Das Wort des Lebens
lebensstudium

Deuteronomium — ein Buch über Christus

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Zwischen der Wüste und dem verheißenen Land steht das Volk Israel – äußerlich kurz vor dem Ziel, innerlich aber voller Erinnerungen an Versagen, Umwege und Unglauben. Viele Christinnen und Christen kennen genau diese Spannung: Wir hören von einem reichen, überfließenden Leben mit Gott und erleben zugleich unsere eigene Unfähigkeit und Schwachheit. Gerade an dieser Stelle öffnet sich das fünfte Buch Mose und lässt uns entdecken, dass es nicht nur von Geboten und Erinnerungen spricht, sondern Christus selbst als unser Ziel und als die Kraft, die uns dorthin bringt, vor Augen stellt.

Christus – das gute Land als von Gott bereitetes Ziel

Wenn 5. Mose das „gute Land“ vor unsere Augen stellt, geht es um weit mehr als um geografische Verheißung. Das Land, „ein Land von Wasserbächen, Quellen und Gewässern, die in der Ebene und im Gebirge entspringen“ (5.Mose 8:7), ist ein Fenster in die Fülle Christi. Wasser, das in Tälern und auf Bergen fließt, zeigt einen Christus, der uns in tiefen Zeiten wie auf Höhen versorgt. Nichts an unserem Weg liegt außerhalb der Reichweite dieser Quelle. Das Wasser ist nicht statisch, sondern im Fluss – so wie Christus nicht eine Idee, sondern eine gegenwärtige, strömende Lebensversorgung ist.

The good land, the land of Canaan, is a type of the all-inclusive Christ, the Christ who is everything to us. The good land provided whatever the children of Israel needed: water, wheat, barley, vines, fig trees, pomegranates, olive trees, animals, milk, honey, stones, iron, copper. All these items, most of which are mentioned in 8:7–10, are types of Christ. Christ is the water flowing forth in valleys and mountains. He is the wheat, which signifies the incarnated and crucified Christ, and the barley, which signifies the resurrected Christ. (Witness Lee, Life-Study of Deuteronomy, Botschaft fünf, S. 39)

Dann weitet sich der Blick: „ein Land des Weizens und der Gerste, der Weinstöcke, Feigenbäume und Granatbäume; ein Land mit ölreichen Olivenbäumen und Honig“ (5.Mose 8:8). Weizen erinnert an den Mensch gewordenen und gekreuzigten Christus, der als Brot gebrochen wurde. Gerste, die zur Zeit des Passah reift, weist auf seine Auferstehung hin. Der Weinstock spricht von einem Christus, der Gott und Menschen erfreut, Feigen und Granatäpfel von der Süße und der vielfarbigen Fülle seines Lebens. Ölreiche Olivenbäume lassen den Gesalbten erkennen, der im Geist zu uns kommt; Milch und Honig deuten auf eine Nahrung, die zugleich nährt und erfreut. Selbst „Steine, Eisen und Kupfer“ (5.Mose 8:9) sind nicht nebensächlich: In ihnen zeigt sich Christus als Material für den Bau Gottes und als Kraft für geistlichen Kampf. So entsteht aus der Summe der Bilder kein frommes Landschaftsgemälde, sondern das Antlitz des allumfassenden Christus, der alles in allem für seine Erlösten sein will.

Deuteronomium zeichnet damit Christus als das von Gott geschenkte Ziel unseres Glaubenslebens. Gott führt sein Volk nicht einfach aus Ägypten heraus, um es irgendwo anzusiedeln, sondern er führt in ein Land hinein, das eine Person darstellt. Wenn es heißt: „Und du wirst essen und satt werden, und du sollst den HERRN, deinen Gott, für das gute Land preisen, das er dir gegeben hat“ (5.Mose 8:10), dann klingt darin ein geistliches Geheimnis mit: Gottes Ziel ist ein Leben, in dem wir Christus innerlich „essen“, uns von seiner Fülle sättigen lassen und ihn in dieser Erfahrung preisen. Das gute Land ist kein ferner Lohn, sondern eine geistliche Wirklichkeit, in die wir in Christus hineingestellt sind. Darin liegt Trost und Herausforderung zugleich: Unser Glaube läuft nicht ins Unbestimmte, sondern hat in Christus ein klares, reiches Ziel – und dieses Ziel ist schon jetzt unser Lebensraum.

