Das Wort des Lebens
lebensstudium

Das Tadeln der jüdischen Religionisten und das Verlassen Jerusalems mit seinem Tempel

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Wenn spiritualisierte Fassade und religiöse Leistung wichtiger werden als Gott selbst, kann ein Gotteshaus zum „Haus von Räubern“ werden. Die Auseinandersetzung Jesu mit den Schriftgelehrten und Pharisäern und sein Abschied von Jerusalem legen eine erschütternde Diagnose der Religion offen – damals wie heute. Gerade darin leuchtet aber auch die Gnade auf: der Herr, der richtet, ist derselbe, der wie eine Henne ihre Küken unter seine Flügel sammeln will.

Die entlarvte Heuchelei der Religion

Wenn Jesus die Schriftgelehrten und Pharisäer tadelt, richtet Er sich nicht zuerst gegen einzelne Fehltritte, sondern gegen ein ganzes religiöses Klima. Sie sitzen „auf Moses’ Stuhl“, das heißt, sie beanspruchen die Autorität des Gesetzes, sie sprechen im Namen Gottes, aber sie leben nicht aus dem Herzen Gottes. Zwischen Mund und Leben klafft eine Lücke: „sie sagen es und tun es nicht“. Die Gebote Gottes werden in ihrem Mund zu Lasten für andere. Sie schnüren schwere religiöse Pakete, legen sie den Schultern des Volkes auf, ohne selbst bereit zu sein, „auch nur mit einem Finger“ mitzutragen. Heuchelei beginnt genau an dieser Stelle: wenn die Wahrheit benutzt wird, ohne dass sie unser eigenes Inneres durchdrungen hat. Wo Lehre nicht mehr zuerst uns selbst richtet, sondern zur Waffe gegen die anderen wird, ist die Frömmigkeit bereits hohl geworden.

In den Versen 2 und 3 sagte der Herr: „Die Schriftgelehrten und die Pharisäer haben Sich auf Moses’ Stuhl gesetzt. Alle Dinge nun, was irgend sie euch sagen, tut und haltet; aber tut nicht nach ihren Werken, denn sie sagen es und tun es nicht.“ Die Schriftgelehrten und Pharisäer sagten gewisse Dinge in Bezug auf das Gesetz, aber sie taten sie nicht. (Witness Lee, Life-Study of Matthew, Botschaft sechzig, S. 699)

Doch die Gefahr bleibt nicht bei einer inneren Unaufrichtigkeit stehen. Sie treibt nach außen und sucht Bühne. Darum kritisiert der Herr die vergrößerten Gebetsriemen und die breiten Säume der Kleider, die Ehrenplätze bei Festmählern, die Ehrengrußformen auf den Marktplätzen. Aus Zeichen, die ursprünglich helfen sollten, Gottes Wort im Alltag nicht zu vergessen – „Und ihr sollt diese meine Worte auf euer Herz und auf eure Seele legen und sie als Zeichen auf eure Hand binden, und sie sollen als Merkzeichen zwischen euren Augen sein“ (5.Mose 11:18) –, wird eine religiöse Inszenierung. Was Gott als stille Erinnerung an Seine Nähe gegeben hat, wird zum sichtbaren Ausweis der eigenen Besonderheit. Der Mensch tritt in den Vordergrund, der Name wird Titel, der Dienst verwandelt sich in eine Bühne, und mitten in einem dichten religiösen Betrieb verliert sich der einfache Gehorsam. Jesus zeichnet das Bild vom außen gereinigten Becher, der innen voll Raub und Unzucht ist, vom schön getünchten Grab, das innen von Tod erfüllt ist. Dieses Bild trifft jede Form von Glaubensleben, in der der Anschein wichtiger wird als die Wirklichkeit. Es lädt dazu ein, vor Gott stille Fragen zuzulassen: Nicht, wie wir wirken, sondern was in uns wirklich lebt. Gerade darin liegt ein Trost: Der Herr entlarvt die Fassade nicht, um zu beschämen und stehenzulassen, sondern um die innere Quelle neu zu öffnen. Wo wir uns von Ihm ins Herz schauen lassen, beginnt Frömmigkeit wieder von innen her zu wachsen, leise, echt und befreit von dem Druck, etwas darstellen zu müssen.

