Das Wort des Lebens
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Die Heiligen ermahnen, eine gute Beziehung zur Regierung zu bewahren

13 Min. Lesezeit

Christen leben nicht im luftleeren Raum, sondern mitten in Staaten, Gesetzen und politischen Spannungen. Viele fragen sich, wie sie als Himmelsbürger mit einer oft unvollkommenen oder sogar ungerechten Regierung umgehen sollen, ohne ihren Glauben zu kompromittieren. Der Titusbrief zeigt eine überraschend klare Linie: Gott ordnet unser Leben in vier grundlegenden Bereichen – Gemeinde, Familie, gesellschaftliches Umfeld und Regierung – und gibt uns zugleich die geistliche Versorgung, um in allen vier Bereichen Ihn widerzuspiegeln.

Gottes Ordnung anerkennen: Regierung als stellvertretende Autorität

Wenn Paulus die Gläubigen daran erinnert, sich „(staatlichen) Gewalten (und) Mächten untertan zu sein“ und „Gehorsam zu leisten“ (Tit. 3:1), stellt er das nicht als bloße Sozialethik hin, sondern als Ausdruck eines geistlichen Sehens. Hinter der sichtbaren staatlichen Ordnung erkennt er die unsichtbare Regierung Gottes. Darum schreibt er anderswo: „JEDE Seele unterwerfe sich den übergeordneten (staatlichen) Mächten; denn es ist keine (staatliche) Macht außer von Gott, und die bestehenden sind von Gott verordnet“ (Röm. 13:1). Der Christ ordnet sich nicht zuerst Menschen, sondern der von Gott gesetzten Struktur unter. So wie eine Familie ohne eine anerkannte Autorität zerfällt, verliert auch eine Gesellschaft ohne anerkannte Regierung ihren Halt. Ordnung, Recht und Frieden sind nicht selbstverständlich, sondern Gaben, die Gott durch unvollkommene menschliche Strukturen hindurch gewährt.

Nach der gesunden Lehre des Neuen Testaments müssen wir die Regierung respektieren. In 3:1–2 sagt Paulus: „Erinnere sie daran, sich den Regierenden und den Obrigkeiten unterzuordnen, gehorsam zu sein, zu jedem guten Werk bereit zu sein, niemand zu lästern, nicht streitsüchtig zu sein, milde zu sein, alle Sanftmut gegen alle Menschen zu erweisen.“ Sich den Regierenden unterzuordnen bedeutet, Gottes Autorität anzuerkennen und Seine Regierung über die Menschen zu respektieren (Röm. 13:1–2). (Witness Lee, Life-Study of Titus, Botschaft fünf, S. 38)

Paulus selbst musste in dieses Sehen hineingeführt werden. Als eifriger Jude bekämpfte er die römische Herrschaft und verfolgte die Gemeinde. Als Apostel erkannte er, dass Gott sogar eine heidnische Staatsmacht benutzen kann, um den Lauf des Evangeliums zu sichern und die Gemeinden zu schützen. Darum ermahnt er Titus: Unterordnung unter die Regierung bedeutet nicht, alles gutzuheißen, sondern inmitten einer unvollkommenen Ordnung Gottes Hand anzuerkennen und nicht gegen Seine „Anordnung“ zu kämpfen (Röm. 13:2). Christen sind nicht berufen, politische Umstürzler zu sein, sondern Zeugen eines anderen Reiches. Sie achten Gesetze, soweit diese nicht Gottes ausdrücklichem Willen widersprechen; sie „lästern niemand“ und „sind nicht streitsüchtig“, sondern „milde“ und erweisen „gegen alle Menschen alle Sanftmut“ (Tit. 3:2). In einer Zeit lauter Stimmen, aggressiver Rhetorik und dauernder Empörung ist eine solche Haltung weder schwach noch naiv, sondern Ausdruck innerer Freiheit: Wer weiß, dass Gottes Reich nicht durch Mehrheiten, sondern durch das Evangelium kommt, muss nicht mit den Mitteln der Welt kämpfen. Gerade so wird das Zeugnis klar, dass es eine höhere Herrschaft gibt, die nicht vergeht. In dieser Perspektive kann das Herz ruhig werden: Über Regierungen, die wechseln, steht der König, der bleibt – und in Seiner Hand ist auch die Geschichte unserer Zeit.

