Die Ausbreitung in Jerusalem, Judäa und Samaria durch den Dienst der Gruppe um Petrus (18)
Wenn Gott wirkt, reagiert der Mensch oft mit Eifer – aber auch mit eigener Vorstellung, Selbstständigkeit oder dem Wunsch nach Kontrolle. Die Berichte aus Apostelgeschichte 8 geben einen selten klaren Einblick, wie Christus selbst seine Gemeinde aus Jerusalem hinaus nach Judäa und Samaria ausbreitet und gleichzeitig die Einheit des Leibes schützt. In den Ereignissen um Samaria, die Apostel, den Zauberer Simon und den Evangelisten Philippus legt der Herr Grundlinien frei: Wie der Geist gegeben wird, wie der Leib Christi praktisch gewahrt bleibt und wie Diener lernen, loszulassen, damit allein Christus die Mitte bleibt.
Der ökonomische Geist und die Einheit des Leibes
In Samaria war bereits vieles geschehen. Durch den Dienst des Philippus hatten Menschen das Wort Gottes angenommen, sie glaubten an das Evangelium vom Königreich Gottes und vom Namen Jesu Christi und ließen sich taufen, Männer wie Frauen. Lukas fasst es nüchtern zusammen: „Als die Apostel in Jerusalem gehört hatten, daß Samaria das Wort Gottes angenommen habe, sandten sie Petrus und Johannes zu ihnen“ (Apg. 8:14). Die Samariter waren also echte Gläubige, wiedergeboren durch das gehörte Wort und den innewohnenden Geist. Und doch fügt der Bericht hinzu, dass der Geist „noch auf keinen von ihnen gefallen“ war, „sondern sie waren allein getauft auf den Namen des Herrn Jesus“ (Apg. 8:16). Man spürt eine Spannung: innerlich gehören sie zu Christus, äußerlich sind sie noch nicht als Teil des bereits bestehenden Leibes in Jerusalem bestätigt und eingefügt. Der erhöhte Herr hält das ökonomische, sichtbare Kommen des Geistes zurück, bis Petrus und Johannes kommen und ihnen die Hände auflegen.
Aber sie hatten den Geist in wirtschaftlicher Hinsicht noch nicht empfangen, um mit dem Leib Christi identifiziert zu werden. Der Grund, warum der Heilige Geist nicht äußerlich und wirtschaftlich auf sie gefallen war, bestand darin, dass die Apostel – durch die die praktische Aufrichtung der Gemeinde in Jerusalem begonnen worden war – kommen sollten, um sie in die Identifikation mit dem Leib Christi hineinzubringen. (Witness Lee, Life-Study of Acts, Botschaft dreiundzwanzig, S. 189)
Damit zeichnet Gott eine Linie, die weit über Samaria hinausgeht. Das Evangelium soll sich ausbreiten, doch seine Ausbreitung soll keine Inseln, Sonderbewegungen und selbständigen Zentren hervorbringen. Die Samariter hätten leicht zu einem eigenen Block werden können – geprägt von ihrer Geschichte, ihrer Mischung aus jüdischer und heidnischer Tradition, ihrem alten Gegensatz zu Jerusalem. Indem der Geist wartet, bis die Apostel aus Jerusalem kommen, macht Christus deutlich: Diese Gläubigen gehören demselben Leib an wie jene in Jerusalem; ihr Segen steht nicht losgelöst neben der ersten Gemeinde, sondern ist ihre Ausweitung. „Dann legten sie ihnen die Hände auf, und sie empfingen den Heiligen Geist“ (Apg. 8:17). Die Handauflegung verbindet zwei bisher getrennte Wirkungsfelder; sie ist ein sichtbares Zeichen, dass es nur einen Leib Christi gibt, der sich über Grenzen, Mentalitäten und Traditionen hinweg erstreckt.
