Das Wort des Lebens
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Die Offenbarung Christi – einzigartig und endgültig

13 Min. Lesezeit

Viele Christen lesen die Offenbarung vor allem mit Blick auf Endzeitereignisse, Symbole und Gerichte. Doch im Zentrum dieses Buches steht keine düstere Zukunftsvision, sondern eine Person: Jesus Christus selbst. Die Bilder, Szenen und Visionen zeigen, wer Er in seiner himmlischen Herrlichkeit ist und wie Er als der erhöhte Herr jetzt handelt. Wer diese Offenbarung Christi erfasst, sieht die Weltgeschichte, seine persönliche Lebenssituation und die Gemeinde mit neuen Augen.

Der erhöhte Christus als Löwe-Lamm – einzigartig würdig

Die Offenbarung zieht den Vorhang zurück und lässt uns Christus nicht mehr nur als den Erniedrigten auf den staubigen Wegen Galiläas sehen, sondern als den Erhöhten im Zentrum des Himmels. Johannes hört zuerst von einem „Löwen aus dem Stamm Juda“, der überwunden hat, um das versiegelte Buch zu öffnen, und als er sich umwendet, sieht er ein „Lamm wie geschlachtet“ auf dem Thron stehen. Der Sieger erscheint in der Gestalt des Geopferten – Stärke und Sanftmut fallen in einer Person zusammen. In den Evangelien tritt das Lamm auf, als Johannes der Täufer ausruft: „Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt wegnimmt!“ (Johannes 1:29). In der Offenbarung aber sehen wir, was dieses Lamm jetzt ist: das einmal geopferte, für immer erhöhte Zentrum der himmlischen Anbetung, umringt von Ältesten, lebendigen Wesen und Myriaden von Engeln, die seine Würdigkeit besingen.

Im Buch der Offenbarung wird Christus als der Aufgestiegene offenbart (5:3–6, 8–14). In den vier Evangelien sehen wir Christus als den Menschgewordenen, der auf der Erde lebt, gekreuzigt wird und aufersteht. Von Christus in Seiner Himmelfahrt sehen wir jedoch nicht sehr viel. Selbst in den Briefen finden wir nur wenig über die Himmelfahrt Christi. Obwohl die Evangelien, die Apostelgeschichte und die Briefe etwas über die Himmelfahrt Christi sagen, finden wir in keinem dieser Bücher ein klares Bild der Szene oder des Zustands in den Himmeln nach der Himmelfahrt Christi. Wenn wir dieses Bild sehen wollen, müssen wir zum Buch der Offenbarung kommen, wo uns Christus in den Himmeln nach Seiner Himmelfahrt vor Augen gestellt wird. (Witness Lee, Life-Study of Revelation, Botschaft zwei, S. 16)

Dass Christus als Lamm im Himmel steht, bedeutet, dass das Sündenproblem nicht nur bearbeitet, sondern endgültig entschieden ist. Sein Opfer muss nicht wiederholt werden; es bleibt als ewige Grundlage bestehen. Das „wie geschlachtet“ erinnert daran, dass unsere Schuld wirklich Blut gekostet hat – und dass dieses Blut vor Gott ewig gültig ist. Darum darf niemand, der an Ihn glaubt, seine Vergangenheit als eine offene Rechnung vor Gott verstehen. Vor dem Thron steht ein Lamm, das unsere Geschichte mitträgt und vor dem Vater repräsentiert. Wo Anklage in unserem Gewissen aufsteigt oder alte Geschichten uns zurückziehen wollen, lenkt die Offenbarung unseren Blick weg von uns selbst hin zu diesem Lamm, das nicht mehr auf dem Kreuz hängt, sondern in der Mitte des Thrones steht und fortwährend bezeugt: genug bezahlt, vollkommen versöhnt.

