Das Wort des Lebens
lebensstudium

Die Salbung des Königs (1)

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Wenn Gott in der Geschichte einen neuen Abschnitt beginnt, geschieht das selten an den erwarteten Orten und durch die erwarteten Personen. So tritt am Rand der religiösen Zentren Israels ein ungewöhnlicher Mann in der Wüste auf, ruft zur Umkehr und stellt einen König vor, der nicht nur ein politischer Herrscher, sondern der Gesalbte Gottes ist. An dieser Schwelle vom Alten zum Neuen Bund wird sichtbar, wie Gott Priesterschaft und Königtum miteinander verbindet und wie er auch heute Menschen aus toter Religiosität in die lebendige Realität seines Reiches hineinführt.

Priester und König – zwei Dienste, ein Ziel

Wenn die Schrift vom Erstgeburtsrecht spricht, öffnet sie einen stillen, aber gewaltigen Horizont über Gottes Plan. In 1. Mose begegnen wir einem dreifachen Erbe: dem doppelten Anteil am Land, der Priesterschaft und dem Königtum. Ursprünglich gehören diese drei Aspekte zusammen – als eine einzige, ungeteilte Würde. Durch Reubens Versagen werden sie jedoch auseinandergerissen: Joseph empfängt das Land, Levi den priesterlichen Dienst, Juda das Königtum. Was Gott als Einheit gedacht hatte, liegt in der Geschichte Israels wie in Stücke gebrochen vor uns. Gerade in dieser Zerstreuung wird sichtbar, worum es Gott bei Priester und König geht: nicht um zwei konkurrierende Ämter, sondern um zwei Bewegungen desselben göttlichen Herzens. Priester bringen Menschen zu Gott, Könige bringen Gott zu den Menschen. Dazwischen entsteht ein heiliger Austausch, eine lebendige Hin-und-Her-Bewegung, in der Gott und Mensch einander begegnen.

Die Hauptaufgabe des Priestertums besteht darin, die Menschen zu Gott zu bringen, und die Hauptaufgabe des Königtums besteht darin, Gott zu den Menschen zu bringen. Nach der Bibel brachten die Priester andere zu Gott, damit sie den Segen Gottes empfingen. Das ist der priesterliche Dienst. Die Könige waren diejenigen, die Gott vertraten und Gott zu den Menschen brachten. So ist das Königtum der Dienst, der Gott zu anderen bringt, damit sie Ihn gewinnen. Durch diesen Verkehr des Kommens und Gehens haben Mensch und Gott, Gott und Mensch, wirkliche Gemeinschaft und echte Kommunikation. Am Ende werden Mensch und Gott eins. (Witness Lee, Life-Study of Matthew, Botschaft acht, S. 94)

So zeichnet die Bibel den priesterlichen Dienst als Weg nach innen, zum Herzen Gottes. Priester treten vor Gott stellvertretend für andere, damit diese seinen Segen, seine Vergebung, seine Gegenwart empfangen. In 2. Mose 28:41 heißt es über Aaron und seine Söhne: „Dann sollst du sie salben und ihnen die Hände füllen und sie heiligen, damit sie mir den Priesterdienst ausüben.“ Ihre Salbung setzt sie dazu ein, Menschen in die Nähe Gottes zu tragen. Das Königtum ist demgegenüber eine Bewegung nach außen: Der König repräsentiert Gott, trägt seine Herrschaft, sein Recht und seine Gnade in das konkrete Leben der Menschen hinein. Wenn diese beiden Dienste miteinander verwoben sind, geschieht etwas Tiefes: Menschen kommen zu Gott, Gott kommt zu den Menschen, und in diesem beiderseitigen Kommen und Gehen wächst eine reale Gemeinschaft, bis Gott und Mensch aufeinander eingestimmt werden.