ERINNERE sie, (staatlichen) Gewalten (und) Mächten untertan zu sein, Gehorsam zu leisten, zu jedem guten Werk bereit zu sein, niemand zu lästern, nicht streitsüchtig zu sein, milde, gegen alle Menschen alle Sanftmut zu erweisen. (Tit. 3:1-2)

JEDE Seele unterwerfe sich den übergeordneten (staatlichen) Mächten; denn es ist keine (staatliche) Macht außer von Gott, und die bestehenden sind von Gott verordnet. Wer sich daher der (staatlichen) Macht widersetzt, widersteht der Anordnung Gottes; die aber widerstehen, werden ein Urteil empfangen. (Röm. 13:1-2)

Eine respektvolle Haltung zur Regierung entspringt nicht blindem Vertrauen in Menschen, sondern ruhigem Vertrauen in Gottes übergeordnete Regierung. Wer die Obrigkeit als von Gott zugelassene stellvertretende Autorität sieht, muss nicht zynisch werden, wenn Strukturen mangelhaft sind, und auch nicht fanatisch, wenn Veränderungen nötig erscheinen. Statt sich vom Geist der Empörung treiben zu lassen, kann der Christ nüchtern, wahrhaftig und zugleich friedliebend sprechen. Die Anerkennung von Ordnung öffnet Raum, in dem das Evangelium glaubwürdig bezeugt wird: Menschen, die Gesetze achten, niemand verächtlich machen und unter Kritik die Würde der Person wahren, spiegeln etwas von der sanften, festen Herrschaft Christi wider. So wird der Alltag – das Ausfüllen eines Formulars, das Zahlen von Steuern, das Verhalten in öffentlichen Debatten – zu einem stillen Ort des Gottesdienstes, weil darin sichtbar wird: Unser eigentliches Vertrauen gilt nicht der Macht der Menschen, sondern der Treue Gottes, der über allen Mächten steht.

Göttliche Versorgung: Freundlichkeit, Liebe, Barmherzigkeit und der Heilige Geist

Die Aufforderung, friedlich und sanftmütig zu leben, erhält bei Paulus ihr Gewicht, weil er gleich danach an unsere eigene Vergangenheit erinnert: „Denn einst waren auch wir unverständig, ungehorsam, gingen in die Irre, dienten mancherlei Begierden und Lüsten, führten unser Leben in Bosheit und Neid, verhaßt, einander hassend“ (Tit. 3:3). Wer so an sich selbst denkt, verliert die moralische Überlegenheit, die sich so leicht über „die da oben“ erhebt oder verächtlich auf „die anderen“ herabschaut. Vor Gott war jeder Mensch verloren, von eigenen Begierden bestimmt und innerlich zerrissen. Dieses Erinnern öffnet das Herz für Barmherzigkeit. Es verändert den Ton, in dem man über Machthaber, Mitbürger und ganze gesellschaftliche Gruppen spricht.

Die Versorgung, die es uns ermöglicht, eine gute Beziehung zur Regierung zu bewahren, ist wunderbar. In 3:4–7 spricht Paulus von dieser Versorgung. Zuvor sagt er in Vers 3: „Denn auch wir waren einst unverständig, ungehorsam, irregehend, dienstbar mancherlei Begierden und Lüsten, indem wir unser Leben zubrachten in Bosheit und Neid, verhasst und einander hassend.“ Wir sollten uns daran erinnern, dass wir der Natur nach einst genauso waren wie die anderen und in dem gefallenen Zustand lebten; deshalb sollten wir mit ihrem erbärmlichen Leben Mitleid haben und für ihre Errettung beten (1.Tim. 2:1, 4). (Witness Lee, Life-Study of Titus, Botschaft fünf, S. 40)