Doch das Bild bleibt nicht beim Lamm stehen. Im Hintergrund leuchtet die Verheißung aus 1. Mose auf, wo über Juda gesagt ist: „Juda, dich, deine Brüder werden dich preisen! Deine Hand wird auf dem Nacken deiner Feinde sein; vor dir werden sich die Söhne deines Vaters verneigen“ (1. Mose 49:8). Dieser Stamm Juda bringt den Löwen hervor, der die Hand auf den Nacken der Feinde legt – ein Bild für unangefochtene Herrschaft. Wenn die Offenbarung sagt: „Siehe, es hat überwunden der Löwe aus dem Stamm Juda“ (Offenbarung 5:5), dann verbindet sie das Kreuz mit dem Sieg über alle unsichtbaren Mächte. Das Lamm, das die Sünde wegnimmt, ist derselbe Löwe, der Satan entmachtet, die finsteren Gewalten bloßstellt und das Böse nicht nur vergibt, sondern besiegt.

So erklärt sich, warum nur dieser Löwe-Lamm-Christus die Buchrolle der Geschichte empfangen und öffnen darf. „Und es kam und nahm das Buch aus der Rechten dessen, der auf dem Thron saß“ (Offenbarung 5:7). Niemand sonst im Himmel, auf Erden oder unter der Erde ist würdig, den Ratschluss Gottes auszuführen. Seine Würde liegt nicht zuerst in seiner Macht, sondern in seiner Hingabe. Gerade weil Er sich selbst bis in den Tod gegeben hat, vertraut der Vater Ihm nun die gesamte Verwaltung der Weltgeschichte an. Er trägt nicht nur unsere persönliche Errettung, sondern die Ausführung der ganzen göttlichen Ökonomie; Er ist der Garant dafür, dass Gottes Plan nicht scheitert, sondern Schritt für Schritt ans Ziel kommt.

Am folgenden Tag sah er Jesus zu sich kommen und sagte: Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt wegnimmt! (Joh. 1:29)

Juda, dich, deine Brüder werden dich preisen! Deine Hand wird auf dem Nacken deiner Feinde sein; vor dir werden sich die Söhne deines Vaters verneigen. (1.Mose 49:8)

Wenn Christus als Löwe-Lamm die Buchrolle des universalen Ratschlusses trägt, dann trägt Er auch das unübersichtliche Bündel aus Lebensfragen, Verletzungen und Hoffnungen, das jede und jeder im Herzen trägt. Seine Würdigkeit, die im Himmel besungen wird, bedeutet im Alltag, dass kein Tag so banal ist, dass Er ihn übersieht, und kein Schmerz so tief, dass Er ihn nicht einweben könnte in eine Geschichte der Erlösung. Diese Sicht macht nicht laut, aber sie macht beständig: Sie schenkt die stille Zuversicht, dass die Zukunft nicht von Mächten bestimmt wird, die sich uns entziehen, sondern von dem, der uns zuerst geliebt und sich selbst für uns gegeben hat.

Christus als göttlicher Administrator – mitten unter den Gemeinden und auf dem Thron

Die Offenbarung zeigt Christus nicht nur als Gegenstand unserer Anbetung, sondern als den unsichtbar regierenden Administrator der Geschichte. Johannes hört eine Stimme wie von vielen Wassern, und als er sich umwendet, sieht er „sieben goldene Leuchter, und in der Mitte der Leuchter einen gleich dem Sohn des Menschen, bekleidet mit einem Gewand, das bis zu den Füßen reichte, und an der Brust mit einem goldenen Gürtel umgürtet“ (Offenbarung 1:12–13). Christus steht mitten unter den Gemeinden, nicht distanziert über ihnen. Das lange Gewand und der goldene Gürtel sind priesterliche und zugleich königliche Symbole: Er dient und herrscht in einer Person. Seine Augen wie Feuerflammen durchdringen die verborgenen Motive, seine Füße wie glänzende Bronze prüfen das, worauf eine Gemeinde steht, seine Stimme wie viele Wasser setzt sich über alle anderen Stimmen hinweg.

