Das Wort des Lebens
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Die göttliche Regierung (2)

13 Min. Lesezeit

Manchmal scheint es, als ob alles durcheinandergerät: Lehren, die früher unvorstellbar gewesen wären, klingen heute normal, und Menschen, die von Freiheit reden, ziehen andere doch nur tiefer in Gebundenheit. Die Bibel verschweigt diese Entwicklung nicht, sondern zeigt, wie Gott in seiner Regierung mit falschen Lehrern umgeht und wie er zugleich seine Kinder bewahrt. Gerade in einer Atmosphäre der Verwirrung wird es entscheidend, die biblische Linie von Wahrheit, Gerechtigkeit und echter Erkenntnis Christi zu erkennen und innerlich auf der Seite Gottes zu stehen.

Die Verachtung der Herrschaft Christi und Gottes Regierung

Petrus scheut sich nicht, die Wurzel falscher Lehre beim Namen zu nennen: Sie liegt nicht zuerst im Kopf, sondern im Herzen. „Besonders aber die, welche in der Lust der Befleckung dem Fleisch nachwandeln und die Herrschaft verachten“ (2.Petr. 2:10). Gemeint ist nicht irgendeine unbestimmte Herrschaft, sondern die konkrete, von Gott eingesetzte Herrschaft Christi. Von ihm heißt es: „Das ganze Haus Israel wisse darum mit Gewissheit, dass Gott Ihn sowohl zum Herrn als auch zum Christus gemacht hat, diesen Jesus, den ihr gekreuzigt habt“ (Apg. 2:36). In ihm bündelt sich die ganze Regierungsverwaltung Gottes. Wer also die Herrschaft Christi geringachtet, stößt nicht nur einen Lehrsatz um, sondern richtet sich gegen das Zentrum der göttlichen Regierung, gegen den, der „hoch über jedem Fürstentum und jeder Gewalt und Macht und Herrschaft und jedem Namen“ erhöht ist (Eph. 1:21).

In Gottes regierender Behandlung werden sie besonders zur Strafe für den Tag des Gerichts aufbewahrt, weil sie dem Fleisch nachgehen, sich in befleckender Lust und verdorbener, zur Lust dienender Üppigkeit treiben lassen und die Regierung des Herrn verachten, indem sie gegen seine Autorität rebellieren (V. 10, 13–14, 18). (Witness Lee, Life-Study of 2 Peter, Botschaft zehn, S. 90)

In dieser Perspektive wird klar, warum Lästerung von Autorität so ernst ist. Petrus erinnert daran, dass selbst die Engel die von Gott gesetzte Ordnung achten: „wo Engel, die an Stärke und Macht größer sind, nicht ein lästerndes Urteil gegen sie beim Herrn vorbringen“ (2.Petr. 2:11). Und Judas ergänzt: „Michael aber, der Erzengel, wagte nicht, als er mit dem Teufel stritt … ein lästerndes Urteil zu fällen, sondern sprach: Der Herr schelte dich!“ (Jud. 1:9). Wenn selbst der höhere himmlische Rang vor Gott in Ehrfurcht innehält und das Urteil dem Herrn überlässt, entlarvt das die Haltung falscher Lehrer: Sie überschreiten bewusst die Grenzen, reden großspurig, treten gottgesetzte Autorität mit Füßen und reißen andere mit in ihren Widerstand. Gottes Regierungsverwaltung nimmt ein solches Verachten nicht leicht. Petrus spricht davon, dass sie „um den Lohn der Ungerechtigkeit gebracht werden“ (2.Petr. 2:13) und unter einer besonderen Strafe des Gerichtstages stehen. Inmitten dieser ernsten Worte liegt jedoch eine stille Ermutigung: Wo Christus als Herr geehrt und seine Ordnung geschätzt wird, da ist der Raum, in dem Gottes Regierung nicht zerstört, sondern erfahren wird – als Schutz, als Orientierung und als Rahmen für ein Leben, das nicht von Angst, sondern von vertrauender Gottesfurcht getragen ist.

