Das Wort des Lebens
lebensstudium

Die verbleibende Sabbatruhe (2)

13 Min. Lesezeit

Viele Christinnen und Christen verbinden die Sabbatruhe vor allem mit einem freien Tag oder mit dem Ruhen nach getaner Arbeit. Doch die Schrift spricht von einer viel tieferen Ruhe: Gott selbst sucht eine Ruhe, in der Sein Herzverlangen vollkommen erfüllt ist. Vom ersten Kapitel der Bibel bis zum Bild des Neuen Jerusalem zieht sich eine Linie: Gott möchte sich in Menschen ausdrücken und durch sie herrschen. Wo Er das erreichen kann, dort findet Er Seine Sabbatruhe – und genau dort beginnt auch unsere wahre, bleibende Ruhe.

Gottes Herzverlangen: Ausdruck und Herrschaft

Wenn die Bibel am Anfang davon spricht, dass Gott den Menschen in Sein Bild schafft und ihm Herrschaft anvertraut, öffnet sich ein Blick in Gottes innerstes Anliegen. In 1.Mose 1:26 heißt es: „Und Gott sprach: Lasst Uns den Menschen machen in Unserem Bild, gemäß Unserer Gleichgestalt, und sie sollen herrschen …“. Bild ist mehr als äußere Form; es ist die Möglichkeit des Ausdrucks. Herrschaft ist mehr als Macht; sie ist die anvertraute Vertretung. Gott wollte nicht nur einen funktionierenden Verwalter der Schöpfung, sondern ein Gegenüber, in dem Er Selbst sichtbar wird und durch das Er auf der Erde regiert. Wo ein solcher Mensch – letztlich: ein solches Volk – existiert, ist der Zweck der Schöpfung erreicht, und Gott kommt zu Seiner Ruhe.

Vom Anfang der Bibel bis zu ihrem Ende sehen wir, dass es Gottes Verlangen gemäß Seinem ewigen Plan ist, Sich Selbst durch den Menschen ausdrücken und vertreten zu lassen. Aus diesem Grund schuf Er den Menschen in Seinem eigenen Bild und gab ihm Herrschaft über alle Dinge (1.Mose 1:26). Wenn der Mensch auf der Erde Gott ausdrückt und Ihn vertritt, ist Gottes Verlangen befriedigt. Wenn wir in unserem Gottesverlangen befriedigt sind, ruhen wir, während wir arbeiten und uns abmühen. (Witness Lee, Life-Study of Hebrews, Botschaft neunzehn, S. 204)

Ruhe bedeutet hier nicht Passivität oder Untätigkeit. Gott hört nicht auf zu handeln, wenn Er ruht, sondern Er handelt aus erfüllter Zufriedenheit. Am siebten Tag, nachdem alles geschaffen war und der Mensch seinen Platz empfangen hatte, ruhte Gott, weil Sein Werk an diesem Punkt Seinem Vorsatz entsprach. So ähnlich kennen wir es aus unserem Leben: Wenn etwas gelingt, das unserem Herzen wichtig ist, ruht etwas in uns – auch wenn die Hände weiterarbeiten. Gottes eigentliche Sabbatruhe ist die tiefe, bleibende Freude darüber, dass Sein ewiger Plan in Menschen Gestalt gewinnt, die Ihn widerspiegeln und für Ihn regieren. Diese Ruhe wird am Ende der Schrift im Neuen Jerusalem vollkommen aufscheinen, wo es heißt, dass ein Strom des Wassers des Lebens „aus dem Thron Gottes und des Lammes hervorging“ (Offb. 22:1) – Ausdruck und Herrschaft Gottes in einer Stadt, die ganz von Ihm durchdrungen ist.

Zwischen dem ersten Sabbat und der zukünftigen Ewigkeit liegt unser Heute. Gottes Herzverlangen hat sich nicht geändert: Er sucht Menschen, in denen Sein Wesen Gestalt gewinnt, und durch die Er in einer gefallenen Welt doch noch regiert. Wo ein Gläubiger, eine Gemeinschaft, eine Gemeinde in diesem Sinn Gott Raum gibt, da entsteht ein Raum der Ruhe – zuerst in Gottes Herzen, dann auch in den Herzen der Menschen. Inmitten von Druck, Arbeit und inneren Kämpfen kann so ein Bereich entstehen, in dem Gottes Zufriedenheit spürbar ist, weil etwas von Seinem ewigen Vorsatz Realität wird. Zu wissen, dass unser Leben Teil dieser großen Linie ist, macht still und mutig zugleich: still, weil wir nicht mehr alles aus uns selbst hervorbringen müssen; mutig, weil jeder kleine Schritt des Gehorsams mit der großen Ruhe Gottes verbunden ist.