Heuchelei ist deshalb so gefährlich, weil sie die Tür zum Königreich der Himmel verstellt, während sie vorgibt, sie weit zu öffnen. Wer mit fremder Autorität auf Moses’ Stuhl sitzt und andere lenkt, ohne selbst innerlich geführt zu sein, verformt das Bild Gottes in den Herzen der Menschen. Jesus zeigt, wie sich Stolz, Gier und Selbstgenuss in einer strengen, ernsthaften Religiosität verbergen können, und weist so jede vermeintliche Sicherheit zurück, die sich aus dem richtigen Platz, der richtigen Zugehörigkeit, der richtigen Form speist. Es genügt nicht, „am richtigen Ort“ zu sein, wenn das Herz nicht umgekehrt ist. Wo der Herr uns an diesen Punkt führt, öffnet sich gleichzeitig eine neue Freiheit: die Freiheit, vor Gott wieder ehrlich zu werden. Im Licht Seiner Worte verliert die Fassade ihre Macht. Was bleibt, ist die Einladung, aus der Tiefe seiner Gnade zu leben – unscheinbar vielleicht, aber getragen von dem, der das Verborgene sieht und in der Stille ein neues, unverstelltes Leben wachsen lässt.

Und ihr sollt diese meine Worte auf euer Herz und auf eure Seele legen und sie als Zeichen auf eure Hand binden, und sie sollen als Merkzeichen zwischen euren Augen sein. (5.Mose 11:18)

Die Entlarvung der religiösen Heuchelei durch Christus ist kein bloßes Urteil über damalige Leiter, sondern eine liebevolle, aber ernste Einladung, unsere eigenen frommen Gewohnheiten auf ihren inneren Gehalt hin prüfen zu lassen. Wo Sein Licht uns zeigt, dass Wort und Leben auseinanderdriften, beginnt Umkehr nicht mit Aktivismus, sondern damit, dass wir uns der Wahrheit stellen und Seine Gnade an die verborgenen Motive heranlassen. In dieser Haltung verlieren religiöse Rollen und Titel ihre Faszination, und das stille, verborgene Gehorsamsleben gewinnt an Wert. So bewahrt uns der Herr davor, anderen Lasten aufzulegen, die wir selbst nicht tragen, und formt aus uns Menschen, deren Worte Gewicht haben, weil sie aus einem Herzen kommen, das selbst unter dem Wort Gottes steht.

Christus – einziger Lehrer, Vater und Leiter des Königreichsvolkes

Mitten in der scharfen Kritik an den religiösen Titeln und Ehrenplätzen öffnet Jesus eine andere Welt: die unscheinbare, aber kostbare Kultur des Königreichs. Er nimmt den Jüngern den Geschmack an religiöser Karriere, indem Er ihnen ihren eigentlichen Rang zuspricht: „ihr alle aber seid Brüder“. Im Volk des Königreichs gibt es nur einen, der in Wahrheit Lehrer genannt werden kann – „Einer ist euer Lehrer, der Christus“ –, nur einen, der der eigentliche Vater ist – „Einer ist euer Vater, der in den Himmeln ist“ –, nur einen, der rechtmäßig Leiter heißt – „Einer ist euer Führer, der Christus“ (vgl. Matthäus 23:8–10). Damit entzieht der Herr dem geistlichen Ehrgeiz die Grundlage. Geistliche Autorität wird nicht mehr aus einem Titel abgeleitet, sondern aus der lebendigen Beziehung zu Christus und aus dem Maß, in dem Sein Leben durch einen Menschen hindurch wirksam ist. Wer sich in dieser Sicht neu entdeckt, findet einen tiefen Frieden: Es muss nichts erkämpft, nichts abgesichert, nichts verteidigt werden, weil die höchste Stellung vollständig besetzt ist – von Christus selbst.

