Der Mensch auf dem Thron
In den stärksten Bildern der Bibel erscheint Gottes Thron nicht leer und fern, sondern von einer Gestalt eingenommen, die wie ein Mensch aussieht. Diese Vision stellt unsere gewohnten Vorstellungen von Gottes Größe und unserer Bedeutung radikal auf den Kopf: Der Herr des Universums ist ein Mensch – und genau das gehört zu Gottes ewiger Absicht mit uns. Wer diese Linie von 1. Mose bis zur Offenbarung nachverfolgt, entdeckt, dass Gott Himmel und Erde, Gott und Mensch, in eine erstaunliche Einheit führen will.
Der Gott-Mensch auf dem Thron
Wenn Hesekiel berichtet: „Und oberhalb des festen Gewölbes, das über ihren Häuptern war, (befand sich)“ und dann von einer Gestalt „wie das Aussehen eines Menschen“ spricht, öffnet sich ein Blick in das Herz Gottes (Hes. 1:26). Der Thron, der höchste Ort im Universum, ist nicht von einem unzugänglichen, reinen Machtwesen besetzt, sondern von einem, der wie ein Mensch erscheint. Damit greift Gott auf, was Er am Anfang beschlossen hat: „Lasst Uns den Menschen machen in Unserem Bild, gemäß Unserer Gleichgestalt, und sie sollen herrschen …“ (1.Mose 1:26). Das Bild Gottes und die Berufung zur Herrschaft gehören von Anfang an zusammen. Dass Hesekiel auf dem Thron einen „Menschengestaltigen“ sieht, ist keine poetische Laune, sondern die Offenbarung, dass Gottes ursprünglicher Gedanke mit dem Menschen in Christus Wirklichkeit geworden ist.
Der Herr, der heute auf dem Thron ist, ist nach wie vor ein Mensch. Dort ist Er ein Mensch. Als der auf dem Thron Sitzende ist der Herr immer noch ein Mensch. Obwohl Er der mächtige Gott ist, erscheint Er auf dem Thron wie ein Mensch. Daher sagt uns Matthäus 19:28, dass „in der Wiederherstellung“, das heißt im kommenden Zeitalter des Königreichs, der Sohn des Menschen auf dem Thron seiner Herrlichkeit sitzen wird. Wie kostbar ist es, dass der auf dem Thron Sitzende in Hesekiel 1:26 das Aussehen eines Menschen hat! Dieser Vers spricht nicht von dem Allmächtigen, sondern von einem, der „das Gleichnis wie das Aussehen eines Menschen“ hat. (Witness Lee, Life-Study of Ezekiel, Botschaft zwölf, S. 124)
Im Sohn ist der ewige Gott wirklich Mensch geworden, nicht vorübergehend, sondern so, dass Er sich unlöslich mit der Menschheit verbunden hat. Er hat als Mensch gelebt, als Mensch gelitten und ist als Mensch gestorben. Als Auferstandener fragt Er: „Wenn ihr nun den Sohn des Menschen (dahin) auffahren seht, wo er zuvor war?“ (Joh. 6:62). Stephanus bezeugt im Sterben: „Siehe, ich sehe die Himmel geöffnet und den Sohn des Menschen zur Rechten Gottes stehen“ (Apg. 7:56). Im Himmel steht nicht eine abstrakte Gottheit, sondern der Sohn des Menschen – der Gott-Mensch. Gott ist in Christus dem Menschen ähnlich geworden, um den Menschen sich selbst ähnlich zu machen. In Ihm sind Gottheit und wahre Menschlichkeit untrennbar eins, und genau so sitzt Er auf dem Thron: innerlich Gott, in der Erscheinung ein wirklicher Mensch.
