Die Austeilung des Dreieinen Gottes zur Hervorbringung Seiner Wohnung (1)
Viele Christen lesen Johannes 14 mit der Frage: Geht es hier vor allem um den Himmel nach dem Tod oder steckt eine tiefere Wirklichkeit dahinter? Wenn Jesus von seinem „Gehen“ und vom „Haus des Vaters“ spricht, berührt er den innersten Kern von Gottes Plan: Gott will nicht nur unser Zielort sein, sondern unser Leben und unsere Wohnatmosphäre. Die Botschaft dieses Kapitels spannt den Bogen von Gottes Kommen zu uns bis zu unserem Hineingebrachtwerden in Gott – und zeigt, wie daraus seine Wohnstätte inmitten der Menschen entsteht.
Leben und Bau – das Herzstück des Johannesevangeliums
Wenn man das Johannesevangelium als Ganzes betrachtet, treten zwei Linien immer deutlicher hervor: Leben und Bau. Am Anfang steht der ewige Sohn, das Wort, das Fleisch wird und unter uns „zeltet“, um Gott in den Menschen hineinzubringen (Johannes 1:14). Er kommt nicht zuerst als Lehrer, der Anweisungen gibt, sondern als Lebensquelle, die sich schenkt. „Ich bin gekommen, damit sie Leben haben und es in Überfluss haben“ heißt es (Johannes 10:10). Dieses göttliche Leben ist mehr als Vergebung oder eine neue Chance; es ist die Wirklichkeit von Gottes eigenem Sein, die in unser Innerstes einzieht, uns ernährt und verwandelt. Je mehr dieses Leben Raum gewinnt, desto klarer wird: Es will nicht isolierte Einzelne hervorbringen, sondern einen gemeinsamen Wohnraum für Gott.
Um diese Botschaft zu verstehen, müssen wir uns vor Augen halten, dass dieses Evangelium zwei Hauptpunkte offenbart: Erstens, dass der Herr kommt, um unser Leben zu sein; zweitens, dass der Herr uns in Einssein mit Sich Selbst und mit Gott zusammenbauen wird. Wie wir bereits erwähnt haben, sind die zwei wichtigsten Worte in diesem Evangelium Leben und Bau. Das Wort Bau wird in Kapitel 2 ausdrücklich erwähnt, denn dort wird uns gesagt, dass der Herr den Tempel, das Haus Gottes, in drei Tagen aufbauen wird (V. 19). Dann betete der Herr in Kapitel 17, dass die, die den Herrn als Leben nehmen, im Dreieinen Gott eins sein mögen (V. 21–23). Dieses Einssein im Dreieinen Gott ist der geistliche Bau. Wenn wir den Herrn als Leben nehmen, wird der Herr als der Geist uns im Dreieinen Gott zu einem Einssein zusammenbauen. (Witness Lee, Life-Study of John, Botschaft neunundzwanzig, S. 347)
Darum bleibt die erste Hälfte des Johannesevangeliums nicht bei der individuellen Erfahrung stehen. Schon in Johannes 2.deutet der Herr an, wohin sein Wirken zielt: Er spricht vom Tempel als dem Haus Gottes und sagt zugleich von seinem eigenen Leib: „Reißt diesen Tempel ab, und in drei Tagen werde ich ihn aufrichten“ (Johannes 2:19–21). Hier berühren sich Leben und Bau. Der Leib Jesu, der in der Auferstehung zum Leib Christi vergrößert wird, ist der eigentliche Tempel, das wahre Haus Gottes. In Johannes 17 wird dieser Gedanke vertieft, wenn der Herr für die Seinen betet, „dass sie alle eins seien, wie du, Vater, in mir und ich in dir, dass auch sie in uns eins seien“ (Johannes 17:21). Dieses Einssein im Dreieinen Gott ist kein frommes Ideal, sondern die Form, in die das empfangene Leben hineinwächst. Leben wird zum Bau, indem es uns im Dreieinen Gott innerlich verbindet und zusammenfügt.
So zeigt sich das Herzstück des Johannesevangeliums: Das Leben, das Christus in uns hineinlegt, ist zugleich das innere Bauprinzip für Gottes Haus. Was in den Kapiteln 1–13 als Offenbarung vor uns steht – Christus als unser Leben – wird in den Kapiteln 14–16 zur inneren Wirklichkeit, wenn er durch sein Gehen und Wiederkommen als Geist in uns Wohnung nimmt. Der Epheserbrief greift das auf: „In ihm wird der ganze Bau, zusammengefügt, zu einem heiligen Tempel im Herrn, in dem auch ihr mit aufgebaut werdet zu einer Wohnstätte Gottes im Geist“ (Epheser 2:21–22). Leben und Bau sind damit zwei Seiten ein und derselben göttlichen Austeilung. Wo sein Leben herrscht, wächst eine Wohnstätte; wo Gott wirklich wohnt, ist sein Leben spürbar gegenwärtig.
