Boas und Ruth als Sinnbilder für Christus und die Gemeinde
Zwischen den dramatischen Zeiten von Josua und der Zeit der Richter steht das schlichte Buch Ruth wie eine zarte Liebesgeschichte – und doch verbirgt sich darin eine tiefe Offenbarung über Christus und sein Volk. Hinter den Feldern Bethlehems, dem nahen Verwandten Boas und der Moabiterin Ruth zeichnet Gott ein Bild von Erlösung, neuer Zugehörigkeit und der überreichen Versorgung Christi. Wer hinschaut, entdeckt in Boas und Ruth ein Geheimnis über Christus und die Gemeinde, das unsere eigene Geschichte mit Gott erhellt.
Boas – der reiche Löser als Bild für Christus
Am Rand der Geschichte Israels stehen zwei Gestalten, die wie Tore in Gottes Wirklichkeit wirken: Josua am Eingang in das gute Land und Boas am Ende des Buches Ruth. Josua führt das auserwählte Volk hinein in das von Gott verordnete Erbteil; Boas holt eine fremde, verarmte Frau in sein Haus hinein. In beiden leuchtet Christus auf, aber je in einer anderen Farbe. In Josua sehen wir den Christus, der uns in alle geistlichen Segnungen hineinbringt, von denen es in Epheser 1:3. heißt: „Gesegnet sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns mit jedem geistlichen Segen gesegnet hat im Himmlischen in Christus.“ In Boas dagegen erkennen wir Christus als den reichen Ehemann, der das gewonnene Land bewohnt, seine Schätze öffnet und eine Geliebte in dieses bereits errungene Erbteil hineinnimmt.
Am Anfang ist Josua ein Sinnbild für Christus, indem er das auserwähltes Volk Gottes in die von Gott verordneten Segnungen hineinführt (Jos. 1:2–4; Eph. 1:3–14). Wie Josua es vorbildlich darstellt, hat Christus uns in das gutes Land hineingebracht, hat das Land für uns in Besitz genommen und es uns als unseren Erbbesitz zu unserem Genuss zugeteilt. Christus hat das gutes Land für uns gewonnen, und schließlich ist Er selbst das gutes Land, das wir genießen. (Witness Lee, Life-Study of Ruth, Botschaft sechs, S. 27)
Die Erzählung von Ruth macht das greifbar. Boas wird vorgestellt als ein „angesehener Mann“ mit großem Besitz (Ruth 2:1). Dieser Reichtum bleibt nicht auf Distanz, er wird persönlich. Boas lässt Ruth nicht am Rand der Felder stehen, sondern öffnet ihr sein Feld, sein Brot, seinen Tisch. „Zur Essenszeit sagte Boas zu ihr: Tritt hierher und iß von dem Brot und tunke deinen Bissen in den Essig!“ (Ruth 2:14). Er ordnet an, dass aus den Garben für sie fallen gelassen wird (Ruth 2:15–16), und schließlich lädt er sie ein, sein Tuch aufzuhalten, um ihr sechs Maß Gerste zu füllen (Ruth 3:15). So wirkt er wie ein stiller Strom, der eine dürre Furche tränkt: nicht mit knapper Ration, sondern mit überreicher Versorgung.
Im Licht des Neuen Testaments spricht Boas damit von Christus, dessen Reichtum jede menschliche Rechnung sprengt. Paulus nennt ihn den, in dem ein „unerforschlicher Reichtum“ liegt (Eph. 3:8), und verbindet dies mit einer ganz praktischen Erfahrung: „denn ich weiß, dass mir dies zur Errettung dienen wird durch euer Flehen und die überströmende Versorgung mit dem Geist Jesu Christi“ (Phil. 1:19). Wie Ruth auf einem fremden Feld steht, so stehen auch wir mitten in den Umständen unseres Lebens, verletzlich und bedürftig. Doch der pneumatische Christus, der lebengebende Geist, ist als gutes Land unter unseren Füßen und zugleich als überströmende Versorgung in uns. Was nach außen wie ein harter Tag der Nachlese aussieht, ist innerlich getragen von einem Herrn, der uns an seinen Tisch zieht, stärkt, tröstet und uns sogar Reserven „übrig“ lässt, wenn wir meinen, nur knapp zu überleben.
Boas ist aber nicht nur Wohltäter, sondern Löser. Vor den Ältesten am Tor erklärt er: „Ihr seid heute Zeugen dafür, daß ich aus der Hand Noomis hiermit alles erworben habe, was dem Elimelech, und alles, was Kiljon und Machlon gehört hat. Somit habe ich mir auch Machlons Frau, Rut, die Moabiterin, als Frau erworben“ (Ruth 4:9–10). Er nimmt die Last eines verpfändeten Erbteils auf sich, begleicht die Schuld, stellt den Namen des Verstorbenen wieder her und verbindet sich selbst mit der Witwe. In dieser Geste klingt das Evangelium an: Christus wurde unser naher Verwandter, indem er „Blut und Fleisch annahm“ (Heb. 2:14), trat in unsere zerrissene Geschichte ein, übernahm die Verantwortung für den verlorenen Besitz und machte unsere Sache zu seiner eigenen.
