Das Wort des Lebens
lebensstudium

Botschaft 33

13 Min. Lesezeit

Viele Christen kennen die Bibel gut und bekennen den Heiligen Geist, und doch bleiben sie innerlich oft kraftlos, trocken und unverändert. Zwischen dem, was wir wissen, und dem, was wir im Alltag erfahren, liegt eine verborgene Lücke. Die Schrift zeigt jedoch eine tiefere Linie: Gottes Ziel ist nicht nur, uns zu informieren oder zu korrigieren, sondern sich selbst als Leben in uns hineinzugeben, bis Er unser Inneres erfüllt und durch uns ausgedrückt wird.

Gottes letzte Absicht: Sich selbst in uns hineinwirken

Wer die Bibel von 1. Mose bis zur Offenbarung aufmerksam liest, begegnet einer Fülle von Stoff: Geschichten und Geschlechterreihen, Gesetz und Opferdienst, Weisheitsliteratur, Prophetenworte, Evangelien, Briefe. Man kann sich leicht in dieser Vielfalt verlieren und die Schrift als ein großes Lehr- und Moralbucht verstehen. Doch im verborgenen Zentrum zieht sich eine leise, aber konsequente Linie durch alles hindurch: Der lebendige Gott sucht nicht nur die Welt zu ordnen, zu richten oder zu belehren – Er sucht Raum in Menschen. Seine Absicht ist, Sich Selbst in Sein auserwähltes Volk hineinzuwirken, es mit Seinem eigenen Leben zu erfüllen und so eine Menschheit hervorzubringen, die Ihn von innen heraus trägt und ausdrückt. Darum sagt Jesus in Johannes 3:6: „Was aus dem Fleisch geboren ist, ist Fleisch, und was aus dem Geist geboren ist, ist Geist.“ Hier erscheint nicht zuerst ein moralisch besserer Mensch, sondern eine neue Herkunft: ein Mensch, der innerlich aus Gott, aus Seinem Geist hervorgekommen ist.

Die wichtigste und zugleich geheimnisvollste Sache, die die Bibel offenbart, ist, dass Gottes letztendliche Absicht darin besteht, Sich Selbst in Sein auserwähltes Volk hineinzuwirken. Dieses Verlangen Gottes, Sich Selbst in unser Sein hineinzuwirken, ist der Brennpunkt der göttlichen Offenbarung in den Schriften. Weil diese Sache so geheimnisvoll ist, ist sie in den Schriften verborgen – und doch nicht völlig verborgen. Einerseits ist sie tatsächlich ein Geheimnis, andererseits ist sie ein Geheimnis, das in der Bibel offenbart worden ist. (Witness Lee, Life-Study of Galatians, Botschaft dreiunddreißig, S. 293)

Dieses innere Werk Gottes ist so verborgen wie das physische Leben in einem Körper. Man sieht die Gesichtszüge, hört die Worte, beobachtet das Verhalten – doch die eigentliche Lebenskraft, das unsichtbare Prinzip, entzieht sich dem Auge. So ist es auch mit der göttlichen Wirklichkeit: Man kann die Ordnungen Gottes kennen, die Verheißungen auswendig wissen, die Lehre systematisch gliedern – und doch den Kern verfehlen, wenn man nicht wahrnimmt, dass Gott Selbst in uns Wohnung nehmen will. Galater 4:29 weist darauf hin, dass der „nach dem Geist Geborene“ in dieser Welt sogar auf Widerstand stößt: „Aber so wie damals der nach dem Fleisch Geborene den nach dem Geist (Geborenen) verfolgte, so (ist es) auch jetzt.“ Das neue innere Leben, das Gott in uns gelegt hat, steht im Kontrast zu dem, was nur aus menschlicher Kraft und religiösem Eifer entsteht.

