Die frommen Ausdrücke der Psalmisten, geäußert aus ihren komplexen Empfindungen, während sie Gott in Seinem Haus genießen – Psalmen 52–67 (2)
Wer die Psalmen liebt, spürt etwas von der Tiefe der Gefühle, mit denen David und die anderen Psalmisten Gott suchten – zwischen Bedrängnis und Bewahrung, Feindesangst und Jubel im Haus Gottes. Gleichzeitig stolpert man über harte Bitten um Vernichtung der Feinde und über ein Gottesverständnis, das mehr nach Handel als nach Liebe klingt. Gerade diese Spannung öffnet einen Blick: Die Psalmen spiegeln echtes Ringen mit Gott wider, bleiben aber in vielem unter der Klarheit und Fülle dessen, was Gott uns in Christus und durch den Geist im Neuen Testament geschenkt hat.
David – zwischen kämpfendem Vorbild und unvollkommener Spiritualität
Wenn wir Davids Psalmen lesen, begegnen wir einer bemerkenswerten Spannung. Auf der einen Seite steht der von Gott erhobene König, der die Feinde des Volkes besiegt und den Boden für Gottes Königreich mit Jerusalem als Zentrum bereitet. 1. Mose 15:18 erinnert daran, dass Jehovah mit Abram einen Bund schloss und sprach: „Deinem Samen gebe Ich dieses Land, vom Strom Ägyptens an bis zum großen Strom, dem Euphratstrom.“ David steht mitten in der Erfüllung dieser Linie: Er vollendet, was durch Mose geboten, von Josua begonnen und durch die Richter nie vollständig ausgeführt wurde. In diesem heilsgeschichtlichen Auftrag ist sein Ringen um Sieg, sein Ruf nach Gottes Gericht über die Feinde nicht bloß persönlicher Affekt, sondern Teil von Gottes Vorgehen, den Raum für Sein Königreich und Seinen Wohnort auf der Erde zu schaffen. So wird David ein lebendiges Vorbild auf den kämpfenden Christus, der die Mächte der Finsternis besiegt und den Bereich für das wahre, geistliche Jerusalem öffnet.
David wurde von Gott erweckt, um die Nationen, besonders die Kanaaniter, die Israel umgaben, zu besiegen. In 1. Mose 15:18 hatte Gott verheißen, Abrahams Nachkommen „dieses Land, vom Strom Ägyptens an bis zum großen Strom, dem Euphratstrom“ zu geben. Später beauftragte Mose im 5. Buch Mose die Kinder Israels, in das Land Kanaan einzuziehen, es in Besitz zu nehmen und alle Bewohner des Landes zu töten, um das Land von Götzen zu reinigen. Die Kinder Israels gehorchten Gott jedoch nicht. Stattdessen nahmen sie das Land nur teilweise in Besitz und ließen die meisten Feinde im Land. Wie das Buch der Richter zeigt, wurden sie, als Israel schwach wurde, von den Nationen angegriffen. Verschiedene Richter wurden erweckt, um diese Nationen zu besiegen, aber die Feinde wurden erst zur Zeit Davids vollständig überwunden. David besiegte die umliegenden Nationen und bereitete das Land für die Aufrichtung des Reiches Gottes vor, mit Jerusalem als Zentrum, als Hauptstadt und als dem Ort, an dem der Tempel gebaut werden sollte. (Witness Lee, Life-Study of Psalms, Botschaft fünfundzwanzig, S. 296)
Doch gerade in dieser Berufung tritt auch Davids Begrenzung hervor. In seinen Psalmen hören wir immer wieder harte Bitten um Vernichtung seiner Gegner, um Vergeltung, um ein sichtbares Niederwerfen der Feinde. Das entspricht einer alttestamentlichen Haushaltung, in der Gott Sein Volk durch äußere Gerichte schützt und absondert. Gleichzeitig leuchtet mitten im Alten Bund bereits eine andere Spur auf: „Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen“, heißt es später in Matthäus 5:44, und Vers 45 erklärt das Ziel: „damit ihr Söhne eures Vaters werdet, der in den Himmeln ist, weil Er Seine Sonne über Böse und Gute aufgehen lässt“. David kannte Gottes Treue, suchte