Das Wort des Lebens
lebensstudium

Die Regierungen Joahas’, Jojakims, Jojachins und Zedekias über Juda und die Verwaltung Gedaljas

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Wenn eine Geschichte über Jahre hinweg immer dunkler wird, stellt sich die Frage, ob Gott sich zurückzieht oder ob Er gerade darin einen verborgenen Plan ausführt. Die letzten Könige Judas stehen am Rand des Abgrunds: geistliche Fäulnis, politische Abhängigkeit, der Fall Jerusalems, die Zerstörung des Tempels und schließlich die Zerstreuung des Volkes. Und doch läuft mitten durch diese Trümmer eine unscheinbare, aber unzerstörbare Linie: Gottes Verheißung an David und die Vorbereitung für das Kommen Christi. Wer diese Linie erkennt, lernt Gottes Ernst gegenüber der Sünde, aber auch seine erstaunliche Treue kennen – und findet Orientierung für das eigene Leben in einer verwirrenden Zeit.

Gericht über Juda – Gottes heiliger Ernst mit der Sünde

Am Ende der Königszeit über Juda verdichten sich die Spannungen, die sich über Generationen aufgebaut haben. Joahas, Jojakim, Jojachin und Zedekia stehen nicht einfach als vier unglückliche Herrscher in der Geschichte, sondern als Verdichtung eines langen Weges der Verstockung. Immer wieder hatte Gott durch Propheten gerufen, gewarnt, erinnert. Immer wieder hatte Er seine Geduld erwiesen. Doch über Joahas heißt es nüchtern: „Und er tat, was böse war in den Augen des HERRN, nach allem, was seine Väter getan hatten“ (2.Kön. 23:32). Derselbe Satz wird über Jojakim und Jojachin wiederholt. Die Wiederholung zeigt: hier handelt es sich nicht um einzelne Fehltritte, sondern um eine verfestigte Haltung des Herzens – ein Leben, das Gottes Wort zwar kannte, ihm aber keinen Raum mehr geben wollte.

  1. Könige 23:31–25:30, wo von der Regierung Joahas’, Jojakims, Jojachins und Zedekias sowie von der Verwaltung Gedaljas berichtet wird, schildert uns die Tragödie der Verdorbenheit der Kinder Israels. Die Königreiche Israel und Juda waren völlig verdorben, sodass Gott sie beenden musste. Zuerst sandte Gott die Assyrer, um das nördliche Königreich Israel zu übernehmen. Viele Menschen wurden als Gefangene nach Assyrien weggeführt, und zugleich brachten die Assyrer Heiden ins Land, die sich in dem verödeten Gebiet niederließen. Dadurch entstand Vermischung und Verwirrung. Das südliche Königreich Juda hätte durch das, was Israel widerfahren war, gewarnt sein sollen, doch das Volk setzte seinen bösen Weg mehr denn je fort. So sah sich Gott veranlasst, durch die Babylonier zu handeln. Der Tempel wurde verbrannt, die Mauern Jerusalems, der heiligen Stadt, wurden niedergerissen, das heilige Land wurde verwüstet, und das heilige Volk wurde in die Gefangenschaft geführt. (Witness Lee, Life-Study of Kings, Botschaft zweiundzwanzig, S. 147)

Parallel dazu verstrickt sich Juda in politische Allianzen. Man lehnt sich an Ägypten an, dann an Babel, man hofft auf kluge Machtspiele und kalkulierte Rebellionen. „In seinen Tagen zog Nebukadnezar, der König von Babel, herauf, und Jojakim war drei Jahre sein Knecht, dann wandte er sich (wieder ab) und empörte sich gegen ihn“ (2.Kön. 24:1). Anstatt in der Demütigung die Hand Gottes zu erkennen und sich zu Ihm zu wenden, versucht der König, sich mit menschlicher List zu behaupten. Schließlich lässt Gott zu, dass gerade jene Mächte, auf die Juda gesetzt hatte, zum Werkzeug des Gerichts werden. Der Tempel, auf den man sich religiös berief, wird verbrannt, die Mauern Jerusalems, die Sicherheit versprachen, werden niedergerissen, und das Volk, das sich als heilig wusste, wird weggeführt.

In diesem Geschehen wird deutlich, wie ernst Gott die Sünde nimmt. Seine Langmut ist groß, doch sie ist nicht Gleichgültigkeit. Er lässt nicht einfach laufen, was Menschen an Unrecht, Götzendienst und Selbstherrlichkeit aufhäufen. Gericht ist nicht sein plötzlicher Zornesausbruch, sondern die andere Seite seiner Treue. Wenn Er sich zu seinem Volk gestellt hat, stellt Er sich auch zu seinem eigenen Wort. Er kann nicht so tun, als wäre es gleichgültig, ob man Ihn anbetet oder die Götzen, ob man seinen Geboten vertraut oder sie bewusst übergeht. Gericht bedeutet: Gott widerspricht dem Weg, der zerstört – Er widerspricht aus Heiligkeit, aber auch aus Liebe, weil Er sein Volk nicht dem selbstgewählten Untergang überlassen will.