Wer so auf das Evangelium schaut, entdeckt: Der persönliche Trost, den Christus schenkt, ist stets in einen größeren Horizont eingebettet. Er richtet das müde Herz auf, damit es Anteil bekommt an etwas, das größer ist als alle individuelle Erfüllung – am Haus des Vaters, das aus lebendigen Menschen gebaut wird. Das kann still ermutigen: Kein Schritt, in dem dieses Leben sich in dir ausbreitet, bleibt privat. Jeder kleine Zuwachs an innerer Wirklichkeit ist ein Baustein für die Wohnstätte Gottes. So wird selbst der unscheinbare Alltag zu einem Raum, in dem der Dreieine Gott sein Haus formt.
Ich bin gekommen, damit sie Leben haben und es in Überfluss haben. (Joh. 10:10)
Reißt diesen Tempel ab, und in drei Tagen werde ich ihn aufrichten. (Joh. 2:19)
Wer entdeckt, dass das göttliche Leben in ihm zugleich der Baustoff und das Bauprinzip von Gottes Haus ist, beginnt sein eigenes Wachstum nicht mehr losgelöst von der Gemeinde zu denken. Jede Berührung mit Christus, jedes stille Wirken seines Lebens in der Tiefe schafft Verbindung, Versöhnung und gemeinsames Einssein. In dieser Sicht verliert der Glaube den Charakter eines privaten Projekts und gewinnt den Geschmack einer gemeinsamen Geschichte: Gott teilt sich aus, um sich ein Haus zu bauen – und unser tägliches Leben wird Teil dieses großen Werkes.
Jesus geht durch den Tod – Christus kommt in der Auferstehung
Die Jünger hören in Johannes 14 die Worte Jesu über sein Gehen, und ihre Herzen werden unruhig. Sie denken an ein Abschiednehmen, an einen Weg, den sie nicht kennen und nicht mitgehen können. Jesus nimmt ihre Sorge ernst und richtet den Blick in eine andere Tiefe: „Euer Herz werde nicht bestürzt. Glaubt an Gott und glaubt an mich“ (Johannes 14:1). Dann spricht er von seinem Gehen, um eine Stätte zu bereiten, und sagt zugleich: „Und wohin ich gehe, wisst ihr, und den Weg wisst ihr“ (Johannes 14:4). Thomas widerspricht – er kennt keinen Weg in einen unsichtbaren Himmel. An diesem Punkt öffnet der Herr die eigentliche Bedeutung seines Gehens: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich“ (Johannes 14:6). Der Weg ist keine Strecke, sondern eine Person; das Ziel ist kein Ort, sondern der Vater selbst.
In 14:1-6 sehen wir Jesus durch den Tod gehen und Christus in der Auferstehung kommen, um uns, die Gläubigen, in den Vater hineinzubringen. Diese Sache ist entscheidend. Bitte beachte, dass es nicht Christus ist, der geht, und Jesus, der kommt, sondern Jesus, der geht, und Christus, der kommt. Dies bezieht sich nicht auf Jesu Gehen in den Himmel und Sein Zurückkommen zur Zeit der zweiten Wiederkunft. Nein, es bezieht sich auf Jesu Gehen durch den Tod und Christi Kommen in der Auferstehung, um die Gläubigen in den Vater hineinzubringen. (Witness Lee, Life-Study of John, Botschaft neunundzwanzig, S. 350)
Wenn Jesus von seinem Gehen spricht, meint er nicht eine Himmelsreise, die man geografisch verorten könnte. Sein Weg führt durch die Tiefe des Kreuzes in die Herrlichkeit der Auferstehung. Am Kreuz beendet er alles, was uns vom Vater trennt – Sünde, Schuld und auch das alte, unabhängige Ich. In der Auferstehung wird er zum Geist, der in uns wohnen kann. Über diesen Geist heißt es: „Dies aber sagte er von dem Geist, den die empfangen sollten, die an ihn glaubten; denn der Geist war noch nicht da, weil Jesus noch nicht verherrlicht worden war“ (Johannes 7:39). Im Licht von 1. Korinther 15:45 wird deutlich: „Der letzte Adam wurde ein lebendig machender Geist.“ Das Gehen Jesu durch den Tod und sein Kommen als lebendig machender Geist gehören untrennbar zusammen. Jesus geht als der im Fleisch erschienene Menschensohn in den Tod; Christus kommt in der Auferstehung als Geist zu den Seinen, um in ihnen zu wohnen und sie in den Vater hineinzubringen.
