Die Ausbreitung in Kleinasien und Europa durch den Dienst der Gruppe um Paulus (13)
Athen galt als Zentrum von Bildung, Religion und Philosophie – und doch findet Paulus dort eine Stadt voller Götzen. Zwischen Altären, Diskussionen und großen Namen der Antike stellt sich die Frage: Wie redet Gott zu Menschen, die alles zu wissen meinen, aber den wahren Gott nicht kennen? Der Bericht aus Apostelgeschichte 17 zeigt, wie Paulus vom Schöpfer und Erhalter aller Dinge bis hin zum auferstandenen Richter Christus eine Linie zieht, die die Denker seiner Zeit mitten ins Herz trifft – und unsere Sicht auf Gott und uns selbst herausfordert.
Der unbekannte Gott als Schöpfer und Ernährer
Paulus beginnt mitten in der religiösen Vielfalt Athens nicht mit einer Abgrenzung, sondern mit einer Entdeckung: einem Altar „Einem unbekannten Gott“. In diesem unbekannten Gott erkennt er die große Leerstelle des menschlichen Herzens: eine Ahnung, dass hinter allen Bildern, Kulten und Begriffen eine Wirklichkeit steht, die größer ist als alles Benennbare. Was für die Athener eine fromme Absicherung war – falls sie einen Gott übersehen hatten –, wird für Paulus zum Anknüpfungspunkt, um den lebendigen Gott vorzustellen, der keinem Pantheon angehört, sondern allem vorausliegt. Er spricht von „dem Gott, der die Welt gemacht hat und alles, was darin ist“, und fügt hinzu, dieser Gott sei „der Herr des Himmels und der Erde“ und wohne nicht in Tempeln aus Stein (Apostelgeschichte 17:24). Damit durchbricht er zwei tief verwurzelte Denkweisen: Gott ist weder ein Teil der Welt noch auf religiöse Räume begrenzt. Er steht über allem Geschaffenen, ohne sich in die Ferne zu verabschieden.
Außerdem wies Paulus darauf hin, dass Gott selbst allen Leben, Odem und alle Dinge gibt. Das sind die göttlichen Vorkehrungen. Gott stellt alle Dinge bereit, damit der Mensch leben kann. (Witness Lee, Life-Study of Acts, Botschaft siebenundvierzig, S. 405)
Von hier aus führt Paulus weiter in eine überraschende Richtung: Wenn Gott nicht im Tempel wohnt und nicht von Menschenhänden bedient wird, als wäre Er bedürftig, dann steht unser Verhältnis zu Ihm nicht unter dem Vorzeichen unserer Leistung, sondern unter dem Seinen großzügigen Geben. So heißt es, Er sei es, „da er selbst allen Leben und Odem und alles gibt“ (Apg. 17:25). In Lystra hatte Paulus bereits ähnlich gesprochen, als er den Menschen erklärte, sie sollten sich „von diesen nichtigen Götzen bekehren zu dem lebendigen Gott, der den Himmel und die Erde und das Meer gemacht hat und alles, was in ihnen ist“ und der „euch vom Himmel Regen und fruchtbare Zeiten gab und eure Herzen mit Speise und Fröhlichkeit erfüllte“ (Apg. 14:15.17). Hinter dem selbstverständlichen Lauf der Jahreszeiten erkennt die Schrift eine zarte, aber entschlossene Fürsorge: Gott stellt die Welt so zu, dass der Mensch leben kann. Die Luft, die wir einatmen, der nächste Bissen Brot, der unerwartete Moment der Freude – alles tritt aus der Hand eines Schöpfers zu uns, der nicht ein theoretischer Ursprung, sondern ein gegenwärtiger Ernährer ist.