Wenn man diesen Weg Gottes betrachtet, wird deutlich, wie sorgfältig Christus seinen Leib bewahrt. Er ehrt den Dienst eines einzelnen Evangelisten wie Philippus, aber er verankert dessen Frucht in der umfassenderen Realität des Leibes. Wo immer echte Ausbreitung des Evangeliums stattfindet, sucht der Herr deshalb nicht die Bildung eines neuen Lagers, sondern die vertiefte, wechselseitige Gemeinschaft mit dem ganzen Leib. 1.Korinther 12:13 legt das Fundament: „Denn wir alle sind auch in einem Geist in einen Leib hineingetauft worden, ob Juden oder Griechen, ob Sklaven oder Freie, und uns allen ist der eine Geist zu trinken gegeben worden.“ Der eine Geist tauft in den einen Leib; jede örtliche Frucht und jede neue Gruppe von Gläubigen ist von Anfang an für diese umfassende Einheit bestimmt.
Wer sich in diesem Licht selbst und sein Umfeld betrachtet, gewinnt Ruhe und Korrektur zugleich. Ruhe, weil die Zugehörigkeit zum Leib Christi nicht an unseren Standort, unseren Hintergrund oder unsere geistliche Tradition gebunden ist, sondern an die eine Taufe in den einen Geist und an den einen Herrn, der auch über uns die Hände gelegt hat. Korrektur, weil jede Tendenz, „unser“ Werk, „unsere“ Gemeinde oder „unsere“ Linie abzugrenzen, dem Weg des Geistes widerspricht. Wo Christus sein Evangelium ausbreitet, verbindet er neu Entstehendes bewusst mit dem, was er bereits gebaut hat. In diesem Bewusstsein wird der Dienst frei von Rivalität, der Blick weit für alle Heiligen, und das Herz empfänglich für die leise Führung des Geistes, der uns immer wieder zurück zur Einheit des Leibes führt und darin festigt.
Als die Apostel in Jerusalem gehört hatten, daß Samaria das Wort Gottes angenommen habe, sandten sie Petrus und Johannes zu ihnen. (Apg. 8:14)
denn er war noch auf keinen von ihnen gefallen, sondern sie waren allein getauft auf den Namen des Herrn Jesus. (Apg. 8:16)
Die Zurückhaltung des Geistes in Samaria zeigt bis heute, dass Christus Ausbreitung nie von der Einheit des Leibes trennt. Wer in seinem Umfeld eine neue Frucht des Evangeliums sieht, darf sie nicht als eigenständige Sphäre verstehen, sondern als Teil des einen Werkes Gottes. Dort, wo Beziehungen zwischen Dienern und Gemeinden bewusst gesucht werden, wo Hände im geistlichen Sinn übereinander gelegt werden, bestätigt der Geist seine Gegenwart. So entsteht ein Dienst, der nicht um Einfluss kämpft, sondern die Vielfalt des Leibes Christi als Reichtum anerkennt und darin einen tiefen Frieden findet.
Getauft in den Namen des Herrn Jesus – in den Dreieinen Gott hineingenommen
Die Formulierung des Lukas ist auffällig genau: Die Samariter waren „allein getauft auf den Namen des Herrn Jesus“ (Apg. 8:16). Der Name steht in der Schrift nie für ein bloßes Etikett, sondern für die Person selbst, mitsamt ihrem Wesen, ihrer Geschichte und ihrer Autorität. In den Namen Jesu getauft zu sein, bedeutet daher, in die Person des gekreuzigten, auferstandenen und erhöhten Herrn hineingenommen zu werden. Taufe ist in diesem Sinn keine äußerliche Symbolhandlung, sondern Gottes eigenes Handeln, durch das er Menschen aus ihrer alten Stellung herauslöst und in eine neue Wirklichkeit hineinversetzt: in Christus. Paulus greift diese Seite der Taufe auf, wenn er schreibt: „Denn ihr alle, die ihr in Christus hineingetauft worden seid, ihr habt Christus angezogen“ (Galater 3:27). Der Getaufte steht fortan nicht mehr vor Gott in seiner eigenen Gestalt, sondern in der Gestalt des Sohnes.
