Die Vorbereitung des Menschen-Erretters in Seiner Menschlichkeit mit Seiner Göttlichkeit (5)
Bevor Jesus öffentlich auftrat, lebte Er Jahre scheinbar verborgen – ohne Wunder, ohne große Predigten, einfach als Mensch unter Menschen. Doch dieser verborgene Weg führte zu einem entscheidenden Moment: Gott selbst führt Ihn öffentlich in Seinen Auftrag ein. Lukas beschreibt, wie Buße, Taufe, der offene Himmel und die Stimme des Vaters zusammengehören, wenn der Menschen-Erretter in Seinem Menschsein mit Seiner Göttlichkeit als Retter auftritt. In dieser Szene zeigt sich nicht nur, wer Jesus ist, sondern auch, wie Gott heute Herzen vorbereitet und in Seine Gegenwart hineinführt.
Buße und Taufe: der Weg für das Kommen des Menschen-Erretters
Die Vorbereitung des Menschen‑Erretters beginnt überraschend schlicht: nicht im Tempel, nicht im Palast, sondern am Jordan, wo ein rauer Prediger zur Umkehr ruft. Lukas fasst seinen Dienst mit einem Satz zusammen: „Und er kam in die ganze Landschaft am Jordan und predigte die Taufe der Buße zur Vergebung der Sünden“ (Lukas 3:3). Gott setzt hier einen tiefen Akzent: Er beginnt Seinen Weg mit uns nicht bei unseren Leistungen, unserer Herkunft oder religiösen Erfolgsbilanz, sondern bei der inneren Richtung unseres Herzens. Buße ist deshalb mehr als ein bedrücktes Schuldgefühl; sie ist eine radikale Sinnesänderung, eine innere Wende weg von sich selbst, hin zum Menschen‑Erretter. Wo der Sinn sich Christus zuwendet, verlieren die alten Sicherheiten ihre Macht: die eigene Gerechtigkeit, die Tradition, die Berufung auf geistliche Vorfahren.
Buße bedeutet eine Sinnesänderung, ein Hinwenden des Sinnes zum Menschen‑Erretter. Die Taufe bedeutet, die Bußenden zu begraben, sie zu beenden, damit der Menschen‑Erretter sie durch Wiedergeburt zum Keimen bringen kann (Joh. 3:3, 5–6). Nach 3:3 war die Taufe der Buße zur Vergebung der Sünden. Das griechische Wort, das mit „for“ übersetzt wird, bedeutet auch „hin zu“. Buße mit Taufe ist zur Vergebung der Sünden und führt zur Vergebung der Sünden, damit das Hindernis des menschlichen Falls beseitigt und der Mensch mit Gott versöhnt werden kann. (Witness Lee, Life-Study of Luke, Botschaft sieben, S. 58)
Lukas verbindet diesen Ruf zur Umkehr mit der Prophetie Jesajas: „Stimme eines Rufenden in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn, macht seine Pfade gerade! Jedes Tal wird ausgefüllt und jeder Berg und Hügel erniedrigt werden, und das Krumme wird zum geraden Weg und die holprigen zu ebenen Wegen werden; und alles Fleisch wird das Heil Gottes sehen“ (Lukas 3:4‑6). Hier werden Herzenszustände in Landschaftsbilder übersetzt. Täler lassen an Verletzungen, Entmutigung und inneren Kollaps denken – Bereiche, in denen wir resigniert haben. Berge und Hügel stehen für Stolz, Selbstvertrauen, auch für fromme Überheblichkeit. Krumme Wege weisen auf verdrehte Motive, auf Doppelbödigkeit und Kompromisse; holprige Wege erinnern an zerbrochene Beziehungen und vergiftete Geschichten. Wenn Gottes Wort trifft und Buße wächst, geschieht innerlich genau das, was Jesaja beschreibt: Niedergedrücktes wird aufgehoben, Überhöhtes ernüchtert, Verdrehungen werden aufgedeckt, Verletzungen geheilt. Es ist ein vorbereitendes Werk, durch das Christus als Leben Raum gewinnt und das Herz begehbar wird für Seine Gegenwart.