Darum ist die Botschaft von Gott als Schöpfer und Ernährer keine abstrakte Lehre gegen Atheismus und Götzendienst, sondern eine Einladung, das eigene Leben neu zu sehen: nicht als zufälliges Produkt blinder Prozesse, auch nicht als Ergebnis eigenen Machens, sondern als anvertrautes Geschenk. Wer so denkt, nimmt den Alltag anders wahr: Dankbarkeit weicht der Selbstverständlichkeit, Vertrauen dem misstrauischen Klammern, und das eigene Planen tritt unter das stille Wissen, dass ein Größerer schon lange für uns sorgt. In einer Kultur, die viel von Selbstoptimierung und Selbstversorgung spricht, stellt der Gott, der allen Leben und Atem und alle Dinge gibt, eine stille, aber befreiende Korrektur dar. Wer diesen Gott erkennt, darf sich mitten in den Anforderungen des Lebens auf einen tragenden Grund verlassen – und das Herz findet inmitten vieler Stimmen zu jenem einen, der uns geschaffen hat und uns nicht aus den Augen verliert.
Der Gott, der die Welt gemacht hat und alles, was darin ist, er, der Herr des Himmels und der Erde, wohnt nicht in Tempeln, die mit Händen gemacht sind, noch wird er von Menschenhänden bedient, als wenn er noch etwas nötig hätte, da er selbst allen Leben und Odem und alles gibt. (Apg. 17:24-25)
… wir … verkündigen euch, daß ihr euch von diesen nichtigen (Götzen) bekehren sollt zu dem lebendigen Gott, der den Himmel und die Erde und das Meer gemacht hat und alles, was in ihnen ist. (Apg. 14:15)
Die Erkenntnis des unbekannten Gottes als Schöpfer und Ernährer will unser Verhältnis zu allem, was wir haben und sind, verwandeln: Wenn jeder Atemzug ein empfangenes Geschenk ist, muss nichts mehr erkämpft werden, um den eigenen Wert zu sichern – der Wert liegt darin, dass der lebendige Gott uns wollte, uns trägt und uns in der unscheinbaren Fülle des Alltags begegnet; in dieser Sicht auf Gott entsteht eine stille Freiheit, die weder in Götzen noch in Selbstherrlichkeit ihre Sicherheit sucht, sondern in der väterlichen Güte dessen, der Himmel und Erde gemacht hat.
Gottes Souveränität und unsere Herkunft als Sein Geschlecht
Nachdem Paulus den Schöpfer vorgestellt hat, wendet er den Blick auf die Weltgeschichte und auf das Leben jedes Einzelnen. Er sagt, Gott habe „aus einem einzigen jede Nation der Menschen gemacht, dass sie auf dem ganzen Angesicht der Erde wohnen, und Er hat im Voraus festgesetzte Zeiten und die festen Grenzen des Wohnens für sie bestimmt“ (Apg. 17:26). Nationen, Grenzen, Epochen – all das erscheint dem Menschen oft wie das Ergebnis von Zufällen, Kriegen und politischen Entscheidungen. Paulus durchbricht dieses rein horizontale Denken: Hinter der bewegten Geschichte steht eine souveräne Hand, die nicht Willkür, sondern Weisheit ist. Die großen Linien der Menschheit und die unscheinbaren Wege einzelner Biografien sind nicht entgleist, sondern von Gott umfasst. Seine Souveränität bedeutet nicht, dass der Mensch zur Marionette wird, sondern dass der Rahmen, in dem der Mensch lebt, keiner blinden Macht, sondern einem personalen Willen entspringt.
