Das Wort des Lebens
lebensstudium

Einleitendes Wort (1)

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Wenn Menschen über die vier Evangelien sprechen, fällt ihr Blick oft zuerst auf die tiefen Worte im Johannesevangelium oder auf die großen Reden im Matthäusevangelium. Das Markus-Evangelium wirkt daneben fast unscheinbar: wenig Reden, viele Begebenheiten, viel Galiläa statt Jerusalem. Und doch hat gerade dieses schlichte, bewegte Evangelium eine eigene Schönheit: Es zeichnet ein lebendiges Bild von Jesus, der als demütiger Diener mitten unter verachteten Menschen lebt – und gerade darin seine göttliche Herrlichkeit offenbart.

Der Sklaven-Retter: Gottes Sohn in der Gestalt eines Dieners

Wenn Markus von Jesus erzählt, steht nicht zuerst der Redner, Lehrer oder Herrscher vor uns, sondern der Handelnde. Gleich zu Beginn bewegt sich Jesus wie jemand, der von einer inneren Notwendigkeit getrieben ist: Er ruft Jünger, heilt Kranke, treibt Dämonen aus, zieht von Ort zu Ort. Hinter dieser rastlosen Bewegung steht keine Getriebenheit, sondern ein Entschluss: Der Sohn Gottes nimmt den niedrigsten Platz ein und handelt wie ein Sklave. Jesaja lässt Gott über diesen Knecht sagen: „Siehe, mein Knecht, den ich halte, mein Auserwählter, an dem meine Seele Wohlgefallen hat: Ich habe meinen Geist auf ihn gelegt, er wird das Recht zu den Nationen hinausbringen“ (Jes. 42:1). Dieser von Gott gehaltene Knecht ist kein Werkzeug ohne Würde, sondern der Gegenstand göttlichen Wohlgefallens – und gerade so wird er zum Sklaven-Retter.

Im Gegensatz zu den tiefgehenden Dingen, die im Evangelium nach Johannes offenbart werden, sehen wir im Markus-Evangelium den Herrn als den Sklaven-Heiland. Im Evangelium nach Markus haben wir nicht den Gott-Heiland wie in Johannes, den König-Heiland wie in Matthäus oder den Menschen-Heiland wie in Lukas. Das Evangelium nach Markus zeigt einen besonderen Aspekt Christi, nämlich den des Sklaven-Heilandes. In Johannes haben wir Gott, in Matthäus den König, in Lukas den Menschen und in Markus den Sklaven. (Witness Lee, Life-Study of Mark, Botschaft eins, S. 2)

Wenn Jesus im Markus-Evangelium sagt: „Denn auch der Sohn des Menschen ist nicht gekommen, um bedient zu werden, sondern um zu dienen und Sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele“ (Mk. 10:45), öffnet er uns einen Blick in sein Inneres. Der Sohn des Menschen weiß, wer er ist: Er ist der, der ein Lösegeld geben kann – niemand sonst. In der Sprache des Alten Testaments ist er der Knecht Jehovas, der „die Sünde vieler getragen und für die Verbrecher Fürbitte getan“ hat (Jes. 53:12). Und doch tritt er nicht als Fordernder, sondern als Dienender auf. Gottheit und Sklavendienst stehen nicht nebeneinander, als ob sich Jesus zwischen ihnen hin- und herbewegte; sie durchdringen einander. Seine Allmacht zeigt sich gerade darin, dass er sich bindet, seine Herrlichkeit darin, dass er sich verbirgt, sein ewiger Vorsatz darin, dass er sich in den Staub unseres Alltags hineinbegibt.