Seine Gegenwart im Haus Gottes und vertraute auf Seine Gerechtigkeit, aber sein inneres Bild von Gottes Handeln blieb an vielen Stellen vorläufig. Im Licht des Kreuzes sehen wir, dass der vollkommene König anders kämpft: Christus betet in der Stunde der größten Feindschaft „Vater, vergib ihnen“. So wird David für uns zu einem echten, aber nicht endgültigen Maßstab: Er zeigt, wie weit ein Mensch nach dem Herzen Gottes in seiner Zeit gehen kann, und weist zugleich über sich hinaus auf den, in dem sich Gottes Herz vollkommen offenbart. Diese Spannung muss uns nicht verunsichern; sie darf uns vielmehr ermutigen, unsere eigene Spiritualität nicht an einem großen Menschen, sondern an Christus selbst zu messen und dabei dankbar wahrzunehmen, wie Gott auch durch begrenzte Werkzeuge ein weitreichendes Werk vollbringt.
Gerade im Blick auf Davids Leben wird deutlich, wie geduldig Gott mit einer unvollkommenen Spiritualität umgeht. David versagt schwer, er verstrickt sich in Schuld, und doch lässt Gott Seine Verheißung nicht fallen, sondern führt Seine Geschichte mit ihm weiter. Wenn wir Davids Gebete hören, in denen er seine Feinde verflucht, und daneben die Worte des Herrn Jesus stellen, sehen wir, wie groß der Weg ist, den Gott mit der Menschheit gegangen ist – vom berechtigten Ringen um äußere Bewahrung hin zu der inneren Kraft, Feinde zu lieben. Matthäus 5:48 fasst diesen Weg in einen Satz: „Darum sollt ihr vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist.“ Diese Vollkommenheit liegt nicht in makelloser Leistung, sondern darin, dass das Wesen des Vaters – Seine geduldige, aushaltende, feindesliebende Liebe – in einem Menschen Gestalt gewinnt. David konnte diese Fülle noch nicht tragen, aber er durfte Teil der Linie sein, die auf diese Vollkommenheit hinführt.
So helfen uns die Psalmen Davids in doppelter Weise. Sie öffnen ein großes Panorama von Vertrauen, Klage, Kampf und Hoffnung und sie entlarven zugleich jede Illusion, als wären selbst die größten Glaubensgestalten bereits der letzte Maßstab. Wer sich von Davids Liedern in das Haus Gottes führen lässt, darf dort weitergehen als David gehen konnte – zur Erkenntnis dessen, der größer ist als David. Das macht unsere Lektüre der Psalmen nicht ärmer, sondern reicher: Wir hören in ihnen die Stimme eines Königs, der ringt, und zugleich das ferne Echo des Königs, der am Kreuz betet. In dieser Spannung zu leben, ist kein Verlust, sondern ein Geschenk: Sie hält uns nüchtern gegenüber menschlicher Frömmigkeit und weitet unseren Blick für die überragende Herrlichkeit Christi.
An jenem Tag schloss Jehovah einen Bund mit Abram, und Er sprach: Deinem Samen gebe Ich dieses Land, vom Strom Ägyptens an bis zum großen Strom, dem Euphratstrom: (1. Mose 15:18)
Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen, damit ihr Söhne eures Vaters werdet, der in den Himmeln ist, weil Er Seine Sonne über Böse und Gute aufgehen lässt und es auf Gerechte und Ungerechte regnen lässt. (Mt. 5:44-45)
Davids Beispiel bewahrt uns davor, menschliche Vorbilder zu absolut setzen und zugleich ermutigt es, Gottes Geduld mit begrenzter Spiritualität ernst zu nehmen: Gerade weil David zugleich ein kraftvolles Vorbild und ein erkennbar unvollkommener Mensch ist, können wir unsere eigene Zwiespältigkeit vor Gott nicht verbergen, sondern ehrlich bringen – im Vertrauen darauf, dass Gott uns nicht auf dem Niveau unserer Begrenzung stehen lässt, sondern uns durch Christus Schritt für Schritt in eine höhere, feindesliebende und kreuzgeprägte Spiritualität hineinführt.