Und Noomi hatte einen Verwandten von ihrem Mann her, einen angesehenen Mann, aus der Sippe Elimelechs; dessen Name war Boas. (Ruth 2:1)
Und zur Essenszeit sagte Boas zu ihr: Tritt hierher und iß von dem Brot und tunke deinen Bissen in den Essig! Da setzte sie sich neben die Schnitter, er aber reichte ihr geröstete Körner, und sie aß und wurde satt und ließ (sogar etwas) übrig. (Ruth 2:14)
Christus als unseren Boas zu erkennen, verändert den Blick auf unser Christsein: Wir stehen nicht vor einem knappen, distanzierten Herrn, sondern inmitten der unerforschlichen Reichtümer eines Bräutigams, der Verantwortung für unser ganzes Erbteil übernommen hat. Seine überreiche Versorgung gilt nicht nur den „geistlichen Momenten“, sondern reicht in den Alltag hinein, in die unscheinbaren Stunden auf dem Feld, in die Scham über Verlust und Schuld. Wer sich innerlich an diesen Christus hält, entdeckt Schritt für Schritt: Ich bin nicht nur versorgt, ich bin gewollt; nicht nur entschuldet, sondern geliebt. Aus dieser Gewissheit wächst eine leise, aber tragfähige Freude, die tragen kann, selbst wenn die Hände müde werden.
Ruth – vom alten Menschen zur geliebten Braut
Ruth tritt nicht als makellose Heldin auf die Bühne der Schrift, sondern als Moabiterin, als Fremde mit einer belasteten Geschichte. Sie gehört zu einem Volk, das in der Bibel mit Götzendienst und Feindschaft gegen Israel verbunden ist. Gleichzeitig ist sie ein Geschöpf Gottes, geschaffen nach seinem Bild, fähig zu Treue, Liebe und Vertrauen. In ihr begegnen sich Würde und Fall. Gerade darin spiegelt sie den Zustand der Menschheit wider, den Paulus mit den Worten beschreibt: „da wir dies wissen, dass unser alter Mensch mit Ihm zusammen gekreuzigt worden ist, damit der Leib der Sünde außer Kraft gesetzt werde“ (Röm. 6:6). Der „alte Mensch“ ist nicht nur die Summe unserer schlechten Taten; er umfasst unser ganzes in Adam stehendes Sein: die von Gott geschaffenen Fähigkeiten, aber unter der Herrschaft der Sünde, die guten Regungen, aber verstrickt in falsche Bündnisse.
Ruth, die als Frau in Adam in Gottes Schöpfung und als Moabiterin im Sündenfall des Menschen in diesen beiden Aspekten ein alter Mensch wird, versinnbildlicht die Gemeinde vor ihrer Errettung: Menschen in Gottes Schöpfung und Sünder im Sündenfall des Menschen, die „unser alter Mensch“ sind (Röm. 6:6). (Witness Lee, Life-Study of Ruth, Botschaft sechs, S. 29)
Die Ehe von Ruth mit Machlon, die in der Fremde endet, steht wie ein stilles Gleichnis für diese Lage. Sie ist gebunden, aber nicht bei dem, den Gott als wahren Gemahl seines Volkes nennt. Jesaja 54:5 sagt über Israel – und im weiteren Sinn über Gottes Volk: „Denn dein Gemahl ist dein Schöpfer, HERR der Heerscharen ist sein Name, und dein Erlöser ist der Heilige Israels: Gott der ganzen Erde wird er genannt.“ Der Mensch jedoch hat sich einem anderen „Ehemann“ verschrieben: dem eigenen Ich, der Sünde, den Begierden, die herrschen wie ein tyrannischer Gatte. Paulus beschreibt diese Bindung mit juristischer Schärfe, wenn er vom Gesetz und von der Sünde als Mächten spricht, unter deren Anspruch wir stehen (Röm. 7). Der alte Mensch ist so gesehen ein illegitimer Ehemann, der die von Gott geschaffene Person in Beschlag nimmt und ihr Erbteil verschleudert.
Der Tod von Ruths erstem Mann markiert im Bild einen Bruch. Er lässt eine Witwe zurück, die zugleich frei und gebunden ist: frei von der alten Beziehung und doch ohne Zukunft, ohne Namen, ohne Schutz. So steht der Mensch, wenn der alte Mensch im Licht des Evangeliums gerichtet ist: Die früheren Sicherheiten zerbrechen, aber noch ist keine neue Bindung sichtbar. Genau an dieser Schnittstelle tritt Boas als zweiter Löser hervor. Er übernimmt die Schulden, die mit dem Namen des Verstorbenen verbunden sind, und stellt das Erbteil wieder her. Indem er Ruth zur Frau nimmt, führt er sie aus dem Zustand einer namenlosen Witwe in eine neue, geehrte Identität.