Doch Paulus bleibt nicht beim Elend stehen, sondern lässt die Bewegung Gottes in diese Dunkelheit hinein aufscheinen: „Als aber die Güte und die Menschenliebe unseres Retter-Gottes erschien, rettete Er uns, nicht aus Werken in Gerechtigkeit, die wir getan hätten, sondern nach Seiner Barmherzigkeit, durch die Waschung der Wiedergeburt und die Erneuerung des Heiligen Geistes“ (Tit. 3:4-5). Gottes Güte ist mehr als ein freundliches Gefühl; sie tritt in Christus in die Geschichte ein. Seine Menschenliebe wird sichtbar in einem Retter, der die Feinde liebt, der unter ungerechter Gerichtsbarkeit leidet und sich ihr dennoch nicht mit Gewalt widersetzt. Seine Barmherzigkeit holt uns nicht erst dann ab, wenn wir uns moralisch verbessert haben, sondern mitten in der Verirrung. Die „Waschung der Wiedergeburt“ bedeutet, dass Gott nicht nur unsere Akte bereinigt, sondern unser Sein erneuert. Die „Erneuerung des Heiligen Geistes“ ist kein einmaliges Ereignis, sondern ein fortwährender innerer Prozess, in dem Gottes Leben das alte Denken, Fühlen und Reagieren durchdringt und verwandelt.

In dieser Versorgung liegt die eigentliche Kraft, ein friedvolles und nüchternes Leben unter einer unvollkommenen Regierung zu führen. Der Heilige Geist ist „durch Jesus Christus, unseren Heiland, reichlich über uns ausgegossen“ (Tit. 3:6). Er bewahrt davor, im Strudel der öffentlichen Meinung unterzugehen, in Bitterkeit zu verhärten oder aus ohnmächtiger Wut heraus zu handeln. Stattdessen schenkt er innere Beweglichkeit: die Fähigkeit, Unrecht klar zu benennen, ohne hasserfüllt zu werden; Missstände zu beklagen, ohne die Menschen zu verachten; Autorität zu respektieren, ohne Götzendienst zu treiben. Wer so aus der Freundlichkeit und Barmherzigkeit Gottes lebt, trägt etwas von Gottes eigenem Herz in die Atmosphäre eines Landes. Das mag unscheinbar sein, aber es ist ein stiller, beständiger Strom, durch den Gott Räume für Sein Evangelium öffnet. Inmitten gesellschaftlicher Spannungen bleibt die Hoffnung lebendig: Derselbe Gott, der uns aus Torheit und Ungehorsam herausgezogen hat, kann auch andere erreichen – und Er tut es durch ein erneuertes Volk, das in der Kraft des Geistes einen anderen Geist in die Welt hineinträgt.

Denn einst waren auch wir unverständig, ungehorsam, gingen in die Irre, dienten mancherlei Begierden und Lüsten, führten unser Leben in Bosheit und Neid, verhaßt, einander hassend. Als aber die Güte und die Menschenliebe unseres Retter-Gottes erschien, rettete Er uns, nicht aus Werken in Gerechtigkeit, die wir getan hätten, sondern nach Seiner Barmherzigkeit, durch die Waschung der Wiedergeburt und die Erneuerung des Heiligen Geistes, Den hat er durch Jesus Christus, unseren Heiland, reichlich über uns ausgegossen, (Tit. 3:3-6)

Darum ermahne ich zuallererst, dass flehentliche Bitten, Gebete, Fürbitten, Danksagungen dargebracht werden für alle Menschen, … der will, dass alle Menschen gerettet werden und zur völligen Erkenntnis der Wahrheit kommen. (1.Tim. 2:1-4)

Die göttliche Versorgung durch Freundlichkeit, Liebe, Barmherzigkeit und den Heiligen Geist bewahrt das Herz davor, an der Realität einer gebrochenen Welt zu verzweifeln oder sich in harter Kritik zu verlieren. Wer sich selbst als Beschenkter erinnert, wird milde im Urteil und wach im Gebet. Das Bewusstsein der eigenen Errettung wird zur inneren Quelle, aus der Verständnis für die Zerbrechlichkeit anderer und Geduld mit den Wegen einer Gesellschaft wächst. Der reichlich ausgegossene Geist macht nüchtern und zugleich warmherzig: Er löst nicht alle Probleme, aber er schenkt eine Haltung, die nicht vom Schatten bestimmt ist, sondern vom Licht, das in die Finsternis gekommen ist. So wird auch der Umgang mit Behörden, mit politischen Entscheidungen und gesellschaftlichen Debatten zu einem Feld, auf dem Gottes Barmherzigkeit Gestalt gewinnt – nicht laut, sondern tragfähig, nicht spektakulär, aber beständig.