Wenn wir die Schrift lediglich als Wissensfundus behandeln, greifen wir an der Hülle an und bleiben vor der verschlossenen Tür von Gottes Herz stehen. Der eigentliche Brennpunkt ist nicht, dass Gott uns bessere Anweisungen für ein gelungenes Leben gibt, sondern dass Er uns als Seine echten Söhne in Seinem Leben hervorbringt. Er will nicht nur über uns herrschen, sondern in uns leben; nicht nur unser Verhalten korrigieren, sondern unser Wesen durchdringen; nicht nur äußere Ordnung herstellen, sondern eine innere Verwandlung bewirken, in der wir Ihn widerspiegeln. In dieser Sichtweise wird Gehorsam nicht zur Last eines entfernten Gebots, sondern zur Antwort eines Kindes, das vom Leben des Vaters durchpulst ist. Und gerade hierin liegt eine tiefe Ermutigung: Kein Tag, keine Situation, keine Schwäche ist für Gott bloß ein Problem der Moral oder der Organisation; alles ist Anlass, etwas mehr von Sich Selbst in uns hineinzulegen. Wer das wahrnimmt, liest die Bibel nicht mehr nur, um zu wissen, sondern um dem Gott zu begegnen, der sich mitteilen will – und jeder scheinbar gewöhnliche Abschnitt des Alltags wird zu einer verborgenen Gelegenheit, in Seinem Leben zu wachsen.

Was aus dem Fleisch geboren ist, ist Fleisch, und was aus dem Geist geboren ist, ist Geist. (Joh. 3:6)

Aber so wie damals der nach dem Fleisch Geborene den nach dem Geist (Geborenen) verfolgte, so (ist es) auch jetzt. (Gal. 4:29)

Diese Sicht auf Gottes letzte Absicht verändert den Blick auf uns selbst, auf andere und auf die Schrift. Unter der Oberfläche von Erfolg und Versagen, von Gelingen und Scheitern arbeitet Gott daran, Sein eigenes Leben in uns zu verwurzeln. Das macht demütig und zugleich zuversichtlich: Wir sind nicht vor allem Projektleiter unseres geistlichen Fortschritts, sondern Empfänger und Träger eines göttlichen Lebens, das uns Schritt für Schritt prägen will. In dieser Zuversicht darf der Mensch, der sich klein, unzureichend oder widersprüchlich erlebt, innerlich aufatmen: Gerade dort, wo das eigene Können an Grenzen stößt, ist Raum für das stille, aber mächtige Hineinwirken Gottes.

Zwei große Gaben: Geist und Wort – und ihr rechter Gebrauch

Wenn Gott Sich selbst in Menschen hinein mitteilen will, tut Er es nicht vage oder unbestimmt, sondern durch zwei große Gaben, die in der Geschichte der Offenbarung immer wieder sichtbar werden: den Geist und das Wort. Johannes fasst beides auf eine erstaunliche Weise zusammen: „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott“ (Johannes 1:1). Gott ist nicht nur der Ferne, der spricht, Er ist in Seinem Reden gegenwärtig; Er ist das Wort. Und derselbe Johannes überliefert, wie Jesus später sagt: „Der Geist ist es, der das Leben gibt, das Fleisch nützt nichts; die Worte, die Ich zu euch geredet habe, sind Geist und sind Leben“ (Johannes 6:63). Das geschriebene und ausgesprochene Wort Gottes ist nicht als neutrale Information gemeint, sondern als Träger des Geistes, der Leben gibt. In der Menschwerdung wird dieses Wort Fleisch, „voller Gnade und Wirklichkeit“ (Johannes 1:14), und durch Kreuz und Auferstehung wird Christus als der allumfassende, Leben gebende Geist erfahrbar, der unser Inneres erreichen kann.