So entsteht im Markus-Evangelium ein Bild, das zugleich erschüttert und tröstet: Der, der stürmische Wellen mit einem Wort beruhigt und Dämonen zum Schweigen bringt, trägt freiwillig die Schmach derer, denen er dient. Der, von dem Johannes bezeugt: „Und das Wort wurde Fleisch und stiftshüttete unter uns (und wir haben Seine Herrlichkeit angeschaut, eine Herrlichkeit als des Einziggeborenen vom Vater), voller Gnade und Wirklichkeit“ (Johannes 1:14), ist derselbe, der sich von Menschen missverstehen, benutzen und schließlich kreuzigen lässt. In diesem Sklaven-Retter wird der ewige Vorsatz Gottes greifbar: Gott will seine Herrlichkeit nicht für sich behalten, sondern in die Tiefe unserer Verlorenheit hinabtragen, um uns nicht nur zu befreien, sondern in eine Gemeinschaft mit sich hineinzunehmen, in der Dienen und Herrschen sich nicht ausschließen, sondern gegenseitig erhellen.

Wer diesem Jesus im Markus-Evangelium begegnet, beginnt seine eigene Vorstellung von Größe zu hinterfragen. Echte Größe liegt nicht darin, über andere zu verfügen, sondern darin, sich von Gott halten zu lassen und sich deshalb verschenken zu können. In einer Welt, die Dienst oft mit Minderwert gleichsetzt, verleiht der Sklaven-Retter dem Dienen eine königliche Würde. Es kann befreiend sein zu wissen: Dort, wo scheinbar nur Arbeit, Last und Verzicht sind, ist der Herr selbst schon gegangen und gegenwärtig. Sein Weg als Sklave-Retter lädt dazu ein, die unscheinbaren Wege, auf die Gott uns stellt, nicht als Abstieg zu betrachten, sondern als verborgene Orte seiner Herrlichkeit, an denen sein ewiger Vorsatz – leise und oft unbemerkt – Wirklichkeit wird.

Siehe, mein Knecht, den ich halte, mein Auserwählter, an dem meine Seele Wohlgefallen hat: Ich habe meinen Geist auf ihn gelegt, er wird das Recht zu den Nationen hinausbringen. (Jes. 42:1)

Denn auch der Sohn des Menschen ist nicht gekommen, um bedient zu werden, sondern um zu dienen und Sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele. (Mk. 10:45)

Das Bild des Sklaven-Retters öffnet einen neuen Blick auf den eigenen Alltag: Aufgaben, die klein, mühsam oder wenig beachtet erscheinen, bekommen Gewicht, weil sie dem Weg dessen entsprechen, der seine Gottheit gerade darin zeigt, dass er dient. Wo Menschen nur Belastung sehen, erkennt der Glaube die Spur dessen, der sein Leben als Lösegeld gibt. So kann innere Freiheit wachsen, nicht mehr nach äußeren Ehren zu jagen, sondern darin zu ruhen, von Gott gehalten zu sein und im Verborgenen an seinem ewigen Vorsatz mitzuwirken.

Die Schönheit der Menschlichkeit Jesu im Dienst-Alltag

Wer das Markus-Evangelium aufmerksam liest, merkt bald: Hier wird ein Mensch erzählt, nicht nur eine Lehre. Jesus hat Hunger, sucht Ruhe, seufzt, ist tief bewegt, wird traurig und auch zornig, wenn Herzen hart bleiben. Diese Regungen sind nicht Randbemerkungen, sie gehören zum Bild. Sie zeigen eine Menschlichkeit ohne Maske, aber auch ohne Bruch: nichts ist übersteigert, nichts verflacht. In dieser Menschlichkeit leuchtet etwas auf, das Jakobus mit den Worten beschreibt: „Die Weisheit von oben aber ist aufs erste rein, sodann friedsam, gütig, folgsam, voll Barmherzigkeit und guter Früchte, unparteiisch, ungeheuchelt“ (Jakobus 3:17). Jesu Gedanken und Reaktionen sind durchdrungen von einer Weisheit, die von oben kommt, aber ganz irdisch greifbar wird.

