Einleitendes Wort (2)
Wer Jesus nur als starken Wundertäter oder königlichen Messias vor Augen hat, übersieht leicht, wie tief die Bibel seine verborgene, leidende Seite beschreibt. Besonders der Prophet Jesaja und der Philipperbrief zeichnen ein eindrückliches Bild: Der ewige Sohn Gottes nimmt die Gestalt eines Sklaven an, wird verachtet, leidet stellvertretend und wird dann von Gott über alle Maßen erhöht. Gerade dieses verborgene, dienende Antlitz Christi ist der Schlüssel, um das Markusevangelium zu verstehen – und zugleich ein Trost für alle, die in Schwachheit und Unscheinbarkeit leben.
Der von Gott erwählte und verachtete Sklave
Wenn Jesaja den Messias „mein Knecht, den ich halte, mein Auserwählter, an dem meine Seele Wohlgefallen hat“ nennt, öffnet sich ein Blick in das Herz Gottes, den kein menschlicher Maßstab erreicht. Gott durchmustert die Geschichte der Menschen und zeigt auf eine einzelne Person: auf Jesus, den Sklaven Gottes. An ihm hat Er Ruhe gefunden, an ihm erkennt Er sich selbst wieder. „Siehe, mein Knecht, den ich halte, mein Auserwählter, an dem meine Seele Wohlgefallen hat“ (Jesaja 42:1). Diese göttliche Freude ist nicht an äußere Gestalt, Kraft oder Eindruck gebunden. Christus wächst „wie ein zarter Spross und wie eine Wurzel aus dürrem Erdreich“ vor Gott auf – verborgen, unscheinbar, in den Augen der Welt unbedeutend. Nazareth, das Haus eines armen Zimmermanns, die verachtete Provinz Galiläa: In dieser unspektakulären Umgebung entfaltet Gott seinen ewigen Vorsatz.
19 ist über jedem Namen.“ Der Herr erniedrigte Sich bis zum Äußersten, doch Gott erhöhte Ihn auf den höchsten Gipfel. Seit der Himmelfahrt des Herrn gibt es auf der Erde keinen Namen mehr, der höher ist als der Name Jesu. Das Wort des Paulus in Philipper 2:9 über die Erhöhung des Herrn entspricht dem, was in Jesaja 52:13 geweissagt ist. (Witness Lee, Life-Study of Mark, Botschaft zwei, S. 19)
Die Menschen lesen dieselbe Gestalt ganz anders. Jesaja spricht von einem „ganz und gar Verachteten, … Verabscheuten der Nation, … Knecht der Herrscher“ (Jesaja 49:7). Er ist „verachtet und von den Menschen verlassen, ein Mann der Schmerzen und mit Leiden vertraut“; man verbirgt das Gesicht vor ihm, man achtet ihn nicht. Wo Gott sein ganzes Wohlgefallen findet, wendet sich der natürliche Mensch ab. Dieser scharfe Kontrast entlarvt unsere heimlichen Erwartungen: Ein Christus nach unserem Geschmack wäre machtvoll, glänzend, beeindruckend. Der Christus der Schrift ist demütig, dient, schweigt, erträgt – und gerade darin offenbart sich das wahre Antlitz Gottes. Wer sich auf diesen Sklaven-Gott einlässt, entdeckt einen Herrn, der den Weg nach unten nicht scheut, um dem Verachteten nahe zu sein. Das tröstet tiefer als jede äußerliche Größe: In den unscheinbaren, verachteten Bereichen unseres Lebens ist der Herr nicht abwesend, sondern dort erkennt Er sich selbst am ehesten wieder und freut sich, wenn wir gerade dort seine Nähe glauben.
