Das Wort des Lebens
lebensstudium

Der leidende Christus und der regierende Christus

13 Min. Lesezeit

Wer mit offenem Herzen die Psalmen liest, begegnet sowohl tiefem Leid als auch mächtiger Hoffnung. In den Klagen über Feinde, Schuld und Not blitzt immer wieder eine erstaunliche prophetische Sicht auf Christus auf – den, der leidet und den, der herrscht. Gerade dieser Kontrast offenbart, wie sehr unsere natürlichen religiösen Vorstellungen von Gottes eigentlichem Ziel abweichen können und lädt uns ein, Christus selbst als unser Leben neu zu entdecken.

Der leidende Christus – mehr als ein frommes Vorbild

Psalm 69 legt das Leiden Christi nicht in allgemeine, religiöse Worte, sondern beschreibt es mit erstaunlicher Konkretheit. Der Beter erfährt Haß ohne Ursache, Spott um Gottes willen, Verlassenheit von Freunden, innere Zerrissenheit durch den Eifer für Gottes Haus und schließlich körperliche Qual, in der ihm statt Trost Galle und Essig gereicht werden. In diesem vielschichtigen Leiden spiegelt sich mehr als die Biographie Davids; sein Leben wird zur Projektionsfläche auf den Messias, der Jahrhunderte später in der Geschichte Jesu sichtbar wird. So heißt es in Psalm 69:10: „Denn der Eifer um dein Haus hat mich verzehrt, / und die Schmähungen derer, die dich schmähen, / sind auf mich gefallen.“ Das Johannesevangelium nimmt dieses Wort auf und erkennt darin den Herrn Jesus, dessen Einsatz für Gottes Haus ihn in die Auseinandersetzung mit religiöser Kälte und Widerspruch hineinführte (Joh. 2:17). Der Psalm öffnet damit einen Blick in das Herz des Sohnes: Er leidet nicht zufällig, sondern weil er sich mit Gott und seinem Haus vollständig identifiziert.

Psalm 69 spricht von dem leidenden Christus, der im leidenden David vorgebildet ist, und Psalm 72 von dem regierenden Christus, der im regierenden Salomo vorgebildet ist. David war ein Krieger, der Siege errang und Gebiete für das Reich Gottes gewann; dennoch war sein Leben ein Leben des Leidens, und in diesem Leiden war er ein Vorbild des leidenden Christus. (Witness Lee, Life-Study of Psalms, Botschaft neunundzwanzig, S. 340)

Wenn man diesen Psalm im Zusammenhang der Passionsgeschichte liest, werden die Linien noch klarer. Jesus bezeugt: „Mich dürstet!“ (Johannes 19:28), und die Umstehenden reichen ihm Essig – genau so, wie es in Psalm 69:22 heißt: „Und sie gaben mir zur Speise Gift, / und in meinem Durst tränkten sie mich mit Essig.“ Selbst die scheinbaren Nebenszenen des Kreuzes sind also nicht zufällige Grausamkeiten der Menschen, sondern Bausteine eines göttlichen Drehbuchs, in dem der leidende Christus als Erfüllung der Schrift sichtbar wird. Er ist der, von dem es in Johannes 15:25 heißt: „Aber (dies geschieht), damit das Wort erfüllt würde, das in ihrem Gesetz geschrieben steht: «Sie haben mich ohne Ursache gehaßt.»“ Hinter den menschlichen Motiven steht der Plan Gottes: Der Sohn geht in das Leiden hinein, um nicht nur individuelle Ungerechtigkeit zu tragen, sondern die ganze Geschichte des alten Menschen an das Kreuz zu bringen.