In 17:26 kam Paulus in seiner Predigt auf das Leben des Menschen auf der Erde zu sprechen. (Witness Lee, Life-Study of Acts, Botschaft siebenundvierzig, S. 406)
Der Zweck dieses ordnenden Handelns Gottes ist nicht, Macht auszuüben, sondern Begegnung zu ermöglichen: Menschen sollen „Gott suchen …, ob sie Ihn vielleicht ertasten und Ihn finden könnten, obwohl Er nicht fern von einem jeden von uns ist“ (Apg. 17:27). Hier wird Gott nicht als fernes Zentrum der Geschichte beschrieben, sondern als nahe Gegenwart, in der sich unser Leben abspielt. „Denn in ihm leben und weben und sind wir“, fährt Paulus fort, und nimmt das Wort eines Dichters auf: „Denn wir sind auch sein Geschlecht“ (Apg. 17:28). Die Bibel erklärt diesen Gedanken, wenn sie davon spricht, dass Gott den Menschen formte „vom Staub des Erdbodens“ und ihm „den Lebensatem in die Nasenlöcher“ hauchte, sodass der Mensch „zu einer lebenden Seele“ wurde (1. Mose 2:7). Unsere Existenz ist damit mehr als das Ergebnis biologischer Prozesse; im tiefsten Ursprung steht ein göttlicher Odem, eine Herkunft aus Gottes schöpferischer Hand.
Dabei zeichnet die Schrift eine feine, aber entscheidende Linie: Alle Menschen sind Gottes „Geschlecht“, weil sie von Ihm geschaffen und von Seinem Lebensatem getragen sind; Kinder und Söhne Gottes im eigentlichen Sinn sind jedoch diejenigen, die Sein Leben empfangen. „So viele Ihn aber aufnahmen, denen gab Er die Vollmacht, Kinder Gottes zu werden, denen, die in Seinen Namen hineinglauben, die … aus Gott gezeugt wurden“ (Johannes 1:12-13). Und Petrus spricht davon, dass uns Verheißungen geschenkt wurden, „damit ihr … Teilhaber der göttlichen Natur werdet“ (2. Petrus 1:4). Der Mensch lebt also in Gott als Schöpfer – ob er es weiß oder nicht –, doch wer Christus glaubt, lebt darüber hinaus als Kind im Haus des Vaters, mit Seinem Leben und Seiner Natur verbunden.
Diese Unterscheidung bewahrt davor, die Würde des Menschen zu verkleinern und zugleich davor, das Evangelium zu verwässern. Jeder Mensch trägt in seiner Herkunft eine unverlierbare Beziehung zu Gott: als Geschöpf, als Träger des von Gott eingehauchten Lebensatems, als einer, in dem sich Gottes Schöpferwille widerspiegelt. Zugleich bleibt Gottes Vatersein in seinem vollen Sinn ein Akt der Gnade, der im Glauben an Jesus Christus geschieht, wenn Er uns „wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten“ (1. Petrus 1:3). Wer das erkennt, darf die eigene Herkunft neu verstehen: Nicht Herkunftsfamilie, Kultur oder Nation haben das letzte Wort über Identität, sondern der Gott, in dem wir leben, uns bewegen und sind – und der uns in Christus einlädt, nicht nur aus Seiner Hand zu leben, sondern in Seinem Herzen zuhause zu sein.
Und Er hat aus einem einzigen jede Nation der Menschen gemacht, dass sie auf dem ganzen Angesicht der Erde wohnen, und Er hat im Voraus festgesetzte Zeiten und die festen Grenzen des Wohnens für sie bestimmt, damit sie Gott suchen sollten, ob sie Ihn vielleicht ertasten und Ihn finden könnten, obwohl Er nicht fern von einem jeden von uns ist; denn in ihm leben und weben und sind wir, wie auch einige eurer Dichter gesagt haben: «Denn wir sind auch sein Geschlecht.» (Apg. 17:26-28)
da formte Jehovah Gott den Menschen vom Staub des Erdbodens und hauchte ihm den Lebensatem in die Nasenlöcher, und der Mensch wurde zu einer lebenden Seele. (1. Mose 2:7)
Gottes Souveränität über Herkunft, Zeiten und Grenzen nimmt dem Leben nicht die Freiheit, sondern die Verlorenheit: Wenn wir unser Dasein als von Ihm gesetzten Rahmen begreifen, in dem wir Ihn suchen und finden dürfen, dann verlieren Zufall und Schicksal ihre Macht; in Christus als Kinder Gottes anzukommen bedeutet, die eigene Geschichte nicht mehr nur von menschlichen Faktoren her zu deuten, sondern im Licht eines Vaters, der uns gewollt, geschaffen und in Seinem Sohn zu sich gezogen hat – und so wächst inmitten aller Unsicherheit eine stille Geborgenheit, die tiefer reicht als Herkunft, Erfolg oder Scheitern.