Hier berührt sich das Bild mit der Mitte des Evangeliums. In Römer 7:4 heißt es: „So seid nun auch ihr, meine Brüder, durch den Leib Christi dem Gesetz gegenüber zu Tode gebracht worden, so dass ihr einem anderen anhängen könnt, dem, der von den Toten auferweckt worden ist, damit wir Gott Frucht brächten.“ Am Kreuz wurde unser alter Mensch mitgekreuzigt; die unrechtmäßige Ehe mit Sünde, Gesetz und eigenem Ich ist vor Gottes Gericht beendet. Aber der Tod bleibt nicht der letzte Ton. Christus ist auferstanden, um als neuer, rechtmäßiger „Ehemann“ die von Gott geschaffene Person in eine neue Verbindung zu nehmen. Der gefallene Anteil wird gerichtet und beiseitegesetzt; der geschaffene Anteil wird erlöst, gereinigt und in seine ursprüngliche Bestimmung zurückgeführt: Gott gehören, von ihm geliebt sein, in seinem Haus leben.
da wir dies wissen, dass unser alter Mensch mit Ihm zusammen gekreuzigt worden ist, damit der Leib der Sünde außer Kraft gesetzt werde, damit wir nicht mehr der Sünde als Sklaven dienen; (Rom. 6:6)
Denn dein Gemahl ist dein Schöpfer, HERR der Heerscharen ist sein Name, und dein Erlöser ist der Heilige Israels: Gott der ganzen Erde wird er genannt. (Jes. 54:5)
Ruths Weg macht sichtbar, dass Gott unsere Geschichte ernster nimmt als wir selbst – sowohl in ihrer Tiefe als auch in ihrer Heilung. Der alte Mensch mit seinen falschen Bindungen ist vor Gott bereits im Tod Christi gerichtet; die in uns von Gott geschaffene Person ist nicht abgeschrieben, sondern zur Erlösung bestimmt. Wer sich dem Blick des Löser-Bräutigams aussetzt, darf lernen, die eigene Biographie nicht mehr als Summe unveränderlicher Festlegungen zu sehen, sondern als Ort, an dem Gottes Treue gegen den alten Menschen und seine Liebe zum geschaffenen Menschen sichtbar werden. Daraus wächst eine stille Freiheit: Die Vergangenheit hat nicht mehr das letzte Wort, und die Zukunft ist nicht länger von alten Ehen mit Sünde und Selbst bestimmt, sondern von der Treue dessen, der sagt: „dein Erlöser ist der Heilige Israels“ (Jes. 54:5).
Erlöst, vereint und fruchtbar – die Gemeinde als Gegenpart Christi
Die Geschichte Ruths gipfelt nicht in einem juristischen Akt am Stadttor, sondern in einem Hochzeitsbild. Nachdem Boas das Erbteil gelöst und die Rechte geklärt hat, heißt es schlicht: „So nahm Boas die Rut, und sie wurde seine Frau, und er ging zu ihr ein. Und der HERR schenkte ihr Schwangerschaft, und sie gebar einen Sohn“ (Ruth 4:13). Erlösung mündet in Ehe, Recht in Beziehung, Befreiung in Frucht. Ruth steht nicht länger auf dem Feld als geduldete Fremde, sondern wohnt im Haus des Löser-Ehemanns. Ihre Geschichte verwandelt sich vom Überleben am Rand zur Teilnahme am innersten Leben der Familie, bis hinein in die Linie des kommenden Königs.
Ruth, die, nachdem sie von Boas erlöst worden war, seine neue Frau wurde, ist ein Sinnbild für die Gemeinde, die, nachdem sie errettet worden ist, durch die Wiedergeburt des natürlichen Menschen in der Gemeinde zum Gegenstück Christi wird (Röm. 7:4b). So wie die erlöste Ruth Boas eine neue Frau wurde, so ist auch die errettete und wiedergeborene Gemeinde in der organischen Einheit mit Ihm Seine neue Frau, Sein Gegenstück, geworden. (Witness Lee, Life-Study of Ruth, Botschaft sechs, S. 30)
In dieser Bewegung spiegelt sich, was das Neue Testament über die Gemeinde sagt. Christus hat nicht nur unsere Sünde getragen und den Anspruch des Gesetzes erfüllt; er hat uns in eine organische Einheit mit sich hineingenommen. Paulus beschreibt diese Einheit mit der Sprache der Ehe: „So seid nun auch ihr, meine Brüder, durch den Leib Christi dem Gesetz gegenüber zu Tode gebracht worden, so dass ihr einem anderen anhängen könnt, dem, der von den Toten auferweckt worden ist, damit wir Gott Frucht brächten“ (Röm. 7:4). Die Gemeinde ist nicht ein Verein Geretteter, sondern der Leib und die Braut Christi, der Gegenpart, der in innigster Verbindung mit ihm steht (Eph. 5:23–32). Wie Ruth an Boas’ Tisch sitzt, an seinem Besitz, seinem Namen, seiner Zukunft teilhat, so ist die Gemeinde mit Christus verbunden: Sie teilt sein Leben, sein Erbteil, seine Herrlichkeit.