Gerade in der Tiefe dieses Leidens wird aber auch eine Grenze der alttestamentlichen Sicht sichtbar. Aus den zerrissenen Gefühlen des Beters heraus steigen harte Wunschgebete gegen seine Feinde empor; der Schmerz formt Worte, die Gerechtigkeit fordern, aber noch nicht den Weg der Feindesliebe kennen, den Christus später aufzeigt. So wird deutlich: Leid an sich ist noch nicht Ziel und Krone der Frömmigkeit, und auch moralische Standhaftigkeit im Leiden erschöpft Gottes Plan nicht. Die Psalmen lassen uns das Ringen des Menschen unter dem Gesetz miterleben, ähnlich wie das Buch Hiob: Viele Worte sind wahr in ihrer Beobachtung des Leidens, bleiben aber gefangen im Rahmen von gut und böse, von Schuld und Vergeltung. Der Blick ist auf die Frage konzentriert, wer recht hat und wer Unrecht, nicht auf das, was Gott jenseits dieser Ebene gewinnen will.

Das Licht des Neuen Testaments zeigt, wie Christus sein Leiden versteht und vollendet. Sein Ziel ist nicht in erster Linie, uns moralische Helden im Angesicht des Schmerzes zu machen, sondern den alten Menschen in uns mit ans Kreuz zu nehmen. „Da wir dies wissen, dass unser alter Mensch mit Ihm zusammen gekreuzigt worden ist, damit der Leib der Sünde außer Kraft gesetzt werde, damit wir nicht mehr der Sünde als Sklaven dienen“ (Römer 6:6). Der leidende Christus trägt nicht nur unsere Schuld, er führt unsere ganze alte Existenz – mit all ihrer Frömmigkeit und all ihrer Rebellion – in den Tod. Darum kann Paulus sagen: „Ich bin mit Christus gekreuzigt; und nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir“ (Galater 2:20). Der Weg aus einem gesetzlich geprägten Denken führt nicht über noch mehr religiöse Anstrengung im Leiden, sondern über das Einswerden mit dem gekreuzigten und auferstandenen Christus.

Denn der Eifer um dein Haus hat mich verzehrt, / und die Schmähungen derer, die dich schmähen, / sind auf mich gefallen. / (Ps. 69:10)

Danach, da Jesus wußte, daß alles schon vollbracht war, spricht er, damit die Schrift erfüllt würde: Mich dürstet! (Joh. 19:28)

Die Leidenspsalmen laden dazu ein, das eigene Verständnis von Frömmigkeit zu prüfen. Sie führen tief hinein in das Erleben des leidenden Gerechten, lassen aber bewusst eine Spannung stehen, die erst in Christus gelöst wird. Wer die Spur von Psalm 69 über das Kreuz bis zu Römer 6 und Galater 2 weiterverfolgt, entdeckt: Gott sucht nicht den religiös perfektionierten David in uns, sondern die Entfaltung des Sohnes, der im Leiden gehorsam war und nun als auferstandener Herr in uns lebt. In dieser Sicht wird das eigene Leid nicht romantisiert und auch nicht verherrlicht, aber es verliert den Charakter des nackten Schicksals. Es wird zu einem Ort, an dem der Satz „nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir“ konkret Gestalt gewinnt – leise, unspektakulär und doch mit einer Herrlichkeit, die tiefer reicht als jede heroische Standhaftigkeit.

Frömmigkeit unter dem Gesetz oder Leben in Christus?

Wer den Psalter liest, begegnet einer beeindruckenden Welt der Frömmigkeit. Vertrauen auf Gott wird beschworen, das Gesetz geliebt, Gerechtigkeit und Integrität hochgehalten. Der Gerechte freut sich am Wort, er meditiert Tag und Nacht darüber, er sucht, untadelig zu sein und sich vor Schuld zu hüten. All dies ist real und kostbar; es zeigt, wie ein Mensch im Alten Bund Gott ernstnimmt. Zugleich zeichnet sich im Hintergrund eine Grundstruktur ab: Der fromme Mensch steht vor Gott mit seiner Treue, seinem Vertrauen, seinem Gehorsam, und erwartet, daß Gott dies anerkennt und verteidigt. Der innere Maßstab bleibt dabei stark an der Unterscheidung von gut und böse orientiert – der Gerechte ist der, der das Gute tut, der Gottlose der, der es ablehnt. Vieles wirkt wie eine verfeinerte, religiös durchwirkte Kultur des alten Menschen.