Wer so auf das gute Land schaut, beginnt sein eigenes Leben anders zu deuten. Mangel, Durst, innere Leere sind dann nicht nur Defizite, die es zu beheben gilt, sondern Einladungen, die Fülle Christi neu zu entdecken. Die Bilder von Wasser, Korn, Wein, Frucht und Erz sprechen leise, aber beharrlich in unseren Alltag hinein: Es gibt für jede Not, jede Aufgabe, jede Beziehung eine entsprechende Seite Christi, in die wir gestellt sind. Darin wächst eine stille Zuversicht: Wir gehen unserem Ziel nicht entgegen, als müssten wir es aus eigener Kraft erreichen; wir leben bereits in dem Einen, der unser Ziel ist. In dieser Gewissheit können wir nüchtern auf unsere Wüste blicken und doch innerlich das Land betreten, das Gott bereitet hat.

Denn der HERR, dein Gott, bringt dich in ein gutes Land, ein Land von Wasserbächen, Quellen und Gewässern, die in der Ebene und im Gebirge entspringen; (5.Mose 8:7)

ein Land des Weizens und der Gerste, der Weinstöcke, Feigenbäume und Granatbäume; ein Land mit ölreichen Olivenbäumen und Honig; (5.Mose 8:8)

Christus als gutes Land zu erkennen, verändert, wie wir unsere Situation verstehen. Unter derselben äußeren Sonne, in denselben Tälern und auf denselben Höhen können wir innerlich aus einem anderen Boden leben. Wer sich von der Fülle Christi her denken lässt, beginnt, seine Tage nicht an sichtbarem Mangel zu messen, sondern an der unsichtbaren Versorgung, die Gott in seinem Sohn bereitet hat. Daraus erwächst eine stille Dankbarkeit, die nicht naiv über Schwierigkeiten hinweggeht, sondern darin Christus als Wasser, Brot, Wein und felsenfeste Stärke sucht. So reift inmitten eines gewöhnlichen Lebens die Gewissheit: Gott hat mir in Christus ein Land gegeben, in dem es mir „an nichts fehlen wird“ (5.Mose 8:9) – selbst dann, wenn die Wüste äußerlich noch nicht zu Ende ist.

Christus – unser Leben und unsere Fähigkeit, Gottes Forderungen zu erfüllen

  1. Mose legt mit unerbittlicher Klarheit offen, was Gott vom Menschen erwartet. „DAS ganze Gebot, das ich dir heute gebiete, sollt ihr halten, es zu tun, damit ihr lebt“ (5.Mose 8:1) – an der Konsequenz fehlt es nicht. Doch je genauer man hinhört, desto deutlicher wird: Hier wird nicht nur ein Weg zum Leben beschrieben, sondern zugleich die Unmöglichkeit, diesen Weg aus eigener Kraft zu gehen. Das Gesetz legt offen, dass der Mensch unter Gottes Maßstab ein hoffnungsloser Fall ist. Gerade indem Gott seine Gebote vor das Volk stellt, macht er sichtbar, wie tief die Kluft zwischen seinem heiligen Willen und unserer natürlichen Fähigkeit ist.

Zweitens offenbart das fünfte Buch Mose Christus als das Leben, das die Kraft und die Fähigkeit hat, das von Gott gesetzte Ziel zu erreichen. Christus ist demnach nicht nur unser Ziel, sondern auch der Weg — ja, das Leben, die Kraft und die Fähigkeit — durch die wir dieses Ziel erreichen. (Witness Lee, Life-Study of Deuteronomy, Botschaft fünf, S. 40)

Inmitten dieser Spannung steht ein unscheinbarer Satz: „Er demütigte dich und ließ dich hungern. Und er speiste dich mit dem Man … um dich erkennen zu lassen, daß der Mensch nicht von Brot allein lebt. Sondern von allem, was aus dem Mund des HERRN hervorgeht, lebt der Mensch“ (5.Mose 8:3). Hunger und Manna gehören zusammen: Gott führt in Situationen, in denen natürliche Kraft und Versorgung nicht mehr tragen, um eine andere Lebensquelle aufzuschließen. Wenn Jesus in der Versuchung auf dieses Wort zurückgreift und sagt: „Nicht von Brot allein soll der Mensch leben, sondern von jedem Wort, das durch den Mund Gottes ausgeht“ (Mt. 4:4), öffnet er den Sinn dieses Verses: Der Mensch lebt wahrhaft nur dort, wo das, was Gott spricht, zur inneren Nahrung wird.

Das Neue Testament lässt erkennen, dass dieses „Wort“ nicht etwas, sondern jemand ist. „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott“ (Johannes 1:1). Und weiter: „das Wort wurde Fleisch und stiftshüttete unter uns“ (Johannes 1:14). Was 5. Mose als gegebene Rede Gottes beschreibt, nimmt in Christus Gestalt an. Die Gebote, Satzungen und Rechte werden so zu unterschiedlichen Facetten desselben lebendigen Wortes, das Person geworden ist. Dass „alle Schrift gottgehaucht und nützlich“ ist (2.Tim. 3:16), heißt in diesem Licht: Durch sie kommt der lebendige Christus als sprechen des Dreieinen Gottes auf uns zu. Gottes Forderungen bleiben heilig und unvermindert – aber sie werden nicht länger als Last auf uns gelegt, sondern als Ausdruck eines Lebens, das in uns einziehen will.