In Apostelgeschichte 8:16 heißt es, dass die Gläubigen in Samaria, bevor die Apostel dorthin kamen, „allein getauft auf den Namen des Herrn Jesus“ waren. Beachte, dass in diesem Vers nicht „in den Namen“ steht, sondern „auf den Namen“. Der Name bezeichnet die Person. Auf den Namen des Herrn Jesus getauft zu werden bedeutet, in die Person des Herrn hineingetauft zu werden, mit dem gekreuzigten, auferstandenen und aufgefahrenen Christus identifiziert zu werden und in eine organische Einheit mit dem lebendigen Herrn hineingebracht zu werden. (Witness Lee, Life-Study of Acts, Botschaft dreiundzwanzig, S. 191)
Dass die Apostel „in den Namen des Herrn Jesus“ tauften, steht nicht im Gegensatz zum Auftrag des Herrn, „in den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“ zu taufen (Matthäus 28:19). Vielmehr zeigt sich darin, dass in Jesus „die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig“ wohnt (Kolosser 2:9). Wer in den Namen Jesu hineingetauft wird, wird in die Wirklichkeit des Dreieinen Gottes versetzt, in Gemeinschaft mit dem Vater durch den Sohn im Heiligen Geist. Deshalb kann Paulus in einem Atemzug sagen: „Wer aber dem Herrn anhängt, ist ein Geist“ (1.Korinther 6:17). Die Taufe weist damit über das persönliche Heil hinaus: Sie verbindet mit dem Herrn selbst und zugleich mit allen, die an ihn gebunden sind. So wird die Taufe zur Tür in den Leib Christi; sie besiegelt, dass unser Leben, unsere Identität und unsere Zugehörigkeit im Dreieinen Gott verankert sind und nicht mehr in den wechselnden Bestimmungen unserer eigenen Geschichte.
Wer die Taufe so versteht, wird sie weder verengen noch überhöhen. Sie wird nicht zu einem magischen Ritus, der unabhängig vom Glauben wirkt, aber ebenso wenig zu einem bloßen Bekenntnis, das nur nach außen zeigt, was wir selbst entschieden haben. In der Taufe handelt Gott: Er setzt ein sichtbares Zeichen dafür, dass sein Wort gehört und sein Geist empfangen wurde, und er bezeugt öffentlich, dass ein Mensch nun zu Christus und damit zum Leib gehört. Apostelgeschichte 19:5 beschreibt es schlicht: „Und als sie dies hörten, wurden sie in den Namen des Herrn Jesus hineingetauft.“ Mit diesem „hinein“ ist die Bewegung angezeigt, die Gott vollzieht – vom alten Adam in den neuen Menschen, von der Vereinzelung in die organische Einheit mit Christus und seinen Gliedern.
Diese Sicht schenkt dem Glaubenden eine tiefe Geborgenheit. Der Blick muss nicht ständig zurück zu der Frage, ob der eigene Entschluss stark genug war. Stattdessen darf er auf die Zusage Gottes schauen, die in der Taufe sichtbar geworden ist: Du bist in Christus hineingenommen, du trägst seinen Namen, du gehörst dem Dreieinen Gott und bist in seinen Leib eingefügt. In diesem Bewusstsein verliert die Zugehörigkeit zu Christus ihre Fragilität, und zugleich bekommt die Zugehörigkeit zur Gemeinde Gewicht und Wert. Wer so mit dem Herrn verbunden ist, kann den Weg des Glaubens mit stiller Freude gehen: nicht als Einzelgänger, sondern als Glied in einem Leib, gegründet in der Person dessen, in dessen Namen er getauft wurde.
denn er war noch auf keinen von ihnen gefallen, sondern sie waren allein getauft auf den Namen des Herrn Jesus. (Apg. 8:16)
Und als sie dies hörten, wurden sie in den Namen des Herrn Jesus hineingetauft. (Apg. 19:5)
Die Taufe in den Namen des Herrn Jesus öffnet den Blick für eine umfassende Wirklichkeit: In Christus zu sein bedeutet, im Dreieinen Gott geborgen und untrennbar mit seinem Leib verbunden zu sein. Wer aus dieser Tatsache lebt, muss seine Identität nicht mehr aus Leistung, Tradition oder Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe gewinnen. Die eigene Geschichte wird von einem größeren Namen umfangen, und in dieser Gewissheit wächst eine stille Freiheit, sich dem Aufbau des Leibes hinzugeben, ohne sich selbst ins Zentrum zu stellen.