In den Psalmen gibt es jedoch so gut wie keine Offenbarung darüber, dass Christus unser Leben ist, dass Christus in uns wohnt und in uns Sein Zuhause macht, und auch nicht darüber, dass wir Christus leben, um Ihn zu verherrlichen. Ein solcher Gedanke findet sich in den Psalmen nicht. (Witness Lee, Life-Study of Psalms, Botschaft neunundzwanzig, S. 346)

Im Licht des Neuen Testaments tritt jedoch eine radikal andere Linie hervor. Der Apostel Paulus beschreibt nicht ein weiteres Programm zur Veredelung des Menschen, sondern eine Tatsache des Todes und der Auferstehung. „Wir sind darum zusammen mit Ihm begraben worden durch die Taufe in Seinen Tod hinein, damit, gleichwie Christus von den Toten auferweckt wurde durch die Herrlichkeit des Vaters, so auch wir in der Neuheit des Lebens wandeln können“ (Römer 6:4). Der alte Mensch wird nicht optimiert, sondern mit Christus gekreuzigt und begraben. In Römer 7 entfaltet Paulus, wie selbst eine ernsthafte, gesetzestreue Frömmigkeit unter die Herrschaft der Sünde geraten kann, solange der Mensch in der alten Schöpfung bleibt. Deshalb führt Gott nicht in eine höhere Stufe gesetzlicher Gerechtigkeit, sondern in eine völlig neue Beziehung: „Jetzt aber sind wir vom Gesetz losgemacht worden, nachdem wir dem gestorben sind, in dem wir festgehalten wurden, so dass wir in der Neuheit des Geistes dienen und nicht in der Altheit des Buchstabens“ (Römer 7:6).

Damit verschiebt sich der Mittelpunkt geistlichen Lebens weg von der Frage, wie gut der fromme Mensch sich bewährt, hin zur Person Christi, der unser Leben wird. Paulus fasst diese Wende in einem Satz zusammen: „Ich bin mit Christus gekreuzigt; und nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir“ (Galater 2:20). Alles, was er zuvor an gesetzlicher Gerechtigkeit besaß, bezeichnet er als Verlust und sogar als Unrat im Vergleich zu der Gerechtigkeit, die aus dem Glauben an Christus kommt. Es geht nicht mehr darum, den Adam zu vervollkommnen, sondern darum, in Christus gefunden zu werden – eingewurzelt in seine Person, getragen von seiner Gnade. Die neutestamentliche Sicht sprengt das alte Raster von moralisch gut und moralisch schlecht, indem sie zeigt, dass sowohl die gottlose Rebellion als auch die selbstsichere Frömmigkeit aus demselben Baum stammen: dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen.

In dieser Perspektive wird die Frage nach der Kraftquelle entscheidend. Der Psalter kennt das Wirken des Geistes Gottes, aber spricht kaum davon, dass Christus selbst als Leben in den Glaubenden wohnt. Das Neue Testament bezeugt dagegen eine überströmende Versorgung mit dem Geist Jesu Christi. „Denn ich weiß, dass mir dies zur Errettung dienen wird durch euer Flehen und die überströmende Versorgung mit dem Geist Jesu Christi“ (Philipper 1:19). Dieser Geist wird nicht gegeben, damit ein religiös veredelter Adam noch erfolgreicher wird, sondern damit Christus selbst gelebt, ausgedrückt und verherrlicht wird. Wenn Paulus sagen kann: „Das Leben, das ich jetzt im Fleisch lebe, das lebe ich im Glauben …“, dann beschreibt er kein gesteigertes Selbstvertrauen, sondern ein Leben, das im Innersten von einer anderen Person bewohnt wird. Christliche Existenz ist damit nicht primär eine Perfektion der Tugenden, sondern eine innere Verwandlung durch den Dreieinen Gott, der Wohnung im Menschen macht.