Siehe, mein Knecht, den ich halte, mein Auserwählter, an dem meine Seele Wohlgefallen hat: Ich habe meinen Geist auf ihn gelegt, er wird das Recht zu den Nationen hinausbringen. (Jes. 42:1)
So spricht der HERR, der Erlöser Israels, sein Heiliger, zu dem ganz und gar Verachteten, zu dem Verabscheuten der Nation, zu dem Knecht der Herrscher: Könige werden es sehen und aufstehen, (auch) Oberste, und sie werden sich niederwerfen um des HERRN willen, der treu ist, (um) des Heiligen Israels (willen), der dich erwählt hat. (Jes. 49:7)
Das Bild des erwählten und verachteten Sklaven lädt ein, die eigenen Wertmaßstäbe prüfen zu lassen. Wo Schwachheit, Unscheinbarkeit oder Verachtung stehen, steht in Gottes Augen nicht das Aus, sondern oft der Ort seines besonderen Wohlgefallens. Wer sich von diesem Christus prägen lässt, wird nicht mehr in erster Linie nach Eindruck und Anerkennung fragen, sondern danach, ob sein Leben – verborgen oder sichtbar – dem Willen des Vaters entspricht. In der Gemeinschaft mit dem demütigen Knecht wächst eine stille Freiheit: Man braucht nicht mehr alles zu sein, nur noch an dem Ort zu stehen, an dem Gott sein Wohlgefallen findet. Diese Freiheit trägt auch durch verachtete Wege, weil über ihnen der Zuspruch Gottes steht: „Mein Knecht, den ich halte.“
Der gehorsame Sklave, der leidet und stellvertretend trägt
Der Knecht Gottes, den Jesaja vor Augen hat, begegnet dem Leid nicht als Opfer der Umstände, sondern als Hörender. Bevor von Schlägen und Speichel die Rede ist, heißt es: „Der Herr, HERR, hat mir die Zunge eines Jüngers gegeben, damit ich erkenne, den Müden durch ein Wort aufzurichten. Er weckt mich Morgen für Morgen, er weckt mir das Ohr, damit ich höre, wie Jünger hören“ (Jesaja 50:4). Gehorsam beginnt hier nicht mit harter Pflichterfüllung, sondern mit einem wachen, geweckten Ohr. Christus ist der Sklave, der sich jeden Morgen neu vom Wort des Vaters bestimmen lässt, der nicht aus sich selbst redet, nicht seinen eigenen Willen verfolgt, nicht seine Ehre sucht. Aus dieser inneren Ausrichtung erwächst die Bereitschaft, alles zu tragen, was Gottes Weg mit sich bringt.
14 Hier sehen wir, dass der Herr auf Gott vertraute und sein Angesicht wie einen Kieselstein machte. Als der Herr Jesus auf Gottes Weg ging, um Gottes Willen zu erfüllen, war sein Angesicht wie ein harter Stein. In der Frage, Gottes Willen zu erfüllen, war er sehr entschlossen. (Witness Lee, Life-Study of Mark, Botschaft zwei, S. 14)
Darum kann der Knecht sagen: „Ich bot meinen Rücken den Schlagenden und meine Wangen den Raufenden, mein Angesicht verbarg ich nicht vor Schmähungen und Speichel“ (Jesaja 50:6). Hier steht kein schwacher Charakter, der keinen Widerstand wagt, sondern ein Gehorsam, der stärker ist als jede Gewalt. Er schreit nicht, erhebt seine Stimme nicht, drängt sich nicht auf (Jesaja 42:2). Er zerbricht das geknickte Rohr nicht, er löscht den glimmenden Docht nicht aus, sondern trägt die Zerbrechlichen, statt sie zu zerbrechen (Jesaja 42:3). Dennoch bleibt sein Leiden nicht bei Mitgefühlen stehen. Es wird zum stellvertretenden Tragen: „Fürwahr, er hat unsere Leiden getragen, und unsere Schmerzen hat er auf sich geladen … um unserer Übertretungen willen war er durchbohrt, um unserer Missetaten willen zerschlagen … der HERR hat ihn treffen lassen unser aller Schuld“ (Jesaja 53:4–6). Wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird, öffnet er seinen Mund nicht (Jesaja 53:7). In dieser Stille liegt die Entscheidung, unsere Geschichte auf sich zu nehmen.