Reines Motiv im Dienst und die Freiheit, loszulassen
Mitten in der Freude über viele Bekehrungen taucht in Samaria eine ernste Gestalt auf: Simon, der Zauberer. Er hatte das Volk mit seinen Künsten außer sich gebracht, „dem hingen alle, vom Kleinen bis zum Großen, an und sagten: Dieser ist die Kraft Gottes, die man die große nennt“ (Apg. 8:10). Als das Evangelium kommt, glaubt er und lässt sich taufen; er hält sich zu Philippus und staunt über die Zeichen und großen Wunder. Äußerlich ist alles korrekt, und doch bleibt in ihm ein alter Wunsch lebendig: Einfluss behalten, Macht sichern, eine besondere Stellung haben. Als er sieht, „daß durch das Auflegen der Hände der Apostel der Geist gegeben wurde“, bringt er Geld und sagt: „Gebt auch mir diese Macht“ (Apg. 8:18–19). Hier kollidieren zwei Welten: der freie Gnadendienst Gottes und das Denken, dass geistliche Autorität erworben und besessen werden könne.
In Vers 20 sagte Petrus zu ihm: „Dein Silber fahre mit dir ins Verderben, weil du gemeint hast, die Gabe Gottes durch Geld erwerben zu können.“ Hier bezeichnet „Verderben“, wie in Hebräer 10:39 und Matthäus 7:13, nicht die ewige Verdammnis. Es bezieht sich hier insbesondere auf die Vernichtung der Taten und des Werkes eines Menschen (1.Korinther 3:15). Simon hatte das Evangelium geglaubt und war getauft worden. Daher war er zunächst errettet worden. Er war jedoch nicht von seinem bösen Gedanken und seiner bösen Handlung in Bezug auf Geld errettet. Deshalb musste er von dieser Bosheit Buße tun, damit er die Vergebung des Herrn empfangen konnte. Andernfalls würde er zusammen mit seinem Silber bestraft werden. (Witness Lee, Life-Study of Acts, Botschaft dreiundzwanzig, S. 192)
Petrus’ Antwort ist scharf, aber heilend: „Dein Geld fahre mit dir ins Verderben, weil du gemeint hast, daß die Gabe Gottes durch Geld zu erlangen sei!“ (Apg. 8:20). Das angekündigte Verderben zielt nicht auf die sofortige ewige Verdammnis, sondern auf die Vernichtung dessen, was aus verdrehten Motiven hervorgebracht wird. Paulus beschreibt denselben Ernst, wenn er von einem Werk spricht, das im Gericht verbrennt, während der Mensch selbst „doch so wie durchs Feuer“ gerettet wird (1.Korinther 3:15). Simon ist ein geretteter Mensch mit einem nicht gereinigten Herzen. Darum mahnt Petrus: „Tu nun Buße über diese deine Bosheit und bitte den Herrn, ob dir etwa der Anschlag deines Herzens vergeben werde; denn ich sehe, daß du voll bitterer Galle und in Banden der Ungerechtigkeit bist“ (Apg. 8:22–23). Der Herr nimmt seinen Dienern nicht nur grobe Sünden ab, sondern legt auch verborgene Motive bloß, damit ihr Dienst nicht von unerlöstem Begehren unterwandert wird.