Damit wird zugleich eine Illusion entlarvt, die sich leicht in das religiöse Leben einschleicht: die Vorstellung, heilige Formen hätten eine Art Schutzwirkung, unabhängig vom Zustand des Herzens. Juda besaß den Tempel, die Opfer, die Feste, die Schriften. Doch als das Herz sich von Gott entfernte, als man sein Wort nicht mehr hören wollte, konnten weder Mauern noch Tempel noch Abstammung vor dem Gericht bewahren. „Und er brachte von dort heraus alle Schätze des Hauses des HERRN und die Schätze des Königshauses und brach (das Gold von) allen goldenen Geräten ab, die Salomo, der König von Israel, im Tempel des HERRN gemacht hatte, ganz wie der HERR geredet hatte“ (2.Kön. 24:13). Selbst das, was einst Zeichen seiner Gegenwart war, wird in die Hand der Feinde gegeben, weil das Volk die Gegenwart des lebendigen Gottes selbst geringgeachtet hat.

Und er tat, was böse war in den Augen des HERRN, nach allem, was seine Väter getan hatten. (2.Kön. 23:32)

In seinen Tagen zog Nebukadnezar, der König von Babel, herauf, und Jojakim war drei Jahre sein Knecht, dann wandte er sich (wieder ab) und empörte sich gegen ihn. (2.Kön. 24:1)

Gottes Gericht über Juda lädt dazu ein, die Ernsthaftigkeit seines Rufes neu zu bedenken. Nicht um in Angst zu leben, sondern um die Kostbarkeit seiner Geduld nicht zu verspielen. Wo Er Grenzen zieht und Wege verschließt, steht dahinter derselbe Gott, der sein Volk nicht preisgeben wollte. In den Spannungen und Korrekturen unseres eigenen Lebens liegt deshalb mehr Hoffnung als Bedrohung: Der heilige Gott hat uns nicht losgelassen, und gerade darin liegt die Chance, zu Ihm zurückzufinden und tiefer in seiner Wahrheit gegründet zu werden.

Eine ausgedünnte, aber ungebrochene Linie – Gottes Treue zur Verheißung

Während die äußeren Strukturen Judas zusammenbrechen, geschieht im Verborgenen etwas, das leicht übersehen wird: Gott hält an seiner Zusage fest. Die Linien der Macht werden von Babylon, später von Persien, Griechenland und Rom gezogen. Die davidische Königsfamilie verliert ihre sichtbare Stellung, die Paläste werden zerstört, die Krone geht verloren. Und doch bleibt eine dünne, kaum noch wahrnehmbare Linie bestehen – eine genealogische Spur, die von David her über die Generationen bis zu einem unscheinbaren Zimmermann in Nazareth führt. Was politisch beendet scheint, lebt in Gottes Gedächtnis und in seiner souveränen Bewahrung weiter.

Schließlich, nachdem Israel von den Babyloniern, Persern und Griechen beherrscht worden war, wurde es Teil des Römischen Reiches. Kurz nachdem das Römische Reich das heilige Land übernommen hatte, wurde der Herr Jesus geboren. Die Linie des Geschlechtsregisters Christi war zwar sehr ausgedünnt, doch wir danken und preisen den Herrn, dass die Linie des Geschlechtsregisters Christi in Seiner Souveränität niemals unterbrochen wurde. Die königliche davidische Familie wurde zwar zerstört, aber Gott bewahrte die Linie Davids, damit Er durch die Menschwerdung kommen und Mensch werden konnte. (Witness Lee, Life-Study of Kings, Botschaft zweiundzwanzig, S. 152)

Ein kleines Zeichen dieser Treue liegt in der Geschichte Jojachins. Von ihm heißt es zunächst, dass er gefangen nach Babel geführt wird, zusammen mit den Obersten und den kampferprobten Männern (2.Kön. 24:15–16). Alles deutet auf ein Ende hin. Doch am Schluss des Buches wird der Blick noch einmal auf ihn gerichtet: „Und es geschah im 37. Jahr der Wegführung Jojachins, des Königs von Juda, im zwölften Monat … da erhob Ewil-Merodach, der König von Babel … das Haupt Jojachins, des Königs von Juda, (und führte ihn) aus dem Gefängnis. Und er redete gütig mit ihm und setzte seinen Thron über den Thron der Könige, die bei ihm in Babel waren“ (2.Kön. 25:27–28). Ein gedemütigter König, der am Tisch eines fremden Herrschers sitzen darf, ist noch weit entfernt von der Wiederherstellung des Reiches. Aber dieses unscheinbare Detail ist wie ein Faden, der nicht abreißt.