Der Gehorsam des Sklaven gipfelt im Kreuz. Dort erfüllt sich, was Jesaja vorzeichnet und das Markusevangelium so knapp zusammenfasst: „Denn auch der Sohn des Menschen ist nicht gekommen, um bedient zu werden, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele“ (Markus 10:45). Der Sklave Gottes wird zum Sünd- und Übertretungsopfer, seine Seele wird „in den Tod ausgeschüttet“ (Jesaja 53:12). Er lässt sich mit Verbrechern zählen, er trägt ihre Last, er bittet für sie. Selbst in den letzten Augenblicken bleibt sein Dienst barmherzig: „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun“ (Lukas 23:34). So wird deutlich, wie weit sein Gehorsam reicht: bis dorthin, wo unsere Schuld uns endgültig von Gott trennen müsste.
Wer vor diesem leidenden Knecht verweilt, begegnet einem Gehorsam, der nicht hart, sondern barmherzig ist; einer Heiligkeit, die nicht auf Distanz geht, sondern Lasten schultern kann. Das verändert den Blick auf eigenes Leiden und eigene Schuld. Schmerz wird nicht mehr nur als sinnloser Verlust erfahren, sondern kann zum Ort der Begegnung mit dem gehorsamen Sklaven werden, der schon dort war und weiß, was es kostet, Gott zu vertrauen. Schuld wird nicht mehr als endgültige Mauer erlebt, sondern als etwas, das auf Ihn gelegt wurde und von Ihm getragen wird. In der Gemeinschaft mit diesem Sklaven wächst ein stilles Vertrauen: „Der Herr, HERR, hilft mir; darum werde ich nicht zuschanden“ (Jesaja 50:7). Daraus erwächst Mut, auch dann im Willen Gottes zu bleiben, wenn der Weg härter wird als erwartet, und Geduld im Umgang mit den Geknickten und Glimmenden um uns her, weil wir wissen: So ist Er uns begegnet.
Der Herr, HERR, hat mir die Zunge eines Jüngers gegeben, damit ich erkenne, den Müden durch ein Wort aufzurichten. Er weckt (mich, ja) Morgen für Morgen weckt er mir das Ohr, damit ich höre, wie Jünger (hören). (Jes. 50:4)
Ich bot meinen Rücken den Schlagenden und meine Wangen den Raufenden, mein Angesicht verbarg ich nicht vor Schmähungen und Speichel. (Jes. 50:6)
Das Bild des gehorsamen, leidenden Sklaven öffnet einen Raum, in dem Gehorsam nicht mit Druck und Zwang identifiziert werden muss. Es zeigt einen Herrn, der den Willen Gottes in einem durchhörten, geweckten Herzen trägt und sich gerade so in die tiefsten Tiefen der Menschheit senden lässt. Wo dieses Bild das eigene Denken prägt, werden Leiden nicht mehr nur als Zeichen des Verlassenseins gedeutet, sondern als Orte, an denen der Sklaven-Heiland bereits gewartet hat. Und die eigene Schuld verliert etwas von ihrem lähmenden Gewicht, weil sie nicht mehr alleine getragen werden muss. In der stillen Nähe dieses Knechtes darf ein Vertrauen reifen, das sich nicht in lauten Bekenntnissen erschöpft, sondern im leisen Einverständnis: Er hält aus, Er trägt durch, und darin wird unser Leben Schritt für Schritt in seinen gehorsamen Weg hineingenommen.