Im Alten Bund lässt sich dieses Zusammenspiel besonders deutlich bei Samuel erkennen. Er steht als Priester und Prophet an einer Schwelle der Geschichte. Während die formale Priesterschaft in Shilo verkommt, hört Samuel im Heiligtum die Stimme Gottes und wird zum Werkzeug, das die Linie des Priestertums mit dem kommenden Königtum verbindet. Als er David salbt, geschieht mehr als ein politischer Akt: Der priesterliche Dienst zieht den jungen Mann in Gottes Gegenwart, und eben dort empfängt er die königliche Salbung. Priesterschaft führt zum Königtum; Königtum antwortet auf priesterliche Nähe. Auf diese Weise führt Gott sein Volk aus einem bloß religiösen Abschnitt in eine neue Phase seiner Herrschaft hinein.

Johannes der Täufer steht genau an dieser Schnittstelle. Lukas 1:5 beschreibt ihn nüchtern als Priesterkind: „ES war in den Tagen des Herodes, des Königs von Judäa, ein Priester mit Namen Zacharias … und seine Frau war aus den Töchtern Aarons.“ Von seiner Herkunft her gehört Johannes zum Tempel, zu den Opfern, zu den heiligen Kleidern. Aber wenn das Wort Gottes zu ihm kommt, führt es ihn nicht in die leuchtenden Hallen des Tempels, sondern in die Wüste. Dort, frei von allem liturgischen Glanz, übt er dennoch einen zutiefst priesterlichen Dienst aus: Er ruft Menschen zur Buße und tauft sie, damit sie aus der Ferne in eine erneuerte Begegnung mit Gott hineinkommen. Gleichzeitig hebt er seinen Blick und zeigt auf Jesus: „Siehe, das Lamm Gottes“ – der Priester ruft aus, und im Hintergrund tritt der König aus dem Haus Davids hervor.

Und du sollst deinen Bruder Aaron damit bekleiden und seine Söhne mit ihm. Dann sollst du sie salben und ihnen die Hände füllen und sie heiligen, damit sie mir den Priesterdienst ausüben. (2.Mose 28:41)

ES war in den Tagen des Herodes, des Königs von Judäa, ein Priester mit Namen Zacharias, aus der Abteilung des Abia; und seine Frau war aus den Töchtern Aarons und ihr Name Elisabeth. (Lk. 1:5)

Wenn Priesterschaft und Königtum in Christus eins werden, entsteht eine stille, aber reale Würde über dem Leben der Glaubenden: Sie stehen nicht nur vor Gott, sondern tragen zugleich etwas von seiner Herrschaft in die Welt hinein. In dieser Spannung – vor Gott stehen und für Gott handeln – wächst ein Leben, das nicht mehr von Religion oder eigenem Ehrgeiz bestimmt wird, sondern von der Gemeinschaft mit dem König. Je mehr sein priesterisches Erbarmen und seine königliche Autorität unser Inneres prägen, desto natürlicher wird es, andere zu Gott zu tragen und zugleich in seiner Vollmacht zum Segen für sie zu werden. So reift im Verborgenen das, was Gott von Anfang an im Blick hatte: ein Volk, das in seinem Priesterkönig Christus eins ist mit ihm.

Ein priesterlicher Dienst außerhalb von Religion und Kultur

Dass Gott seine neutestamentliche Heilsordnung nicht im Tempel, sondern in der Wüste ansetzt, ist mehr als eine historische Randnotiz. Johannes der Täufer ist aus priesterlichem Haus, sein Platz scheint vorgezeichnet: heilige Gewänder, geordnete Opfer, klar umrissene Dienstzeiten im Heiligtum. Stattdessen taucht er fern von Jerusalem auf, gekleidet in Kamelhaar, gegürtet mit Leder, seine Nahrung sind Heuschrecken und wilder Honig. Der Kontrast zu 2. Mose 28:40–41 könnte kaum stärker sein, wo über die Söhne Aarons gesagt wird: „Auch den Söhnen Aarons sollst du Leibröcke machen … zur Ehre und zum Schmuck. Und du sollst deinen Bruder Aaron damit bekleiden und seine Söhne mit ihm.“ Johannes verzichtet auf diese äußere Ehre, ohne den Inhalt des priesterlichen Dienstes aufzugeben. Gerade im Verzicht auf die Formen leuchtet der Kern auf: Menschen zu Gott rufen, damit sie ihm begegnen.