Zum Beispiel sagt der Herr in Vers 8: „Ihr aber, lasst euch nicht Rabbi nennen; denn einer ist euer Lehrer, ihr alle aber seid Brüder.“ Das macht deutlich, dass der Christus unser einziger Lehrer und Meister ist. In Vers 9 heißt es: „Und nennt niemand auf der Erde euren Vater; denn einer ist euer Vater, der in den Himmeln ist.“ Dieser Vers zeigt, dass Gott unser einziger Vater ist. Wir alle haben einen himmlischen Vater, und das ist Gott Selbst. In Vers 10 sehen wir, dass der Christus unser einziger Führer, Wegweiser, Lehrer und Leiter ist. Dort heißt es: „Lasst euch auch nicht Führer nennen; denn einer ist euer Führer, der Christus.“ (Witness Lee, Life-Study of Matthew, Botschaft sechzig, S. 701)

Wenn die Schrift das Volk Gottes daran erinnert, dass wir einen himmlischen Vater haben, geschieht das nicht nur als dogmatische Klarstellung, sondern als Veränderung der Atmosphäre. Ein Vater im Himmel bedeutet: Wir müssen nicht mehr in der religiösen Familie um Anerkennung konkurrieren, nicht mehr menschliche Väter absolut setzen, nicht mehr in Leitern das suchen, was nur Gott geben kann. Der Ruf Jesu löst uns aus der Bindung an geistliche Hierarchien, ohne die Bedeutung von Diensten zu leugnen. Er verlegt den Schwerpunkt: Größe zeigt sich im Dienen, Nähe zu Gott im Herablassen, nicht im Aufsteigen. So entsteht eine Gemeinschaft, in der das Wort „Bruder“ oder „Schwester“ nicht zur leeren Anrede verkommt, sondern Ausdruck dafür ist, dass alle auf derselben Ebene unter Christus stehen. Indem Er uns von der Jagd nach geistlicher Sichtbarkeit erlöst, öffnet der Herr einen weiten Raum für stille Treue, verborgenen Dienst und eine Freude, die nicht von menschlicher Bestätigung abhängig ist. In dieser Atmosphäre wird Leitung nicht als Herrschaft erlebt, sondern als gelebtes Mitgehen unter dem einen Leiter; und Lehre wird nicht zur Bühne, sondern zum Dienst am Wort des einen Lehrers, der alle führt und nährt.

Dort, wo Christus als der einzige Lehrer, Vater und Leiter praktisch anerkannt wird, verändert sich auch der Ton innerhalb der Gemeinde. Konkurrenz verliert an Schärfe, weil niemand mehr etwas eigenes Reich bauen kann, ohne das Reich des Königs zu verfehlen. Die Frage verschiebt sich von „Wer steht oben?“ zu „Wo ist Christus in unserer Mitte?“ Damit wird auch die eigene Berufung in ein anderes Licht gestellt: Nicht die Größe der Aufgabe, sondern die Treue zu dem, der sie gegeben hat, wird entscheidend. Wer sich in diesem Sinne „klein“ macht, verliert nichts, sondern entdeckt den Raum, in dem Gott selbst erhöht. So wächst mitten in einer Welt religiöser Selbstdarstellung eine stille, widerständige Lebensform: das Volk des Königs, das sich an einem einzigen Namen orientiert und gerade darin frei wird, einander ohne Berechnung zu dienen.