Darum kann Paulus bekennen: „Ich bin mit Christus gekreuzigt; und nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir; und das Leben, das ich jetzt im Fleisch lebe, das lebe ich im Glauben“ (Galater 2:20). Hier begegnet uns die innere Antwort auf den Anspruch von 5. Mose. Der gleiche Gott, der sein Volk auffordert, alle Gebote zu halten, schenkt im Sohn das Leben, das diese Gebote in sich trägt. Paulus fasst es nüchtern zusammen: „jedoch nicht ich, sondern die Gnade Gottes, die mit mir ist“ (1.Korinther 15:10). Diese Gnade ist nichts Nebensächliches, sie ist der auferstandene Christus als lebengebender Geist, der uns in die Gemeinschaft des Dreieinen Gottes hineinzieht, „die Gnade des Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes“ (2.Korinther 13:14).

DAS ganze Gebot, das ich dir heute gebiete, sollt ihr halten, es zu tun, damit ihr lebt und zahlreich werdet und hineinkommt und das Land in Besitz nehmt, das der HERR euren Vätern zugeschworen hat. (5.Mose 8:1)

Und er demütigte dich und ließ dich hungern. Und er speiste dich mit dem Man, das du nicht kanntest und das deine Väter nicht kannten, um dich erkennen zu lassen, daß der Mensch nicht von Brot allein lebt. Sondern von allem, was aus dem Mund des HERRN hervorgeht, lebt der Mensch. (5.Mose 8:3)

Die Botschaft von 5. Mose, durch das Licht des Neuen Testaments gesehen, löst uns aus zwei Sackgassen: aus der Stolzformel „Ich schaffe das“ und aus der resignierten Frage „Wie soll ich das je schaffen?“. Sie führt in einen dritten Weg hinein: „Christus lebt in mir“ (Galater 2:20). Wer so denkt, nimmt Gottes Gebote weiterhin ernst, aber er trägt sie nicht mehr als isolierter Einzelkämpfer. Er rechnet damit, dass zwischen Anspruch und Wirklichkeit der Raum der Gnade liegt, in dem Christus als lebengebender Geist arbeitet. Aus dieser Haltung erwächst eine stille Hoffnung: Auch dort, wo wir immer wieder scheitern, ist Gott nicht am Ende, sondern erst am Anfang seines Werkes in uns.

Gottes ewiger Plan: In Christus eins werden, um ihn auszudrücken

Hinter den Geboten, Ermahnungen und Verheißungen des 5. Buches Mose steht eine größere Linie: Gott sucht einen Ausdruck seiner selbst inmitten einer geschaffenen Welt. Schon am Anfang erschuf er den Menschen „nach seinem Bild“ (1. Mose 1:26) und gab ihm Anteil an Eigenschaften wie Liebe, Licht, Heiligkeit und Gerechtigkeit. Auch wenn der Sündenfall dieses Bild verdunkelt hat, ist es nicht ausgelöscht. Der Schmerz über Unrecht, das Sehnen nach Gerechtigkeit, der Wert treuer Liebe – all das sind Spuren einer ursprünglichen Prägung. Deuteronomium zeigt Gott als den, der dieses verdunkelte Bild nicht aufgibt, sondern durch sein Wort ruft, formt und erneuert.

In Seiner ewigen Ökonomie hat Gott vorgesehen, Sich durch den Menschen auszudrücken und sich durch ihn zu offenbaren. Um eine solche Ausdrucksform zu haben, erschuf Er den Menschen nach Seinem eigenen Bild. Dass Gott den Menschen nach Seinem Bild schuf, bedeutet, dass Er ihn entsprechend Seinen Eigenschaften schuf, vor allem entsprechend Seiner Liebe, Seinem Licht, Seiner Heiligkeit und Seiner Gerechtigkeit. (Witness Lee, Life-Study of Deuteronomy, Botschaft fünf, S. 40)

Damit dieser Plan Wirklichkeit wird, geht Gott einen Weg, der tiefer reicht als moralische Verbesserung. Zuerst erlöst er den gefallenen Menschen in Christus und nimmt ihm die Schuld. Dann geht er an die Wurzel: „unser alter Mensch [ist] mit Ihm zusammen gekreuzigt worden, damit der Leib der Sünde außer Kraft gesetzt werde“ (Römer 6:6). Der alte Mensch wird nicht optimiert, sondern in Christus für beendet erklärt. Doch Gott bleibt nicht bei der Negativseite stehen. Sein Ziel ist eine lebendige, organische Einheit mit Christus, in der ein neues Leben Gestalt gewinnt. Wenn Johannes schreibt, dass jeder, „der in Ihn hineinglaubt, ewiges Leben habe“ (Johannes 3:15), und kurz darauf: „damit jeder, der in Ihn hineinglaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe“ (Johannes 3:16), klingt im Grundtext ein Hineingenommensein in Christus an. Glaube ist hier nicht nur Zustimmung, sondern ein Übergang in eine neue Existenzsphäre.