Und Gott sprach: Lasst Uns den Menschen machen in Unserem Bild, gemäß Unserer Gleichgestalt, und sie sollen herrschen über die Fische des Meeres und über die Vögel des Himmels und über das Vieh und über die ganze Erde und über jedes Kriechtier, das auf der Erde umherkriecht! (1.Mose 1:26)

Und er zeigte mir einen Strom des Wassers des Lebens, hell leuchtend wie Kristall, der aus dem Thron Gottes und des Lammes hervorging, in der Mitte ihrer Straße. (Offb. 22:1)

Gottes Sabbatruhe ist nicht weit weg in einer unbestimmten Zukunft, sondern jedes Mal nah, wenn in einem konkreten Menschen Sein Bild aufleuchtet und Seine Herrschaft sichtbar wird. Wo wir uns innerlich ausrichten, Gott Ausdruck zu geben statt uns selbst, und wo wir in kleinen Entscheidungen Seiner Autorität den Vorrang lassen, berühren wir etwas von dieser Ruhe. So wird der Alltag – gerade in seiner Mühe – zu einem Ort, an dem Gott sich mit uns zufrieden gibt und wir in Seinem Wohlgefallen zu atmen beginnen.

Israel, Jesus und die Gemeinde als Stufen von Gottes Sabbatruhe

Die Geschichte der Bibel lässt sich auch als Geschichte der wachsenden Sabbatruhe Gottes lesen. Im Alten Bund nahm Israel, Gottes auserwähltes Volk, das gute Land in Besitz. So konnte Gott mitten unter ihnen wohnen. Es wird bezeugt: „Er erblickt kein Unrecht in Jakob und sieht kein Verderben in Israel; der HERR, sein Gott, ist mit ihm, und Königsjubel ist in ihm“ (4.Mose 23:21). Hier schimmert etwas von Gottes Freude: ein Volk, das Ihm gehört, ein Land, das Er sich gesichert hat, eine Ordnung, in der Seine Gegenwart und Seine Autorität spürbar sind. Jesaja spricht vom Land Immanuel, vom Land „Gott mit uns“ (Jes. 8:8). In den Zelten Israels begann Gott, eine Ruhe auf der Erde zu haben, auch wenn sie oft durch Untreue und Götzendienst gestört wurde.

Das Alte Testament offenbart, dass Israel, Gottes auserwähltes Volk, zu Gottes Ruhe, zu Seinem Sabbat, wurde. Israel nahm das gute Land in Besitz, und dieses gute Land wurde „das Land Immanuel“ genannt (Jes. 8:8). Das Wort Immanuel bedeutet „Gott mit uns“. Das Land Kanaan wurde das Land Gottes mit dem Menschen genannt, das Land, in dem Gott mit dem Menschen sein konnte. Da Gott dieses Land durch die Kinder Israels in Besitz nahm, wurden die Kinder Israels zu Seinem Sabbat. (Witness Lee, Life-Study of Hebrews, Botschaft neunzehn, S. 206)

Als der Tempel in Jerusalem vollendet war und die Priester ihren Dienst aufnehmen wollten, geschah etwas Bemerkenswertes: „die Priester konnten wegen der Wolke nicht hinzutreten, um den Dienst zu verrichten; denn die Herrlichkeit des HERRN erfüllte das Haus des HERRN“ (1.Kön. 8:11). Dieses Erfülltsein des Hauses mit Gottes Herrlichkeit ist wie ein Vorschein der Sabbatruhe: Gott hat einen Ort gefunden, an dem Er wohnt, sich zeigt und von dem aus Er das Volk ordnet. Doch schon die Propheten machen deutlich, dass dieses Bild nicht das Endgültige ist, sondern auf etwas Größeres hinweist.

In Jesus tritt dann der eine Mensch in die Geschichte, in dem Gott ohne Bruch ausgedrückt und vertreten wird. Bei Seiner Taufe heißt es: „Dieser ist Mein Sohn, der Geliebte, an dem Ich Wohlgefallen gefunden habe“ (Mt. 3:17). In Ihm, dem wahren Immanuel, ruht das Herz des Vaters in einer Weise, wie es zuvor nie möglich war. Sein innerer Gehorsam, Seine Liebe, Sein völliges Einssein mit dem Willen des Vaters machen Ihn zu Gottes wahrer Sabbatruhe im Fleisch. Wo Jesus ist, da ist Gottes Reich inmitten der Menschen; Seine Worte, Taten und Beziehungen sind die lebendige Verwirklichung dessen, was 1.Mose 1:26 als Ziel setzt: Gott wird sichtbar, und Seine Herrschaft wird greifbar.