In dieser Linie steht die Taufe, die Johannes predigt. Sie ist kein rituelles Extra zur Buße, sondern ein sichtbares Zeichen dafür, dass etwas Altes endet. Untergetaucht zu werden bedeutet: Mein alter Mensch mit seinen Sünden, seinem verkrampften Bemühen, seiner verfehlten Geschichte wird dem Tod übergeben. Das Wasser steht für das Urteil Gottes über das gefallene Leben, aber zugleich für den Übergang in einen neuen Bereich – wie damals die Flut zur Zeit Noahs oder das Rote Meer zwischen Ägypten und Wüste. Was im Herzen als Umkehr beginnt, wird im Wasser symbolisch begraben. Damit öffnet Gott einen Raum, in dem Er selbst etwas Neues hervorbringt, nicht wir.
Jesus knüpft später an dieses Geschehen an und vertieft es, wenn Er zu Nikodemus sagt: „Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, kann er das Königreich Gottes nicht sehen“ und: „Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, kann er nicht in das Königreich Gottes hineingehen“ (Johannes 3:3.5). Wasser und Geist gehören zusammen: das Ende des alten Lebens und der Anfang des neuen. Was aus dem Fleisch hervorgeht, bleibt Fleisch, auch wenn es religiös glänzt; „was aus dem Geist geboren ist, ist Geist“ (Johannes 3:6). Der Dreieine Gott bereitet sich durch diesen Weg Menschen, die nicht mehr auf ihre Herkunft, ihre Frömmigkeit oder ihre Zugehörigkeit vertrauen, sondern auf Seine Gnade. Sie leben von dem, was Er in ihnen wirkt, nicht von dem, was sie aus sich machen.
Und er kam in die ganze Landschaft am Jordan und predigte die Taufe der Buße zur Vergebung der Sünden; (Lk. 3:3)
wie geschrieben steht im Buch der Worte Jesajas, des Propheten: «Stimme eines Rufenden in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn, macht seine Pfade gerade! Jedes Tal wird ausgefüllt und jeder Berg und Hügel erniedrigt werden, und das Krumme wird zum geraden (Weg) und die holprigen zu ebenen Wegen werden; und alles Fleisch wird das Heil Gottes sehen.» (Lk. 3:4-6)
Wer sich in Johannes’ Ruf zur Buße wiederfindet, darf darin weniger eine Anklage als eine Einladung hören: Gott macht keine Vorbedingungen, bevor Er unser Herz berührt; Er beginnt genau dort, wo Stolz, Müdigkeit oder Verletzung uns festhalten. Buße und Taufe als inneres Prinzip bedeuten, Tag für Tag das eigene Recht aufzugeben und dem Menschen‑Erretter zu erlauben, die Landschaft des Herzens zu ordnen. Gerade darin liegt Trost und Ermutigung: Nicht die Stärke unseres Vorsatzes, sondern das sanfte, aber wirkungsvolle Werk Gottes bereitet den Weg – und wo dieser Weg frei wird, wird Sein rettendes Handeln im eigenen Leben und Umfeld sichtbar.
Drei Taufen: Wasser, Geist und Feuer
Die Worte des Täufers gewinnen ihren eigentlichen Ernst, als er den Kommenden ins Bild rückt: „Ich zwar taufe euch mit Wasser; es kommt aber ein Stärkerer als ich, und ich bin nicht würdig, ihm den Riemen seiner Sandalen zu lösen; er wird euch mit Heiligem Geist und Feuer taufen“ (Lukas 3:16). Johannes kennt die Grenzen seines Dienstes. Sein Wasser deutet auf Tod und Begräbnis hin – auf das Ende des alten Lebens. Die Taufe, die er vollzieht, sagt: Dein bisheriger Weg reicht vor Gott nicht, er muss beendet werden. Doch beim Menschen‑Erretter bleibt es nicht beim Ende. Er tauft in den Heiligen Geist, den Geist des Lebens und der Auferstehung. Wer an Christus glaubt, wird in Ihn hinein und damit in den Dreieinen Gott hineingenommen, wird in den Leib Christi hineingetauft, „denn in einem Geist sind wir alle zu einem Leib getauft worden“ (1. Korinther 12:13), und wird in das Königreich Gottes hineingestellt, den Bereich der göttlichen Herrschaft und des göttlichen Lebens.