Die Predigt Johannes des Täufers war der Beginn von Gottes neutestamentlicher Ökonomie. Er predigte nicht im heiligen Tempel in der heiligen Stadt, wo die religiösen und kultivierten Menschen Gott gemäß ihren schriftgemäßen Verordnungen anbeteten, sondern in der Wüste, auf „wilde“ Weise, ohne irgendwelche alten Vorschriften zu beachten. Das macht deutlich, dass die alte Weise der Anbetung Gottes gemäß dem Alten Testament verworfen wurde und dass eine neue Weise im Begriff war, eingeführt zu werden. Die Wüste macht hier deutlich, dass die neue Weise von Gottes neutestamentlicher Ökonomie der Religion und der Kultur entgegengesetzt ist. Sie zeigt auch, dass nichts Altes übriggeblieben war und dass etwas Neues im Begriff war, aufgebaut zu werden. (Witness Lee, Life-Study of Matthew, Botschaft acht, S. 96)

Die Wüste ist nicht nur ein geografischer Ort, sondern ein geistliches Zeichen. Sie steht für einen Raum, in dem menschliche Sicherheiten abgebrochen sind: kein Tempel, keine Opferordnung, kein kultiviertes religiöses Umfeld. Lukas 3:2. fasst den Moment nüchtern: „… geschah das Wort Gottes zu Johannes, dem Sohn des Zacharias, in der Wüste.“ Nicht im Allerheiligsten des Tempels, sondern in einem kargen, unscheinbaren Landstrich bricht Gottes Reden neu auf. Damit setzt Gott ein deutliches Zeichen: Die bisherige Weise der Anbetung, durchdrungen von Tradition und Kultur, ist an eine Grenze gekommen. Nicht, weil der Tempel an sich böse wäre, sondern weil das Herz des Volkes sich in den Formen eingerichtet hat. Indem Gott seinen priesterlichen Boten aus dem Zentrum der Religion herauszieht, macht er klar, dass seine Gegenwart nicht an Gebäude, Gewänder oder Riten gebunden ist.

In dieser „wilden“ Umgebung geschieht etwas Überraschendes. Während der Gottesdienst in Jerusalem seinen geregelten Gang geht, strömen die Menschen hinaus in die Wüste. Markus 1:5 beschreibt es eindrücklich: „Und es ging zu ihm hinaus das ganze jüdische Land und alle Einwohner Jerusalems, und sie wurden im Jordanfluß von ihm getauft, indem sie ihre Sünden bekannten.“ Dort, wo jede äußere Attraktion fehlt, erwacht das Gewissen. Johannes predigt Buße, ruft zum Umdenken, und mitten im Staub der Wüste werden Herzen geöffnet. Der priesterliche Dienst, der im Tempel zu einer heiligen Routine geworden war, wird hier in seiner ursprünglichen Kraft sichtbar: Menschen werden unter Gottes Licht gestellt und neu in seine Gegenwart hineingerufen.