Mit Pfingsten endet diese Linie nicht, sondern weitet sich. Der auferstandene Christus teilt Seinen Geist aus, und die Gemeinde entsteht. Sie ist nicht bloß eine religiöse Organisation, sondern der Leib Christi, die Wohnstätte Gottes im Geist, die Ausdehnung des einen wahren Menschen Jesus in viele Glieder. So setzt sich die Sabbatruhe Gottes fort: Aus dem Land Immanuel wird ein weltweites, geistliches „Land“, in dem Gott bei Menschen wohnt und durch sie regiert. Israels Geschichte, das Leben Jesu und die Geburt der Gemeinde stehen nicht nebeneinander, sondern bilden eine steigende Kurve: von der vorbereitenden Ruhe im Land, über die konzentrierte Ruhe in der Person Christi hin zur verteilten Ruhe in Seinem Leib. Wer sein Leben in diese Geschichte hineinstellen darf, steht nicht am Rand, sondern mitten im Strom dessen, was Gottes Herz seit Ewigkeit bewegt.

Er erblickt kein Unrecht in Jakob und sieht kein Verderben in Israel; der HERR, sein Gott, ist mit ihm, und Königsjubel ist in ihm. (4.Mose 23:21)

Und er wird über Juda dahinfahren, (alles) überschwemmen und überfluten; bis an den Hals wird er reichen. Und die Spanne seiner Flügel wird die Weite deines Landes füllen, Immanuel! (Jes. 8:8)

Gottes Weg mit Israel, mit Seinem Sohn und mit der Gemeinde zeigt, dass Er beharrlich darauf zielt, sich einen Raum der Ruhe auf der Erde zu schaffen. Diese Linie darf dem eigenen Glaubensleben Orientierung geben: Es geht nicht zuerst um einzelne Erlebnisse, sondern darum, in welchem Maß durch uns der Gott Immanuel sichtbar wird. Wo Christus als der Geliebte des Vaters in einer Gemeinschaft Gestalt annimmt, wächst ein Stück Land der Ruhe – oft unscheinbar, aber kostbar vor Gott. Die Erinnerung an diese große Linie kann tragen, wenn der Alltag eng wird: Der Gott, der in Israel, in Jesus und in der ersten Gemeinde zu Seiner Ruhe kam, ist auch heute derselbe, der unsere Zeit mit Seinem Frieden durchdringen will.

Die Gemeinde als heutige Sabbatruhe Gottes

Wenn der Hebräerbrief von einer noch ausstehenden Sabbatruhe spricht, lenkt er den Blick nicht zurück nach Kanaan, sondern hinein in die Realität des Hauses Gottes. Die Gemeinde wird dort als ein Haus beschrieben, über das Christus als Sohn gesetzt ist, und es heißt zugleich, dass wir dieses Haus sind, sofern wir an Ihm festhalten. Damit ist gesagt: Gottes heutige Ruhe ist an eine konkrete geistliche Wirklichkeit gebunden – an die Gemeinde als neuen Menschen, als Seinen Ausdruck und als Bereich Seiner Herrschaft. Epheser 2:15 spricht davon, dass Christus „in Seinem Fleisch das Gesetz der Gebote in Verordnungen außer Kraft setzte, damit Er in Sich Selbst die zwei zu einem neuen Menschen schaffe und so Frieden stifte“. Dieser neue Mensch ist nicht eine fromme Idee, sondern die Gemeinde selbst, in der Christus das Innenleben bildet. Wo dieser neue Mensch praktisch Raum bekommt, beginnt Gottes Sabbatruhe im Heute.

Erstens sehen wir nach 1. und 2.Mose, dass Gott, um Seine Sabbatruhe zu haben, Seinen Ausdruck und Seine Vertretung haben muss. Mit anderen Worten, Gottes Sabbatruhe braucht einen Menschen in Seinem eigenen Bild mit Seiner Herrschaft. Unmittelbar nach der Erschaffung des ersten Menschen, des alten Menschen, hatte Gott eine Sabbatruhe, weil Gott Sich einen Menschen gesichert hatte, der Ihn ausdrückte und vertrat. Sollte Gott nicht auch eine Ruhe haben nach der Erschaffung des neuen Menschen? Die Gemeinde ist der neue Mensch (Eph. 2:15; 4:24). Wenn Gott nach der Erschaffung des alten Menschen eine Sabbatruhe genoss, dann muss Er nach der Erschaffung des neuen Menschen eine noch größere Ruhe haben. (Witness Lee, Life-Study of Hebrews, Botschaft neunzehn, S. 208)

In diesem Licht wird verständlich, weshalb die neutestamentliche Gemeinde als Haus Gottes bezeichnet wird. In 1.Timotheus 3:15 heißt es: „… das Haus Gottes, das die Gemeinde des lebendigen Gottes ist, die Säule und die Grundfeste der Wahrheit.“ Haus bedeutet Wohnstätte; hier hat Gott Sein Zuhause in der Gegenwart. In der Gemeinde wohnt Er im Geist, drückt sich in einem Leib von Gläubigen aus und übt als König auch jetzt schon Herrschaft aus. Wo diese Zusammenhänge gelebt werden – wo Christus wirklich der Herr ist, wo Sein Wort trägt, wo Sein Geist Raum hat, zu leiten –, da entsteht ein Stück „Land Immanuel“ mitten in einer unruhigen Welt. Solches Gemeindeleben ist nicht perfekt, aber es ist real; und weil Gott sich darin wiederfindet, ruht Er darin.