Ihr aber, lasst euch nicht Rabbi nennen; denn einer ist euer Lehrer, ihr alle aber seid Brüder. Und nennt niemand auf der Erde euren Vater; denn einer ist euer Vater, der in den Himmeln ist. Lasst euch auch nicht Führer nennen; denn einer ist euer Führer, der Christus. (Matthäus 23:8-10)

Die Weisung Jesu, keinen Menschen als letzten Lehrer, Vater oder Leiter zu absolutisieren, konfrontiert auch heutiges christliches Leben mit einer tiefen Dort, wo wir innerlich neu lernen, unseren Platz als Brüder und Schwestern unter dem einen Christus anzunehmen, werden menschliche Gaben und Dienste entlastet – sie müssen nicht mehr sein, was nur Jesus sein kann. Aus dieser Entlastung erwächst ein neuer Geist des Dienens ohne Titelhunger, ein miteinander statt übereinander, und eine Freude daran, dass es einen gibt, der in allem die Führung behält und dessen Anerkennung genügt.

Das Verlassen Jerusalems und die rettenden Flügel des Herrn

Am Ende seiner Auseinandersetzung mit den religiösen Leitern richtet Jesus seinen Blick nicht mehr nur auf einzelne Gruppen, sondern auf Jerusalem als Ganzes. Die Worte, die Er spricht, sind zugleich Klage, Gericht und Liebeserklärung: „Jerusalem, Jerusalem, die da tötet die Propheten und steinigt, die zu ihr gesandt sind! Wie oft habe ich deine Kinder sammeln wollen, wie eine Henne ihre Küken unter ihre Flügel sammelt, und ihr habt nicht gewollt!“ (Matthäus 23:37). Hinter der langen Geschichte der Verweigerung, des Widerstands, ja der Gewalt gegen die Gesandten Gottes steht ein Herz, das immer wieder sammeln wollte. Die Henne ist ein zärtliches, verletzliches Bild: kein stolzer Adler, kein majestätischer Greifvogel, sondern ein Tier, das sich schutzlos macht, um Schutz zu geben. Jesus zeigt sich hier als der, der seine Flügel über eine Stadt ausbreitet, die Ihn nicht will, und der sich dennoch nicht von ihr abwendet, ohne ein letztes Wort der Barmherzigkeit zu sprechen.

Vers 37 sagt auch: „Wie oft habe ich deine Kinder sammeln wollen, wie eine Henne ihre Küken unter ihre Flügel sammelt, und ihr habt nicht gewollt“ … Als der Herr Jesus ihnen dieses letzte Wort sagte, war Er immer noch wie eine liebende Henne, die ihre Flügel ausbreitet, um die Kleinen unter sich zu nehmen. Aber sie wollten sich nicht unter Seine Flügel sammeln lassen. (Witness Lee, Life-Study of Matthew, Botschaft sechzig, S. 706)

Doch auf diese verweigerte Zuwendung folgt eine Wende, die kaum dramatischer sein könnte: Der Herr nennt den Tempel, das religiöse Zentrum Israels, nicht mehr „Haus meines Vaters“, sondern sagt: „Siehe, euer Haus wird euch öde gelassen“ (Matthäus 23:38). Der Ort, an dem sich der Himmel mit der Erde verbinden sollte, ist zur menschlichen Besitzung geworden – „euer Haus“ –, und gerade darin liegt seine Verlassenheit. Ähnlich wie in den Visionen des Propheten Hesekiel weicht die Herrlichkeit Gottes von dem Ort, der äußerlich noch in Betrieb ist. Die liturgischen Abläufe gehen weiter, der Tempel steht noch, aber innerlich ist er bereits leer, weil der Herr selbst ihn verlassen hat. Zugleich bleibt die Hoffnung nicht ausgestrichen: „Denn ich sage euch: Ihr werdet mich von jetzt an nicht sehen, bis ihr sprecht: Gepriesen sei, der da kommt im Namen des Herrn!“ (Matthäus 23:39). Das Gericht hat ein Ziel, keine Rachsucht; es bereitet die Stunde vor, in der das Volk seinen Messias nicht mehr nur als Störenfried, sondern als den Gesandten Gottes begrüßt.