Der erniedrigte Sklave, der hoch erhöht ist und ewig dient
Hinter der Gestalt des leidenden Sklaven steht ein Geheimnis, das Philipper 2.in klare Worte fasst. Der, der sich „in Knechtsgestalt“ findet, ist derselbe, der von Ewigkeit her „in Gestalt Gottes“ existiert. Er ist „die Ausstrahlung seiner Herrlichkeit und der exakte Abdruck seiner Substanz“ und trägt „alle Dinge durch das Wort seiner Kraft“ (Hebräer 1:3). Dennoch klammert er sich nicht an das Gottgleichsein als an einen Besitz, den er verteidigen müsste. Er entäußert sich, nicht indem er aufhört, Gott zu sein, sondern indem er die Form wechselt: von der Gestalt Gottes in die Gestalt eines Sklaven, von der himmlischen Herrlichkeit in die Niedrigkeit eines Menschenlebens. Er nimmt den ganzen Abstand auf sich, der zwischen Schöpfer und Knecht liegt.
11 wie ein zarter Spross und wie eine Wurzel aus dürrem Erdreich. Er hatte keine Gestalt und keine Pracht; und als wir Ihn sahen, hatte Er kein Aussehen, dass wir Ihn begehrt hätten. Er war verachtet und von den Menschen verlassen, ein Mann der Schmerzen und mit Leiden vertraut; und wie einer, vor dem man das Angesicht verbirgt, so war Er verachtet, und wir achteten Ihn nicht.“ Wenn du Kapitel 2 des Lukasevangeliums liest, wirst du sehen, wie Christus wie ein zarter Spross aufwächst und wie eine Wurzel aus dürrem Erdreich hervorkommt. Der Herr wuchs im Haus eines armen Zimmermanns auf, in der verachteten Stadt Nazareth und in der verachteten Provinz Galiläa. Das war die Erfüllung des „dürren Erdreichs“ bei Jesaja. (Witness Lee, Life-Study of Mark, Botschaft zwei, S. 11)
In dieser Menschwerdung bleibt er den Weg nach unten nicht schuldig. Als Mensch „erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja bis zum Tod am Kreuz“ (vgl. Philipper 2:8). Das Kreuz ist nicht bloß das Ende eines tragischen Lebens, sondern der tiefste Punkt freiwilliger Erniedrigung. Dort erfüllt er den ewigen Vorsatz Gottes, indem er unser Lösegeld wird, unsere Sünde trägt, unseren Tod schmeckt. Jesaja sieht diesen Weg und fasst ihn in das Wort: „Darum werde ich ihm Anteil geben unter den Großen, und mit Gewaltigen wird er die Beute teilen: dafür, daß er seine Seele ausgeschüttet hat in den Tod … er aber hat die Sünde vieler getragen und für die Verbrecher Fürbitte getan“ (Jesaja 53:12). Der Sklave geht so tief hinab, dass kein Sünder mehr sagen muss: Bis zu mir reicht Gottes Weg nicht.
Gerade deswegen setzt Gott einen neuen Anfang mit ihm. „Siehe, mein Knecht wird einsichtig handeln. Er wird erhoben und erhöht werden und sehr hoch sein“ (Jesaja 52:13). Was nach menschlichen Maßstäben wie eine Niederlage aussieht, erweist sich als Beginn einer unüberbietbaren Erhöhung. „Darum hat Gott ihn auch hoch erhoben und ihm den Namen gegeben, der über jedem Namen ist“ (vgl. Philipper 2:9). Von der Himmelfahrt an gibt es keinen Namen mehr, der höher wäre als der Name Jesu. Jedes Knie im Himmel, auf der Erde und unter der Erde wird sich vor ihm beugen, jede Zunge wird bekennen, dass er Herr ist – zur Ehre Gottes, des Vaters. Die Erniedrigung des Sklaven und die Erhöhung des Herrn sind keine Gegensätze, sondern zwei Seiten derselben göttlichen Geschichte: Wer sich für die Verlorenen bis zum Äußersten erniedrigt, wird von Gott bis zum Höchsten erhöht.