Vom ethischen Ideal zur geistlichen Realität im Geist
Die Psalmen atmen einen hohen ethischen Ernst. Immer wieder begegnen uns Worte über Wahrhaftigkeit, Rechtschaffenheit, Gottvertrauen, über den Gerechten, der sich von den Wegen der Gottlosen fernhält. Solche Töne berühren uns, weil sie einen echten Hunger nach einem Leben vor Gottes Angesicht ausdrücken. Und doch bleibt das Feld, auf dem sich vieles bewegt, vor allem ein moralisches: Gerecht handeln, den Schwachen schützen, Böses meiden, auf Gottes Eingreifen warten. Das ist vor Gott nicht gering, aber es ist noch nicht das, was das Neue Testament als eigentliche Tiefe geistlichen Lebens beschreibt.
Diese Psalmen befassen sich mit dem Menschen auf ethischer Ebene und sind daher an geistlichem Gewicht eher arm. Nirgends in den Psalmen finden wir ein Wort darüber, nach dem Geist zu leben und zu wandeln. In Römer 8:4 jedoch spricht Paulus davon, nach dem Geist zu wandeln, und in Galater 5:25 sagt er: „Wenn wir durch den Geist leben, so lasst uns auch durch den Geist wandeln.“ Außerdem sagt er in Philipper 3:10: „um Ihn zu erkennen und die Kraft Seiner Auferstehung und die Gemeinschaft Seiner Leiden, indem ich Seinem Tod gleichgestaltet werde“. Nichts in den Psalmen ist damit vergleichbar. (Witness Lee, Life-Study of Psalms, Botschaft fünfundzwanzig, S. 303)
Mit Christus und dem Kommen des lebengebenden Geistes tritt eine andere Dimension ins Zentrum: Es geht nicht mehr nur darum, wie ein Mensch sich verhalten soll, sondern welches Leben ihn von innen her bestimmt. Paulus fasst dies in Römer 8 in die Worte, dass „die gerechte Forderung des Gesetzes erfüllt wird in uns, die wir nicht nach dem Fleisch, sondern nach dem Geist wandeln“ (Röm. 8:4). Und in Galater 5:25 heißt es: „Wenn wir durch den Geist leben, so lasst uns auch durch den Geist wandeln.“ Hier wird deutlich: Gott schenkt nicht in erster Linie ein perfektes Regelwerk für moralisch hochstehendes Verhalten, sondern Sein eigenes Leben, das im Geist in den Gläubigen wohnt und sie von innen her prägt. Ethik wird zur Frucht, nicht zur Wurzel.
Philipper 3:10 geht noch weiter, wenn Paulus sagt, er wolle Christus erkennen „und die Kraft Seiner Auferstehung und die Gemeinschaft Seiner Leiden, indem ich Seinem Tod gleichgestaltet werde“. Die Psalmen kennen leidende Gerechte, kennen Vertrauen mitten in Bedrängnis – aber was Paulus beschreibt, übersteigt diese Perspektive: Er spricht von einem inneren Einswerden mit dem Weg Christi, von einer Existenz, in der die Auferstehungskraft schon jetzt im Sterben mitwirkt. Damit verschiebt sich der Maßstab: Nicht mehr nur richtiges Verhalten unter Druck, sondern eine tiefgehende Gemeinschaft mit dem Gekreuzigten und Auferstandenen, die den Menschen umgestaltet.