Nun kommen wir zu Christus in Seiner Verwaltung. Im Universum gibt es eine Verwaltung. Das Universum funktioniert nicht sinnlos oder chaotisch, sondern gemäß Gottes Verwaltung. Obwohl wir diesen Verwalter nicht sehen können, führt Er dennoch Seine göttliche Verwaltung aus. … Christus ist nicht nur der Retter, der Löwe und das Lamm; Er ist auch der Verwalter des ganzen Universums. (Witness Lee, Life-Study of Revelation, Botschaft zwei, S. 19)

In den Sendschreiben der Kapitel 2.und 3.wird sichtbar, wie Er seine himmlische Verwaltung praktisch ausübt. Er lobt, wo Treue und Liebe zu finden sind, Er deckt auf, wo Kompromiss und Lauheit sich breitgemacht haben, Er ruft zur Umkehr und verheißt Überwindern Anteil an seiner eigenen Herrlichkeit. Seine Worte sind präzise, kontextbezogen und gleichzeitig von zeitloser Gültigkeit. Dieser Sohn des Menschen, der Johannes so überwältigt, dass er „wie tot“ zu seinen Füßen fällt, legt ihm die rechte Hand auf und sagt: „Fürchte dich nicht; Ich bin der Erste und der Letzte“ (Offenbarung 1:17). Die gleiche Hand, die die sieben Sterne – die Boten der Gemeinden – hält, richtet nicht zerstörerisch, sondern rettend auf. Seine Verwaltung über die Gemeinde ist heilig, aber nie herzlos.

Die Perspektive weitet sich, wenn die Buchrolle des Ratschlusses geöffnet wird. „Und ich sah die sieben Engel, die vor Gott stehen; und es wurden ihnen sieben Posaunen gegeben“ (Offenbarung 8:2). Siegel, Posaunen und Schalen entfalten sich nicht als chaotische Unfälle, sondern als Etappen eines göttlichen Regierens. Engel halten die Winde, bis Gottes Knechte versiegelt sind; ein anderer Engel steht am goldenen Altar „und Ihm wurde viel Räucherwerk gegeben, um es zusammen mit den Gebeten aller Heiligen … darzubringen“ (Offenbarung 8:3). Die Gebete der Heiligen steigen auf, und erst dann nimmt der Engel Feuer vom Altar und wirft es auf die Erde. Gericht und Geschichte laufen nicht an den Gebeten vorbei, sie werden von Christus, dem himmlischen Administrator, in Verbindung mit den Gebeten seiner Gemeinde geführt.

Wenn später das siebte Posaunensignal ertönt, klingt die Summe aller Wege Gottes auf: „Das Königreich der Welt ist zum Königreich unseres Herrn und Seines Christus geworden, und Er wird in Ewigkeit regieren“ (Offenbarung 11:15). Weltreiche steigen auf und fallen, Ideologien kommen und gehen, doch im Hintergrund steht eine Verwaltung, die auf dieses Ziel hin arbeitet: dass Christus als König öffentlich anerkannt wird. Damit wird jede Zeitungsschlagzeile relativiert. Was für uns wie unüberschaubare Abfolge von Krisen, Umbrüchen und Entscheidungen wirkt, erscheint vor dem Thron als geordnete Abfolge von Siegeln, Posaunen und Schalen, die der erhöhte Christus initiiert und begrenzt. Nichts entgleitet seiner Autorität, nichts überholt seine Geduld, nichts überdauert seine Herrschaft.