In Vers 16 sagte Johannes, dass er mit Wasser taufe, der Kommende jedoch, der Menschen-Heiland, die Menschen im Heiligen Geist und in Feuer taufen werde. Wasser versinnbildlicht Tod und Begräbnis zur Beendigung der bußfertigen Menschen; der Heilige Geist ist der Geist des Lebens und der Auferstehung zur Keimung der beendeten Menschen. Ersteres war ein Zeichen für den Bußdienst des Johannes, Letzteres ein Zeichen für den Lebensdienst des Menschen-Heilandes. (Witness Lee, Life-Study of Luke, Botschaft sieben, S. 60)
Johannes verwendet ein weiteres Bild, um die Tragweite dieser Taufen zu zeigen: „Seine Worfschaufel ist in seiner Hand, und er wird seine Tenne durch und durch reinigen und den Weizen in seine Scheune sammeln; die Spreu aber wird er verbrennen mit unauslöschlichem Feuer“ (Lukas 3:17). Weizen und Spreu unterscheiden sich nicht zuerst äußerlich, sondern im Inneren. Weizen steht für Menschen, in denen das Leben Gottes wohnt – solche, die durch den Geist Christi neu geworden sind. Spreu dagegen symbolisiert Menschen ohne dieses Leben, mögen sie äußerlich auch religiös eingebunden sein. Die Geistestaufe ist daher kein spektakuläres Zusatzerlebnis für besonders Engagierte, sondern das Geschenk Gottes an alle, die auf den Menschen‑Erretter vertrauen: sie werden zu „Weizen“ in Seiner Hand, bewahrt für die Scheune.
Die Feuertaufe dagegen zeigt die andere Seite derselben Wirklichkeit: das endgültige Gericht über hartnäckigen Unglauben und hohle Religiosität. Feuer begegnet uns in der Schrift auch als reinigendes Bild; hier aber ist der Ton ein anderer. Das Feuer ist „unauslöschlich“, es brennt die Spreu weg, nicht um sie zu läutern, sondern um sie endgültig zu richten. Dies entspricht dem ernsten Wort aus der Offenbarung: „Und wenn jemand nicht geschrieben gefunden wurde in dem Buch des Lebens, so wurde er in den Feuersee geworfen“ (Offenbarung 20:15). Wer das Leben in Christus konsequent abweist, bleibt am Ende nur noch für das Feuer übrig. Die frohe Botschaft ist darum nie billig. Sie ruft zu einer realen Entscheidung hinein: in Christus sein oder außerhalb bleiben.
Doch aus dieser Schärfe spricht nicht kalte Drohung, sondern die Leidenschaft Gottes, Menschen nicht in der Selbsttäuschung zu lassen. Johannes „verkündigte dem Volk gute Botschaft“ (Lukas 3:18), gerade indem er so klar von Wasser, Geist und Feuer sprach. Wasser beendet, Geist belebt, Feuer entscheidet. Darin zeigt sich, wie ernst Gott unser Leben nimmt: Er respektiert unsere Freiheit so weit, dass Er auch das Nein des Menschen stehen lässt – aber Er tut alles, um uns zu einem Ja zu gewinnen. Wer sich Christus anvertraut, steht nicht mehr unter dem kommenden Zorn, sondern in der Sphäre des Geistes und des ewigen Lebens. In dieser Perspektive wird das Gericht nicht zum dunklen Hintergrund des Evangeliums, sondern zum Kontrast, vor dem die Gnade umso heller aufleuchtet.