Gleichzeitig markiert Johannes’ Dienst den Übergang von einer ganzen Ära zur nächsten. Jesus fasst es später so: „Das Gesetz und die Propheten (gehen) bis auf Johannes; von da an wird das Evangelium des Reiches Gottes verkündigt, und jeder dringt mit Gewalt hinein“ (Lukas 16:16). In Johannes läuft die Linie des Gesetzes aus; in ihm setzt der Herr einen Punkt hinter eine alte Haushaltung. Aber dieser Punkt ist zugleich ein Doppelpunkt: Auf die Bußpredigt in der Wüste folgt das Kommen des Königs, der das Evangelium des Reiches bringt. Die Wüste wird zum Vorraum des Königreiches, der Tempel zur Kulisse, vor der eine neue Weise des Umgangs mit Gott anhebt – nicht mehr getragen von kultischer Ordnung, sondern vom lebendigen Wort und vom Geist.

unter dem Hohenpriestertum von Hannas und Kaiphas, geschah das Wort Gottes zu Johannes, dem Sohn des Zacharias, in der Wüste. (Lk. 3:2)

Und es ging zu ihm hinaus das ganze jüdische Land und alle Einwohner Jerusalems, und sie wurden im Jordanfluß von ihm getauft, indem sie ihre Sünden bekannten. (Mk. 1:5)

Wo Gottes Weg in die Wüste führt, liegt darin oft eine verborgene Freundlichkeit. Er löst uns aus Sicherheiten, die unsere Herzen an äußere Gestalten des Glaubens binden, und schenkt Orte, an denen nur noch seine Gegenwart trägt. In solchen Räumen lernt der innere Mensch, dass Anbetung nicht an besondere Orte und Gewänder gebunden ist, sondern an ein Herz, das auf Gottes Reden antwortet. So wird aus scheinbarer Trostlosigkeit ein neuer Anfang: ein priesterliches Leben, das weder von Religion noch von Kultur definiert ist, sondern von der stillen, verbindlichen Nähe des Herrn.

Buße für das Königreich der Himmel

Wenn Johannes in der Wüste seine Stimme erhebt, ist sein Ruf schlicht und zugleich überwältigend: „Tut Buße, denn das Königreich der Himmel ist nahe herbeigekommen“ (Matthäus 3:2). Buße erscheint hier nicht als isolierter moralischer Akt, sondern als Antwort auf ein Ereignis: Der König kommt, das Königreich ist nahe. Damit verschiebt sich der Schwerpunkt. Buße bedeutet nicht nur, bestimmte Verfehlungen zu bekennen, sondern seine innere Ausrichtung zu ändern – weg von einem Leben, das letztlich um das eigene Ich kreist, hin zu einem Leben unter der Herrschaft des Himmels. Es geht weniger um das Ordnen einer Schuldliste als um die Frage, wer die tatsächliche Autorität über mein Leben ausübt.

Die Botschaft des Johannes lautete: „Tut Buße, denn das Königreich der Himmel ist nahe gekommen“ (V. 2). Die Menschen mussten Buße tun, weil das Königreich kam und weil der König da war. Auch wir müssen Buße tun, damit der König uns gewinnen und wir Sein Volk sein können. Nachdem wir Buße getan haben, gewinnt der König uns, und wir gewinnen Ihn. Dadurch, dass der König uns gewinnt und wir Ihn gewinnen, werden wir und der König zum Königreich. Das Königreich folgt unmittelbar auf den König. Wenn du den König aufnimmst und Er dich als Sein Volk annimmt, ist das Königreich sofort gegenwärtig. (Witness Lee, Life-Study of Matthew, Botschaft acht, S. 99)

In diesem Licht ist Buße ein königlicher Ruf. Sie ist die Tür, durch die Menschen aus einem Zustand praktischer Unabhängigkeit in die Wirklichkeit der Herrschaft Christi hineintreten. Das Königreich folgt der Person des Königs: Wo er Menschen gewinnt, dort beginnt sein Reich Gestalt anzunehmen. In der Apostelgeschichte wird das Evangelium deshalb „Evangelium des Friedens durch Jesus Christus“ genannt, und es wird hinzugefügt: „dieser ist der Herr über alle“ (Apostelgeschichte 10:36). Der Friede des Evangeliums ist untrennbar verbunden mit der Herrschaft des Königs. Wer seine Autorität ablehnt oder nur formal anerkennt, bleibt innerlich außerhalb der eigentlichen Wirklichkeit des Königreichs – selbst wenn er religiös interessiert oder moralisch achtbar lebt.

