Witness Lee (1905-1997)
Ein junger Chinese begegnet Christus
Witness Lee wurde 1905 in der chinesischen Provinz Shantung geboren, in der Hafenstadt Chefoo. Äußerlich war seine Umgebung von Tradition, Konfuzianismus und wechselhaften politischen Entwicklungen geprägt; innerlich suchte er nach geistlicher Wirklichkeit. Im April 1925, im Alter von 19 Jahren, hörte er die Verkündigung einer Schwester namens Peace Wang. An diesem Tag erlebte er nach seinem eigenen Zeugnis die rettende Gnade des Herrn Jesus – und am selben Nachmittag gab er sich dem Herrn für Sein Werk hin. Diese frühe, entschiedene Hingabe blieb wie ein roter Faden durch sein ganzes Leben.
Zunächst besuchte er die Gottesdienste der chinesischen unabhängigen Kongregationalgemeinde in Chefoo und zugleich eine örtliche Versammlung der Brüderbewegung. Dort lernte er die Bibel gründlich kennen. Doch nach einigen Jahren spürte er eine innere Leere: viel Lehre, viele Zusammenkünfte, aber wenig geistliches Leben und Frucht.
Im August 1931 wurde ihm diese Situation unerträglich. Er empfand die „Totheit“ eines rein lehrhaften Christentums. Mehrere Monate lang stieg er jeden Morgen auf einen kleinen Berg nahe seiner Heimatstadt, um den Herrn mit Tränen anzurufen und in tiefer Buße vor Ihm zu stehen. Diese Zeit der inneren Zerbrochenheit bereitete aus seiner Sicht den Boden für eine tiefere geistliche Erfahrung, die später auch sein Verständnis von Gemeinde und Dienst prägen sollte.
Liebe zum Herrn und zu Seinem Wort
Ein Markenzeichen von Witness Lee war seine Liebe zur Bibel. Er berichtete, dass er beim Lesen regelmäßig erleuchtet wurde und eine „unvergleichliche Süße“ des Wortes erlebte. Abends kniete er neben seinem Bett zum Gebet, legte die Bibel nicht beiseite, sondern nahm sie mit ins Bett und legte sie neben das Kopfkissen. Unter der Lampe las er noch ein wenig weiter und empfand tiefe Freude. Am Morgen griff er als Erstes wieder zur Bibel.
Diese Liebe zum Herrn und zu Seinem Wort blieb bis ins hohe Alter lebendig. Während seiner letzten Krankheit wollten Ärzte seine geistige Klarheit prüfen und baten ihn, die eine Sache aufzuschreiben, die er am meisten liebe. Er schrieb: „Ich liebe den Herrn Jesus.“ Dann hielt er kurz inne und fügte hinzu: „Ich liebe die Bibel.“ Diese kleine Szene fasst sein Leben gut zusammen: hingebungsvolle Liebe zu Christus und tiefe Wertschätzung für das inspirierte Wort Gottes.
Begegnung mit Watchman Nee und Beginn des Dienstes
Schon als junger Gläubiger begann Witness Lee, mit Watchman Nee zu korrespondieren. Er las alle Ausgaben der Zeitschrift „The Christian“ sowie weitere Schriften dieses Bruders und erhielt dadurch grundlegende Hilfe in der Wahrheit.
Im Sommer 1932 lud er Watchman Nee nach Chefoo ein; dort begegneten sich die beiden erstmals persönlich. Nachdem Watchman Nee wieder abgereist war, führten die Umstände dazu, dass einige Gläubige zu Witness Lee kamen, und in Chefoo entstand eine örtliche Gemeinde. Die ersten Zusammenkünfte fanden im Wohnzimmer seiner Mutter statt. Im folgenden Jahr wuchs die Zahl der Gläubigen auf etwa hundert an.