Dieses Geheimnis ist nicht nur himmlische Information, sondern soll inmitten der Gemeinde sichtbar werden. Paulus nennt die Gemeinde „die Gemeinde des lebendigen Gottes, die Säule und die Grundfeste der Wahrheit“ und entfaltet gleich darauf das „Geheimnis der göttlichen Lebensweise“: „Er, der offenbar gemacht wurde im Fleisch … aufgenommen in Herrlichkeit“ (1.Tim. 3:15-16). Das Leben der Gemeinde ist der Ort, wo der himmlische Gott-Mensch eine irdische Gestalt bekommt. Es geht dabei nicht um fromme Sonderlichkeit, sondern um eine schlichte, echte, normale Menschlichkeit, durch die hindurch der Himmel erkennbar wird – ein „klarer Himmel“ über uns, die Wirklichkeit des Thrones über uns und zugleich ein Leben, das im Alltag berührt werden kann.
So verbindet Gott in Christus Himmel und Erde. Auf dem Thron sitzt kein entfernter Regent, sondern einer, der unsere Natur angenommen, unsere Schwachheit getragen, unsere Versuchung durchschritten hat und sie überwunden hat. Er ist uns nahe in unserer Menschlichkeit und gleichzeitig der erhöhte Herr über alle Dinge. Wenn der Blick des Glaubens auf Ihn gerichtet wird, beginnt sich unser Selbstbild zu verändern: Wir sind nicht dazu bestimmt, am Rand der Geschichte geistlich zu überleben, sondern dazu, dass Gottes Herrlichkeit in menschlicher Gestalt aufscheint. Die Würde unseres Menschseins wird in Seinem Licht neu sichtbar. Wer den Menschensohn auf dem Thron erkennt, darf innerlich aufrecht werden: Das eigene, oft zerbrechliche Menschsein ist nicht Hindernis, sondern der von Gott erwählte Ort, an dem Er seine Herrlichkeit zeigen will.
Und oberhalb des festen Gewölbes, das über ihren Häuptern war, (befand sich) (Hes. 1:26)
Und Gott sprach: Lasst Uns den Menschen machen in Unserem Bild, gemäß Unserer Gleichgestalt, und sie sollen herrschen über die Fische des Meeres und über die Vögel des Himmels und über das Vieh und über die ganze Erde und über jedes Kriechtier, das auf der Erde umherkriecht! (1.Mose 1:26)
Die Wirklichkeit des Gott-Menschen auf dem Thron ermutigt, das eigene Menschsein nicht zu verachten und nicht zu vergeistigen. In der Person Christi sieht man, wohin Gott mit dem Menschen will: in Gemeinschaft mit Ihm, in echter, geheiligter Alltagshumanität unter einem klaren Himmel. Aus dieser Sicht wächst stille Zuversicht: Die Distanz zwischen Himmel und Erde ist in Christus überbrückt, und das eigene Leben – mit all seiner Normalität – kann zu einem transparenten Ort für die Gegenwart des Thronmenschen werden.
Von Gott geformt zu Menschen des Thrones
Wenn die Schrift bezeugt: „Wer überwindet, dem werde ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, wie auch ich überwunden und mich mit meinem Vater auf seinen Thron gesetzt habe“ (Offb. 3:21), wird deutlich, dass der Mann auf dem Thron nicht einsam regieren will. Der erhöhte Christus ist der Vorläufer, der den Weg in die Herrlichkeit für Menschen geöffnet hat. Der Hebräerbrief sagt über Jesus, dass Er als Vorläufer für uns hineingegangen ist, „der nach der Ordnung Melchisedeks Hoher Priester in Ewigkeit geworden ist“ (Hebr. 6:20), und fügt hinzu, dass es Gott angemessen war, „indem Er viele Söhne in die Herrlichkeit führt, den Urheber ihrer Errettung durch Leiden vollkommen zu machen“ (Hebr. 2:10). In der Mitte von Gericht, Leiden und Anfechtung verfolgt Gott eine unscheinbare, aber majestätische Linie: Er formt aus gefallenen Menschen Thronmenschen.