Erben der ewigen Hoffnung: Ewiges Leben als Maßstab für unser gesellschaftliches Leben

Wenn Paulus von der Rettung spricht, bleibt er nicht bei der Vergebung stehen. Er führt weiter: Gott hat uns gerettet, „damit wir, gerechtfertigt durch seine Gnade, Erben nach der Hoffnung des ewigen Lebens wurden“ (Tit. 3:7). Wer gerechtfertigt ist, steht nicht nur ohne Schuld vor Gott, sondern wird in eine neue Stellung erhoben: vom Schuldigen zum Kind, vom Kind zum Erben. „Und wenn Kinder, dann auch Erben; einerseits Erben Gottes, andererseits Miterben Christi“ (Röm. 8:17). Das ewige Leben ist dabei nicht nur ein fernes Ziel, sondern eine gegenwärtige Wirklichkeit. Es ist das Leben Gottes selbst, das jetzt schon in uns wohnt und einmal in der kommenden Herrlichkeit ungehindert aufgehen wird.

Vers 6 sagt, dass der Heilige Geist „durch Jesus Christus, unseren Heiland, reichlich über uns ausgegossen worden ist“. Der Heilige Geist, der der Dreieine Gott ist, der den Menschen erreicht, ist uns nicht nur gegeben worden, sondern durch Jesus Christus, unseren Erlöser und Heiland, reichlich über uns ausgegossen worden, um alle göttlichen Reichtümer in Christus zu uns zu bringen, einschließlich des ewigen Lebens Gottes und Seiner göttlichen Natur, als unseren ewigen Anteil. (Witness Lee, Life-Study of Titus, Botschaft fünf, S. 42)

Diese Hoffnung richtet unseren Blick auf Staat und Gesellschaft neu aus. Politische Ordnungen, Wirtschaftszyklen und kulturelle Strömungen sind Teil einer Welt, die vergeht; das Erbe, das Gott schenkt, ist unvergänglich. Deshalb klammert sich der Christ nicht verzweifelt an irdische Sicherheiten und sucht auch nicht letztgültige Erfüllung in politischen Programmen. Zugleich zieht er sich nicht aus der Welt zurück, weil er weiß, dass sein Erbe ihn gerade befähigt, verantwortungsvoll mitten in ihr zu stehen. Wer als Erbe Gottes lebt, muss sich nicht durch Angst vor Verlust treiben lassen. Er kann nüchtern und zugleich hoffnungsvoll bleiben, weil die entscheidende Zukunft bereits entschieden ist. Diese Gelassenheit verändert den Ton, in dem man über Krisen, Entscheidungen und gesellschaftliche Umbrüche spricht.

Aus dieser Hoffnung erwächst ein Lebensstil, den Paulus mit „guten Werken“ beschreibt: „Das Wort ist gewiß; und ich will, daß du auf diesen Dingen fest bestehst, damit die, welche Gott geglaubt haben, Sorge tragen, gute Werke zu betreiben. Dies ist gut und nützlich für die Menschen“ (Tit. 3:8). Gute Werke sind hier nicht Mittel, um sich das Erbe zu verdienen, sondern Frucht des schon geschenkten Lebens. Weil der Heilige Geist „reichlich“ ausgegossen ist (Tit. 3:6), kann das ewige Leben in kleinen, konkreten Formen sichtbar werden: in Wahrhaftigkeit im Beruf, Zuverlässigkeit in Verpflichtungen, Hilfsbereitschaft gegenüber Schwachen, Respekt vor Autoritäten, Aufrichtigkeit im Umgang mit staatlichen Anforderungen. Solches Tun ist unscheinbar, aber „nützlich für die Menschen“ – es schafft Vertrauen, öffnet Türen für das Wort und weist still auf eine andere Wirklichkeit hin.