1933 erinnerte der Herr ihn im Gebet an seine frühe Hingabe. Er war damals berufstätig, doch nun drängte ihn der innere Ruf, Ihm mit der ganzen Zeit zu dienen. Am 17. August erhielt er einen kurzen Brief von Watchman Nee: „Bruder Witness, was deine Zukunft betrifft, empfinde ich, dass du dem Herrn mit deiner ganzen Zeit dienen sollst. Wie empfindest du? Möge der Herr dich leiten.“ Dies bestätigte seine Entscheidung. Er gab seinen Beruf auf und ging nach Shanghai, um dort mit Watchman Nee zusammenzuarbeiten.
In Shanghai wurde Witness Lee in besonderer Weise zugerüstet. Watchman Nee führte ihn in das Leben vor dem Herrn, in die Wahrheit, in die Kirchengeschichte und in einen lebendigen Weg, die Bibel zu kennen. Er gab ihm grundlegende Auslegungswerke – etwa die „Synopsis of the Books of the Bible“ von J. N. Darby – und band ihn in die praktische Arbeit ein: Predigt, Beantwortung von Briefen, redaktionelle Tätigkeit. 1934 übertrug er ihm die Redaktion der Zeitschrift „The Christian“.
Diese Jahre markieren den Beginn einer engen, langfristigen Mitarbeiterschaft. Witness Lee blieb dem Dienst Watchman Nees eng verbunden und bemühte sich, die aus seiner Sicht vom Herrn geschenkten Einsichten in der Gemeinde praktisch umzusetzen.
Erweckung und das Prinzip des Baumes des Lebens
In Chefoo und später in anderen Städten Chinas zeigte sich, wie sehr Witness Lee nicht nur Lehre, sondern praktisches Gemeindeleben suchte. Um 1940 begann er, den „Bauplan“ Gottes, wie Watchman Nee ihn verstanden hatte, konkret umzusetzen: ein Gemeindeleben, in dem alle Gläubigen ihren Teil beitragen und persönliche Hirtenschaft ernst genommen wird.
Die überlieferten Berichte sprechen von einer bemerkenswerten Folge. Ende 1942 kam es in Chefoo zu einem großen geistlichen Aufbruch. Am letzten Sonntag des Jahres sangen die Gläubigen ein Lied über das Tragen des Kreuzes, und die ganze Versammlung weinte. Ab dem 1. Januar 1943 traf sich die Gemeinde hundert Tage hintereinander. Viele Gläubige weihten zunächst sich selbst, dann ihre Familien und schließlich auch materiellen Besitz dem Herrn. Etwa achthundert Gläubige gaben alles dem Herrn hin; einige waren bereit, um des Evangeliums willen auszuwandern. Eine Gruppe von siebzig zog nach Nordwestchina; nach der Darstellung der Quellen entstanden innerhalb eines Jahres über vierzig Gemeinden, eine weitere Gruppe ging in den Nordosten.
Kurz darauf wurde Witness Lee von der japanischen Armee verhaftet und einen Monat lang inhaftiert. Nach seiner Freilassung erkrankte er an Tuberkulose. Die Zeit der Genesung verbrachte er in Tsingtao. Dort – äußerlich geschwächt – gewann er innerlich eine neue geistliche Sicht: das Prinzip des Baumes des Lebens, nämlich dass Gott nicht in erster Linie Wissen, sondern Leben mitteilt.
Nach seiner Genesung, 1946 und 1947, predigte er in verschiedenen Städten über den Baum des Lebens. Seine Botschaften eröffneten vielen Gläubigen einen neuen Zugang zur Erfahrung Christi und trugen nach damaligem Zeugnis zu weiteren Erweckungen im Gemeindeleben bei.
Ein strategischer Schritt: Von China nach Taiwan
Die politische Situation in Festlandchina verschärfte sich gegen Ende der 1940er Jahre. In dringlichen Mitarbeiterkonferenzen 1948 und 1949 drängte Watchman Nee Witness Lee mehrfach, das Land zu verlassen, damit das Werk des Herrn nicht ausgelöscht würde. So verließ Witness Lee im Mai 1949, nach eigener Darstellung unter der Führung des Herrn und auf ausdrückliche Anweisung Watchman Nees, das Festland und ging nach Taiwan. Dieser Schritt wird in den Quellen als strategisch für die Ausbreitung der gegenwärtigen Wiedererlangung des Herrn außerhalb Chinas gewertet.