Gottes Absicht ist es, an den Menschen zu wirken, damit der Mensch auf dem Thron sein kann. Hast du dir schon einmal klargemacht, dass dies Seine Absicht ist? Wir wären vielleicht schon zufrieden, einfach in den Himmel zu kommen. Das mag uns genügen, aber Gott würde es niemals genügen. Gott wird erst dann zufrieden sein, wenn wir auf dem Thron sind. (Witness Lee, Life-Study of Ezekiel, Botschaft zwölf, S. 126)
Oft ist man damit zufrieden, eines Tages irgendwie „im Himmel“ zu sein. Die neutestamentische Sicht ist tiefer: Nicht ein entfernter Ort ist das Ziel, sondern eine Stellung der Mit-Herrschaft mit Christus in der kommenden Welt. Matthäus 28:18 legt das Fundament: „Mir ist alle Vollmacht im Himmel und auf der Erde gegeben.“ Dieser, dem alle Vollmacht anvertraut ist, will sie nicht in sicherer Distanz allein ausüben, sondern Menschen in seine königliche Reife hineinziehen. Hinter dieser Absicht steht der kosmische Konflikt um den Thron. Satan erhob sich in vermessener Weise gegen Gott und suchte, seinen eigenen Thron aufzurichten. Gottes Antwort ist überraschend: Er setzt nicht einen zweiten Engel, sondern einen Menschen auf den Thron – und nicht nur einen, sondern eine ganze Schar von Menschen, die im Charakter unter dem Thron gelebt haben, bevor sie mit Christus darauf sitzen.
Damit wird verständlich, warum Gottes Werk in unserem Leben häufig nicht darin besteht, äußere Umstände sofort zu ordnen, sondern den inneren Menschen zu prägen. Ein leichtfertiger, undiszipliniert lebender Mensch trägt den Stempel der Unreife; auf den Thron passt jedoch ein Wesen, das innerlich Gewicht, Verlässlichkeit und einen Sinn für Gerechtigkeit empfangen hat. In Apostelgeschichte 2:36 heißt es: „Das ganze Haus Israel wisse darum mit Gewissheit, dass Gott Ihn sowohl zum Herrn als auch zum Christus gemacht hat, diesen Jesus, den ihr gekreuzigt habt.“ Der, den Menschen verworfen haben, ist von Gott zum Herrn eingesetzt worden. Durch dieses Kreuzesgeschehen hindurch formt Gott ein neues Verständnis von Autorität: Herrschaft nicht als Selbstbehauptung, sondern als gekreuzigte, demütige, dienende Autorität.
Wer so auf Gottes Ziel schaut, sieht auch schwierige Wege in einem anderen Licht. Manches, was nach menschlichem Empfinden nur Verlust ist, wird vor dem Thron zu Werkzeugen der Ausbildung. Wo Gott innere Eigensucht, Stolz oder Unzuverlässigkeit ans Licht bringt und behandelt, handelt Er wie ein König, der Erben für die Regentschaft vorbereitet. Diese Sicht bewahrt davor, das eigene Leben nur unter dem Aspekt des unmittelbaren Wohlergehens zu deuten. Sie lädt ein, sich selbst als jemand zu sehen, auf dem Gottes Blick des Wohlgefallens ruht, weil Er darin schon jetzt den künftigen Thronmenschen erkennt. Diese Würdigung macht nicht stolz, sondern still dankbar und wach, damit die gegenwärtige Ausbildung nicht verpasst wird.
Wer überwindet, dem werde ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, wie auch ich überwunden und mich mit meinem Vater auf seinen Thron gesetzt habe. (Offb. 3:21)
wohin der Vorläufer, Jesus, für uns hineingegangen ist, der nach der Ordnung Melchisedeks Hoher Priester in Ewigkeit geworden ist. (Hebr. 6:20)
Die Erkenntnis, dass Gott uns zu Menschen des Thrones formen will, schenkt dem Alltag Tiefe. Widerstände, Verzögerungen und verborgene innere Kämpfe verlieren ihren reinen Zufallscharakter; sie werden zu Bausteinen einer königlichen Ausbildung. In dieser Perspektive wächst leiser Mut, auch unscheinbare Treue ernst zu nehmen und Gottes prägendem Werk nicht auszuweichen, weil hinter allem die Zusage steht: Der Weg unter dem Thron mündet in die Gemeinschaft mit Christus auf dem Thron.