Darum sagt der Herr kurz darauf: „Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und der Vater in mir ist?“ (Johannes 14:10). Sein eigenes Sein ist ein Innewohnen: der Sohn im Vater, der Vater im Sohn. Wenn er dann verheißt: „An jenem Tag werdet ihr erkennen, dass ich in meinem Vater bin und ihr in mir und ich in euch“ (Johannes 14:20), wird deutlich, was sein Weg bewirken soll. Er öffnet nicht nur eine Tür, vor der wir ehrfürchtig stehen, sondern zieht uns hinein in dieselbe Beziehung, in der er selbst lebt. Der Weg zum Vater ist der, dass Christus als Wirklichkeit und Leben in uns Wohnung nimmt und uns in sich hineinzieht.
So wird sein Gehen zugleich zu unserem Zugang. Was die Jünger zunächst als Verlust erleben, ist in Wahrheit der Beginn einer tieferen Gegenwart. Er verlässt sie in der Form, die sie sehen konnten, um in einer Weise zu kommen, die nicht mehr von Raum und Zeit begrenzt ist. Dieser Gedanke kann in der eigenen Nachfolge viel tragen: Jede Erfahrung, in der der Herr uns etwas nimmt, kann sich als Tür zu einem tieferen Innewerden seiner Gegenwart erweisen. Dort, wo wir durch seine Wahrheit und sein Leben in den Vater hineingezogen werden, zeigt sich, dass sein Weg auch unser Weg geworden ist – ein Weg, der durch Dunkel und Kreuz hindurch direkt ins Herz des Vaters führt.
Euer Herz werde nicht bestürzt. Glaubt an Gott und glaubt an mich! (Joh. 14:1)
Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich. (Joh. 14:6)
Die Einsicht, dass Jesu Gehen durch den Tod und sein Kommen in der Auferstehung zwei Seiten derselben Bewegung sind, schenkt dem Glauben innere Ruhe. Was äußerlich nach Entfernung aussieht, kann zur tiefsten Nähe werden, wenn Christus als Weg, Wirklichkeit und Leben in uns Raum gewinnt. Wer so lernt, seine Wege im Licht des Vaters zu sehen, findet mitten in Übergängen und Abschieden einen festen Grund: Hinter allem steht ein Herr, der uns nicht aus der Ferne ruft, sondern uns in sich hinein zum Vater trägt.
Das Haus des Vaters – die Gemeinde als Wohnstätte Gottes
Wenn Jesus sagt: „Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen … Ich gehe hin, um euch eine Stätte zu bereiten“ (Johannes 14:2), hören viele zunächst die Vorstellung eines fernen Himmels mit vielen himmlischen Zimmern. Doch das Johannesevangelium hilft, diese Worte im eigenen Zusammenhang zu verstehen. Der Ausdruck „Haus meines Vaters“ begegnet zuerst in Johannes 2, wo der Herr im Tempel sagt: „Macht nicht das Haus meines Vaters zu einem Kaufhaus!“ (Johannes 2:16). Dort ist klar: Gemeint ist der Tempel, die Wohnstätte Gottes auf der Erde. Im gleichen Abschnitt deutet Jesus den Tempel als Bild für seinen Leib: „Er aber redete von dem Tempel seines Leibes“ (Johannes 2:21). Der Weg der Schrift geht also vom steinernen Tempel zum Leib Christi. In der Auferstehung wird dieser Leib vergrößert: aus dem einen Leib Jesu wird der Leib Christi mit vielen Gliedern – die Gemeinde.
Der Ausdruck „das Haus Meines Vaters“ kommt im Evangelium nach Johannes zweimal vor. Das erste Mal steht er in 2:16 und bezieht sich dort eindeutig auf den Tempel, die Wohnstätte Gottes auf der Erde. Der Tempel ist ein Typus, ein Bild, für den Leib Jesu (2:21), der, wie wir gesehen haben, in der Auferstehung zum Leib Christi erweitert worden ist. Auf diesen Punkt müssen wir unsere ganze Aufmerksamkeit richten. In 2:16 ist „das Haus Meines Vaters“ der Tempel auf der Erde. Es bezeichnet keinen Ort in den Himmeln, sondern den Tempel Gottes auf der Erde. (Witness Lee, Life-Study of John, Botschaft neunundzwanzig, S. 355)
Die Briefe des Neuen Testaments nehmen diesen Faden auf und machen deutlich, was das Haus des Vaters heute ist. Im 1. Timotheusbrief heißt es von der Gemeinde: „… Haus Gottes, welches die Gemeinde des lebendigen Gottes ist, Pfeiler und Grundfeste der Wahrheit“ (1. Timotheus 3:15). Petrus schreibt: „lasst euch auch selbst als lebendige Steine aufbauen zu einem geistlichen Haus, zu einer heiligen Priesterschaft“ (1. Petrus 2:5). Und der Hebräerbrief sagt: „Christus aber als Sohn über sein Haus; dessen Haus sind wir, wenn wir die Freimütigkeit und den Ruhm der Hoffnung bis zum Ende standhaft festhalten“ (Hebräer 3:6). All diese Stimmen bezeugen: Das Haus des Vaters ist keine jenseitige Immobilie, sondern ein lebendiger Bau aus Menschen, in denen Gott wohnt. Aus Juden und Nationen wird in Christus „eine Wohnung Gottes im Geist“ (Epheser 2:22).