Wir sind darum zusammen mit Ihm begraben worden durch die Taufe in Seinen Tod hinein, damit, gleichwie Christus von den Toten auferweckt wurde durch die Herrlichkeit des Vaters, so auch wir in der Neuheit des Lebens wandeln können. (Röm. 6:4)

Jetzt aber sind wir vom Gesetz losgemacht worden, nachdem wir dem gestorben sind, in dem wir festgehalten wurden, so dass wir in der Neuheit des Geistes dienen und nicht in der Altheit des Buchstabens. (Röm. 7:6)

Die Spannung zwischen der beeindruckenden Frömmigkeit der Psalmen und der radikal anderen Sicht des Neuen Testaments öffnet einen befreienden Horizont. Sie zeigt, dass Gott unsere Sehnsucht nach Gerechtigkeit und Vertrauen ernst nimmt, aber uns nicht in der Welt des religiös veredelten Adam stehenlässt. Wer sich von Römer 6 und 7, von Galater 2 und Philipper 1 ansprechen lässt, entdeckt eine tiefere Identität: nicht als Held der Gesetzeserfüllung, sondern als Mensch, der mit Christus gestorben und mit ihm zu einem neuen Leben auferstanden ist. In dieser Identität dürfen sowohl unsere Stärken als auch unsere Schwächen in ein neues Licht treten – nicht als letzte Maßstäbe, sondern als Hintergrund dafür, dass Christus in uns Gestalt gewinnt und sein Leben in uns ausdrückt.

Der regierende Christus – Segen für die Erde, Leben für sein Volk

Mit Psalm 72 wechselt die Perspektive vom leidenden König zum regierenden Sohn. Was bei David von Kämpfen, Verfolgungen und inneren Spannungen geprägt war, erscheint bei Salomo – und noch viel mehr in dem von ihm vorgebildeten Christus – als Herrschaft in Frieden, Gerechtigkeit und Fülle. Der Psalm zeichnet ein Bild eines Königs, der nicht sich selbst sucht, sondern Gottes Gerechtigkeit auf die Erde bringt: „daß er dein Volk richte in Gerechtigkeit / und deine Elenden nach Recht“ (Psalm 72:2). Hier erscheint Herrschaft als Schutzraum für die Schwachen, nicht als Bühne der Macht. Die Berge und Hügel werden gleichsam zu Trägern des Heils, wenn es in Psalm 72:3. heißt: „Es mögen dem Volk Heil tragen die Berge / und die Hügel Gerechtigkeit.“ Das Land wird zur Landschaft der Gnade, weil der König gerecht regiert.

Der regierende Christus wird in Psalm 72 durch den regierenden Salomo, den Sohn Davids (Mt. 1:1; 22:42), in der Zeit seines Wohlstands und Blühens vorgebildet. (Witness Lee, Life-Study of Psalms, Botschaft neunundzwanzig, S. 344)

Diese Bilder weisen über Salomo hinaus. Das Neue Testament erkennt in ihnen den Sohn Davids, von dem Matthäus gleich zu Beginn seines Evangeliums bekennt: „Das Buch der Abstammung Jesu Christi, des Sohnes Davids, des Sohnes Abrahams“ (Matthäus 1:1). Jesus selbst nimmt diese Linie auf, wenn er von der „Wiedergeburt“ spricht, wenn der Sohn des Menschen auf dem Thron seiner Herrlichkeit sitzen wird, und wenn er seinen Jüngern verheißt, mit ihm zu richten (Matthäus 19:28). In der Offenbarung wird dieses Bild weiter ausgefaltet: „Sie wurden lebendig und herrschten mit dem Christus tausend Jahre“ (Offenbarung 20:4), und weiter: „sie werden Priester Gottes und Christi sein und werden mit Ihm tausend Jahre lang regieren“ (Offenbarung 20:6). Der leidende Christus aus Psalm 69 ist derselbe, der in Psalm 72 als regierender Christus erscheint – zuerst verborgen und verworfen, dann offenbar in Herrlichkeit. Seine Herrschaft ist nicht eine bloße Verlängerung menschlicher Systeme, sondern das Kommen des Reiches Gottes in einer Gerechtigkeit, die heilend und befreiend wirkt.