Aus dieser Sicht wird verständlich, warum selbst die edelsten moralischen Ideale der Psalmen nicht an neutestamentliche Spiritualität heranreichen. Sie bleiben vielfach im Feld des „Was soll ich tun?“, während das Neue Testament die Frage „Wer ist in mir?“ in den Mittelpunkt stellt. Da Christus schließlich als der allumfassende lebengebende Geist verwirklicht wird, ist der Geist als die Verwirklichung Christi in unserer Erfahrung das gute Land als die Quelle von Gottes überströmender Versorgung zu unserem Genuss. In dieser überreichen Versorgung wächst etwas, das durch keine Ethik hervorgebracht werden kann: eine Liebe, die Feinde einschließt, eine Freude, die durch Leiden hindurch trägt, ein Frieden, der nicht von äußeren Umständen abhängt.
damit die gerechte Forderung des Gesetzes erfüllt würde in uns, die wir nicht nach dem Fleisch, sondern nach dem Geist wandeln. (Röm. 8:4)
Wenn wir durch den Geist leben, so laßt uns auch durch den Geist wandeln. (Gal. 5:25)
Die Spannung zwischen dem ethischen Ideal der Psalmen und der geistlichen Realität des Neuen Testaments lädt dazu ein, die eigene Frömmigkeit neu zu verstehen: Anstatt unter dem Anspruch hoher moralischer Maßstäbe zu ermüden, dürfen wir lernen, dass Gott uns zuerst Sein eigenes Leben schenkt und uns durch den lebengebenden Geist mit einer überströmenden Versorgung trägt, aus der wahre Gerechtigkeit und Liebe wachsen – nicht als Produkt harter Selbstdisziplin, sondern als Ausdruck eines Lebens, das immer tiefer in Christus verwurzelt wird.
Die Psalmen als Hintergrund – Christus als Mittelpunkt
Wer die Psalmen liebt, spürt, wie unmittelbar die Herzen der Beter vor Gott aufbrechen: Lob und Klage, Vertrauen und Verwirrung, Sehnsucht nach Gottes Haus und der Wunsch nach sichtbarem Recht verdichten sich zu starken Worten. Gerade diese Dichte verführt leicht dazu, jedes Wort der Psalmisten als zeitloses Mustergebet zu übernehmen. Doch die Schrift selbst lehrt uns, nüchtern zu unterscheiden. Die Psalmen sind vom Geist Gottes gegebenes Zeugnis echter Menschen in ihrer Zeit – Menschen, deren Empfindungen nicht ausgespart werden, deren Begrenzungen aber ebenfalls sichtbar bleiben. Ihre frommen Ausdrücke sind kostbar, aber sie sind nicht der letzte Maßstab.
Als neutestamentliche Gläubige ist es für uns nicht richtig, ohne ausreichende Unterscheidung all die frommen Äußerungen der Psalmisten zu übernehmen, die aus ihren komplexen Empfindungen hervorgegangen sind. Wir sollten ihre frommen Äußerungen als Hintergrund nutzen, um die geistlichen Dinge im Neuen Testament zu erkennen. Wir müssen den Gegensatz zwischen den Psalmen und der im Neuen Testament offenbarten Geistlichkeit sehen. (Witness Lee, Life-Study of Psalms, Botschaft fünfundzwanzig, S. 303)
Das Neue Testament rückt unübersehbar Christus in den Mittelpunkt von Gottes Ratschluss. In Ihm ist der wahre König erschienen, der nicht nur Feinde besiegt, sondern sich selbst für sie hingibt. Er ist der wahre Tempel, in dem Gott und Mensch endgültig zusammenkommen, und die wahre Zuflucht, nicht mehr als Ort aus Stein, sondern als lebendige Person. Epheser 2 beschreibt, wie Juden und Nationen „durch Ihn in einem Geist den Zugang zum Vater haben“ (Eph. 2:18) und wie sie zusammen „zu einer Wohnung Gottes im Geist“ aufgebaut werden (Eph. 2:22). Was die Psalmen in Bildern von Zion, Tempel und Zuflucht vorzeichnen, wird in Christus und in der Gemeinde zur geistlichen Wirklichkeit.