Gott hat uns zwei große Gaben gegeben, durch die Er Sich Selbst in uns hineinarbeitet: den Geist und das Wort. Diese Gaben sind in Wirklichkeit Gott Selbst. Gott ist der Geist, und Gott ist auch das Wort. (Witness Lee, Life-Study of Galatians, Botschaft dreiunddreißig, S. 294)

Gerade hier zeigt die Kirchengeschichte aber auch, wie leicht die Gaben Gottes missverstanden werden. Das Wort Gottes wurde nicht selten zu einem Baum der Erkenntnis: feinsäuberlich zergliedert, in Lehrsysteme eingetragen, in Auseinandersetzungen verwandelt, bis Christen sich in zahllose Gruppen aufspalteten. Was Leben nähren sollte, wurde zur Waffe in Kontroversen und zum Prüfstein intellektueller Richtigkeit. Auf der anderen Seite entstand um den Geist herum viel Unsicherheit und Verwirrung: überzogene Betonungen, Angst vor Irrtum, schmerzhafte Erfahrungen. In der Folge scheuen manche Gläubige selbst, den Geist ausdrücklich zu nennen, als wäre Er ein riskantes Thema. So wird das Wort leicht zu einem trockenen Lehrbuch, und der Geist erscheint wie eine gefährliche Unbekannte.

Gottes Absicht ist jedoch, dass Wort und Geist in unserer Erfahrung nicht getrennt werden. Der Geist ist der innere, lebendige Christus, der uns berührt, und das Wort ist der greifbare Ausdruck dieser göttlichen Wirklichkeit. Wenn Epheser 6:17 sagt: „Und empfangt den Helm der Errettung und das Schwert des Geistes, der das Wort Gottes ist“, dann wird deutlich: Der Geist bedient sich des Wortes wie ein Schwert, das eindringt, trennt, heilt, befreit. Das Wort ohne den Geist bleibt an der Oberfläche des Verstandes; der Geist ohne das Wort verliert leicht an Klarheit und konkreter Gestalt. Wo beides zusammenkommt – ein Herz, das die Schrift im Gebet, im Vertrauen und in der Gegenwart des Geistes aufnimmt –, wird das geschriebene Wort zur lebendigen Stimme Gottes. Dann sind Bibelworte nicht nur Zitate, sondern aktuelle Ansprache; Korrektur wird zur liebevollen Zuwendung, Ermahnung zur Einladung, Verheißung zur inneren Stärkung.

So entsteht ein Weg, auf dem Gott sich uns selbst mitteilen kann, ohne dass wir im Buchstaben stecken bleiben oder in Unbestimmtheit treiben. Der Gläubige muss sich nicht zwischen „Wort-Mensch“ und „Geist-Mensch“ aufspalten lassen; in Christus fallen beide Gaben zusammen. Wer lernt, die Schrift nicht nur zu studieren, sondern mit ihr zu beten, sie im Licht des Geistes zu bewegen, erfährt in ihr die überreiche Versorgung Gottes. Und wer den Geist nicht losgelöst, sondern im Licht des offenbarten Wortes erwartet, erlebt keine diffuse Religiosität, sondern die klare, zarte und zugleich kräftige Gegenwart des Dreieinen. Aus dieser Balance wächst eine stille Zuversicht: Gott hat alles, was wir brauchen, bereits gegeben – in Seinem Geist und in Seinem Wort. Wo beides uns erreicht, trocknet das Herz nicht aus, und die Seele verliert sich nicht in sich selbst, sondern wird Schritt für Schritt von der Wirklichkeit Gottes durchdrungen.

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. (Joh. 1:1)

Und das Wort wurde Fleisch und stiftshüttete unter uns (und wir haben Seine Herrlichkeit angeschaut, eine Herrlichkeit als des Einziggeborenen vom Vater), voller Gnade und Wirklichkeit. (Joh. 1:14)

In der Begegnung mit Geist und Wort wird der Glaube vor Einseitigkeit bewahrt. Man muss sich nicht auf die Seite des nüchternen Verstandes schlagen, der das Wort wie ein Studienobjekt behandelt, und auch nicht auf die Seite einer ungebundenen Spiritualität, die kaum noch an der Schrift Maß nimmt. Der Gott, der Wort ist und Geist gibt, schenkt einen Weg in der Mitte: ein Leben, in dem die Bibel zur vertrauten Stimme des Herrn wird und der Geist das Gelesene in lebendiges Erkennen, Trost und Korrektur verwandelt. Wer so unterwegs ist, erfährt: Gott ist nicht stumm und nicht fern; Er redet, Er wirkt, Er begleitet – und beides geschieht durch die Gaben, die Er bereits in unsere Hände gelegt hat.