Am 1. August 1949 begann er offiziell mit der Arbeit in Taiwan – zunächst mit nur etwa 300 bis 500 Gläubigen. Doch innerhalb eines Jahres vermehrte sich diese Zahl stark; nach fünf bis sechs Jahren wird von über 40.000 Gläubigen berichtet. In diesen Jahren wurde Taiwan zu einem geistlichen Zentrum: Schulung von Mitarbeitern, Verkündigung des Evangeliums, Aufbau von Gemeinden.
1950 traf er Watchman Nee zum letzten Mal in Hongkong. Dort übertrug ihm Watchman Nee die Verantwortung für die literarische Arbeit im Ausland – über das Taiwan Gospel Book Room und das Hong Kong Church Book Room. Gleichzeitig begann Witness Lee, die Gemeinde in Manila auf den Philippinen zu unterstützen, wo er bis 1961 regelmäßig mehrere Monate pro Jahr verbrachte.
1951 startete er in chinesischer Sprache die Zeitschrift „The Ministry of the Word“, die bis 1986 in 415 Ausgaben erschien. Im selben Jahr hielt er die erste Schulung für Vollzeitarbeiter in Taiwan ab; daraus gingen 80 bis 100 vollzeitlich Dienende hervor.
Ausbreitung in den Westen und literarische Frucht
In den 1950er und frühen 1960er Jahren öffnete sich für Witness Lee Schritt für Schritt der Weg in die westliche Welt. 1958 reiste er erstmals nach Amerika, Europa und Israel, besuchte unter anderem London, Kopenhagen, mehrere europäische Länder und Jerusalem. 1962 begann er in den USA dauerhaft zu dienen. Seine erste englischsprachige Konferenz in Los Angeles im Dezember desselben Jahres stand unter dem Thema des „allumfassenden Christus“; sie markierte den Beginn der gegenwärtigen Wiedererlangung des Herrn in der englischsprachigen Welt.
In den folgenden Jahren besuchte er viele Orte in Nordamerika, und zahlreiche Gläubige wurden für den Weg des örtlichen Gemeindelebens gewonnen. 1964 zogen Gläubige aus verschiedenen Teilen Amerikas nach Los Angeles, um unter seinem Dienst zugerüstet zu werden. Aus dieser Zeit stammen grundlegende Botschaften, etwa zur „Heilsökonomie Gottes“.
1965 gründete er einen Verlag, der später den Namen „Living Stream Ministry“ erhielt. Von da an wurden seine Botschaften systematisch veröffentlicht. Witness Lee war ein außerordentlich produktiver Autor. Sein größtes Werk ist das „Life-Study of the Bible“ – eine umfangreiche Auslegung der gesamten Bibel in 1984 Botschaften. Von 1974 an arbeitete er über zwanzig Jahre daran; im Sommer 1995 war das Life-Study des Alten und Neuen Testaments abgeschlossen. Dieses Werk bildet einen Schwerpunkt seines schriftlichen Dienstes und verbindet bibeltreue Auslegung mit der Betonung der persönlichen Erfahrung Christi und des praktischen Gemeindelebens.
Parallel dazu leitete er die Übersetzung und Herausgabe der sogenannten „Recovery Version“ des Neuen Testaments, zunächst auf Englisch (1985, revidiert 1991) und Chinesisch (1986, später revidiert). Er war Chefredakteur dieser Bibelausgabe und verfasste die ausführlichen Gliederungen, Einleitungen, Themenüberschriften, Fußnoten und Querverweise. Später wurde die Recovery Version auf die gesamte Bibel ausgedehnt.