So richtet sich der Ruf zur Buße nicht ausschließlich an offenkundig „Große Sünder“. Er gilt allen, die in Gottes Augen eigenständig leben, auch wenn sie sich nach außen hin an religiösen Dingen beteiligen. Buße angesichts des Königreichs heißt, das Recht auf Selbstherrschaft niederzulegen. Es bedeutet, das eigene Urteil über Gut und Böse, Erfolg und Scheitern, Sinn und Ziel des Lebens unter das Urteil des Königs zu stellen. In Johannes 3:3. heißt es darum mit Nachdruck: „Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, kann er das Königreich Gottes nicht sehen.“ Neugeburt und Buße gehören hier zusammen: Der Mensch wird innerlich erneuert, und diese Erneuerung öffnet ihn für die Herrschaft Gottes.

In dem Moment, in dem ein Mensch diesem Ruf folgt, geschieht eine gegenseitige Gewinnung. Die Ausrichtung des Herzens verändert sich: Der König gewinnt ihn als Teil seines Volkes, und zugleich gewinnt der Mensch den König als seine neue Mitte. Aus dieser gegenseitigen Zugehörigkeit erwächst die Realität des Königreichs. Solange Christus zwar geglaubt, aber nicht als König anerkannt wird, bleibt das Reich Gottes eine schöne Idee. Sobald jedoch Menschen bereit werden, sich seiner Herrschaft anzuvertrauen, wird das Königreich gegenwärtig – zunächst unscheinbar, wie ein Senfkorn, aber voller innerer Kraft.

Tut Buße, denn das Königreich der Himmel ist nahe herbeigekommen! (Mt. 3:2)

Das Wort, das Er zu den Söhnen Israels gesandt hat, indem Er ihnen das Evangelium des Friedens durch Jesus Christus verkündet hat (dieser ist der Herr über alle) (Apg. 10:36)

Buße angesichts des Königreichs ist kein einmaliger, angstgetriebener Akt, sondern ein fortwährender Weg, auf dem Christus seine Herrschaft liebevoll vertieft. Wo dieser Weg angenommen wird, verliert das Wort „Herrschaft“ den Beigeschmack von Zwang und gewinnt den Klang eines Zuhauses: Der König ordnet nicht von außen, sondern formt von innen. In dieser Bewegung wächst das Vertrauen, dass seine Autorität und seine Sanftmut zusammengehören. So wird der Ruf „Tut Buße“ zur Einladung, immer tiefer in einem Raum zu leben, in dem der Himmel schon jetzt in leisen Zügen aufgehen darf.


Herr Jesus Christus, König der Himmel, wir kommen zu Dir und bekennen, wie oft wir unsere eigenen Wege gegangen sind und Deine herrliche Herrschaft nur mit den Lippen anerkannt haben. Richte unser Herz neu aus, damit wir als Priester zu Dir kommen, Menschen in Deinem Licht tragen und zugleich als königliches Volk Deine Gegenwart und Autorität in diese Welt hineintragen. Lehre uns, uns nicht auf äußere religiöse Formen zu verlassen, sondern in der Realität Deiner Gegenwart zu leben und Dein sanftes, aber starkes Königtum im Alltag zu ehren. Stärke in uns die Zuversicht, dass Dein Reich dort sichtbar wird, wo Du uns gewinnst und wir Dich gewinnen, und fülle unser Gemeindeleben mit der Wirklichkeit des Königreichs der Himmel. Halte uns in Deiner Gnade unter Deiner guten Herrschaft, bis wir Dich von Angesicht zu Angesicht als unseren König sehen werden. Amen.

Englische Quelle: Life-Study of Matthew, Chapter 8