antwortete Johannes allen und sprach: Ich zwar taufe euch mit Wasser; es kommt aber ein Stärkerer als ich, und ich bin nicht würdig, (ihm) den Riemen seiner Sandalen zu lösen; er wird euch mit Heiligem Geist und Feuer taufen. Seine Worfschaufel ist in seiner Hand, und er wird seine Tenne durch und durch reinigen und den Weizen in seine Scheune sammeln; die Spreu aber wird er verbrennen mit unauslöschlichem Feuer. (Lk. 3:16-17)
Denn auch in einem Geist sind wir alle zu einem Leib getauft worden, es seien Juden oder Griechen, es seien Sklaven oder Freie, und sind alle mit einem Geist getränkt worden. (1.Kor 12:13)
Die Gegenüberstellung von Wasser, Geist und Feuer konfrontiert mit der Frage, in welchem Bereich das eigene Leben tatsächlich verankert ist: im alten, sich selbst genügenden Menschen oder im neuen Leben aus dem Geist. Sie will nicht verunsichern, sondern klären und trösten: Wer sich an den Menschen‑Erretter hält, steht bereits im Zeichen des Geistes, auch wenn vieles noch bruchstückhaft erscheint. Die Zusage, dass Er den Weizen in seine Scheune sammelt, darf Mut machen, dem Wirken des Geistes Raum zu geben und zugleich die Ernsthaftigkeit des kommenden Gerichts vor Augen zu behalten – nicht als ständige Bedrohung, sondern als Mahnung, die Gnade nicht gering zu schätzen.
Der offene Himmel: Jesu Dienst in der Kraft der Dreieinigkeit
Als Jesus aus Nazareth an den Jordan kommt, mischt Er sich unter die Wartenden, die ihre Sünden bekennen und die Taufe der Buße empfangen wollen. Er, der ohne Sünde ist, stellt sich bewusst auf die Seite derer, die Umkehr nötig haben. Lukas berichtet nüchtern: „Es geschah aber, als das ganze Volk getauft wurde und Jesus getauft war und betete, daß der Himmel aufgetan wurde“ (Lukas 3:21). In dieser schlichten Szene wird etwas Entscheidendes offenbar: Der Menschen‑Erretter beginnt Seinen Dienst nicht aus einer Distanz heraus, sondern indem Er sich mit den Verlorenen solidarisiert. Er tritt in den Wasserstrom der Buße, um den Weg zu gehen, den der Vater für Ihn bereitet hat – den Weg von Tod und Auferstehung. Die Taufe wird für Ihn zum bewussten Eintritt in diesen Weg, den Er am Kreuz vollenden wird.
Es geschah aber, als das ganze Volk getauft wurde und Jesus getauft war und betete, dass sich der Himmel öffnete und der Heilige Geist in leiblicher Gestalt wie eine Taube auf Ihn herabfuhr; und eine Stimme kam aus dem Himmel: Du bist Mein geliebter Sohn, an Dir habe Ich Wohlgefallen. (Witness Lee, Life-Study of Luke, Botschaft sieben, S. 62)
Auf diese demütige Bewegung des Sohnes antwortet der Himmel. Lukas fährt fort: „und der Heilige Geist in leiblicher Gestalt, wie eine Taube, auf ihn herabstieg und eine Stimme aus dem Himmel kam: Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen gefunden“ (Lukas 3:22). Vor unseren Augen entfaltet sich die Wirklichkeit der Göttlichen Dreieinigkeit: der Sohn steht im Wasser und betet, der Geist kommt auf Ihn, der Vater spricht sein bekennendes Wort. Die Gestalt der Taube ist nicht zufällig. Sie steht für Sanftmut, Reinheit und ungeteilte Ausrichtung. Der Geist kommt nicht wie ein stürmisches Feuer, das alles niederbrennt, sondern wie eine Taube, die nur dort ruht, wo Frieden, Gehorsam und ein Herz für Gottes Willen sind. Von nun an geschieht Jesu Dienst sichtbar unter diesem Zeichen: Er handelt als Mensch, aber in der Kraft des Geistes und im beständigen Wohlgefallen des Vaters.