Feuer, Elektrum und Regenbogen – wie Gott uns verwandelt
Hesekiel beschreibt den Mann auf dem Thron mit starken Bildern: „Wie der Anblick von glänzendem Metall, wie das Aussehen von Feuer, das ringsum ein Gehäuse hat, (war es) von dem Aussehen seiner Hüften an aufwärts; und von dem Aussehen seiner Hüften an abwärts sah ich (etwas) wie das Aussehen von Feuer; und ein Glanz war rings um ihn“ (Hes. 1:27). Von den Lenden aufwärts: Elektrum, ein hell leuchtendes Metall, eine Verbindung von Gold und Silber – ein Bild für den Gott, der in Christus erlöst hat und nun in Herrlichkeit ruht. Von den Lenden abwärts: Feuer – Gottes suchende, prüfende, brennende Gegenwart in Seiner Bewegung zu den Menschen. Das obere, ruhende Sein und das untere, sich bewegende Handeln gehören zusammen: Der auf dem Thron Sitzende ist zugleich der, der als Feuer zu uns ausgeht.
Hier sehen wir, dass das Aussehen des Mannes auf dem Thron zwei Aspekte hat: Von seinen Lenden aufwärts erscheint er wie Elektrum, und von seinen Lenden abwärts erscheint er wie Feuer. … Seiner Natur und seinem Wesen nach erscheint der Herr Jesus auf dem Thron wie Elektrum. Der untere Teil des menschlichen Körpers ist zum Sich-Bewegen da. Das Erscheinen von Feuer von den Lenden abwärts bezeichnet das Erscheinen des Herrn in seiner Bewegung. Wenn der Herr zu uns kommt, kommt er zuerst als Feuer. Wenn er bei uns bleibt, wird er zu Elektrum. (Witness Lee, Life-Study of Ezekiel, Botschaft zwölf, S. 130)
In der Erfahrung bedeutet das: Wenn der Herr in ein Leben eintritt, kommt Er zunächst als Feuer. Dieses Feuer ist nicht willkürige Zerstörung, sondern heiliges, unterscheidendes Licht, das das Innere durchdringt und das Eigene vom Echten trennt. Paulus bekennt: „Denn ich weiß, dass in mir, das heißt in meinem Fleisch, nichts Gutes wohnt; denn das Wollen ist bei mir zwar vorhanden, das Gute zu vollbringen aber nicht“ (Röm. 7:18). Wo der Herr als Feuer begegnet, fallen fromme Illusionen über die eigene Kraft und Reinheit in sich zusammen. Verborgene Bitterkeit, subtile Selbstsucht, liebgewonnene Unversöhnlichkeit, religiöser Stolz – das Feuer des Thrones lässt sie nicht unberührt. Es brennt weg, was nicht mit Gottes Wesen übereinstimmt.
Wenn der Herr jedoch bleibt, wird das, was als Feuer zu uns gekommen ist, in uns zu etwas Beständigem: zu Elektrum. Das Bild des aus Gold und Silber geschmiedeten Metalls spricht von der Mischung göttlicher Herrlichkeit (Gold) und erlösender Gnade (Silber). Es ist der „erlösende Gott“ selbst, der in uns Gestalt gewinnt. So heißt es über Christus: „Von Ihm aber seid ihr in Christus Jesus, der uns von Gott zur Weisheit geworden ist: sowohl zur Gerechtigkeit als auch zur Heiligung und zur Erlösung“ (1.Kor 1:30). Was das Feuer verzehrt hat, wird durch Christus ersetzt. In den Bereichen, in denen wir zuvor von uns selbst gelebt haben, beginnt Sein Wesen zu glänzen: mehr Geduld, tiefere Wahrhaftigkeit, eine stille Freude, die nicht von Stimmungen abhängig ist. Elektrum ist der Charakter des Thronmenschen, in Menschen geprägt.