In der Perspektive des ganzen Kanons wird sichtbar, wohin dieser Faden führt. Israel geht durch die Hände verschiedener Weltreiche, bis es in den Machtbereich Roms gelangt. Äußerlich hat die Verheißung an David – ein Sohn soll auf seinem Thron sitzen – keinen sichtbaren Anknüpfungspunkt mehr. Doch Gott hat nicht vergessen, was Er zugesagt hat. Als „die Fülle der Zeit gekommen war“, wie Paulus es beschreibt, „sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau, geboren unter Gesetz“ (Gal. 4:4). Die Evangelien machen bewusst deutlich, dass Jesus als „Sohn Davids“ in diese offensichtlich gebrochene, und doch innerlich bewahrte Linie hineingeboren wird. Menschlich gesehen ist die davidische Familie eine Randerscheinung, geistlich jedoch bleibt sie der Träger der Verheißung.

Diese Spur durch die Geschichte zeigt eine andere Seite von Gottes Heiligkeit: Er ist nicht nur der Gott, der Sünde richtet, sondern ebenso der Gott, der Verheißungen bis durch das Gericht hindurch trägt. Kein Exil, keine Fremdherrschaft, keine nationale oder persönliche Niederlage ist stark genug, sein Wort auszulöschen. Das Exil markiert das Ende des alten Königtums, aber nicht das Ende von Gottes Plan. Gerade durch die Reduktion, durch das Ausdünnen der Linie, wird umso deutlicher, dass das Kommen des Messias nicht menschlicher Stabilität, sondern göttlicher Treue entspringt.

Und es geschah im 37. Jahr der Wegführung Jojachins, des Königs von Juda, im zwölften Monat, am des Monats, da erhob Ewil-Merodach, der König von Babel, in dem Jahr, als er König wurde, das Haupt Jojachins, des Königs von Juda, (und führte ihn) aus dem Gefängnis. Und er redete gütig mit ihm und setzte seinen Thron über den Thron der Könige, die bei ihm in Babel waren. (2.Kön. 25:27-28)

Als aber die Fülle der Zeit gekommen war, sandte Gott Seinen Sohn, geboren von einer Frau, geboren unter Gesetz, (Gal. 4:4)

Die Bewahrung der davidischen Linie mitten im Untergang Judas öffnet den Blick für eine Hoffnung, die tiefer reicht als unsere sichtbaren Sicherheiten. Nicht die Unversehrtheit unserer Pläne, sondern die Unerschütterlichkeit von Gottes Zusagen ist der rote Faden, der durch Brüche und Verluste hindurchführt. Wer diesen Faden im eigenen Leben entdeckt, muss Niederlagen nicht beschönigen, darf sie aber auch nicht als letztes Wort verstehen: In der Stille seiner Treue bereitet Gott Wege, die erst im Rückblick erkennbar werden – genau wie damals, als aus einem schmal gewordenen Geschlechtsregister der Sohn Davids hervorging.

Vom Gericht zur neuen Schöpfung – Leben in Tod und Auferstehung Christi

Mit der Wegführung Judas nach Babel ist die alte Ordnung an ihr Ende gekommen. König, Tempel, Stadt und Land – alles, worauf das Volk sich gestützt hatte, ist erschüttert. Doch in Gottes Geschichte ist dieses Ende nicht der letzte Punkt, sondern ein Übergang. Er selbst tritt ein in die Geschichte seines Volkes: „Gesegnet sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach Seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten“ (1.Petr. 1:3). Der Gott, der Juda gerichtet hat, bleibt derselbe, der in Christus Mensch wird, in das von Sünde und Gericht gezeichnete Menschengeschlecht hineinkommt und den Weg durch Tod und Auferstehung geht. So wird das historische Gericht über Juda zum Vorausbild auf ein viel tieferes Gericht, das Gott an der Wurzel führt – am Kreuz, wo der Sohn die Last der Sünde trägt.