Und ich wandte mich um, um nach der Stimme zu sehen, die mit mir sprach; und als ich mich umwandte, sah ich sieben goldene Leuchter (Offb. 1:12)

und in der Mitte der Leuchter einen gleich dem Sohn des Menschen, bekleidet mit einem Gewand, das bis zu den Füßen reichte, und an der Brust mit einem goldenen Gürtel umgürtet. (Offb. 1:13)

Die himmlische Verwaltung Christi entzieht dem Gefühl der Ausgeliefertheit den Boden. Wo Ereignisse unberechenbar wirken und Entscheidungen anderer das eigene Leben tief betreffen, bleibt der Gedanke tröstlich, dass über allem eine Stimme ist, deren Klang wie viele Wasser trägt und die doch jedes einzelne seiner Schafe beim Namen kennt. Christus administriert nicht nur Weltreiche, Er trägt auch die unscheinbaren Wege seiner Gemeinde mit derselben Ernsthaftigkeit und Liebe. Wer sich innerlich an diesem Administrator ausrichtet, findet eine Ruhe, die nicht Naivität ist, sondern aus der Gewissheit kommt, dass jede Geschichte – persönlich wie global – vor Ihm verantwortet und von Ihm zum Ziel geführt wird.

Christus kommt, richtet und herrscht – endgültige Offenbarung seiner Herrlichkeit

Je weiter die Offenbarung voranschreitet, desto klarer tritt Christus als der wiederkommende, richtende und herrschende Herr hervor. Seine Wiederkunft besitzt einen verborgenen und einen öffentlichen Aspekt. An die Gemeinde in Sardes richtet Er die ernste Warnung: „Wenn du aber nicht wachsam bist, werde Ich kommen wie ein Dieb, und du wirst auf keinen Fall wissen, zu welcher Stunde Ich über dich kommen werde“ (Offenbarung 3:3). Ähnlich heißt es mitten in den Gerichten: „Siehe, Ich komme wie ein Dieb. Gesegnet ist, wer wachsam ist und seine Kleider bewahrt“ (Offenbarung 16:15). Der Dieb nimmt sich leise, was ihm kostbar ist; er kommt nicht, um zu zerstören, sondern um zu holen, was ihm gehört. So beschreibt die Schrift den verborgenen Aspekt der Wiederkunft Christi: Er eignet sich in verborgener Weise Menschen an, die Ihm gehören, bevor sein Kommen für die ganze Welt sichtbar wird.

Kein Buch offenbart das Wiederkommen Christi so klar wie das Buch der Offenbarung. Dieses Buch zeigt, dass das Wiederkommen Christi zwei Aspekte hat – einen verborgenen und einen öffentlichen Aspekt. Dies ist möglich, weil Christus wunderbar ist. Zuerst wird Christus verborgen wie ein Dieb wiederkommen (3:3b; 16:15). (Witness Lee, Life-Study of Revelation, Botschaft zwei, S. 20)

Dann aber weitet sich der Blick. „Siehe, Er kommt mit den Wolken, und jedes Auge wird Ihn sehen, auch die, die Ihn durchbohrt haben“ (Offenbarung 1:7). Was bisher Gegenstand des Glaubens war, wird zur sichtbaren Realität. Diejenigen, die Ihn verworfen haben, werden mit der Wahrheit seiner Person konfrontiert; die, die Ihn geliebt haben, werden das Ziel ihrer Hoffnung schauen. Wolken sind in der Schrift oft Zeichen der Gegenwart Gottes – bei der Wüstenwanderung, auf dem Sinai, bei der Verklärung Jesu. Wenn Christus mit den Wolken kommt, dann erscheint Er als öffentlich anerkannter Träger der Herrlichkeit Gottes. Zwischen dem verborgenen Kommen wie ein Dieb und dem sichtbaren Kommen auf den Wolken spannt sich der Bogen einer Geschichte, in der Er seine Gemeinde bereitet und die Welt auf den Tag der Offenbarung seiner Herrlichkeit hinführt.

Doch sein Kommen ist untrennbar mit Gericht verbunden. Die Öffnung des sechsten Siegels lässt erahnen, wie erschütternd die Konfrontation mit Gottes Heiligkeit sein wird: „Denn gekommen ist der große Tag ihres Zorns. Und wer vermag zu bestehen?“ (Offenbarung 6:17). Könige, Mächtige, Sklaven und Freie verstecken sich in Höhlen und rufen die Berge an, sie zu verbergen „vor dem Angesicht dessen, der auf dem Thron sitzt, und vor dem Zorn des Lammes“ (Offenbarung 6:16). Der Ausdruck „Zorn des Lammes“ überrascht: Das Lamm ist das Symbol der Sanftmut und der Hingabe. Hier wird deutlich, dass dieselbe Liebe, die sich am Kreuz verströmt, zugleich die Wahrheit ist, an der sich jede Lüge bricht. Gericht ist nicht der Wutausbruch eines launischen Gottes, sondern die konsequente Durchsetzung der Realität Gottes gegen alles, was zerstört.