Auffällig ist, wie stark Psalm 72 die Hinwendung dieses Königs zu den Bedürftigen betont. Er hört den Schrei der Armen, er rettet den, der keinen Helfer hat, er löst die Fesseln der Unterdrückten und bewahrt sie vor Gewalt. Seine Herrschaft ist nicht nur rechtlich korrekt, sondern von Barmherzigkeit durchzogen. So wird deutlich: Wenn Christus regiert, wird die Erde nicht durch Angst und äußeren Zwang geordnet, sondern durch eine Gerechtigkeit, die dem Schwachen Zukunft eröffnet. Seine Herrschaft ist wie Regen auf geschnittenes Gras: sanft, durchdringend, belebend. Wo sein Name geehrt wird, entstehen Räume der Heilung, des Aufatmens, der Wiederherstellung. Der König trägt dabei nicht nur Rechtstitel, sondern bringt Segen – so sehr, dass die Nationen in ihm gesegnet werden und seinen Namen preisen.

Für das Leben der Glaubenden heute ist dieser regierende Christus nicht erst Thema eines zukünftigen Zeitalters. Sein Reich ist angebrochen, sein Geist wohnt in allen, die zu ihm gehören, und seine Königsherrschaft beginnt im Verborgenen – im Herzen, in der Gemeinde, im Alltag. Wo Christus Raum bekommt zu regieren, ordnen sich Beziehungen, ohne dass Menschen beherrscht werden; Gewissen werden sensibel für Gerechtigkeit, ohne gesetzlich zu werden; Barmherzigkeit und Wahrheit umarmen einander. So zeigt sich, dass christliche Existenz nicht darin besteht, ein religiös verbesserter Adam zu sein, sondern ein Ausdruck des neuen Menschen, der Christus als Leben und Gerechtigkeit trägt. Der, der litt, regiert nun – und er regiert nicht über uns hinweg, sondern in uns, indem er unser Denken, Fühlen und Handeln in die Wirklichkeit seines Reiches hineinzieht.

daß er dein Volk richte in Gerechtigkeit / und deine Elenden nach Recht. / (Ps. 72:2)

Es mögen dem Volk Heil tragen die Berge / und die Hügel Gerechtigkeit. / (Ps. 72:3)

Psalm 72 öffnet die Sicht auf einen Christus, der nicht nur gelitten hat, sondern auch regiert – in der kommenden Weltzeit und bereits jetzt in seinem Volk. Wer diesen Psalm im Licht von Matthäus 1 und 19 sowie der Offenbarung liest, erkennt: Das Ziel Gottes ist nicht eine religiös verfeinerte Welt, sondern das Reich seines Sohnes, in dem Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und überströmender Segen zusammenfließen. Daraus erwächst eine stille, tragende Zuversicht für das Leben im Heute: Der Herr, dem man vertraut, ist nicht nur der, der mitleidet, sondern auch der, der richtet, ordnet und heilend regiert. In dieser doppelten Wirklichkeit – Kreuz und Krone – bekommt das eigene Leben seine Tiefe und seine Ausrichtung.


Herr Jesus, führe uns im Licht Deines Wortes und schenke uns Gnade, die gezeigte Wahrheit nicht nur zu verstehen, sondern im Alltag aus Deinem Leben zu erfahren. Bewahre uns in Deiner Gegenwart, damit unser Denken, Reden und Dienen von Dir geprägt wird und Dein Name in der Gemeinde verherrlicht wird. Amen.

Englische Quelle: Life-Study of Psalms, Chapter 29