaben dürfen. Der Friede des auferstandenen Herrn bewahre unsere Herzen und Gedanken in dir, bis wir dich von Angesicht zu Angesicht sehen. Amen.

Englische Quelle: Life-Study of Acts, Chapter 37