Dieses Gericht mündet nicht in eine verbrannte Erde, sondern in eine erneuerte Schöpfung. Nach dem Sturz Babylons, der Vernichtung des Antichristen und des falschen Propheten und nach dem endgültigen Gericht über Satan und den Tod öffnet sich der Blick auf eine Welt, in der Christus als König unhinterfragt herrscht. Die himmlische Stimme verkündete es schon: „Das Königreich der Welt ist zum Königreich unseres Herrn und Seines Christus geworden“ (Offenbarung 11:15). Am Ende sieht Johannes das neue Jerusalem herabkommen; Gott wohnt bei den Menschen, und „die Stadt bedarf nicht der Sonne, noch des Mondes, daß sie ihr scheinen; denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtete sie, und ihre Lampe ist das Lamm“ (Offenbarung 21:23). Christus ist nicht nur König über ein Reich, Er ist Licht und Lampe der Stadt. Was von Gott ausgeht, strahlt durch Ihn, und in seinem Licht findet alles andere seinen Platz.

Darum erinnere dich daran, wie du es empfangen und gehört hast, und bewahre es und tu Buße. Wenn du aber nicht wachsam bist, werde Ich kommen wie ein Dieb, und du wirst auf keinen Fall wissen, zu welcher Stunde Ich über dich kommen werde. (Offb. 3:3)

(Siehe, Ich komme wie ein Dieb. Gesegnet ist, wer wachsam ist und seine Kleider bewahrt, damit er nicht nackt umhergehe und sie seine Schande sehen.) (Offb. 16:15)

Die Aussicht auf das Wiederkommen Christi, auf Gericht und auf das ewige Reich nimmt dem Leben weder seine Ernsthaftigkeit noch seine Schönheit – sie vertieft beides. Sie erinnert daran, dass Entscheidungen Gewicht haben und dass kein Unrecht für immer ungesühnt bleibt, und zugleich trägt sie den leisen Trost in sich, dass die letzte Farbe der Geschichte nicht grau, sondern licht ist. Wer sich innerlich an den kommenden König bindet, empfängt eine Hoffnung, die nüchtern und zugleich fröhlich ist: nüchtern, weil sie den Weg durch Bedrängnis nicht romantisiert; fröhlich, weil sie weiß, dass hinter jedem dunklen Kapitel eine Seite wartet, auf der schlicht und doch überwältigend steht: „Und Er wird in Ewigkeit regieren.“


Herr Jesus Christus, Du Löwe und Lamm, wir staunen darüber, dass Du die Buchrolle von Gottes Ratschluss geöffnet hast und die Geschichte in deinen durchbohrten Händen hältst. Danke, dass Du als liebevoller Hoherpriester mitten unter deiner Gemeinde bist und zugleich als König auf dem Thron sitzt, um alles zu einem guten Ziel zu führen. Richte unseren Blick weg von Angst und Verwirrung hin zu Deiner einzigartigen und endgültigen Offenbarung, damit wir in dieser Zeit treu, nüchtern und hoffnungsvoll leben. Lass die Gewissheit deines Kommens, deines gerechten Gerichts und deiner herrlichen Herrschaft unsere Herzen trösten und reinigen. Fülle uns mit der Freude darauf, dass Du in Ewigkeit die Mitte von allem sein wirst und wir in Deinem Licht und an Deiner Fülle des Lebens Anteil haben. Amen.

Englische Quelle: Life-Study of Revelation, Chapter 2

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