Gott wurde ein Mensch und lebte auf der Erde; Er ging in den Tod und durch den Tod hindurch in die Auferstehung. In der Auferstehung wurde der inkarnierte Gott als der letzte Adam im Fleisch zum lebengebenden Geist. Dass der Gott-Mensch zum lebengebenden Geist wurde, ist sogar größer als die Menschwerdung. Die Menschwerdung brachte Gott in eine Person, aber dass der letzte Adam zum lebengebenden Geist wurde, brachte Gott zu Millionen des Menschengeschlechts. (Witness Lee, Life-Study of Kings, Botschaft zweiundzwanzig, S. 152)

In der Auferstehung Christi geschieht ein radikaler Neubeginn, der über nationale Grenzen weit hinausgeht. Die Schrift spricht davon, dass Gott Menschen in diesem auferstandenen Christus neu hervorbringt: „Daher, wenn jemand in Christus ist, da ist eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden“ (2.Kor 5:17). Der Untergang Judas zeigt, wie das Alte unter Gottes Hand zu Ende geht; die Auferstehung Christi zeigt, wie Gott Neues schafft, das nicht mehr auf der instabilen Grundlage des alten Menschen ruht, sondern auf dem Leben des Sohnes Gottes selbst. Der Weg führt nicht an Gericht und Tod vorbei, sondern hindurch – aber dahinter öffnet sich eine andere Wirklichkeit: die der neuen Schöpfung.

Diese Wirklichkeit bleibt nicht abstrakt. Sie berührt das konkrete Leben der Glaubenden. Paulus fasst das in eine kurze, aber dichte Aussage: „Ich bin mit Christus gekreuzigt; und nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir; und das Leben, das ich jetzt im Fleisch lebe, das lebe ich im Glauben, in dem Glauben des Sohnes Gottes, der mich geliebt und Sich Selbst für mich hingegeben hat“ (Gal. 2:20). Hier verdichtet sich das, was Gott geschichtlich mit Juda, dem Kreuz und der Auferstehung getan hat, zu einer persönlichen Erfahrung: Es gibt ein Ende, an dem der alte Mensch, mit all seiner Kraft und seinem Versagen, vor Gott keinen Anspruch mehr erhebt. Und es gibt ein Leben, das nicht mehr aus eigener Anstrengung, sondern aus der Gegenwart Christi im Inneren gestaltet wird.

So wie Juda damals nicht durch äußere Reformen gerettet werden konnte, sondern durch ein tiefes Eingreifen Gottes, so genügt auch im persönlichen Glaubensleben keine Schicht neuer Vorsätze über dem alten Leben. Das Kreuz Christi bedeutet nicht nur Vergebung, sondern auch das Ende eines Lebens, das sich selbst genügen will – sei es in offenem Ungehorsam oder in frommer Selbstsicherheit. Die Auferstehung bedeutet nicht nur einen zukünftigen Trost, sondern die Gegenwart des auferstandenen Herrn als lebengebender Geist in den Glaubenden. Er ist es, der in den Spannungen des Alltags, in Entscheidungsfragen, in Beziehungen und inneren Konflikten wirksam sein will, nicht als äußerer Helfer, sondern als innerer Ursprung von Denken, Wollen und Handeln.

Gesegnet sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach Seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten, (1.Pet. 1:3)

Daher, wenn jemand in Christus ist, da ist eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden. (2.Kor 5:17)

Die Geschichte Judas, das Kreuz Christi und die neue Schöpfung gehören untrennbar zusammen: hier wie dort beendet Gott, was in sich selbst keine Zukunft hat, um Raum für ein anderes Leben zu schaffen. In den persönlichen Spannungen, in denen das alte Selbst an seine Grenzen stößt, liegt deshalb mehr als nur Scheitern; darin öffnet sich der Weg in ein Leben, das nicht mehr vom eigenen Können abhängt, sondern von der stillen, aber kraftvollen Gegenwart des auferstandenen Herrn. Wer lernt, dieses Ende des Alten nicht zu fürchten, sondern als Teil von Gottes Weg zu erkennen, gewinnt eine Hoffnung, die selbst in Dunkelheiten trägt – die Hoffnung, dass Christus in uns lebt und sein Leben in uns Gestalt gewinnt.


Herr Jesus Christus, danke, dass Du mitten im Gericht über Juda Deine treue Hand nicht zurückgezogen, sondern die Linie Davids bewahrt und Dich selbst als den verheißenen König in unsere gefallene Geschichte hineingebracht hast. Danke, dass Dein Tod unsere alte, natürliche Existenz ans Kreuz gebracht hat und Deine Auferstehung uns ein neues Leben geschenkt hat, in dem Du selbst als lebengebender Geist in uns wohnst. Stärke das Vertrauen darauf, dass Deine Verheißungen auch dann Bestand haben, wenn vieles äußerlich zerbricht und Wege unverständlich werden. Lass Dein auferstandenes Leben in den großen Entscheidungen und in den unscheinbaren Momenten des Alltags spürbar werden, damit Dein Licht die Dunkelheiten unserer Herzen und unserer Zeit durchdringt. Richte den Blick auf Dich, den treuen Sohn Davids und Herrn der Geschichte, und erfülle mit der Hoffnung, dass Deine neue Schöpfung bestehen bleibt, wenn alles andere vergeht. Amen.

Englische Quelle: Life-Study of Kings, Chapter 22