In seiner Erhöhung legt der Herr den Dienst nicht ab. Jesaja hört, wie Gott zu seinem Knecht sagt: „Ich … mache dich zum Bund des Volkes, zum Licht der Nationen“ (Jesaja 42:6), und: „So habe ich dich auch zum Licht der Nationen gemacht, daß mein Heil reiche bis an die Enden der Erde“ (Jesaja 49:6). Der Erhöhte ist der lebendige Bund, in dem Gott sich selbst den Menschen zusagt, und das Licht, das bis in die fernsten Winkel der Welt reicht. Hebräer 2.beschreibt ihn als den, der „wegen seines Todesleidens … mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt“ ist, damit er „durch die Gnade Gottes für alles den Tod schmecken sollte“ (Hebräer 2:9). Der Sklave Gottes ist der verherrlichte Herr, der weiter dient, indem er für die Seinen eintritt und sie „völlig in den ewigen Vorsatz Gottes hineingebracht“ sehen will.
Er, der die Ausstrahlung Seiner Herrlichkeit und der exakte Abdruck Seiner Substanz ist und alle Dinge durch das Wort Seiner Kraft stützt und trägt, und nachdem Er die Reinigung von den Sünden vollbracht hat, hat Er Sich zur Rechten der Majestät in der Höhe niedergesetzt, (Hebr. 1:3)
Darum werde ich ihm Anteil geben unter den Großen, und mit Gewaltigen wird er die Beute teilen: dafür, daß er seine Seele ausgeschüttet hat in den Tod und sich zu den Verbrechern zählen ließ. Er aber hat die Sünde vieler getragen und für die Verbrecher Fürbitte getan. (Jes. 53:12)
Die Verbindung von Erniedrigung und Erhöhung in der Person Christi schützt vor zwei Einseitigkeiten: vor einem triumphalistischen Glauben, der das Kreuz hinter sich lassen möchte, und vor einem resignierten Glauben, der im Kreuz nur Verlust sieht. Der Sklaven-Herr führt beides zusammen. Sein Weg lehrt, dass die tiefsten Wege nicht das Ende von Sinn und Würde markieren, sondern oft gerade jene Orte sind, an denen Gott seine kommende Herrlichkeit vorbereitet. So kann der Blick auf den erhöhten Sklaven den Mut stärken, auch unscheinbare oder schmerzhafte Treuewege auszuhalten, ohne ihre Bedeutung zu unterschätzen. Zugleich wächst die Zuversicht, dass der Herr, der für uns den Tod schmeckte und nun mit Ehre gekrönt ist, uns nicht halb rettet, sondern „bis zum Äußersten“ trägt. In dieser Gewissheit darf das Leben – bei aller Brüchigkeit – als Teil einer größeren Geschichte gesehen werden, deren Ziel in Ihm schon erfüllt ist.
Herr Jesus Christus, du von Gott erwählter Knecht, der verachtet wurde und doch das ganze Wohlgefallen des Vaters trägt, wir beten dich an für deinen demütigen Gehorsam bis in den Tod am Kreuz. Danke, dass du unsere Schuld getragen, unsere Schmerzen auf dich geladen und dich selbst für uns ausgeschüttet hast, damit wir Frieden mit Gott haben können. Öffne unsere Augen für dein verborgenes, dienendes Antlitz, damit wir dich nicht nach äußeren Maßstäben beurteilen, sondern deine Liebe und Treue mitten in Schwachheit und Leid erkennen. Richte alle auf, die wie ein geknicktes Rohr oder ein glimmender Docht sind, und lass sie in deinem sanften Umgang neue Hoffnung und neue Kraft finden. Und während du als erhöhter Herr zur Rechten Gottes für uns eintrittst, erfülle unsere Herzen mit der Gewissheit, dass dein Dienst als Sklaven-Heiland nicht aufhört, bis dein ewiger Vorsatz an uns und durch uns ans Ziel gekommen ist. Amen.
Englische Quelle: Life-Study of Mark, Chapter 2