Diese Einheit ist nicht nur ein Bild, sondern eine reale, wenn auch verborgene Wirklichkeit. Christus ist als lebengebender Geist in uns gekommen, um uns innerlich mit sich zu verbinden. In 2. Korinther 5:17 heißt es: „Daher, wenn jemand in Christus ist, da ist eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.“ Ruth wird nicht einfach besser informiert oder moralisch aufgerüstet, sie wird in ein neues Haus, in eine neue Herkunft, in eine neue Zukunft hineingenommen. So geschieht es auch geistlich: Wer in Christus ist, beginnt, aus einer anderen Quelle zu leben. Die „überströmende Versorgung mit dem Geist Jesu Christi“ (Phil. 1:19) ist wie die ständige Zuwendung des Ehemanns, der nährt und pflegt, von der Epheser 5:29 spricht: „Denn niemand hat je sein eigenes Fleisch gehasst, sondern er nährt und pflegt es, so wie auch Christus die Gemeinde.“
Aus dieser Einheit erwächst Frucht. Ruth empfängt und bringt einen Sohn hervor, der in die Linie Davids hineinführt – Obed, der Großvater Davids (Ruth 4:21). Ihre persönliche Geschichte wird zum Teil von Gottes Heilsgeschichte. So ist es auch mit der Gemeinde. In der Verbindung mit Christus entsteht eine Frucht, die über das eigene Leben hinausweist: Charakter, der Christus widerspiegelt; Menschen, die zum Glauben kommen; Ausdruck seines Reiches in einer Welt, die ihn nicht kennt. Epheser 3:6 fasst das für die Heiden zusammen: „dass in Christus Jesus die Heiden Miterben und Glieder desselben Leibes und Mitteilhaber der Verheißung sind durch das Evangelium.“ Die, die vorher „fremd“ waren, werden Miterben, Fruchtträger, Mitspieler in Gottes Plan.
So nahm Boas die Rut, und sie wurde seine Frau, und er ging zu ihr ein. Und der HERR schenkte ihr Schwangerschaft, und sie gebar einen Sohn. (Ruth 4:13)
So seid nun auch ihr, meine Brüder, durch den Leib Christi dem Gesetz gegenüber zu Tode gebracht worden, so dass ihr einem anderen anhängen könnt, dem, der von den Toten auferweckt worden ist, damit wir Gott Frucht brächten. (Rom. 7:4)
Die Einheit mit Christus, die im Bild von Boas und Ruth sichtbar wird, will nicht nur als Lehre geglaubt, sondern als Atmosphäre des Lebens erfahren werden. Wer im Glauben annimmt, dass er einer anderen Person „angehört“, dem, der von den Toten auferweckt worden ist, findet auch im Unscheinbaren Sinn: Das eigene Leben ist eingebunden in eine größere Geschichte, und keine Treue bleibt unbemerkt. Aus der Sicherheit, mit einem solchen Bräutigam verbunden zu sein, erwächst eine stille Bereitschaft, Frucht zu bringen – nicht aus Druck, sondern aus der Freude, dass sein Leben in uns Gestalt gewinnt. So wird selbst der kleine Radius des Alltags zu einem Feld, auf dem der wahre Boas seine Gegenwart und seine Frucht sichtbar machen kann.
Herr Jesus Christus, wahrer Boas, danke, dass du in unsere verlorene, verschuldete Lage hineingekommen bist, um uns zu erlösen und uns in deine Nähe zu ziehen. Du hast den alten Menschen mit all seiner Schuld ans Kreuz gebracht und uns als deine Gemeinde zu einer neuen Schöpfung gemacht, die zu dir gehört. Stärke den Glauben, dass deine unerforschlichen Reichtümer genug sind für unsere Schwachheit, unsere Geschichte und unsere Zukunft. Lass die Beziehung zu dir als unserem Bräutigam unsere Identität prägen und in unserem Alltag sichtbar werden, damit aus unserem Leben Frucht hervorgeht, die dich ehrt. Fülle dein Volk neu mit der Freude darüber, dass wir nicht mehr Waisen und Witwen, sondern deine geliebte Braut sind. Amen.
Englische Quelle: Life-Study of Ruth, Chapter 6