In diesem offenen Himmel über Jesus wird sichtbar, was der Dreieine Gott mit Seinem ganzen Heilshandeln im Sinn hat. Der Sohn, der sich mit uns einsmacht, öffnet den Zugang; der Geist, der auf Ihm ruht, wird später „über alles Fleisch“ ausgegossen (vgl. Joel 3:1; Apostelgeschichte 2:17); der Vater, der Ihn als geliebten Sohn bekennt, nimmt in Ihm Menschen als Söhne und Töchter an. Was bei Jesu Taufe einmalig geschieht, hat eine bleibende Auswirkung: In Christus sind Glaubende in denselben Bereich hineingenommen – unter einen geöffneten Himmel, in die Salbung des Geistes, in das gesprochenen Ja des Vaters. Paulus fasst das später in die Worte: „Gelobt sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit jeder geistlichen Segnung in den himmlischen Regionen in Christus“ (Epheser 1:3).
Damit wird Jesu Taufe mehr als ein Vorbild; sie ist der Anfang unseres Weges mit eingeschlossen. Der Menschen‑Erretter steht nicht nur für uns am Jordan, Er nimmt uns in Sein Leben hinein. Wer an Ihn glaubt, wird in Sein Sterben und Auferstehen, in Seine Beziehung zum Vater, in Sein Geistesleben hineingestellt. Das bedeutet nicht, dass der Alltag automatisch spektakulär wird. Vielmehr bekommt das Gewöhnliche einen anderen Himmel: Gebet wird Antwort auf den geöffneten Himmel, Gehorsam wird getragen von der Kraft des Geistes, und die eigene Identität ruht nicht mehr in der eigenen Leistung, sondern in der Zusage des Vaters. Selbst in Zeiten der Trockenheit bleibt diese objektive Realität bestehen: Über Christus ist der Himmel offen – und in Ihm auch über denen, die zu Ihm gehören.
ES geschah aber, als das ganze Volk getauft wurde und Jesus getauft war und betete, daß der Himmel aufgetan wurde und der Heilige Geist in leiblicher Gestalt, wie eine Taube, auf ihn herabstieg und eine Stimme aus dem Himmel kam: Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen gefunden. (Lk. 3:21-22)
Gelobt sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit jeder geistlichen Segnung in den himmlischen Regionen in Christus. (Eph. 1:3)
Die Taufe Jesu zeigt, wie tief Gott sich mit der menschlichen Situation verbindet und wie vollständig Er den Weg unseres Glaubens in Seine dreieinige Wirklichkeit einbettet. Dieses Bild vom offenen Himmel, vom herabkommenden Geist und vom Zuspruch des Vaters kann helfen, den eigenen Alltag neu zu sehen: nicht als Abfolge zufälliger Ereignisse, sondern als Raum, in dem der gleiche Gott still und treu gegenwärtig ist. Es nimmt den Druck, aus eigener Kraft etwas „für Gott“ leisten zu müssen, und stärkt das Vertrauen, dass der Menschen‑Erretter auch heute aus der Fülle Seiner Menschlichkeit und Göttlichkeit handelt – in uns, durch uns und oft weit über uns hinaus.
Herr Jesus, führe uns im Licht Deines Wortes und schenke uns Gnade, die gezeigte Wahrheit nicht nur zu verstehen, sondern im Alltag aus Deinem Leben zu erfahren. Bewahre uns in Deiner Gegenwart, damit unser Denken, Reden und Dienen von Dir geprägt wird und Dein Name in der Gemeinde verherrlicht wird. Amen.
Englische Quelle: Life-Study of Luke, Chapter 7