Dass die Gemeinde Gottes gegenwärtige Sabbatruhe ist, hat zugleich eine ernste und eine tröstliche Seite. Es ist ernst, weil Absonderung, Spaltung und Selbstbehauptung uns aus dem Bereich dieser Ruhe herausführen. Der Hebräerbrief warnt davor, das Haus Gottes zu verlassen, wie die Wüsten-Generation das Land verfehlt hat. Wer sich aus dem Zusammenleben des neuen Menschen zurückzieht, verliert nicht sein Heil, aber er entfernt sich von der Zone, in der Gottes Ruhe erfahrbar ist. Zugleich ist es tröstlich, dass Gottes Ruhe nicht an unsere Vollkommenheit geknüpft ist, sondern an die Gegenwart Christi als des Hauptes und Herrn. Wo Er inmitten der Seinen bleibt, bleibt auch die Zusage, dass Gott hier wohnen und regieren will – und genau darin liegt die Sabbatruhe, nach der unser eigenes Herz sich sehnt.

So wird die Gemeinde zum Ort, an dem Gottes und menschliche Ruhe sich berühren. Wer in dieses Haus hineingestellt ist und in ihm bleibt, betritt einen Raum, in dem Gottes Vorsatz nicht nur verkündigt, sondern Stück für Stück verwirklicht wird. Inmitten aller Spannungen bleibt die Verheißung bestehen, dass der Gott des Friedens hier wirkt und am Ende „keinerlei Fluch mehr sein“ wird, weil „der Thron Gottes und des Lammes in ihr sein“ wird (Offb. 22:3). Diese zukünftige Vollendung wirft ihr Licht schon jetzt in das Leben der Gemeinde. Aus dieser Perspektive erhält jede unscheinbare Treue im Gemeindeleben Gewicht: Sie dient dem neuen Menschen, sie stärkt das Haus Gottes – und sie schenkt dem Gott, der uns geschaffen und erlöst hat, ein wenig mehr Ruhe in Seiner Schöpfung.

indem Er in Seinem Fleisch das Gesetz der Gebote in Verordnungen außer Kraft setzte, damit Er in Sich Selbst die zwei zu einem neuen Menschen schaffe und so Frieden stifte (Eph. 2:15)

und den neuen Menschen anzieht, der nach Gott geschaffen ist in Gerechtigkeit und Heiligkeit der Wirklichkeit. (Eph. 4:24)

Die Einsicht, dass die Gemeinde Gottes heutige Sabbatruhe ist, macht aus unscheinbarem Gemeindeleben eine heilige Angelegenheit. Beziehungen, Versammlungen, gemeinsames Tragen und Ertragen werden zu dem Boden, auf dem Gott sich ausruht und Sein Reich sichtbar macht. Dort, wo Christus unter uns wirklich Herr sein darf, wird unsere innere Unruhe nicht durch fromme Technik, sondern durch Seine Gegenwart gestillt. Es ist eine leise, aber tiefe Ermutigung, dass Gott nicht irgendwo weit weg ruht, sondern Seine Ruhe mitten unter unvollkommenen Menschen aufschlägt – in einem Haus, das Er Selbst baut und in dem Er nicht aufhören wird, uns in Seinen Frieden hineinzuziehen.


Herr Jesus Christus, danke, dass Du der Herr des Sabbats bist und dass Du uns einen Platz in Deinem Haus gegeben hast, wo Gottes Herzverlangen nach Ausdruck und Herrschaft zur Ruhe kommt. Stärke den Glauben, in dem wir Dich als unseren wahren Frieden festhalten, und bewahre unsere Herzen davor, uns von Deiner Gemeinde und Deiner Ruhe wegziehen zu lassen. Möge Dein Geist uns tiefer in das Leben des Hauses Gottes führen, damit wir als neuer Mensch und als Wohnstätte Gottes Deinen Namen tragen und Deine Gegenwart genießen. Lass den Gott des Friedens alles Unruhige in uns stillen und Satan unter unsere Füße legen, damit wir schon heute einen Vorgeschmack der ewigen Sabbatruhe im Neuen Jerusalem erleben. In Deiner Gnade wollen wir ruhen, bis Dein Vorsatz in uns vollendet ist. Amen.

Englische Quelle: Life-Study of Hebrews, Chapter 19

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