Der auferstandene Menschensohn als Richter und Hoffnung
Paulus bleibt in Athen nicht bei der allgemeinen Rede vom Schöpfer stehen. Er führt von der Herkunft der Menschen zur Verantwortung der Menschen. Der Gott, der „die Zeiten der Unwissenheit übersehen hat, gebietet … jetzt den Menschen, daß sie alle überall Buße tun sollen“ (Apg. 17:30). Unwissenheit ist damit nicht einfach ein entschuldbarer Zustand, sondern eine Phase, die ein Ende hat, weil Gott sich klarer offenbart hat: in Jesus Christus. Umkehr – Buße – bedeutet nicht, das eigene Leben etwas zu verbessern, sondern die Richtung zu wechseln: weg von Götzen, Ideologien und Selbstherrlichkeit hin zu dem lebendigen Gott, der in Christus sichtbar geworden ist. Dieser Ruf zur Umkehr steht unter einem bestimmten Horizont: „weil er einen Tag gesetzt hat, an dem er den Erdkreis richten wird in Gerechtigkeit durch einen Mann, den er (dazu) bestimmt hat, und er hat allen dadurch den Beweis gegeben, daß er ihn auferweckt hat aus den Toten“ (Apg. 17:31).
„Nachdem nun Gott die Zeiten der Unwissenheit übersehen hat, gebietet er jetzt allen Menschen überall, Buße zu tun, weil er einen Tag festgesetzt hat, an dem er den Erdkreis in Gerechtigkeit richten wird durch einen Mann, den er dazu bestimmt hat; und er hat allen den Beweis davon gegeben, indem er ihn aus den Toten auferweckt hat.“ (Witness Lee, Life-Study of Acts, Botschaft siebenundvierzig, S. 411)
Das kommende Gericht ist keine Drohkulisse, die Gott bemüht, um Gehorsam zu erzwingen, sondern der notwendige Schlussstein seiner Geschichte mit der Welt. Wer die Welt ernst nimmt, mit all ihrer Ungerechtigkeit, dem Leid, den unbeantworteten Klagen, kann nicht wollen, dass alles im Nichts endet. Gottes Zusage eines Tages, an dem Er den Erdkreis in Gerechtigkeit richtet, ist die Verheißung, dass nichts endgültig ungeklärt bleibt. Zugleich nimmt Paulus jede Unklarheit über den Richter: Es ist „ein Mann“, den Gott bestimmt hat – Jesus Christus. Petrus sagt von Ihm: „Und Er hat uns geboten, dem Volk zu verkündigen und feierlich zu bezeugen, dass dieser der von Gott bestimmte Richter über die Lebenden und die Toten ist“ (Apostelgeschichte 10:42). Es ist der Menschensohn, von dem Jesus selbst sagt, dass Er in Herrlichkeit kommen und auf dem Thron Seiner Herrlichkeit sitzen wird (Matthäus 25:31). Derselbe, der als Mensch gelebt, als Lamm Gottes gelitten und am Kreuz gestorben ist, ist von Gott zum Richter eingesetzt worden – und die Auferstehung ist Gottes öffentliches Siegel unter diese Bestimmung.
Darum ist das Gericht in der Verkündigung des Paulus gleichermaßen ernst und tröstlich. Ernst, weil es jede Ausrede entzieht: Wer sein Leben so gestaltet, als gäbe es keinen Gott und keine Rechenschaft, verkennt die Wirklichkeit. Tröstlich, weil der Richter kein fremder, unnahbarer Gott ist, sondern der, der uns kennt, unsere Schwachheit geteilt hat und für uns gestorben ist. Jesus selbst sagt: „Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern ist aus dem Tod in das Leben hinübergegangen“ (Johannes 5:24). In Christus beginnt das Gericht über die Sünde bereits am Kreuz; wer sich an Ihn hält, steht am zukünftigen Tag nicht mehr als Angeklagter vor einem unbekannten Tribunal, sondern als einer, dessen Urteilsspruch jetzt schon gesprochen ist: „Keine Verdammnis“ (vgl. Römer 8:1).