Für das Volk des Königreichs wird dieses Verlassen Jerusalems zu einem ernsten und zugleich tröstlichen Zeichen. Ernst, weil jede religiöse Struktur – auch eine christliche –, die Christus zwar im Namen führt, Ihn aber in Wirklichkeit an den Rand drängt, in derselben Gefahr steht, zum „eigenen Haus“ zu werden, das Er sich selbst überlässt. Tröstlich, weil der Schutz der Flügel des Herrn nicht an Gebäude, Systeme oder Orte gebunden ist. Schon im Alten Bund wird gesagt: „Wie schwebende Vögel, so wird der HERR der Heerscharen Jerusalem beschirmen: beschirmen und erretten, schonen und befreien“ (Jes. 31:5). Und doch zeigt Jesus, dass diese rettenden Flügel heute dort aufgespannt sind, wo Menschen sich persönlich zu Ihm hinwenden, auch wenn die sichtbaren religiösen Zentren sich von Ihm entfernen. In einer Zeit, in der vertraute kirchliche Formen erschüttert werden, liegt in diesem Bild eine leise Hoffnung: Unter den Flügeln des Herrn bleibt ein Raum, den keine Verwüstung auslöschen kann. Wer sich dort bergen lässt, erfährt, dass Nähe zu Gott nicht an einen heiligen Ort gebunden ist, sondern an die Person des Christus, der zwar den Tempel verlässt, aber seine Kleinen nicht preisgibt.

Jerusalem, Jerusalem, die du die Propheten tötest und steinigst, die zu dir gesandt sind! Wie oft habe ich deine Kinder sammeln wollen, wie eine Henne ihre Küken unter ihre Flügel sammelt, und ihr habt nicht gewollt! Siehe, euer Haus wird euch öde gelassen. (Matthäus 23:37-38)

Wie schwebende Vögel, so wird der HERR der Heerscharen Jerusalem beschirmen: beschirmen und erretten, schonen und befreien. (Jes. 31:5)

Das Verlassen Jerusalems durch Jesus macht deutlich, dass Gott sich niemals dauerhaft an äußere Formen bindet, die Seine Gegenwart zwar behaupten, Ihn aber in Wirklichkeit zurückweisen. Gleichzeitig öffnet die Henne, die ihre Küken unter die Flügel ruft, einen Weg der Hoffnung inmitten des Gerichts: Der Ort der Bewahrung ist nicht mehr ein bestimmtes System, sondern die lebendige Nähe zu Christus selbst. Daraus erwächst eine stille Freiheit, sich nicht an religiöse Sicherheiten zu klammern, sondern sich neu dort bergen zu lassen, wo Er ist – oft verborgen, oft unscheinbar, aber getragen von dem, der beschirmt und errettet, schont und befreit.


Herr Jesus Christus, du siehst durch jede religiöse Fassade hindurch und kennst unser Herz. Bewahre uns davor, wie weiß getünchte Gräber zu leben, und schenke uns ein aufrichtiges, zerbrochenes Herz, das sich dir ganz öffnet. Du bist unser einziger Lehrer, unser himmlischer Vater und unser wahrer Leiter; löse uns von dem Drang, gesehen zu werden, und erfülle uns mit deiner dienenden Gesinnung. Wo unsere Strukturen, Gewohnheiten und Sicherheiten hohl geworden sind, nimm uns heraus und ziehe uns unter deine schützenden Flügel, damit du selbst unsere Zuflucht und unser Mittelpunkt bist. Stärke unseren Glauben, dass dein Weg mit deinem Volk – auch mit Israel – nicht im Gericht endet, sondern in Wiederherstellung und Herrlichkeit. Lass dein Licht auf unseren Wegen aufgehen und erhalte uns in der Hoffnung auf deine Wiederkunft. Amen.

Englische Quelle: Life-Study of Matthew, Chapter 60