Für den Glaubenden bedeutet das: Christsein ist untrennbar verbunden mit der Anerkennung der Herrschaft Christi in allen Bereichen des Lebens. Die Herrschaft Christi zu ehren heißt, den eigenen Blick vor ihn zu stellen, bevor man über Autorität urteilt, und sich von seinem Geist mäßigen zu lassen. Autorität wird dann nicht blind vergötzt und nicht rebellisch verachtet, sondern in der Gegenwart des Herrn verantwortet. Wo sein Name Gewicht hat, verliert die große Rede der Auflehnung an Glanz. So wird das Herz bewahrt, nicht in dieselbe Verachtung hineingezogen zu werden, die falsche Lehrer prägt. Und gerade darin liegt Trost: Unter der Regierung des erhöhten Christus ist die Gemeinde nicht ausgeliefert. Er selbst, den Gott „zum Herrn und zum Christus gemacht“ hat (Apg. 2:36), wacht über sie, korrigiert, richtet zurecht und trägt zugleich. Wer sich dieser Herrschaft beugt, findet nicht Knechtschaft, sondern eine tiefe, tragfähige Freiheit in der Wahrheit.

besonders aber die, welche in der Lust der Befleckung dem Fleisch nachwandeln und die Herrschaft verachten, Verwegene, Eigenmächtige; sie erzittern nicht, Herrlichkeiten zu lästern, (2.Petr. 2:10)

Das ganze Haus Israel wisse darum mit Gewissheit, dass Gott Ihn sowohl zum Herrn als auch zum Christus gemacht hat, diesen Jesus, den ihr gekreuzigt habt. (Apg. 2:36)

Die göttliche Regierung gewinnt dort Gestalt, wo Christus als der von Gott eingesetzte Herr tatsächlich das Sagen hat – im Denken, im Reden über Autoritäten, im Umgang mit der Gemeinde. Wer sich innerlich unter ihn stellt, entzieht sich der Atmosphäre des Spottes und der Verachtung und tritt ein in den weiten, sicheren Raum der Gottesfurcht, in dem die Seele auch in einer Zeit lautstarker Rebellion ruhig bleiben kann.

Von Tieren ohne Vernunft zur geraden Bahn der Gerechtigkeit

Petrus zeichnet ein scharfes Gegenbild zu einem von Gottesfurcht geprägten Leben. Über die falschen Lehrer sagt er: „Diese aber, wie unvernünftige Tiere, von Natur aus zum Eingefangenwerden und Verderben geschaffen, lästern das, was sie nicht kennen, und werden auch in ihrem Verderben umkommen“ (2.Petr. 2:12). Das Wort „unvernünftig“ meint hier mehr als mangelnde Intelligenz. Es beschreibt den Verlust des inneren moralischen Empfindens. Paulus spricht von Menschen, „die, da sie alles Empfinden verloren haben, sich selbst der Lüsternheit hingegeben haben, um jede Art von Unreinheit in Habgier zu verüben“ (Eph. 4:19), und nennt Lügenredner, „die in ihrem eigenen Gewissen gebrandmarkt sind“ (1.Tim. 4:2). Judas sagt in der gleichen Linie: „alles, was sie aber von Natur aus wie die unvernünftigen Tiere verstehen, darin verderben sie sich“ (Jud. 1:10). Wo das Gewissen stumpf wird, verliert der Mensch die Fähigkeit, im Licht der göttlichen Regierung auf sich selbst zu schauen. Er reagiert nur noch auf Reize, nicht mehr auf Gottes Anspruch.

„Ohne Vernunft“ oder „irrational“ bedeutet hier, kein Empfinden für moralische Fragen zu haben. Der höchste Sinn im Menschen ist sein Geist, dessen führender Teil das Gewissen ist. Seit dem Fall des Menschen regiert das Gewissen den Menschen unter Gottes Regierung. (Witness Lee, Life-Study of 2 Peter, Botschaft zehn, S. 91)