Aus dem Geist geboren, um den Geist beständig zu empfangen

Wenn ein Mensch Christus aufnimmt, geschieht mehr, als dass er eine neue Überzeugung annimmt oder eine Gruppe wechselt. Nach dem Zeugnis des Johannes wird in der Tiefe seines Seins etwas geboren, das es vorher nicht gab. Jesus sagt: „Was aus dem Fleisch geboren ist, ist Fleisch, und was aus dem Geist geboren ist, ist Geist“ (Johannes 3:6). Und Johannes 1:12 bezeugt: „So viele Ihn aber aufnahmen, denen gab Er die Vollmacht, Kinder Gottes zu werden, denen, die in Seinen Namen hineinglauben.“ In der Wiedergeburt zieht Gott in den menschlichen Geist ein; dieser bisher unentfaltete, oft kaum beachtete Teil unseres Inneren wird lebendig und fähig, mit Gott in Berührung zu sein. Wiedergeburt ist daher nicht nur eine neue Stellung vor Gott, sondern die Öffnung eines Organs, das für den ständigen Empfang Seines Geistes geschaffen ist.

Das richtige christliche Leben ist ein Leben, in dem wir den Geist beständig empfangen. Unser physisches Leben veranschaulicht dies. Das physische Leben hängt vom Atmen ab; unser Leben ist ein atmendes Leben. Sobald ein Mensch aufhört zu atmen, stirbt er. Viele Christen haben heute aufgehört, geistlich zu atmen; daher ist ihr geistliches Leben zum Stillstand gekommen. (Witness Lee, Life-Study of Galatians, Botschaft dreiunddreißig, S. 296)

Gottes Ziel mit dieser Geburt aus dem Geist ist nicht, uns einmalig zu berühren und dann sich wieder zurückzuziehen. Er will einen Lebensstrom beginnen, der nicht versiegt. Die Auferstehungsszene in Johannes 20:22 zeichnet ein eindrückliches Bild: „Und als Er dies gesagt hatte, hauchte Er in sie hinein und sagte zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist.“ Christus, der letzte Adam, ist – wie 1. Korinther 15:45 sagt – „zu einem Leben gebenden Geist“ geworden und haucht sich selbst gleichsam in Seine Jünger hinein. Damit setzt Er ein Muster: Das Leben mit Ihm ist von Anfang bis Ende ein Empfangen. Paulus beschreibt es in Römer 8:15 so: „Denn ihr habt nicht einen Geist der Sklaverei empfangen, der euch wieder in Furcht bringt, sondern einen Geist der Sohnschaft habt ihr empfangen, in dem wir schreien: Abba, Vater!“ Dieses Empfangen ist kein punktuelles Ereignis, sondern ein anhaltender Atemzug des Glaubens, in dem unser Geist sich immer wieder dem Geist Gottes öffnet.

Der Vergleich mit unserem körperlichen Leben macht das anschaulich. Niemand atmet einmal tief ein, um dann für den Rest des Tages ohne Luft auszukommen. Leben ist ständiges Atmen; sobald der Atem anhält, beginnt der Tod zu wirken. Ebenso verhält es sich geistlich: Wo der innere Kontakt mit dem Geist Gottes verstummt, trocknet das geistliche Leben aus, auch wenn äußerlich noch vieles intakt aussieht. Darum verbindet die Schrift das Empfangen des Geistes eng mit einem Leben des Gebets. 1. Thessalonicher 5:17–19 mahnt: „betet unaufhörlich, sagt Dank in allem; denn dies ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch. Löscht den Geist nicht aus;“ und Epheser 6:18 ergänzt: „durch jede Art von Gebet und Flehen, indem ihr zu jeder Zeit im Geist betet und hierzu wachsam seid in aller Beharrlichkeit und in allem Flehen für alle Heiligen,“ (Eph. 6:18). Es geht dabei nicht zuerst um lange, ausformulierte Gebete, sondern um ein Herz, das sich immer wieder innerlich an den Herrn wendet, Ihn anruft, Ihm dankt, Ihm seine Lage hinlegt.