Im Evangelium nach Markus finden wir eine lebendige Darstellung der Menschlichkeit des Herrn als Sklave. Die letzten Kapitel dieses Evangeliums sind besonders lang und ausführlich, weil Markus beabsichtigt, einen detaillierten Bericht zu geben, der die Schönheit des Herrn als Sklave in Seinen menschlichen Tugenden aufzeigt. (Witness Lee, Life-Study of Mark, Botschaft eins, S. 5)

Gerade weil Markus viele Taten schildert, werden die inneren Beweggründe Jesu erkennbar. Wenn er einem Aussätzigen die Hand auflegt oder Kinder zu sich ruft, steht dahinter nicht bloß Pflichtgefühl, sondern eine von Mitleid berührte Seele. Wenn er sich vom Strom der Menschen überrennen lässt und doch den Einzelnen sieht, kommt darin die Schönheit einer Menschlichkeit zum Vorschein, in der göttliche Eigenschaften in menschlichen Tugenden Gestalt annehmen. Was Jesaja über den Knecht Gottes sagt, wird praktisch sichtbar: „Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen. In Treue bringt er das Recht hinaus“ (Jes. 42:3). So handelt einer, der stark genug ist, um zart zu sein, und heilig genug, um nicht hart zu werden.

Zugleich bleibt in diesen Szenen die Herrschaft Jesu nie verborgen. Derselbe, der müde in einem Boot einschläft, steht auf und bedroht den Sturm; derselbe, der sich von einer Menge bedrängen lässt, spürt die Berührung einer einzelnen Frau und ruft sie hervor; derselbe, der sich in ein Haus zurückzieht, um zu essen, erklärt, dass der Sohn des Menschen Herr auch über den Sabbat ist. In seiner Person fallen keine Trennlinien zwischen „Menschlichem“ und „Göttlichem“; seine göttlichen Eigenschaften kommen gerade in seinen menschlichen Tugenden zur Erscheinung. So wird verständlich, dass Jesaja den kommenden Sohn zugleich „starker Gott, Vater der Ewigkeit, Fürst des Friedens“ nennt (Jesaja 9:5) – ein Titel, der nicht über, sondern mitten in der konkreten, empfindsamen Menschlichkeit Jesu aufleuchtet.

Dieses Bild Jesu hat eine stille, aber tiefgreifende Wirkung: Es nimmt der Nähe zu Gott das Bedrohliche. Vor einem solchen Herrn muss sich niemand verstellen. Er kennt Müdigkeit und Überforderung, kennt den Schmerz über verhärtete Herzen und die Freude über einen einzigen, der sich gewinnen lässt. Wer ihn in Markus betrachtet, begegnet keiner idealisierten Figur, sondern einem Herrn, der die menschliche Wirklichkeit ernst nimmt und sie doch von innen her verwandelt. In seinem Dienst-Alltag wird sichtbar, dass wahre Heiligkeit nicht unnahbar macht, sondern zugänglich; sie verurteilt nicht reflexhaft, sondern sucht, aufrichtet und begleitet. In dieser Nähe kann Vertrauen wachsen – das Vertrauen, dass unsere eigene brüchige Menschlichkeit bei ihm nicht auf Widerstand stößt, sondern in einer größeren, heilen Menschlichkeit Raum findet.

Die Weisheit von oben aber ist aufs erste rein, sodann friedsam, gütig, folgsam, voll Barmherzigkeit und guter Früchte, unparteiisch, ungeheuchelt. (Jak. 3:17)

Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen. In Treue bringt er das Recht hinaus. (Jes. 42:3)

Die geschilderte Menschlichkeit Jesu bewahrt vor zwei falschen Bildern: vor einem kühlen, distanzierten Gott und vor einem bloß menschlich-hilflosen Jesus. Wer seine Empfindungen und Reaktionen im Markus-Evangelium wahrnimmt, entdeckt einen Herrn, der die Spannungen des Alltags kennt und zugleich in ihnen von der Weisheit von oben geprägt ist. Das eröffnet die Möglichkeit, die eigenen Gefühle weder zu verdrängen noch ihnen willenlos ausgeliefert zu sein, sondern sie in Beziehung zu dem zu bringen, dessen Menschlichkeit von Gottes Liebe und Heiligkeit durchdrungen ist.