Diese Einheit beschreibt Paulus mit schlichten Worten: „Wer aber dem Herrn anhängt, ist ein Geist“ (1.Korinther 6:17). In dieser Formulierung steckt eine ungeheure Dichte: Gott reduziert den Glaubenden nicht auf seine Schwächen, sondern verbindet ihn so eng mit Christus, dass eine neue, gemeinsame Mitte entsteht. Dass Paulus sagen kann: „nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir“ (Galater 2:20), bedeutet nicht, dass seine Persönlichkeit ausgelöscht wäre. Es meint vielmehr, dass die Quelle seines Lebens, seine innerste Ausrichtung und Kraft nicht mehr in ihm selbst, sondern in dem inwohnenden Christus liegt. Wenn dasselbe apostolische Zeugnis wenige Verse später festhält: „Doch durch die Gnade Gottes bin ich, was ich bin … jedoch nicht ich, sondern die Gnade Gottes, die mit mir ist“ (1.Korinther 15:10), wird deutlich: Gottes Plan erfüllt sich nicht durch großartige religiöse Leistung, sondern durch eine Existenz, die von Gnade durchdrungen ist.

So wird die Geschichte des Volkes Israel im guten Land – im Licht des Neuen Testaments – zu einem Bild für das Gemeindeleben. Gott sammelt Menschen, erlöst sie, führt sie durch Wüstenzeiten und bringt sie in einen Raum, in dem sie von Christus leben. Deuteronomium zeigt ein Volk, das berufen ist, inmitten vieler Nationen den Namen Gottes zu tragen. Das Neue Testament entfaltet, was das in der Tiefe bedeutet: eine Gemeinschaft, in der Christus das verborgene Zentrum ist, in der sein Leben den Alltag durchzieht. Die „Gnade des Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes“ (2.Korinther 13:14) werden zu einem gelebten Klima – nicht nur zu einer Segensformel.

da wir dies wissen, dass unser alter Mensch mit Ihm zusammen gekreuzigt worden ist, damit der Leib der Sünde außer Kraft gesetzt werde, damit wir nicht mehr der Sünde als Sklaven dienen; (Römer 6:6)

damit jeder, der in Ihn hineinglaubt, ewiges Leben habe. (Johannes 3:15)

Gottes ewiger Plan, sich in Christus durch Menschen auszudrücken, entlastet und ruft zugleich. Er entlastet, weil er uns nicht zu Architekten unseres eigenen Heils macht, sondern zu Menschen, die sich von Gnade formen lassen. Er ruft, weil er uns einlädt, unsere Geschichte nicht klein zu denken, sondern als Teil einer größeren Bewegung Gottes zu sehen. In dieser Sichtweise verlieren auch unscheinbare Schritte nicht an Bedeutung: Überall dort, wo Christus ein wenig mehr Raum gewinnt – in Gedanken, Worten, Beziehungen –, berührt der ewige Plan Gottes unseren Alltag. Das schenkt eine stille Würde und eine Hoffnung, die nicht an sichtbare Erfolge gebunden ist, sondern an die Treue dessen, der begonnen hat, sich in uns und durch uns zu offenbaren.


Herr Jesus Christus, du bist das von Gott geschenkte gute Land, die Fülle aller Versorgung und zugleich das Leben in uns, das uns befähigt, Gottes Willen zu tun. Dort, wo wir uns schwach, unfähig und verurteilt fühlen im Licht deiner Gebote, danke ich dir, dass du nicht mehr von unserer eigenen Kraft erwartest, deine Forderungen zu erfüllen, sondern uns in deine Gnade hineinrufst. Lass deine Worte, die aus Gottes Mund hervorgegangen sind, in unserem Herzen lebendig werden und sich in uns als Geist entfalten, der uns trägt, korrigiert und erneuert. Vertiefe unsere Einheit mit dir, damit wir lernen, nicht mehr aus uns selbst, sondern in dir, mit dir und durch dich zu leben. Erfülle uns neu mit der Liebe des Vaters, der Gnade des Sohnes und der Gemeinschaft des Heiligen Geistes, sodass unser Alltag ein Widerschein deiner Treue und Güte wird. In dir ist unsere Hoffnung, unsere Kraft und unser Ziel – jetzt und in Ewigkeit. Amen.

Englische Quelle: Life-Study of Deuteronomy, Chapter 5