Vor diesem Hintergrund wird deutlich, wie wir die Psalmen geistlich richtig nutzen. Sie sind wie ein gewaltiger Hintergrund, ein Resonanzraum für die Stimme Christi. Ihre Klagen lassen uns die Tiefe dessen ahnen, was es heißt, wenn der Herr später von der Verfolgung Seiner Jünger sagt: „Sie werden euch aus der Synagoge ausschließen; es kommt sogar die Stunde, daß jeder, der euch tötet, meinen wird, Gott einen Opferdienst darzubringen“ (Joh. 16:2). Ihre Sehnsucht nach Gottes Haus schärft unseren Blick für die Tatsache, dass der Dreieine Gott heute nicht mehr in einem irdischen Heiligtum wohnt, sondern in einem geistlichen Haus, in dem Christus der Eckstein ist und der lebengebende Geist die innere Realität bildet. Ihre Gebete um sichtbare Vergeltung lassen die Sanftmut und Feindesliebe des Gekreuzigten umso heller aufgehen.
„Das Wort der Wahrheit recht zu schneiden“ bedeutet dann, die Psalmen weder zu unterschätzen noch zu überhöhen. Wir ehren sie als Gottes Wort, indem wir sie in der Linie der gesamten Offenbarung lesen: als Stimmen, die ernsthaft nach Gott rufen, und zugleich als Wegweiser, die nicht bei sich selbst stehen bleiben dürfen. Wo sie von Zuflucht sprechen, lassen wir uns zu Christus führen; wo sie von Zion singen, denken wir an die Gemeinde als Wohnung Gottes; wo sie nach Gericht rufen, blicken wir auf das Kreuz, an dem das Gericht Gottes und die unbegreifliche Gnade zusammentreffen. So werden die Psalmen nicht zum Ersatz für das Evangelium, sondern zu einem reichen Hintergrund, vor dem die Herrlichkeit des allumfassenden Christus und die Tiefe der neutestamentlichen Spiritualität schärfer hervortritt.
Sie werden euch aus der Synagoge ausschließen; es kommt sogar die Stunde, daß jeder, der euch tötet, meinen wird, Gott einen Opferdienst darzubringen. (Joh. 16:2)
denn durch Ihn haben wir beide in einem Geist den Zugang zum Vater. (Eph. 2:18)
Die Psalmen geistlich richtig zu nutzen heißt, sie mit offener Seele und klarem Blick zu lesen: Ihre starken Empfindungen dürfen uns helfen, unsere eigene innere Wirklichkeit vor Gott auszusprechen, und zugleich darf ihre Begrenztheit uns daran erinnern, dass unser eigentlicher Maßstab in Christus und im Licht des Neuen Testaments liegt – so werden sie zu einem kostbaren Hintergrund, auf dem der Herr selbst in Seiner Gnade, Seinem Kreuz und Seinem lebengebenden Geist immer deutlicher in den Mittelpunkt unseres Glaubens rückt.
Herr Jesus Christus, danke, dass du größer bist als alle unsere wechselnden Empfindungen und dass du der vollkommene König bist, den David nur im Vorausbild zeigen konnte. Richte unser Herz neu auf dich aus, damit wir die Psalmen lieben und zugleich im Licht deiner Gnade und deines Kreuzes verstehen. Lehre uns, in den Spannungen unseres Lebens nicht nach Vergeltung zu rufen, sondern aus der Kraft deines Geistes in Vergebung, Fürbitte und Liebe zu leben. Lass uns tiefer erkennen, was es heißt, im Geist zu wandeln, deine Auferstehungskraft zu erfahren und dich als unsere wahre Zuflucht inmitten aller Anfechtungen zu genießen. Stärke in uns die Hoffnung, dass deine Güte und Treue unsere Tage umgeben und du dein Werk in uns und deiner Gemeinde vollendest. Zu deiner Ehre und zur Freude vieler Menschen erfülle uns mit deinem Frieden. Amen.
Englische Quelle: Life-Study of Psalms, Chapter 25