Gottes Weg mit schwachen Dienern: Markus als ermutigendes Beispiel

Hinter dem Markus-Evangelium steht eine Lebensgeschichte, in der sich die Gnade Gottes spiegeln lässt. Johannes mit dem Beinamen Markus wächst im Umfeld der ersten Gemeinde in Jerusalem auf; sein Elternhaus ist ein Ort des Gebets (Apg. 12:12). Er wird in den Dienst hineingenommen, begleitet Barnabas und Saulus und steht damit an der Frontlinie der Ausbreitung des Evangeliums (Apg. 12:25; Apg. 13:5). Doch im Brennpunkt der ersten Missionsreise hält er dem Druck nicht stand: „Johannes aber sonderte sich von ihnen ab und kehrte nach Jerusalem zurück“ (Apg. 13:13). Der junge Diener, auf den man große Hoffnungen gesetzt hatte, bricht ab. Aus dieser einen Notiz spricht viel: Müdigkeit, Furcht, Überforderung – wir kennen ihre Sprache aus eigener Erfahrung.

Der Verfasser dieses Evangeliums war Markus, der auch Johannes genannt wurde (Apg. 12:25), der Sohn einer Maria, die in der Gemeinde in Jerusalem in enger Beziehung zum Apostel Petrus stand (Apg. 12:12). Er war außerdem der Vetter des Barnabas (Kol. 4:10). Er begleitete Barnabas und Saulus in ihrem Dienst (Apg. 12:25) und schloss sich Paulus auf dessen erster Reise in den Dienst an den Nationen an (Apg. 13:5). Doch Markus verließ Paulus und kehrte in Perge um (Apg. 13:13). Weil er umgekehrt war, lehnte Paulus es auf seiner zweiten Reise ab, ihn mitzunehmen. Daraufhin schloss sich Markus Barnabas in dessen Werk an; in dieser Zeit trennte sich Barnabas von Paulus (Apg. 15:36–40). In seinen späteren Jahren stand Markus jedoch Paulus nahe (Kol. 4:10; Phlm. 24) und war ihm für seinen Dienst bis zu dessen Martyrium nützlich (2.Tim. 4:11). Petrus stand er wahrscheinlich durchgehend nahe, da Petrus ihn als seinen Sohn betrachtete (1.Pet. 5:13). (Witness Lee, Life-Study of Mark, Botschaft eins, S. 6)

Die Folgen dieses Rückzugs sind nicht gering. Als Paulus und Barnabas später eine weitere Reise planen, entbrennt eine heftige Auseinandersetzung: Barnabas will Markus erneut mitnehmen, Paulus hält es für unangebracht (Apg. 15:36–39). An diesem Punkt könnte die Geschichte von Markus enden: als Beispiel für einen, der die Chance seines Lebens vertan hat und zum Anlass von Streit geworden ist. Doch Gott schreibt anders. Später grüßt Paulus die Gemeinden mit den Worten: „Es grüßt euch Aristarchus, mein Mitgefangener, und Markus, der Vetter des Barnabas“ (Kol. 4:10), und kurz vor seinem Tod bittet er: „Nimm Markus und bringe ihn mit dir, denn er ist mir nützlich zum Dienst“ (2.Tim. 4:11). Aus dem, den Paulus einst nicht mehr mitnehmen wollte, ist einer geworden, der ihm im Dienst nützlich ist.