In Athen führte die Botschaft von der Auferstehung zu sehr unterschiedlichen Reaktionen. Einige spotteten, andere vertagten die Entscheidung: „Wir wollen dich darüber auch nochmals hören“, wieder andere schlossen sich Paulus an und glaubten (Apg. 17:32-34). Diese Spannbreite findet sich bis heute, wenn Christus als der auferstandene Herr und kommende Richter verkündigt wird. Zwischen Spott, Aufschub und Glauben steht jeder Mensch auf seine Weise. Wer sich dem Wort von Kreuz und Auferstehung öffnet, wird entdecken, dass der Gedanke an das Gericht nicht länger lähmen muss: Er wird zu einer leisen, aber starken Hoffnung, dass ein Tag kommen wird, an dem der, der uns geliebt und sich für uns hingegeben hat, alles ans Licht bringt – und in diesem Licht wird sich zeigen, dass die Entscheidung, auf Ihn zu vertrauen, nicht nur vor Gott recht ist, sondern auch vor dem eigenen Herzen.
Nachdem nun Gott die Zeiten der Unwissenheit übersehen hat, gebietet er jetzt den Menschen, daß sie alle überall Buße tun sollen, weil er einen Tag gesetzt hat, an dem er den Erdkreis richten wird in Gerechtigkeit durch einen Mann, den er (dazu) bestimmt hat, und er hat allen dadurch den Beweis gegeben, daß er ihn auferweckt hat aus den Toten. (Apg. 17:30-31)
Und Er hat uns geboten, dem Volk zu verkündigen und feierlich zu bezeugen, dass dieser der von Gott bestimmte Richter über die Lebenden und die Toten ist. (Apg. 10:42)
Die Verkündigung des auferstandenen Christus als kommenden Richter stellt unser Leben in ein ernstes, aber befreiendes Licht: Wenn ein Tag festgesetzt ist, an dem der Erdkreis in Gerechtigkeit gerichtet wird, ist kein Schritt belanglos – und zugleich muss niemand in der Ungewissheit leben, denn der Richter ist derselbe, der sich am Kreuz für uns hingegeben hat; wer sich Ihm anvertraut, darf den kommenden Tag nicht als drohende Finsternis, sondern als Morgen einer Gerechtigkeit erwarten, in der Gottes Wahrheit und seine Barmherzigkeit endgültig aufgehen.
Herr Jesus Christus, Du bist der Schöpfer, der uns Leben, Atem und alle Dinge gibt, und Du bist der auferstandene Menschensohn, dem der Vater das Gericht übertragen hat. Vor Dir erkennen wir, wie begrenzt unsere eigenen Vorstellungen von Gott sind und wie sehr wir Deine Gnade brauchen. Danke, dass Du nicht fern bist, sondern uns umgibst, unser Leben trägst und uns aus Liebe zur Umkehr rufst. Stärke in uns die Gewissheit, dass unsere Herkunft, unsere Gegenwart und unsere Zukunft in Deinen Händen geborgen sind. Lass die Wahrheit Deiner Auferstehung unsere Angst vor dem Gericht in eine lebendige Hoffnung verwandeln und unsere Bindungen an falsche Sicherheiten lösen. Erfülle uns mit Deinem Geist, damit wir mitten in einer orientierungslosen Welt verständlich von Dir reden und Dein Licht in unserem Denken, Reden und Handeln sichtbar wird. Bewahre unsere Herzen in der Zuversicht, dass Du als gerechter und barmherziger Richter alles ans Licht bringst und alles neu machst. Amen.
Englische Quelle: Life-Study of Acts, Chapter 47