Diese innere Abstumpfung bleibt nicht unsichtbar. Petrus beschreibt, wie Lust und Täuschung sich ins Alltägliche hineinfressen: „Sie achten (sogar) die Schwelgerei bei Tage als ein Vergnügen, Schmutz- und Schandflecke, die in ihren Betrügereien schwelgen und zusammen mit euch Festessen halten; sie haben Augen voll (Begier nach) einer Ehebrecherin und lassen von der Sünde nicht ab, indem sie unbefestigte Seelen anlocken“ (2.Petr. 2:13–14). Das Bild Bileams vertieft die Warnung: „Sie haben den geraden Weg verlassen, sind in die Irre gegangen und sind dem Weg Bileams … gefolgt, der den Lohn der Ungerechtigkeit liebte“ (2.Petr. 2:15). Der „gerade Weg“ ist der Weg der Gerechtigkeit und Wahrheit, der Weg, der nicht krumm macht, sondern innerlich aufrichtet. Er meint einen Lebenswandel, der unter Gottes Augen gerade ist – nicht makellos im Sinne von Sündlosigkeit, aber ehrlich, durchsichtig, ohne Doppelspur. Wer diesen Weg kennt und sich bewusst davon abwendet, dessen letzter Zustand „schlimmer geworden als das erste“ ist (2.Petr. 2:20–21).

In dieser Spannung zwischen tierhaftem, getriebenem Lebenswandel und dem geraden Weg der Gerechtigkeit leuchtet die Würde des Gewissens neu auf. Seit dem Fall des Menschen hat Gott das Gewissen als inneren Wächter gegeben, um unter seiner Regierung den Menschen anzusprechen. Wo das Gewissen im Licht Christi wach bleibt, bleibt der Mensch empfänglich für leise Korrektur, für Schmerz über das Böse und Freude an der Wahrheit. So wird der gerade Weg nicht primär von äußeren Regeln markiert, sondern von einem innerlich auf den Herrn ausgerichteten Herz. Ein solcher Lebenswandel passt zur göttlichen Regierung: Er ehrt Gottes Ordnung, ohne hart zu werden, und trennt sich vom Verderben, ohne selbstverliebt zu sein. Wer so auf dem geraden Weg bleibt, erfährt, dass Gottes Regierungswege nicht nur warnen, sondern tragen. Inmitten von Verführung bewahrt seine Macht, wie es heißt: „gekräftigt mit aller Kraft nach der Macht seiner Herrlichkeit, zu allem Ausharren und aller Langmut“ (Kol. 1:11). Gerade dort, wo die Umgebung moralisch abstumpft, darf der Gläubige erfahren, wie der Herr sein inneres Empfinden schärft und ihn in einen Lebenswandel hineinführt, der klar, gerade und zugleich vom Trost der Gnade durchdrungen ist.

Diese aber, wie unvernünftige Tiere, von Natur aus zum Eingefangenwerden und Verderben geschaffen, lästern das, was sie nicht kennen, und werden auch in ihrem Verderben umkommen, (2.Petr. 2:12)

wobei sie um den Lohn der Ungerechtigkeit gebracht werden. Sie achten (sogar) die Schwelgerei bei Tage als ein Vergnügen, Schmutz- und Schandflecke, die in ihren Betrügereien schwelgen und zusammen mit euch Festessen halten; sie haben Augen voll (Begier nach) einer Ehebrecherin und lassen von der Sünde nicht ab, indem sie unbefestigte Seelen anlocken; sie haben ein in der Habsucht geübtes Herz, Kinder des Fluches; (2.Petr. 2:13-14)

Der Kontrast zwischen unvernünftigem, getriebenem Leben und dem geraden Weg der Gerechtigkeit lädt dazu ein, das eigene Gewissen neu als Geschenk der göttlichen Regierung zu sehen. Ein empfindsames Herz, das sich vom Licht Christi erreichen lässt, wird zum inneren Kompass in einer verwirrten Zeit und bewahrt davor, in dieselbe Dumpfheit hinabzusinken, die falsche Lehrer kennzeichnet.