Unmittelbar nach dieser Szene führt der Geist den Blick auf Philippus selbst. In Samaria ist er der sichtbare Hauptarbeiter; durch ihn hat Gott eine ganze Stadt erreicht. Gerade in dieser Phase greift der Herr überraschend ein: „EIN Engel des Herrn aber redete zu Philippus und sprach: Steh auf und geh gegen Süden auf den Weg, der von Jerusalem nach Gaza hinabführt; der ist öde“ (Apg. 8:26). Von einer dynamischen Erweckung in ein scheinbar leeres Gebiet – der Kontrast könnte größer kaum sein. Philippus widerspricht nicht, er lässt die blühende Arbeit zurück und geht. Später, nachdem der äthiopische Kämmerer das Evangelium gehört und geglaubt hat, heißt es: „Als sie aber aus dem Wasser heraufstiegen, entrückte der Geist des Herrn den Philippus; und der Kämmerer sah ihn nicht mehr, denn er zog seinen Weg mit Freuden“ (Apg. 8:39). Der Diener wird vom Ort des Erfolgs weggenommen, und doch bleibt die Frucht in Freude zurück, getragen vom Geist.
In Philippus zeichnet sich ein Gegenbild zu Simon ab. Simon möchte geistliche Mittel, um sich selbst zu sichern; Philippus vertraut sich dem Geist an, der ihn sendet und wegnimmt, wie er will. Simon will Einfluss erwerben; Philippus gibt bereitwillig das auf, was äußerlich sein Werk heißen könnte. Wo Gott falsche Motive bloßlegt und Diener aus ihren gewohnten Wirkungsfeldern herausruft, schützt er den Leib Christi vor „Besitzständen“. Gemeinden gehören nicht denjenigen, die sie gegründet haben; Dienste lassen sich nicht in der Hand eines Einzelnen festschreiben. In einem Dienst, der dem Geist überlassen ist, gilt kein Anspruch auf Dauer und keine Sicherung von Position, sondern die Freiheit dessen, der sich von Christus senden und versetzen lässt.
dem hingen alle, vom Kleinen bis zum Großen, an und sagten: Dieser ist die Kraft Gottes, die man die große nennt. (Apg. 8:10)
Als aber Simon sah, daß durch das Auflegen der Hände der Apostel der Geist gegeben wurde, brachte er ihnen Geld (Apg. 8:18)
Die Begegnung mit Simon und der Weg des Philippus machen deutlich, wie ernst der Herr die Motive in seinem Werk nimmt und wie liebevoll er seine Diener von Besitzdenken löst. Wenn geistliche Verantwortung nicht zum Mittel persönlichen Einflusses wird, sondern dem Geist überlassen bleibt, kann das Werk Gottes wachsen, ohne an Menschen gebunden zu sein. Daraus erwächst eine stille Zuversicht: Weder unsere Fehler noch unser Loslassen bringen den Leib Christi ins Wanken, denn der Herr selbst trägt seine Gemeinde – und er formt Diener, deren inneres Motiv immer mehr mit seinem Herzen übereinstimmt.
Herr Jesus Christus, danke, dass du dein Evangelium nicht als viele getrennte Werke, sondern als Ausbreitung deines einen Leibes in dieser Welt vorantreibst. Du hast mich in deinen Namen hineingestellt, in die Gemeinschaft mit dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist, und mich mit dir und deinem Leib verbunden. Wo in meinen Gedanken Unabhängigkeit, Besitzdenken oder verborgene Motive Raum gewinnen wollen, wirke du durch deinen Geist Reinigung, Demut und ein neues Vertrauen auf deine souveräne Leitung. Stärke alle, die dir dienen, dass sie weder sich selbst noch ihr Werk im Mittelpunkt sehen, sondern dich, den erhöhten Herrn, der durch den Geist die Gemeinde baut und bewahrt. In Zeiten des Loslassens, der Veränderung oder der scheinbaren Wüste sei du der Trost, die Führung und die Kraft, damit dein Leib in Einheit wächst und dein Name geehrt wird. Amen.
Englische Quelle: Life-Study of Acts, Chapter 23