Wo ein solcher Prozess stattfindet, bleibt seine Spur nicht unsichtbar. Hesekiel fährt fort: „Wie das Aussehen des Bogens, der am Regentag in der Wolke ist, so war das Aussehen des Glanzes ringsum. Das war das Aussehen des Abbildes der Herrlichkeit des HERRN“ (Hes. 1:28). Der Regenbogen um den Thron knüpft an den Bund Gottes mit Noah an: „Meinen Bogen setze Ich in die Wolken, und er soll als Zeichen eines Bundes zwischen Mir und der Erde dienen“ (1.Mose 9:13). Farbig verdichtet treten hier drei Grundtöne hervor: Blau als Farbe des Himmels und der göttlichen Gerechtigkeit, Rot als Farbe des Feuers und des Gerichts, Gelb als Schimmer der Herrlichkeit im Elektrum. In Christus sind Gerechtigkeit, Heiligkeit und Herrlichkeit nicht mehr drohende Gegensätze, sondern zum Farbenspiel eines Bundes geworden, der das Gericht durchschritten hat und in der Gnade ruht.
Und ich sah: Wie der Anblick von glänzendem Metall, wie das Aussehen von Feuer, das ringsum ein Gehäuse hat, (war es) von dem Aussehen seiner Hüften an aufwärts; und von dem Aussehen seiner Hüften an abwärts sah ich (etwas) wie das Aussehen von Feuer; und ein Glanz war rings um ihn. (Hes. 1:27)
Denn ich weiß, dass in mir, das heißt in meinem Fleisch, nichts Gutes wohnt; denn das Wollen ist bei mir zwar vorhanden, das Gute zu vollbringen aber nicht. (Röm. 7:18)
Feuer, Elektrum und Regenbogen zeichnen keine dramatische Sonderfrömmigkeit, sondern einen Weg stiller Verwandlung. Wer den eigenen Schmerz, die eigene Beschämung und die eigenen Begrenzungen im Licht des Thrones betrachtet, darf hoffen: Gott ist nicht zerstörend, sondern läuternd am Werk. Aus dem Feuer soll bleibendes Metall werden, und aus den Spuren Seiner Bewahrung entsteht ein Regenbogenzeugnis, das mehr von Seinem Bund als von unserer Brüchigkeit erzählt. Diese Hoffnung macht innerlich weit und schenkt Mut, dem Herrn in Seinem oft verborgenen Wirken zu vertrauen.
Herr Jesus Christus, Mensch auf dem Thron, es tröstet und staunt uns, dass Du als wahrer Gott und wahrer Mensch das Universum regierst. Du kennst unsere Schwachheit, und doch ziehst Du uns in Deine Nähe, um uns zu Menschen des Thrones zu formen, die Deine Gesinnung, Deine Würde und Deine Liebe widerspiegeln. Lass Dein heiliges Feuer alles in uns durchsuchen und verbrennen, was Dich verdeckt, und erfülle uns neu mit Dir selbst als kostbarem Elektrum, damit Dein Gewicht und Deine Herrlichkeit in unserem Alltag spürbar werden. Mach unser persönliches Leben und unsere Gemeinden zu einem klaren Himmel mit einem lebendigen Regenbogen, der Deine Gerechtigkeit, Deine Heiligkeit und Deine Treue bezeugt, gerade dort, wo wir gefallen waren und von Dir bewahrt wurden. In allem sei Deine Stimme vom Thron her zu hören und Dein Name in uns und durch uns verherrlicht. Amen.
Englische Quelle: Life-Study of Ezekiel, Chapter 12