Auch Petrus spricht von einer tiefen, bleibenden Beziehung: „Es grüßt euch die Miterwählte in Babylon und Markus, mein Sohn“ (1.Petrus 5:13). Der Apostel, der selbst Verleugnung und Wiederherstellung erfahren hat, nennt den einstigen Rückkehrer seinen Sohn. Es ist naheliegend zu denken, dass Petrus Markus auf seinem Weg begleitet, korrigiert und gestärkt hat. Ein solcher Hintergrund wirft ein besonderes Licht auf das Evangelium, das Markus verfasst: Einer, der die eigene Schwachheit kennt, schreibt von einem Herrn, der sich als Sklaven-Retter zu schwachen Dienern herabneigt, sie nicht fallen lässt und sie wieder einbindet. In seinem Lebenslauf bündelt sich die Erfahrung, dass Gott den Faden nicht abreißen lässt, auch wenn Menschen aus der Spur geraten.

In dieser Geschichte liegt stille Ermutigung. Versagen bleibt nicht das letzte Wort; es muss auch nicht verdrängt werden. Gottes Umgang mit Markus zeigt, dass der Dreieine Gott seinen ewigen Vorsatz nicht an makellose Biographien knüpft, sondern ihn gerade in gebrochenen Lebenslinien zur Entfaltung bringt. Der, der „die Sünde vieler getragen und für die Verbrecher Fürbitte getan“ hat (Jes. 53:12), verwirft den schwachen Diener nicht, sondern nimmt ihn in seinen Dienst hinein, gereinigt und geläutert. So spiegelt Markus’ Weg den Inhalt seines Evangeliums: Der Sklaven-Retter, von dem er schreibt, ist zugleich der, der seine eigene Geschichte gehalten, verwandelt und fruchtbar gemacht hat.

Als aber Paulus und seine Begleiter von Paphos abgefahren waren, kamen sie nach Perge in Pamphylien. Johannes aber sonderte sich von ihnen ab und kehrte nach Jerusalem zurück. (Apg. 13:13)

Es grüßt euch Aristarchus, mein Mitgefangener, und Markus, der Vetter des Barnabas, dessentwegen ihr Befehle erhalten habt (Kol. 4:10)

Das Lebenszeugnis von Markus macht Mut, eigene Fehlentscheidungen und gescheiterte Anläufe nicht als Endpunkt zu deuten. In Gottes Händen können sie zu Lernwegen werden, auf denen Demut, Barmherzigkeit und ein tieferes Vertrauen wachsen. So entsteht ein Verständnis von Dienst, das nicht Perfektion, sondern Treue in der Abhängigkeit von Christus in den Mittelpunkt stellt. Die Erfahrung, selbst getragen und wiederhergestellt worden zu sein, wird dann zur leisen Sprache, in der der Sklaven-Retter anderen glaubwürdig bezeugt werden kann.


Herr Jesus Christus, Sklaven-Retter und Sohn Gottes, wie staunenswert ist deine Demut, dass du dich erniedrigt und den Weg eines Dieners mitten unter verachteten Menschen gewählt hast. In deinen Taten, in deiner Zuwendung und in deinen Gefühlen wird eine Menschlichkeit sichtbar, die von der Herrlichkeit Gottes erfüllt ist. Du kennst Müdigkeit, Hunger, Traurigkeit und Zorn über das Böse und bist uns dabei doch nie fern, sondern unendlich nahe. Darum kann jede zerbrochene und schwache Biographie vor dich treten, ohne ausgeschlossen zu sein, denn du verwirfst nicht, sondern stellst wieder her. Lass das Bild deiner dienenden Liebe in unseren Herzen lebendig werden, damit wir in schwierigen Zeiten nicht auf uns selbst, sondern auf dich schauen. Deine Handeln in Galiläa und deine Treue gegenüber einem schwankenden Diener wie Markus bezeugen, dass Gottes ewiger Vorsatz auch durch unsere Schwachheit nicht scheitert. So birgen wir uns neu in deiner Gnade, vertrauen deiner Führung und erwarten, dass du uns formst zu Menschen, in denen deine göttlichen Eigenschaften in menschlichen Tugenden aufleuchten. Dir sei Ehre für deine herrliche Gottheit und deine schöne Menschlichkeit, jetzt und in Ewigkeit. Amen.

Englische Quelle: Life-Study of Mark, Chapter 1