In dieser Atmosphäre des inneren „Atmens“ beginnt der Geist, eine schweigende, aber tiefgreifende Arbeit in uns zu tun. Er legt verborgene Verletzungen frei, ohne zu verurteilen; Er deckt Bitterkeit auf und macht fähig zu vergeben; Er bringt Licht in festgefahrene Denkmuster und löst die Verhärtung, die sich in Beziehungen angesammelt hat. Was durch bloße Einsicht oder Willensanstrengung nicht überwunden wird – etwa unversöhnliche Haltungen im Ehe- oder Gemeindeleben, Müdigkeit im Dienst, innere Kälte – wird durch das stetige Empfangen des Geistes allmählich verwandelt. Der Geist tötet sozusagen die „Keime“ des alten Menschen und nährt gleichzeitig das göttliche Leben in uns. Je mehr Er Raum gewinnt, desto natürlicher fließt Sein Leben auch zu anderen: in einem tröstenden Wort, in geduldiger Gegenwart, in einem Frieden, der nicht aus uns selbst stammt.

Was aus dem Fleisch geboren ist, ist Fleisch, und was aus dem Geist geboren ist, ist Geist. (Joh. 3:6)

Und als Er dies gesagt hatte, hauchte Er in sie hinein und sagte zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist. (Joh. 20:22)

Aus dem Geist geboren zu sein und den Geist beständig zu empfangen, beschreibt kein hochgestochenes Ideal für besonders geistliche Menschen, sondern die schlichte Normalität des christlichen Lebens. Wer sich innerlich als schwach, wechselhaft oder schnell abgelenkt erlebt, steht nicht außerhalb dieses Weges, sondern mitten in dem Raum, in dem der Geist wirken will. Jeder leise, aufrichtige Zug zu Gott hin ist wie ein Atemzug, den Er ernst nimmt und beantwortet. Mit der Zeit wächst daraus ein stiller, tragfähiger Rhythmus: zwischen unserem Bedürftigsein und Seiner treuen Gegenwart, zwischen unserer Begrenztheit und Seiner überreichen Versorgung. So wird selbst die Erfahrung der eigenen Unzulänglichkeit zu einer Tür, durch die mehr von Seinem Leben in uns einziehen kann – und durch uns hindurch auch zu anderen.


Herr Jesus, wir danken Dir, dass Du nicht fern geblieben bist, sondern durch Deinen Tod und Deine Auferstehung als Leben gebender Geist in unser Inneres gekommen bist. Öffne unsere Augen für Deine Absicht, Dich selbst in uns hineinzuwirken, damit wir nicht bei Lehre und Wissen stehenbleiben, sondern Dich als lebendige Person erfahren. Stärke unseren inneren Menschen, dass unser Geist wach ist, Dich sucht und in einfachen, aufrichtigen Gebeten nach Dir greift. Wo wir verletzt, abgestumpft oder religiös geworden sind, lass den Strom Deines Geistes neu in uns fließen, heile unsere Herzen und ersetze unsere Anstrengung durch Deine überreiche Versorgung. Fülle unser persönliches Leben, unsere Familien und die Gemeinden mit Deinem Leben, bis Dein Leib aufgebaut und Deine Herrlichkeit sichtbar wird. Lass uns mehr und mehr Menschen werden, in denen Du wohnst, durch die Du sprichst und in denen Deine Liebe Gestalt gewinnt. In Dir finden wir unsere Ruhe und unsere Hoffnung, jetzt und bis in Ewigkeit. Amen.

Englische Quelle: Life-Study of Galatians, Chapter 33

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