Trainings, neuer Weg und vitale Gruppen
Mit dem Umzug seines Dienstes nach Anaheim (Kalifornien) 1974 begann eine neue Phase. Witness Lee leitete dort regelmäßig internationale Trainings, in denen Gläubige aus vielen Ländern in der Wahrheit und im praktischen Dienst zugerüstet wurden. 1976 wurde in Anaheim ein Versammlungssaal fertiggestellt, der zugleich als Büro, Schulungs- und Konferenzzentrum diente.
In den 1980er Jahren kam es in seinem Dienst zu einer weiteren Akzentverschiebung. 1984 kehrte Witness Lee nach Taiwan zurück, um nach dem „neuen Weg“ zu forschen, den er als den „gottverordneten Weg“ bezeichnete. Dieser umfasste vier grundlegende Schritte im Gemeindeleben: durch das Evangelium zeugen, in den Häusern nähren, in kleinen Gruppen zur Reife bringen und in den Bezirkszusammenkünften durch prophetisches Reden den Aufbau der Gemeinde praktizieren. Der Schwerpunkt verschob sich weg von einem auf große Versammlungen und wenige Redner konzentrierten Dienst hin zu einem Gemeindeleben, in dem jedes Glied des Leibes Christi seinen praktischen Anteil hat – im Sinne von Epheser 4:11–16.
1986 wurde in Taipei ein internationales Vollzeitschulungszentrum eingerichtet (Full-Time Training in Taipei, FTTT). 1989 kehrte Witness Lee dauerhaft nach Anaheim zurück und gründete dort das Full-Time Training in Anaheim (FTTA). Weitere Schulungen folgten, etwa in Neuseeland und Indonesien. So diente er dazu, eine neue Generation von Gläubigen für das Werk des Herrn und das Gemeindeleben auszurüsten.
Ab 1992 sprach er verstärkt über „vital groups“ – kleine, belebte Gemeinschaften, in denen Gläubige ein reales, gegenseitig tragendes und fruchtbares Gemeindeleben praktizieren. Diese Linie setzte er 1993 und 1996 fort und verband sie mit einem verstärkten Üben, das empfangene Wort durch Gebet, Studium, Auswendiglernen und prophesieartiges Sprechen aufzunehmen und weiterzugeben.
Der „hohe Gipfel“ der göttlichen Offenbarung
1994 kam es nach seinem eigenen Verständnis zu einer weiteren Wende in der gegenwärtigen Wiedererlangung. In einer Konferenz zum chinesischen Neujahr begann Witness Lee über das zu sprechen, was er den „hohen Gipfel der göttlichen Offenbarung“ nannte: dass Gott Mensch wurde, damit der Mensch in Leben und Natur – jedoch nicht im Gottsein – „Gott“ werde. Diese Aussage zielte darauf, die neutestamentliche Wahrheit von der innigsten Vereinigung Gottes mit dem Menschen in Christus zu betonen, ohne die Einzigartigkeit der Gottheit zu antasten. Innerhalb und außerhalb der Bewegung ist diese Formulierung diskutiert und unterschiedlich beurteilt worden.
Zu diesem Thema schrieb er ein Lied, das er selbst als sein „höchstes Lied“ ansah und das mit der staunenden Aussage beginnt: „Welch Wunder! Welch Geheimnis! Dass Gott und Mensch vereint doch sind!“ Darin besingt er das unergründliche Wirken Gottes, der Sich mit dem Menschen verbindet, um eine gegenseitige Wohnstätte zu gewinnen.
In den letzten Jahren seines Dienstes vertiefte er viele Linien: die gerichtliche und organische Seite von Gottes Errettung, den vollen Dienst Christi in Seinen verschiedenen „Stufen“, das Geheimnis der „Einbeziehung“ des Gläubigen in die göttliche Wirklichkeit und die Bedeutung des Neuen Jerusalem für das heutige Leben der Gläubigen. Dabei blieb sein Ziel stets praktisch: Die Gläubigen sollten nicht nur Lehre aufnehmen, sondern Christus erfahren, genießen und ausdrücken.