So entsteht eine Haltung, in der Hoffnung und Verantwortung sich gegenseitig tragen. Das Bewusstsein, Erbe einer kommenden Welt zu sein, entwertet die Gegenwart nicht, sondern bewahrt sie vor Überforderung. Weder muss aus dieser Welt das Paradies gemacht werden, noch wird sie abgeschrieben. Sie wird zu einem Ort, an dem das ewige Leben, das uns verheißen ist, bereits Spuren hinterlässt. In dieser Perspektive verlieren selbst Enttäuschungen an Schärfe: Regierungen wechseln, Ordnungen geraten ins Wanken, aber das Erbe bleibt. Und gerade darin liegt ein leiser Trost: Kein treues, gutes Werk ist vergeblich, wenn es aus der Gemeinschaft mit dem lebt, der uns das ewige Leben geschenkt hat. Die Hoffnung, die vor Gott feststeht, trägt durch Zeiten der Unsicherheit und macht freie Herzen, die sich nicht verbittert verschließen, sondern weit bleiben – für Gott, für Menschen und für die Wege, auf denen Gottes Reich, unscheinbar und machtvoll zugleich, schon jetzt anbricht.

damit wir, gerechtfertigt durch seine Gnade, Erben nach der Hoffnung des ewigen Lebens wurden. Das Wort ist gewiß; und ich will, daß du auf diesen Dingen fest bestehst, damit die, welche Gott geglaubt haben, Sorge tragen, gute Werke zu betreiben. Dies ist gut und nützlich für die Menschen. (Tit. 3:7-8)

Und wenn Kinder, dann auch Erben; einerseits Erben Gottes, andererseits Miterben Christi, wenn wir wirklich zusammen mit Ihm leiden, damit wir auch zusammen mit Ihm verherrlicht werden. (Röm. 8:17)

Die Hoffnung des ewigen Lebens enthebt nicht der Verantwortung in Staat und Gesellschaft, sie verwandelt sie. Wer sich als Erbe Gottes weiß, muss weder irdische Ordnungen vergötzen noch sie verachten. Er kann sich loyal einbringen, ohne seine Seele an wechselnde Systeme zu verlieren, und er kann kritisch denken, ohne in Zynismus zu versinken. Diese innere Freiheit macht es möglich, gute Werke zu tun, nicht aus Angst, zu kurz zu kommen, sondern aus der Fülle eines bereits zugesprochenen Erbes. So wächst ein Lebensstil, in dem das Unsichtbare das Sichtbare prägt: Die stille Gewissheit einer unerschütterlichen Zukunft schenkt Mut, heute treu zu sein – in den kleinen Pflichten wie in schweren Entscheidungen. Und mitten in allen Veränderungen bleibt ein fester Grund: Das ewige Leben, das uns zugesprochen ist, trägt durch die Zeit und über die Zeit hinaus.


Herr Jesus Christus, danke, dass Du uns mitten in einer unruhigen Welt Dein eigenes Leben geschenkt hast und uns mit Deiner Liebe, Barmherzigkeit und dem reichen Wirken des Heiligen Geistes versorgst. Du siehst die Verantwortung, die wir in Gemeinde, Familie, Gesellschaft und gegenüber der Regierung tragen, und Du kennst zugleich unsere Begrenztheit und unsere Verletzungen. Stärke in uns den Glauben, dass Du über allen Autoritäten stehst und dass kein System dieser Welt Deine Herrschaft aufhalten kann. Lass Deine Freundlichkeit unsere Härte aufweichen und Deine Barmherzigkeit unsere Sicht auf andere Menschen prägen, damit wir friedvoll, wahrhaftig und hoffnungsvoll leben. Erneuere uns Tag für Tag durch Deinen Geist, damit das neue Leben, das Du in uns begonnen hast, mehr Raum gewinnt als jeder Geist der Angst oder Resignation. Fülle unsere Herzen mit der Freude darüber, dass wir Erben Deiner ewigen Herrlichkeit sind, und bewahre uns in dieser Hoffnung, bis Du alles sichtbar neu machst. Amen.

Englische Quelle: Life-Study of Titus, Chapter 5

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