Vor diesem Hintergrund gewinnt die Aussage „Ich gehe hin, um euch eine Stätte zu bereiten“ eine andere Farbe. Die Vorbereitung besteht nicht darin, dass Christus im Himmel Mauern zieht und Räume einrichtet, sondern darin, dass er durch seinen Tod alles wegräumt, was uns vom Vater trennt, und in der Auferstehung eine neue Sphäre schafft. Am Kreuz trägt er die Sünde, bricht die Macht des Todes und setzt das alte Menschenwesen beiseite. In der Auferstehung beginnt eine neue Schöpfung, in der er als Haupt eines neuen Leibes steht. Die „Stätte“, die er bereitet, ist unsere Stellung in ihm – unser Platz im Leib Christi und damit im Haus des Vaters. Wenn er dann sagt: „Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, damit, wo ich bin, auch ihr seid“ (Johannes 14:3), meint er dieses Wiederkommen in der Auferstehung als Geist, um uns in diese Wohnstätte hineinzunehmen.
Damit verbindet sich die lange Linie der Schrift. In 1. Mose beginnt Gott mit einem Garten, in dem er mit dem Menschen Gemeinschaft hat; im Lauf der Geschichte folgen Stiftshütte und Tempel als sichtbare Zeichen seiner Gegenwart mitten unter seinem Volk. Im Neuen Bund wird diese Gegenwart innerlich: Sein Haus ist die Gemeinde, wo Christus in den Herzen wohnt und die Gläubigen als lebendige Steine zusammengefügt werden. Am Ende steht die große Vollendung: „Und ich sah die Heilige Stadt, das Neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, wie eine für ihren Mann geschmückte Braut bereit gemacht“ (Offenbarung 21:2). Diese Stadt ist die endgültige und ewige Wohnstätte Gottes bei den Menschen – der vollendete Bau aus allen Erlösten. Schon heute ist die Gemeinde die Vorwegnahme dieser Stadt, eine sichtbare und doch immer noch im Werden befindliche Wohnung Gottes auf der Erde.
Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen; wenn es nicht so wäre, hätte ich es euch gesagt; denn ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten. Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, damit, wo ich bin, auch ihr seid. (Joh. 14:2-3)
und er sprach zu denen, die die Tauben verkauften: Nehmt dies weg von hier; macht nicht das Haus meines Vaters zu einem Kaufhaus! (Joh. 2:16)
Die Erkenntnis, dass das Haus des Vaters heute die Gemeinde als Wohnstätte Gottes im Geist ist, verleiht dem Zusammenleben der Glaubenden ein tiefes Gewicht. Beziehungen, Versammlungen, gemeinsames Hören auf das Wort und stilles Dienen sind dann nicht bloß Gemeindebetrieb, sondern Baubewegungen im Haus Gottes. Wer sich von dieser Sicht prägen lässt, findet auch in unscheinbaren Diensten und in mühsamen Wegstrecken einen leisen Trost: Man steht nicht neben dem, was Gott tut, sondern mitten in seinem Bau – getragen von dem, der selbst die Stätte bereitet hat und sie gewiss zur Vollendung führen wird.
Herr Jesus Christus, danke, dass dein Weg durch Kreuz und Auferstehung nicht nur unsere Schuld getragen, sondern uns in den Vater hineingeholt hat. Du bist der Weg, die Wirklichkeit und das Leben, und in dir finden wir unsere wahre Heimat im Herzen Gottes. Vater, wir staunen darüber, dass du nicht fern im Himmel bleiben willst, sondern dir inmitten von Menschen eine Wohnstätte baust und uns als lebendige Steine darin einfügst. Stärke in uns das Vertrauen, dass du durch deinen Geist alles ordnest, reinigst und verbindest, was zu deiner Wohnung gehört. Lass unser persönliches Leben und unsere Beziehungen mehr und mehr zu einem Ort werden, an dem deine Gegenwart spürbar ist und deine Herrlichkeit sichtbar wird. Fülle uns mit Hoffnung, dass dein Bauwerk in uns und unter uns vollendet wird und dass du dein Ziel, bei uns zu wohnen, sicher erreichst. Amen.
Englische Quelle: Life-Study of John, Chapter 29