Letzte Jahre, Leiden und Heimgehen
Im Oktober 1995 wurde bei Witness Lee Prostatakrebs diagnostiziert. Dennoch setzte er seinen Dienst fort – in Trainings, Konferenzen und schriftlichen Botschaften. 1996 sprach er ausführlich über die völlige Errettung Gottes und über das göttlich-menschliche Leben, das in den Gläubigen herrscht.
Am 24. März 1997 schrieb er einen offenen Brief an die Gläubigen, in dem er rückblickend erwähnte, dass er beim Schreiben des Liedes „Welch Wunder! Welch Geheimnis!“ im Jahr 1994 geahnt habe, dass der Feind versuchen würde, ihn daran zu hindern, die hohen Gipfel der neutestamentlichen Offenbarung freizusetzen. Er bezog sich auf den in seinem Körper entdeckten „Dorn“, den er als Boten Satans verstand, damit er nicht erhöht werde. Zugleich bekannte er die reichliche Barmherzigkeit des Herrn und Seine genügende Gnade, durch die er nochmals über ein Jahr lang dienen durfte. Er betonte, dass er „nichts und niemand“ sein wolle, ganz der Souveränität des Herrn unterstellt, und dass er sich nach der Erfüllung von Gottes vollkommenem Willen sehne.
Am 30. Mai 1997 wurde er infolge von Komplikationen seines Leidens ins Krankenhaus eingeliefert. Am 1. Juni, einem Sonntag, sagte er: „Ich genieße das Auferstehungsleben. Halleluja!“ Am 2. Juni betete er: „Herr, stärke mich. Herr, stärke Deine Wiedererlangung. Herr, stärke Deine Wiedererlangung.“ Sein letztes Wort im Dienst lautete: „Opfer!“ – ein Ausdruck dessen, was sein Leben geprägt hatte: ein hingegebenes, für den Herrn „verzehrtes“ Leben.
Am Montag, dem 9. Juni 1997, um 9:30 Uhr, entschlief Witness Lee im Alter von 91 Jahren und ging zu dem Herrn, dem er seit seiner Jugend gedient hatte.
Bedeutung für die gegenwärtige Wiedererlangung des Herrn
In der Geschichte der gegenwärtigen Wiedererlangung des Herrn nimmt Witness Lee, der sich selbst als Mitarbeiter im Dienst Watchman Nees verstand, einen besonderen Platz ein. Auf der Grundlage dieses Dienstes trug er entscheidend dazu bei, dass die in seinem Umfeld als vom Herrn wiedererlangt verstandenen Wahrheiten und das praktische Gemeindeleben über China hinaus nach Taiwan, in viele Länder Asiens, nach Amerika, Europa und andere Teile der Welt getragen wurden.
Mehrere Linien kennzeichnen seinen Beitrag:
- die Betonung eines Gemeindelebens, in dem Christus als Leben erfahren und gemeinsam ausgedrückt wird;
- die Öffnung der ganzen Bibel in einer Weise, die Wahrheit, Leben und Praxis miteinander verbindet;
- die Förderung von Schulungen, in denen gewöhnliche Gläubige zugerüstet werden, ihren Platz als lebendige Glieder im Leib Christi einzunehmen;
- das beharrliche Festhalten an der Vision der einen Gemeinde, die in vielen Städten dennoch örtlich dargestellt wird.
Sein Leben zeigt – so das Selbstverständnis der von ihm geprägten Bewegung –, wie der Herr in der „gegenwärtigen Wiedererlangung“ arbeitet: nicht in erster Linie durch große Institutionen, sondern durch Menschen, die Ihn lieben, Sein Wort hochachten, den Preis zahlen und sich in Seiner Hand gebrauchen lassen. In diesem Sinn bleibt die Geschichte von Witness Lee für viele eine bleibende Ermutigung, die Stimme des Herrn zu hören, Ihm zu antworten und sich von Ihm in Seinen Dienst und in das praktische Leben der Gemeinde hineinführen zu lassen.