Apostasie, leere Freiheit und die tiefere Erkenntnis Christi

Petrus nimmt den Schleier von der falschen Freiheit, die in Zeiten des Abfalls so verlockend klingt. „Denn sie führen stolze, nichtige Reden und locken mit fleischlichen Begierden durch Ausschweifungen diejenigen an, die kaum denen entflohen sind, die im Irrtum wandeln; sie versprechen ihnen Freiheit, während sie selbst Sklaven des Verderbens sind; denn von wem jemand überwältigt ist, dem ist er auch als Sklave unterworfen“ (2.Petr. 2:18–19). Freiheit ohne Kreuz, Gnade ohne Umkehr, Erkenntnis ohne Gehorsam – das sind die Parolen dieser Lehrer. Doch unter der glänzenden Oberfläche stehen sie selbst unter Macht: Macht der Begierde, Macht der Lüge, Macht des Stolzes. Ihr inneres Ausgetrocknetsein drückt Petrus in einem eindrücklichen Bild aus: „Diese sind Brunnen ohne Wasser und Nebel, vom Sturmwind getrieben; und ihnen ist das Dunkel der Finsternis aufbewahrt“ (2.Petr. 2:17). Judas spricht von „wasserlosen Wolken, von Winden fortgetrieben“ (Jud. 1:12). Wo nichts von dem Leben Christi vorhanden ist, bleibt am Ende nur Nebel, der verfliegt, und Dunkelheit, die bleibt.

Dies sind Quellen ohne Wasser und Nebel, vom Sturm getrieben, für die das Dunkel der Finsternis aufbewahrt worden ist. Hier sehen wir, dass die häretischen Lehrer ausgetrocknet sind. Sie sind Quellen ohne Wasser und Nebel, vom Sturm getrieben. Sie sind wasserlose Wolken, von Winden fortgetrieben (Jud. 1:12), die nichts vom Leben haben, um dem Bedürfnis der Durstigen zu entsprechen. (Witness Lee, Life-Study of 2 Peter, Botschaft zehn, S. 93)

Der Hintergrund dieser Entwicklung ist der wachsende Verfall der Christenheit, den das Neue Testament nüchtern beschreibt. Es ist die Zeit der Apostasie – des Abweichens vom wahren Weg, der einmal den Heiligen überliefert worden ist. Judas fasst die Antwort Gottes darauf so zusammen: „… ich war genötigt, euch zu schreiben und zu ermahnen, für den ein für allemal den Heiligen überlieferten Glauben zu kämpfen“ (Jud. 1:3). Dieser „Glaube“ meint den Inhalt der apostolischen Verkündigung: Christus als wahrer Gott und wahrer Mensch, seine Menschwerdung, sein allumfassender Tod für die Sünden, seine Auferstehung, seine Himmelfahrt und seine Gegenwart als lebensspendender Geist in den Gläubigen. Wenn Petrus davon spricht, dass die Gläubigen „den Befleckungen der Welt durch die Erkenntnis des Herrn und Heilandes Jesus Christus entflohen“ sind (2.Petr. 2:20), ist damit mehr gemeint als ein erstes Bekehrungswissen. Es ist eine lebendige, wachsende Erkenntnis, die in die Tiefe von Person und Werk Christi hineinführt, eine Erkenntnis, die den inneren Menschen erneuert und ordnet.

Diese tiefere Erkenntnis Christi ist nicht bloßes Anhäufen theologischer Einsichten. Sie ist ein Werk der Umwandlung. Paulus beschreibt den neuen Menschen als einen, der „erneuert wird zur Erkenntnis nach dem Bild dessen, der ihn geschaffen hat“ (Kol. 3:10). Petrus verbindet die Gnade Gottes mit dieser Erkenntnis: „Gnade und Friede werde euch vermehrt in der Erkenntnis Gottes und Jesu, unseres Herrn“ (2.Petr. 1:2). In der göttlichen Regierung ist die volle Erkenntnis Christi der Weg, auf dem der Gläubige innerlich gefestigt wird und nicht von jedem Wind der Lehre hin und her geworfen wird. Wo Christus als der lebendige Herr immer klarer vor Augen steht, verlieren die stolzen, nichtigen Reden ihren Reiz; die angebliche Freiheit, die in die Begierde führt, entlarvt sich als das, was sie ist: eine neue Form von Knechtschaft. Stattdessen wächst eine andere Art von Freiheit – jene, von der Jesus sagt: „… ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen“ (Johannes 8:32).

So erweist sich die göttliche Regierung mitten in der geistlichen Verirrung als bewahrende Hand. Wer sich der Erkenntnis Christi aussetzt, wer sein Wort aufnimmt und im Licht seines Geistes bleibt, erlebt, dass Gott ihn vor der Verstrickung in leere Versprechungen schützt. Petrus sagt über die, die in die Befleckungen der Welt zurückfallen, ihr letzter Zustand sei schlimmer geworden als der erste (2.Petr. 2:20–22). Darin liegt eine ernste Warnung, aber auch ein kostbarer Trost: Gott macht die Gefahr sichtbar, um zu bewahren. Sein Ziel ist nicht, zu entmutigen, sondern zu stärken. In einer Zeit, in der viele Stimmen um die Deutungshoheit ringen, wird die Person Christi zum ruhigen Mittelpunkt. Wer an ihm festhält und in seiner Erkenntnis wächst, erfährt, dass Gottes Regierung nicht nur ordnet und richtet, sondern auch trägt, schützt und durchträgt – bis in das ewige Leben hinein, von dem Judas sagt: „erhaltet euch in der Liebe Gottes, indem ihr die Barmherzigkeit unseres Herrn Jesus Christus erwartet zum ewigen Leben“ (Jud. 1:21).

Diese sind Brunnen ohne Wasser und Nebel, vom Sturmwind getrieben; und ihnen ist das Dunkel der Finsternis aufbewahrt. Denn sie führen stolze, nichtige Reden und locken mit fleischlichen Begierden durch Ausschweifungen diejenigen an, die kaum denen entflohen sind, die im Irrtum wandeln; sie versprechen ihnen Freiheit, während sie selbst Sklaven des Verderbens sind; denn von wem jemand überwältigt ist, dem ist er auch als Sklave unterworfen. (2.Petr. 2:17-19)

Diese sind Schandflecke bei euren Liebesmahlen, indem sie ohne Furcht mitessen, sich selbst weidende Hirten, wasserlose Wolken, von Winden fortgetrieben, spätherbstliche, unfruchtbare Bäume, zweimal abgestorben, entwurzelt, (Jud. 1:12)

Angesichts leerer Freiheitsversprechen und fortschreitender Apostasie liegt die Bewahrung nicht in Rückzug oder polemischer Härte, sondern in der wachsenden, lebendigen Erkenntnis Christi. Wer sich von ihm her prägen lässt, gewinnt innere Klarheit, Unterscheidung und eine stille Festigkeit, die weder leichtgläubig noch zynisch ist, sondern in Gottes Regierung ruht und erwartungsvoll auf den wiederkommenden Herrn schaut.


Herr Jesus Christus, du bist der von Gott eingesetzte Herr und Mittelpunkt aller göttlichen Regierung, und vor dir beugen wir unser Herz. In einer Zeit, in der viele von Freiheit reden und doch gebunden sind, stärke in uns den Geist der Wahrheit, damit wir nicht von leeren Worten und krummen Wegen verschlungen werden. Reinige unser Gewissen, wo es abgestumpft ist, und richte unseren Lebenswandel neu auf die gerade Bahn der Gerechtigkeit aus, die du uns in deinem Wort gezeigt hast. Lass die volle Erkenntnis deiner Person – deines Kreuzes, deiner Auferstehung, deiner Himmelfahrt und deiner Gegenwart als lebensspendender Geist – unsere Gedanken erneuern und unser Inneres ordnen, damit wir der Verderbnis entfliehen und als Zeugen deiner Heiligkeit und Gnade leben. Bewahre deine Gemeinde inmitten der Apostasie, schenke einen klaren, mutigen Glauben an das ganze Zeugnis der Schrift und erfülle uns mit Hoffnung auf dein kommendes Reich der Gerechtigkeit. Der Gott allen Trostes stärke dich in seiner Gnade, bewahre dich in der Liebe Christi und erfülle dich mit dem Licht des Heiligen Geistes, bis du voll Freude vor ihm stehen wirst. Amen.

Englische Quelle: Life-Study of 2 Peter, Chapter 10

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